Lyrik


Gedichtzeilen Ge

Gealtert nicht in seiner Phantasei.Lenau
Geartet bist du so, daß artig du erscheinestRückert
Geartet bist du so, daß du unartig scheinst,Rückert
Gebein von Tierart, die vorlängst entschwunden,Lenau
Gebeugt vom Druck des Kreuzes und der Schmach,Lenau
Gebietrisch fordern sie einmal-Gewohntes immer:Rückert
Gebildet manches aus, was du nur angelegt,Rückert
Gebirg und Wald mir winkenLenau
Geblendet ist und sieht vor lauter Sehen nicht;Rückert
Geblieben hier beim alten.Lenau
Geblieben ist und scheidet nimmer.Lenau
Geblieben sind geschnürt die andern unberührt,Rückert
Geblieben wäre sie sonst in der Schlinge hangen,Rückert
Geboren ist, sodann zum andern aus der Schale.Rückert
Geboren wird mit ihm der Kunsttrieb, nicht die Kunst;Rückert
Geboren zur Vernunft, ist auch nicht gleich vernünftigRückert
Gebracht, wie über den, schon über jeden Graben.Rückert
Gebrauch dein Auge nur, wie es ist Gottes WilleRückert
Gebrauche nur, sogut du kannst, was er kann geben.Rückert
Gebrochen zuckt herein der Strahl,Lenau
Gebrochne Waisen-, Mutterherzen auch,Lenau
Gebt ihm ein Häuschen still und traut,Lenau
Gebt ihm in seinen Träumen!Lenau
Geburtstagszuckerwerke!Lenau
Gedächtnis weiß getreu von JahrenLenau
Gedächtnisblätter, Kriegern zur Belehrung,Lenau
Gedächtniswissenschaft, Dichtkunsteinbildungskraft,Rückert
Gedanken fliegen aus und einLenau
Gedanken kommen wie des Frühlings goldner Duft,Rückert
Gedanken lädt im Laubgesäusel,Lenau
Gedanken selber nicht, nur Keime von Gedanken.Rückert
Gedanken steigen aus vermorschter Büchergruft,Rückert
Gedanken, die ich mir hab' unterwegs gemacht.Rückert
Gedanken, die mich auch um jene Zeit geplagt;Rückert
Gedankenvoller Wehmut sich zu eigen;Lenau
Gedenkst du noch des Abends, den die GötterLenau
Gedoppelt also ist das Ding und zwiegestaltig,Rückert
Gedoppelt Himmelslicht, gedoppelt Seelenlust,Rückert
Geduldig gabs der Knecht; er nahm's und kam nicht wieder,Rückert
Geerntet wollen sie am nächsten Morgen seyn.Rückert
Gefährlich auch, ihn nur zu zwingen, sich zu hassen.Rückert
Gefährlich ist es, ihn bewundern sich zu lassen;Rückert
Gefährlich ist vom Feind des Hinterhaltes LauerRückert
Gefährten such' ich mir, die etwas mit mir wagen,Rückert
Gefall’ es wohl dem Glück, und mög’ es dir gelingen,Rückert
Gefallen wär’ es, wenn es nicht sein Engel hielt.Rückert
Gefangen wohnend in beständ'gen Finsternissen,Rückert
Gefärden wirst du dort ihn nicht, hier nicht erschrecken.Rückert
Gefaßt wie auf den Gast, der seyn will aufgenommen.Rückert
Gefesselt ist dein WilleLenau
Gefesselt von dem Auge der Geschichte.Lenau
Gefördert wird dadurch sein Heil nicht, nur zerrüttet;Rückert
Gefragt, warum ers that? sprach: Mich daran zu fassen,Rückert
Gefressen an der Schal', und wirft hinweg die Nuß.Rückert
Gefreut hast, freuet dich noch die Erinnerung;Rückert
Gefühl ein Hindernis sei auf des Denkers Spur,Rückert
Gefühle weckend, die seit lange schliefen.Lenau
Gefüllt mit frischer Flut, Wein, Honig, Milch und Öle.Rückert
