Lyrik


Gedichtzeilen Ic

Ich aber bat: O gib mir einen Stral des Lichts!Rückert
Ich aber dachte, was der Filosofen grösterRückert
Ich aber darf es dir wol im Vertrauen sagen:Rückert
Ich aber denke, daß ich unter ihm nur bin.Rückert
Ich aber freue mich, nach Lust hervorzuholen,Rückert
Ich aber fühle michs durchzittern und durchwittern;Rückert
Ich aber habe mir mein Theil vorweg genommen;Rückert
Ich aber habe stets gefühlt, was ich gedacht.Rückert
Ich aber hoffe, wenn mein Schmetterling sich hebt,Rückert
Ich aber lehre dich: Nicht deinen Leib zerrüttenRückert
Ich aber rief: »Ists auch der Mühe wert,Lenau
Ich aber sag' es dir, wie du mich immerhinRückert
Ich aber sage dir, was mir ein Dichter sagte,Rückert
Ich aber sage dir: Begier begehret nurRückert
Ich aber sage dir: Kein Seelendüftchen giengRückert
Ich aber sage dir: Mit jedem von den vierenRückert
Ich aber sage dir: Sie ist alswie sie war,Rückert
Ich aber sagte: Nichts gefällt mir von dem allen.Rückert
Ich aber sah, nachhängend ihrem Walten,Lenau
Ich aber seh aus seiner NachtLenau
Ich aber seh', es fehlt das Roth im Weiß und Gelbe.Rückert
Ich aber stieß ihn fort, verfluchter Tor!Lenau
Ich aber ungequält hab' einen Freund gewählt,Rückert
Ich aber vorempfinde,Lenau
Ich aber wählte mir von allem diesen Nichts,Rückert
Ich aber will mit Gott das Schöne lieb behalten,Rückert
Ich aber wünscht, es möchte meine SeeleLenau
Ich aber zweifle nicht, ich weiß mit Zuversicht:Rückert
Ich aber, ungewis, nach welchem Stern ich lenkenRückert
Ich andre drum nicht meinen Mut,Lenau
Ich aß vom Kuchen und weinte bitter.Lenau
Ich auch bins, nur etwas bleicher,Lenau
Ich aus dem Meer ins Land. Ich aus dem Land ins Meer.Rückert
Ich betrat mein trauriges ZimmerLenau
Ich bettle vor der Tür,Lenau
Ich bin allein und friereLenau
Ich bin auch du, weil du das bist, was in mir ist;Rückert
Ich bin dein Freund, ein rauher zwar,Lenau
Ich bin des Liedes Ton, der euch zu Herzen geht.Rückert
Ich bin die Seligkeit, und fühlte selbst in mirRückert
Ich bin ein Blumenstaub und will auf Blumen stieben.Rückert
Ich bin ein Mann vom Schwert. Ich bin des Rechts gelehrt.Rückert
Ich bin ein Pole bis zum letzten Hauch!Lenau
Ich bin erwacht in banger Ermattung,Lenau
Ich bin hinten, und du bist vorn;Lenau
Ich bin in dir erwacht, und werd' in dir entschlafen;Rückert
Ich bin in Lust und Schmerz liebeigen und leibeigenRückert
Ich bin mehr als ich bin, weil du mein Alles bist.Rückert
Ich bin mein Schatten, der mich überdauert!Lenau
Ich bin mit langem Dienst und treuem Fleiß zufrieden.”Rückert
Ich bin so arm, verlassen und beraubt,Lenau
Ich bin vergnügt darob, daß ich nicht mit muß halten.Rückert
Ich bin von Gott gewußt, und bin dadurch allein;Rückert
Ich bin vor dir ein Kind, und weiß, an Einsicht blind,Rückert
Ich bin wol alt genug, der Mutter zu entwöhnen,Rückert
Ich blick' empor zu Gott und dank' ihm diese Gabe,Rückert
Ich blicke stets umher, was ich noch ohne SchadenRückert
Ich bliebe fort und fort gar gern an einem Ort,Rückert
Ich blühe wie die Blum’, und wachse wie der Baum,Rückert
Ich bot ihm auf die zwei ein Stück, nicht wollt’ er’s thun.Rückert
Ich brachte, war sie schon geschieden,Lenau
Ich brauche nicht, daß du mich invitierest,Lenau
Ich brauche Wasser, Quell! und nimmt sogleich die Flucht.Rückert
Ich breche sie, ohne zu wissen,Lenau
