Lyrik


Gedichtzeilen Gl

Glänzen ihre Mordgewehre;Lenau
Glaub nur den Weisen, was sie tadeln oder loben,Rückert
Glauben: ’s ist ein Vogelriese.Lenau
Glaubensbekenntnisse und Wissenschaftsgebäude,Rückert
Gläubig dem erstenLenau
Gläubige SeeleLenau
Glaubs deinen alten nicht, sie sei mit dir gealtet.Rückert
Glaubs nicht! Unmäßiges zu wollen, ist nicht klug.Rückert
Glaubt ihr denn, ihr lahmen Krüppelwichte,Lenau
Glaubt' ich das erste, drum laß mich das andre glauben.Rückert
Glaubwürd'ger Kunde, zur Verwahrung anvertrautRückert
Gleich als fühle sie mit WonneLenau
Gleich als hätt ein fromm GebetLenau
Gleich als hätte heimlich jemandLenau
Gleich als hätte hier die ErdeLenau
Gleich als rauschten holde MärenLenau
Gleich als wollten sie des HeldenLenau
Gleich als wollten sie verraten,Lenau
Gleich am Orte hier zu sterben.Lenau
Gleich an der Wurzel ist gefunden, Saam’ und Frucht.Rückert
Gleich Blumen blühen sie, und welken Blumen-gleich,Rückert
Gleich dem Hirsche, dem erschrocknen,Lenau
Gleich dem Lichte Vernunft; auch dies wird vom Schleier gedunkelt,Lenau
Gleich der Unsterblichkeit Los, wenn uns der Ewige winkt;Lenau
Gleich eine Seite sich vom Dinge dir verhehlt;Rückert
Gleich einer Blume ist die Luft der Welt, die früheRückert
Gleich entstellt es drucken lassen.Lenau
Gleich gezognen FischernetzenLenau
Gleich übel ist es, statt zu sehn Sichtbares träumen,Rückert
Gleich von Bewunderern entfernet wie von Spöttern,Rückert
Gleich wirst du selbst dich abarbeiten unerquicklich.Rückert
Gleich, wie Geier nach dem Raube,Lenau
Gleiche Bildung gab die Milde.Lenau
Gleiches um Gleiches, Aug' um Auge, Zahn um Zahn.Rückert
Gleichfern von Eigensucht alswie von Eigenflucht,Rückert
Gleichgiltig reich und arm, der ist in Armuth reich.Rückert
Gleichgültig blickt er nieder auf die Leichen,Lenau
Gleichgültig gibst, und nicht zuvor in Lieb' es tauchest.Rückert
Gleichgültig glaub' ich selbst auch Gott in diesem Sinn,Rückert
Gleichgültig handelt er mit Allem; sein Behandeln,Rückert
Gleichgültig nicht allein glaubt Götter Epikur;Rückert
Gleichgültig wallt sie fort im alten Gange.Lenau
Gleichgültigkeit derart ist göttlicher Natur;Rückert
Gleichsam guten Empfangs ein leblos Pfand,Lenau
Gleichsam schindend in der Vorzeit Grauen,Lenau
Gleichschwer von Leib sind zwei, der eine regt die GliederRückert
Gleichviel ists wie du rennst den Weg dem Ziel entgegen.Rückert
Gleichwerth ist alles wohl zu wissen, wäre nurRückert
Gleichwie des Wachsthums Trieb durch Knoten an dem Rohr,Rückert
Gleichwie Nachtlüfte wehn in Blütenhagen,Lenau
Gliedmaßen blieben ihm frei immer noch genug,Rückert
Glücklich die Piloten waren,Lenau
Glücklich ward die Braut gepriesen,Lenau
Glückselig bist du, wenn für Auf- und NiedersteigRückert
Glückselig ein Gemüth, in dessen HeiligthumenRückert
Glückselig guten Abend!Lenau
Glückselig in die Augen,Lenau
Glückselig, die wie ihr im Glauben Kinder sind!Rückert
Glückselig, wer so rein sich auf der Welt bewahrt,Rückert
Glückseligkeit allein, wie sind wir zu beklagen!Rückert
Glückseligkeit zerpflück’, und jedem gib ein Stück,Rückert
Glühend lieben und entsagen,Lenau
Glühende Küsse bebten durch die Seele,Lenau
Glühende Tränen stürzen mir vom Auge,Lenau
Glüht die Seele, vor dir hinzusinkenLenau
Glüht durchs edle HeldenmarkLenau
Glutgeister wie die Glut ein Leuchten oder Sprühn,Rückert