Gefunden freilich hat sie unterm Laub kein Dieb,Rückert
Gefunden, scheinen sie zufrieden mit dem Schein.Rückert
Gegeben ohne Müh’ die schönste Winterwohnung.Rückert
Gegeben, oder ich genommen es nicht recht.Rückert
Gegen das, was heut ich minne,Lenau
Gegen die Gestorbnen schalt,Lenau
Gegen starre Todesmächte,Lenau
Gegolten, gilt nunmehr auch keins bei dieser Rotte.Rückert
Gegraben keinen Schacht, nur manchen ausgebeutet.Rückert
Gegürtet, winkbereit, zur Arbeit, zum Gefecht.Rückert
Gegütet, läßt er sie aus ihrer Haft in Gnaden. —Rückert
Geh auf die Reise nur, so fühlest du's aufs neue:Rückert
Geh aus und stoße dich an keinen Anstoß wieder.Rückert
Geh deinen Weg und laß den Gegner seinen gehn;Rückert
Geh doch die Reihe durch der Einzigen, der Großen!Rückert
Geh fort, o West, vom Mädchen, geh!Lenau
Geh in die Fremde nur, und sieh wer dort dich kennt!Rückert
Geh nur des Wegs getrost! Bald bist du nachgekommen.Rückert
Geh nur, wie ich sie gieng, mit Gott die Dornenbahn,Rückert
Geh suche nur! sie ist wie Kindes FestbescherungRückert
Geh weiter: überall grüßt dich VerderbenLenau
Geh, Hirte, gib dem Vieh hier seine letzte Rast!Rückert
Gehalten ist es doch vom Bande seiner Triebe.Rückert
Gehalten ward auf sie ein ordentliches Jagen,Rückert
Geharnischt ritten durch die bange StadtLenau
Gehärtet, diesen Spruch von zehen Härtigkeiten:Rückert
Gehegt den Jugendtraum,Lenau
Geheim ergriffen, stille stehn — und weinenLenau
Geheimnisse der Nacht hast du mir vorgesungen,Rückert
Geheimnisvollen HeimatLenau
Gehn aus wie Lampen gern, wann unser Tag erwacht.Rückert
Gehn besser als die vier, viel besser als die drei.Rückert
Gehn darfst du jeden, doch nur einen auf einmal.Rückert
Gehorchen wird sie nie, nur günstig dich erhören;Rückert
Gehorchend nimmt er sein GewehrLenau
Gehorsam beugt es sich und hebt sich dem Befehl.Rückert
Gehorsam deinem Genius,Lenau
Gehst du Gespräch mit dir und fernen Lieben pflegend.Rückert
Gehst du ihm aus dem Weg? er ist auf allen Wegen,Rückert
Geht das köstliche Weizenbrot,Lenau
Geht er zuletzt vorbei, und läßt euch ungeehrt.Rückert
Geht etwas, das gar schwer dir geht in den Verstand.Rückert
Geht hin zur Stadt im Sumpf, zur Stadt im Kohlendampf,Rückert
Geht im Heldenrausch der OhrenLenau
Geht mir durch Mark und Bein.Lenau
Geht mit in gleichem Schritte.Lenau
Geht mit und lüpft ihm die schwere BürdeLenau
Geht nicht zur Tränke, um ihr Gift nicht zu verlieren.Rückert
Geht Schwester Heloise hin, zu beten.Lenau
Geht Sehn und Hören drum mit Aug' und Ohr verloren?Rückert
Geht unbestrickt er durch ein doppelt Irrgewebe.Rückert
Geht und lauscht und lernet euch bedauern!Lenau
Gehts immer leichter ab, und mehr oft als genug.Rückert
Gehts über Senkungen, die zwischen beiden liegen.Rückert
Geiern wird es hier zu bange,Lenau
Geigenschall und Hörnerklang,Lenau
Geist der Natur! der öden Gegenwart entfliehnLenau
Geist ist der Grund, aus dem, in den zurück sie kreist.Rückert
Geistige Ähnlichkeit, wie Blütenduft sich zeigen;Rückert
