Lyrik


Gedichtzeilen Ka

Kahl ist der Rosenstrauch, die Rosen sind vergessen,Rückert
Kalbend ein Dromedarlein werfe.Lenau
Kalt genug, mir trotz des MaienscheinesLenau
Kalt knickte alle LiebeskettenLenau
Kalt und roh sind diese Blüten.Lenau
Kalt uns aus den Händen wand;Lenau
Kalt Wasser in die Flanken.Lenau
Kalt wird der Winter seyn, erfroren werden stehnRückert
Kam dein Lebewohl mir nachgeklungen.Lenau
Kam den Menschen in die Näh.Lenau
Kam der Trost von euch und spülteLenau
Kam dies volle Rauschen,Lenau
Kam ins Dorf, erschien beim Feste,Lenau
Kam jeder Seele eine MelodieLenau
Kam rasch und kühn ein Mann den Berg heran.Lenau
Kam sausend hinter ihm gezogenLenau
Kam selber ohn' ihr Gold, ohn' ihren Thau im Munde.Rückert
Kam sie durch jauchzend tolle PöbelmassenLenau
Kam sie nicht hervorgebrochen,Lenau
Kam über uns mit seinem tiefen Frieden,Lenau
Käme dir der Duft von einem Sumpfe,Lenau
Kamel und anderes unschuldiges Gethier.Rückert
Kamen, zu baden und das Gebirg zu schauen;Lenau
Kampf und Tod die Welt erfrischen.Lenau
Kämpfen lern ich ohne Hassen,Lenau
Kampfgetös, Trommetenklänge,Lenau
Kamst du an beßres Ziel als du dir selbst verhießest.Rückert
Kamst du an beßres Ziel als du dir selbst verhießest.Rückert
Kamst mir durch die Seele wieLenau
Kann auf sein Volk, ein Volk auf seinen Fürsten schaun.Rückert
Kann den Kranz sich dauernd heften;Lenau
Kann Denken schaffen, Gott muß also denkend seyn.Rückert
Kann dich des Gatten Tod nicht jagen,Lenau
Kann die getrennten im Gefühl der Liebe binden.Rückert
Kann dir der kleinste, stillste WurmLenau
Kann einen hungrigen der satte wol beneiden,Rückert
Kann er nicht dem Schauder wehren,Lenau
Kann er nimmer doch versöhnen.Lenau
Kann es jemand als die Liebe? —Lenau
Kann ew'ger Tod auch seyn vor Gott, dem ew'gen Leben?Rückert
Kann für die Welt mich nur ein neuer Glaube trösten;Rückert
Kann ich, wo ich gelernt, auch nicht den Lehrer nennenRückert
Kann Leben wirken, drum muß Gott lebendig seyn.Rückert
Kann mein Herz vor Groll nicht hüten:Lenau
Kann mich dein Scheiden nicht zu Dankestränen rühren.Lenau
Kann mir nicht wie duLenau
Kann nicht der Anfang seyn, und muß ein End' erlangen.Rückert
Kann nicht für irdisch gelten;Lenau
Kann nicht mehr in sich gehn, wie ein verhärtet Herz.Rückert
Kann nur der müde Schlaf zu kurzem RastenLenau
Kann sein Auge nimmer wenden.Lenau
Kann sich das Herz auch sterbend nicht gewöhnen.Lenau
Kann sich der freie Geist entschwingen lichtgeleibt.Rückert
Kann sich zu diesem bald und bald zu jenem neigen.Rückert
Kann solche Unnatur in der Natur auch seyn?Rückert
Kann Tod und Leben so von gleicher Weide stammen?Rückert
Kann unglückselig nie die Ruhe finden!Lenau
Kann Willen wirken, Gott muß selber wollend seyn.Rückert
Kann zur Verrätherin nur dienen seiner Schwächen.Rückert
Kanns auch dem Feinde nicht, und ist ein schlechter Mann.Rückert
Kannst dich freilich nicht befassenLenau
Kannst doch das Meer nicht meiner Liebe ausschöpfen mit dem Fingerhut,Lenau
Kannst du mich trösten, daß ich ihn verloren?Lenau
Kannst du nicht schaun in deiner Kluft;Lenau
Kannst du verlangen daß dich fassen soll der Mann,Rückert
Kannst du wiederbringen;Lenau
Kannst du, wo sie nicht ist, sie auch nicht legen ein.Rückert
Kannst nicht trocknen mehr die Stirne,Lenau
Kanonendonner pocht im SchlachtgetümmelLenau
KanonengebrummLenau
Kanst du den Mittelweg nicht treffen zwischen beiden,Rückert
Kanst du mit ein’gem Recht an andre auch begehren.Rückert
Kanst du, verlaufne Brut, dagegen dich verstocken?Rückert
Kanst hören, mach ihm den, daß er es sagen muß.Rückert
Karg und selten nur sich weidet,Lenau
Katarakte rauschen hört.Lenau
Kauft den Küraß, helft Euch und mir.Lenau
Kaum aber war vom Strand geflogenLenau
Kaum auf des Lieds Beginnen.Lenau
Kaum belauscht von einem Dämmerschein,Lenau
Kaum braust er in der tiefen Schlucht,Lenau
Kaum die Betrachtung hemmt sein thörichtes Beginnen,Rückert
Kaum einer dachte, was er jenem schuldig sei,Rückert
Kaum erwacht der Tag im OstenLenau
Kaum gegrüßt — gemieden;Lenau
Kaum hat die Erd im Schlafe ihn vernommen,Lenau
Kaum manchmal durch Baum und StrauchLenau
Kaum vernehmbar kam der müde SchallLenau
Kaum war verhaucht im Hain die süße Kehle:Lenau
Kaum zu ihm hinanzublickenLenau