Lyrik


Gedichtzeilen Na

Nach allen Hütten hin, und geht der Ruh zu pflegen.Rückert
Nach allen Seiten hin sich breitend in die Luft,Rückert
Nach allen Seiten, Ungleichheiten auszugleichen;Rückert
Nach allen Winden der Begierde fliegendLenau
Nach auf ihren schlimmen Bahnen.Lenau
Nach außen hin, und bist dir selber unverständlich.Rückert
Nach beiden Seiten hin zwiefach Unendlichkeit.Rückert
Nach deinem Fenster empor.Lenau
Nach deinem Leibe bloß, nach deinem Sinn allein.Rückert
Nach deiner Einsicht nur erhebest du zumeistRückert
Nach deiner Weisheit Plan, dem Zwecke deiner Macht;Rückert
Nach dem abendroten StammeLenau
Nach dem Bilde niederhangend,Lenau
Nach dem ersten Wochenweh,Lenau
Nach dem Garten ihrer MutterLenau
Nach dem Gewitter tropft’ es noch herabLenau
Nach dem Gipfel ihre Schritte.Lenau
Nach dem großen Untergang.Lenau
Nach dem Hesperien Friedrichsruh.Lenau
Nach dem hohen Felsenhause,Lenau
Nach dem Kelch des Abendmahles,Lenau
Nach dem rauhen Sturmestosen;Lenau
Nach dem Sturme lag die See nunLenau
Nach dem süßen BrunnenklangeLenau
Nach dem Takt der kühnen WeisenLenau
Nach dem Unendlichen, nach seinem Sehnen? —Lenau
Nach dem verschmähten Strand zurück.Lenau
Nach den Bäumen in der Runde;Lenau
Nach den Bergen mich, zu ihr,Lenau
Nach den flüchtigen, tief dein schönes Antlitz,Lenau
Nach den Gesichtern dunkelbraun,Lenau
Nach den Zigeunern lang noch schaunLenau
Nach der Freiheit ParadiesenLenau
Nach der Heimat mich zurück,Lenau
Nach der ihr sucht mit schnaubendem Verlangen.Lenau
Nach der ihr trachtet, ist, ihr Könige der Zeit!Rückert
Nach der Liebe treuem Glücke,Lenau
Nach der lieben, fernen Heimatküste.Lenau
Nach der Marosch ungestümen Wellen,Lenau
Nach der Menschheit Kampf und Leide.Lenau
Nach der Musik beschleunigter Weise,Lenau
Nach der Natur, der Reis' und deiner Eigenschaft!Rückert
Nach der Niedern treibt dich ein Verlangen;Lenau
Nach der Rätselferne aus;Lenau
Nach der rechten Stunde haschenLenau
Nach der Schlacht auf offner Wiese,Lenau
Nach der Verschiedenheit vom Ufer und vom Grund,Rückert
Nach deren Raub sie soll beschwingt die Luft durchrennen?Rückert
Nach des Bildes Tiefe immer kleiner,Lenau
Nach des Donners fernen Schlägen,Lenau
Nach des Erdenfrühlings heiterm Glanz?Lenau
Nach des Mondes und der WellenLenau
Nach des Tages Liebesfesten,Lenau
Nach des Verhängnisses geheimen Kreisen.Lenau
Nach des Waldes bangem Sterbgestöhne;Lenau
Nach dessen schönem StrandeLenau
Nach diesem hab' ich nie getrachtet noch geschmachtet,Rückert
Nach dieser Seite fiel das Obst dem Waldbach zu,Rückert
Nach dir die Arme stumm.Lenau
Nach dir im Kampfe fragen?Lenau
Nach eigenem Geschmack und zum Verbrauch im Haus.Rückert
Nach einem Freund mit ZagenLenau
Nach einem Toten fragen.Lenau
Nach einem wildverbrausten Tag,Lenau
Nach Eleusis opfern ging.Lenau
Nach Etwas, das nun ist so Nichts, da du's erlangt.Rückert
Nach fernem Schönen laß dich locken nicht das Sehnen;Rückert
Nach Freiheit, nun empfängst den Myrtenkranz!Lenau
Nach geh du jeder Spur, die nur das Auge spürtRückert
Nach Glück, besessen — nie — und nie verloren,Lenau
Nach Groschen wirst du nicht und nicht nach Hasen geizen.Rückert
Nach Höchstem streben ist das Höchste freilich nicht,Rückert
Nach Ihm, nach Ihm nur muß ich ewig schmachten,Lenau
Nach ihnen spähend hebt der Astronom sein Rohr,Rückert
Nach ihrem langen Harm;Lenau
Nach jedem Felsen blickt der Sohn, nach jedem Baum,Rückert
Nach Lust mit schwebenden Rohrleuchten rings umgeben.Rückert
Nach mir im Kampfe fragen;Lenau
Nach Norden spritzt ihn das Geschnaub,Lenau
Nach oben mischt sichs nicht, dort blüht das Roth dazwischen.Rückert