Ich bringe dir ein Lied mit meiner ernsten Leier.Lenau
Ich dacht an deine Worte!« Lenau
Ich dacht’ ich sei zurück, und weit sei mir die ZeitRückert
Ich dacht’ ich wär’, und fühl’, ich bin in dir nichts, ach!Rückert
Ich dachte daß sie nicht vor einem Monat fielen.Rückert
Ich dachte traurig an so manches Grab,Lenau
Ich dachte Wunder welch ein Unglück ich erprobte.Rückert
Ich dachte: Wem’s gefällt, der kann die ganze WeltRückert
Ich danke dir, daß du die Augen mir erschlossen,Rückert
Ich darf und mag auch nicht durchbrechen ihren Zaun,Rückert
Ich darf, das ist zugleich die Inschrift bei dem Siegel,Rückert
Ich denk’ an einen Freund, der, weil bei Nacht und SchlafRückert
Ich denke sie erscheint dir nur im neuen Licht.Rückert
Ich denke was ich bin, und bin das was ich denke.Rückert
Ich denke, daß dein Brief nun kommen muß und soll,Rückert
Ich denke, daß der Brief nun kommen soll und muß,Rückert
Ich denke, solches Buch ist nicht für mich geschrieben,Rückert
Ich dient’ ihm treu ein Jahr, da gab er schon mich frei,Rückert
Ich eine Rose welk, zerdrückt,Lenau
Ich empfele mich der Mütterlichen Huld in der Noth,Lenau
Ich esse Knosp’ und Frucht, und habe leichtes Blut.Rückert
Ich fahre meinen schweigenden GenossenLenau
Ich fand für meine zwei soviele Silberstücke,Rückert
Ich fand sie in der Stub', als ich hineingekommen,Rückert
Ich fieng vom Nächsten an, dem Schiffermädchen braun,Rückert
Ich finde mein Tuch durchnäßt am Kissen,Lenau
Ich finde sie nurLenau
Ich flüchte dir, du Licht, dir, du mein Schatten, zu.Rückert
Ich flüchte meinem Licht und meinem Schatten zu.Rückert
Ich folgte dir stumm und beklommenLenau
Ich folgte trauernd, aber ohne Klage.Lenau
Ich fort zu lernen, aus lernt' ich vom Lehrling nur.Rückert
Ich frage dort und hierLenau
Ich frage nicht, warum, nur was und wie man's meint,Rückert
Ich frage: Fühlest du dich selbst nicht wohlgemacht?Rückert
Ich freu’ mich auf die Stund’ und auf den Augenblick,Rückert
Ich freu’ mich durch des Jahrs und durch des Lebens Zeit,Rückert
Ich freu' mich, daß mich nicht die Nüchternen verstehn,Rückert
Ich freue mich, daß es des Lebens sich gefreut,Rückert
Ich freue mich, wenn ihr nur auf die Augen macht.Rückert
Ich freue still mich mit unungestümer Lust,Rückert
Ich fühl ihr rastlos immer tiefres Nagen,Lenau
Ich fühle ihren Hauch mich überall umschweben.Rückert
Ich fühle mich ein Geist, mit Geist vom Geist geprägt.Rückert
Ich fühle mir genug das Licht in meiner Brust,Rückert
Ich fühle Sommerlust, und fühle Winterschauer,Rückert
Ich fühle, daß geprobt, geschaffen ist genug;Rückert
Ich fürchte, daß dir so von beiden keines werde.Rückert
Ich fürchte, dieser Geist des Dünkels sprengt die Flasche,Rückert
Ich fürchte, wenn ich nun ablegen sollte meineRückert
Ich gab deiner KlingenLenau
Ich gab ihm seinen Gruß zurück,Lenau
Ich gebe, was ich hab’, und hab’ um nur zu geben;Rückert
Ich gedenke bang und schwerLenau
Ich ging fußwandernd im Gebirg allein,Lenau
Ich glaub es nicht, daß deiner Seele,Lenau
Ich glaubt’ es schwerlich euch, glaubt’ ichs nicht meinem Sinn.Rückert
Ich gönn’ es keinem, daß er selbst mir Gutes thut.Rückert
Ich gönn’ es keinem, daß ihm Gutes dank’ ein Dritter.Rückert
Ich gönn’ es keinem, daß im Traum ihm Gut’s geschehe.Rückert
Ich grüße dich, mein Vaterland!Lenau
Ich hab’ es ihr gesagt: Umsonst ist was du putzest,Rückert
