Lyrik


Gedichtzeilen Im

Im Abendlande, wo zu gleichem Preis und Lob,Rückert
Im Abendschein am Fenster saßLenau
Im Abendschein ich schweigend stand,Lenau
Im Abendwinde hin und her.Lenau
Im All ihr Pünktchen sei vom All der Mittelpunkt.Rückert
Im Allgemeinen wird der Geist mir schwindeldumpf,Rückert
Im Alter kannst du nicht der Jugend Schmuck erneuen,Rückert
Im Alter lernt man drum so wenig und so schwer,Rückert
Im Alter siehest du von selbst zurück sie weichen.Rückert
Im Anblick der Natur wenn du dich fühlst erbaut,Rückert
Im andern Augenblick willst du’s als falsch verneinen.Rückert
Im andern Feld ein Storch von Silber, und dazuRückert
Im Anfang hofft ein Mensch mit glücklichem ErdreistenRückert
Im Anfang war das Licht, ein goldner Ätherduft,Rückert
Im Äther, wolkenlos,Lenau
Im aufgeblühten Haine!Lenau
Im Aug des Mönchs, der Reiter weint.Lenau
Im Auge glüht das Abendrot,Lenau
Im Auge keine Thrän?, und in der Brust kein Zorn.Rückert
Im Auge sanftes Licht, im Herzen dunkler Duft;Rückert
Im Aug? erlischt das Bild, im Ohre stirbt der Ton.Rückert
Im Ausdruck theilten sich, im Endzweck einverstanden,Rückert
Im Beutel ein Stück Geld auch beim Ausgeben rasten.Rückert
Im Bilde zeigt er dir sein ew'ges Wohngefild,Rückert
Im Blätterschmucke Baum an Baum —Lenau
Im Blick des andern, was ihm selber war geschwunden.Rückert
Im Blick des Bettlers ist die Bitte vorgetragen;Rückert
Im Blütenstrauche dort die Nachtigall;Lenau
Im Bösen stellt er dir kein Hindernis entgegen,Rückert
Im brausenden Moste,Lenau
Im Bunde müßen seyn die beiden wie zwei Augen.Rückert
Im der Vergangenheit geweihten Saale nunRückert
Im dichten freien Wald, sind nicht Schulfilosofen.Rückert
Im Dickicht finstrer Adelsbräuche,Lenau
Im Dienst des Menschen nur gekommen in Gemeinschaft.Rückert
Im Dienste, welchen wir von unsern Vätern haben.Rückert
Im Donnerfall zu Staub zerschellen,Lenau
Im Donnerlauf durchsprengten.Lenau
Im Dorfe drüben dem Zigeunerweib,Lenau
Im dritten Feld, von Erz die Schildkröt’, und dazuRückert
Im Dunkel hütest du nun gerne deinen Winkel,Rückert
Im dunkeln Hause sind die sehnden gleich den blinden.Rückert
Im dunkeln Königshof liegt er am Tag gefangen,Rückert
Im dunkeln Laub, rasch flog von Ast zu AstLenau
Im Dunkeln, ists genug, zu sehen brauch’ ichs nicht.Rückert
Im Eden, für ihre traurige Flucht. —Lenau
Im eignen Hause kann man leichter ohne LichtRückert
Im Einzlen überall Zersplitterung zu walten.Rückert
Im Einzlen was er will, und mache deine Sachen.Rückert
Im Element verschwunden ohne SpurLenau
Im Emigrantenschiff.Lenau
Im empörten Wellenschaum;Lenau
Im Ernst ist und im Spiel das rechte Maß willkommen.Rückert
Im ersten Felde war ein Hirsch von Gold, dazuRückert
Im ersten Morgengraun, im letzten Abendschimmer,Rückert
Im ew?gen Liebesbund steht mit dir Stern und Pflanze.Rückert
Im Fahren war ich stolz, geneigt herabzusehn,Rückert
Im Fahrweg ist Gedräng, heut Staub und morgen Koth;Rückert
Im Feld des Krieges zwar ist manches auch dawider;Rückert
Im Feld, gefährlicher in deines Hauses Mauer.Rückert
Im Felsgeklüft; ob sie nur Angst durchzittert?Lenau
Im fernen Wald verhallen.Lenau
Im finstern Rate der Natur.Lenau
Im Flusse legt' er sich, und das kam ihm zu Statten.Rückert
Im Förmlichen war doch noch eine steife Bildung,Rückert
Im formlos Stofflichen ist völlige Verwildung.Rückert
