Lyrik


Gedichtzeilen Ba

Baden können sie gnug, doch den Hals nie streckenLenau
Bald aber hätt ich ihm die Treu zerrissen,Lenau
Bald abwerts, bald hinauf, bald mehr und minder schiefRückert
Bald alzu niedrig, bald auch alzu hoch anschlagen.Rückert
Bald beginnt ein festlich Schmausen,Lenau
Bald blitzt er feuriger, wie er bald matter schmachtet,Rückert
Bald den Leichenüberzug.Lenau
Bald den Rosen deiner WangenLenau
Bald die unreinen hat der reine Geist besiegt.Rückert
Bald doch, bald die Worte unter KüssenLenau
Bald ein Schütten in Strömen, bald Geträufel;Lenau
Bald entschwunden sind die LiederLenau
Bald es für dich zu thun mußt du dich fertig machen.Rückert
Bald ferne dort, bald nah ergrimmen.Lenau
Bald flüssiger Kristall in dir, bald Eis gefroren.Rückert
Bald fraß der Eulenchor die Maus mit Stumpf und Stiel.Rückert
Bald glüht dein letztes Abendrot,Lenau
Bald haben wir's verwacht, bald haben wir's verträumt,Rückert
Bald hat die Brandung es hinabgezogen.Lenau
Bald hat die Sonnenruh der Schöpfung aufgehört,Rückert
Bald hing mein Auge freudetrunkenLenau
Bald hinsäuselnd durch die Saiten,Lenau
Bald horcht es, wie die künftgen schreiten.Lenau
Bald hört ich auch der Freiheit Stimme tönen:Lenau
Bald im ungestümen WerbenLenau
Bald in den Graben fällt, bald stolpert über’n Rain,Rückert
Bald in des Freundes Hand und bald in seinem Munde.Rückert
Bald in Medina war die Schaar um ihn vereinigt:Rückert
Bald ist er mir begraben von der Nacht,Lenau
Bald ists des Himmels Sturm, der die Akkorde greift,Rückert
Bald kehrt ich ein und setzte michLenau
Bald kommts, ein wirres Plaudern, meinem LauschenLenau
Bald kühn und kräftig auf den Hörer drangen,Lenau
Bald lassen müßtest du zurück dis Hausgeräth;Rückert
Bald sanfter Hauch in dir, bald ungestümer Wind.Rückert
Bald schauet man zu ihr durch einen auch empor.Rückert
Bald scheint das Wort dir leer, die Sache nur vorhanden,Rückert
Bald scheint der Schatten rechts, bald links an uns zu streifen,Rückert
Bald siehst du sie, dein ungewahr, erblassen,Lenau
Bald sieht er sich enttäuscht, von Schranken eingehemmt,Rückert
Bald sollst du als beglückte FrauLenau
Bald streu’ ich keine mehr, dann lest ihr diese auf.Rückert
Bald süß und weich die weltgeschliffnen Worte,Lenau
Bald tritt in einen Dorn, bald stößt an einen Stein,Rückert
Bald verschlingt ihn dort sein Grab. —Lenau
Bald versinkt die Sonne; des Waldes RiesenLenau
Bald war den Bergen ihre Glut entschwundenLenau
Bald war die Seele still versunkenLenau
Bald ward des Traumes kalte BrautLenau
Bald wendet sie das holde AngesichtLenau
Bald wie Sturm hereingebrochen,Lenau
Bald wieder glüht er auf im Wetterschein,Lenau
Bald wieder nach dem leeren BauerLenau
Bald wird das eine, bald das andre mehr gelingen,Rückert
Bald wird der Abschied mir die Brust zerschneiden,Lenau
Bald wird der König krank, der Hirsch lebt unversehrt.Rückert
Bald wird ein Federchen des Fürsten Leib aufwiegen,Rückert
Bald wird ja doch, wie dieser Rauch,Lenau
Bald wird sein Auge flammen für und für!Lenau
Bald Wörter ohne Sinn' in fremder Sprache stammelt;Rückert
Bald ziehn die Gegenden, bald dich die Menschen an.Rückert
Bald zu anmutvollen KränzenLenau
Bald, bald Lebwohl;Lenau
Bald, was auf Tage, kaum noch Stunden in der Wage.Rückert
Balsamisch rieselt ihre frische KühleLenau
Bang mit lautem Herzenspochen;Lenau
Bang nach dem Ausgang niederstarrend.Lenau
Bang ruft eins dem andern: rette!Lenau
Bänger als des Sterbens Schauer,Lenau
Banger Wehmut dahin!Lenau
Bärtiger Magyaren froh;Lenau
Baß und Flöte, Zimbal und GeigenLenau
Bauen deine Stammgenossen,Lenau
Baum, das ist dein süßer Hauch!Lenau
Baum, wie du morsch und abgedorrt,Lenau
Baum, wo sind die Nachtigallen,Lenau
Bäume fallen links und rechts,Lenau
Bäume, die dem Wald entsprungen,Lenau
Baust du es gut, so wächst darauf das Gute schneller.Rückert
Baut ein neues Haus geschwind,Lenau
Baut ich ein Hüttlein trautLenau