Ich habe den Genuß, der Gärtner hat die Mühen,Rückert
Ich habe doch von ihm nichts als die Form genommen,Rückert
Ich habe gnug gelacht, und möcht' einmal auch weinen.Rückert
Ich habe gnug gesehn, um lebenslang zu malenRückert
Ich habe länger mich damit herumzuschlagen,Rückert
Ich habe mich getäuscht! ich seh erbleichenLenau
Ich habe nicht wie er die Heimat aufgegeben,Rückert
Ich habe nie gesehn, daß, wenn du auf den ZähnenRückert
Ich habe nun mein Glück erjagt,Lenau
Ich habe sie umsonst ans Herz gepreßt.Lenau
Ich habe sieben JahreLenau
Ich habe viel geirrt, ich hab' auch viel getroffenRückert
Ich habe viel geschafft, und habe nichts geschaffen.Rückert
Ich habe weislich mir gepflanztLenau
Ich habe wenige, und nannte dich den meinen,Rückert
Ich habe wol für mich zu trinken stets gehabt,Rückert
Ich habe, was von ihm zu brauchen war, genommen.Rückert
Ich halte fest, zu bittrer Lust;Lenau
Ich halte so zugleich die Welt im Gleichgewicht.Rückert
Ich hätt ihn, uns zu retten, hingeschmissen.Lenau
Ich hätt’ in jeder Nacht mich, der ich war, verloren,Rückert
Ich hätt' ihn, sprach der Herr, in meinen Dienst genommen,Rückert
Ich hätte böser Macht den Spielraum eingeräumt.Rückert
Ich hätte können dir, sagt’ er, das Herz durchbohren,Rückert
Ich hätte längst mit eklem ÜberdrußLenau
Ich hätte leichter abgethan mit einem Sprung.Rückert
Ich hatte schon die Frucht, wovon den Ruhm nun habenRückert
Ich hier zu deinem heilgen Kreuze senke,Lenau
Ich hob den Fuß, es floh alsob ich giftig sei.Rückert
Ich hoffe Schritt vor Schritt noch abzuthun, was jungRückert
Ich hör ein Pereat! euch brüllen,Lenau
Ich hör ihn im Herzen schreien.Lenau
Ich höre dich in mir, und in dir fühl' ich mich,Rückert
Ich höre kommen dich, Natur! dein Mantel rauscht,Lenau
Ich höre mein Herz noch schlagen.Lenau
Ich höre plötzlich ernste Stimme sprechen;Lenau
Ich höre sie nicht mehr, schon sind sie weit von hinnen;Lenau
Ich in die Nacht hinausgestelltLenau
Ich jauchze daß ich bin, und ewig bleibest du.Rückert
Ich jauchze, daß auch es zum Leben war geboren.Rückert
Ich kam zu beten, doch im WindeshauchLenau
Ich kann es meinem Schicksal nicht vergeben.Lenau
Ich kann es meinem Schicksal nicht vergeben.Lenau
Ich kann es meiner Klage nicht verwehren,Lenau
Ich kann ihm nicht entziehn das Leben, ihm verliehn;Rückert
Ich kann nicht sagen, schwer sei es mir angekommen.Rückert
Ich kann, das ist das Maß der mir verliehnen Kraft,Rückert
Ich kannte sie gar wol, es war die schlichte GüteRückert
Ich kenn euch wohl und euer heiß Begehren:Lenau
Ich klage meiner Todesstunde nicht!Lenau
Ich klage nicht, daß ich dahingehn werd' im Nu;Rückert
Ich klage nicht, was ich durch frühen Tod verloren;Rückert
Ich klage, daß die Jugend mir verloren;Lenau
Ich komme wieder und wieder,Lenau
Ich konnte dich kaum verstehn.Lenau
Ich konnte nicht die Glut im Herzen mildern,Lenau
Ich könnte, wollt' ich abgethanes neuverrichten,Rückert
Ich kühle das Getränk, wenn du die Speise kochst.Rückert
Ich las das aufgeschlagne Gebet,Lenau
Ich las die Zahlen, und ich zerrißLenau
Ich las einmal in einem fränkschen Blatte,Lenau
Ich las ihre Schrift, und ich verbißLenau
Ich lasse dich singenLenau
Ich lasse dir nach ihm den Schnabel niederhangen,Lenau
Ich lausch und scheide nicht,Lenau
Ich leb' in kleiner Stadt, sie ist mir fast zu groß;Rückert
