Lyrik


Gedichtzeilen Gr

Grab an Grab im Boden grübe. —Lenau
Grab zu. Verschwunden ist der GeistLenau
Grabesstill sind ihre Mauern,Lenau
Grad wenn der Unart du dich zu enthalten meinst.Rückert
Gradaufwerts kriecht er nur; villeicht in künft'gen Tagen,Rückert
Gram wühlt, habt ihr euern Lauf,Lenau
Gräßlich naht uns mit der Sense,Lenau
Gräßliche Betrügerin!Lenau
Graspferd, Cicade, Grill' und Heimchen, ohne HarmRückert
Graspferdchen und Cicad', ein Heimchen und die Grille.Rückert
Graspferdchen, daß es frei könn' über Gräser springen,Rückert
Grau düstre Felsen sah ich trotzig ragenLenau
Grau zwischen Tag und Nacht,Lenau
Grauberäuchert, hin und wiederLenau
Graue Wolken niederhingen,Lenau
Grauer Felsen ewig starrer BlickLenau
Grauer Vogel in den Zweigen!Lenau
Grausam frevelnd ausgestoßenLenau
Grausenhafte FelsenschlündeLenau
Greif an die Schwierigkeit, so wirst du sie besiegen.Rückert
Greif aus, o Rappe, greif!Lenau
Greife mächtig ins Klavier,Lenau
Greis der eine, mit ergrautem Haare,Lenau
Grenzenlosen Meere,Lenau
Grenzenloses, hoffnungsloses Lieben.Lenau
Grenzpfähle steckest du, um ein Gebiet zu messen;Rückert
Grobes Korn ist seine Seele,Lenau
Groß ist der Schöpfung Baum, doch klein daran kein Läubchen.Rückert
Groß ist der Unterschied vom Strauß zum Pelikan;Rückert
Groß ist des Königs Glück, der, wenn man ihn begräbt,Rückert
Groß ist die Ähnlichkeit von Seel' und Schmetterling.Rückert
Groß ist kein Sonnenball, und klein kein Sonnenstäubchen;Rückert
Groß ist sein kleinstes Werk, nur klein vor seiner Größe;Rückert
Große helle Diamanten.Lenau
Großmüthig selber sich zu opfern dem Geschlecht.Rückert
Grün wird vor Lust ein Blatt vom andern Blatt am Baume,Rückert
Grüß ich manchen lieben Ort;Lenau
Gruß und Kuß für deine Gabe.Lenau
Gruß und Kuß von allen Musen,Lenau
Grüßend ihm vorüberging,Lenau
Grüßet sie die frohen Zecher;Lenau
Grüßt den der Menschheit Geist, der von ihm weiß zu lernen.Rückert
Grüßt die Flur, entgegen ihm grüßt das schönsteLenau
Grüßte dich mit lindem Hauch,Lenau
Grüßten mich die heimatlichen Bäume.Lenau