Lyrik


Gedichtzeilen Ha

Ha! ein Blitz, ein sonnenheller!Lenau
Ha! er sieht mit frischen RosenLenau
Ha! er stürzt, halloh! nun ist sie mein!«Lenau
Ha! ich fand des Mannes Büste,Lenau
Ha! ich wette, hart und widrig klänge,Lenau
Ha! ihr wollt als Ellen eure KrückenLenau
Ha! Musik! wie waltet Mischkas Bogen!Lenau
Ha! nun fährt der Krieg dazwischen;Lenau
Ha! schon hör ich Schlachten brausen;Lenau
Ha! schon seh ich Möwen ziehn,Lenau
Ha! wie hat der PolenjünglingLenau
Ha! wie ist er auf den Hauptmann,Lenau
Ha! wie kamen sie geritten,Lenau
Ha! wie lauscht dem Kampf der Blinde!Lenau
Ha! wie tanzen die Husaren,Lenau
Ha! Wölfe! seht, ein ganzes Rudel Tode!Lenau
Ha! zwischen des Gespannes Hörnern leuchtetLenau
Ha, wie schreckt euch die Gefahr,Lenau
Ha, wie seid ihr aufgeschossen,Lenau
Ha, wie wogt das FestgetümmelLenau
Haare aus dem Schweif der edlen Mähre,Lenau
Hab aus den Augen mir gewaschenLenau
Hab ein Schloß und finstre Wälder,Lenau
Hab ich auch Liebe nicht bei ihr gefunden,Lenau
Hab ich auf jenem Berge tief empfunden.Lenau
Hab ich das süße Kind erschlagen,Lenau
Hab ich erlebt genug, genug,Lenau
Hab ich es zu euch hinaufgetragen.Lenau
Hab ich euer keimend Herz,Lenau
Hab ich gepflückt Gedanken,Lenau
Hab ich gleich am dürren StrauchLenau
Hab ich gleich, als ich so sachtLenau
Hab ich mich mit dem Tode.Lenau
Hab ich Poet, hinwieder trotzend,Lenau
Hab ich talwärts von der Höh getragen;Lenau
Hab ich von mancher tiefen Ritze,Lenau
Hab ichs im Traume hervorgerissenLenau
Hab ichs verraten euch jüngst im Traume,Lenau
Hab meine Lust, im Hüttlein dort zu hausen,Lenau
Hab mit meinem Schmerze nochLenau
Hab viel gelitten, viel gewagtLenau
Hab’ auf dich selbst Vertraun, wo andre dich verlassen.Rückert
Hab’ ich durchforscht und nicht entdeckt von Gott die Spur.Rückert
Hab’ ich geflochten, und umkränzt bin ich nun ganz.Rückert
Hab’ ich nicht Ahnen auch? nur sind sie ungenannt;Rückert
Hab' auch hervorgekehrt die Schöpfung Klau' und Kralle.Rückert
Hab' ich auf Schloß Ambras gesehn, indem ich dachte,Rückert
Hab' ich das Gute nur zu thun, das mir gefällt.Rückert
Hab' ich gebeten oft, dich nur zu überhebenRückert
Hab' ich in gleichem Fall nicht auch gemacht Gesichter?Rückert
Hab' ich, und weiß nicht mehr, mich frei herabgewandt?Rückert
Hab' ichs dem Knecht, dem Kind und meinem eignen MundeRückert
Haben am Abend dich mit farb?gem Trost erwärmt.Rückert
Haben auch Rinder Phantasie,Lenau
Haben sich in angstverworrnen ScharenLenau
Haben sich stille hinaus verloren,Lenau
Haben sich um ihn gelagert,Lenau
Haben sie sich dort vereinet;Lenau
Haben spottend jetzt vor allenLenau
Haben wir auch schön geträumetLenau
Haben Wolken sich und Winde,Lenau
Habs zu Eurem Ehrentag erfunden,Lenau
Habt Dank, daß ihr geschont, solang ich hier gewohnt;Rückert
Habt ihr nicht gelernt von Ziska,Lenau
Habt Ihr nicht noch diese StundeLenau
Hab? ich den Sattel erst, auch kommen zu dem Pferde.Rückert
Hahnfeder, Gemsbart auf dem Hut,Lenau
Halb Drachen feuerspeind, halb angstgewundne Würmer,Rückert
Halb eine Meile von der Stadt ist eine Stelle,Rückert
Halb Freud und milde Trauer.Lenau
Halb Misverständnis, halb Verständnis, hier und dort.Rückert