Geistiger Würzen auch in Büchern deiner Weisen.Rückert
Geistreicher auch, und doch nicht Lust noch Neid empfinden,Rückert
Gejagt von der Sporen scharfem Stoß,Lenau
Gejagt, so scheints, von drängender Gewalt,Lenau
Gekannt nur von den Lüften,Lenau
Gekauert sitzt, gehüllt vom Bärenkragen,Lenau
Geklagt, geweint, empfangen Todeswunden,Lenau
Gekommen in mein Tal,Lenau
Gekommen, als einmal mir schlimm die Karten standen.Rückert
Gelagert auf die Erde nur;Lenau
Gelagert unterm Stamm von einem Gottesbild:Rückert
Gelang’ ich dorthin nun, so ist das Räthsel dort,Rückert
Gelangt zum Himmel nicht, weil er am Ird'schen hängt.Rückert
Geläufig muß dirs seyn, dann übest du’s mit Fug.Rückert
Gelbblaues Nafta sich in Wangenroth verklärt,Rückert
Gelbe angetünchte Farbe,Lenau
Geld aber führen sie kein andres, als sovieleRückert
Gelegenheit ist kahl von hinten, vorn behaart,Rückert
Gelegenheit ist uns entflohn mit schnellem Schritt,Rückert
Gelegt in neuer Ordnung auf den Tisch,Lenau
Gelernt hast, bringst du nicht umsonst dem Himmel zu.Rückert
Gelernt vom Esel hat dies, wer da weiser ist.Rückert
Gelesen seyn, und macht euch schwer den langen Gang.Rückert
Geliebte Seelen, die ihr eurem Leib entschwebtet,Rückert
Geliebter Toten flattern mir vorüber,Lenau
Gelingt doch jeder Schritt, den man im Leben schreitet,Rückert
Gelobt ich dir die ewge TreuLenau
Gelockt vom Scheine, schwirren dann in Scharen,Lenau
Gelungen ists, ich bin dem Schlinger nun entsprungen,Rückert
Gelungen, daß er sie auch anders konnte machen.Rückert
Gemacht, den Kater Cato selbst zu prellenLenau
Gemahnt, gestraft, geprüft, geliebt und Kind genannt.Rückert
Gemeine Menschen sind mit Seelen nur begabt,Rückert
Gemeinschaftliche Hand anlegend einem Werke.Rückert
Gemeint nicht eigentlich, doch auch gut, wenn es scheint!Rückert
Gemeinverständlich so die heil’ge Schrift soll werden.Rückert
Gemessen ist ihr Theil nach gutem Mittelmaße,Rückert
Gemischt, wie Ritterschaft und bäurisches Gesind.Rückert
Gemischter Art sind die am Menschenseelenwagen.Rückert
Gemsbart und Federnputz,Lenau
Gemsbart und Hahnenfeder;Lenau
Gemüthsbewegungen lös’ auf in dein Erkennen,Rückert
Genau zu merken, was nun an der Zeit ist just.Rückert
Geneigt zum Frieden, um zum Frieden ihn zu neigen.Rückert
Genesen aller Leiden;Lenau
Genesen muß auch es, durch scharfe Liebespein.Rückert
Genieß es recht, daß dirs ein Stückchen Himmel werde.Rückert
Genieße, bis das Buch der strenge Winter schloß.Rückert
Genießen wird dein Kind, was du nicht hast genossen;Rückert
Genius; sanft schimmert vom Weltendom dieLenau
Genommen hat er, daß du beider Einheit seist,Rückert
Genüber ihnen stehst, gerader oder schiefer.Rückert
Genuesische Galeere,Lenau
Genug des Göttlichen im Menschenangesicht,Rückert
Genug zu schaffen macht ein Wagen Essenswaaren.Rückert
Genug, das Grade recht zu sehn im schiefen Schein.Rückert
Genug, daß Todesschreck dem Sinn entgegentritt,Rückert
Genug, den Menschengeist über die Welt zu heben;Rückert
