Lyrik


Gedichtzeilen Ab

Ab das Herz von Annas Not;Lenau
Abend ists, die Wipfel wallenLenau
Abendwolken ihre Tänze,Lenau
Aber alle andern sollen schweigen,Lenau
Aber alle seid ihr leiderLenau
Aber als die Nacht gekommen:Lenau
Aber Anna treibt den Zelter,Lenau
Aber bis zur TotenbleicheLenau
Aber Blumen seh ich hier, die frühen!Lenau
Aber der Brummbaß hält sie zusammen.Lenau
Aber die Wechselgestalten des Lebens, sie teilen nicht alleLenau
Aber du neigtest sinnend nach den Wellen,Lenau
Aber du wandle hinan getrost, und wäre dein LebenLenau
Aber du wirst von Stunde zu Stunde noch frecher,Lenau
Aber einst, wie alles flieht,Lenau
Aber es dringenLenau
Aber führt der Weg den WandrerLenau
Aber gleich entflüchten Lust und Schmerzen,Lenau
Aber in der Stille der Nacht, des Schlummers,Lenau
Aber ist das Herz ein zages,Lenau
Aber keinen guten Namen.Lenau
Aber langsam, ernst und trübeLenau
Aber mancher kehret nie mehr wieder,Lenau
Aber mit einmal war die Freude geschwunden,Lenau
Aber nicht des PolenfürstenLenau
Aber nicht gehöhnt, gezischt:Lenau
Aber nicht im alten Laut,Lenau
Aber nicht vom stillen Meere,Lenau
Aber nicht wollt ihr erschrecken,Lenau
Aber ohne Gram und GrollLenau
Aber sie boten trotzig freiLenau
Aber süßre Wonne gibt es,Lenau
Aber wenn dir von dem VölkleinLenau
Aber wie die MelodieLenau
Aber will ein Unfall sie erfassen,Lenau
Aber wo im schimmerlosenLenau
Aber, gilt es auch nicht gleich den Namen,Lenau
Aber, Mädchen, glaube nicht,Lenau
Abfallend einem, der zur Schau ihn trägt wie du.Rückert
Abgeblüht mich auf die Bahre,Lenau
Abgelauschte Lieder sind es,Lenau
Abgemähter Blumenmatten,Lenau
Abgeschmeichelt jeder StelleLenau
Abgewaschen ihrem AntlitzLenau
Abgewendet nun mit Schweigen,Lenau
Abgründe, ihre Riesengräber, lauernLenau
Abhängig ganz und gar, und unabhängig frei.Rückert
Abhängig von der Welt mußt du dich nicht betrachten,Rückert
Abhängig, insofern er Gott im Auge hält,Rückert
Abhängig, wo du stehn magst, liegen oder schreiten.Rückert
Abhelfen müßt ihr dem, was ihr nur wollt bestrafen.Rückert
Abhiebest, Hand und Fuß am selben Ort entstand;Rückert
Ablernen will ich dir den Weg zu gehn allein.Rückert
Abnehmen muß der Mond, um wieder zuzunehmen.Rückert
Abnehmen wollte er den Schatz ihm vor Gericht,Rückert
Abschließen mußt du für dich selbst einmal die Welt,Rückert
Absenken, um zu sehn der Erde grüne Lust;Rückert
Abstich möge drüber wallen.Lenau
Abtrennte sich und ward halb Krokodil, halb Fisch.Rückert
Abwechselnd müssen Schlaf und Wachen sich erfrischen,Rückert
Abwelkten, und betrübt darob ward mein Gemüt.Rückert
Abzuurtheilen, auch urtheilen übern Koran.Rückert