Halb Neuerungen nach, nicht hier noch dort zu heilen.Rückert
Halb schweigend, sprechend halb, beglücke michLenau
Halbfrei ist Wirklichkeit, nur Möglichkeit ganz frei.Rückert
Halbwilde Menschen am Gepräg, wie Thiere, gleich.Rückert
Hallt noch im Ohre das Donnerwort ihr. —Lenau
Hallt und verhallt die lustige Werbung;Lenau
Hallt zurück ihr scheuer Schritt.Lenau
Halme bringt zum Neste,Lenau
Halt ab vom Bösen wen, von Übel was du kannst.Rückert
Halt an zum Guten wen und wo du Macht gewannst;Rückert
Halt aufrecht, wie dich selbst, das Recht, wo du vermagst;Rückert
Halt aus, was dich betrifft, mit starker Seelenkraft.Rückert
Hält bebend den betränten Aschenkrug.Lenau
Hält das alte Zauberweib:Lenau
Hält das sie nicht im Dienst, so laufen sie davon.Rückert
Halt deinen Fuß zurück von Weltlust, laß nicht ihnRückert
Hält den Juden mit seiner Linken,Lenau
Hält der Mensch die Blicke himmelwärtsLenau
Hält die Freude jetzt umschlungen;Lenau
Hält die Hand ihm, daß er schweige,Lenau
Hält die Seele hier umschlossen.Lenau
Halt ein den Zorn, die Gier, und jede Leidenschaft;Rückert
Halt ein Paar Freund' im Haus, das Wissen und den Glauben,Rückert
Halt es für Unglück nicht, hältst du's auch nicht für Glück.Rückert
Hält ewig fest sie, wie der Demant seinen Stral.Rückert
Hält in den Zähnen noch den Kräuterbissen.Lenau
Hält jedes Unrecht auch sich gegen sie erlaubt.Rückert
Hält Johannes sie umfangen,Lenau
Hält Menschenwankelmut und Wetterunbestand.Rückert
Hält nur, weil innerlich die Liebe legt den Grund.Rückert
Hält seufzend fest am letzten Blatt;Lenau
Hält sie dem Sohn vereinet,Lenau
Hält sie vom lauten Freudenmarkt zurück,Lenau
Hält sie wonnevoll umstrickt;Lenau
Hält Wacht an deinem Grab,Lenau
Halt' aufrecht, lieber Sohn, den Wuchs und deinen Geist,Rückert
Hält, dem Sinne nachzuhelfen,Lenau
Halten Dach und Wand umschlungenLenau
Halten Nixen ihre Reigen,Lenau
Halten sie den stillen Reigen;Lenau
Hältst du den einen Stiel, so hältst du alle viele.Rückert
Hämmernd, schweißend Glied an GliedLenau
Handelst mit Gift, doch magst dich selber nicht vergiften.Rückert
Häng ich dir mein Ringlein auf!«Lenau
Häng’ einen letzten Kranz aus dunkeln Blumen hin.Rückert
Hängen vom Leibe dir die Fetzen nieder,Lenau
Hängt die Lampe ohne Schnur;Lenau
Hangt hinab zur tiefgerißnen Wunde,Lenau
Hängt um die Poesie des Staates Flitterstaat,Rückert
Hängt von des Jägers Schulter nun als Beute,Lenau
Harmlose Indier, die kaum sich widersetzten.Rückert
Harmlosigkeit im Mund macht niemals Herzen wund,Rückert
Harmlosigkeit im Ohr hört überall Musik,Rückert
Harmonischer Bewegung,Lenau
Harpunen in die Schuppen starrer Satzung!Lenau
Harret sie auch manche Jahre,Lenau
Harrt am Munde schon der Segen;Lenau
Harrt der Wagen lange Reihe,Lenau
Harrt und lauscht er unterm Baume,Lenau
Hart am Kerker Blitze zuckenLenau
Hart ist das Eisen, doch das Feuer wird's geschmeiden.Rückert
Hart ist das Feur, doch wird es Wasser niederschlagen;Rückert
Hart ist das Wasser, doch die Wolke wird es tragen.Rückert
Hart ist der Berg, doch wird das Eisen ihn durchschneiden;Rückert
Hart ist der Körper, doch wird Kummer ihn zertrümmern;Rückert