Im fremden Lande nun verwünschest du den Segen,Rückert
Im fremden, als bei dem in deinem eignen Haus.Rückert
Im FreudenübermuteLenau
Im Frieden sei mit ihm, so ist der Kampf geschieden.Rückert
Im frohen Kreise tummelt!Lenau
Im Froste macht es warm, und in der Hitze kühl.Rückert
Im Froste, lebenssatt,Lenau
Im Frühling brechen dann vom Boden in zahllosenRückert
Im Frühling durch den Hain,Lenau
Im fürstlichen Palast des Festes Schaugepränge,Rückert
Im Fuß, der doch nichts scheint zum Denken beizutragen.Rückert
Im Ganzen das Gemüt des Freundes, wie das deine.Rückert
Im Ganzen nimm die Welt, die groß' und jede kleine,Rückert
Im Garten hin und her.Lenau
Im Garten ruft die Nachtigall,Lenau
Im Garten sah ich Bäum' auf eigne Art benutzt,Rückert
Im Garten war auf vier gestellt kein plumpes Thier,Rückert
Im Gebirge schneit es;Lenau
Im Gebirge wird es dunkel,Lenau
Im Gebirge wird es Nacht,Lenau
Im Gebrauch aus alten Tagen,Lenau
Im Gebüsch der Winde SausenLenau
Im Gegengift allein ist Rettung und Verwahrung.Rückert
Im Gegentheil! weil dich verdroß, was man dir that;Rückert
Im Gehen war ich stolz, verachtend, doch nach oben,Rückert
Im Gemache schöner Frauen;Lenau
Im Gezweig die Lüfte klimpern.Lenau
Im Glauben für den Geist des letzten Ziels ErreichungRückert
Im Glück und Unglück sind die Menschen nur zur Last.Rückert
Im Goldland geben sie Goldketten ihren Hunden,Rückert
Im goldnen Alter, da ein Paradies hienieden,Rückert
Im goldnen Morgenscheine,Lenau
Im Gottbewußtseyn geht nicht mein Bewußtseyn aus;Rückert
Im Gottgefühle nur, das lern? in dir ergründen.Rückert
Im Grase hin und wider;Lenau
Im großen Garten ist kein abgelegnes Beet,Rückert
Im Großen geht es nicht, du wirst die Zeit verlieren.Rückert
Im großen Harmoniegeweb das ewig ist.Rückert
Im großen Rechnungsbuch der Welt ist eingeschrieben,Rückert
Im größern Maßstab nur und auf viel ernstre WeiseRückert
Im Grün der Frühlingsbäume,Lenau
Im Grund begraben wird hier, dort gefundenLenau
Im Grunde ganz verstehn, doch lehren, lernen sie.Rückert
Im guten kannst du auf des Himmels Beistand hoffen.Rückert
Im Guten nicht allein, im Wahren auch und SchönenRückert
Im Hain Vergangenheit — und kehret nimmer.Lenau
Im Haine sprang von Baum zu Baum die Röte,Lenau
Im Haus der Großmuth gehn soviele aus und ein,Rückert
Im Haus und Feld, vergnügt so Menschen könnten wohnen!Rückert
Im Heerweg besser als auf eignen Pfaden schreiten.Rückert
Im heil’gen Weda hat sein Wort Gott offenbart;Rückert
Im Heiligthume lag der Geist wie unter Zelten,Rückert
Im hellen Himmelslicht gemeinsamLenau
Im hellen Wetterschein des Unglücks sich verklären.Lenau
Im Herbst der Tage schwanden ihm die Lieben;Lenau
Im Herzen denkst du auch, nicht blos in deinem Haupt;Rückert
Im Herzen dunkler Duft, im Auge sanftes Licht.Rückert
Im Herzen für des Zornes edle Glut,Lenau
Im Herzen habe stets den Freund vor Angesicht,Rückert
Im Herzen stehest du, und bist der Liebe Geist;Rückert
Im Herzen uns den Tod.Lenau
Im Herzen wecken einen Sturm,Lenau
Im Herzen wird es helle,Lenau
Im Herzen wird mirs wohl und weh.Lenau
Im Herzen wohnend, wenn sie’s aus der Welt vertreiben:Rückert
Im Himmel fliegt der Geist, der Moder liegt im Grab.Rückert
Im Himmel noch ein leiser Schmerz.Lenau
Im Himmel nur ist Ruh, im Himmel nur ist Frieden;Rückert
