Dante Alighieri - La Divina Commedia

Ludwig Gottfried Blanc - Die Göttliche Komödie

Die Hölle

Hölle - Gesang 01
In unsres Lebensweges Mitt' erfand
In einem dunklen Wald ich mich, dieweil
Der rechte Weg abhanden mir gekommen.

Hölle - Gesang 02
Es neigte sich der Tag, die dunkle Luft
Enthob die Thiere, die auf Erden sind,
Von ihren Müh'n, nur einzig und alleine

Hölle - Gesang 03
Durch mich geht's ein zur trauervollen Stadt,
Durch mich geht's ein zum ewiglichen Schmerze,
Durch mich geht's ein zu dem verlornen Volke;

Hölle - Gesang 04
Es brach den tiefen Schlaf in meinem Haupte
Ein schwerer Donner, so daß ich empor fuhr
Wie einer der gewaltsam wird gewecket.

Hölle - Gesang 05
So stieg ich aus dem ersten Kreis hinab
Zum zweiten, der geringern Raum umschließt,
Doch mehr des Schmerzes der zum auffschrei'n stachelt.

Hölle - Gesang 06
Bei der Besinnung Rückkehr, die gewichen
Vorhin beim Jammer der Verschwägerten,
Der mir den Geist mit Traurigkeit verwirrt,

Hölle - Gesang 07
Pape Satan, pape Satan, aleppe,
Hub Pluto an, mit heisrer Stimme belfernd,
Allein der edle Weise, alles wissend,

Hölle - Gesang 08
Fortfahrend sag' ich, daß um vieles früher,
Als wir am Fuß des hohen Thurmes waren,
Wir zu dem Gipfel unsre Blicke sandten,

Hölle - Gesang 09
Die Farbe, welche Furcht mir aufgemahlt,
Als meinen Führer ich umkehren sah,
Trieb seine neue Zorngluth schnell nach innen.

Hölle - Gesang 10
So geht nunmehr auf einem schmalen Wege,
Zwischen den Mauern und den Gräbern hin,
Mein Meister, und ich folge seinen Schritten.

Hölle - Gesang 11
An eines hohen Ufers letztem Rand,
Von großen Felsentrümmern rings gebildet,
Gelangten wir zu graus'rer Anhäufung.

Hölle - Gesang 12
Wild war der Ort, wohin zum Niedersteigen
Wir kamen, und durch andres so beschaffen,
Daß jedes Auge sich davor entsetzt.

Hölle - Gesang 13
Noch nicht war Nessus jenseits angekommen,
Als wir uns schon in ein Gehölz vertieften,
Worin sich keine Spur von Fußweg fand.

Hölle - Gesang 14
Von Liebe für die Vaterstadt getrieben,
Rafft' ich zusammen die zerstreuten Blätter,
Und gab sie dem zurück, der schon erschöpft war.

Hölle - Gesang 15
Der harten Ufer eins trägt uns dahin,
Und von dem Bach erhebt sich solch ein Dampf,
Daß Dämm' und Wasser er vor'm Feuer schützt.

Hölle - Gesang 16
Schon war ich da, wo man vernahm das Rauschen
Des Wassers, das zum zweiten Ring hinabfiel,
Gleich dem Geräusch, das Bienenkörbe machen,

Hölle - Gesang 17
Sieh da das Thier, das mit dem scharfen Schwanze
Berge durchbohrt und Mauern bricht und Waffen,
Sieh dort den, der die ganze Welt verpestet!

Hölle - Gesang 18
Ein Ort ist in der Hölle Uebelbulgen
Genannt, von Felsen ganz, und eisenfarbig,
So wie die Einfassung, die ihn umgiebt.

Hölle - Gesang 19
O ihr des Zaubrers Simon arge Jünger,
Die ihr für Silber und für Gold verkuppelt,
Raubgier'ge ihr, die Dinge Gottes, welche

Hölle - Gesang 20
Von neuer Strafe muß ich nunmehr singen,
Und Stoff dem zwanzigsten Gesange geben
Des ersten Liedes, dem von den Versunknen.