Hart ist der Kummer, doch der Wein wird ihn entkümmern.Rückert
Hart ist der Wein, es wird ihn doch der Schlaf begraben;Rückert
Hart ist der Wind, doch wird der Körper ihn nicht scheuen.Rückert
Hart ist die Wolke, doch der Wind wird sie zerstreuen;Rückert
Hart wird zuletzt die Haut, die viele Streich' empfangen,Rückert
Hart, geschmeidig, scharf, du Degen,Lenau
Haß und Tod den Türken schwören!Lenau
Hast an harten Felsen den Kopf zerschlagen,Lenau
Hast dich nicht verändert,Lenau
Hast du auf des Tages BahnenLenau
Hast du begriffen, wie der Lehrer sie gewahrt;Rückert
Hast du das Ewige gehört, gefühlt, gerochen?Rückert
Hast du den Vater selbst geahnt in stiller Lust.Rückert
Hast du den Wunsch erreicht, daß er nicht mehr entweicht,Rückert
Hast du der Tugend Werth so niedrig aufgefasset?Rückert
Hast du dich einst der Erdennacht entschwungen,Lenau
Hast du die damals grünen Blätter,Lenau
Hast du die irdischen Geschäfte schon gethan,Rückert
Hast du die reifende Saat den armen Bauern;Lenau
Hast du die Sache dann begriffen? Nur die ArtRückert
Hast du ein großes Gut, begehre nicht noch Kleines;Rückert
Hast du ein Lieb, denk an ihr süßes Lager;Lenau
Hast du einmal bedacht, daß du in einer StundeRückert
Hast du geschlummert,Lenau
Hast du gewirkt, und mußt es zu entwirken wagen.Rückert
Hast du ihn auf- und an-? hat er dich eingenommen?Rückert
Hast du ihn so geschätzt im Ganzen, laß ihn machenRückert
Hast du ihn wirklich, und gestillt ist dein Verlangen.Rückert
Hast du mir das Herz getroffen!Lenau
Hast du noch immer nicht gefunden den teuren, teuren Fingerhut,Lenau
Hast du schon je dich ganz allein gefunden,Lenau
Hast du’s noch nicht ersäuft mit deinen Tränen?« Lenau
Hast du’s Ringlein, und es drohtLenau
Hast mein Auge du gemalt?Lenau
Hast mich gewiegt in Frühlingstraum,Lenau
Hast mir Liebes oft erwiesen;Lenau
Hast unterlassen, bleibt es immer zu beklagen.Rückert
Hastig schreiten sie nun aufwärts,Lenau
Hat alles dieses Wort ins Gleichgewicht gesetzt.Rückert
Hat aus Freigebigkeit erfunden eine Sitte.Rückert
Hat bald das Unterste nach Oben umgelenkt.Rückert
Hat beides: Mensch und TierLenau
Hat dein Bruder GeistesfrühlingLenau
Hat dein Herz ihr nie geschlagen,Lenau
Hat deine Seele, tief und sinnig,Lenau
Hat dem Ziska, dem Gewaltgen,Lenau
Hat den Strom ein wildes AhnenLenau
Hat den von Jägerkunst gestellten Trug getroffen,Rückert
Hat der Donner eingeschlagen.Lenau
Hat der Herbst auf ihrer FluchtLenau
Hat der Jammer es verheert.Lenau
Hat der Kummer seinen Groll verloren;Lenau
Hat der Tod, ihn zu ersetzen,Lenau
Hat der ungläubigen die Fessel angelegt.Rückert
Hat der Wilde sich geschwungen,Lenau
Hat der Wind davongetragen,Lenau
Hat dich der Gärtner, hat die Hoffnung dich betrogen?Rückert
Hat dich gelehrt, wo du, wo nicht du sollest sparen.Rückert
Hat die Braut sich weinend fortgeschlichen.Lenau
Hat die höchste Höh erschwungen:Lenau
Hat die leichten BlütenflockenLenau
Hat die Natur, und halb, wie du dich selbst gemacht.Rückert
Hat die Romantik deiner Liebe auch Platz in einem Fingerhut.Lenau
Hat die Seligkeit entzündet;Lenau
Hat die Unendlichkeit nicht Räume ungeheuer?Rückert
