Lyrik


Gedichtzeilen Le

Leb wohl! ich muß von dir mich trennen!Lenau
Leb wohl! vom Segen sei des Himmels überthaut,Rückert
Leb wohl, auf Wiedersehn! Wir sehn uns nimmermehr.Rückert
Leb wohl, du mein geliebtes Mädchen auch!Lenau
Leb wohl, du mein geliebtes Mädchen auch! —Lenau
Leb wol! dort reicht man dir dein Futter aus den Gittern.Rückert
Leb’ wohl! auch diesen Tag und jeden mußt du sterben,Rückert
Lebehoch! und Tanzesbrausen,Lenau
Leben aus geheimen Quellen,Lenau
Lebendig innen aufgezehrt an Mark und Knochen.Rückert
Lebendig ist der Trieb nur des gesprochnen Wortes,Rückert
Lebendig nur als Glied im Ganzen dich begreifest;Rückert
Lebensfluten in den Bäumen;Lenau
Lebewohl! kein räuberisch GeschickeLenau
Lebt einer, der ihm freundlich wohlgetan.Lenau
Lebt wohl, Geschwister! mög euch Gott bewahren!Lenau
Lebt wohl, Geschwister! mög euch Gott bewahren!Lenau
Lebt, wenn du ihm es glaubst, im Guten, Ganzen, Schönen!Rückert
Lebtest in beglückten Tagen?Lenau
Lechzt herauf der dürre Sand.Lenau
Leg aufs Ohr dich, gönn dir Frieden,Lenau
Leg wahrhaftig deine BürdeLenau
Legen schon die JugendjahreLenau
Leget sich der Himmel, müde,Lenau
Legt ich dir mein Haupt, das schwüle,Lenau
Legt uns Schlingen als ein Vogler,Lenau
Legt’ er leis ein Rosenpaar.Lenau
Lehnt beim SonnenuntergangeLenau
Lehr’ ich ein Mittel dich, zu kürzen deine Gänge.Rückert
Leib und Seele will ich brauchen,Lenau
Leichen hagelt auf den Grund:Lenau
Leicht fällt der Hauptgewinn des Lebens dir, Entsagung.” —Rückert
Leicht hast du dir zur Nacht den Stubentag gemacht,Rückert
Leicht heilt die Wunde, die man deinem Leib geschlagen;Rückert
Leicht ist spät schlafen gehn, und schwer ist früh aufstehn;Rückert
Leicht käm' auf dich von Gut noch minder, mehr noch Bürde.Rückert
Leicht mag, wer sieht die Frucht, des Baumes Namen sagen;Rückert
Leicht sein wildes Kind, die Schlacht.Lenau
Leicht stumpf wird überfein, leicht thöricht überklug,Rückert
Leicht trag ihn, und entbehr den schweren Sorgenpack.Rückert
Leicht und luftig überhangen,Lenau
Leicht unter sich in Streit von Reisenden ein Paar.Rückert
Leicht wäre Christenthum in Indien auch zu stiften,Rückert
Leicht wechselnd aus der RechtenLenau
Leicht wie die LuftLenau
Leichte Abendwölkchen schwebenLenau
Leichter Schlummer überkommen,Lenau
Leichtfertigkeit verübt am Heiligsten Verrath;Rückert
Leichtgeschürzt im Strahlengold.Lenau
Leiden und versäumtes Glück beklagt;Lenau
Leinweber sah ich so die ganze Nacht durch weben,Rückert
Leise deiner Stimme KlangLenau
Leise gibt, vom FestgelageLenau
Leise klagt die Quelle fort;Lenau
Leise lächelt dem die FreudeLenau
Leise nur das Lüftchen sprach,Lenau
Leise seinen goldnen Ring.Lenau
Leise strafend uns zu tragenLenau
Leise tastend schleicht der Pferdekenner,Lenau
Leise taucht hervor.Lenau
Leise trat sein Fuß die Psyche;Lenau
Leise werd ich hier umwehtLenau
Leise, wie von einem Kinde,Lenau
Leise, wie von einem Kinde,Lenau
Leisen Wandel sehen!Lenau
Leiser auf in meinem Herzen,Lenau
Leiser denn alleLenau
Leiser die Durance rauschen.Lenau
Leiser noch weht sein Hauch, kost er um deine Gestalt.Lenau
Leiser Silberwellen bricht.Lenau
Leiser und leiser, bis zur ErsterbungLenau
Lenz und Sommer sind verflogen;Lenau
Lenz, erquicke sie und stärkeLenau
Lenz, in deinen grünen Hallen,Lenau
Lenz, wie dich und deine WonnenLenau
Lerche sang ihr lustverwirrtes Lied,Lenau
Lern von der Erde, die du bauest, die Geduld:Rückert
Lern’ auch im Geiste nur außen und innen seyn.Rückert
Lern’ auseinander nur die streitenden zu halten.Rückert
Lern' alles was du magst! nichts ist ganz unerheblich;Rückert
Lerneifer zündet erst sich an durch Lernverein.Rückert
Lernen sie all die Kunst, jeder nach seiner Art.Rückert
Lernet die gedankenvolle Demut,Lenau
Lernt’ ich zwölf Jahre lang, nun hab’ ich ausgelernt.Rückert
Lernt, und zu Lenkern taugt aus Sklaven der Galeeren.Rückert
Lesen konnt ich in seinen festen ZügenLenau
Letzte Blumen aufgehalten,Lenau
Letztes Zucken, tiefe Stille.Lenau
Leuchten durch die Menschenhülle.Lenau
Leuchten meiner Ungeduld!« —Lenau
Leuchten nur des Zornes Fackel; —Lenau
Leuchtend durch den Fensterspalt,Lenau
Leuchtend durch die Todesnacht.Lenau
Leuchtet ihr sein weißes Haar.Lenau
Leuchtkäfer nur, wie stille TraumesfunkenLenau
Leutseligkeit, entfernt von Schmeichelei und Trutz,Rückert