• [german4] 21
    German Textbibel
  • 1Mose 2Mose 3Mose 4Mose 5Mose Josua Richter


    4Mose

    1Und Jahwe redete mit Mose in der Steppe am Sinai, im Offenbarungszelt, am ersten Tage des zweiten Monats im zweiten Jahre nach ihrem Auszug aus Ägypten, und gebot:
    1Nehmt die Gesamtzahl der ganzen Gemeinde der Israeliten auf, Geschlecht für Geschlecht, Familie für Familie samt den einzelnen Namen - alles, was männlich ist, Kopf für Kopf.
    1Alles, was kriegstüchtig ist in Israel, von zwanzig Jahren an und darüber, sollt ihr mustern, Schar für Schar, du und Aaron.
    1Und von jedem Stamme soll euch je einer, und zwar das Oberhaupt der zum Stamme gehörenden Familien, zugesellt sein.
    1Dies sind die Namen der Männer, die euch zur Seite stehen sollen: von Ruben Elizur, der Sohn Sedeurs,
    1von Simeon Selumiel, der Sohn Zuri-Sadais,
    1von Juda Nahasson, der Sohn Amminadabs,
    1von Issachar Nethaneel, der Sohn Zuars,
    1von Sebulon Eliab, der Sohn Helons,
    1von den Söhnen Josephs: von Ephraim Elisama, der Sohn Ammihuds, von Manasse Gamliel, der Sohn Pedazurs;
    1von Benjamin Abidan, der Sohn Gideonis,
    1von Dan Ahieser, der Sohn Ammi-Sadais,
    1von Asser Pagiel, der Sohn Ochrans,
    1von Gad Eliasaph, der Sohn Deguels,
    1von Naphthali Ahira, der Sohn Enans.
    1Das waren die aus der Gemeinde Berufenen, die Fürsten ihrer väterlichen Stämme, die Häupter der Tausendschaften Israels.
    1Da ließen Mose und Aaron die genannten Männer, die ihnen namentlich bezeichnet worden waren, zu sich kommen
    1und versammelten die ganze Gemeinde am ersten Tage des zweiten Monats. Da ließen sie sich in die Geburts-Verzeichnisse eintragen nach ihren Geschlechtern, Familien und einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, Kopf für Kopf,
    1wie Jahwe Mose befohlen hatte; so musterte er sie denn in der Steppe am Sinai.
    1Es beliefen sich aber die Abkömmlinge der Söhne Rubens, des Erstgebornen Israels, nach ihren Geschlechtern, Familien und einzelnen Namen, Kopf für Kopf gerechnet - alles, was männlich war von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was kriegstüchtig war,
    1so viele ihrer vom Stamme Ruben gemustert wurden, auf 46500.
    1Die Abkömmlinge der Söhne Simeons nach ihren Geschlechtern, Familien und einzelnen Namen, Kopf für Kopf gerechnet - alles, was männlich war von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was kriegstüchtig war,
    1so viele ihrer vom Stamme Simeon gemustert wurden, beliefen sich auf 59300.
    1Die Abkömmlinge der Söhne Gads nach ihren Geschlechtern, Familien und einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was kriegstüchtig war,
    1so viele ihrer vom Stamme Gad gemustert wurden, beliefen sich auf 45650.
    1Die Abkömmlinge der Söhne Judas nach ihren Geschlechtern, Familien und einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was kriegstüchtig war,
    1so viele ihrer vom Stamme Juda gemustert wurden, beliefen sich auf 74600.
    1Die Abkömmlinge der Söhne Issachars nach ihren Geschlechtern, Familien und einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was kriegstüchtig war,
    1so viele ihrer vom Stamme Issachar gemustert wurden, beliefen sich auf 54400.
    1Die Abkömmlinge der Söhne Sebulons nach ihren Geschlechtern, Familien und einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was kriegstüchtig war,
    1so viele ihrer vom Stamme Sebulon gemustert wurden, beliefen sich auf 57400.
    1Was die Söhne Josephs anbelangt, so beliefen sich die Abkömmlinge der Söhne Ephraims nach ihren Geschlechtern, Familien und einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was kriegstüchtig war,
    1so viele ihrer vom Stamme Ephraim gemustert wurden, auf 40500;
    1die Abkömmlinge der Söhne Manasses nach ihren Geschlechtern, Familien und einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was kriegstüchtig war,
    1so viele ihrer vom Stamme Manasse gemustert wurden, auf 32200.
    1Die Abkömmlinge der Söhne Benjamins nach ihren Geschlechtern, Familien und einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was kriegstüchtig war,
    1so viele ihrer vom Stamme Benjamin gemustert wurden, beliefen sich auf 35400.
    1Die Abkömmlinge der Söhne Dans nach ihren Geschlechtern, Familien und einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was kriegstüchtig war,
    1so viele ihrer vom Stamme Dan gemustert wurden, beliefen sich auf 62700.
    1Die Abkömmlinge der Söhne Assers nach ihren Geschlechtern, Familien und einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was kriegstüchtig war,
    1so viele ihrer vom Stamme Asser gemustert wurden, beliefen sich auf 41500.
    1Die Abkömmlinge der Söhne Naphthalis nach ihren Geschlechtern, Familien und einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was kriegstüchtig war,
    1so viele ihrer vom Stamme Naphthali gemustert wurden, beliefen sich auf 53.400.
    1Das sind die Gemusterten, die Mose und Aaron und die Fürsten Israels musterten; derer waren zwölf, je einer für den zu ihm gehörenden Stamm.
    1Und es beliefen sich alle, die von den Israeliten nach ihren Familien gemustert waren, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was kriegstüchtig war in Israel, -
    1es beliefen sich alle Gemusterten auf 603550.
    1Die Leviten aber nach ihrem väterlichen Stamme wurden nicht mit unter ihnen gemustert.
    1Und Jahwe redete mit Mose also:
    1Jedoch den Stamm Levi darfst du nicht mit mustern und ihre Gesamtzahl nicht aufnehmen inmitten der übrigen Israeliten.
    1Stelle du die Leviten an bei der Wohnung des Gesetzes und allen ihren Geräten und allem, was zu ihr gehört; sie sollen die Wohnung und alle ihre Geräte tragen und sie sollen sie bedienen und sich rings um die Wohnung lagern.
    1Wenn sich die Wohnung in Bewegung setzt, sollen die Leviten sie abbrechen, und wenn die Wohnung rastet, sollen die Leviten sie aufrichten; ein Fremder aber, der herantritt, soll getötet werden.
    1Die übrigen Israeliten sollen sich nach ihren Heerscharen ein jeder in seinem Lager und bei seinem Paniere lagern;
    1die Leviten aber sollen sich rings um die Wohnung des Gesetzes lagern, daß nicht etwa ein Zorn über die Gemeinde der Israeliten komme. So sollen denn die Leviten des Dienstes an der Wohnung des Gesetzes warten.
    1Und es thaten die Israeliten ganz, wie Jahwe Mose befohlen hatte, - also thaten sie.
    2Und Jahwe redete mit Mose und Aaron also:
    2Die Israeliten haben sich zu Iagern, ein jeder bei seinem Panier, bei den Feldzeichen seines Stammes; gegenüber dem Offenbarungszelte sollen sie sich ringsum lagern.
    2Und zwar sollen nach vorn, nach Osten zu, lagern: das Panier des Lagers Judas nach seinen Heerscharen, und als Anführer der Söhne Judas Nahasson, der Sohn Amminadabs,
    2mit seinem Heer und mit ihren Gemusterten, 74600.
    2Und neben ihm soll sich lagern der Stamm Issachar, und als Anführer der Söhne Issachars Nethaneel, der Sohn Zuars,
    2mit seinem Heer und seinen Gemusterten, 54400;
    2ferner der Stamm Sebulon, und als Anführer der Söhne Sebulons Eliab, der Sohn Helons,
    2mit seinem Heer und seinen Gemusterten, 57400.
    2Alle die Gemusterten im Lager Judas nach ihren Heerscharen zählen somit 186400; sie haben zuerst aufzubrechen.
    2Nach Süden zu soll sich lagern das Panier des Lagers Rubens nach seinen Heerscharen, und als Anführer der Söhne Rubens Elizur, der Sohn Sedeurs,
    2mit seinem Heer und seinen Gemusterten, 46500.
    2Und neben ihm soll sich lagern der Stamm Simeon, und als Anführer der Söhne Simeons Selumiel, der Sohn Zuri-Sadais,
    2mit seinem Heer und mit ihren Gemusterten, 59300;
    2ferner der Stamm Gad, und als Anführer der Söhne Gads Eliasaph, der Sohn Reguels,
    2mit seinem Heer und mit ihren Gemusterten, 45650.
    2Alle die Gemusterten im Lager Rubens nach ihren Heerscharen zählen somit 151450; diese haben an zweiter Stelle aufzubrechen.
    2Das Offenbarungszelt aber, das Lager der Leviten, soll aufbrechen inmitten der übrigen Lager; wie sie lagern, so haben Sie aufzubrechen, ein jeder auf seiner Seite, nach ihren Panieren.
    2Das Panier des Lagers Ephraims nach seinen Heerscharen soll sich lagern nach Westen zu, und als Anführer der Söhne Ephraims Elisama, der Sohn Ammihuds,
    2mit seinem Heer und mit ihren Gemusterten, 40500;
    2und neben ihm der Stamm Manasse, und als Anführer der Söhne Manasses Gamliel, der Sohn Pedazurs,
    2mit seinem Heer und mit ihren Gemusterten, 32200;
    2ferner der Stamm Benjamin, und als Anführer der Söhne Benjamins Abidan, der Sohn Gideonis,
    2mit seinem Heer und mit ihren Gemusterten, 35400.
    2Alle die Gemusterten im Lager Ephraims nach ihren Heerscharen zählen somit 108100. Diese haben an dritter Stelle aufzubrechen.
    2Das Panier des Lagers Dans nach seinen Heerscharen soll sich lagern nach Norden zu, und als Anführer der Söhne Dans Ahieser, der Sohn Ammi-Sadais,
    2mit seinem Heer und mit ihren Gemusterten, 62700.
    2Und neben ihm soll sich lagern der Stamm Asser, und als Anführer der Söhne Assers Pagiel, der Sohn Ochrans,
    2mit seinem Heer und mit ihren Gemusterten, 41500.
    2Ferner der Stamm Naphthali, und als Anführer der Söhne Naphthalis Ahira, der Sohn Enans,
    2mit seinem Heer und mit ihren Gemusterten, 53400.
    2Alle die Gemusterten im Lager Dans zählen somit 157600. Diese haben zuletzt aufzubrechen nach ihren Panieren.
    2Das sind die Gemusterten der Israeliten nach ihren Stämmen, sämtliche Gemusterte der verschiedenen Lager nach ihren Heerscharen, 603550.
    2Die Leviten aber wurden nicht mit gemustert unter den Israeliten, wie Jahwe Mose befohlen hatte.
    2Und die Israeliten thaten ganz, wie Jahwe Mose befohlen hatte, - also lagerten sie sich nach ihren Panieren und also brachen sie auf, ein jeder nach seinem Geschlechte bei seinem Stamm.
    3Dies sind die Nachkommen Aarons und Moses, zu der Zeit, wo Jahwe mit Mose auf dem Berge Sinai redete.
    3Dies sind die Namen der Söhne Aarons: Nadab, der Erstgeborne, und Abihu; Eleasar und Ithamar.
    3Dies sind die Namen der Söhne Aarons, der gesalbten Priester, denen man die Hand gefüllt hatte, damit sie Priesterdienste thäten.
    3Es starben aber Nadab und Abihu vor Jahwe, als sie in der Steppe am Sinai ein ungehöriges Feueropfer vor Jahwe brachten; sie hatten aber keine Söhne. So pflegten nun Eleasar und Ithamar unter den Augen ihres Vaters Aaron des Priesteramts.
    3Und Jahwe redete mit Mose also:
    3Laß den Stamm Levi herzutreten und stelle ihn vor Aaron, den Priester, damit sie ihm dienen;
    3und sie sollen besorgen, was es für ihn und für die ganze Gemeinde vor dem Offenbarungszelte zu besorgen giebt, und sollen so den Dienst an der Wohnung verrichten.
    3Und sie sollen die sämtlichen Geräte des Offenbarungszeltes besorgen, sowie alles, was es für die Israeliten zu besorgen giebt, und sollen so den Dienst an der Wohnung verrichten.
    3Und du sollst die Leviten Aaron und seinen Söhnen übergeben; ganz zu eigen seien sie ihm gegeben von Seiten der Iraeliten.
    3Aaron aber und seine Söhne sollst du bestellen, damit sie ihres Priesteramts warten; ein Fremder, der herantritt, soll getötet werden.
    3Und Jahwe redete mit Mose also:
    3Ich selbst habe die Leviten herausgenommen aus den Israeliten an Stelle aller Erstgebornen der Israeliten, derer, die zuerst den Mutterschoß durchbrochen haben, - damit die Leviten mir gehören sollen.
    3Denn mir gehören alle Erstgebornen; an dem Tag, an welchem ich alle Erstgeburten in Ägypten tötete, habe ich, Jahwe, mir alle Erstgeburten in Israel geweiht, es seien Menschen oder Vieh; mir sollen sie gehören.
    3Und Jahwe redete mit Mose in der Steppe am Sinai also:
    3Mustere die Söhne Levis nach ihren Familien und Geschlechtern; alles, was männlich ist, von einem Monat an und darüber, sollst du von ihnen mustern.
    3Da musterte sie Mose gemäß dem Befehle Jahwes, wie ihm geheißen war.
    3Und dies sind die Söhne Levis nach ihren Namen: Gerson, Kahath und Merari.
    3Und dies sind die Namen der Söhne Gersons nach ihren Geschlechtern: Libni und Simei.
    3Und die Söhne Kahaths nach ihren Geschlechtern: Amram, Jizhar, Hebron und Usiel.
    3Und die Söhne Meraris nach ihren Geschlechtern: Maheli und Musi. Das sind die GeschIechter der Leviten nach ihrer Abstammung.
    3Von Gerson stammt das Geschlecht der Libniter und das Geschlecht der Simeiter. Das sind die Geschlechter der Gersoniter.
    3Die Gesamtzahl der von ihnen Gemusterten - alles, was männlich war, von einem Monat an und darüber, - betrug 7500.
    3Die Geschlechter der Gersoniter lagerten jedesmal hinter der Wohnung, nach Westen zu,
    3und Oberhaupt der Söhne Gersons war Eliasaph, der Sohn Laels.
    3Am Offenbarungszelt aber hatten die Söhne Gersons zu besorgen: die Wohnung und das Zeltdach; seine Überdecke und den Vorhang vor der Thüre des Offenbarungszeltes,
    3die Umhänge des Vorhofs und den Vorhang vor der Thüre des Vorhofs, der die Wohnung und den Altar rings umgiebt, und die zugehörigen Seile - mit allem, was es dabei zu verrichten gab.
    3Und von Kahath stammte das Geschlecht der Amramiter, das Geschlecht der Jezehariter, das Geschlecht der Hebroniter und das Geschlecht der Osieliter. Das sind die Geschlechter der Kahathiter;
    3ihre Zahl - alles, was männlich war, von einem Monat an und darüber, - betrug 8600 solcher, die die Geschäfte am Heiligtume besorgten.
    3Die Geschlechter der Söhne Kahaths lagerten jedesmal an der Langseite der Wohnung nach Süden zu,
    3und Oberhaupt der Geschlechter der Kahathiter war Elizaphan, der Sohn Usiels.
    3Sie hatten aber zu besorgen: die Lade, den Tisch, den Leuchter, die Altäre, die heiligen Geräte, mit denen sie den Dienst verrichteten, und den Vorhang - mit allem, was es dabei zu verrichten gab.
    3Und das Oberhaupt der Leviten-Oberhäupter war Eleasar, der Sohn Aarons, des Priesters, mit der Aufsicht über die, welche die Geschäfte am Heiligtume besorgten.
    3Von Merari stammte das Geschlecht der Maheliter und das Geschlecht der Musiter; das sind die Geschlechter Meraris.
    3Die Gesamtzahl der von ihnen Gemusterten - alles, was männlich war, von einem Monat an und darüber, - betrug 6200.
    3Und Oberhaupt über die Geschlechter Meraris war Zuriel, der Sohn Abihails; sie lagerten jedesmal an der Langseite der Wohnung, nach Norden zu.
    3Es war aber den Söhnen Meraris übertragen die Sorge für die Bretter der Wohnung, ihre Riegel, Säulen und Füße, samt allen ihren Geräten und allem, was es dabei zu verrichten gab;
    3ferner für die Säulen des Vorhofs ringsum mit ihren Füßen, Pflöcken und Seilen.
    3Vor der Wohnung aber nach vorn zu - vor dem Offenbarungszelte nach Osten zu - lagerten Mose und Aaron mit seinen Söhnen, die den Dienst am Heiligtume besorgten, alles, was für die Israeliten zu besorgen war; ein Fremder aber, der herantritt, soll getötet werden.
    3Sämtliche von den Leviten Gemusterte, die Mose und Aaron gemäß dem Befehle Jahwes Geschlecht für Geschlecht gemustert hatten - alles, was männlich war, von einem Monat an und darüber, - beliefen sich auf 22000.
    3Und Jahwe gebot Mose: Mustere alle männlichen Erstgebornen der Israeliten, von einem Monat an und darüber, und nimm die Zahl ihrer Namen auf.
    3Du sollst aber die Leviten für mich, für Jahwe, nehmen an Stelle aller Erstgebornen unter den Israeliten und das Vieh der Leviten an Stelle aller Erstgeburten unter dem Vieh der Israeliten.
    3Und Mose musterte alle Erstgebornen unter den Israeliten, wie ihm Jahwe befohlen hatte.
    3Es betrug aber die Zahl der Namen aller männlichen Erstgebornen von einem Monat an und darüber, so viele ihrer gemustert wurden, 22273.
    3Und Jahwe redete mit Mose also:
    3Nimm die Leviten an Stelle aller Erstgebornen unter den Israeliten und das Vieh der Leviten an Stelle ihrer Viehs, daß die Leviten mir gehören; ich bin Jahwe.
    3Und was die Auslösung der 273 israelitischen Erstgebornen betrifft, die überzählig sind über die Zahl der Leviten,
    3so sollst du für jeden Kopf fünf Sekel erheben; nach heiligem Gewichte sollst du sie erheben, den Sekel zu zwanzig Gera gerechnet.
    3Dieses Geld sollst du Aaron und seinen Söhnen übergeben als Auslösung derer, die unter ihnen überzählig sind.
    3Da erhob Mose die Auslösungs-Summe von denen, welche überzählig waren über die durch die Leviten Ausgelösten.
    3Von den Erstgebornen der Israeliten erhob er die Summe, 1365 Sekel heiliges Gewicht.
    3Und Mose übergab die Auslösungs-Summe Aaron und seinen Söhnen gemäß dem Befehle Jahwes, wie Jahwe Mose befohlen hatte.
    4Und Jahwe redete mit Mose und Aaron also:
    4Nehmt unter den Söhnen Levis die Gesamtzahl der Söhne Kahaths auf, Geschlecht für Geschlecht, Familie für Familie,
    4von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren, alle, die sich dem Dienst unterziehen und Geschäfte am Offenbarungszelte verrichten.
    4Dies ist die Verrichtung der Söhne Kahaths am Offenbarungszelte: die hochheiligen Dinge.
    4Es sollen aber Aaron und seine Söhne, wenn sich das Lager in Bewegung setzt, hineingehen, den verdeckenden Vorhang herabnehmen und mit ihm die Gesetzeslade umhüllen.
    4Sodann sollen sie eine Decke von Seekuhfell darauf legen und oben darüber ein ganz aus blauem Purpur bestehendes Tuch breiten und die Stangen einstecken.
    4Über den Schautisch aber sollen sie ein Tuch von blauem Purpur breiten und darauf die Schüsseln, Schalen und Becher, sowie die Kannen zum Trankopfer setzen; auch das ständig aufgelegte Brot soll darauf liegen.
    4Über alles dieses aber sollen sie ein Tuch von Karmesin breiten, dieses mit einer Decke von Seekuhfell überdecken und sodann die Stangen einstecken.
    4Weiter sollen sie ein Tuch von blauem Purpur nehmen und damit den Leuchter überdecken samt seinen Lampen, seinen Lichtscheren und Pfannen und allen seinen Ölgefäßen, mit denen man ihn zu besorgen pflegt;
    4sodann sollen sie ihn samt allen seinen Geräten in eine Hülle von Seekuhfell thun und auf die Trage legen.
    4Über den goldenen Altar aber sollen sie ein Tuch von blauem Purpur breiten, ihn mit einer Decke von Seekuhfell überdecken und die Stangen einstecken.
    4Sodann sollen sie alle für den Dienst erforderlichen Geräte, mit denen man den Dienst im Heiligtume zu besorgen pflegt, nehmen und in ein Tuch von blauem Purpur thun; dann sollen sie sie mit einer Decke von Seekuhfell überdecken und auf die Trage legen.
    4Weiter sollen sie den Altar von der Asche reinigen und ein Tuch von rotem Purpur über ihn breiten.
    4Auf dieses sollen sie alle die Geräte legen, mit denen man den Dienst an ihm zu besorgen pflegt, die Pfannen, Gabeln, Schaufeln und Becken, kurz alle zum Altar gehörigen Geräte; darüber sollen sie eine Hülle von Seekuhfell breiten und die Stangen einstecken.
    4Und wenn Aaron und seine Söhne mit der Einhüllung der heiligen Dinge und aller der heiligen Geräte zu Ende sind, wenn sich das Lager in Bewegung setzt, so sollen darnach die Söhne Kahaths kommen, um sie zu tragen; aber berühren dürfen sie die heiligen Dinge nicht, sonst müssen sie sterben. Das ist's, was die Söhne Kahaths vom Offenbarungszelte zu tragen haben.
    4Eleasar aber, dem Sohne Aarons, des Priesters, ist übertragen das Öl für den Leuchter, das wohlriechende Räucherwerk, das regelmäßige Speisopfer und das Salböl, sowie die Aufsicht über die ganze Wohnung und alles, was sich in ihr befindet an heiligen Gegenständen und den dazugehörigen Geräten.
    4Und Jahwe redete mit Mose und Aaron also:
    4Laßt es nicht geschehen, daß der Stamm der Geschlechter der Kahathiter mitten aus den Leviten weggetilgt werde.
    4Vielmehr thut das für sie, damit sie am Leben bleiben und nicht sterben müssen, wenn sie sich den hochheiligen Dingen nähern: Aaron und seine Söhne sollen hineingehen und sie Mann für Mann anstellen bei dem, was sie zu verrichten und was sie zu tragen haben,
    4daß sie nicht etwa hineingehen, um auch nur einen Augenblick die heiligen Dinge zu sehen, da sie sonst sterben müssen.
    4Und Jahwe redete mit Mose also:
    4Nimm nun die Gesamtzahl auch der Söhne Gersons auf, Familie für Familie, Geschlecht für Geschlecht;
    4von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren sollst du sie mustern, alle, die sich dem unterziehen, Dienst zu thun und Verrichtungen am Offenbarungszelte zu besorgen.
    4Dies ist die Verrichtung der Geschlechter der Gersoniter - was sie zu verrichten und zu tragen haben.
    4Sie haben zu tragen die Teppiche der Wohnung und das Offenbarungszelt, seine Decke und die Decke von Seekuhfell, die oben darüber liegt, sowie den Vorhang vor der Thüre des Offenbarungszeltes,
    4ferner die Vorhänge des Vorhofs und den Vorhang vor der Thoröffnung des Vorhofs, der die Wohnung und den Altar rings umgiebt, samt seinen Seilen und allen Geräten, die es dabei zu besorgen giebt; und alles, was dabei zu thun ist, das sollen sie besorgen.