Genug, wenn du nur mit fortkommst in Bausch und Bogen,Rückert
Genügen! das Warum begreifest du doch nie.Rückert
Genügt es nur dem Tag, so ist es schon zu loben,Rückert
Geordnet ist die Welt, du ordne dich ihr ein;Rückert
Geordnet so des Tongewirrs Zusammenklang.Rückert
Gequält von seinem Schmerz, an jener Stelle,Lenau
Gerad im Augenblick, wo er die Rose bricht?Rückert
Gerad' auf diese muß sich stets dein Denken lenken.Rückert
Gerade wo den Feind du wähnest überwunden,Rückert
Gerathen siehst du doch von ihm villeicht die Kinder.Rückert
Geraubt sind auch die feinenLenau
Gerechtigkeit, entfernt von Zu- und Gegenneigung,Rückert
Gereicht dirs doch zur Lust, daß dir die Pflicht ward leicht.Rückert
Gereift, der ewig blau.Lenau
Gereist zu seyn, wie wird dich’s in der Heimat laben;Rückert
Gering sei Möglichkeit, und Wirklichkeit vornehmer,Rückert
Gerissen in des Sturmes wilde Tänze,Lenau
Germania, die gute, leise weinend. — —Lenau
Gern dann schlaf ich, tiefer, länger,Lenau
Gern das, was du nicht kannst erwerben, zu entbehren.Rückert
Gern fühlet überall, macht aus der kerngesunden.Rückert
Gern hör' ich die Natur in allen Stimmen reden,Rückert
Gern mag mein altes Aug’ aus ihren KinderaugenRückert
Gern rennen sehn wir euch, und bleiben auch nicht stehn.Rückert
Gern thatest du es ehr, das Wetter litt es nicht,Rückert
Gerne mag sich Anna zieren,Lenau
Gerne sehn wir schöne SpiegelLenau
Gerne weilt’ er eine Stunde,Lenau
Gerne, nach so schmerzlichem Vermissen,Lenau
Geröthet hat ihr Mund der Sonne Kuß empfangen,Rückert
Geruh’ in meinem Haus als Gast dich auszuruhn;Rückert
Geruhig hätt’ er dann geschlafen jede Nacht.Rückert
Gerührt, auf ihrem Schutt des Mitleids Blüte;Lenau
Gerüstet, und die Macht mit einem Dienerschwarm.Rückert
Gesammelt hat den Duft, der Tags im Wind entwich.Rückert
Gesammelten Gemüts Weltsinnenlustentrinnung.Rückert
Gesandt, und durchgemacht hast du sie nicht vergebens.Rückert
Gesänge aus der Ferne her;Lenau
Gesänge tief und schlachtenwildLenau
Geschaffen Gott, der Mensch sei vom geringsten Nutze;Rückert
Geschaffen hat, daß er die Macht der Schönheit raube.Rückert
Geschaffen ist das Ding, sowie das Wort genannt.Rückert
Geschaffen ist sie wol zu anderem Bedarf,Rückert
Geschaffenheitsgefühl die Schöpferkraft bedingt.Rückert
Geschaffnes, fühlst es doch dir ewig angehören.Rückert
Geschäften weltlichen mir auch was abzunehmen.Rückert
Geschäftig ein und aus,Lenau
Geschenke selbst noch mehr zu geben als empfangen;Rückert
Geschichten möcht’ ich euch anregende erzählen,Rückert
Geschieden von dem Leib, sich schwingen himmelan?Rückert
Geschieden von der schlechten RotteLenau
Geschieden von der Welt bewegten ScharenLenau
Geschiedenen Völker! — Hülle tiefer,Lenau
Geschlafen hätt’ ich selbst darum doch minder gut.Rückert
Geschleudert, ein Gebirg, in ihre Bahn,Lenau
Geschlossen sei er nur, so fest als rein gezogen.Rückert
Geschmolzen worden, nimmt nur wenig Goldglanz an;Rückert
Geschossen oder ausgeweidet,Lenau
Geschrieben seinen Ruhm in Blum- und Sternenschrift.Rückert
