Lyrik


Gedichtzeilen Eh

Eh alle Fächer noch des Wissens er weiß voll.Rückert
Eh aus der innern Füll’ er seinen Schaden heile.Rückert
Eh das Vergangne war, war es als Zukunft schon;Rückert
Eh der Sturm sie kann entblätternLenau
Eh der Tod den seinen dir beschieden.Lenau
Eh des Tyrannen Faust sie frech erschlug. — —Lenau
Eh die frischen Tänze hier erschallen,Lenau
Eh die Kugel mich geschlagen,Lenau
Eh dies Bedürfnis ihr die Leiblichkeit gebracht.Rückert
Eh du am Boden ganz ein Gras hast durchbetrachtet,Rückert
Eh er beglückt sich fühlt, fühlt sich der Geist betroffen;Rückert
Eh er dem Herrn sie bringt, hat er sich so bedacht:Rückert
Eh er den Kern geschmeckt, hat er den ÜberdrußRückert
Eh er des Lichtes Sieg konnt' an der Nacht erreichen.Rückert
Eh in des Raumes Bett hervorbrach ihre Flut.Rückert
Eh mit Habe, Weib und KindLenau
Eh noch das Werkzeug läßt vollkommne Tön’ erschallen,Rückert
Eh sie zur Vesper dich oder zur Nachtkost fressen.Rückert
Eh verblüht ist Wang und Herz.Lenau
Eh von was Gutem sie an ihm gesehn die Proben.Rückert
Ehr als ihn haben so versetzt mit Finsternissen.Rückert
Ehr die Treulosigkeit ertrügen sie wol noch,Rückert
Ehr hat es Überdruß, ehr es Genüge hat.Rückert
Ehr' ich als einer Zeit und Stufe Glaubensweise.Rückert
Ehr, sonn- und regenlos, o Pflanze dich gehärmt,Rückert
Ehrend die Kanonen ihr Geschmetter,Lenau
Ehrenröslein purpurfarben,Lenau
Ehret als ein blitzgeweihtesLenau
Ehret sie, wie es der FreundinLenau
Ehrt den Mann, der hier nicht sank zerschmettertLenau