    4Nach dem Befehl Aarons und seiner Söhne sollen alle Verrichtungen der Gersoniter stattfinden, bezüglich alles dessen, was sie zu tragen, und alles dessen, was sie zu verrichten haben; und zwar sollt ihr ihnen alles, was sie zu tragen haben, namentlich anweisen.
    4Dies ist's, was die Geschlechter der Gersoniter am Offenbarungszelte zu verrichten haben, und zwar stehe ihr Dienst unter der Leitung Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.
    4Auch die Söhne Meraris sollst du mustern, Geschlecht für Geschlecht, Familie für Familie;
    4von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren sollst du sie mustern, alle, die sich dem Dienst unterziehen und die Verrichtungen für das Offenbarungszelt besorgen.
    4Und das ist's, was ihnen zu tragen obliegt, was sie alles vom Offenbarungszelte zu besorgen haben: die Bretter der Wohnung, ihre Riegel, Säulen und Füße;
    4ferner die Säulen des Vorhofs ringsum mit ihren Füßen, Pflöcken und Seilen, mit allen ihren Geräten und allem, was es dabei zu besorgen giebt. Und zwar sollt ihr ihnen die Geräte, die zu tragen ihnen obliegt, namentlich anweisen.
    4Das ist die Verrichtung der Geschlechter der Söhne Meraris, alles, was sie vom Offenbarungszelt unter der Aufsicht Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters, zu besorgen haben.
    4Und Mose, Aaron und die Fürsten der Gemeinde musterten die Kahathiter, Geschlecht für Geschlecht und Familie für Familie,
    4von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren, alle, die sich dem Dienste - den Verrichtungen am Offenbarungszelt - unterzogen.
    4Es beliefen sich aber die Geschlecht für Geschlecht aus ihnen Gemusterten auf 2750.
    4Das sind die aus den Geschlechtern der Kahathiter Gemusterten, alle, die am Offenbarungszelte Dienst thaten, welche Mose und Aaron musterten gemäß dem Befehle Jahwes durch Mose.
    4Und was die betrifft, die aus den Söhnen Gersons Geschlecht für Geschlecht und Familie für Familie gemustert waren,
    4von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren, alle, die sich dem Dienste - den Verrichtungen am Offenbarungszelt - unterzogen,
    4so beliefen sich die Geschlecht für Geschlecht, Familie für Familie aus ihnen Gemusterten auf 2630.
    4Das sind die aus den Geschlechtern der Söhne Gersons Gemusterten, alle, die am Offenbarungszelt Dienst thaten, welche Mose und Aaron musterten gemäß dem Befehle Jahwes.
    4Und was die betrifft, die aus den Geschlechtern der Söhne Meraris Geschlecht für Geschlecht, Familie für Familie gemustert waren,
    4von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren, alle, die sich dem Dienste - den Verrichtungen am Offenbarungszelt - unterzogen,
    4so beliefen sich die Geschlecht für Geschlecht aus ihnen Gemusterten auf 3200.
    4Das sind die aus den Geschlechtern der Söhne Meraris Gemusterten, die Mose und Aaron musterten gemäß dem Befehle Jahwes durch Mose.
    4Was aber sämtliche Gemusterte betrifft, die Mose, Aaron und die Fürsten Israels Geschlecht für Geschlecht und Familie für Familie unter den Leviten musterten,
    4von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren, alle die sich dem unterzogen, am OffenbarungszeIte dienstliche Verrichtungen, sowie den Dienst des Tragens zu besorgen,
    4so beliefen sich die aus ihnen Gemusterten auf 8580.
    4Gemäß dem Befehle Jahwes stellte man sie unter der Aufsicht Moses Mann für Mann bei dem an, was sie zu besorgen und zu tragen hatten, wie Jahwe Mose befohlen hatte.
    5Und Jahwe redete mit Mose also:
    5Befiehl den Israeliten, daß Sie alle mit dem Aussatz oder einem Flusse Behafteten, sowie alle, die sich an einer Leiche verunreinigt haben, aus dem Lager hinausschaffen.
    5Sowohl Männer, als Weiber sollt ihr hinausschaffen; hinaus vor das Lager sollt ihr sie schaffen, damit sie ihr Lager nicht verunreinigen, da doch ich unter ihnen wohne.
    5Und die Israeliten thaten also und schafften sie hinaus vor das Lager; wie Jahwe Mose geboten hatte, also thaten die Israeliten.
    5Und Jahwe redete mit Mose also:
    5Sage den Israeliten: Wenn ein Mann oder ein Weib irgend eine Sünde begehen, wie sie von den Menschen begangen wird, daß sie eine Veruntreuung gegen Jahwe verüben, und der Betreffende so in Schuld gerät,
    5so sollen sie die Sünde, die sie begangen haben, bekennen und sollen das von ihnen Veruntreute nach seinem vollen Werte zurückerstatten und noch ein Fünftel des Betrags darauf legen, und sollen es dem geben, gegen den sie sich verschuldet haben.
    5Wenn aber der Betreffende keinen nächsten Verwandten hinterlassen hat, dem man die Buße entrichten könnte, so fällt die Buße, die zu entrichten ist, Jahwe zu zum Besten der Priester, abgesehen von dem Sühnewidder, mit dem man ihm Sühne schafft.
    5Und alle Hebe, von allen heiligen Gaben der Israeliten, die sie zum Priester bringen, soll diesem gehören.
    5Ihm soll gehören, was irgend jemand heiligt; was jemand dem Priester giebt, soll diesem gehören.
    5Und Jahwe redete mit Mose also:
    5Sage den Israeliten und sprich zu ihnen: wenn irgend jemandes Weib sich vergeht und ihm untreu wird,
    5so daß sich einer fleischlich mit ihr vermischt, ihr Mann aber nichts davon erfährt, und sie unentdeckt bleibt, obschon sie sich verunreinigt hat, auch kein Zeuge wider sie vorhanden ist, indem sie nicht auf der That ertappt ward,
    5und es kommt über ihn ein Geist der Eifersucht, so daß er eifersüchtig wird auf sein Weib, indem sie sich verunreinigt hat - oder auch, es kommt über ihn ein Geist der Eifersucht, daß er eifersüchtig wird auf sein Weib, obschon sie sich nicht verunreinigt hat -,
    5so soll dieser Mann sein Weib zum Priester bringen und das erforderliche Opfer, das um ihretwillen zu bringen ist, mit hinnehmen: ein Zehntel Epha Gerstenmehl; doch darf er nicht Öl darüber gießen, noch Weihrauch darauf thun. Denn es ist ein Eifersuchts-Speisopfer, ein Offenbarungs-Speisopfer, das Verschuldung offenbar macht.
    5Hierauf soll sie der Priester herantreten lassen und sie vor Jahwe stellen.
    5Sodann nehme der Priester heiliges Wasser in ein irdenes Gefäß; ferner nehme der Priester etwas Erde, die sich am Boden der Wohnung befindet, und thue sie in das Wasser.
    5Und der Priester stelle das Weib vor Jahwe, löse dem Weibe die Haare und gebe ihr das Offenbarungs-Speisopfer in die Hände - ein Eiferfuchts-Speisopfer ist es; aber das fluchbringende Wasser des bitteren Wehs behalte der Priester in der Hand.
    5Sodann nehme der Priester die Beschwörung mit ihr vor und spreche zu dem Weibe: Wenn dir niemand beigewohnt hat und du dich nicht vergangen und verunreinigt und so die Pflicht gegen deinen Mann verletzt hast, so soll dir dieses fluchbringende Wasser des bitteren Wehs nicht schaden.
    5Wenn du dich aber vergangen und die Pflicht gegen deinen Mann verletzt und dich verunreinigt hast, und sich irgend jemand außer deinem Manne fleischlich mit dir vermischt hat -.
    5So beschwöre nun der Priester das Weib mit feierlicher Verwünschung und der Priester spreche zu dem Weibe: Jahwe mache dich für deine Volksgenossen zu einem Beispiele feierlicher Verwünschung, indem Jahwe deine Hüfte schwinden, deinen Bauch aber anschwellen läßt;
    5und dieses fluchbringende Wasser soll eindringen in deine Eingeweide, daß der Bauch schwelle und die Hüfte schwinde! Das Weib aber spreche: So geschehe es! So geschehe es!
    5Hierauf schreibe der Priester diese Verwünschungen auf ein Blatt, wische sie ab in das Wasser des bitteren Wehs hinein
    5und gebe dem Weibe das fluchbringende Wasser des bitteren Wehs zu trinken, damit das fluchbringende Wasser in sie eindringe zu bitterem Weh.
    5Sodann nehme der Priester dem Weibe das Eifersuchts-Speisopfer aus der Hand, webe das Speisopfer vor Jahwe und bringe es hin zum Altar.
    5Und zwar soll der Priester eine Hand voll von dem Speisopfer als den Duftteil, der von ihm zu entrichten ist, nehmen und auf dem Altar in Rauch aufgehn lassen, darnach gebe er dem Weibe das Wasser zu trinken.
    5Und wenn er ihr das Wasser zu trinken gegeben hat, so wird, wenn sie sich verunreinigt hat und ihrem Mann untreu geworden ist, das fluchbringende Wasser in sie eindringen zu bitterem Weh: ihr Bauch wird anschwellen und ihre Hüfte schwinden, und so wird das Weib unter ihren Volksgenossen zu einem Beispiele für Verwünschungen werden.
    5Hat sich aber das Weib nicht verunreinigt, sondern ist rein, so wird sie unversehrt bleiben und dann schwanger werden.
    5Das sind die Bestimmungen in betreff der Eifersuchtsklagen: wenn ein Weib sich vergeht und die Pflicht gegen ihren Mann verletzt und sich verunreinigt,
    5oder auch, wenn über einen Mann ein Geist der Eifersucht kommt und er eifersüchtig wird auf sein Weib, so stelle er das Weib vor Jahwe, und der Priester verfahre mit ihr ganz nach diesen Bestimmungen.
    5Der Mann wird frei bleiben von Verschuldung; ein solches Weib aber lädt Verschuldung auf sich.
    6Und Jahwe redete mit Mose also:
    6Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ein Mann oder ein Weib das Gelübde eines Gottgeweihten ablegen will, um sich so Jahwe zu weihen,
    6so muß er sich des Weins und berauschenden Getränks enthalten. Auch Essig von Wein oder berauschendem Getränke darf er nicht trinken; er darf keinerlei aus Trauben bereitete Flüssigkeit trinken, noch frische oder getrocknete Trauben essen.
    6So lange seine Weihezeit dauert, darf er gar nichts von dem essen, was aus dem Weinstock gewonnen wird, weder unreife Trauben, noch die Spitzen der Ranken.
    6Die ganze Zeit, für die sein Weihe-Gelübde gilt, darf kein Schermesser über sein Haupt kommen. Bis die Zeit um ist, für die er sich Jahwe geweiht hat, soll er als ein Geheiligter gelten; er hat sein Haupthaar frei wachsen zu lassen.
    6Die ganze Zeit hindurch, während der er sich Jahwe geweiht hat, darf er zu keiner Leiche hineingehen.
    6Selbst wenn sein Vater oder seine Mutter, sein Bruder oder seine Schwester stirbt, darf er sich nicht an ihnen verunreinigen, denn die Weihe seines Gottes ist auf seinem Haupte.
    6Während der ganzen Zeit seiner Weihe ist er Jahwe geheiligt.
    6Falls aber jemand ganz plötzlich in seiner Gegenwart stirbt, und er so sein geweihtes Haupt verunreinigt, so hat er sein Haupt an dem Tag, an welchem er wieder rein wird, zu scheren: am siebenten Tag hat er es zu scheren.
    6Am achten Tag aber bringe er zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben hin zum Priester vor die Thüre des OffenbarungszeItes.
    6Und der Priester richte die eine her zu einem Sündopfer, die andere zu einem Brandopfer und schaffe ihm Sühne dafür, daß er sich durch die Verunreinigung an der Leiche versündigt hat; sodann soll er am gleichen Tage sein Haupt aufs neue für geheiligt erklären,
    6sich Jahwe für die früher von ihm gelobte Zeit weihen und ein einjähriges Lamm als Schuldopfer bringen; die erste Weihezeit aber wird hinfällig, weil seine Weihe verunreinigt ward.
    6Und dies sind die Bestimmungen in betreff des Gottgeweihten: wenn die von ihm gelobte Weihezeit um ist, soll man ihn vor die Thüre des Offenbarungszeltes bringen.
    6Als seine Opfergabe aber hat er Jahwe ein fehlloses, einjähriges Lamm zum Brandopfer und ein fehlloses, einjähriges weibliches Lamm zum Sündopfer, sowie einen fehllosen Widder zum Heilsopfer darzubringen,
    6ferner einen Korb mit ungesäuerten Kuchen von Feinmehl, die mit Öl angemacht sind, und ungesäuerte mit Öl bestrichene Fladen, nebst dem zugehörigen Speisopfer und den zugehörigen Trankopfern.
    6Und der Priester bringe sie vor Jahwe und richte das Sündopfer und das Brandopfer für ihn her.
    6Den Widder aber richte er her als Heilsopfer für Jahwe, samt dem Korbe mit dem Ungesäuerten; auch das Speisopfer und das Trankopfer richte der Priester für ihn her.
    6Sodann schere der Gottgeweihte vor der Thüre des Offenbarungszeltes sein geweihtes Haupt, nehme sein geweihtes Haupthaar und werfe es in das Feuer, das unter dem Heilsopfer brennt.
    6Hierauf nehme der Priester den gekochten Bug von dem Widder nebst einem ungesäuerten Kuchen aus dem Korb und einem ungesäuerten Fladen und gebe es dem Gottgeweihten in die Hände, nachdem derselbe sein geweihtes Haar abgeschoren hat.
    6Sodann webe es der Priester vor Jahwe als Webe, es ist eine dem Priester zufallende heilige Gabe, außer der Webebrust und der Webekeule. Darnach darf der Gottgeweihte Wein trinken.
    6Das sind die Bestimmungen in betreff des Gottgeweihten, der ein Gelübde thut, - was er zufolge seiner Weihe Jahwe darzubringen hat, abgesehen von dem, was er außerdem noch zu leisten vermag. Wie das Gelübde fordert, das er abgelegt hat, soll er verfahren, nach den für seine Weihe geltenden Bestimmungen.
    6Und Jahwe redete mit Mose also:
    6Rede mit Aaron und mit seinen Söhnen also: So sollt ihr die Israeliten segnen, indem ihr zu ihnen sprecht:
    6Jahwe segne dich und behüte dich!
    6Jahwe lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig!
    6Jahwe erhebe sein Angesicht auf dich und schaffe dir Friede!
    6So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen, und ich will ihnen Segen zu teil werden lassen.
    7Als nun Mose die Wohnung fertig aufgerichtet und sie gesalbt und geweiht hatte samt allen ihren Geräten, dazu auch den Altar mit allen seinen Geräten gesalbt und geweiht hatte,
    7da brachten die Fürsten IsraeIs, die Oberhäupter der einzelnen Stämme - das sind die Stammesfürsten, die Vorstände der Gemusterten - Opfer.
    7Und zwar brachten sie vor Jahwe als ihre Gabe sechs überdeckte Wagen und zwölf Rinder, je einen Wagen von zwei Fürsten und je ein Rind von jedem; die brachten sie hin vor die Wohnung.
    7Da sprach Jahwe zu Mose also:
    7Nimm sie von ihnen an, damit sie zur Besorgung der Verrichtungen für das Offenbarungszelt verwendet werden; und zwar sollst du sie den Leviten übergeben, mit Rücksicht darauf, was der Dienst eines jeden erfordert.
    7Da nahm Mose die Wagen und die Rinder und übergab sie den Leviten.
    7Zwei von den Wagen und vier Rinder übergab er den Söhnen Gersons, entsprechend dem, was ihr Dienst erforderte.
    7Vier von den Wagen und acht Rinder übergab er den Söhnen Meraris, entsprechend dem, was ihr Dienst unter der Leitung Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters, erforderte.
    7Den Söhnen Kahaths dagegen gab er nichts. Denn ihnen lag die Besorgung der heiligen Dinge ob; diese hatten sie auf der Schulter zu tragen.
    7Es brachten aber die Fürsten die Gaben zur Einweihung des Altars an dem Tage dar, an welchem er gesalbt ward; und die Fürsten brachten ihre Opfergabe hin vor den Altar.
    7Da sprach Jahwe zu Mose: Laß Tag für Tag jedesmal einen der Fürsten seine Opfergabe zur Einweihung des Altars darbringen.
    7Der, welcher seine Opfergabe am ersten Tage darbrachte, war Rahasson, der Sohn Amminadabs, vom Stamme Juda.
    7Und seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, hundertunddreißig Sekel schwer, ein silbernes Becken, siebzig Sekel schwer nach heiligem Gewichte, beide gefüllt mit Feinmehl, das mit Öl angemacht war, zum Speisopfer,
    7eine Schale, zehn Goldsekel schwer, gefüllt mit Räucherwerk,
    7ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
    7ein Ziegenbock zum Sündopfer,
    7und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Gabe Rahassons, des Sohnes Amminadabs.
    7Am zweiten Tage opferte Nethaneel, der Sohn Zuars, der Fürst von Issachar.
    7Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, hundertunddreißig Sekel schwer, ein silbernes Becken, siebzig Sekel schwer nach heiligem Gewichte, beide gefüllt mit Feinmehl, das mit Öl angemacht war, zum Speisopfer,
    7eine Schale, zehn Goldsekel schwer, gefüllt mit Räucherwerk,
    7ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
    7ein Ziegenbock zum Sündopfer,
    7und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Gabe Nethaneels, des Sohnes Zuars.
    7Am dritten Tage der Fürst der Söhne Sebulons, Eliab, der Sohn Helons.
    7Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, hundertunddreißig Sekel schwer, ein silbernes Becken, siebzig Sekel schwer nach heiligem Gewichte, beide gefüllt mit Feinmehl, das mit Öl angemacht war, zum Speisopfer,
    7eine Schale, zehn Goldsekel schwer, gefüllt mit Räucherwerk,
    7ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
    7ein Ziegenbock zum Sündopfer,
    7und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Gabe Eliabs, des Sohnes Helons.
    7Am vierten Tage der Fürst der Söhne Rubens, Elizur, der Sohn Sedeurs.
    7Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, hundertunddreißig Sekel schwer, ein silbernes Becken, siebzig Sekel schwer nach heiligem Gewichte, beide gefüllt mit Feinmehl, das mit Öl angemacht war, zum Speisopfer,
    7eine Schale, zehn Goldsekel schwer, gefüllt mit Räucherwerk,
    7ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
    7ein Ziegenbock zum Sündopfer,
    7und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Gabe EIizurs, des Sohnes Sedeurs.
    7Am fünften Tage der Fürst der Söhne Simeons, Selumiel, der Sohn Zuri Sadais.
    7Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, hundertunddreißig Sekel schwer, ein silbernes Becken, siebzig Sekel schwer nach heiligem Gewichte, beide gefüllt mit Feinmehl, das mit Öl angemacht war, zum Speisopfer,
    7eine Schale, zehn Goldsekel schwer, gefüllt mit Räucherwerk,
    7ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
    7ein Ziegenbock zum Sündopfer,
    7und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Gabe Selumiels, der Sohnes Zuri Sadais.
    7Am sechsten Tage der Fürst der Söhne Gads, Eliasaph, der Sohn Deguels.
    7Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, hundertunddreißig Sekel schwer, ein silbernes Becken, siebzig Sekel schwer nach heiligem Gewichte, beide gefüllt mit Feinmehl, das mit Öl angemacht war, zum Speisopfer,
    7eine Schale, zehn Goldsekel schwer, gefüllt mit Räucherwerk,
    7ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
    7ein Ziegenbock zum Sündopfer,
    7und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Gabe Eliasaphs, des Sohnes Deguels.
    7Am siebenten Tage der Fürst der Söhne Ephraims, Elisama, der Sohn Ammihuds.
    7Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, hundertunddreißig Sekel schwer, ein silbernes Becken, siebzig Sekel schwer nach heiligem Gewichte, beide gefüllt mit Feinmehl, das mit Öl angemacht war, zum Speisopfer,
    7eine Schale, zehn Goldsekel schwer, gefüllt mit Räucherwerk,
    7ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
    7ein Ziegenbock zum Sündopfer,
    7und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Gabe Elisamas, des Sohnes Ammihuds.
    7Am achten Tage der Fürst der Söhne Manasses, Gamliel, der Sohn Pedazurs.
    7Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, hundertunddreißig Sekel schwer, ein silbernes Becken, siebzig Sekel schwer nach heiligem Gewichte, beide gefüllt mit Feinmehl, das mit Öl angemacht war, zum Speisopfer,
    7eine Schale, zehn Goldsekel schwer, gefüllt mit Räucherwerk,
    7ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
    7ein Ziegenbock zum Sündopfer,
    7und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Gabe Gamliels, des Sohnes Pedazurs.
    7Am neunten Tage der Fürst der Söhne Benjamins, Abidan, der Sohn Gideonis.
    7Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, hundertunddreißig Sekel schwer, ein silbernes Becken, siebzig Sekel schwer nach heiligem Gewichte, beide gefüllt mit Feinmehl, das mit Öl angemacht war, zum Speisopfer,
    7eine Schale, zehn Goldsekel schwer, gefüllt mit Räucherwerk,
    7ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
    7ein Ziegenbock zum Sündopfer,
    7und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Gabe Abidans, des Sohnes Gideonis.
    7Am zehnten Tage der Fürst der Söhne Dans, Ahieser, der Sohn Ammisadais.
    7Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, hundertunddreißig Sekel schwer, ein silbernes Becken, siebzig Sekel schwer nach heiligem Gewichte, beide gefüllt mit Feinmehl, das mit Öl angemacht war, zum Speisopfer,
    7eine Schale, zehn Goldsekel schwer, gefüllt mit Räucherwerk,
    7ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
    7ein Ziegenbock zum Sündopfer,
    7und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Gabe Ahiesers, des Sohnes Ammisadais.
    7Am elften Tage der Fürst der Söhne Assers, Pagiel, der Sohn Ochrans.
    7Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, hundertunddreißig Sekel schwer, ein silbernes Becken, siebzig Sekel schwer nach heiligem Gewichte, beide gefüllt mit Feinmehl, das mit Öl angemacht war, zum Speisopfer,
    7eine Schale, zehn Goldsekel schwer, gefüllt mit Räucherwerk,
    7ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
    7ein Ziegenbock zum Sündopfer,
    7und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Gabe Pagiels, des Sohnes Ochrans.
    7Am zwölften Tage der Fürst der Söhne Naphthalis, Ahira, der Sohn Enans.
    7Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, hundertunddreißig Sekel schwer, ein silbernes Becken, siebzig Sekel schwer nach heiligem Gewichte, beide gefüllt mit Feinmehl, das mit Öl angemacht war, zum Speisopfer,
    7eine Schale, zehn Goldsekel schwer, gefüllt mit Räucherwerk,
    7ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
    7ein Ziegenbock zum Sündopfer,
    7und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Gabe Ahiras, des Sohnes Enans.
    7Das war die Spende zur Einweihung des Altars an dem Tag, an welchem er gesalbt ward, von seiten der Fürsten Israels: zwölf silberne Schüsseln, zwölf silberne Becken, zwölf goldene Schalen,
    7jede Schüssel hundertunddreißig Silbersekel, jedes Becken siebzig Sekel schwer; das gesamte Silber der Gefäße belief sich somit auf 2400 Sekel heiliges Gewicht;
    7zwölf goldene Schalen, gefüllt mit Räucherwerk, jede Schale zehn Sekel schwer nach heiligem Gewichte; das gesamte Gold der Schalen belief sich somit auf hundertundzwanzig Sekel.
    7Die sämtlichen Rinder zum Brandopfer beliefen sich auf zwölf Farren, dazu zwölf Widder, zwölf einjährige männliche Lämmer nebst dem zugehörigen Speisopfer und zwölf Ziegenböcke zum Sündopfer.