Geschriebnes Wort, dem Buch vertraut, ist halb verlassenRückert
Geschritten kommt allmählich schon der Winter.Lenau
Geschwinde gehts hinauf, herunter noch geschwinder.Rückert
Gesegnet aber sei, die langsam langsam schreitet,Rückert
Gesegnet der das Licht im Finstern hat gebracht!Rückert
Gesegnet sei der Bau, der neue, den sie gründen,Rückert
Gesegnet seien sie, nicht weil sie Christen sind,Rückert
Gesegnet seien, die zuletzt es thaten, Christen;Rückert
Gesegnet und gefeiert sei der Mann,Lenau
Geselle, komm, du schöner Tag,Lenau
Gesellig drängte doch das MenschenlebenLenau
Gesellschaft braucht der Thor, und Einsamkeit der Weise.Rückert
Gesenkt auf ihre Arme.Lenau
Gesenkt, geschwellt, in trauter Nähe,Lenau
Gesetzt, o Mensch, die von verschiednen Enden stammen.Rückert
Gesetzt, vor Hagelschlag gesichert und Sturmwetter.Rückert
Gesetzte, weil sie rein dem Lichte nicht entstammen.Rückert
Gesintert durch den Sand Unklares sich geklärt?Rückert
Gespielt mit Regen, Blitz und SturmLenau
Gespräche leise, die ich nicht vernahm, zu führen.Rückert
Gesprengt, durch welche dringt des Himmels Licht und Luft.Rückert
Gesprochnes gehet durch erwählter Hörer Runde,Rückert
Gestachelt von des Schmerzes Feuer,Lenau
Gestaltenlos, der Welt Gestalten umgestaltet.Rückert
Gestanden einmal in der Schlacht,Lenau
Gestandnes stehet ab und wird im Preise sinken.Rückert
Gestiegen bist du nur empor auf steilerm Pfade.Rückert
Gestimmt, die Melodie des Herzens zu begleiten.Rückert
Gestimmt, o hüte sie vorm allerkleinsten Wind!Rückert
Gestimmt, wo eines will das andre niederdröhnen.Rückert
Gestorben! rief die Nacht mit letztem Thränenguß.Rückert
Gestrauchelt, und hinfort, hoff’ ich, nicht straucheln mehr.Rückert
Gestreut zum treuen Angedenken.Lenau
Gesunder Fantasie, nicht kranke Fantasien.Rückert
Gesunken ich der Lüste!« Lenau
Getadelt haben sie, und meinen Muth gelähmt.Rückert
Gethan hast, oder doch auf rechte Weise nicht.Rückert
Gethan und thun gesehn, mit Gott in Gott vergessen;Rückert
Getreckt aus Wogenkampf nach denen hoch am Strand;Rückert
Getrennt vom stattlichen Geleite seiner Ritter.Rückert
Getrennt von dir, muß Herzensfrost ich leiden,Lenau
Getreu der alten, schon gedankenlosenLenau
Getreuer als mein Lied empfangen.Lenau
Getreuer viel, als Berg und Wolk, erzählen.Lenau
Getrieben fühlest, weißt du nie so eigentlich.Rückert
Getrieben ist er, gut zu seyn, mild und gerecht,Rückert
Getroffen von des Hasses kalten Dolchen;Lenau
Getrost in unsres Unglücks frische FährtenLenau
Getrost! was du hier thust, das nimmst du mit von hinnen;Rückert
Getrost! zwar du nicht bist, doch Gott ist überal;Rückert
Getrost, o Herz! dir bringt Verlornes nicht zurückRückert
Getrübt der Glanz der Flur, des Menschen Angesicht,Rückert
Gewachsen, wenn du willst, magst du sie alle nennen,Rückert
Gewachsnen Kräften mehr gebraucht die bessern nur;Rückert
Gewaffnet jede mit besondrer Waffenart.Rückert
Gewährt ist dein Gesuch, wenn’s steht in meiner Macht.Rückert