Ich leb' und freue mich noch jeder guten Stunde,Rückert
Ich lebe nur um noch zu lernen, und begrabenRückert
Ich leg ans Herz, daß sie’s nicht raube,Lenau
Ich legte ’s Ohr ans knappe Gras,Lenau
Ich legte MoosgebreiteLenau
Ich legte Wonn und Schmerz hinein!Lenau
Ich lehrte dir die Wunderschrift!« —Lenau
Ich lernte doch, und muß als Schüler mich bekennen.Rückert
Ich liebe dich nicht mehr!Lenau
Ich liebe dieses milde Sterben.Lenau
Ich ließ dich fahren mit verbißner, doch wahrlich nicht geringer Wut.Lenau
Ich ließe froh mein Aug mit deinem Fluge schweifen,Lenau
Ich lobe den Aristokraten;Lenau
Ich mag, das endlich ist, was zwischen allen schwimmt,Rückert
Ich malt' uns ohne Zwang als zwei zugleich und eines.Rückert
Ich meine das mit nichten.Lenau
Ich meine immer noch sein Blut zu schauen,Lenau
Ich merkte sonst sie nicht in meiner Einsamkeit.Rückert
Ich möcht' in dir zergehn, die Welt will's nicht gestatten.Rückert
Ich möchte dir zu Füßen,Lenau
Ich möchte fort und möchte bleiben,Lenau
Ich möchte gerne mir sagen:Lenau
Ich möchte länger noch ihn singen hören,Lenau
Ich möchte lieber werfenLenau
Ich möchte meinen Schritt verdoppeln.Lenau
Ich möchte wissen, ob sie hier im Winter bleiben;Rückert
Ich möchte, wär' es auch in meine Hand gegeben,Rückert
Ich muß, das ist die Schrank’, in welcher mich die WeltRückert
Ich müße leben, weil ich viel noch müß’ erproben;Rückert
Ich müße leben, weil ich viel noch müße schaffen;Rückert
Ich nahm nur wenig mit zum Schatz für meine Braut.Rückert
Ich nehme was du gibst, und andres will ich nicht.Rückert
Ich nicht gesagt ein Wort, gesungen einen Ton.Rückert
Ich nicht, die Mutter wars, und nach ihr zieht michs fort.Rückert
Ich öffne dir die trümmervolle Zelle,Lenau
Ich preise dich, mein Gott, und will dich ewig preisen,Rückert
Ich ränge kühn dein Bild ihm ab.Lenau
Ich rathe dir auch hier wie überall die Mitte.Rückert
Ich rathe dir, wann du kommst einmal heim zu ruhn,Rückert
Ich rathe nur, dich recht mit ihnen abzufinden,Rückert
Ich räume gleiches Recht dir ein auf dieses Buch;Rückert
Ich reiche beiden HeerenLenau
Ich richte nach der Tat, und nicht nach den Gedanken.Rückert
Ich riefs und ließ aufbluten meine Wunden.Lenau
Ich sag’ es abermals: Wenn sich der Glanz erneuernRückert
Ich sage dir auch nicht, du sollst dich gar nicht schwingenRückert
Ich sage dir, warum er heiße Kieß der Reue;Rückert
Ich sage dir, was doch noch zu bewundern bleibt:Rückert
Ich sage dir, wie du am sichersten ihn stillst.Rückert
Ich sage dir: auf die, die selber andern traun.Rückert
Ich sagt’ es nochmals ihr, mein Wort war ohne Nutzen:Rückert
Ich sah das Einzelste mit Liebesblick, das kleinste,Rückert
Ich sah das grüne Laub, das nie wird Windesraub,Rückert
Ich sah der Liebe LichtLenau
Ich sah der Sterne strahlend Heer,Lenau
Ich sah des Vaters Hand sie zitternd fassen;Lenau
Ich sah des Waldes Kranz im Abendsonnenglanz,Rückert
Ich sah die Hoffnung fallen am Altare,Lenau
Ich sah die Meinigen im kerzenhellen Zimmer.Rückert
Ich sah die scheue Flamme rückwärts weichen,Lenau
Ich sah ihn führen spitzige Lanzetten,Lenau
Ich sah ihn nicht in allen spätern Stunden.Lenau
Ich sah ihn seine Richtermiene schneiden,Lenau
Ich sah ihn Unrat sammeln in Retorten,Lenau
Ich sah ihr wechselnd Glühen und Erblassen;Lenau
Ich sah mich satt daran, viel liebe lange Stunden;Rückert