    7Die sämtlichen Rinder zum Heilsopfer aber beliefen sich auf vierundzwanzig Farren; dazu sechzig Widder, sechzig Böcke und sechzig einjährige männliche Lämmer. Das war die Spende zur Einweihung des AItars, nachdem derselbe gesalbt worden war.
    7Und wenn Mose hineinging ins Offenbarungszelt, um mit ihm zu reden, so hörte er die Stimme zu sich reden von der Deckplatte aus, die sich auf der Gesetzeslade befindet, von dem Orte zwischen den beiden Keruben; so redete er mit ihm.
    8Und Jahwe redete mit Mose also:
    8Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzest, so laß die sieben Lampen ihr Licht auf die Vorderseite des Leuchters werfen.
    8Und Aaron that also; auf der Vorderseite des Leuchters setzte er die Lampen auf, wie Jahwe Mose befohlen hatte.
    8Der Leuchter aber war in getriebener Arbeit aus Gold gefertigt. Sowohl sein Schaft, als seine Blüten, alles war getriebene Arbeit; wie es dem Bild entsprach, welches Jahwe Mose gezeigt hatte, so fertigte er den Leuchter.
    8Und Jahwe redete mit Mose also:
    8Nimm die Leviten aus den Israeliten heraus und reinige sie.
    8Und zwar sollst du so mit ihnen verfahren, um sie zu reinigen: Besprenge sie mit Entsündigungswasser, und sie sollen über ihren ganzen Leib ein Schermesser gehen lassen, ihre Leiber waschen und sich reinigen.
    8Sodann sollen sie einen jungen Stier nehmen und das zugehörige Speisopfer - mit Öl angemachtes Feinmehl -, und du sollst einen zweiten jungen Stier nehmen zu einem Sündopfer.
    8Hierauf sollst du die Leviten herantreten lassen vor das Offenbarungszelt und die ganze Gemeinde der Israeliten versammeln.
    8Sodann sollst du die Leviten herantreten lassen vor Jahwe; die Israeliten sollen ihre Hände auf die Leviten stemmen,
    8und Aaron soll die Leviten vor Jahwe weben als Webeopfer von seiten der Israeliten, damit sie sich der Verrichtung des Dienstes für Jahwe unterziehen.
    8Die Leviten aber sollen ihre Hände auf den Kopf der Farren stemmen; sodann richte den einen als Sündopfer, den andern als Brandopfer für Jahwe her, um den Leviten Sühne zu schaffen.
    8Und du sollst die Leviten Aaron und seinen Söhnen darstellen und sie als Webeopfer für Jahwe weben
    8und sollst die Leviten aussondern aus den Israeliten, damit die Leviten mir gehören.
    8Darnach aber mögen die Leviten hineingehen, um das Offenbarungszelt zu bedienen; so sollst du sie reinigen und als Webeopfer weben.
    8Denn sie sind mir ganz zu eigen gegeben aus den Israeliten; an Stelle von allem, was zuerst den Mutterschoß durchbricht, von allen Erstgeborenen unter den Israeliten, habe ich sie für mich genommen.
    8Denn mir gehören alle Erstgebornen unter den Israeliten, von den Menschen, wie vom Vieh. An dem Tag, an welchem ich alle Erstgebornen in Ägypten tötete, habe ich sie mir geheiligt.
    8Und ich nahm die Leviten an Stelle aller Erstgebornen unter den Israeliten
    8und gab die Leviten Aaron und seinen Söhnen aus den Israeliten zu eigen, damit sie für die Israeliten den Dienst am Offenbarungszelte besorgen und den Israeliten als Deckung dienen, daß nicht eine Plage über die Israeliten kommt, wenn sich die Israeliten dem Heiligtume näherten.
    8Mose aber und Aaron und die ganze Gemeinde der Israeliten verfuhren so mit den Leviten; genau so, wie es Jahwe Mose in betreff der Leviten befohlen hatte, so verfuhren die Israeliten mit ihnen.
    8Und die Leviten ließen sich entsündigen und wuschen ihre Kleider; und Aaron webte sie als Webeopfer und Aaron schaffte ihnen Sühne behufs ihrer Reinigung.
    8Darnach aber gingen die Leviten hinein, um unter der Aufsicht Aarons und seiner Söhne ihren Dienst im Offenbarungszelte zu verrichten; wie es Jahwe Mose in betreff der Leviten befohlen hatte, so verfuhren sie mit ihnen.
    8Und Jahwe redete mit Mose also:
    8Dies ist's, was in betreff der Leviten gelten soll: von fünfundzwanzig Jahren an und darüber soll er eintreten, um bei der Besorgung des OffenbarungszeItes Dienst zu thun;
    8aber von fünfzig Jahren an soll er der Dienstpflicht ledig sein und braucht nicht mehr zu dienen.
    8Er mag seinen Brüdern im Offenbarungszelte bei der Besorgung der Geschäfte zur Hand gehen, aber Dienst soll er nicht thun. So sollst du mit den Leviten verfahren hinsichtlich ihrer Amtsgeschäfte.
    9Und Jahwe redete mit Mose in der Steppe am Sinai im zweiten Jahre nach ihrem Auszug aus Ägypten, im ersten Monat, also:
    9Es sollen aber die Israeliten das Passah zur festgesetzten Zeit feiern.
    9Am vierzehnten Tage dieses Monats gegen Abend sollt ihr es feiern zur festgesetzten Zeit; nach allen den Satzungen und allen den Ordnungen, die dafür gelten, sollt ihr es feiern.
    9Und Mose sagte den Israeliten, daß sie das Passah feiern sollten.
    9Da feierten sie das Passah im ersten Monat, am vierzehnten Tage des Monats gegen Abend in der Steppe am Sinai; ganz so, wie Jahwe Mose befohlen hatte, also thaten die Israeliten.
    9Es waren aber Männer vorhanden, die durch eine Leiche unrein geworden waren, so daß sie an selbigem Tage das Passah nicht feiern konnten. Da traten sie an selbigem Tage vor Mose und Aaron,
    9und eben diese Männer sprachen zu ihm: Wir sind durch eine Leiche unrein; warum sollen wir verkürzt werden, daß wir die Opfergabe für Jahwe nicht zur festgesetzten Zeit inmitten der Israeliten darbringen dürfen?
    9Mose antwortete ihnen: Wartet, daß ich höre, was Jahwe eurethalben befiehlt.
    9Und Jahwe redete mit Mose also:
    9Sage den Israeliten und sprich: Wenn irgend jemand von euch oder von euren Nachkommen unrein sein sollte durch eine Leiche oder sich auf einer weiten Reise befinden sollte, so soll er doch Jahwe Passah feiern.
    9Im zweiten Monat, am vierzehnten Tage gegen Abend sollen sie es feiern; zu ungesäuertem Brot und bitteren Kräutern sollen sie es verzehren.
    9Sie dürfen nichts davon übrig lassen bis zum Morgen, auch keinen Knochen an ihm brechen; nach allen Satzungen, die für das Passah gelten, sollen Sie es feiern.
    9Derjenige aber, der rein ist und sich nicht auf einer Reise befindet und dennoch unterläßt, das Passah zu feiern, - ein solcher soll hinweggetilgt werden aus seinen Volksgenossen, denn er hat die Opfergabe für Jahwe nicht dargebracht zur festgesetzten Zeit; ein solcher hat Sünde auf sich geladen.
    9Und wenn sich ein Fremder bei euch aufhält und Jahwe Passah feiert, soll er so verfahren, wie es die Satzungen und Ordnungen des Passah fordern. Einerlei Satzung soll für euch gelten, sowohl für den Fremden, wie für den Landeseingebornen.
    9An dem Tag aber, an welchem man die Wohnung aufrichtete, bedeckte die Wolke die Wohnung - das Zelt mit dem Gesetz - und abends lag sie über der Wohnung wie ein feuriger Schein.
    9So war es beständig: die Wolke bedeckte sie und des Nachts ein feuriger Schein bis zum Morgen.
    9Und so oft sich die Wolke vom Zelt hinweg erhob, brachen die Israeliten jedesmal darnach auf, und da, wo die Wolke sich niederließ, da lagerten sich die Israeliten.
    9Nach dem Befehle Jahwes brachen die Israeliten auf und nach dem Befehle Jahwes lagerten sie sich; so lange irgend die Wolke auf der Wohnung ruhte, blieben sie gelagert.
    9Und wenn die Wolke lange Zeit auf der Wohnung verzog, so fügten sich die Israeliten der Anordnung Jahwes und brachen nicht auf.
    9Es kam auch vor, daß die Wolke nur wenige Tage über der Wohnung blieb; nach dem Befehle Jahwes lagerten sie sich und nach dem Befehle Jahwes brachen sie auf.
    9Es kam auch vor, daß die Wolke vom Abend bis zum Morgen blieb, und daß sich die Wolke am Morgen erhob; so brachen sie dann auf. Oder daß Sie einen Tag und eine Nacht blieb, und daß sich die Wolke dann erhob; so brachen sie dann auf.
    9Oder daß sie zwei Tage oder einen Monat oder längere Zeit blieb, indem die Wolke über der Wohnung verzog und auf ihr ruhen blieb; so blieben dann die Israeliten gelagert und brachen nicht auf. Wenn sie sich aber erhob, so brachen sie auf.
    9Nach dem Befehle Jahwes lagerten sie sich jedesmal und nach dem Befehle Jahwes brachen Sie jedesmal auf; sie fügten sich der Anordnung Jahwes gemäß dem Befehle Jahwes durch Mose.
    10Und Jahwe redete mit Mose also:
    10Fertige dir zwei Trompeten an - in getriebener Arbeit sollst du sie anfertigen -, damit sie dir dienen zur Einberufung der Gemeinde, und wenn die Lager aufbrechen sollen.
    10Wenn man sie bläst, so hat sich die ganze Gemeinde zu dir zu versammeln vor die Thüre des OffenbarungszeItes.
    10Wird man aber nur eine blasen, so haben sich die Fürsten, die Stammhäupter IsraeIs, zu dir zu versammeln.
    10Wenn ihr Lärm blasen werdet, so haben die Lager, die nach Osten zu lagern, aufzubrechen.
    10Und wenn ihr zum zweiten MaIe Lärm blasen werdet, so haben die Lager, die nach Süden zu lagern, aufzubrechen; Lärm soll man blasen, wenn sie aufbrechen sollen.
    10Wenn es aber gilt, die Gemeinde zu versammeln, so sollt ihr einfach in die Trompeten stoßen, nicht aber Lärm blasen.
    10Und zwar sollen die Söhne Aarons, die Priester, die Trompeten blasen, und ihr Gebrauch soll euch als eine für alle Zeit und alle Geschlechter auferlegte Verpflichtung gelten.
    10Und wenn ihr in eurem Land in Krieg geratet mit dem Feinde, der euch bedrängt, und in die Trompeten stoßt, so wird eurer gedacht werden vor Jahwe, eurem Gotte, daß ihr von euren Feinden errettet werdet.
    10Auch an euren Freudentagen, sowie an euren Festen und euren Neumonden, sollt ihr die Trompeten blasen zu euren Brandopfern und zu euren Heilsopfern, daß Sie euch ein gnädiges Gedenken von seiten eures Gottes schaffen; ich bin Jahwe, euer Gott.
    10Im zweiten Jahre, im zweiten Monat, am zwanzigsten des Monats, erhob sich die Wolke von der Wohnung des Gesetzes.
    10Da brachen die Israeliten nacheinander auf von der Steppe am Sinai, und die Wolke ließ sich nieder in der Steppe Paran.
    10So brachen sie zum ersten Mal auf, gemäß dem Befehle Jahwes durch Mose.
    10Und es brach zuerst auf das Panier des Lagers der Söhne Judas, Heerschar für Heerschar; Anführer des zu ihm gehörenden Heers war Nahasson, der Sohn Amminadabs.
    10Das Heer des Stammes der Söhne Issachars befehligte Nethaneel, der Sohn Zuars,
    10das Heer des Stammes der Söhne Sebulons Eliab, der Sohn Helons.
    10Und wenn die Wohnung abgebrochen war, so brachen die Söhne Gersons und die Söhne Meraris auf, die die Wohnung zu tragen hatten.
    10Sodann brach das Panier des Lagers Rubens auf, Heerschar für Heerschar; Anführer des zu ihm gehörenden Heers war Elizur, der Sohn Sedeurs.
    10Das Heer des Stammes der Söhne Simeons befehligte Selumiel, der Sohn Zuri Sadais,
    10das Heer des Stammes der Söhne Gads Eliasaph, der Sohn Deguels.
    10Sodann brachen die Kahathiter auf, die das Heilige trugen; bis zu ihrer Ankunft hatte man die Wohnung bereits aufgerichtet.
    10Sodann brach das Panier des Lagers der Söhne Ephraims auf, Heerschar für Heerschar; Anführer des zu ihm gehörenden Heers war Elisama, der Sohn Ammihuds.
    10Das Heer des Stammes der Söhne Manasses befehligte Gamliel, der Sohn Pedazurs,
    10das Heer des Stammes der Söhne Benjamins Abidan, der Sohn Gideonis.
    10Sodann brach das Panier des Lagers der Söhne Dans auf, das den Beschluß sämtlicher Lager bildete, Heerschar für Heerschar; Anführer des zu ihm gehörenden Heers war Ahieser, der Sohn Ammisadais.
    10Das Heer des Stammes der Söhne Assers befehligte Pagiel, der Sohn Ochrans,
    10das Heer des Stammes der Söhne Naphthalis Ahira, der Sohn Enans.
    10Das war die Ordnung, in der die Israeliten nacheinander aufbrachen, Heerschar für Heerschar. Als sie nun aufbrachen,
    10da sprach Mose zu Hobab, dem Sohne Reguels, dem Midianiter, dem Schwiegervater Moses: Wir brechen jetzt auf nach der Stätte, von der Jahwe verheißen hat: ich will sie euch verleihen; ziehe mit uns, so wollen wir dich reichlich bedenken, denn Jahwe hat den Israeliten reiches Gut verheißen!
    10Er aber erwiderte. Ich mag nicht mitziehen, sondern will in meine Heimat und zu meiner Verwandtschaft gehen.
    10Da bat er: Laß uns doch nicht im Stich; denn du weißt nun einmal Bescheid, wo wir in der Steppe ein Lager aufschlagen können, und sollst uns als Wegweiser dienen.
    10Wenn du mit uns ziehst und uns dann all das reiche Gut zu teil wird, mit dem uns Jahwe beschenken will, so wollen wir dich reichlich bedenken.
    10Da zogen sie vom Berge Jahwes drei Tagereisen weiter; die Lade mit dem Gesetze Jahwes aber zog ihnen voraus drei Tagereisen weit, um einen Lagerplatz für sie zu erspähen.
    10Und die Wolke Jahwes schwebte am Tage über ihnen, wenn sie aus dem Lager aufbrachen.
    10Wenn aber die Lade sich in Bewegung setzte, sprach Mose: Mache dich auf, Jahwe, damit deine Feinde zerstieben, und deine Widersacher vor dir fliehen!
    10Und wenn sie den Lagerplatz erreichte, sprach er: Kehre wieder, Jahwe, zu den zehntausendmal Tausenden Israels!
    11Das Volk aber beklagte sich laut gegen Jahwe, daß es ihm schlecht gehe. Als Jahwe dies vernahm, wurde er zornig. Da loderte das von Jahwe gesandte Feuer unter ihnen empor und verzehrte einen Teil des Lagers.
    11Da schrie das Volk zu Mose um Hilfe; Mose aber betete zu Jahwe, da begann das Feuer zu erlöschen.
    11Daher heißt jene Örtlichkeit Tabera, weil das Feuer Jahwes unter ihnen emporloderte.
    11Das hergelaufene Gesindel aber, das sich unter ihnen befand, bekam Gelüste; da begannen auch die Israeliten wiederum zu jammern und sprachen: Wer giebt uns nun Fleisch zu essen!
    11Wir gedenken der Fische, die wir in Ägypten umsonst zu essen bekamen, der Gurken, der Melonen, des Lauchs, der Zwiebeln und des Knoblauchs!
    11Jetzt aber verschmachten wir, denn es ist gar nichts da; wir bekommen nichts zu sehen, als das Manna.
    11Das Manna aber war wie Korianderkörner und sah aus wie Bdolachharz.
    11Die Leute streiften umher, lasen es auf und mahlten es in der Handmühle oder zerstießen es im Mörser. Dann kochten sie es im Topf und bereiteten daraus Fladen; es schmeckte aber wie Ölkuchen.
    11Und wenn des Nachts Tau auf das Lager fiel, so fiel auch das Manna darauf.
    11Als nun Mose das Volk familienweise, einen jeden vor der Thüre seines Zeltes jammern hörte, entbrannte der Zorn Jahwes heftig, und es mißfiel Mose sehr.
    11Da sprach Mose zu Jahwe: Warum Iässest du es deinem Sklaven so übel ergehn, und warum gelte ich dir nichts mehr, daß du mir die Last der Leitung dieses ganzen Volks auferlegst?
    11Habe etwa ich dieses ganze Volk empfangen oder ich es geboren, daß du mir nun befiehlst: Trage es an deinem Busen, wie die Wärterin den Säugling, in das Land, das du seinen Vorfahren zugeschworen hast?
    11Woher soll ich Fleisch nehmen, um es diesem ganzen Volke zu geben? Sie jammern mir vor und rufen: Schaffe uns Fleisch zu essen!
    11ich kann die Last, die mir mit diesem ganzen Volk aufliegt, nicht allein tragen; sie ist zu schwer für mich.
    11Wenn du mir das anthun willst, so töte mich lieber gleich ganz, wenn ich dir etwas gelte, damit ich mein Elend nicht mehr anzusehen brauche.
    11Da befahl Jahwe Mose: Rufe mir siebzig Männer aus den Vornehmen der Israeliten zusammen, von denen du weißt, daß sie die Vornehmsten unter dem Volk und Aufseher über dasselbe sind; die bringe mit dir zum Offenbarungszelte, damit sie sich dort neben dir aufstellen.
    11Dann will ich hinabfahren, um daselbst mit dir zu reden, und will etwas von dem Geiste, der auf dir ruht, hinwegnehmen und über sie kommen lassen, damit sie dir die Last der Leitung dieses Volks tragen helfen, und du sie nicht allein zu tragen brauchst.
    11Zum Volk aber sollst du sprechen: Sorgt dafür, daß ihr morgen rein seid, so sollt ihr Fleisch zu essen bekommen; denn ihr habt laut vor Jahwe gejammert und gesagt: Wer giebt uns nun Fleisch zu essen? Wir hatten es ja in Ägypten besser! So wird euch nun Jahwe Fleisch schaffen, daß ihr zu essen haben sollt.
    11Nicht bloß einen ober zwei oder fünf oder zehn oder zwanzig Tage sollt ihr es zu essen haben,
    11sondern einen ganzen Monat lang, bis ihr es nicht mehr erriechen könnt, und es euch zum Ekel wird; denn ihr habt Jahwe, der unter euch weilt, gering geachtet und ihm vorgejammert und gesagt: Wozu sind wir doch aus Ägypten ausgezogen?
    11Da entgegnete Mose: Sechshunderttausend Mann zu Fuß zählt das Volk, unter welchem ich weile, und du verheißest: Fleisch will ich ihnen schaffen, daß sie einen ganzen Monat lang zu essen haben?
    11Können so viele Schafe und Rinder für sie geschlachtet werden, bis es für sie zulangt, oder sollen alle Fische des Meers für sie zusammengebracht werden, bis es für sie zulangt?
    11Jahwe aber sprach zu Mose: Ist denn Jahwes Macht beschränkt? Nun sollst du erfahren, ob sich meine Verheißung dir erfüllt, oder nicht.
    11Da ging Mose heraus und berichtete dem Volke die Worte Jahwes; dann rief er siebzig Mann von den Vornehmsten des Volks zusammen und ließ sie rings um das Zelt sich aufstellen.
    11Da fuhr Jahwe in der Wolke hinab und redete mit ihm. Und er nahm etwas von dem Geiste, der auf ihm ruhte, hinweg und ließ ihn über die siebzig Männer, jene Vornehmsten, kommen. Als nun der Geist sich auf sie niederließ, gerieten sie in prophetische Begeisterung, später aber nicht mehr.
    11Es waren aber zwei Männer im Lager zurückgeblieben; der eine hieß Eldad, der andere hieß Medad. Auch auf sie ließ sich der Geist nieder, denn sie gehörten zu den Aufgeschriebenen, hatten sich aber nicht hinaus zum Zelte begeben; so gerieten sie denn im Lager in prophetische Begeisterung.
    11Da lief ein Diener hin und berichtete es Mose mit den Worten: Eldad und Medad sind im Lager in prophetische Begeisterung geraten!
    11Da antwortete Josua, der Sohn Nuns, der von seiner Jünglingszeit an Moses Diener gewesen war, und sprach: O Herr, wehre es ihnen!
    11Mose aber erwiderte ihm: Willst du dich für mein Recht ereifern? O bestände doch das ganze Volk Jahwes aus Begeisterten, daß Jahwe seinen Geist über sie kommen ließe!
    11Hierauf zog sich Mose mit jenen Vornehmsten der Israeliten ins Lager zurück.
    11Da erhob sich ein von Jahwe gesandter Wind; der trieb Wachteln vom Meer herüber und ließ sie über das Lager hinfliegen, eine Tagereise weit nach dieser und eine Tagereise weit nach jener Richtung rings um das Lager her, in einer Höhe von etwa zwei Ellen über dem Boden.
    11Da machte sich das Volk jenen ganzen Tag und die ganze Nacht und den ganzen folgenden Tag hindurch ans Werk und sammelte Wachteln ein; wer wenig sammelte, bekam zehn Chomer, und sie breiteten sie weithin rings um das Lager aus.
    11Noch aber aßen sie von dem Fleische, noch war es nicht aufgezehrt, da entbrannte der Zorn Jahwes über das Volk, und Jahwe brachte dem Volk eine sehr schwere Niederlage bei.
    11Daher heißt jener Ort Kibrot hattaawa; denn dort begrub man die Leute, die Gelüste gehabt hatten.
    11Von Kibrot hattaawa aber zog das Volk nach Hazeroth, und sie blieben zu Hazeroth.
    12Mirjam und Aaron aber redeten übel von Mose wegen des kuschitischen Weibes, das er geheiratet hatte; denn er hatte ein kuschitisches Weib geheiratet.
    12Und sie sprachen: Hat denn Jahwe bloß mit Mose geredet? Hat er nicht auch mit uns geredet? Und Jahwe vernahm es.
    12Der Mann Mose aber war ausnehmend sanftmütig, mehr als alle Menschen auf Erden.
    12Da gebot Jahwe unversehens Mose, Aaron und Mirjam: Begebt euch alle drei hinaus zum Offenbarungszelte! Da begaben sie sich alle drei hinaus.
    12Da fuhr Jahwe in einer Wolkensäule hinab, trat unter die Thüre des Zeltes und rief Aaron und Mirjam; da gingen die beiden hinaus.
    12Er aber sprach: Hört, was ich sage! Wenn unter euch ein Prophet ist, so offenbare ich mich ihm durch Gesichte oder rede durch Träume mit ihm.
    12Nicht so steht es mit meinem Diener Mose; er ist betraut mit meinem ganzen Hauswesen.
    12Von Mund zu Mund rede ich mit ihm, offenbarlich und nicht in Rätseln, sondern er schaut die Gestalt Jahwes. Warum habt ihr euch da nicht gescheut, von meinem Diener, von Mose, übel zu reden?
    12Da wurde Jahwe sehr zornig über sie und ging hinweg,
    12und die Wolke wich von dem Zelte. Mirjam aber wurde plötzlich aussätzig, weiß wie Schnee. Und als sich Aaron zu ihr hinwandte, war sie plötzlich aussätzig geworden.