Hölle - Gesang 21
Von Brücke so zu Brücke, andres redend,
Was mein Gedicht zu melden hier verschmäht,
Sind auf den Gipfel wir gekommen, als

Hölle - Gesang 22
Wohl sah ich Reiter aus dem Lager rücken,
Den Sturm beginnen, oder Mustrung halten,
Zuweilen auch zu ihrer Rettung fliehn;

Hölle - Gesang 23
Stillschweigend, einsam und ohne Geleit
Gingen wir nun hinter einander her,
Wie Minoriten wohl zu wandeln pflegen.

Hölle - Gesang 24
In jenem Theil des jugendlichen Jahres,
Wo schon die Sonn' unter dem Wassermann
Die Strahlen schärft, und bald die Nacht die Hälfte

Hölle - Gesang 25
Am Schlusse seiner Wort' erhob der Räuber
Mit beiden Feigen seine Händ' und rief:
Das nimm dir, Gott! denn dir schleudr' ich es zu.

Hölle - Gesang 26
Freu' dich, Florenz, daß du so groß geworden,
Daß über Land und Meer du schlägst die Flügel,
Dein Nam' auch in der Hölle sich verbreitet!

Hölle - Gesang 27
Schon aufgerichtet war die Flamm' und ruhig,
Weil sie nicht sprach, und schon ging sie von dannen
Mit der Erlaubniß meines süßen Dichters,

Hölle - Gesang 28
Wer könnte wohl, selbst nur in freier Rede,
Das Blut, die Wunden all' vollständig schildern,
Die ich jetzt sah, wie oft er's auch erzählte?

Hölle - Gesang 29
Das viele Volk und die verschiednen Wunden,
Sie hatten meine Augen so berauscht,
Daß sie sich sehnten Thränen zu vergießen-

Hölle - Gesang 30
Zu jener Zeit, als Juno heftig zürnte
Um Semele auf das Geschlecht von Theben,
Wie sie es mehr als einmal kund gegeben,

Hölle - Gesang 31
Dieselbe Zunge, die mich erst verwundet,
So daß sie beide Wangen mir geröthet,
Bot gleich nachher die Arzenei mir dar.

Hölle - Gesang 32
Hätt' ich so rauhe und so heisre Töne,
Wie sich's geziemte für die grause Tiefe,
Auf die die andern Felsen alle lasten,

Hölle - Gesang 33
Den Mund erhob nunmehr vom grausen Fraße
Der Sünder, ihn abwischend an den Haaren
Des Haupts, das er von hinten angefressen.

Hölle - Gesang 34
Vexilla regis prodeunt inferni
Jetzt auf uns, zu darum nun schaue vorwärts,
Ob du ihn unterscheidest, sprach der Meister.

Das Fegefeuer

Fegefeuer - Gesang 01
Bess're Gewässer zu durchlaufen hebet
Die Segel jetzt das Schifflein meines Geistes,
Das hinter sich so grauenvolles Meer läßt,

Fegefeuer - Gesang 02
Schon war die Sonne zu dem Horizonte
Gekommen, dessen Mittagskreis bedecket
Jerusalem mit seinem höchsten Punkte;

Fegefeuer - Gesang 03
Obwohl die rasche Flucht die andern alle
Ueber die Ebne hin zerstreut, zum Berge
Gewendet, wo Vernunft die Seele stachelt,

Fegefeuer - Gesang 04
Wem, sei's durch Freuden oder auch durch Leiden,
Die eine unsrer Seelenkräfte fesseln,
Die Seele ganz auf diese sich gesammelt,

Fegefeuer - Gesang 05
Schon hatt' ich mich entfernt von jenen Schatten,
Und folgete den Schritten meines Führers,
Als mit erhobnem Finger hinter mir

Fegefeuer - Gesang 06
Wenn sich die Würfelspieler trennen, bleibet
Traurig zurück, der da verloren, und
Die Würfe wiederholend möcht' er lernen.

