Lyrik


Gedichtzeilen Ke

Kehr auf die Sinnenwelt so deine Thätigkeit,Rückert
Kehr ich den Rücken zuLenau
Kehr mutig um zu den verlaßnen Bühnen,Lenau
Kehre heim, dir ist vergeben;Lenau
Kehren auch die Nachtigallen;Lenau
Kehren sie zum trauten Orte,Lenau
Kehren zu des Lebens MühenLenau
Kehrst du vom Grabe um und wankst zur Schlacht?Lenau
Kehrt die versäumte Zeit und ein verträumtes Glück.Rückert
Kehrt ein andrer seine Blicke,Lenau
Kehrten schüchtern heute wiederLenau
Keime künftger NachtigallenLenau
Kein abgelegnes Beet, das nicht erblüht in WonneRückert
Kein an sich Geltendes des Guten, Schönen, Rechten;Rückert
Kein anderes Vernunftgeschöpfe lassen gelten.Rückert
Kein andrer wird von dir die Neige trinken wollen;Rückert
Kein andrer) stolz darauf, und würdig, es zu heißen.Rückert
Kein Ansehn der Person, wie vorlängst keins bei GotteRückert
Kein Bannesblitz kann solche Frevler schrecken,Lenau
Kein Bleiben ist im Land, wo sie es also treiben.Rückert
Kein blutend Herz dem Untier mehr zur Atzung,Lenau
Kein Damm, kein Schutz sich dir entgegenbaut!Lenau
Kein Dichter über sich den Stab vom Richter brechen.Rückert
Kein Einzelner, der, selbst unsterblich, das VerderbenRückert
Kein Frohgefühl die Brust dabei dir selbst erhebt,Rückert
Kein Geistesdonner sie zum Geiste wecken.Lenau
Kein Gesträuch und keine BlumeLenau
Kein Gleiches hat die Flur, ein Gleiches ihm hat nurRückert
Kein greller Vogelschall, kein thierisches Gestöhne,Rückert
Kein Gutes hier ist gut, kein Schönes schön für alle,Rückert
Kein Hauch das welke Blatt im Waldgebirg erfrischt,Rückert
Kein Herrscher, denn allein im Äußern herrschet der.Rückert
Kein Herz ist, das davon nicht ein Gefühl beschleicht.Rückert
Kein Hund, der bellte, nur die Schwalben hielten Wacht.Rückert
Kein Kindertummelplatz und keine Hochzeitkammer.Rückert
Kein Klageton entfährt dem finstern Tale;Lenau
Kein lauter Widerhall, kein menschliches Getöne;Rückert
Kein lebendger Leib, nur Kleid,Lenau
Kein Licht kann seyn, ohn' auch mit Schein sich zu umzirken,Rückert
Kein Lispel war im Thal, und in der Sterne StralRückert
Kein Lüftchen zog daher.Lenau
Kein Opfer ist zu groß, als nur der Seele Frieden.Rückert
Kein rechter Mensch ist, wer weint wenn er will und lacht.Rückert
Kein Schatten der nicht aus von einem Lichte geht.Rückert
Kein so schönes Weib begegnetLenau
Kein Spiegel und kein Wachs, darein sich wechselnd drücktRückert
Kein Strahl des Frühlings konnte mit Erbarmen,Lenau
Kein strenger Richter, kein scharfer Denker,Lenau
Kein Stündchen Stundung auch gibt sie dem säum’gen Zahler.Rückert
Kein Sturm hat sie geknickt, kein Frost hat sie verletzt;Rückert
Kein Tänzer ahnte dort beim TaumelfesteLenau
Kein todtes Zeichen ist, kein Bild vom Ding das Wort,Rückert
Kein Tyrann sich Throne schlug.Lenau
Kein Unterscheiden schied das Außen von dem Innen.Rückert
Kein Unterschied ist, ob du höher oder tieferRückert
Kein Verräterohr belausche,Lenau
Kein Vogel würd' er doch mit seiner Menschenlunge.Rückert
Kein Vogelsang, kein Bach, kein Waldesschauern;Lenau
Kein Vöglein noch verlorLenau
Kein völlig Inneres, das außen sich verhelt,Rückert
Kein Vorrecht wollen sie darin den Göttern gönnen.Rückert
Kein Wechsel ist erlaubt mit Purpur, Gold und Seide;Rückert
Kein Weiser halte sich gesichert vor Bethörung.Rückert
Kein Weiser ist der gute Gesell,Lenau
Kein Weiser ist der gute Gesell;Lenau
Kein Wesen ist das Wort, es ist ein Bild und Schein.Rückert
Kein Widerstreben hilft; du mußt dich ihm bequemen,Rückert
Kein Windhauch zog, die ernsten Tale ruhten,Lenau
Kein Wunder ist es wenn der Wunder wirken kann.Rückert
Kein Zweifel ist daß er ein fromm Geschäft betreibt.Rückert
Keine fernen Ruderschläge? —Lenau
Keine hellen Kunstgestirne;Lenau
Keine Lieder der Matrosen? —Lenau
Keine Messe wird gesprochenLenau
Keine Wange, keine Lippe. —Lenau
Keinen Schatten wirft dein Leib!«Lenau
Keinen Toten zu beweinen?Lenau
Keiner blies das Horn so hellLenau
Keiner von den ErdenplundernLenau
Keines mehr, wie sonst, hinunterLenau
Keines von den süßen LiedernLenau
Keines, keines! fühl ich bange.Lenau
Keins will unerquickt zur StelleLenau
Kenn ich ein Dörflein, wo man meint:Lenau
Kennst du dich nicht, woran erkennst du mein Verkennen?Rückert
Kennst du nicht einen Platz, kennst du nicht einen Schatz,Rückert
Kennt sie vielleicht ihr Blatt nicht mehr,Lenau