    12Da sprach Aaron zu Mose: Ach, Herr, laß uns nicht dafür büßen, daß wir thöricht gehandelt und uns vergangen haben!
    12Laß sie nicht werden wie ein totes Kind, dessen Fleisch, wenn es aus dem Mutterleibe kommt, zur Hälfte verfault ist!
    12Da schrie Mose zu Jahwe um Hilfe und sprach: Ach nein! Laß sie doch wieder gesund werden!
    12Da sprach Jahwe zu Mose: Wenn ihr Vater ihr ins Gesicht gespieen hätte, würde sie sich da nicht sieben Tage lang schämen müssen? Sieben Tage soll sie außerhalb des Lagers abgesperrt bleiben; nachher mag sie wieder aufgenommen werden.
    12Da wurde Mirjam sieben Tage lang außerhalb des Lagers abgesperrt. Das Volk aber zog nicht weiter, bis Mirjam wieder aufgenommen war.
    12Darnach brach das Volk von Hazeroth auf und lagerte sich in der Steppe Paran.
    13Und Jahwe redete mit Mose also:
    13Entsende Männer, damit sie das Land Kanaan, das ich den Israeliten geben will, auskundschaften; je einen aus jedem Stamme sollt ihr entsenden, lauter solche, die Fürsten unter ihnen sind.
    13Da entsandte sie Mose aus der Steppe Paran nach dem Befehle Jahwes, lauter Männer, die Häupter der Israeliten waren.
    13Und dies sind ihre Namen: vom Stamme Ruben Sammua, der Sohn Zakurs;
    13vom Stamme Simeon Saphat, der Sohn Horis;
    13vom Stamme Juda Kaleb, der Sohn Jephunnes;
    13vom Stamme Issachar Igeal, der Sohn Josephs;
    13vom Stamme Ephraim Hosea, der Sohn Nuns;
    13vom Stamme Benjamin Palti, der Sohn Raphus;
    13vom Stamme Sebulon Gadiel, der Sohn Sodis;
    13vom Stamme Joseph: vom Stamme Manasse Gaddi, der Sohn Susis;
    13vom Stamme Dan Ammiel, der Sohn Gemallis;
    13vom Stamme Asser Sethur, der Sohn Michaels;
    13vom Stamme Naphthali Rahebi, der Sohn Wophsis;
    13vom Stamme Gad Geuel, der Sohn Machis.
    13Das sind die Namen der Männer, die Mose aussandte, um das Land auszukundschaften. Hosea aber, den Sohn Nuns, nannte Mose Josua.
    13Und Mose sandte sie, das Land Kanaan auszukundschaften. Und er sprach zu ihnen: Steigt hier hinauf ins Südland und ersteigt das Gebirge;
    13seht zu, wie das Land beschaffen ist, und ob die Leute, die es bewohnen, stark oder schwach, gering an Zahl oder zahlreich sind;
    13wie das Land beschaffen ist, das sie bewohnen, ob schön oder häßlich; wie die Städte beschaffen sind, die sie bewohnen, ob sie in Lagern oder in Festungen wohnen;
    13auch wie der Boden beschaffen ist, ob fett oder mager, ob Bäume darauf stehen oder nicht. So zeigt euch nun tapfer und nehmt etliche Früchte des Landes mit! Es war aber gerade die Zeit der ersten Weintrauben.
    13Da stiegen sie hinauf und kundschafteten das Land aus von der Steppe Zin an bis Rehob, bis da, wo es nach Hamath hineingeht.
    13Da stiegen sie hinauf ins Südland und kamen bis Hebron, woselbst sich Ahiman, Sesai und Thalmai, die Sprößlinge Enaks, befanden. Hebron aber war sieben Jahre vor Zoan in Ägypten gebaut.
    13Als sie nun ins Thal Eskol gelangt waren, schnitten sie dort eine Rebe mit einer Weintraube ab und trugen Sie zu zweien an einer Stange fort; auch einige Granatäpfel und einige Feigen.
    13Jene Örtlichkeit nennt man Thal Eskol wegen der Traube, die die Israeliten dort abgeschnitten haben.
    13Nach Verlauf von vierzig Tagen aber, nachdem sie das Land ausgekundschaftet hatten, kehrten sie um.
    13Und sie zogen hin und gelangten zu Mose und Aaron und zu der ganzen Gemeinde der Israeliten in die Steppe Paran nach Kades. Und sie brachten ihnen und der ganzen Gemeinde Bescheid und zeigten ihnen die Früchte des Landes.
    13Und sie erzählten ihm und sprachen: Wir sind in das Land gelangt, in das du uns gesandt hast.
    13Allerdings fließt es über von Milch und Honig, und dies hier sind Früchte von ihm. Aber freilich die Leute, die das Land bewohnen, sind stark und die Städte fest und sehr groß; dazu haben wir dort auch die Sprößlinge Enaks erblickt.
    13Die Amalekiter bewohnen das Südland, die Hethiter, Jebusiter und Amoriter bewohnen das Gebirge, die Kanaaniter wohnen am Meer und zur Seite des Jordan.
    13Kaleb aber beschwichtigte das Murren des Volks gegen Mose und rief: Wir wollen dennoch hinaufziehn und es erobern, denn wir können es recht gut bewältigen!
    13Jedoch die Männer, die mit ihm hinauf gezogen waren, riefen: Wir sind nicht imstande, gegen diese Leute zu Felde zu ziehn, denn sie sind uns zu stark!
    13Und sie berichteten den Israeliten schlimme Dinge über das Land, das sie ausgekundschaftet hatten, und sprachen: Das Land, das wir durchzogen haben, um es auszukundschaften, das frißt seine Bewohner; und alle die Leute, die wir darin sahen, waren von außerordentlicher Größe.
    13Auch sahen wir dort die Riesen, die Enakiter, die zu den Riesen gehören, und wir kamen uns vor, wie Heuschrecken, und ebenso kamen wir ihnen vor.
    14Da erhob die ganze Gemeinde ein lautes Geschrei, und es jammerte das Volk in jener Nacht,
    14und sämtliche Israeliten murrten wider Mose und Aaron, und die ganze Gemeinde rief ihnen zu: Ach, wären wir doch in Ägypten gestorben oder wären wir doch hier in der Steppe gestorben!
    14Warum will uns doch Jahwe in dieses Land bringen, damit mir durch das Schwert fallen? Unsere Weiber und kleinen Kinder aber werden eine Beute der Feinde werden. Wäre es nicht das Beste für uns, wir kehrten nach Ägypten zurück?
    14Und sie sprachen einer zum andern: Laßt uns einen Anführer wählen und nach Ägypten zurückkehren!
    14Da fielen Mose und Aaron vor der ganzen versammelten Gemeinde der Israeliten auf ihr Angesicht.
    14Josua aber, der Sohn Nuns, und Kaleb, der Sohn Jephunnes, die das Land mit ausgekundschaftet hatten, zerrissen ihre Kleider
    14und sprachen zur ganzen Gemeinde der Israeliten also: Das Land, das wir durchzogen haben, um es auszukundschaften, ist ein überaus schönes Land.
    14Wenn uns Jahwe geneigt ist, so wird er uns in dieses Land bringen und es uns geben - ein Land, das von Milch und Honig überfließt!
    14Nur dürft ihr euch nicht gegen Jahwe empören und dürft euch nicht fürchten vor den Bewohnern des Landes, denn wir werden sie aufzehren. Ihr Schutz ist von ihnen gewichen, während mit uns Jahwe ist; fürchtet sie nicht!
    14Als nun die ganze Gemeinde nahe daran war, sie zu steinigen, da erschien die Herrlichkeit Jahwes vor allen Israeliten am Offenbarungszelt.
    14Und Jahwe sprach zu Mose: wie lange soll es währen, daß mich dieses Volk verhöhnt, und daß sie mir nicht Glauben schenken trotz aller der Zeichen, die ich unter ihnen gewirkt habe?
    14Ich will sie durch die Pest töten und sie hinwegtilgen und will dich zum Stammvater eines Volks machen, das größer und zahlreicher ist als sie!
    14Da sprach Mose zu Jahwe: Aber die Ägypter werden es hören; denn du hast dieses Volk durch deine Macht aus ihrer Mitte herausgeführt.
    14Und sie werden sprechen zu den Bewohnern dieses Landes. Sie haben gehört, daß du, Jahwe, inmitten dieses Volkes bist, der sich Auge gegen Auge geoffenbart hat, du, Jahwe, und deine Wolke steht über ihnen, und in einer Wolkensäule schreitest du bei Tage vor ihnen her und in einer Feuersäule des Nachts.
    14Wenn du nun dieses Volk töten wirst, wie einen Mann, so werden die VöIker, die die Kunde von dir vernommen haben, also sprechen:
    14Weil Jahwe nicht imstande war, dieses Volk in das Land zu bringen, das er ihnen zugeschworen hatte, darum schlachtete er sie ab in der Steppe.
    14Möchte sich doch nun deine Macht, o Herr, groß erzeigen, wie du verheißen hast, als du sprachst:
    14Jahwe ist langsam zum Zorn und reich an Huld, er vergiebt Missethat und Übertretung; aber er läßt nicht ganz ungestraft, sondern ahndet Väterschuld an den Kindern, am dritten und vierten Glied.
    14Vergieb doch die Missethat dieses Volks kraft deiner großen Huld und wie du von Ägypten an bis heute diesem Volke vergeben hast!
    14Jahwe antwortete: Ich vergebe, wie du erbeten hast.
    14Aber wahrlich: so wahr ich lebe, und so gewiß die ganze Erde der Herrlichkeit Jahwes voll werden soll,
    14so gewiß sollen alle die Männer, die meine Herrlichkeit und alle die Zeichen, die ich in Ägypten und in der Steppe gewirkt habe, mit Augen gesehen und mich dennoch nun zehnmal versucht haben und ungehorsam gegen mich gewesen sind,
    14das Land nicht zu sehen bekommen, das ich ihren Vätern zugeschworen habe; ja von allen denen, die mich verhöhnt haben, soll es keiner zu sehen bekommen.
    14Deinen Diener Kaleb aber, der sich von einem anderen Geist erfüllt gezeigt und mir vollen Gehorsam bewiesen hat, den will ich in das Land bringen, in das er gegangen war, und seine Nachkommen werden es in Besitz nehmen.
    14Die Amalekiter aber und die Kanaaniter wohnen in der Niederung. Morgen wendet euch und zieht in die Steppe in der Richtung nach dem Schilfmeere zu.
    14Und Jahwe redete mit Mose und Aaron also:
    14Wie lange soll es währen, daß diese böse Gemeinde wider mich murrt? Das Murren der Israeliten, das sie wider mich erhoben, habe ich gehört!
    14Sage ihnen: So wahr ich lebe, ist der Spruch Jahwes: Ganz so, wie ihr es laut vor mir ausgesprochen habt, will ich mit euch verfahren.
    14In dieser Steppe sollen eure Leiber fallen, und zwar so viele eurer gemustert wurden - die ganze Zahl, von zwanzig Jahren an und darüber, die ihr wider mich gemurrt habt!
    14Von euch soll keiner hineinkommen in das Land, das ich euch durch einen Eid zum Wohnsitz angewiesen hatte, außer Kaleb, der Sohn Jephunnes, und Josua, der Sohn Nuns.
    14Eure kleinen Kinder aber, von denen ihr sagtet, sie würden eine Beute der Feinde werden, - die werde ich hineinbringen, damit sie das Land kennen lernen, das ihr verschmäht habt.
    14Eure eigenen Leiber aber sollen in dieser Steppe fallen.
    14Eure Söhne aber sollen vierzig Jahre lang in der Steppe ihre Herden weiden und so eure Auflehnung büßen, bis der letzte von euch in der Steppe gefallen ist.
    14Entsprechend den vierzig Tagen, in denen ihr das Land ausgekundschaftet habt - jeden Tag zu einem Jahre gerechnet - sollt ihr eure Verschuldungen büßen vierzig Jahre lang, daß ihr inne werdet, was es sei, wenn ich die Hand abziehe!
    14Ich, Jahwe, habe es gesagt: wahrlich, so will ich verfahren mit dieser ganzen bösen Gemeinde, die sich wider mich zusammengerottet hat; in dieser Steppe sollen sie aufgerieben werden, und da sollen sie sterben.
    14Die Männer aber, die Mose ausgesandt hatte, das Land auszukundschaften, und die nach ihrer Rückkehr die ganze Gemeinde dazu gebracht hatten, wider ihn zu murren, indem sie schlimme Dinge über das Land berichteten, -
    14diese Männer, die schlimme Dinge über das Land berichtet hatten, starben dort vor Jahwe eines plötzlichen Todes.
    14Nur Josua, der Sohn Nuns, und Kaleb, der Sohn Jephunnes, blieben von den Männern, die zur Auskundschaftung des Landes ausgezogen waren, am Leben.
    14Als nun Mose allen Israeliten diese Worte überbrachte, da wurde das Volk sehr betrübt.
    14Und am andern Morgen früh zogen Sie hinauf auf die Höhe des Gebirgs und sprachen: Wir sind bereit, hinaufzuziehen in das Gebiet, von dem Jahwe geredet hat; denn wir haben uns vergangen.
    14Mose aber erwiderte: Warum wollt ihr doch den Befehl Jahwes übertreten? Das wird nicht gelingen!
    14Zieht nicht hinauf, denn Jahwe ist nicht in eurer Mitte; ihr werdet sonst geschlagen werden und fliehen müssen vor euren Feinden.
    14Denn die Amalekiter und Kanaaniter stehen euch dort gegenüber, und ihr werdet durch das Schwert fallen. Nachdem ihr euch einmal von Jahwe abgewendet habt, wird Jahwe nicht mit euch sein!
    14Sie aber blieben hartnäckig dabei, auf die Höhe des Gebirgs zu ziehn; dagegen kamen die Lade mit dem Gesetze Jahwes und Mose nicht aus dem Lager.
    14Da kamen die Amalekiter und Kanaaniter, die auf jenem Gebirge wohnten, herab und schlugen sie und zersprengten sie bis Horma.
    15Und Jahwe redete mit Mose also:
    15Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch zum Wohnsitze geben werde,
    15und Jahwe ein Feueropfer bereiten wollt, es sei nun ein Brandopfer oder ein Schlachtopfer, um ein Gelübde abzutragen oder als freiwillige Gabe oder bei Gelegenheit eurer Feste, um Jahwe einen lieblichen Geruch zu bereiten durch ein Opfer von den Rindern oder den Schafen,
    15so soll der, welcher Jahwe seine Opfergabe darbringt, zugleich ein Zehntel Feinmehl, das mit einem Viertel Hin Öl angemacht ist, als Speisopfer darbringen.
    15An Wein zum Trankopfer aber sollst du bei Brandopfern oder Schlachtopfern ein Viertel Hin für jedes Lamm herrichten.
    15Für einen Widder dagegen sollst du als Speisopfer zwei Zehntel Feinmehl, das mit einem Drittel Hin Öl angemacht ist, herrichten,
    15und an Öl zum Speisopfer ein Drittel Hin; so wirst du Jahwe ein Opfer lieblichen Geruchs darbringen.
    15Wirst du aber einen jungen Stier als Brandopfer oder Schlachtopfer herrichten zur Abtragung eines Gelübdes oder als Heilsopfer für Jahwe,
    15so soll man zu dem jungen Rinde drei Zehntel Feinmehl, die mit einem halben Hin Öl angemacht sind, als Speisopfer darbringen.
    15An Wein zum Trankopfer aber sollst du ein halbes Hin darbringen, als ein Jahwe dargebrachtes Feueropfer lieblichen Geruchs.
    15So soll verfahren werden bei jedem Rinde, bei jedem Widder und bei jedem Lamm von den Schafen oder den Ziegen.
    15Entsprechend der Anzahl der Stücke, die ihr herrichtet, habt ihr Stück für Stück bei einem jeden so zu verfahren.
    15Jeder Landeseingeborne hat nach diesen Bestimmungen zu verfahren, wenn er Jahwe ein Feueropfer lieblichen Geruchs darbringt.
    15Und wenn sich ein Fremder bei euch aufhält oder ein solcher, der für immer unter euch ist, so soll er ebenso verfahren, wie ihr verfahrt.
    15Einerlei Satzung gilt für jedermann, für euch, wie für den Fremden, der sich bei euch aufhält. Das ist eine für alle Zeiten und Geschlechter geltende Satzung: vor Jahwe gilt für den Fremden dasselbe, wie für euch.
    15Ein und dieselben Bestimmungen und Ordnungen gelten für euch und für den Fremden, der sich bei euch aufhält.
    15Und Jahwe redete mit Mose also:
    15Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, in das ich euch bringen werde,
    15so sollt ihr, wenn ihr von dem Getreide des Landes eßt, Jahwe eine Hebe abgeben.
    15Als Erstling eures Schrotmehls sollt ihr einen Kuchen als Hebe abgeben; ebenso, wie die Hebe von der Tenne, sollt ihr sie abgeben.
    15Von den Erstlingen eures Schrotmehls sollt ihr Jahwe eine Hebe geben, von Geschlecht zu Geschlecht.
    15Und wenn ihr euch unvorsätzlich vergeht und irgend eines dieser Gebote, die Jahwe Mose aufgetragen hat, zu befolgen unterlaßt,
    15irgend etwas von dem, was euch Jahwe durch Mose hat befehlen lassen, von dem Tag an, an welchem Jahwe Gebote gab, und weiterhin, von Geschlecht zu Geschlecht,
    15so soll, wenn das Versehen unwissentlich von der Gemeinde begangen worden ist, die ganze Gemeinde einen jungen Stier zum Brandopfer herrichten, zu einem lieblichen Geruch für Jahwe, nebst dem zugehörigen Speisopfer und Trankopfer, wie es sich gebührt, und einen Ziegenbock zum Sündopfer.
    15Wenn nun der Priester der ganzen Gemeinde der Israeliten Sühne geschafft haben wird, so wird ihnen vergeben werden. Denn es war ein Versehen, und sie haben ihre Opfergabe in Gestalt eines Feueropfers für Jahwe, dazu ihr Sündopfer vor Jahwe wegen ihres Versehens dargebracht.
    15So wird dann der ganzen Gemeinde der Israeliten, sowie dem Fremden, der sich unter ihnen aufhält, vergeben werden; denn das Vergehen fiel dem ganzen Volke zur Last.
    15Wenn sich dagegen ein einzelner unvorsätzlich vergeht, so hat er eine einjährige Ziege als Sündopfer darzubringen.
    15Und der Priester soll dem, der sich durch sein Versehen unvorsätzlich gegen Jahwe vergangen hat, Sühne schaffen, indem er die Sühnegebräuche für ihn vollzieht, so wird ihm vergeben werden.
    15Ein und dieselbe Bestimmung gilt für euch, - für den Landeseingebornen unter den Israeliten, wie für den Fremden, der sich unter ihnen aufhält, - wenn jemand unvorsätzlich etwas thut.
    15Wenn aber jemand vorsätzlich sündigt, er sei ein Landesdeingeborner oder ein Fremder, der lästert Jahwe; ein solcher soll hinweggetilgt werden aus seinen Volksgenossen.
    15Denn er hat das Wort Jahwes für nichts geachtet und sein Gebot zu nichte gemacht; ein solcher soll unerbittlich weggetilgt werden - seine Verschuldung lastet auf ihm.
    15Während die Israeliten in der Steppe waren, ertappten sie einen Mann, der am Sabbattage Holz laß.
    15Da brachten ihn die, welche ihn beim Holzlesen ertappt hatten, zu Mose und Aaron und zu der ganzen Gemeinde.
    15Und man legte ihn in Gewahrsam; denn es war noch keine Bestimmung darüber vorhanden, was mit ihm zu geschehen habe.
    15Jahwe aber sprach zu Mose: Der Mann ist mit dem Tode zu bestrafen; die ganze Gemeinde soll ihn außerhalb des Lagers steinigen!
    15Da führte ihn die ganze Gemeinde hinaus vor das Lager und steinigte ihn zu Tode, wie Jahwe Mose befohlen hatte.
    15Und Jahwe sprach zu Mose also:
    15Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen, sie sollen sich Quasten an den Zipfeln ihrer Kleider machen, sie und ihre Nachkommen, und an jeder Zipfelquaste eine Schnur von blauem Purpur anbringen.
    15Das soll euch ein bedeutsamer Schmuck sein: wenn ihr ihn anseht, so sollt ihr aller Gebote Jahwes gedenken, daß ihr nach ihnen thut und nicht abschweift zu dem, was euer Herz und eure Augen gelüstet, durch die ihr euch zur Abgötterei verführen laßt;
    15damit ihr aller meiner Gebote eingedenk seid und nach ihnen thut und so heilig seid vor eurem Gott.
    15Ich bin Jahwe, euer Gott, der euch aus Ägypten weggeführt hat, um euer Gott zu sein, ich, Jahwe, euer Gott!
    16Es empörte sich aber Korah, der Sohn Jizhars, des Sohnes Kahaths, des Sohnes Levis, und Dathan und Abiram, die Söhne Eliabs, des Sohnes Pallus, des Sohnes Rubens.
    16Die empörten sich gegen Mose samt zweihundertundfünfzig Männern aus den Israeliten, die Vorsteher der Gemeinde, Ratsherren und hochangesehen waren.
    16Und sie scharten sich wider Mose und Aaron zusammen und sprachen zu ihnen: Laßt's nun genug sein! Denn die ganze Gemeinde, alle miteinander, sind heilig, und Jahwe ist unter ihnen; warum erhebt ihr euch da über die Gemeinde Jahwes?
    16Als Mose das hörte, fiel er auf sein Angesicht.
    16Sodann antwortete er Korah und seiner ganzen Rotte also: Morgen wird Jahwe kund thun, wer ihm angehört und wer heilig ist, daß er ihn zu sich nahen lasse; wer ihm genehm ist, den wird er zu sich nahen lassen!
    16Thut Folgendes: Nehmt euch Räucherpfannen, Korah und seine ganze Rotte,
    16thut Feuer darein und legt morgen vor Jahwe Räucherwerk darauf; und derjenige, zu dem sich Jahwe bekennt, der soll als heilig gelten. Laßt's nun genug sein, ihr Söhne Levis!
    16Und Mose sprach zu Korah: Hört doch, ihr Söhne Levis!
    16Ist's euch nicht genug, daß euch der Gott Israels aus der Gemeinde Israels ausgesondert hat, um euch zu sich nahen zu lassen, damit ihr den Dienst an der Wohnung Jahwes verrichtet und euch der Gemeinde zur Verfügung stellt, sie zu bedienen?
    16Und er ließ dich samt allen deinen Brüdern, den Söhnen Levis, zu sich nahen, und nun verlangt ihr auch noch Priesterrechte?
    16Somit rottet ihr euch wider Jahwe zusammen, du und deine ganze Rotte, - denn was ist Aaron, daß ihr wider ihn murrt?
    16Und Mose ließ Dathan und Abiram, die Söhne Eliabs, rufen; sie erwiderten jedoch: Wir kommen nicht!
    16Ist's nicht genug damit, daß du uns aus einem Lande, das von Milch und Honig überfloß, hergeführt hast, um uns in der Steppe umkommen zu lassen, daß du dich auch noch zum Herrscher über uns aufwerfen willst?
    16Ja, fein hast du uns in ein Land gebracht, das von Milch und Honig überfließt, und uns Felder und Weinberge zum Besitze gegeben! Meinst du, du könnest die Leute blind machen? Wir kommen nicht!
    16Da wurde Mose sehr zornig und sprach zu Jahwe: Wende dich nicht zu ihrem Opfer! Keinem von ihnen habe ich auch nur einen Esel genommen, keinem von ihnen etwas zu Leide gethan!
    16Da sprach Mose zu Korah: Du und deine ganze Rotte mögt euch morgen vor Jahwe einfinden - du und sie und Aaron!
