Lyrik


Gedichtzeilen Li

Licht ist auch ohne Wärm’, und Wärm’ auch ohne Licht,Rückert
Licht ist das geistige Kleid, das diese Welt umfließt,Rückert
Licht und Geheimnis wollt ihr kehren nun heraus;Rückert
Licht wird er nicht, es wird in sich zunicht der Schatten.Rückert
Lichtsterne beut dem Schaun, der Ahnung Nebelsterne!Rückert
Lieb von Liebe wagen,Lenau
Lieb’ ihn als ewigen Gedanken Gottes nur!Rückert
Lieb' ist es und nicht Haß, nicht Finster, sondern Licht.Rückert
Liebäugelnd mit den blinkenden Dukaten.Lenau
Liebchen, schmücke dich mit meinenLenau
Liebe gebeut er dir, er ist die Lieb?, o Sohn.Rückert
Liebe Mutter, einen guten,Lenau
Liebe singt der Vogel von den Zweigen,Lenau
lieben dich fernerLenau
Lieben Freunde, saget an!Lenau
Lieben kann ich Ungeschautes,Lenau
Liebende, die weinend mußten scheiden, —Lenau
Lieber all dein heißes StrebenLenau
Lieber Frühling, sage mir,Lenau
Lieber Lenz, ich frage dich,Lenau
Lieber meine Gäste mir.Lenau
Lieber Mond, wie diesen,Lenau
Lieber solche Frühlingslose?Lenau
Liebes Mädchen, dir, ach dirLenau
Liebes Wasser, sag, erzähle,Lenau
Liebestönen, schmachtend gezogen,Lenau
Lieblich fremden Mienen!Lenau
Lieblich war der Lüfte SäuselnLenau
Lieblich war die Maiennacht,Lenau
Liebliche Blume,Lenau
Liebliche Blume,Lenau
Liebliche Blume,Lenau
Lieblings, wo der Friede sie scheidend küßt undLenau
Lieblos und ohne Gott auf einer Heide,Lenau
Lieblos und ohne Gott! der Weg ist schaurig,Lenau
Liebt euren Feind und gebt dem, der euch flucht, den Segen.Rückert
Liebt kein Herz auf Erden mich? —Lenau
Lied Philomelens.Lenau
Liedern entgegen.Lenau
Lief mit manch Kleineres, vom Menschen sonst verstoßen:Rückert
Liegen an dem Kreuz erstarret.Lenau
Liegen an einer Weide,Lenau
Liegen zu können scheint, vielfachster liegt darinn.Rückert
Liegt an der Kraft die von Natur ihr wohnet bei.Rückert
Liegt der Freiheit letzter Trost.Lenau
Liegt der Wache ganze RotteLenau
Liegt ein Mensch in letzten Zügen,Lenau
Liegt eine weite Welt, die zu durchschauen lerne!Rückert
Liegt halb, o Mensch, an dir, und halb an Gottes Gnaden.Rückert
Liegt mit zwanzig Enden kalt,Lenau
Liegt nicht am Gegenstand, nur an der Gegenstellung.Rückert
Liegt so traulich vor der Schwelle.Lenau
Liegt, als hätt er auf den FluchtenLenau
Liegts an den Dingen, liegt an dir nur das Gebrechen,Rückert
Ließ der Himmel Böhmens fallen,Lenau
Ließ die Geißel knallen,Lenau
Ließ die Ruh in Gott sich vorempfinden. —Lenau
Ließ er die Trümmer stehn, bis sie der Zeit erliegen.Rückert
Ließ er heran zu ihren Füßen spülen,Lenau
Ließ Freudenfeste überm Tode schweben.Lenau
Ließ gehn ein liebes Kind in seines Glücks Geleite,Rückert
Ließ hell die Fenster blinken.Lenau
Ließ ihre Hand, vor Freude zitternd, fallenLenau
Ließ in heimatlichen Auen.Lenau
Ließ lesen, weil er horcht’ in feierlicher Stille,Rückert
Ließ nimmer uns alleine.Lenau
Ließ’ ich gern auch die Naturgewalten.Lenau
Ließ’ sie mein starker Arm;Lenau
Ließe doch ein hold GeschickLenau
Ließen sie ihren Gast besichtigen die Kerker,Rückert
Lilla nach dem Wald hinaus,Lenau
Lind und weich von heller SeideLenau
Linde die Verzweiflung fort.Lenau
Linde, daß die kummergebleichte WangeLenau
Lindernd deine Wunde spüle.Lenau