Fegefeuer - Gesang 07
Nachdem sich drei und viermal wiederholt
Die ehrsame und heitere Begrüßung,
Trat Sordell jetzt zurück und sprach: Wer seid ihr?

Fegefeuer - Gesang 08
Schon war's die Stunde, die den Schiffenden
Heimweh erwecket und das Herz erweichet,
Am Tage, wo den süßen Freunden sie

Fegefeuer - Gesang 09
Schon dämmert' an des Morgenhimmels Rande
Des greisen Tithons Bettgenossin auf,
Sich aus den Armen ihres Freundes windend.

Fegefeuer - Gesang 10
Als hinter uns die Schwelle jenes Thors war,
Das üble Liebe selten nur benutzt,
Weil grade sie den krummen Weg läßt scheinen,

Fegefeuer - Gesang 11
O Vater unser, der du bist im Himmel,
Nicht eingeschlossen, nur aus größrer Liebe
Zu jenen ersten Wesen, die dort oben,

Fegefeuer - Gesang 12
Gepaaret, wie die Stier' im Joche gehn,
Ging ich dahin mit der beladnen Seele,
So lang' es duldete mein süßer Lehrer.

Fegefeuer - Gesang 13
Wir waren an dem Gipfel nun der Stiege,
Wo sich der Berg zum zweitenmal zurückzieht,
Der den, der ihn ersteigt, von Sünden frei macht.

Fegefeuer - Gesang 14
Wer ist nur der, der unsern Berg umkreiset,
Und wie er will die Augen schließt und öffnet,
Bevor der Tod den Flug ihm hat gegeben?

Fegefeuer - Gesang 15
So viel als, von dem Schluß der dritten Stunde
Bis Tages Anbruch, von der Sphär' erscheint,
Die stets nach Art der Kinder scherzend rollt,

Fegefeuer - Gesang 16
Kein Höllendunkel, keine Nacht, beraubt
Jegliches Sternes, und von Wolken ganz
Verfinstert, unter einem dürft'gen Himmel

Fegefeuer - Gesang 17
Erinnre Leser dich, wenn je in Bergen
Ein Nebel dich befiel, durch welchen du
Nicht anders sahst als wie durchs Fell der Maulwurf:

Fegefeuer - Gesang 18
Es hatte der erhabne Lehrer nun
Beendigt seine Red' und sah aufmerksam
Mir in's Gesicht, ob ich zufrieden wäre.

Fegefeuer - Gesang 19
Zur Stunde, wo nicht mehr des Tages Hitze
Des Mondes Kält' erwärmt, weil überwunden
Sie von der Erd' ist oder vom Saturn;

Fegefeuer - Gesang 20
Es kämpft ein Wille schwer gegen den bessren,
D'rum, ihm zu lieb, zog ich gegen den meinen,
Den Schwamm noch nicht gesättigt aus dem Wasser.

Fegefeuer - Gesang 21
Der angeborne Durst, der nie gestillt wird,
Als durch das Wasser nur, das einst als Gnade
Die Samariterin erbat, er quälte

Fegefeuer - Gesang 22
Schon war der Engel hinter uns geblieben,
Der uns zum sechsten Kreis gewiesen, und der
Ein andres P mir von der Stirn getilgt.

Fegefeuer - Gesang 23
Dieweil die Blicke durch das grüne Laub
Ich sendete, wie wer mit Vogelfang
Das Leben zu vergeuden sich gewöhnt,

Fegefeuer - Gesang 24
Gleich einem Schiff von günst'gem Wind getrieben,
Eilten wir schnell dahin, es hemmte nicht
Das Gehn das Sprechen, noch auch dieses jenes.

Fegefeuer - Gesang 25
Kein Zögern ließ beim Steigen zu die Stunde,
Da schon den Mittagskreis dem Stier die Sonne,
Dem Skorpion die Nacht hatt' überlassen.