Im Himmel unter sich sein Spiegelbild vernimmt,Rückert
Im Hintergrund den stillen Geier schweben.Lenau
Im Hochland streckt der Jäger sichLenau
Im höchsten Geist bestimmt, sondern zur Selbstbestimmung.Rückert
Im Hofe fehlet dir der Eimer an dem Bronnen.Rückert
Im hoffnungslosen Dunkel,Lenau
Im Husarenwams, vielfach geflickt,Lenau
Im Hüttendampfe laß Pochjungen wacker pochen,Rückert
Im innerlichen Streit mit sich befangen ewig,Rückert
Im innern auch zu schaun alswie im äußern Raum.Rückert
Im Innern die Oase schützt die Liebe,Lenau
Im Innern ewig, und im Innern hab’ ich dich.Rückert
Im Innern, mag man auch nach außen es nicht spüren,Rückert
Im Innern, stände nicht die äußre Welt dazwischen;Rückert
Im innersten Gemüth wirst du von ihm gebunden.Rückert
Im Irdischen zuvor der göttlichsten Vernunft,Rückert
Im kalten Wogenlärme,Lenau
Im Kampf ist Welt und Ich, und nur in Gott ist Frieden,Rückert
Im Kampf vergehen sie, den dis und jene ficht.Rückert
Im Kampf, in welchem sie vergehn, entstehn sie immer,Rückert
Im Kampfe mit der Welt nur ist Weltüberwindung.Rückert
Im Kelche brütend saß ein vogelgleich Gebild.Rückert
Im Keller den Wein,Lenau
Im Kleinen magst du das am Einzelnen probieren,Rückert
Im Kleinen wirke recht und bilde treu das Schöne,Rückert
Im Kloster wohnte friedlich die Gemeine;Lenau
Im Klostergarten steht ein steinern Bild,Lenau
Im Kontur des Klauenbildes.Lenau
Im Korallenhage,Lenau
Im Krankenzimmer hier,Lenau
Im Kreischen dieses Aars, mags auch die Sinne stören,Lenau
Im kürzeren, und fließt im längeren hervor.Rückert
Im Labyrinthe floß in kargen TropfenLenau
Im Lande ziehn verstümmelte SoldatenLenau
Im Lande, wo sich frei darf jeder Gott verkünden;Rückert
Im Laub die Vögel und im Teich die Unken.Lenau
Im Laub, das fiel zu Grund.Lenau
Im Leben, so im Tod unsichtbar sich entfaltet.Rückert
Im Lederbeutel schweigt das Gold des Mannes wohl.Rückert
Im letzten Feld, von Stahl ein Delfin, und dazuRückert
Im letzten Haus, dem Sarg, hast du nicht mehr Haussorgen;Rückert
Im letzten Wahn, du sollst gesunden,Lenau
Im Lichte sind sie dann, wann sie im Scheine starben.Rückert
Im Liebestausch von Welt und Sinn hervorgebracht,Rückert
Im Mai erfrieret oft der Vogel selbst im Ei.Rückert
Im Meer der Ewigkeit wird deine Liebe bleiben.Rückert
Im Meer der Schöpfung schwamm zuerst die Lotosblume,Rückert
Im Meer gen Süden wohnt auf Inseln ein Geschlecht,Rückert
Im Menschen, was vereint, an das, was trennet, nicht!Rückert
Im Menschenangesicht, daß schwer ist zu entscheiden.Rückert
Im Mittelmaß vereint sich zweier Äußern Kraft,Rückert
Im Mittelpunkte steht die Königsburg, im BogenRückert
Im mondbeglänzten Laube spieltLenau
Im Mondlicht seh ich hier dein Antlitz schimmern,Lenau
Im Mund beschlossen sind Himmel und Paradiese;Rückert
Im Nachen, den ein Schwan zieht spielend durch die Flut!Rückert
Im nächsten Nu; das Seyn stellt sich als Nichtseyn dar.Rückert
Im naftareichen Land die reichste Nafta-Quelle.Rückert
Im Namen aller, die hinuntergehn, zu ragen;Rückert
Im nassen regnet selbst der trockne Ost; weswegen?Rückert
Im niedersten Gebiet der Thierwelt herrscht ein dritterRückert
Im Niedersten zu schaun, hab' Liebesaugen nur!Rückert
Im Ohr des Alten summen noch die Lieder,Lenau
Im Osten hebt sichLenau
Im Paradiese lächelnd nahn der Mensch, der reine noch.Lenau
Im PulvernebelLenau
