Lyrik


Gedichtzeilen Ho

Hob sich ein stolzer Bau vor unserm Blick.Lenau
Hoch auf luftigen Pfaden im weiten HimmelsgefildeLenau
Hoch auf schwarzen, weißen Rossen;Lenau
Hoch brennt der Wald, vom Lager aufgestöret,Lenau
Hoch den Säbel in der Rechten.Lenau
Hoch die Flasche in der Linken,Lenau
Hoch halte sie, o Sohn, und mach Gebrauch davon;Rückert
Hoch hebe deinen Geist zum Ew'gen ein Verlangen,Rückert
Hoch im Fluge übers MeerLenau
Hoch in der kühlen Luft,Lenau
Hoch in die Luft, wie süße Pokale;Lenau
Hoch kam zu Ehren Stein und Erz in dessen Tagen.Rückert
Hoch kommen die Dämpfe geschnobenLenau
Hoch ob der Dünste Kreis und erdenahem Qualme,Rückert
Hoch stand sein Sohn, vom Ruß die Büchse putzendLenau
Hoch über ihrem HaupteLenau
Hoch über Qualm und Koth, irdischem Drang und Noth,Rückert
Hoch über Wälder, Tale, FelsenriffeLenau
Hoch überragt und weit vom Weltengartenbaum,Rückert
Hoch zu Rosse hinzuschweben,Lenau
Hoch, in stummer Trauer.Lenau
Hochmüth’ge, die ihr euch vom Vaterhaus entfernt.Rückert
Hochzeit feiernd, hat im Haus die StilleLenau
Hochzeit ist in diesem Zelte,Lenau
Hochzeit jubelt dort im Edelhause,Lenau
Hoffen dürfen kein Erlösen.Lenau
Hoffnung! dann nur trau ich dir,Lenau
Hoffnung! o warum entzündestLenau
Hohen AngesichtsLenau
Höher an sich, weil du den Weg zur Höhe nahmest.Rückert
Hohn des Gastes heilgem Rechte,Lenau
Höhnend steht es da und lehrt,Lenau
Hohngelächter — und versinkst!Lenau
Hol aus den Lüften mir, was du vermagst, mein Mann.Rückert
Hold, und süßverwandt, wie nie zuvor,Lenau
Holde Frühlingsmorgenstunde,Lenau
Holde, dich nenn ichLenau
Holdes Lächeln sich, denn er sieht die LiebenLenau
Holdfreundlich mich zu winken.Lenau
Holen sie die schöne Braut.Lenau
Holen vom Lenz sich flüchtigen Kuß,Lenau
Holt die Seuche Mann und Frauen,Lenau
Holt ich den Uhland aus meiner Satteltasche.Lenau
Holt, wie er vertraut,Lenau
Homerische Klänge versäumend,Lenau
Honig kristallisirt, geronnen Weihrauchkorn.Rückert
Hör ich am VogelherdeLenau
Hör ich den Laut mit heimlichem Erschrecken.Lenau
Hör ich mein unempfangnes Kindlein wimmern.Lenau
Hör ich noch die Liebe schallen.Lenau
Hör’ auf zu lesen gleich, sobald der Donner spricht,Rückert
Hörbar geworden plötzlich meinem Lauschen!Lenau
Hörbar kaum, wie nach der SchlachtLenau
Hörbar rauscht die Zeit vorüberLenau
Hörbar vor allen sprach des Hauses Vater,Lenau
Horch ich hinab in meines Busens Tiefen,Lenau
Horch! da rauscht auf grüner MatteLenau
Horch! die Winde sausend wehn!Lenau
Horch! ein Lüftchen aus den Auen,Lenau
Horch! Glocken in der weiten Ferne tönend,Lenau
Horch! im Zwiespalt dieser TöneLenau
Horch! noch leiser! dem NaturgeistLenau
Horch! plötzlich in der Luft ein schnatterndes Geplauder:Lenau
Horch! plötzlich stört ein Ruf die Einsamkeit:Lenau
Horch! überraschend saust es in den BäumenLenau
Horch, Mathilde, wie leise der West durch Blüten dahinscherzt,Lenau
Horch, o Mädchen, wie dein SangLenau
Horch, wie rauschen Mischkas helle SaitenLenau
Horch, wie scherzend, horch, wie klagendLenau
Horch, wie sie, zum Tod schon auf der Flucht,Lenau
Horchen meinem Racheschwören,Lenau
Horchen muß ich noch dem gewohnten Rauschen,Lenau
Horchet in die Meeresweiten,Lenau
Horcht ich dem Freund, in Ahnungen versunken.Lenau
Horchte die Seele mit leisrem Ohre.Lenau
Höre seine Wonnelieder;Lenau
Hören des Liedes Vollklang noch immer.Lenau
Hören sie dich singen.Lenau
Hören sie immer noch, springen den Reigen;Lenau
Höret durch des Liedes PausenLenau
Hornklang kommt er nun geschossen,Lenau
Hörst den Wurm an ihrer Blüte nagen; —Lenau
Hörst du den Jäger jauchzen?Lenau
Hörst du die Wildgans in den Lüften schnattern?Lenau
Hörst du’s wiehern? hörst du’s rufen?Lenau
Hörst du, wie der Blitz der Liebe zündet?Lenau
Hörst nur ferne noch der DirneLenau
Hört Antwort pochenLenau
Hört das Herz die große LiebeLenau
Hört davor die Linde schauernLenau
Hört den losen Kern er klappern,Lenau
Hört der Gast die Lüfte wimmern.Lenau
Hört die schöne Braut, beklommen,Lenau
Hört er der Felsen Mund Wer bist du? gegenraunen.Rückert
Hört er die Wand sein Klagen widerhöhnenLenau
Hört er nicht, herangekommen,Lenau
Hört ers Gerüll von schweren Tritten krachen,Lenau
Hört ich die Hoffnung flüsternLenau
Hört ich Gesang und Geiger.Lenau
Hört ich grollen der Freiheit herrlichen Sänger:Lenau
Hört ich im Traum des heiligen Pan Syringe?Lenau
Hört ihr des Liedes Trauer?! —Lenau
Hört ihrs im Gebälke knarren,Lenau
Hört in der Luft die Enten schnattern,Lenau
Hört man aus dem Kampfe schallen.Lenau
Hört Merlin vorübergleiten,Lenau
Hört nicht der Schiffer langen RufLenau
Hört nicht sein scheltend Rufen.Lenau
Hört sie das zerrißne Band.Lenau
Hört sie den Geliebten loben. — —Lenau
Hört sie von der Heidemühl.Lenau
Hört vergnügt die HeldenweisenLenau
Hört’ ich, wie unter sich sie sprachen oder sangen:Rückert
Hört, es kann die Stunde kommen;Lenau