Hat dies ein Tier gefressen?«Lenau
Hat dieses blühn gemußt, weil jenes war voll Luft?Rückert
Hat dis der Mensch voraus, zu lächeln und zu weinen.Rückert
Hat doch der Frost, der mir von dir gekommen,Lenau
Hat doch des Kindes Fuß das Gehn gelernt durch Fallen,Rückert
Hat doch jede Geburt des Lebens ihre Wehn!Rückert
Hat durch sie der Natur soviel schon abgewonnen;Rückert
Hat ein europischer Bekannter ihm vertraut.Rückert
Hat ein Gott dir FreudenzährenLenau
Hat ein Mädchen sich geschmieget,Lenau
Hat ein Symbol im Königthum gegeben,Lenau
Hat ein verstümmelt ChristuskreuzLenau
Hat ein Weh durchzuckt die Maid.Lenau
Hat eine Kette bald, die alle Welt umfängt.Rückert
Hat eine Schar von Herzen stets geschlagen,Lenau
Hat einen Farbenschmelz, hat einen Sonnenglanz,Rückert
Hat er beim Weiteren das Engere vergessen?Rückert
Hat er das Auge dir erschlossen und das Ohr.Rückert
Hat er den Traum versungen,Lenau
Hat er des Adels rechte Völle,Lenau
Hat er in sich bekriegt das Leid und es besiegt,Rückert
Hat er neunhundert Jahre;Lenau
Hat er nicht recht gesagt? Bei Mond- und Sonnenflecken,Rückert
Hat er nur soviel selbst, als er genießen kann.Rückert
Hat er sich zur Kreuzigung bereitet.Lenau
Hat er zum Labequell dem Erdendurst beschieden.Rückert
Hat ers, und nie wird er verkrüppeln und erlahmen.Rückert
Hat es dich selber nicht geschmeidigt und entwildet.Rückert
Hat es die heitre Miene sich erhalten.Lenau
Hat es sein Trieb gelehrt, nicht Kunst und nicht Erfahrung.Rückert
Hat es zum Glück noch einen andern Himmel!Lenau
Hat euch umgeblasen unterdessen.Lenau
Hat Freude überkommen; —Lenau
Hat gegen ihn im Grimm sich bald sein Reich empört.Rückert
Hat Gewalt verboten, fürchtendLenau
Hat halb, dem Vogel gleich im Baur, verlernt das Fliegen;Rückert
Hat höhern Sinn, nur daß er zu gewaltsam trachtet.Rückert
Hat ihm die Schöpfung angetan;Lenau
Hat ihm ein Hauch des Schicksals weh getan;Lenau
Hat ihn gleich vernommen,Lenau
Hat ihr Antlitz nie versehrt,Lenau
Hat ihr geschmückt der gute GesellLenau
Hat ihr schönes Bild zertrümmert,Lenau
Hat ihre Reinheit vom Unreinen sich genährt,Rückert
Hat im Gebet gekniet, und sich im Bad entsündet;Rückert
Hat in einer Wetternacht,Lenau
Hat in froher Kraft geblüht,Lenau
Hat ja selbst Natur, die ernste,Lenau
Hat jedem das ihm Angemeßne zugestellt.Rückert
Hat jenes wol gewußt, daß dieses blühte just?Rückert
Hat jetzt sich zur Hyäne umgestaltet,Lenau
Hat kein Urtheil hinzulallen.Lenau
Hat kein Weib mein Bett geteilt,Lenau
Hat keine Ehr? und bleibt von Ehren stets getrennt.Rückert
Hat keine Ruh, bis er aufs Glück des WürfelfallesRückert
Hat keinen Grund ein Ding groß oder klein zu achten.Rückert
Hat keines hinter sich ein Fahrgeleis gelassen.Rückert
Hat keins das Blut nur aufgescheuert;Lenau
Hat Kirschen wohl im Lenz, Trauben im Herbst genascht.Rückert
Hat lang gewährt,Lenau
Hat lauschend er empfangen.Lenau
Hat man dir begraben deine,Lenau
Hat man mit eingesperrt zu diesem Armen.Lenau
Hat mich vielleicht in deinen ZaubermienenLenau
Hat niemand mich wie du verstanden.Lenau
Hat niemand noch gebannt.Lenau
Hat nirgend Ruh? als wo sichs ründet still im Kreise.Rückert