    16Und nehmt ein jeder seine Räucherpfanne, thut Räucherwerk darauf und bringt dann ein jeder seine Räucherpfanne hin vor Jahwe - zweihundertundfünfzig Räucherpfannen; auch du und Aaron bringt ein jeder seine Räucherpfanne!
    16Da nahmen sie ein jeder seine Räucherpfanne, thaten Feuer darein und legten Räucherwerk darauf. Sodann stellten sie sich vor der Thüre des OffenbarungszeItes auf, und ebenso Mose und Aaron.
    16Und Korah versammelte wider sie die ganze Gemeinde vor die Thüre des Offenbarungszeltes. Da erschien der ganzen Gemeinde die Herrlichkeit Jahwes.
    16Und Jahwe redete mit Mose und Aaron also:
    16Sondert euch ab von dieser Gemeinde, daß ich sie im Nu vertilge!
    16Da fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: O Gott, du Herr des Lebensodems in einem jeglichen Leibe! Willst du, wenn ein Mann sündigt, wider die ganze Gemeinde wüten?
    16Da redete Jahwe mit Mose also:
    16Rede mit der Gemeinde und gebiete ihr: Zieht euch zurück aus dem Bereiche der Wohnung Korahs, Dathans und Abirams!
    16Hierauf begab sich Mose hin zu Dathan und Abiram, und die Vornehmsten der Israeliten folgten ihm.
    16Und er redete mit der Gemeinde also: Zieht euch schIeunig zurück von den Zelten dieser gottlosen Männer und berührt nichts von dem, was ihnen gehört, damit ihr nicht mit weggerafft werdet um aller ihrer Sünden willen!
    16Da zogen sie sich aus dem Bereiche der Wohnung Korahs, Dathans und Abirams zurück. Dathan aber und Abiram waren herausgetreten und hatten sich vor der Thür ihrer Zelte aufgestellt, samt ihren Weibern und ihren großen und kleinen Kindern.
    16Da sprach Mose: Daran sollt ihr erkennen, daß Jahwe mich gesandt hat, um alle diese Thaten zu verrichten, und daß ich sie nicht von mir aus verrichtet habe.
    16Wenn diese sterben werden, wie alle Menschen sterben, und ihnen nur widerfährt, was allen Menschen zu widerfahren pflegt, so war es nicht Jahwe, der mich gesandt hat.
    16Wenn aber Jahwe etwas Unerhörtes schafft, und die Erde ihren Mund aufthut und sie mit allem, was ihnen gehört, verschlingt, so daß sie lebendig in die Unterwelt hinabfahren, - dann werdet ihr erkennen, daß diese Männer Jahwe gelästert haben!
    16Als er nun mit dieser seiner Rede zu Ende gekommen war, da spaltete sich der Boden unter ihnen,
    16und die Erde that ihren Mund auf und verschlang sie samt ihren Behausungen und allen den Leuten, die Korah gehörten, und der gesamten Habe.
    16So fuhren sie mit allem, was ihnen gehörte, lebendig hinab in die Unterwelt, und die Erde schloß sich über ihnen, so daß sie mitten aus der Gemeinde verschwunden waren.
    16Und ganz Israel, das rings um sie her war, floh bei ihrem Geschrei, denn sie dachten: die Erde könnte uns sonst auch verschIingen!
    16Und es ging Feuer aus von Jahwe und verzehrte die zweihundertundfünfzig Männer, die das Räucherwerk darbrachten.
    16Und Jahwe redete mit Mose also:
    16Sage Eleasar, dem Sohne Aarons, des Priesters, er soll die Räucherpfannen von der Brandstätte aufheben, und streue das Feuer in einiger Entfernung von hier aus. Denn
    16die Räucherpfannen dieser Frevler sind dem Heiligtume verfallen, nachdem sie mit ihrem Leben gebüßt haben; man schlage sie breit zu Blechen und überziehe damit den Altar. Denn sie haben sie hingebracht vor Jahwe, und so sind sie dem Heiligtume verfallen. So mögen sie nun zu einem Wahrzeichen für die Israeliten werden.
    16Da nahm Eleasar, der Priester, die kupfernen Räucherpfannen, welche die Verbrannten hingebracht hatten, und man schlug sie breit zu einem Überzuge für den Altar,
    16als ein Merkzeichen für die Israeliten, daß keiner, der nicht zu den Nachkommen Aarons gehört, herzutreten darf, um vor Jahwe Räucherwerk anzuzünden, daß es ihm nicht ergehe, wie Korah und seiner Rotte, wie ihm Jahwe durch Mose verkündigt hatte.
    16Am andern Morgen aber murrte die ganze Gemeinde der Israeliten wider Mose und Aaron und rief: Ihr habt die, welche Jahwe angehörten, umgebracht!
    16Als sich nun die Gemeinde wider Mose und Aaron zusammenrottete, da blickten diese nach dem Offenbarungszelt; und schon bedeckte es die Wolke und die Herrlichkeit Jahwes erschien.
    16Da begaben sich Mose und Aaron hin vor das Offenbarungszelt.
    16Und Jahwe redete mit Mose also:
    16Hebt euch hinweg aus dieser Gemeinde, damit ich sie im Nu vertilge! Da fielen sie auf ihr Angesicht.
    16Mose aber sprach zu Aaron: Nimm die Räucherpfanne, thue Feuer vom Altar hinein, lege Räucherwerk auf und trage es schleunig in die Gemeinde hinein, daß du ihnen Sühne schaffst; denn das Wüten ist bereits von Jahwe ausgegangen, die Plage hat begonnen.
    16Da nahm Aaron, wie Mose geboten hatte, und lief mitten unter die Volksmenge hinein. Schon hatte die Plage unter dem Volke begonnen; da räucherte er und schaffte so dem Volke Sühne.
    16Als er nun dastand zwischen den Toten und den Lebendigen, da wurde der Plage Einhalt gethan.
    16Es belief sich aber die Zahl derer, die durch die Plage umgekommen waren, auf 14700; ungerechnet die, welche um Korahs willen umgekommen waren.
    16Hierauf kehrte Aaron zurück zu Mose vor die Thüre des OffenbarungszeItes, und der Plage war Einhalt gethan.
    17Und Jahwe redete mit Mose also:
    17Rede mit den Israeliten und laß dir von ihnen je einen Stab von jedem Stamme geben, von allen ihren Fürsten, Stamm für Stamm, zusammen zwölf Stäbe. Schreibe den Namen eines jeden auf seinen Stab,
    17den Namen Aarons aber schreibe auf den Stab Levis; denn ein Stab gehört ihrem Stammhaupte zu.
    17Sodann lege Sie im Offenbarungszelte nieder vor dem Gesetze, woselbst ich mich dir zu offenbaren pflege.
    17Und der Stab desjenigen, den ich erwähle, soll ausschlagen; so will ich das Murren der Israeliten, das sie gegen euch erheben, zum Schweigen bringen, daß es mir nicht nochmals lästig falle!
    17Als Mose dies den Israeliten verkündigt hatte, übergaben ihm alle ihre Fürsten, Stamm für Stamm, jeder Fürst einen Stab, zusammen zwölf Stäbe, und der Stab Aarons war mit unter ihren Stäben.
    17Sodann legte Mose die Stäbe vor Jahwe im Gesetzeszelte nieder.
    17Als aber Mose am folgenden Morgen das Gesetzeszelt betrat, da hatte der Stab Aarons, der vom Stamme Levi, ausgeschlagen, hatte Sprossen und Blüten getrieben und trug nun reife Mandeln.
    17Da brachte Mose die sämtlichen Stäbe aus dem Heiligtum heraus zu allen Israeliten, und sie beschauten sie und nahmen sich ein jeder seinen Stab.
    17Jahwe aber gebot Mose: lege den Stab Aarons wieder hin vor das Gesetz, damit er aufbewahrt bleibe als ein Wahrzeichen für Widerspenstige, und ihr Murren ein Ende habe und mir nicht nochmals lästig falle; sonst müßten sie sterben!
    17Da that Mose, wie ihm Jahwe befohlen hatte; also that er.
    17Die Iraeliten aber sprachen zu Mose: Fürwahr, wir kommen um, wir sind verloren, wir sind alle verloren!
    17Wer irgend herantritt, wer herantritt an die Wohnung Jahwes, muß sterben; sollen wir denn bis auf den letzten Mann umkommen?
    18Und Jahwe sprach zu Aaron: Du und deine Söhne und dein väterlicher Stamm sollt die Verfehlungen in betreff der heiligen Dinge auf euch nehmen; du aber und deine Söhne sollt die Verfehlungen gegen eure Priesterpflichten auf euch nehmen.
    18Aber auch deine Brüder, den Stamm Levi, deinen väterlichen Stamm, laß mit dir herantreten, daß sie sich dir anschließen und dich bedienen, während du mit deinen Söhnen vor dem Gesetzeszelte bist.
    18Und zwar sollen sie die Geschäfte verrichten, die zu deiner und des ganzen Zeltes Bedienung erforderlich sind. Nur dürfen sie nicht herantreten an die heiligen Geräte und an den Altar, sonst müßten sie und ihr sterben.
    18Und sie sollen sich an dich anschließen und die Geschäfte am Offenbarungszelte besorgen, den gesamten Dienst am Zelte; ein Fremder dagegen darf nicht zu euch herantreten.
    18Ihr aber sollt die Geschäfte im Heiligtum und die Geschäfte am Altar besorgen, damit nicht nochmals ein Wüten über die Israeliten komme.
    18Ich meinerseits habe eure Brüder, die Leviten, aus den Israeliten genommen als ein Geschenk für euch, als solche, die Jahwe zu eigen gegeben sind, damit sie den Dienst am Offenbarungszelte besorgen.
    18Du aber und deine Söhne sollt eures Priesteramts warten in allen Angelegenheiten des Altars und drinnen hinter dem Vorhang, und sollt Dienst thun. Als einen geschenkweise verliehenen Dienst übergebe ich euch das Priestertum; der Fremde aber, der herantritt, soll mit dem Tode bestraft werden.
    18Und Jahwe sprach zu Aaron: Ich meinerseits überweise dir, was von meinen Hebeopfern aufzubewahren ist; von allen heiligen Gaben der Israeliten überweise ich sie dir und deinen Söhnen als Anteil, als eine allezeit fällige Gebühr.
    18Folgendes soll dir von den hochheiligen Gaben - nach Abzug des zu Verbrennenden gehören: alle ihre Opfergaben an Speisopfern, an Sündopfern und an Schuldopfern, die sie mir als Ersatz darbringen; als hochheilige sollen sie dir und deinen Söhnen gehören.
    18An hochheiligem Orte sollst du sie verzehren. Alles, was männlich ist, darf sie verzehren; als etwas Heiliges sollen sie dir gelten.
    18Und dies soll dir als Hebe von ihren übrigen Gaben zufallen, von allen Webeopfern der Israeliten: ich überweise sie dir und deinen Söhnen und Töchtern als eine allezeit fällige Gebühr; jeder, der rein ist in deiner Familie, darf es verzehren.
    18Alles Beste vom Öl und alles Beste vom Most und Getreide, das Vorzüglichste davon, das sie Jahwe geben, das habe ich dir überwiesen.
    18Die Erstlinge von allem, was in ihrem Lande ist, die sie Jahwe bringen, sollen dir gehören; jeder, der rein ist in deiner Familie, darf es verzehren.
    18Alles Gebannte in Israel soll dir gehören.
    18Alles, was den Mutterschoß durchbricht von allem, was man Jahwe darzubringen pflegt, es sei Mensch oder Vieh, soll dir gehören; nur mußt du die menschliche Erstgeburt auslösen lassen und ebenso mußt du die Erstgeburt eines unreinen Tiers auslösen lassen.
    18Und was seine Auslösung betrifft, so sollst du ihn im Alter von einem Monat und darüber auf Grund der Schätzung für einen Betrag von fünf Sekeln heiliges Gewicht, den Sekel zu zwanzig Gera gerechnet, auslösen lassen.
    18Dagegen darfst du die Erstgeburt eines Rindes oder Schafs oder einer Ziege nicht auslösen lassen; sie sind heilig. Ihr Blut sollst du an den Altar sprengen und ihr Fett in Rauch aufgehn lassen als ein Jahwe dargebrachtes Feueropfer lieblichen Geruchs.
    18Ihr Fleisch aber soll dir gehören; wie die Webebrust und die rechte Keule soll es dir gehören.
    18Alle Hebeopfer von den heiligen Gaben, welche die Israeliten Jahwe als Hebe abgeben, überweise ich dir und deinen Söhnen und Töchtern als eine allezeit fällige Gebühr: ein für alle Zeiten giltiger Salzbund ist dies vor Jahwe für dich und für deine Nachkommen.
    18Und Jahwe sprach zu Aaron: Du sollst in ihrem Lande keinen Erbbesitz haben und sollst keinen Anteil unter ihnen besitzen; ich bin dein Anteil und dein Erbbesitz inmitten der Israeliten.
    18Wohl aber überweise ich den Söhnen Levis alle Zehnten in Israel als Erbbesitz für den Dienst, den sie verrichten, den Dienst am Offenbarungszelt.
    18Die Israeliten aber dürfen fortan nicht mehr an das Offenbarungszelt herantreten, da sie sonst Sünde auf sich laden und umkommen würden.
    18Vielmehr die Leviten haben den Dienst am Offenbarungszelte zu verrichten und haben die Verfehlungen jener auf sich zu nehmen, kraft einer allezeit, von Geschlecht zu Geschlecht, für euch giltigen Satzung; aber Erbbesitz sollen sie unter den Israeliten nicht besitzen.
    18Denn ich überweise den Leviten die Zehnten der Israeliten, die sie an Jahwe als Hebeopfer abgeben, zum Erbbesitz; darum habe ich in Bezug auf sie verordnet, daß sie keinen Erbbesitz unter den Israeliten besitzen sollen.
    18Und Jahwe redete mit Mose also:
    18Den Leviten aber sollst du sagen und sie anweisen: Wenn ihr von den Israeliten den Zehnten in Empfang nehmt, den ich euch als Abgabe von jenen zum Erbbesitz überwiesen habe, so sollt ihr von ihm ein Hebeopfer für Jahwe abgeben, einen Zehnten vom Zehnten.
    18Dieses euer Hebeopfer wird euch angerechnet werden wie Getreide von der Tenne und Überfluß von der Kelter.
    18Ebenso sollt auch ihr von allen euch zufallenden Zehnten, die ihr von den Israeliten in Empfang nehmt, ein Hebeopfer für Jahwe abgeben; und zwar sollt ihr davon das für Jahwe bestimmte Hebeopfer Aaron, dem Priester, übergeben.
    18Von allen euch zufallenden Gaben habt ihr stets ein Hebeopfer für Jahwe abzugeben, und zwar von allem Besten daran, als die von ihm zu entrichtende heilige Gabe.
    18Sprich zu ihnen: wenn ihr so das Beste von ihm abgebt, so wird es den Leviten angerechnet werden wie Ertrag von der Tenne und Ertrag von der Kelter.
    18Ihr dürft ihn an jedem Orte verzehren, ihr und eure Familie; denn er ist euer Lohn für euren Dienst am Offenbarungszelt.
    18Und ihr werdet seinethalben keine Sünde auf euch laden, wenn ihr nur das Beste von ihm abgebt, und werdet die heiligen Gaben der Israeliten nicht entweihen und nicht umkommen.
    19Und Jahwe redete mit Mose und Aaron also:
    19Dies ist die Gesetzesbestimmung, die Jahwe ergehen ließ, indem er verordnete: Sage den Israeliten, daß sie dir eine rotfarbige, fehllose Kuh bringen sollen, an der kein Makel, und auf welche noch nie ein Joch gekommen ist.
    19Die sollt ihr Eleasar, dem Priester, übergeben; sodann führe man sie hinaus vor das Lager und schlachte sie vor seinen Augen.
    19Und Eleasar, der Priester, nehme mit seinem Finger etwas von ihrem Blut und sprenge siebenmal etwas von ihrem Blut in der Richtung nach der Vorderseite des Offenbarungszeltes hin.
    19Sodann verbrenne man die Kuh vor seinen Augen; ihr Fett, ihr Fleisch und ihr Blut soll man verbrennen samt ihrem Mist.
    19Der Priester aber nehme Cedernholz, Ysop und Karmesin und werfe es hinein in das Feuer, in dem die Kuh brennt.
    19Sodann wasche der Priester seine Kleider und bade seinen Leib. Darnach darf er ins Lager kommen; doch bleibt der Priester unrein bis zum Abend.
    19Auch derjenige, der sie verbrannt hat, muß seine Kleider waschen und seinen Leib baden und bleibt unrein bis zum Abend.
    19Und einer, der rein ist, sammle die Asche der Kuh und lege sie draußen vor dem Lager an einem reinen Orte nieder, damit sie für die Gemeinde des Israeliten zum Reinigungswasser aufbewahrt werde; ein Sündopfer ist es.
    19Und derjenige, der die Asche der Kuh gesammelt hat, muß seine Kleider waschen und bleibt unrein bis zum Abend. Es soll aber den Israeliten und dem Fremden, der sich unter ihnen aufhält, als eine allezeit zu beobachtende Satzung gelten:
    19Wer einen Toten, irgendwelche menschliche Leiche, berührt, der wird für sieben Tage unrein.
    19Ein solcher soll sich damit entsündigen am dritten Tag und am siebenten Tage, so wird er rein werden. Entsündigt er sich aber nicht am dritten Tag und am siebenten Tage, so bleibt er unrein.
    19Jeder, der einen Toten, die Leiche eines gestorbenen Menschen, berührt und sich nicht entsündigt, der verunreinigt die Wohnung Jahwes, und ein solcher soll hinweggetilgt werden aus Israel. Weil kein Reinigungswasser auf ihn gesprengt ward, bleibt er unrein; seine Unreinigkeit haftet an ihm nach wie vor.
    19Folgende Bestimmung gilt, wenn jemand in einem Zelte stirbt: jeder, der das Zelt betritt, und jeder, der sich in dem Zelte befindet, wird für sieben Tage unrein.
    19Und jedes offene Gefäß, auf dem nicht ein mit einer Schnur befestigter Deckel liegt, wird unrein.
    19Ebenso wird jeder, der auf freiem Felde mit einem Ermordeten oder Gestorbenen oder einem Gerippe oder Grabe in Berührung kommt, für sieben Tage unrein.
    19Für einen so Verunreinigten nehme man Asche von dem verbrannten Sündopfer und gieße in einem Gefäße lebendiges Wasser darüber.
    19Sodann nehme einer, der rein ist, Ysop, tauche ihn in das Wasser und besprenge das Zelt samt allen Geräten und den Personen, die darin waren, sowie den, der mit einem Gerippe oder einem Ermordeten oder Gestorbenen oder einem Grabe in Berührung gekommen war.
    19Und zwar soll der Reine den Unreinen am dritten Tag und am siebenten Tage besprengen; so wird er ihn am siebenten Tag entsündigen. Alsdann hat er seine Kleider zu waschen und sich zu baden, so wird er am Abend rein sein.
    19Wenn aber jemand unrein wird und sich nicht entsündigt, ein solcher soll hinweggetilgt werden aus der Volksgemeinde; denn er hat das Heiligtum Jahwes verunreinigt: es ist kein Reinigungswasser auf ihn gesprengt worden, darum ist er unrein.
    19Dies soll euch als eine allezeit zu beobachtende Satzung gelten. Und wer das Reinigungswasser sprengt, hat seine Kleider zu waschen, und wer das Reinigungswasser berührt, wird unrein bis zum Abend.
    19Und alles, was der unrein Gewordene berührt, wird unrein; ebenso wird jeder, der ihn berührt, unrein bis zum Abend.
    20Und die ganze Gemeinde der Israeliten gelangte in die Steppe Zin im ersten Monat, und das Volk ließ sich nieder in Kades. Und Mirjam starb daselbst und wurde daselbst begraben.
    20Es hatte aber die Gemeinde kein Wasser. Da rotteten sie sich wider Mose und Aaron zusammen,
    20und das Volk haderte mit Mose und schrie: Ach, wären wir doch nur mit umgekommen, als unsere Brüder vor Jahwe umkamen!
    20Warum hast du doch die Volksgemeinde Jahwes in diese Steppe gebracht, daß wir hier sterben sollen samt unserem Vieh!
    20Und warum hast du uns aus Ägypten fortgeführt, um uns an diesen bösen Ort zu bringen, wo man nicht säen kann, und wo es keine Feigen und Weinstöcke und Granatäpfel und kein Trinkwasser giebt!
    20Mose und Aaron aber wichen vor dem Volk an die Thüre des Offenbarungszeltes und fielen auf ihr Angesicht; da erschien ihnen die Herrlichkeit Jahwes.
    20Und Jahwe redete mit Mose also: Hole den Stab, versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet vor ihren Augen mit dem Felsen, so wird er Wasser hergeben.
    20Laß für sie Wasser aus dem Felsen hervorgehn und schaffe der Gemeinde zu trinken samt ihrem Vieh!
    20Da holte Mose den Stab aus dem Heiligtume, wie ihm Jahwe befohlen hatte.
    20Hierauf versammelten Mose und Aaron das Volk vor den Felsen. Und er sprach zu ihnen: Hört, ihr Widerspenstigen! Können wir wohl aus diesem Felsen Wasser für euch hervorgehn lassen!
    20Hierauf erhob Mose seine Hand und schlug mit seinem Stabe zweimal an den Felsen. Da kam viel Wasser herauf, so daß die Gemeinde trinken konnte samt ihrem Vieh.
    20Jahwe aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr mir nicht vertraut habt, daß ihr mir als dem Heiligen die Ehre gegeben hättet vor den Augen der Israeliten, so sollt ihr dieses Volk nicht hineinbringen in das Land, das ich ihnen verliehen habe.
    20Das ist das Haderwasser, wo die Israeliten mit Jahwe haderten, und er sich unter ihnen verherrlichte.
    20Und Mose sandte von Kades aus Boten an den König von Edom: So spricht dein Bruder Israel: Du kennst alle die Mühsale, die uns betroffen haben,
    20wie unsere Vorväter nach Ägypten zogen, und wir lange Zeit in Ägypten wohnen geblieben sind, und daß die Ägypter uns, wie unsere Väter, hart bedrückt haben.
    20Da schrieen wir zu Jahwe um Hilfe, und er hörte unser Flehen und sandte einen Engel; der führte uns aus Ägypten hinweg. Nun sind wir hier in Kades, einer Stadt an der Grenze deines Gebiets.
    20Laß uns doch durch dein Land ziehen! Wir wollen nicht durch Äcker oder Weinberge ziehen und kein Wasser aus den Brunnen trinken; auf der Heerstraße wollen wir dahinziehen, ohne nach rechts oder links abzubiegen, bis wir dein Gebiet durchzogen haben.
    20Edom aber antwortete ihm: Du darfst nicht durch mein Land ziehen, sonst müßte ich dir mit dem Schwert entgegentreten!
    20Da sprachen die Israeliten zu ihm: Auf der gebahnten Straße wollen wir dahinziehen, und wenn wir von deinem Wasser trinken, wir und unsere Herden, so wollen wir's bezahlen. Es handelt sich ja um nichts weiter, als daß wir einfach durchziehen möchten!
    20Er aber erwiderte: Du darfst nicht durchziehen! Und Edom trat ihm entgegen mit zahlreichem Kriegsvolk und mit gewaffneter Hand.
    20Da sich Edom somit weigerte, Israel den Durchzug durch sein Gebiet zu gestatten, so ließ ihn Israel und bog seitwärts ab.
    20Sodann brachen sie auf von Kades, und die ganze Gemeinde der Israeliten gelangte zum Berge Hor.