Fegefeuer - Gesang 26
Während wir so am Rand hintereinander
Dahin gingen, rief oft der gute Meister:
Hab' Acht, laß meine Warnungen dir nützen!

Fegefeuer - Gesang 27
Wie wenn dahin die ersten Strahlen sendet
Die Sonne, wo ihr Schöpfer einst geblutet,
Während der Ebro fließt unter der Wage

Fegefeuer - Gesang 28
Begierig rings und innen zu erforschen
Den heil'gen dichten und lebend'gen Wald,
Der milderte das Licht des neuen Tages,

Fegefeuer - Gesang 29
Gleich einem liebentbrannten Weibe singend
Fuhr sie am Schlusse ihrer Worte fort:
Beati quorum tecta sunt peccata,

Fegefeuer - Gesang 30
Als dies Siebengestirn des ersten Himmels,
Das Untergang nie sah noch Aufgang je,
Noch andern Schleier kennt als den der Sünde,

Fegefeuer - Gesang 31
O du, der jenseits steht des heil'gen Flusses,
Begann sie nun fortfahrend ohne Zögern,
Die Rede mit der Spitze auf mich richtend,

Fegefeuer - Gesang 32
So ganz beschäftigt waren meine Augen,
Um den zehnjähr'gen Durst in mir zu stillen,
Daß alle andern Sinne mir erloschen.

Fegefeuer - Gesang 33
Deus venerunt gentes, so begannen
Die drei bald, bald die vier der Frauen weinend,
Ablösend sich als süßes Lied zu singen.

Das Paradies

Paradies - Gesang 01
Die Herrlichkeit deß, der alles bewegt,
Durchdringt das ganze Weltall, und erglänzt
In einem Theile mehr, anderswo minder.

Paradies - Gesang 02
O ihr, die ihr in kleinem Kahne seid
Gefolget meinem Schiffe voll Begierde
Zu hören, das da mit Gesang einherzieht,

Paradies - Gesang 03
Die Sonne, die mit Lieb' erst mich erwärmt,
Hatte das Antlitz schöner Wahrheit mir
Durch Widerlegung und Beweis enthüllt.

Paradies - Gesang 04
Es stürbe wohl der freie Mensch vor Hunger,
Eh' von gleich lockenden und gleich entfernten
Speisen, die eine er zum Munde führte;

Paradies - Gesang 05
Wenn ich in Liebesgluth dir so erglänze,
Wie man auf Erden niemals es erblickt,
So daß ich deine Sehkraft überwinde,

Paradies - Gesang 06
Nachdem den Adler Constantin gewendet
Gegen des Himmels Lauf, der ihm gefolgt
Hinter dem Alten, der Lavinien freite,

Paradies - Gesang 07
Osanna, sanctus Deus Sabaoth,
Superillustrans claritate tua
Felices ignes horm malahoth! *)

Paradies - Gesang 08
Es glaubte einst die Welt zu ihren Schaden,
Die schöne Venus, die im dritten Kreise
Sich dreht, flöße thörichte Liebe ein;

Paradies - Gesang 09
Nachdem von deinem Carl ich so belehrt,
Schöne Constanz', erzählt er mir den Trug,
Den sein Geschlecht erfahren sollte, doch

Paradies - Gesang 10
Auf seinen Sohn und auf die Liebe blickend,
Die von den beiden ewiglich gehaucht wird,
Hat alles was nur Geist und Aug' erfaßt

Paradies - Gesang 11
Unsinn'ges Treiben du der Sterblichen,
Wie unzulänglich sind die Schlüsse doch,
Die deinen Flügelschlag nach unten richten!

Paradies - Gesang 12
Sobald als die gebenedeite Flamme
Das letzte Wort nur ausgesprochen hatte,
Begann auf's neu' das heil'ge Rad zu kreisen.