Hat noch ein dritter KameradLenau
Hat nun aus der Hand des KnechtesLenau
Hat ohne Rast die Sehnsucht dich beschworen;Lenau
Hat Regen nur und Sturm und Frost erlebt,Lenau
Hat richtig dein Gefühl erkannt im Schein und Schemen.Rückert
Hat sausen müssen!Lenau
Hat Schall, Wind oder Duft vom Höchsten dir gesprochen?Rückert
Hat schon das Leben sich nach andrem umgeschaut.Rückert
Hat Schreck und Wut das Herz durchzückt.Lenau
Hat seine Siedelei ein frommer Mann gebaut,Rückert
Hat sich des Allzukühnen unterwunden:Lenau
Hat sich ein eigenes Gefühl mir aufgedrungen:Rückert
Hat sich heller angefacht.Lenau
Hat sich in deinem HerzenLenau
Hat sich sein Herz, das nur den Frieden sucht,Lenau
Hat sich zurück, wohin? man weiß es nicht, gezogen.Rückert
Hat sie aufgestört aus ihrem Schlummer,Lenau
Hat Sie die Störungen von außen ihm beseitigt.Rückert
Hat sie nicht ausgeweint und ausgestritten?Lenau
Hat sie sich mit bangem Flehen,Lenau
Hat sie vom Traume sich emporgerungen,Lenau
Hat unten einen Stiel, wo man’s anfassen darf.Rückert
Hat unverlässiges Geleit bei wind’ger Nacht.Rückert
Hat viel gesehn, gedacht, noch mehr geahnt, gefühlt,Rückert
Hat Wahrheit dem Tyrannen laut gesprochenLenau
Hat wieder nun, und zwar erweitert, sich gefunden.Rückert
Hat wohl am kleinen WunderschreinLenau
Hat zur Rachegöttin sich begeistert.Lenau
Hat zwischen euch den Brunn, den beid’ ihr trinkt, vergiftet.Rückert
Hat, wo er aufhört Kind zu seyn, verloren ihn.Rückert
Hatt ein Freund den Spalt getroffen,Lenau
Hätt ich jeden Stein ans Herz gerissen.Lenau
Hätt ich mit einem Fluche mich längst empfohlen;Lenau
Hätt ich rauhen Felsensitz erklettert,Lenau
Hatt ihm das Meergras trügerischLenau
Hätt sie gewendet zu drei Schlägen.Lenau
Hätt’ eine Sängerinn mein Wiegenkind zur Amme,Rückert
Hätt’ einen solchen Strick in jedem AugenblickRückert
Hätt’ einer Gabe noth, doch streckte nicht die Hand.Rückert
Hätt’ ich auch die, woran du viel hast, nicht erdacht.Rückert
Hätt’ ich den Vers, an dem du nichts hast, nicht gemacht,Rückert
Hätt’ ich mich nicht, daß ich derselbe bin, begriffen,Rückert
Hätt' er ein Steinchen nicht in seinem Schuhe liegen.Rückert
Hätt' ich das ganze Jahr nur Trauben oder Kirschen.Rückert
Hätt' ihr der Wald nicht selbst geliefert ihren Stiel.Rückert
Hätte Ischl nur dich und seine Solen,Lenau
Hättest du dich ohne Lied verkrochen.Lenau
Hattest manchmal ein Gedänklein;Lenau
Hätt? er geordnet so für uns des Himmels Lauf,Rückert
Hätt? ich mir selber nur die Vögel weggeschreckt.Rückert
Hauch Gottes, Poesie, o komm mich anzuhauchen,Rückert
Hauchen ihren leisen KußLenau
Hauchen wir, ich und du, uns unserm Urhauch zu!Rückert
Haucht aus euch nur die Glut, die Gott in euch gehaucht,Rückert
Haucht in tote Aschenflocken;Lenau
Hauchten diese Blumen nie nochLenau
Hauen pfeifend in die Luft;Lenau
Haupt zu bekränzen.Lenau
Haus und Feld gedieh; bis spätLenau
Hausfrauliches Entsetzen.Lenau
Haushaltungskunst im Haus, im Leben und im Staat,Rückert
Haushaltungskunst, die so der Künste SchaugeprängeRückert
Haustrunk ist Mittleres, das Äußre Götterspende.Rückert
Haut die Gläser an den Tisch!Lenau