Nach oben steigen sie, wo sie dir wollen zeigen,Rückert
Nach Ruhe schmachtend und zusammensinkend.Lenau
Nach Ruhe schmachtend und zusammensinkend. —Lenau
Nach Süden eilt hinab der Bach,Lenau
Nach süßem Wildesraub;Lenau
Nach trüben Winternissen,Lenau
Nach trüber Fluten hellem Schaum,Lenau
Nach Truggestalten strecke meine Hände,Lenau
Nach unsrer letzten Schlacht.Lenau
Nach: »Ich liebe dich ewig!« O wie seligLenau
Nachahmend der Natur, die, überall erfülltRückert
Nachbellend folgt der Hund, und still dann kehrt zurücke!Lenau
Nachbesserung macht oft Halbgutes völlig schlecht.Rückert
Nachdem mein Söhnlein mir gestorben,Lenau
Nachdem sie besser nicht, und schlechter fast begonnen.Rückert
Nachdem sie selber sich verstockt dagegen hatten?Rückert
Nachdenkend seinem wandelbaren Lose.Lenau
Nacheilt mit der milden Spende.Lenau
Nachhelfend, hielt sein Haus im Stand der Baulichkeit.Rückert
Nachlässigkeit; was bleibt als That der freien Hand?Rückert
Nachrede böse mag leicht Freundesbund vergiften,Rückert
Nachsehn, was Gutes sich dabei mag denken lassen.Rückert
Nachsichtig heimlich, hinter dem RückenLenau
Nachsichtiger mach' er dich für UnebenheitenRückert
Nachsinnend uns dem Sonnenuntergang.Lenau
Nachsinnend, wo der Eremit verschwand;Lenau
Nacht dem neuen Fluge sie trägt, den neuenLenau
Nacht! du enthebest das Herz der Macht betörender Lüste,Lenau
Nachtappen seinem wilden Geistesflug;Lenau
Nächte da in stiller Lust.Lenau
Nachtgebannt, mit Neideslust:Lenau
Nachtigall, du hörst sie kommen;Lenau
Nachtigallen, immer lauter,Lenau
Nachtigelenlieder drein. —Lenau
Nächtlich kommt heraufgezogenLenau
Nächtlich Meer, nun ist dein SchweigenLenau
Nächtliche Stille lag auf Flur und Hain, esLenau
Nächtlicher VergessenheitenLenau
Nachtlüfte sich im Eichenlaub verfangenLenau
Nachts denken wir wol aus, was wir am Morgen thun.Rückert
Nachts in ungehemmter Eile!Lenau
Nachtwinde ums Augenlid,Lenau
Nachwirken wird als eine dunkle KlageLenau
Nageln ihn mit meinem Schwert!Lenau
Nah bliebe dir nur, was derweil mir schon ist fern.Rückert
Näher dem liebenden Gott, liebender, göttlicher stets.Lenau
Näher ziehn dem Katarakt,Lenau
Nähert Mischka sich dem Bräutigame.Lenau
Nahm auch dem Knaben einst auf AugenblickeLenau
Nahm der Herbst doch nichtsLenau
Nahm der nicht deine SehnsuchtLenau
Nahm durch die StoppelfelderLenau
Nahm Schwere an und gab dem Leib des Schwunges Kraft,Rückert
Nähmen sie sich die Zeit einander zu begrüßen.Rückert
Nahmst du dich noch aus erträglich,Lenau
Nahmst du nicht von mir selbst die Kraft, du trafst mich nicht.Rückert
Nahmst du still und kaltbesonnenLenau
Naht ihm, naht ihm, Friedensboten,Lenau
Naht ihr den Gräbern euch von euren Ahnen,Lenau
Naht im Strahl des AbendlichtsLenau
Naht in diesem Dunkel und mir das Auge schließt.Lenau
Naht Sturm! wohlan! — wie einst das BootLenau
Namen nur, die deine Reize nennen.Lenau
Napoleon gejagt aus Frankreichs Auen: —Lenau
Napoleon stand auf dem Marchfeldboden,Lenau
Napoleon stand auf den Marchfeldsflächen,Lenau
Napoleons erlesne Kürassiere,Lenau
Napoleons Waffenzauber war gebrochen.Lenau
Narben aus dem heilgen Land.Lenau
Natur auf allen Wegen,Lenau
Natur blüht abseit seinem Herzen,Lenau
Natur das Ewge schaut in unruhvollen Träumen,Lenau
Natur hat einen Trost, Heil dem, der ihn erwarb.Rückert
Natur und Fantasie baut ganz aus Einem Stücke.Rückert
Natur und ihre Mächte.Lenau
Natur und Liebe — wird dem HohenLenau
Natur! will dir ans Herz mich legen!Lenau
Natur, von deinem Reiz durchdrungen,Lenau
Natürlich steht zuerst als Mittelpunkt im KreiseRückert
Naturtrieb bringt hervor das Werkzeug das er braucht.Rückert
Naturvernunft und Kunst, an Wunderwerken reich?Rückert