    20Jahwe aber sprach zu Mose und Aaron am Berge Hor, an der Grenze des Landes Edom, also:
    20Aaron soll nunmehr zu seinen Stammesgenossen versammelt werden; denn er soll das Land, das ich den Israeliten verlieben habe, nicht betreten, weil ihr am Haderwasser meinem Befehl ungehorsam gewesen seid.
    20Nimm Aaron und seinen Sohn Eleasar und führe sie hinauf auf den Berg Hor.
    20Ziehe Aaron seine Kleider aus und bekleide damit seinen Sohn Eleasar; Aaron aber soll zu seinen Stammesgenossen versammelt werden und daselbst sterben.
    20Und Mose that, wie ihm Jahwe befohlen hatte, und sie stiegen vor den Augen der ganzen Gemeinde hinauf auf den Berg Hor.
    20Und Mose zog Aaron seine Kleider aus und bekleidete damit seinen Sohn Eleasar. Aaron aber starb dort auf dem Gipfel des Berges; sodann stiegen Mose und Eleasar vom Berge herab.
    20Als aber die ganze Gemeinde sah, daß Aaron verschieden war, da beweinte ganz Israel Aaron dreißig Tage lang.
    21Als aber der Kanaaniter, der König von Arad, der im Südlande wohnte, vernahm, daß die Israeliten auf dem Wege von Atharim heranzögen, führte er Krieg mit den Israeliten und nahm einige von ihnen gefangen.
    21Da legten die Israeliten Jahwe ein Gelübde ab des Inhalts: Wenn du diese Leute in unsere Hand fallen lässest, wollen wir ihre Städte dem Banne preisgeben.
    21Da erhörte Jahwe die Bitte der Israeliten und ließ die Kanaaniter in ihre Hand fallen; da gaben sie sie und ihre Städte dem Banne preis; die Stätte aber hieß fortan Horma.
    21Da zogen sie vom Berge Hor weiter auf der Straße zum Schilfmeer, um das Land Edom zu umgehen. Unterwegs aber wurde das Volk mißmutig.
    21Und das Volk führte freche Reden wider Gott, und wider Mose: Habt ihr uns dazu aus Ägypten weggeführt, damit wir in der Steppe umkommen? Es giebt ja weder Brot noch Wasser, und die elende Nahrung widert uns an!
    21Da entsandte Jahwe wider das Volk die Brandschlangen; die bissen die Leute, so daß viele Leute von den Israeliten starben.
    21Da kamen die Leute zu Mose und sprachen: Wir haben gesündigt, indem wir wider Jahwe und wider dich redeten; lege doch Fürbitte bei Jahwe ein, daß er uns von den Schlangen befreie! Da legte Mose Fürbitte für das Volk ein.
    21Jahwe aber befahl Mose: Fertige eine Brandschlange an und befestige sie an einer Stange; wenn dann jemand gebissen wird und sie anschaut, so wird er am Leben bleiben.
    21Da verfertigte Mose eine eherne Schlange und befestigte sie an einer Stange; wenn dann die Schlangen jemanden bissen, und er die eherne SchIange anschaute, blieb er am Leben.
    21Hierauf zogen die Israeliten weiter und lagerten sich in Oboth.
    21Dann zogen sie von Oboth weiter und lagerten sich in Ijje Ha-abarim, in der Steppe, welche östlich vor Moab liegt.
    21Von dort zogen sie weiter und lagerten sich im Bachthale des Sared.
    21Von dort zogen sie weiter und lagerten sich jenseits des Arnon, der in der Steppe fließt, der im Gebiete der Amoriter entspringt; denn der Arnon bildet die Grenze Moabs zwischen den Moabitern und den Amoritern.
    21Daher heißt es im Buche der Kriege Jahwes: Waheb in Supha und die Bachthäler, den Arnon,
    21und den Abhang der Bachthäler, der sich bis zur Lage von Ar erstreckt und sich an die Grenze Moabs lehnt.
    21Und von dort nach Beer; das ist der Brunnen, den Jahwe meinte, als er Mose befahl: Versammle das Volk, damit ich ihnen Wasser gebe!
    21Damals sangen die Israeliten folgendes Lied: Quelle auf, o Brunnen! Singt ihm zu!
    21Brunnen, den Fürsten gruben, den die Edelsten des Volkes bohrten mit dem Scepter, mit ihren Stäben! Und aus der Steppe nach Mattana;
    21von Mattana nach Nahaliel und von Nahaliel nach Bamoth;
    21von Bamoth nach dem Thale, das im Gefilde der Moabiter liegt, zum Gipfel des Pisga, der auf die Wüste herabschaut.
    21Israel aber sandte Boten an Sihon, den König der Amoriter, und ließ ihm sagen:
    21Laß mich durch dein Land ziehen; wir wollen weder auf einen Acker noch auf einen Weinberg abbiegen, noch Wasser aus den Brunnen trinken, sondern auf der Heerstraße ziehen, bis wir dein Gebiet durchzogen haben.
    21Sihon aber gestattete den Israeliten den Durchzug durch sein Gebiet nicht, vielmehr zog Sihon alle seine Mannschaften zusammen und rückte aus den Israeliten entgegen in die Steppe, und als er bis Jahaz gelangt war, lieferte er den Israeliten eine Schlacht.
    21Die Israeliten aber besiegten ihn in blutigem Kampf und eroberten sein Land vom Arnon bis an den Jabok, bis zum Gebiete der Ammoniter; denn die Grenze der Ammoniter war fest.
    21Und die Israeliten nahmen alle Städte, die dort lagen, ein, und die Israeliten setzten sich fest in allen Städten der Amoriter, in Hesbon und allen dazugehörigen Ortschaften.
    21Denn Hesbon war die Stadt des Amoriterkönigs Sihon; dieser hatte nämlich mit dem früheren Könige der Moabiter Krieg geführt und ihm sein ganzes Land bis an den Arnon entrissen.
    21Daher singen die Spruchdichter: Kommt nach Hesbon! Aufgebaut und befestigt werde die Stadt Sihons!
    21Ja ein Feuer ging aus von Hesbon, eine Flamme von der Stadt Sihons; die verzehrte Ar Moab, die Bewohner der Anhöhen des Arnon.
    21Weh, dir, Moab! Du bist verloren, Volk des Kamos! Er ließ seine Söhne Flüchtlinge werden, seine Töchter Gefangene Sihons, des Königs der Amoriter.
    21Wir beschossen sie, verloren war Hesbon bis Dibon; wir verwüsteten bis Nophah, mit Feuer bis Medeba.
    21Und die Israeliten setzten sich im Lande der Amoriter fest.
    21Sodann schickte Mose Kundschafter gegen Jaezer hin, und sie nahmen es nebst den dazu gehörigen Dörfern ein. So vertrieb er die Amoriter, die daselbst wohnten.
    21Hierauf wandten sie um und zogen in der Richtung nach Basan. Da rückte Og, der König von Basan, mit seiner ganzen Mannschaft ihnen entgegen, um ihnen bei Edrei eine Schlacht zu liefern.
    21Jahwe aber sprach zu Mose: Habe keine Angst vor ihm, denn ich gebe ihn nebst seinem ganzen Volk und seinem Land in deine Hand, und du magst mit ihm verfahren, wie du mit dem Amoriterkönige Sihon, der in Hesbon wohnte, verfahren bist.
    21Da schlugen sie ihn nebst seinen Söhnen und seiner ganzen Mannschaft, so daß sie ihm keinen übrig ließen, der hätte fliehen können, und sie nahmen sein Land in Besitz.
    22Hierauf zogen die Israeliten weiter und lagerten sich in den Steppen Moabs, jenseits des Jordan gegenüber Jericho.
    22Balak, der Sohn Zipors, aber sah alles, was die Israeliten den Amoritern zufügten.
    22Da gerieten die Moabiter in große Furcht vor dem Volke; denn dasselbe war zahlreich, und den Moabitern wurde angst und bange vor den Israeliten.
    22Da sprachen die Moabiter zu den Vornehmsten der Midianiter: Wie es jetzt steht, wird dieser Haufe alles, was sich in unserer Umgebung findet, aufessen, wie die Stiere alles Grüne auf den Feldern abfressen. Balak, der Sohn Zipors, war aber zu jener Zeit König über die Moabiter.
    22Da sandte er Boten an Bileam, den Sohn Beors, nach Pethor, das am Euphrat liegt, nach dem Lande seiner Volksgenossen, um ihn herbeizurufen, und ließ ihm sagen: Da ist ein Volk aus Ägypten ausgezogen, das hat das Land weit und breit überflutet und nun lagert es mir gegenüber.
    22So komm nun und verfluche mir dieses Volk, denn es ist mir zu mächtig; vielleicht kann ich ihm dann eine Niederlage beibringen und es aus dem Lande vertreiben. Ich weiß ja: wen du segnest, der bleibt gesegnet, und wem du fluchst, der bleibt verflucht!
    22Da brachen die Vornehmsten der Moabiter und die Vornehmsten der Midianiter auf, indem sie Wahrsagerlohn mitnahmen, gelangten zu Bileam und richteten ihm den Auftrag Balaks aus.
    22Er aber antwortete ihnen: Bleibt heute Nacht hier, so will ich euch Bescheid geben, je nachdem Jahwe mich anweisen wird. Da blieben die Häuptlinge der Moabiter bei Bileam.
    22Gott aber kam zu Bileam und fragte ihn: Wer sind die Männer, die da bei dir sind?
    22Bileam antwortete Gott: Balak, der Sohn Zipors, der König von Moab, hat mir Botschaft gesandt:
    22Da ist ein Volk, das aus Ägypten ausgezogen ist und das ganze Land weit und breit überflutet hat; so komm nun und verwünsche mir dasselbe; vielleicht bin ich dann imstande, es zu bekämpfen und es zu vertreiben.
    22Gott aber sprach zu Bileam: Du darfst nicht mit ihnen gehen, du darfst dieses Volk nicht verfluchen, denn es ist ein gesegnetes!
    22Frühmorgens nun gab Bileam den Häuptlingen Balaks den Bescheid: Zieht nur in euer Land, denn Jahwe, will es mir nicht gestatten, mit euch zu ziehn.
    22Da brachen die Häuptlinge der Moabiter auf, gelangten wieder zu Balak und berichteten: Bileam hat sich geweigert, mit uns zu ziehn!
    22Hierauf entsandte Balak nochmals Boten und zwar noch mehr und angesehenere Häuptlinge, als jene.
    22Als diese zu Bileam gelangt waren, sprachen sie zu ihm: So läßt dir Balak, der Sohn Zipors, sagen: Schlage es nicht ab, zu mir zu kommen!
    22Ich will dir's überaus reichlich lohnen und will alles thun, was du mich heißest; so komm nun und verwünsche mir dieses Volk!
    22Bileam aber entgegnete den Untergebenen Balaks: Wenn mir Balak Silber und Gold schenkte, so viel nur in sein Haus geht, so könnte ich doch dem Befehle Jahwes, meines Gottes, nicht zuwiderhandeln, möchte es nun eine geringfügige oder eine wichtige Sache betreffen.
    22Bleibt also nun auch ihr heute Nacht hier, damit ich erst in Erfahrung bringe, was Jahwe mir diesmal sagt.
    22Während der Nacht aber kam Gott zu Bileam und sprach zu ihm: Wenn diese Männer gekommen sind, um dich zu berufen, so mache dich auf und geh mit ihnen; nur darfst du nichts anderes thun, als was ich dich heißen werde.
    22Am andern Morgen früh zäumte Bileam seine Eselin auf und zog mit den Häuptlingen der Moabiter von dannen.
    22Aber Gott geriet in Zorn darüber, daß er sich auf den Weg gemacht hatte; und der Engel Jahwes trat ihm auf dem Wege feindselig entgegen, während er auf seiner Eselin ritt und seine beiden Diener bei sich hatte.
    22Als nun die Eselin sah, wie der Engel Jahwes mit dem gezückten Schwert in der Hand auf dem Wege dastand, da bog die Eselin vom Weg ab und ging auf dem Felde; Bileam aber schlug die Eselin, um sie wieder auf den Weg zu bringen.
    22Da trat der Engel Jahwes in den Hohlweg zwischen den Weinbergen, wo zu beiden Seiten eine Mauer war.
    22Als nun die Eselin den Engel Jahwes erblickte, drängte sie sich an die Mauerwand und preßte so den Fuß Bileams an die Mauerwand; da schlug er sie abermals.
    22Der Engel Jahwes aber ging nochmals voraus und trat an eine enge Stelle, wo keine Möglichkeit war, nach rechts oder nach links auszuweichen.
    22Als nun die Eselin den Engel Jahwes erblickte, legte sie sich unter Bileam auf den Boden. Da geriet Bileam in Zorn und schlug die Eselin mit dem Stocke.
    22Jahwe aber verlieh der Eselin Sprache; da sagte sie zu Bileam: Was habe ich dir gethan, daß du mich nun schon dreimal geschlagen hast?
    22Bileam erwiderte der Eselin: Weil du mich zum Narren gehabt hast! Hätte ich nur ein Schwert in der Hand, so hätte ich dich längst umgebracht!
    22Da sprach die Eselin zu Bileam: Bin ich denn nicht deine Eselin, auf der du geritten bist von jeher bis auf den heutigen Tag? Hatte ich jemals die Gewohnheit, so gegen dich zu handeln? Er erwiderte: Nein!
    22Da öffnete Jahwe Bileam die Augen, daß er den Engel Jahwes erblickte, wie er mit dem gezückten Schwert in der Hand auf dem Wege dastand. Da verneigte er sich und warf sich zu Boden.
    22Der Engel Jahwes aber sprach zu ihm: Warum hast du deine Eselin nun schon dreimal geschlagen? Ich bin es ja, der dir entgegengetreten ist, denn der Weg ist abschüssig vor mir.
    22Die Eselin aber sah mich und wich mir daher nun schon dreimal aus. Wäre sie mir nicht ausgewichen, so hätte ich dich schon längst umgebracht; sie aber hätte ich am Leben gelassen.
    22Da erwiderte Bileam dem Engel Jahwes: Ich habe gefehlt; ich wußte ja nicht, daß du mir auf dem Weg entgegengetreten warst. Wenn es dir also mißfällig ist, so will ich wieder umkehren!
    22Der Engel Jahwes aber antwortete Bileam: Zieh nur hin mit den Männern; aber bloß die Worte, die ich dir eingeben werde, darfst du reden! Da zog Bileam mit den Häuptlingen Balaks weiter.
    22Als nun Balak vernahm, daß Bileam unterwegs sei, zog er ihm entgegen bis nach Ir Moab, das an der Arnongrenze liegt, an der äußersten Grenze.
    22Da sprach Balak zu Bileam: habe ich denn nicht wiederholt Boten an dich geschickt, um dich rufen zu lassen? Warum bist du nicht zu mir gekommen? Bin ich denn etwa nicht imstande, dir es reichlich zu lohnen?
    22Bileam antwortete Balak: Wohl bin ich zu dir gekommen. Aber werde ich wirklich irgend etwas reden können? Die Worte, die mir Gott in den Mund legt, die werde ich reden!
    22Hierauf ging Bileam mit Balak, und sie gelangten nach Kirjath Chuzoth.
    22Balak aber ließ Rinder und Schafe opfern und sandte Stücke davon an Bileam und die Häuptlinge, die bei ihm waren.
    22Am andern Morgen früh aber nahm Balak Bileam mit und führte ihn hinauf nach Bamoth Baal; von dort konnte er einen Teil des Volkes sehen.
    23Da sprach Bileam zu Balak: Laß hier sieben Altäre für mich errichten und sieben junge Stiere und sieben Widder hier für mich bereit stellen.
    23Balak that, wie Bileam verlangt hatte, und Balak und Bileam brachten auf jedem Altar einen Farren und einen Widder dar.
    23Hierauf sprach Bileam zu Balak: Bleibe hier bei deinem Brandopfer; ich will hingehen, vielleicht wird sich Jahwe mir irgendwie offenbaren. Was er mich auch erschauen lassen wird, will ich dir dann mitteilen. Da ging er auf einen kahlen Hügel.
    23Da offenbarte sich Gott Bileam, und er sprach zu ihm: die sieben Altäre habe ich zugerüstet und auf jedem einen Farren und einen Widder dargebracht.
    23Da legte Jahwe dem Bileam Worte in den Mund und sprach zu ihm: Kehre zu Balak zurück und sprich also!
    23Da kehrte er zu ihm zurück; er aber stand noch da bei seinem Brandopfer mit allen Häuptlingen der Moabiter.
    23Da trug er seinen Spruch vor und sprach: Aus Aram läßt mich Balak holen, aus den Bergen des Ostlands der Moabiter König. Geh, verfluche mir Jakob, ja, geh, verwünsche Israel!
    23Wie soll ich verfluchen, den Gott nicht verflucht, und wie soll ich verwünschen, den Jahwe nicht verwünscht?
    23Denn von Felsengipfeln sehe ich ihn und von Anhöhen erblicke ich ihn. Es ist ein Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht rechnet unter die Völker.
    23Wer kann zählen die Erdkrumen Jakobs und wer berechnen die Myriaden Israels? Möchte ich einst sterben, wie Gerechte sterben, und möchte mein Ende sein, wie das seinige!
    23Da sprach Balak zu Bileam: Was hast du mir da gethan! Um meine Feinde zu verwünschen, habe ich dich kommen lassen; du aber hast nur gesegnet!
    23Er aber erwiderte: Muß ich nicht genau so reden, wie Jahwe es mir in den Mund legt?
    23Balak aber sprach zu ihm: komm mit mir an eine andere Stelle, von wo aus du es sehen kannst, - aber nur einen Teil von ihm kannst du sehen, das Ganze kannst du nicht sehen - und verwünsche mir es dort!
    23Hierauf führte er ihn auf das Gefilde Zophim nach dem Gipfel des Pisga, errichtete sieben Altäre und brachte auf jedem derselben einen Farren und einen Widder dar.
    23Da sprach er zu Balak: warte hier bei deinem Brandopfer; ich aber will dort eine Offenbarung suchen.
    23Da offenbarte sich Jahwe Bileam, legte ihm Worte in den Mund und befahl ihm: Kehre zu Balak zurück und sprich also!
    23Da kam er zu ihm; er aber stand noch da bei seinem Brandopfer mit den Häuptlingen der Moabiter. Da fragte ihn Balak: Was hat Jahwe geredet?
    23Da trug er seinen Spruch vor und sprach: Wohlan, Balak, horch auf! Höre mir zu, Sohn Zipors!
    23Gott ist nicht ein Mensch, daß er sein Wort bräche, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas reute. SoIlte er etwas ankündigen und nicht ausführen? Sollte er etwas verheißen und nicht ins Werk setzen?
    23Zu segnen wurde mir aufgetragen: so will ich denn segnen und nehme es nicht zurück!
    23Nicht erblickt man Unheil in Jakob, noch findet man Leid in Israel. Jahwe, sein Gott, ist mit ihm, und Königsjubel erschallt bei ihm.
    23Gott führte sie auf Ägypten hinweg, Hörner wie die eines Wildochsen hat es.
    23Denn keine Beschwörung haftet an Jakob, und keine Bezauberung an Israel. Jetzt kann man von Jakob und Israel nur rufen: wie Großes hat Gott gethan!
    23Ja, wie eine Löwin macht sich das Volk auf, und wie ein Löwe erhebt es sich. Nicht legt es sich nieder, bevor es Beute verzehrt und Blut Erschlagener getrunken hat.
    23Da sprach Balak zu Bileam: Du sollst es weder verwünschen, noch segnen.
    23Bileam aber antwortete Balak: Habe ich es dir nicht gesagt: Alles, was Jahwe verlangt, werde ich thun?
    23Hierauf sprach Balak zu Bileam: Komm, ich will dich an eine andere Stelle führen; vielleicht willigt Gott ein, daß du mir es dort verwünschest!
    23Da führte Balak Bileam auf den Gipfel des Peor, der auf die Wüste herabschaut.
    23Bileam aber sprach zu Balak: Laß hier sieben Altäre für mich errichten und sieben Farren und sieben Widder hier für mich bereit stellen!
    23Balak that, wie Bileam gewünscht hatte, und er brachte auf jedem Altar einen Farren und einen Widder dar.
    24Als nun Bileam merkte, daß es Jahwe gefiel, Israel zu segnen, ging er nicht, wie die vorigen Male, auf Wahrzeichen aus, sondern wandte sich gegen die Steppe.
    24Als er nun hinschaute und Israel erblickte, wie es nach seinen Stämmen lagerte, da kam der Geist Gottes über ihn.
    24Da trug er seinen Spruch vor und sprach: So spricht Bileam, der Sohn Beors; so spricht der Mann, dessen Auge verschlossen ist.
    24So spricht der, der göttliche Reden vernimmt, Gesichte des Allmächtigen schaut, hingesunken und enthüllten Auges.
    24Wie herrlich sind deine Zelte, Jakob, deine Wohnsitze, Israel!
    24Wie Bachthäler, die sich weithin erstrecken, wie Baumgärten an einem Strom; wie Cardamomen, die Jahwe gepflanzt hat, wie Cedern am Wasser!
    24Es rinnt Wasser aus seinen Eimern, und seine Saat hat reichliches Wasser. Mächtiger als Agag ist sein König, und seine Herrschaft erhaben.
    24Gott, der es aus Ägypten hinwegführte, ist für es wie die Hörner eines Wildochsen; Völker, die ihm feind sind, zehrt es aus und zermalmt ihre Knochen und es zerschmettert seine Dränger.
    24Es hat sich gestreckt, gelagert wie ein Löwe und wie eine Löwin; wer darf es aufreizen? Wer irgend dich segnet, soll gesegnet sein, wer dir aber flucht, der sei verflucht!
    24Da wurde Balak sehr zornig über Bileam und schlug unwillig die Hände zusammen. Da sprach Balak zu Bileam: Um meine Feinde zu verfluchen, habe ich dich berufen; du aber hast nur gesegnet, nun bereits dreimal!
    24So begieb dich nunmehr nur in deine Heimat. Ich gedachte dir's reichlich zu lohnen; aber Jahwe hat dich um den Lohn gebracht.
    24Bileam antwortete Balak: Habe ich nicht bereits zu deinen Boten, die du an mich abgesandt hast, gesagt:
    24Wenn mir Balak Silber und Gold schenkte, so viel nur in sein Haus geht, so könnte ich doch dem Befehle Jahwes nicht zuwiderhandeln und irgend etwas aus eigenem Willen thun, sondern muß reden, was Jahwe mir eingiebt.
    24So will ich denn nun wieder zu meinen Stammesgenossen ziehen; aber wohlan, ich will dir eröffnen, was dieses Volk deinem Volk in der Folgezeit anthun wird.
    24Da trug er seinen Spruch vor und sprach: So spricht Bileam, der Sohn Beors, und spricht der Mann, dessen Auge verschlossen ist.
    24So spricht der, welcher göttliche Reden vernimmt, der um die Erkenntnis des Höchsten weiß, der Gesichte des Allmächtigen schaut, hingesunken und enthüllten Auges.
    24Ich sehe ihn, doch nicht schon jetzt, ich erspähe ihn, aber noch nicht nah. Es geht auf ein Stern aus Jakob, und ein Scepter erhebt sich aus Israel; das zerschlägt die Schläfen der Moabiter und den Scheitel aller Söhne Seths.
    24Und Edom wird Unterthanenland, und Seir, sein Feind, wird Unterthanenland; Israel aber verrichtet große Thaten.
    24Man wird herrschen von Jakob aus und Entronnene hinwegtilgen aus den Städten.
    24Als er aber die Amalekiter erblickte, trug er folgenden Spruch vor: Das vorzüglichste der Völker ist Amalek, aber schließlich neigt es sich dem Untergange zu!
    24Und als er auf die Keniter blickte, trug er folgenden Spruch vor: Fest sind deine Wohnsitze, und auf dem Felsen ist dein Nest gebaut.
    24Und doch ist Kain dem Untergang verfallen: Wie lange noch, so führt dich Assur in Gefangenschaft!
