Lyrik


Gedichtzeilen Oh

Ohn’ anderstreibende misliebig drum zu schelten.Rückert
Ohn’ Aufwand kannst du es im Haus beliebig nutzen.Rückert
Ohn’ erst mein liebstes Kind mit Händen anzufühlen.Rückert
Ohn’ ihm zu geben Lieb’ und Liebe zu empfahn.Rückert
Ohn’ in der Brust sich selbst zu fühlen ihr Wohlthäter.Rückert
Ohn’ Obrigkeit und Spruch, ohn’ Aufruhr noch Empörung.Rückert
Ohn’ Obrigkeit und Spruch, ohn’ Aufruhr und Empörung;Rückert
Ohn’ uranfänglichem Granit gleich zu verwittern.Rückert
Ohn' Ängste, daß nach ihm der große Würger hascht.Rückert
Ohn' Anstoß über Jahr' auch und Jahrhundertscheiden.Rückert
Ohn' auf Unschuldige den Schuldfluch zu vererben.Rückert
Ohn' einen Zuruf so von außen oder innen,Rückert
Ohn' etwas von dem Gut der Nachbarin genommenRückert
Ohn' ihn ist ew'ger Krieg, und durch ihn ew'ger Frieden.Rückert
Ohn' immer Neues kann die Neugier nicht erhaltenRückert
Ohn' uns in Geist und Herz zu führen mit hinein.Rückert
Ohn' unvermerkt im Takt darnach den Schritt zu tragen.Rückert
Ohne an die Brust zu sinkenLenau
Ohne Denken trinkt das Tier,Lenau
Ohne Klagen wir zurücke;Lenau
Ohne Leuchter am Altar.Lenau
Ohne Lust und Liebe springen,Lenau
Ohne mich in fernen ReichenLenau
Ohne Rast mit Blick und HändenLenau
Ohne Rast wie die stürmische Welle;Lenau
Ohne Rede, Rundgesang,Lenau
Ohne Rundung, Schluß und Naht,Lenau
Ohne sie stehst du nicht mit ihm auf gleichen Stufen,Rückert
Ohne Störung fortzuschleichen.Lenau
Ohne zu fallen hängt, und wieder sich erhebt!Rückert
Ohnmächtig scheint die Kraft des Lichtes zu ermatten,Rückert
Ohnmächtig selber sich in eines Höhern Macht.Rückert
Ohnmächtige Tröpfe!Lenau