Lyrik


Gedichtzeilen No

Noch als derselbe frische Bursche kommen,Lenau
Noch andre, daß er sei zu schamhaft, weil ihm fehlenRückert
Noch ärger ärgern, daß du dich geärgert hast.Rückert
Noch auch die Fliege, die sie sticht ins Angesicht.Rückert
Noch auch vor ihm zurück, zur Stell’ ist jeder da.Rückert
Noch besser wär’ es aufgebrochen, aufgestochen.Rückert
Noch besser, wenn du gar nicht suchst Zusammenhang,Rückert
Noch besser; besser einst und schöner wird es werden.Rückert
Noch blieb', in welches nun die ganze Kraft sich senkt.Rückert
Noch braucht wie sonst der Aar Klau, Schnabel, Flügelschlag,Rückert
Noch das finstre Paar bespreche.Lenau
Noch das Herz mit bangem Schlage,Lenau
Noch daß ich ehren kann gekrönten Plunder.Lenau
Noch deiner sei genannt von später Enkel Zungen.Rückert
Noch der Freigebigkeit die Gab' aus ihrer Hand.Rückert
Noch der Poet in der, die ihn geboren hat.Rückert
Noch des Meisters Flug in TönenLenau
Noch die Erinnerung, wie du dich sonst gefreut,Rückert
Noch die Sonn in die Kapelle,Lenau
Noch drei Tage, noch drei NächteLenau
Noch durch mein Scherflein Witz den Schatz der Weisheit mehre.Rückert
Noch durch Vermeidung auch der Äußersten gefunden.Rückert
Noch eben erst erschlossen mir!Lenau
Noch eh sein Sterbliches dahingegangen;Lenau
Noch eh sie ganz geschickt es wissen anzufangen.Rückert
Noch eher als des Zugs zum Himmel sich erwehren.Rückert
Noch ein bloß Äußeres, wobei ein Innres fehlt.Rückert
Noch ein Lebewohl zu sagen.Lenau
Noch eine Mauer, die ein Weltreich weit umzirkte,Rückert
Noch eine Nachtigall, so spät?Lenau
Noch eine Weile fährt er fort hineinzukaun,Rückert
Noch einen Becher Maientau.Lenau
Noch einen Gruß mir zu? —Lenau
Noch einen hindern, der auch einmal will hinein.Rückert
Noch einmal blickt’ ich um , bewegt,Lenau
Noch einmal denn versuch' in muthiger Ermannung,Rückert
Noch einmal froh auf Erden.Lenau
Noch einmal laut zu werden.Lenau
Noch einmal runterspielen,Lenau
Noch einmal zu beschreiten dich, mein Pferd?« Lenau
Noch fährt der Nachtgeist fort zu siegen und zu schrecken,Lenau
Noch froh in seinem Hauch, bis es daran wird splittern.Rückert
Noch gelb vor Neide, die sieht alle vorgezogen;Rückert
Noch gleich dem Thier am Staub nach niederm Raube jagen;Rückert
Noch grünen deine Reben,Lenau
Noch heute vors Gewehr,Lenau
Noch hinter die Gräber muß!Lenau
Noch ihre Seligkeit die Seele ganz empfinden.Rückert
Noch immer lag ein tiefes SchweigenLenau
Noch immer saß das Weib in stummer Spähe,Lenau
Noch immer seh ich meinen süßen Freier,Lenau
Noch immer wirft umher das Roß der Leidenschaft.Rückert
Noch immer, Frühling, bist du nichtLenau
Noch in Beweisen vor der Welt sich wohlgefällt;Rückert
Noch in der Nacht besteigt er seines Ruhmes Wagen,Rückert
Noch in der Schöpfung steht, der ew?ge Schöpferwille.Rückert
Noch in keiner Schlacht bezwungen,Lenau
Noch in späten, rauhern ZeitenLenau
Noch in Verblendung dir die Augen selbst verbindest.Rückert
Noch irgend ein Geräth von seinem Platz zu räumen;Rückert
Noch ist des Löwen Kraft in Rachen, Tatz? und Schweif,Rückert
Noch ist dies Lied nicht völlig uns verdrungen,Lenau
Noch ist sie nicht geboren dieser Erde!Lenau
Noch jede Zeit hat umgeformt nach ihrem BrauchRückert
Noch jene roth vor Scham, die alle Welt vorzieht;Rückert
Noch jetzt, sooft ich dran gedenke, wie ich dichRückert
Noch kein gedachter je gieng Denkenden verloren,Rückert
Noch kenn ich jeden Baum,Lenau