Ich sah nur erst dein holdes Angesicht,Lenau
Ich sah von obenher, wie jener drunten saß,Rückert
Ich sang, wie er, ein Lied dem BildeLenau
Ich saß mit meinem wirtlichen GenossenLenau
Ich sauge dein Wort,Lenau
Ich schau dein Angesicht, dein bleiches,Lenau
Ich schau dein Aug, dein dunkles, weiches,Lenau
Ich schau ins Meer hinaus,Lenau
Ich schaute zu seit achtzehnhundert Jahren,Lenau
Ich schied von deinem QuartiereLenau
Ich schlage mich nicht gern mit alten Tagen.Lenau
Ich schlage nur zurück die wirkliche Gefahr,Rückert
Ich schlief, mein Haus war preisgegeben,Lenau
Ich schließe dies daraus: daß unabhängig freiRückert
Ich schließe dies daraus: es müsse gar nicht rührenRückert
Ich schließe nicht daraus, daß eitel sei die Welt,Rückert
Ich schrieb, an jeden, dem's gefällt, gerichtet sei.Rückert
Ich schweb' in dir, mein Meer, und ruh' in dir, mein Hafen.Rückert
Ich seh das schlanke Reh im Dickicht lauschen;Lenau
Ich seh dein Angesicht erglühn im Rosenscheine noch;Lenau
Ich seh die Blitze trunkenhaftLenau
Ich seh es ganz, und seh dazu viel andres nochRückert
Ich seh gleichhoch gestellt sie auf verschiednen Höhn;Rückert
Ich seh im winterlichen DämmerlichtLenau
Ich seh’ an dir, mein Gast, nachdem dir am GewandRückert
Ich seh’, o König, wohl, dir blieb kein Eigenthum,Rückert
Ich seh' ein Ganzes, wo ihr sehet manchen Bruch,Rückert
Ich sehe trüb’, und muß mir leider es gestehn:Rückert
Ich sehe, daß es dir nicht wie das Essen schmeckt.Rückert
Ich sehne mich nach einer stillen Nacht,Lenau
Ich sehs an seinen ruhig schönen Zügen,Lenau
Ich sehs, daß ich gefehlt; was hilft, daß es mich reute?Rückert
Ich sei auf Erden nur verwiesen,Lenau
Ich selber falle noch, wenn ich will zu dir gehn,Rückert
Ich selber lernt' es nur, du lerne nichts davon!Rückert
Ich sende diesen Gruß, und sage nicht, wohin?Rückert
Ich sie verlor, und muß von vorne fangen an.Rückert
Ich sitze still im Sand, um ruhig zu verspeisenRückert
Ich soll, ich muß, ich kann, ich will, ich darf, ich mag,Rückert
Ich soll, ich muß, ich kann, ich will, ich darf, ich mag.Rückert
Ich soll, ich muß, ich kann, ich will, ich darf, ich mag.Rückert
Ich soll, ist das Gesetz, von Gott ins Herz geschrieben,Rückert
Ich späht umher, bald sah ich KerzenschimmerLenau
Ich sprach im Traum: Wer sagt mir, was der Traum bedeute,Rückert
Ich sprach: Bald trennt uns die Reise!Lenau
Ich sprach: Die Malerei malt uns der Zukunft Flor,Rückert
Ich sprach: O daß, wie die in Gras und Laubeskronen,Rückert
Ich sprach: weil mit dem Ast den Stamm geschlitzt ihr hättet!Rückert
Ich stand entzückt und lauscht erwartungsbang:Lenau
Ich stand, ein Bettler, weinend vor der TüreLenau
Ich steh allein und denk an dich,Lenau
Ich steh dabei und starre stumm hinein.Lenau
Ich steh’ in Gottes Hand, und ruh’ in Gottes Schooß;Rückert
Ich sterbe hin in meiner Leidenschaft,Lenau
Ich stieg auf einen Berg, der sich vor mir erhoben;Rückert
Ich stieg beschämt herab, wir aber zogen weiter,Rückert
Ich stieg zu Roß in selber Nacht und sprengteLenau
Ich suche schönere nicht mehr im Erdenreich,Rückert
Ich tat aufs Wohl der Toten ihm Bescheid,Lenau
Ich tat dem Alten schweigend und beklommenLenau
Ich trat in einen heilig düsternLenau
Ich trinke hier allein,Lenau
Ich trinke nicht zum Segensspruche,Lenau
Ich überliefr' es dir, wie's mir ist übermacht:Rückert