Im Purpurmeer seh ich den Nachen treiben:Lenau
Im Qualme blitzt der Schüsse roter Schimmer,Lenau
Im quellenarmen WüstenlandLenau
Im raschen Wanderzug,Lenau
Im Raume stehst du nicht, Raum steht und Zeit in dir;Rückert
Im Reden und im Thun und Nichtthun selbst gefällt,Rückert
Im Regenbogen bin auch ich von dir ein Glanz;Rückert
Im Reich des Geistes auch, nur daß er nicht so scharf,Rückert
Im reichsten Lenz die heimatlichen Horen.Lenau
Im Reisfeld steht der Reis bis an den Hals im Wasser,Rückert
Im Richtweg des Geschmacks, im Schneckengang des Ohres,Rückert
Im rohen Sturm als eine Jungfrau schreitet,Lenau
Im Rücken also durch die Zeit und durch den Ort,Rückert
Im Rufe tönts der Unken,Lenau
Im Saal der Gegenwart sah ich nach allen SeitenRückert
Im Saal der Zukunft sah ich farbige TapetenRückert
Im Schach gilt ziemlich gleich ein Läufer einem Springer.Rückert
Im Schatten eines alten Baumes,Lenau
Im Schatten ruhtest du, weil ich am Herde schwitzte.Rückert
Im Schatten siehst du nicht, wie hoch die Leiter duRückert
Im Schatten still der Räuber lauscht,Lenau
Im Schlaf zu wachen und zu wandeln, kann dir taugenRückert
Im Schlafe dies und jenes Kind.Lenau
Im Schloß des Fürsten Hund, davor ihm künftig grauste.Rückert
Im Schmerze, daß allein ich steh.Lenau
Im Schollenwurf dein Lied verhallt.Lenau
Im schönen Liede Gottes;Lenau
Im schönsten Angesicht.Lenau
Im schönsten Herbst, wo klar so Mond als Sonne war,Rückert
Im schönsten PurpurscheinLenau
Im Schoß der WaldesnächteLenau
Im schwanken Neste schwankt er ob der Frühlingsflur,Rückert
Im schwerbepackten Zug gieng leicht an seinem Stabe,Rückert
Im schwesterlichen Blütenduft.Lenau
Im Silbenwasserfall melodischer Kadenzen.Rückert
Im Sinken fühlst du Schwer’, im Steigen Leichtigkeit,Rückert
Im Sonnenschein des Glücks ist Schwachen Stolz erlaubt;Rückert
Im Sonnenschein mußt du mit dir den Mantel tragen,Rückert
Im Sparrwerk nistete sich ein Volk von Eulen;Rückert
Im Spiegel der Natur und Dichtung Zauberlicht.Rückert
Im Spiegel ist dein Bild, du selber aber bistRückert
Im Spiel der Woge sich mit Rauschen selbst genießt.Rückert
Im Stachel hat sein Gift der Skorpion, im ZahnRückert
Im Stalle waltet sie, den FreudenfestenLenau
Im Staube liegt sein Haupt, im Schmutze seine Glieder.Rückert
Im Steigen ist die Zeit, auch wo sie scheint im Sinken;Rückert
Im steirischen Gebirge.Lenau
Im Sternennebel dort, ist Gott nicht zu entdecken.Rückert
Im Sternheer, doch vielleicht der Sirius genannt.Rückert
Im stillen das Geschick; der Schreck der HeereLenau
Im Strauchgewirr von Glauben, Recht und SitteLenau
Im Strom des ewgen Liedes.Lenau
Im Strome schwimmt ein Mann, und fürchtet zu ertrinken,Rückert
Im Strome schwimmt ein Mann, und fürchtet zu ertrinken,Rückert
Im Sturm die Möwen zagen,Lenau
Im Sturme seiner Melodie;Lenau
Im süßempörten Busen standenLenau
Im süßen Waldesfrieden!Lenau
Im Tempel der Natur gesungen unter Palmen.Rückert
Im tiefen Mauerritz hart unterm Fensterrand.Rückert
Im tiefen Walde ging die PoesieLenau
Im Tode mußt du es, thu's, weil du kannst, im Leben;Rückert
Im Tode mußt du es, thu's, weil du kannst, im Leben;Rückert
Im Tode wirkst du, was du nicht gekonnt im Leben,Rückert
Im Todfeind gegen uns war Tod und Feind verbunden;Rückert
Im Ton ist nah der Freund, von dem du bist geschieden;Rückert
Im Traum der Lust, und nun lernt’ ich dir zu entfliegen.Rückert