Noch kenn ich jedes Haus;Lenau
Noch lange Bienenfleiß den Frühling nicht ausbeuten:Rückert
Noch lange nicht genug geschrieben und gedichtet,Rückert
Noch lange nicht genug gesichtet und gelichtet.Rückert
Noch lange nicht hat, ihr Gesellen,Lenau
Noch lange wird die Axt den Urwald nicht ausreuten,Rückert
Noch leichter als die Jugend flieht die Liebe,Lenau
Noch lenkest ihren Lauf, sie rennt nach eignem Ziele.Rückert
Noch lieber als der süße HauchLenau
Noch lieber als der süße HauchLenau
Noch lieber in die fromm unschuld'ge Pflanze legen.Rückert
Noch mehr ein Glücklicher, der nicht sich selbst berückt.Rückert
Noch minder aber wenn Gelegenheit zu thunRückert
Noch minder aber wenn Gelegenheit zu thunRückert
Noch minder Alle, was du nicht weißt, lassen schaun.Rückert
Noch minder gäb ich dir davon die Kunde gern,Rückert
Noch minder möcht? ich, nicht darin gewesen seyn,Rückert
Noch minder wehren ihm auch draußen anzubeten.Rückert
Noch minder, in des Zorns und Ungestüms Entwallen,Rückert
Noch nicht entwöhnt, sie ist noch immer deine Lust.Rückert
Noch nicht gebunden war an Arbeit der Genuß,Rückert
Noch nicht verschworen gegen seine Pfade.Lenau
Noch reden wird die Kuh in ihres Räubers Bauch;Rückert
Noch schlimmer als im Glück der gift'ge Blick des Neiders,Rückert
Noch schmeckt, die Wange Frühlingsluft umfächelt,Lenau
Noch schön zu allen Tags- und allen Jahreszeiten.Rückert
Noch schöner magst du dir es denken als es ist.Rückert
Noch schönre Stunden dir als deinen Vätern zeigen!Rückert
Noch selbst von Leiden nicht und Leidenschaften frei.Rückert
Noch sitzt er da, das Haupt vorunterneigend,Lenau
Noch so schwarz schon würde verscharrt!«Lenau
Noch sorgen andere, mein Kind, für dich und wachen;Rückert
Noch späht er beim Sterbeglöckleinklang,Lenau
Noch starren die Betrübten, TieferbostenLenau
Noch starrt die stumme RundeLenau
Noch steckt er ihm zu den guten Bissen,Lenau
Noch stehn die Bäume dürr und barLenau
Noch Süßes, wäre nicht auch Bittres dir beschieden.Rückert
Noch tändelnd mit dem Lockenhaare,Lenau
Noch taucht mir hier und dort aus KampfeswogenLenau
Noch tiefre Einsicht geht dir morgen auf villeicht,Rückert
Noch vor einem hütet euch, ihr Damen:Lenau
Noch weiser doch ist, wer sich solch ein Spielwerk macht,Rückert
Noch werden kann, wodurch? vernimm's von deinem Lehrer:Rückert
Noch widriger als die den Schlei?r der Zucht zerreißt,Rückert
Noch wie Merkur so nah, um drin sich zu verlieren.Rückert
Noch will ich sprechen von der sprechenden Geberde,Rückert
Noch wo dämmern einen Schimmer?Lenau
Noch wohnen an der schneebedeckten Berge Grausen.Rückert
Noch wollte ihn der dunkle Strom erhalten,Lenau
Noch wüßt ich viel von ihm zu melden,Lenau
Noch zuviel Ehre dem, was draus geworden ist!Rückert
Noch, Ameis', in der Kluft dein wimmelndes Gewirr.Rückert
Noch, überhangend, um Trost;Lenau
Nordöstlich im Gebirg liegt eine feste Stadt,Rückert
Nordwerts in einer Kluft, wo ihn der Blick nicht schaut,Rückert
Noth ist der Prüfstein auch von deinem eignen Werth.Rückert
Noth ist die Wage, die des Freundes Werth erklärt,Rückert
Nothwend’ge Finsternis, dann ist die Welt verstanden.Rückert
Nothwendig ist auch das, soll freies Volk erstehn,Rückert
Nothwendig ist der Grund, und Wirklich steht darauf,Rückert
Nothwendigkeit ist ganz nothwendig Sklaverei,Rückert
Nothwendigkeit noch mehr, und desto unbequemer.Rückert
Nothwendigkeiten nicht machen aus Möglichkeiten.Rückert