    24Dann trug er folgenden Spruch vor: Weh, wer wird leben bleiben, wenn Gott Solches verhängt!
    24Und Schiffe von der Seite der Kittiter her, die demütigen Assur und demütigen das Land jenseits, und auch dieses verfällt dem Untergang!
    24Hierauf machte sich Bileam auf, um wieder in seine Heimat zurückzukehren, und auch Balak zog seines Wegs.
    25Während nun Israel in Sittim verweilte, hob das Volk an, mit den Moabiterinnen zu buhlen.
    25Diese luden das Volk zu den Opfermahlen ihrer Götter; da aß das Volk und warf sich vor ihren Göttern nieder.
    25Und Israel hängte sich an den Baal Peor; da wurde Jahwe zornig über Israel.
    25Und Jahwe sprach zu Mose: Versammle alle Häupter des Volks und setze die Schuldigen Jahwe im Angesichte der Sonne aus, damit der heftige Zorn Jahwes von Israel ablasse!
    25Da gebot Mose den Befehlshabern des Volks: Ein jeglicher töte die seiner Leute, die sich an den Baal Peor gehängt haben!
    25Es kam aber einer von den Israeliten herein und brachte eine Midianitin her zu seinen Volksgenossen, vor den Augen Moses und der ganzen Gemeinde der Israeliten, während sie vor der Thüre des Offenbarungszeltes jammerten.
    25Als das Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, gewahrte, da trat er aus der Gemeinde hervor und ergriff einen Speer.
    25Sodann ging er dem israelitischen Manne nach in das innere Gemach und durchstach beide, den israelitischen Mann und das Weib, durch ihren Bauch. Da ward der Plage unter den Israeliten Einhalt gethan.
    25Es belief sich aber die Zahl derer, die durch die Plage umgekommen waren, auf 24000.
    25Und Jahwe redete mit Mose also:
    25Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, hat gemacht, daß mein Grimm von den Israeliten abließ, indem er den Eifer unter ihnen bewies, den ich zu beweisen pflege, und so habe ich die Israeliten nicht aufgerieben durch mein Eifern.
    25Darum verkündige: Ich sichere ihm zu, daß ihm Heil von mir widerfahren soll.
    25Und zwar soll ihm, sowie seinen Nachkommen, für alle Zeiten Priesterrecht zugesichert sein, zum Lohne dafür, daß er für seinen Gott geeifert und den Israeliten Sühne geschafft hat!
    25Der getötete Israelit aber, der samt der Midianitin getötet ward, hieß Simri, der Sohn Salus, des Vorstehers eines Geschlechts der Simeoniten.
    25Und das getötete midianitische Weib hieß Kosbi, die Tochter Surs; der war das Haupt einer Sippe, eines Geschlechts, unter den Midianitern.
    25Und Jahwe redete mit Mose also:
    25Befehdet die Midianiter und bringt ihnen eine Niederlage bei.
    25Denn sie haben euch befehdet durch ihre Ränke, die sie gegen euch verübt haben in betreff des Peor und in betreff ihrer Landsmännin Kosbi, der Tochter des midianitischen Fürsten, die am Tage der wegen des Peor verhängten Plage getötet ward.
    26Nach der Plage aber sprach Jahwe zu Mose und zu Eleasar, dem Sohne Aarons, des Priesters:
    26Nehmt die Gesamtzahl der ganzen Gemeinde der Israeliten auf, von zwanzig Jahren an und darüber, Geschlecht für Geschlecht, alle, die heerespflichtig sind in Israel.
    26Und Mose und Eleasar, der Priester, musterten sie in den Steppen Moabs, am Jordan gegenüber Jericho,
    26von zwanzig Jahren an und darüber, wie Jahwe Mose befohlen hatte. Es waren aber die Israeliten, die aus Ägypten ausgezogen waren:
    26Ruben, der Erstgeborne Israels. Die Söhne Rubens waren: Hanoch, von dem das Geschlecht der Hanochiter kommt; von Pallu das Geschlecht der Palluiter;
    26von Hezron das Geschlecht der Hezroniter, von Karmi das Geschlecht der Karmiter.
    26Das sind die Geschlechter der Rubeniten. Es belief sich aber die Zahl der aus ihnen Gemusterten auf 43730.
    26Und die Söhne PaIlus waren: Eliab;
    26und die Söhne Eliabs: Remuel, Dathan und Abiram. Das sind jene Ratsherren Dathan und Abiram, die unter der Rotte Korahs mit Mose und Aaron haderten, als diese mit Jahwe haderte,
    26worauf die Erde ihren Mund auftat und sie und Korah verschlang, während die Rotte umkam, indem das Feuer die 250 Mann verzehrte, so daß sie zu einem Warnungszeichen wurden;
    26die Söhne Korahs aber kamen nicht mit um.
    26Die Geschlechter der Söhne Simeons waren diese: von Remuel das Geschlecht der Remueliter; von Jamin das Geschlecht der Jaminiter, von Jachin das Geschlecht der Jachiniter,
    26von Serah das Geschlecht der Serahiter, von Saul das Geschlecht der Sauliter.
    26Das sind die Geschlechter der Simeoniten: 22200.
    26Die Geschlechter der Söhne Gads waren diese: von Zephon das Geschlecht der Zephoniter, von Haggi das Geschlecht der Haggiter, von Suni das Geschlecht der Suniter,
    26von Osni das Geschlecht der Osniter, von Eri das Geschlecht der Eriter,
    26von Arod das Geschlecht der Aroditer, von Areli das Geschlecht der Areliter.
    26Das sind die Geschlechter der Söhne Gads, so viele ihrer gemustert wurden: 40500.
    26Die Söhne Judas waren Er und Onan; es starben aber Er und Onan im Lande Kanaan.
    26Es waren aber die Geschlechter der Söhne Judas: von Sela das Geschlecht der Selaniter, von Perez das Geschlecht der Pereziter, von Serah das Geschlecht der Serahiter.
    26Und die Söhne Perez waren: von Hezron das Geschlecht der Hezroniter, von Hamul das Geschlecht der Hamuliter.
    26Das sind die Geschlechter Judas, so viele ihrer gemustert wurden: 76500.
    26Die Geschlechter der Söhne Issachars waren diese: von Tola das Geschlecht der Tolaiter, von Puwwa das Geschlecht der Puniter,
    26von Jasub das Geschlecht der Jasubiter, von Simron das Geschlecht der Simroniter.
    26Das sind die Geschlechter Issachars, so viele ihrer gemustert wurden: 64300.
    26Die Geschlechter der Söhne Sebulons waren diese: von Sered das Geschlecht der Serediter, von Elon das Geschlecht der Eloniter, von Jalleel das Geschlecht der Jalleeliter.
    26Das sind die Geschlechter der Sebuloniten, so viele ihrer gemustert wurden: 60500.
    26Die Geschlechter der Söhne Josephs waren Manasse und Ephraim.
    26Die Söhne Manasses: von Machir das Geschlecht der Machiriter. Machir aber erzeugte Gilead; von Gilead kommt das Geschlecht der Gileaditer.
    26Dies sind die Söhne Gileads: Jeser, von dem das Geschlecht der Jesriter kommt; von Helek das Geschlecht der Helekiter,
    26von Asriel das Geschlecht der Asrieliter, von Sichem das Geschlecht der Sichemiter,
    26von Semida das Geschlecht der Semidaiter, und von Hepher das Geschlecht der Hepheriter.
    26Zelophad aber, der Sohn Hephers, hatte keine Söhne, sondern nur Töchter, und die Töchter Zelophhads hießen Mahla, Noa, Hogla, Milka und Thirza.
    26Das sind die Geschlechter Manasses, so viele ihrer gemustert wurden: 52700.
    26Dies sind die Geschlechter der Söhne Ephraims: von Suthelah das Geschlecht der Suthelahiter, von Becher das Geschlecht der Becheriter, von Tahan das Geschlecht der Tahaniter.
    26Und dies waren die Söhne Suthelahs: von Eran das Geschlecht der Eraniter.
    26Das sind die Geschlechter der Söhne Ephraims, so viele ihrer gemustert wurden, 32500. Das sind die Geschlechter der Söhne Josephs.
    26Die Geschlechter der Söhne Benjamins waren diese: von Bela das Geschlecht der BeIaiter, von Asbel das Geschlecht der Asbeliter, von Ahiram das Geschlecht der Ahiramiter,
    26von Supham das Geschlecht der Suphamiter, von Hupham das Geschlecht der Huphamiter.
    26Die Söhne BeIas aber waren Ard und Naaman; von Ard kommt das Geschlecht der Arditer, von Naaman das Geschlecht der Naamaniter.
    26Dies sind die Geschlechter der Söhne Benjamins, so viele ihrer gemustert wurden: 45600.
    26Dies sind die Geschlechter der Söhne Dans: von Suham das Geschlecht der Suhamiter; das sind die Geschlechter Dans nach ihren Geschlechtern.
    26Alle Geschlechter der Suhamiter, so viele ihrer gemustert wurden, beliefen sich auf 64400.
    26Die Geschlechter der Söhne Assers waren diese: von Jimna das Geschlecht der Jimniter, von Jiswi das Geschlecht der Jiswiter, von Bria das Geschlecht der Briiter;
    26von den Söhnen Brias: von Heber das Geschlecht der Hebriter, von Malkiel das Geschlecht der Malkieliter.
    26Und die Tochter Assers hieß Serah.
    26Dies sind die Geschlechter der Söhne Assers, so viele ihrer gemustert wurden: 53400.
    26Die Geschlechter der Söhne Naphthalis waren diese: von Jahzeel das Geschlecht der Jahzeeliter, von Guni das Geschlecht der Guniter,
    26von Jezer das Geschlecht der Jezeriter, von Sillem das Geschlecht der Sillemiter.
    26Das sind die Geschlechter Naphthalis nach ihren Geschlechtern, und die aus ihnen Gemusterten beliefen sich auf 45400.
    26Das sind die von den Israeliten Gemusterten: 601730.
    26Und Jahwe redete mit Mose also:
    26An diese ist das Land nach Verhältnis der Kopfzahl erblich zu verteilen.
    26Dem, der viele Köpfe zählt, sollst du ausgedehnten Erbbesitz geben, dagegen dem, der wenig zählt, einen kleinen Erbbesitz; einem jeden soll mit Rücksicht auf die aus ihm Gemusterten sein Erbbesitz zugewiesen werden.
    26Doch soll das Land durch das Los verteilt werden, daß sie es nach den Namen ihrer väterlichen Stämme in Besitz haben.
    26Nach dem Lose soll der Erbbesitz zwischen dem, der viele, und dem, der wenig Köpfe zählt, verteilt werden.
    26Und dies sind die aus den Leviten Gemusterten, Geschlecht für Geschlecht: von Gerson das Geschlecht der Gersoniter, von Kahath das Geschlecht der Kahathiter, von Merari das Geschlecht der Merariter.
    26Dies sind die Geschlechter Levis: das Geschlecht der Libniter, das Geschlecht der Hebroniter, das Geschlecht der Maheliter, das Geschlecht der Musiter, das Geschlecht der Korahiter. Kahath aber erzeugte Amram.
    26Und das Weib Amrams hieß Jochebed, eine Tochter Levis, die Levi in Ägypten geboren ward; diese gebar dem Amram Aaron und Mose und ihre Schwester Mirjam.
    26Dem Aaron aber wurden Nadab, Abihu, Eleasar und Ithamar geboren.
    26Nadab aber und Abihu mußten sterben, als sie ein ungehöriges Feueropfer vor Jahwe brachten.
    26Es beliefen sich aber die aus ihnen Gemusterten auf 23000, alles, was männlich war, von einem Monat an und darüber. Denn sie waren nicht mit den übrigen Israeliten gemustert worden, weil ihnen kein Erbbesitz unter den Israeliten verliehen wurde.
    26Das sind die von Mose und Eleasar, dem Priester, Gemusterten, welche die Israeliten in den Steppen Moabs am Jordan gegenüber Jericho musterten.
    26Unter diesen war aber keiner mehr von denen, welche Mose und Aaron, der Priester, gemustert hatten, welche die Israeliten in der Steppe am Sinai musterten.
    26Denn Jahwe hatte ihnen angekündigt, daß sie in der Steppe sterben müßten; so war denn keiner von ihnen übrig geblieben außer Kaleb, der Sohn Jephunnes, und Josua, der Sohn Nuns.
    27Da traten herzu die Töchter Zelophhads, des Sohnes Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, von den Geschlechtern Manasses, des Sohnes Josephs, und seine Töchter hießen Mahla, Noa, Hogla, Milka und Thirza.
    27Die traten vor Mose und Eleasar, den Priester, und vor die Fürsten und die ganze Gemeinde vor der Thüre des Offenbarungszeltes und sprachen:
    27Unser Vater ist in der Steppe gestorben; er gehörte jedoch nicht zu der Rotte Korah, die sich wider Jahwe zusammenrottete, zu der Rotte Korah, sondern ist um seiner eignen Sünde willen gestorben. Er hatte aber keine Söhne.
    27Warum soll nun der Name unseres Vaters aus seinem Geschlechte verschwinden, weil er keinen Sohn hat? Gebt uns Landbesitz unter den Brüdern unseres Vaters!
    27Da brachte Mose ihre Rechtssache vor Jahwe.
    27Jahwe aber sprach zu Mose also:
    27Die Töchter Zelophhads haben recht geredet; du sollst ihnen in der That Erbbesitz unter den Brüdern ihres Vaters geben und sollst den ihrem Vater zukommenden Erbbesitz auf sie übergehen lassen.
    27Zu den Israeliten aber sollst du also sprechen: wenn jemand stirbt, ohne einen Sohn zu hinterlassen, so sollt ihr seinen Erbbesitz auf seine Tochter übergehen lassen.
    27Hat er aber keine Tochter, so sollt ihr seinen Erbbesitz seinen Brüdern geben.
    27Hat er aber keine Brüder, so sollt ihr seinen Erbbesitz den Brüdern seines Vaters geben.
    27Hatte sein Vater keine Brüder, so sollt ihr seinen Erbbesitz seinem nächsten Blutsverwandten aus seinem Geschlechte geben; der soll ihn in Besitz nehmen. Das soll den Israeliten als eine Rechtssatzung gelten, wie Jahwe Mose befohlen hat.
    27Und Jahwe sprach zu Mose: Steige auf das Abarimgebirge hier und beschaue das Land, das ich den Israeliten verliehen habe.
    27Und wenn du es beschaut hast, so sollst auch du zu deinen Stammesgenossen versammelt werden, wie dein Bruder Aaron zu ihnen versammelt wurde,
    27weil ihr meinem Befehle ungehorsam wart in der Steppe Zin, als die Gemeinde haderte und ihr mich vor ihren Augen durch das Wasser verherrlichen solltet. (Das ist das Haderwasser von Kades in der Steppe Zin.)
    27Mose aber redete also zu Jahwe:
    27Jahwe, der Herr des Lebensodems in einem jeglichen Leibe, wolle einen Mann über die Gemeinde bestellen,
    27der an ihrer Spitze ausziehe und einziehe, der sie herausführe und hineinführe, daß die Gemeinde Jahwes nicht sei, wie Schafe, die keinen Hirten haben.
    27Jahwe aber sprach zu Mose: Nimm zu dir Josua, den Sohn Nuns, einen Mann, der von Geist erfüllt ist, lege ihm die Hand auf
    27und stelle ihn vor Eleasar, den Priester, und vor die ganze Gemeinde, daß du ihn vor ihren Augen einsetzest;
    27und zwar sollst du einen Teil deiner Hoheit auf ihn legen, damit die ganze Gemeinde der Israeliten ihm gehorsam sei.
    27Er soll aber vor Eleasar, den Priester, treten, damit dieser das Urim-Orakel für ihn vor Jahwe befrage; nach seiner Anweisung sollen sie aus- und einziehen, er samt allen Israeliten und die ganze Gemeinde.
    27Da that Mose, wie Jahwe ihm befohlen hatte: er nahm Josua und stellte ihn vor Eleasar, den Priester, und vor die ganze Gemeinde.
    27Sodann legte er ihm die Hände auf und setzte ihn ein, wie Jahwe durch Mose geredet hatte.
    28Und Jahwe redete mit Mose also:
    28Befiehl den Israeliten und sprich zu ihnen: Ihr sollt acht darauf haben, mir meine Opfergaben, meine Speise in Gestalt der für mich bestimmten Feueropfer zum lieblichen Geruch für mich, zur bestimmten Zeit darzubringen.
    28Und sprich zu ihnen: Das sind die Feueropfer, die ihr Jahwe darzubringen habt: Tag für Tag zwei fehllose einjährige Lämmer als regelmäßiges Brandopfer.
    28Das eine Lamm sollst du am Morgen herrichten und das andere Lamm sollst du gegen Abend herrichten
    28und ein Zehntel Epha Feinmehl, das mit einem Viertel Hin Öl aus zerstoßenen Oliven angemacht ist, zum Speisopfer.
    28Das ist das regelmäßige Brandopfer, das am Berge Sinai hergerichtet ward zum lieblichen Geruch, als ein Jahwe dargebrachtes Feueropfer.
    28Und als das zugehörige Brandopfer soll ein Viertel Hin zu jedem Lamme kommen. Im Heiligtum ist Jahwe das Würzwein-Trankopfer zu spenden.
    28Das andere Lamm aber sollst du gegen Abend herrichten; mit demselben Speisopfer, wie am Morgen, und dem zugehörigen Trankopfer sollst du es herrichten als ein Jahwe dargebrachtes Feueropfer lieblichen Geruchs.
    28Am Sabbattage zwei einjährige fehllose Lämmer nebst zwei Zehnteln mit Öl angemachten Feinmehls als Speisopfer und dem zugehörigen Trankopfer.
    28Das ist das an einem jeden Sabbat neben dem regelmäßigen Brandopfer und dem zugehörigen Trankopfer darzubringende Brandopfer.
    28Je am ersten Tag eurer Monate aber habt ihr Jahwe als Brandopfer darzubringen: zwei junge Stiere, einen Widder und sieben einjährige fehllose Lämmer;
    28dazu auf jeden Farren drei Zehntel mit Öl angemachtes Feinmehl als Speisopfer, auf jeden Widder zwei Zehntel mit Öl angemachtes Feinmehl als Speisopfer,
    28und auf jedes Lamm je ein Zehntel mit Öl angemachtes Feinmehl als Speisopfer - als ein Brandopfer lieblichen Geruchs, als ein Jahwe dargebrachtes Feueropfer.
    28Und was die zugehörigen Trankopfer anlangt, so soll auf jeden Farren ein halbes Hin Wein kommen, auf jeden Widder ein Drittel Hin und auf jedes Lamm ein Viertel Hin. Das ist das an einem jeden Neumonde das ganze Jahr hindurch darzubringende Brandopfer.
    28Dazu ein Ziegenbock zum Sündopfer für Jahwe; neben dem regelmäßigen Brandopfer und dem zugehörigen Trankopfer soll er hergerichtet werden.
    28Im ersten Monat aber, am vierzehnten Tage des Monats, findet Passahfeier für Jahwe statt.
    28Und am fünfzehnten Tage desselben Monats findet Festfeier statt. Sieben Tage hindurch sollen ungesäuerte Brote gegessen werden.
    28Am ersten Tage findet Festversammlung am Heiligtume statt; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten.
    28Und als Feueropfer in Gestalt von Brandopfern sollt ihr Jahwe darbringen: zwei junge Stiere, einen Widder und sieben einjährige Lämmer - fehllos sollt ihr sie liefern.
    28Dazu als Speisopfer mit Öl angemachtes Feinmehl; drei Zehntel sollt ihr zu dem Farren und zwei Zehntel zu dem Widder herrichten.
    28Je ein Zehntel aber soll man zu jedem der sieben Lämmer herrichten.
    28Ferner einen Bock zum Sündopfer, um euch Sühne zu schaffen.
    28Diese alle sollt ihr außer dem Morgen-Brandopfer, welches als regelmäßiges Brandopfer gebracht wird, herrichten.
    28Ebendieselben Opfer sollt ihr sieben Tage lang Tag für Tag als eine Jahwe dargebrachte Feueropferspeise lieblichen Geruchs herrichten; neben dem regelmäßigen Brandopfer und dem zugehörigen Trankopfer sind sie herzurichten.
    28Am siebenten Tag aber sollt ihr Festversammlung am Heiligtum abhalten; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten.
    28Und am Tage der Erstlinge, wenn ihr Jahwe ein Speisopfer vom neuen Getreide darbringt, an eurem Wochenfeste, sollt ihr Festversammlung am Heiligtum abhalten; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten.
    28Und an Brandopfern zum lieblichen Geruch für Jahwe sollt ihr darbringen: zwei junge Stiere, einen Widder und sieben einjährige Lämmer.
    28Dazu als Speisopfer mit Öl angemachtes Feinmehl; drei Zehntel zu jedem Farren, zwei Zehntel zu dem Widder,
    28je ein Zehntel zu jedem der sieben Lämmer.
    28Ferner einen Ziegenbock, um euch Sühne zu schaffen.
    28Außer dem regelmäßigen Brandopfer und dem zugehörigen Speisopfer nebst den zugehörigen Trankopfern sollt ihr sie herrichten; fehllos sollt ihr sie liefern.
    29Im siebenten Monat aber, am ersten des Monats, sollt ihr Festversammlung am Heiligtum abhalten; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten: als Tag des Lärmblasens soll er euch gelten.
    29Da sollt ihr als Brandopfer zum lieblichen Geruch für Jahwe herrichten: einen jungen Stier, einen Widder und sieben fehllose, einjährige Lämmer.
    29Dazu als Speisopfer mit Öl angemachtes Feinmehl; drei Zehntel zu dem Farren, zwei Zehntel zu dem Widder
    29und je ein Zehntel zu jedem der sieben Lämmer.
    29Ferner einen Ziegenbock als Sündopfer, um euch Sühne zu schaffen, -
    29außer dem Neumond-Brandopfer und dem zugehörigen Speisopfer, sowie außer dem regelmäßigen Brandopfer und dem zugehörigen Speisopfer und den Trankopfern, die ihnen beizugeben sind, wie es sich gebührt - zum lieblichen Geruch, als ein Jahwe dargebrachtes Feueropfer.
    29Und am zehnten Tage desselben siebenten Monats sollt ihr Festversammlung am Heiligtum abhalten und euch kasteien; da dürft ihr keinerlei Arbeit verrichten.
    29An Brandopfern habt ihr Jahwe darzubringen, als lieblichen Geruch: einen jungen Stier, einen Widder und sieben einjährige Lämmer; fehllos sollt ihr sie liefern.
    29Dazu als Speisopfer mit Öl angemachtes Feinmehl; drei Zehntel zu dem Farren, zwei Zehntel zu dem Widder,
    29je ein Zehntel zu jedem der sieben Lämmer.
    29Ferner einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem Sündopfer zur Entsündigung und dem regelmäßigen Brandopfer nebst dem zugehörigen Speisopfer und den zugehörigen Trankopfern.
    29Und am fünfzehnten Tage der siebenten Monats sollt ihr Festversammlung am Heiligtum abhalten; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten, sondern sollt Jahwe ein Fest feiern sieben Tage lang.
    29Und an Brandopfern, als Feueropfer zu lieblichem Geruch für Jahwe, habt ihr darzubringen: dreizehn junge Stiere, zwei Widder und vierzehn einjährige Lämmer; fehllos müssen sie sein.
    29Dazu als Speisopfer mit Öl angemachtes Feinmehl; drei Zehntel zu jedem der dreizehn Farren, zwei Zehntel zu jedem der beiden Widder
    29und je ein Zehntel zu jedem der vierzehn Lämmer.
    29Ferner einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem regelmäßigen Brandopfer nebst dem zugehörigen Speisopfer und Trankopfer.