Gewaltger, muttermörderischer Sohn,Lenau
Gewaltig heizt er sie, doch macht sie mir nicht heiß,Rückert
Gewaltig in die Seiten dringtLenau
Gewaltig ist der Sinnenzug,Lenau
Gewaltig, breit und dicht,Lenau
Gewaltsam brauchst du nicht den Vorhang ihm zu heben.Rückert
Gewann, verlor, gewann, verlor, gewann, gewann.Rückert
Gewecket von des Wildes WehgeheuleLenau
Gewesen seyn, und wie es muß einst wieder werden.Rückert
Gewesen sind, dem ist ein Platz bei Gott beschieden.Rückert
Gewinnen mußt du's neu in jedem Augenblick.Rückert
Gewinnen, ohne daß verlor ein Gegenmann;Rückert
Gewirkt von goldner StrahlenhandLenau
Gewis am Grund des Sees ist etwas, das es braucht.Rückert
Gewis bestimmter als dis zweifelhaft GebietRückert
Gewis ist förderlich und wünschenswerth BesinnungRückert
Gewis ist für den Geist Gewisses nichts zu stiften,Rückert
Gewiß viel Wichtiges in dem und jenem Theile.Rückert
Gewiß wird euern Streit einmal die Zeit entscheiden;Rückert
Gewiß zum Dichter nur erziehst du niemals ihn.Rückert
Gewis, allein für wen? für den allein der glaubt;Rückert
Gewis, daß er wird seyn, derselbe dort und hie.Rückert
Gewis, es war einmal, und wird auch einmal werden,Rückert
Gewiß, gewiß, mit ihren Saaten wuchernLenau
Gewisheit des Gefühls, Bewußtseyns feste Grenzen,Rückert
Gewissensbisse fühlt, weil sie sind andern Stamms.Rückert
Gewisses selbst gewis nur im gewissen Falle.Rückert
Gewöhne nicht dein Kind an Böses auch im Scherz.Rückert
Gewöhnen deinen Sinn, stets höher sich zu lenken,Rückert
Gewöhnen, was du hörst vom Schönen hier in Tönen,Rückert
Gewöhnet, daß sie ihm erscheinen ganz natürlich.Rückert
Gewohnheit aber wird zur anderen Natur.Rückert
Gewohnheit dumpfe nur macht dich vom Schreckbild frei,Rückert
Gewohnheit nennet ihn, kein Wunsch doch kennet ihn;Rückert
Gewohnheit, aber nur die üble, ist zu schelten,Rückert
Gewohnheit, möchte Gott ablegen mir die seine.Rückert
Gewohnheit, trägt sie jährlich ihre Rosen. —Lenau
Gewöhnt hat, sieht er klar das All in allen Dingen.Rückert
Gewohnte Schlummerlieder.Lenau
Gewöhnung bessere muß für das beste gelten.Rückert
Gewölbet in der Wand, darin gestellt ein Tischchen.Rückert
Gewonnen ist das Ziel, wenn du den Muth gewannst,Rückert
Geworden ist, darum ein minder schändlicher?Rückert
Geworden mehr, daß dich ihr Anblick mehr erfreue?Rückert
Geworden, sondern noch der dummen Welt euch freut.Rückert
Gewordnen Hort der Welt neu machen will zum seinen.Rückert
Gewurzelt anerkennst, wie Unrecht du dir thust!Rückert
Gewurzelt im Gemüt, um niemals zu veralten.Rückert
Gezähltes wird nicht mehr, gezähltes Gut wird minder;Rückert
Gezähltes wird nicht mehr; je mehr der Geiz'ge zähltRückert
Gezeichnet in dein Herz dein Allerseelentag.Rückert
Gezeichnet soll er seyn nicht mit zu düstern Farben,Rückert
Gezeichnetes, worin hats einem Pferd geglichen?Rückert
Geziemt das Beste nur aus des Denkbaren Kreisen.Rückert
Gezwungen ist in strenge HaftLenau
Gezwungen weder durch Gewalt, noch Rücksicht auch,Rückert