Ich unter ihren Tritt.Lenau
Ich unterscheide mich, als Eins mich zu erkennen.Rückert
Ich unterscheide mich, als Eins uns zu erkennen.Rückert
Ich unterscheide mich, nicht mich von ihm zu trennen,Rückert
Ich unterscheide mich, nicht mich von mir zu trennen,Rückert
Ich vermisse den Bach, wie liebe Grüße,Lenau
Ich von mir selber kann nicht unterschieden seyn,Rückert
Ich wage, was ich hoff’, auch nicht bestimmt zu nennen,Rückert
Ich wagt es mich zu regen kaumLenau
Ich wandle irr, dem Himmel nach,Lenau
Ich wandre fort die Nacht entlangLenau
Ich wandre hin und stiereLenau
Ich wandre nach Elysium.Lenau
Ich wandte meine Müh und meine Zeit darauf;Rückert
Ich war hinausentrückt zur Felsenwildnis.Lenau
Ich war nicht mein bewußt, und war nicht dein bewußt,Rückert
Ich ward gefragt: Was hat vor allem dir gefallen?Rückert
Ich ward von Glanz zu Glanz die Himmel durch geführt,Rückert
Ich warne dich; wovor? ich muß den Feind dir nennen;Rückert
Ich weiß an jedem Tag, wo meine Heimat ist,Rückert
Ich weiß es nicht und will nicht fragen;Lenau
Ich weiß es nicht, allein du scheinst ein Fremdling mir;Rückert
Ich weiß es nicht.Lenau
Ich weiß nicht ob ein Land, wo ich daheim einst war,Rückert
Ich weiß nicht was sie so rein denkend vorgebracht,Rückert
Ich weiß nicht, ob sein Lob dis oder Tadel ist.Rückert
Ich weiß nicht, was du, Herr, mit mir beschlossen habest,Rückert
Ich weiß nicht, wo sich wird die Wissenschaft verkriechen,Rückert
Ich weiß nicht; minder noch, wo sie versteckt sich hält.Rückert
Ich weiß nun, daß der Mensch das Kunstwerk Gottes sei.Rückert
Ich weiß, die Schöpfung sei ein heitres Gotteslicht.Rückert
Ich will das Unglück, das sie scheiden soll, nicht seyn.Rückert
Ich will dich fürstlich zahlen!« Lenau
Ich will euch profezein, euch aber bitt' ich feinRückert
Ich will euch treulich die Erscheinung schildern:Lenau
Ich will ins stille Land aus Wogenaufruhr steuern,Rückert
Ich will mich aus der Eng' hinaus ins Weite fristen,Rückert
Ich will mich in den Quell des Lichtes selber tauchen.Rückert
Ich will nicht länger töricht haschenLenau
Ich will nicht, daß Ihn wer erkenn’ als Er allein.Rückert
Ich will vollenden dir die trübe Kunde;Lenau
Ich will, die höchste Kron’ ist dieses, die mich schmückt,Rückert
Ich will, solange mir zum Sehn die Augen taugen,Rückert
Ich wills mit meinem Herzen halten, wie sie mit ihrem Finger tut,Lenau
Ich wischte mit treuloser HandLenau
Ich wollt, ich wäre jetzt in fernen Felsenklüften,Lenau
Ich wollte, daß ich wär' am letzten meiner Gänge.Rückert
Ich wollte, Freund, es schlügenLenau
Ich wünsche dir nicht ganz ein sorgenfreies Loß,Rückert
Ich Wünsche Ihnen Glück und langes LebenLenau
Ich wünsche nicht, daß sie so gar lang hin dich halten,Rückert
Ich wünsche, daß du nie so eingeschüchtert werdest,Rückert
Ich wünschte dir dazu solch einen Quell verliehn,Rückert
Ich wünschte, daß einmal ich meinen Glückstern sähe,Rückert
Ich würd in Mondesnächten,Lenau
Ich würde dich haltenLenau
Ich würde, folgt' ich dir, trüb werden wie du bist,Rückert
Ich ziehe fort zu Taten und Gefahren,Lenau
Ich zünde meinen Knaster jetzt,Lenau
Ich, dem Begriff zum Spott, will hören, sehn und singen,Rückert
Ich, sprach der dritte, bin ein Kaufmann ehrenwerth.Rückert
Ich, und der Stimme, welche zu edlerenLenau
Ich; — die Freunde sind zu selten;Lenau