Im Traume mir, ein Traum kam mir vom Traum der Liebe.Rückert
Im traurigen Verstecke,Lenau
Im treuen Wahn, als ob es ihm noch bliebe,Lenau
Im trocknen Sommer bringt der Westwind keinen Regen,Rückert
Im Umgetriebenen ein ruhig Treibendes.Rückert
Im unaufhörlichen Weltwettlaufrennespiel.Rückert
Im Unbedingten dort, in welchem die BedingungRückert
Im Unbedingten, das, indem es sich bedingt,Rückert
Im Unbequemen hat man sichs gemacht bequem,Rückert
Im Unbestand der Welt das einzige Beständige.Rückert
Im Unermeßlichen wirst du das Maaß verlieren;Rückert
Im ungestümen WogendrangLenau
Im Unglück ist das Wort das frost'ge des Mitleiders.Rückert
Im unglückseligen verhältnislosen StreiteRückert
Im unterirdischen Palast, den er entwarf,Rückert
Im verwaisten Trauertale;Lenau
Im Viereck einen Kreis, und eins ins andre schrenken.Rückert
Im Voraus freuen mag sich schon der guten That,Rückert
Im Wachen und im Schlaf, im Tod und Leben Frieden.Rückert
Im Wahnsinn achtest du und im Verbrechen was?Rückert
Im Wald herum, der Räuber stehtLenau
Im Wald nach Hirsch und Reh.Lenau
Im Walde schleicht ein alter Mann,Lenau
Im Walde schon die Stürme nahn;Lenau
Im Walde, voller Blüt und Duft.Lenau
Im Walde, wenn ob ihm der Himmel hochgewittert.Rückert
Im warmen Schein, der Frühling klimmt verwegenLenau
Im warmen Schoße ward ich zärtlich aufgehoben,Rückert
Im Wasser liegt der Stein, und wird davon nicht weich;Rückert
Im Wassersturme tanzende Paläste.Lenau
Im Wechsel meiner Zeit und meines Lebensalters.Rückert
Im Weda selber, der, in sich verständlich klar,Rückert
Im Weg begegnen sich die Bien' und die Ameise,Rückert
Im Weg zum Guten kanst du in des Bösen Krallen,Rückert
Im Wege magst du dich nach einer Blume bücken,Rückert
Im Weh’ ist eine Wonn’, und in der Lust ein Leid;Rückert
Im weißen Hemd, auf Enten zielend,Lenau
Im weiten Weg der Luft geht Bienenschwarm nicht irr,Rückert
Im weiten, windbewegten MeerLenau
Im weitern Kreise nur, säh' all die Seinen froh;Rückert
Im weltlichen Verkehr muß euch zusammenhaltenRückert
Im Wesen selber eins, doch von verschiednen Namen,Rückert
Im Widerspruch mit sich erscheint es dir zwiespaltig.Rückert
Im Widerspruch; ihr Trieb ist auch, sich zu erhalten.Rückert
Im wildesten Getümmel hier und dort,Lenau
Im Wind das Fächeln schon der TodeshandLenau
Im Winde bebt der Wald am steilen Uferhange.Lenau
Im Winde fliegt des Reiters Haar,Lenau
Im Winde wehest du, und bist der Lüfte Geist;Rückert
Im Winkel warte nur geduldig, bis die AugenRückert
Im Winter wächst sein Pelz, im Sommer här’t er sich,Rückert
Im wirren Mondenscheine.Lenau
Im Worte wird ihm kund die Weisheit aller Weisen,Rückert
Im Zügel halte dich! Gott hält die Welt im Zügel.Rückert
Im Zweikampf ist der gute Herr geblieben,Lenau
Im zweiten wiederholend,Lenau
Immer dichter fällt es, willLenau
Immer ist seine Zeit, und Überall sein Ort.Rückert
Immer lauter schreit der DonnerLenau
Immer leiser dort die Schluchten,Lenau
Immer noch ein Gift zu fügenLenau
Immer noch ists kein Gedicht,Lenau
Immer schleicht sich noch der Pfad hinLenau
Immer senkt die Bahn sich jäher,Lenau
Immer sich weitend und inniger immer die Gottheit erfassend?Lenau
Immer wird der Himmel dunkler,Lenau
Immer zur alten beliebten Weise,Lenau
Immergleichen WellenschlageLenau
Immerhin zur Mühle gehen;Lenau