Paradies - Gesang 13
Es denke sich, wer recht begreifen will,
Was ich jetzt sah, und halte felsenfest
Im Geist das Bild, während ich es beschreibe,

Paradies - Gesang 14
Vom Mittelpunkt zum Kreis, vom Kreis zum Centrum
Wallt Wasser im runden Gefäß, nachdem es
Von Außem oder Innen wird bewegt.

Paradies - Gesang 15
Freundlicher Will', in dem sich stets die Liebe
Ergießet, wenn sie haucht auf rechte Weise,
Wie Habsucht sich in bösem Willen zeigt,

Paradies - Gesang 16
O du so nicht'ger Adel der Geburt,
Wenn du hier unten, wo die Liebe kränkelt,
Die Menschen treibest deiner sich zu rühmen,

Paradies - Gesang 17
Wie der zur Clymene kam, um genauer
Zu wissen was er gegen sich gehört,
Der Vätern noch Vorsicht räth gegen Kinder,

Paradies - Gesang 18
Schon freute seines Wortes sich allein
Der heil'ge Spiegel, während ich das meine
Genoß, das Harte durch das Süße mildernd.

Paradies - Gesang 19
Mit offnen Flügeln zeigte sich vor mir
Das schöne Bild, das die verschlungnen Seelen
In ihrer süßen Wonne selig machte.

Paradies - Gesang 20
Wenn die, welche die ganze Welt erleuchtet,
Von unsrer Himmelshälfte so herabsteigt,
Daß nun der Tag von allen Seiten schwindet,

Paradies - Gesang 21
Schon ruhten meine Augen auf dem Antlitz
Der Herrin wieder, und der Geist mit ihnen,
Der sich gelöst von jeder andern Absicht.

Paradies - Gesang 22
Von Staunen überwältigt wandt' ich mich
Zu meiner Führerin, wie stets das Kind
Zu dem sich wendet, dem's vertraut am meisten.

Paradies - Gesang 23
So wie das Vöglein, das im süßen Laube
Im Neste seiner lieben Kleinen hat
Die Nacht geruht, die uns die Dinge birgt,

Paradies - Gesang 24
O Tischgenossen, auserwählt zum großen
Mahle des heil'gen Lammes, das euch speiset,
Daß euer Wunsch beständig ist befriedigt:

Paradies - Gesang 25
Geschieht es jemals, daß die heil'ge Dichtung,
An welche Hand gelegt Himmel und Erde,
Und die viel Jahre mager mich gemacht,

Paradies - Gesang 26
Während ich bangt' ob der erloschnen Sehkraft,
Kam aus der Flammengluth, die sie geblendet,
Ein Hauch, der aufmerksam mich machte, sprechend:

Paradies - Gesang 27
Ehre dem Vater, Sohn und heil'gem Geist,
Begann nunmehr das ganze Paradies,
So daß das süße Singen mich berauschte.

Paradies - Gesang 28
Nachdem über das gegenwärt'ge Leben
Der armen Sterblichen Wahrheit gesagt,
Die so den Geist mit Wonne mir erfüllt,

Paradies - Gesang 29
Wie lang' es dauert, wenn Latona's Kinder
Unter dem Widder beide und der Wage,
Vom gleichen Horizont umgürtet werden,

Paradies - Gesang 30
Vielleicht sechstausend Miglien fern von uns
Erglüht die sechste Stunde, und es legt sich
Der Schatten unsrer Welt zur Erde nieder.

Paradies - Gesang 31
In der Gestalt von einer weißen Rose
Zeigt also sich die heil'ge Heerschaar jetzt,
Der Christus sich mit seinem Blut vermählt hat.

Paradies - Gesang 32
Freiwillig nahm, entbrannt für seine Wonne,
Jener Beschauliche das Amt des Lehrers,
Und er begann mit diesen heil'gen Worten:

Paradies - Gesang 33
O Jungfrau Mutter, Tochter deines Sohnes,
Demüth'ger und erhabener als je
War ein Geschöpf, des ew'gen Rathes Ziel,

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