    29Und am zweiten Tage: zwölf junge Stiere, zwei Widder und vierzehn fehllose einjährige Lämmer
    29nebst den zugehörigen Speisopfern und Trankopfern zu den Farren, den Widdern und den Lämmern, entsprechend ihrer Anzahl, wie es sich gebührt.
    29Ferner einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem regelmäßigen Brandopfer nebst dem zugehörigen Speisopfer und den zugehörigen Trankopfern.
    29Am dritten Tage: elf Farren, zwei Widder und vierzehn fehllose, einjährige Lämmer
    29nebst den zugehörigen Speisopfern und Trankopfern zu den Farren, den Widdern und den Lämmern, entsprechend ihrer Anzahl, wie es sich gebührt.
    29Ferner einen Bock zum Sündopfer, außer dem regelmäßigen Brandopfer nebst dem zugehörigen Speisopfer und Trankopfer.
    29Am vierten Tage: Zehn Farren, zwei Widder und vierzehn fehllose, einjährige Lämmer
    29nebst den zugehörigen Speisopfern und Trankopfern zu den Farren, den Widdern und den Lämmern, entsprechend ihrer Anzahl, wie es sich gebührt.
    29Ferner einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem regelmäßigen Brandopfer nebst dem zugehörigen Speisopfer und Trankopfer.
    29Am fünften Tage neun Farren, zwei Widder und vierzehn fehllose einjährige Lämmer
    29nebst den zugehörigen Speisopfern und Trankopfern zu den Farren, den Widdern und den Lämmern, entsprechend ihrer Anzahl, wie es sich gebührt.
    29Ferner einen Bock zum Sündopfer, außer dem regelmäßigen Brandopfer nebst dem zugehörigen Speisopfer und Trankopfer.
    29Am sechsten Tage: acht Farren, zwei Widder und vierzehn fehllose einjährige Lämmer
    29nebst den zugehörigen Speisopfern und Trankopfern zu den Farren, den Widdern und den Lämmern, entsprechend ihrer Anzahl, wie es sich gebührt.
    29Ferner einen Bock zum Sündopfer, außer dem regelmäßigen Brandopfer nebst dem zugehörigen Speisopfer und den zugehörigen Trankopfern.
    29Am siebenten Tage: sieben Farren, zwei Widder und vierzehn fehllose einjährige Lämmer
    29nebst den zugehörigen Speisopfern und Trankopfern zu den Farren, den Widdern und den Lämmern, entsprechend ihrer Anzahl, wie es sich gebührt.
    29Ferner einen Bock zum Sündopfer, außer dem regelmäßigen Brandopfer nebst dem zugehörigen Speisopfer und Trankopfer.
    29Am achten Tage sollt ihr Festversammlung abhalten; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten.
    29Und an Brandopfern, als Feueropfer lieblichen Geruchs für Jahwe, habt ihr darzubringen einen Farren, einen Widder und sieben fehllose, einjährige Lämmer
    29nebst den zugehörigen Speisopfern und Trankopfern zu dem Farren, dem Widder und den Lämmern, entsprechend ihrer Anzahl, wie es sich gebührt.
    29Ferner einen Bock zum Sündopfer, außer dem regelmäßigen Brandopfer nebst dem zugehörigen Speisopfer und Trankopfer.
    29Diese Opfer habt ihr Jahwe herzurichten an euren Festen, außer dem, was ihr an Brandopfern, Speisopfern, Trankopfern und Heilsopfern infolge von Gelübden oder als freiwillige Spende darbringen werdet.
    30Und Mose gab den Israeliten Anweisung, ganz wie Jahwe Mose befohlen hatte.
    30Und Mose redete zu den Stammhäuptern der Israeliten also: Dies ist's, was Jahwe befohlen hat.
    30Wenn jemand Jahwe ein Gelübde thut oder einen Eid schwört, durch den er sich selbst zu einer Enthaltung verpflichtet, so soll er sein Wort nicht brechen, genau so, wie er es ausgesprochen hat, soll er handeln.
    30Und wenn eine Frauensperson Jahwe ein Gelübde thut und sich zu einer Enthaltung verpflichtet, so lange sie noch in ledigem Stand im Hause ihres Vaters ist,
    30und ihr Vater erfährt von ihrem Gelübde und der Enthaltung, zu der sie sich selbst verpflichtet hat, und schweigt dazu, so haben alle ihre Gelübde Giltigkeit, und jederlei Enthaltung, zu der sie sich selbst verpflichtet hat, hat Giltigkeit.
    30Wenn aber ihr Vater am gleichen Tag, an welchem er davon erfährt, ihr wehrt, so haben alle ihre Gelübde und die Enthaltungen, zu denen sie sich selbst verpflichtet hat, keine Giltigkeit, und Jahwe wird ihr vergeben, da ihr Vater ihr gewehrt hat.
    30Falls sie sich aber verheiraten sollte, während noch Gelübde auf ihr lasten oder ein unbedacht ausgesprochenes Wort, durch das sie sich selbst verpflichtet hat,
    30und ihr Mann erfährt davon, schweigt aber dazu an dem Tag, an welchem er es erfahren hat, so haben ihre Gelübde Giltigkeit, und ihre Enthaltungen, zu denen sie sich selbst verpflichtet hat, haben Giltigkeit.
    30Wenn aber ihr Mann am gleichen Tag, an welchem er davon erfährt, ihr wehrt, so macht er das Gelübde, das auf ihr lastet, und das unbedacht ausgesprochene Wort, durch das sie sich selbst verpflichtet hat, ungiltig, und Jahwe wird ihr vergeben.
    30Das Gelübde einer Witwe aber und einer von ihrem Manne Verstoßenen - alles, wodurch sie sich selbst verpflichtet hat, - hat Giltigkeit für sie.
    30Wenn sie aber im Hause ihres Mannes ein Gelübde thut oder sich selbst durch einen Eid zu einer Enthaltung verpflichtet,
    30und ihr Mann davon erfährt, aber dazu schweigt und ihr nicht wehrt, so haben alle ihre Gelübde Giltigkeit, und jede Enthaltung, zu der sie sich selbst verpflichtet hat, hat Giltigkeit.
    30Wenn aber ihr Mann am gleichen Tag, an welchem er von ihnen erfährt, sie ungiltig macht, so hat nichts von dem Giltigkeit, was sie ausgesprochen hat, seien es nun Gelübde oder die Verpflichtung zu einer Enthaltung; ihr Mann hat sie ungiltig gemacht, darum wird Jahwe ihr vergeben.
    30Jedes Gelübde und jede eidliche Angelobung einer Enthaltung zum Behufe der Selbstkasteiung kann ihr Mann giltig und kann ihr Mann ungiltig machen.
    30Und zwar, wenn ihr Mann von einem Tage zum andern dazu schweigt, so macht er alle ihre Gelübde oder alle die Enthaltungen, die ihr obliegen, giltig; dadurch, daß er an dem Tag, an welchem er von ihnen erfuhr, dazu schwieg, hat er sie giltig gemacht.
    30Sollte er sie aber ungiltig machen, nachdem er schon einige Zeit darum gewußt hat, so lädt er die Verschuldung, die daraus für sie erwächst, auf sich.
    30Das sind die Satzungen, welche Jahwe Mose anbefohlen hat, damit sie gelten zwischen einem Mann und seinem Weibe, sowie zwischen einem Vater und seiner Tochter, so lange Sie noch in ledigem Stand im Hause ihres Vaters ist.
    31Und Jahwe redete mit Mose also:
    31Nimm Rache für die Israeliten an den Midianitern; darnach sollst du zu deinen Stammesgenossen versammelt werden.
    31Und Mose redete mit dem Volk also: Rüstet euch Männer aus eurer Mitte zum Kriegszug aus, damit sie gegen die Midianiter ziehen, um die Rache Jahwes an den Midianitern zu vollstrecken;
    31von sämtlichen Stämmen Israels sollt ihr je tausend Mann zu dem Kriegszug entsenden.
    31Da wurden aus den Tausenden IsraeIs je tausend von jedem Stamme gestellt, zusammen zwölftausend zum Kriegszuge Gerüstete.
    31Und Mose sandte sie, je tausend von jedem Stamme, zum Kriegszug aus, und mit ihnen Pinehas, den Sohn Eleasars, des Priesters, zum Kriegszug; der führte die heiligen Geräte und die Lärmtrompeten mit sich.
    31Da zogen sie gegen die Midianiter zu Felde, wie Jahwe Mose befehlen hatte, und töteten alles, was männlich war.
    31Auch die Könige der Midianiter töteten sie zu den Übrigen von ihnen ErschIagenen hinzu, nämlich Evi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige der Midianiter; auch Bileam, den Sohn Beors, töteten sie mit dem Schwert.
    31Sodann führten die Israeliten die Weiber und die kleinen Kinder der Midianiter als Gefangene hinweg und alle ihre Lasttiere, sowie ihr gesamtes Herdenvieh und ihre gesamte Habe nahmen sie als Beute mit.
    31Alle ihre Städte aber an ihren Wohnsitzen und alle ihre Zeltlager steckten sie in Brand.
    31Sodann nahmen sie den gesamten Raub und die gesamte Beute zu Menschen und Vieh
    31und brachten die Gefangenen und die Beute und den Raub zu Mose und zu Eleasar, dem Priester, und zur Gemeinde der Israeliten ins Lager, in die Steppen Moabs, die am Jordan gegenüber Jericho liegen.
    31Da gingen Mose und Eleasar, der Priester, und sämtliche Fürsten der Gemeinde ihnen entgegen, hinaus vor das Lager.
    31Mose aber war zornig über die Anführer des Heeres, die Hauptleute über tausend und die Hauptleute über hundert, die von dem Kriegszuge kamen.
    31Und Mose sprach zu ihnen: Habt ihr denn alle Weiber am Leben gelassen?
    31Gerade sie sind ja den Israeliten infolge des Rates Bileams Anlaß geworden, Untreue gegen Jahwe zu begehen in betreff Peors, so daß die Plage über die Gemeinde Jahwes kam.
    31So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern; ebenso tötet jedes Weib, dem bereits ein Mann beigelegen hat.
    31Dagegen alle Kinder weiblichen Geschlechts, denen noch kein Mann beigelegen hat, laßt für euch am Leben.
    31Ihr selbst aber müßt sieben Tage lang außerhalb des Lagers bleiben; ihr alle, die ihr Menschen getötet und Erschlagene berührt habt, müßt euch am dritten und am siebenten Tage entsündigen samt euren Gefangenen.
    31Ebenso müßt ihr auch alle Kleider, alles Lederzeug, alles aus Ziegenhaaren Gefertigte, sowie alle hölzernen Geräte entsündigen.
    31Und Eleasar, der Priester, sprach zu den Kriegsleuten, die in den Kampf gezogen waren: Das ist die Gesetzesbestimmung, die Jahwe Mose anbefohlen hat.
    31Nur müßt ihr das Gold, das Silber, das Kupfer, das Eisen, das Zinn und das Blei -
    31alles, was das Feuer verträgt, - durch das Feuer gehen lassen, so wird es rein sein; nur, daß es mit Reinigungswasser entsündigt werden muß. Alles aber, was das Feuer nicht verträgt, müßt ihr durch das Wasser gehen lassen.
    31Und wenn ihr am siebenten Tag eure Kleider gewaschen habt, so werdet ihr rein sein, und darnach dürft ihr ins Lager kommen.
    31Jahwe aber sprach zu Mose:
    31Nimm die Gesamtzahl auf von dem, was als Beute weggeführt wurde an Menschen und Vieh, du und Eleasar, der Priester, und die Stammhäupter der Gemeinde.
    31Die eine Hälfte der Beute gieb denen, die mit dem Kriege zu thun hatten, die ins Feld gezogen sind, die andere der ganzen übrigen Gemeinde.
    31Du sollst aber von den Kriegsleuten, die ins Feld gezogen sind, eine Abgabe für Jahwe erheben, nämlich je ein Stück von fünf hunderten - von den Menschen, wie von den Rindern, Eseln und Schafen.
    31Von ihrer Hälfte sollt ihr sie nehmen und sollt sie Eleasar, dem Priester, als Hebe für Jahwe übergeben.
    31Aus der den Israeliten zufallenden Hälfte aber sollst du immer eins von fünfzig herausgreifen, aus den Menschen, wie aus den Rindern, Eseln und Schafen - dem gesamten Vieh -, und sollst sie den Leviten übergeben, die des Dienstes an der Wohnung Jahwes warten.
    31Und Mose und Eleasar, der Priester, thaten, wie Jahwe Mose befohlen hatte.
    31Es beliefen sich aber die erbeuteten Stücke - was übrig war von der Beute, die das Kriegsvolk gemacht hatte - auf 675000 Schafe,
    3172000 Rinder
    31und 61000 Esel;
    31und was die Menschen anlangt, so betrug die Zahl der Mädchen, denen noch kein Mann beigelegen hatte, insgesamt 32000 Seelen.
    31Es belief sich aber der halbe Anteil, der den ins Feld Gezogenen zufiel, auf 337500 Schafe,
    31und die Abgabe von den Schafen für Jahwe auf 675;
    31ferner auf 36000 Rinder, und die Abgabe davon für Jahwe auf 72;
    31ferner auf 30500 Esel, und die Abgabe davon für Jahwe auf 61;
    31endlich auf 16000 Menschen, und die Abgabe davon für Jahwe auf 32 Seelen.
    31Und Mose übergab die zur Hebe für Jahwe bestimmte Abgabe an Eleasar, den Priester, wie Jahwe Mose befohlen hatte.
    31Und aus der den Israeliten zufallenden Hälfte, die Mose von der den Kriegsleuten gehörenden abgesondert hatte
    31es belief sich aber die der Gemeinde zufallende Hälfte auf 337500 Schafe,
    3136000 Rinder,
    3130500 Esel
    31und 16000 Menschen, -
    31aus der den Israeliten zufallenden Hälfte also griff Mose immer eins von fünfzig heraus, aus den Menschen, wie aus dem Vieh, und übergab sie den Leviten, die des Dienstes an der Wohnung Jahwes warteten, wie Jahwe Mose befohlen hatte.
    31Es traten aber zu Mose heran die Anführer der Tausende des Heers, die Hauptleute über tausend und die Hauptleute über hundert,
    31und sprachen zu Mose: Deine Knechte haben die Gesamtzahl der Kriegsleute aufgenommen, die unter unserem Befehle standen, und wir vermissen von ihnen keinen einzigen Mann.
    31Darum bringen wir Jahwe als Opfergabe zur Deckung unseres Lebens vor Jahwe, was ein jeder an goldenen Geräten, Armketten, Armspangen, Fingerringen, Ohrringen und Geschmeide erbeutet hat.
    31Da nahmen Mose und Eleasar, der Priester, das Gold - allerlei Kunstgeräte - von ihnen in Empfang.
    31Es belief sich aber das gesamte Gold, das sie als Hebe an Jahwe abgaben, auf 16750 Sekel, von den Hauptleuten über tausend und den Hauptleuten über hundert.
    31Die gemeinen Krieger hatten ein jeder für sich Beute gemacht.
    31Und Mose und Eleasar, der Priester, nahmen das Gold von den Hauptleuten über tausend und hundert und brachten es ins Offenbarungszelt, damit der Israeliten vor Jahwe gnädig gedacht würde.
    32Es hatten aber die Rubeniten und die Gaditen einen großen Viehstand, einen sehr starken. Als sie nun den Bezirk Jaeser und den Bezirk Gilead besichtigten, fanden sie, daß die Gegend zur Viehzucht geeignet sei.
    32Da gingen die Gaditen und die Rubeniten hin und sprachen zu Mose und zu Eleasar, dem Priester, und zu den Vorständen der Gemeinde also:
    32Ataroth, Dibon, Jaeser, Nimra, Hesbon, Eleals, Sebam, Nebo und Beon, -
    32der Bezirk, den Jahwe von der Gemeinde Israel hat bezwingen lassen, - ist wohlgeeignet zur Viehzucht, und wir, deine Knechte, haben starken Viehstand.
    32Und sie sprachen: Wenn wir Gnade bei dir gefunden haben, so möge doch dieser Bezirk deinen Knechten als erblicher Besitze verliehen werden; führe uns nicht über den Jordan!
    32Mose antwortete den Gaditen und Rubeniten: Wie? eure Brüder sollen in den Kampf ziehen, und ihr wollt hier bleiben?
    32Warum wollt ihr doch euren Brüdern den Mut benehmen, in das Land hinüberzuziehen, das ihnen Jahwe verliehen hat?
    32Gerade so haben eure Väter gehandelt, als ich sie von Kades Barnea aussandte, das Land zu besichtigen.
    32Als sie aber bis zum Thal Eskol gelangt waren und das Land besichtigt hatten, benahmen sie den Israeliten den Mut, so daß sie nicht in das Land wollten, das ihnen Jahwe verliehen hatte.
    32Jenes Tags geriet Jahwe in Zorn und that den Schwur:
    32Die Männer, die aus Ägypten gezogen sind, von zwanzig Jahren an und darüber, sollen das Land nicht zu sehen bekommen, das ich Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen habe. Denn Sie haben mir nicht vollen Gehorsam bewiesen,
    32ausgenommen Kaleb, der Sohn Jephunnes, der Kenisiter, und Josua, der Sohn Nuns; denn sie haben Jahwe vollen Gehorsam bewiesen.
    32Und Jahwe wurde zornig über Israel und er ließ sie hin und her ziehen in der Steppe vierzig Jahre lang, bis das ganze Geschlecht ausgestorben war, das sich gegen Jahwe versündigt hatte.
    32Und nun seid ihr aufgetreten an Stelle eurer Väter, eine Brut von Sündern, um den heftigen Zorn Jahwes über Israel noch zu steigern.
    32Wenn ihr euch von ihm abwendet, so wird er es noch länger in der Steppe lassen, und ihr werdet so dieses ganze Volk ins Verderben stürzen!
    32Und sie traten zu ihm heran und sprachen: Wir wollen hier Schafhürden für unsere Herden errichten und Städte für unsere kleinen Kinder.
    32Wir selbst aber wollen kampfgerüstet an der Spitze der Israeliten einherziehen, bis wir sie in ihre Wohnsitze gebracht haben; unsere kleinen Kinder aber sollen wegen der Bewohner des Landes in den festen Städten bleiben.
    32Wir wollen nicht eher zu unseren Häusern zurückkehren, als bis sämtliche Israeliten zu ihrem Erbbesitze gelangt sind.
    32Denn wir werden so ja nicht zusammen mit ihnen drüben über dem Jordan Erbbesitz erhalten, sondern uns ist die Gegend östlich vom Jordan als Erbbesitz zugefallen.
    32Mose sprach zu ihnen: Wenn ihr das thun wollt, daß ihr euch im Angesichte Jahwes zum Kampfe rüstet,
    32und daß alle die unter euch, welche gerüstet sind, im Angesichte Jahwes den Jordan überschreiten, bis er seine Feinde vor sich ausgetrieben hat,
    32und ihr erst dann umkehrt, wenn das Land von Jahwe bezwungen ist, so sollt ihr eurer Verpflichtung gegenüber Jahwe und gegenüber Israel ledig sein, und dieses Land soll euch nach dem Willen Jahwes als Erbbesitz zufallen.
    32Wenn ihr aber nicht so handelt, so versündigt ihr euch damit gegen Jahwe und sollt erfahren, was euch infolge eurer Versündigung betreffen wird.
    32Baut euch Städte für eure kleinen Kinder und Hürden für eure Schafe und thut, wie ihr gesagt habt.
    32Da erwiderten die Gaditen und Rubeniten Mose Folgendes: Deine Knechte werden thun, wie du, o Herr, befiehlst.
    32Unsere kleinen Kinder, unsere Weiber, unser Vieh und unsere sämtlichen Lasttiere sollen hier bleiben in den Städten Gileads.
    32Wir aber, deine Knechte, wollen im Angesichte Jahwes, so viele von uns kriegsgerüstet sind, hinüber in den Kampf ziehen, wie du, o Herr, gesagt hast.
    32Da gab Mose Eleasar, dem Priester, und Josua, dem Sohne Nuns, und den Stammhäuptern der Israeliten ihrethalben Anweisung.
    32Und Mose sprach zu ihnen: Wenn die Gaditen und Rubeniten, so viele ihrer gerüstet sind, mit euch im Angesichte Jahwes über den Jordan hinüber in den Kampf ziehen, und das Land von euch bezwungen sein wird, so gebt ihnen das Land Gilead zum Erbbesitz.
    32Ziehen sie aber nicht kampfgerüstet mit euch hinüber, so sollen sie unter euch in Kanaan ansässig werden.
    32Da antworteten die Gaditen und Rubeniten also: Wie Jahwe in Bezug auf uns, deine Knechte, geredet hat, so wollen wir thun.
    32Wir wollen kampfgerüstet im Angesichte Jahwes hinüberziehen nach Kannan, damit uns unser Erbbesitz jenseits des Jordans verbleibe.
    32Da verlieh ihnen Mose - den Gaditen, den Rubeniten und dem halben Stamme Mansses, des Sohnes Josephs, - das Königreich Sihons, des Königs der Amoriter, und das Königreich Ogs, des Königs von Basan, das Land und die Städte darin samt den zugehörigen Bezirken, die Städte im Lande ringsum.
    32Da bauten die Gaditen wieder auf: Dibon, Ataroth, Aroer,
    32Aterot, Sophan, Jaeser, Jogbeha,
    32Beth Nimra und Beth Haran - feste Städte und Schafhürden.
    32Die Rubeniten aber bauten wieder auf: Hesbon, Eleale, Kirjathaim,
    32Nebo, Baal Meon (mit verändertem Namen zu sprechen!) und Sibma; und sie gaben den Städten, die sie wieder aufgebaut hatten, Namen.
    32Die Söhne Machirs aber, des Sohnes Manasses, zogen nach Gilead und eroberten es und vertrieben die Amoriter, die darin waren.
    32Und Mose verlieh Machir, dem Sohne Manasses, Gilead, und er ließ sich darin nieder.
    32Jair aber, der Sohn Machirs, zog hin, eroberte ihre Zeltdörfer und nannte sie Zeltdörfer Jairs.
    32Und Nobah zog hin, eroberte Kenath samt den zugehörigen Ortschaften und benannte es nach seinem Namen Nobah.
    33Dies sind die Züge der Israeliten, in denen ihre Heerscharen unter der Führung Moses und Aarons den Wegzug aus Ägypten vollführt haben.
    33Und Mose verzeichnete nach dem Befehle Jahwes die Orte, von denen ihre Züge ausgingen; und dies sind ihre Züge von einem Ausgangsorte zum andern.
    33Sie brachen auf von Raemses im ersten Monat, am fünfzehnten Tage des ersten Monats. Am Tage nach dem Passah zogen die Israeliten schlagbereit aus vor den Augen aller Ägypter,
    33während die Ägypter alle Erstgebornen begruben, die Jahwe ihnen getötet hatte; denn Jahwe hatte ihre Götter seine Macht fühlen lassen.
    33Und die Israeliten brachen auf von Raemses und lagerten sich in Suchoth.
    33Und sie brachen auf von Suchoth und lagerten sich in Etham, welches am Rande der Steppe liegt.
    33Und sie brachen auf von Etham und wandten sich nach Pi-Hahiroth, welches östlich von Baal Zephon liegt, und lagerten sich östlich von Migdol.
    33Und sie brachen auf von Pi-Hahiroth und zogen mitten durch das Meer hinüber in die Steppe und wanderten drei Tagereisen weit in der Steppe von Etham und lagerten sich in Mara.
    33Und sie brachen auf von Mara und gelangten nach Elim; in Elim aber gab es zwölf Quellen und siebzig Palmbäume, und sie lagerten sich daselbst.
    33Und sie brachen auf von Elim und lagerten sich am Schilfmeer.
    33Und sie brachen auf vom Schilfmeer und lagerten sich in der Steppe Sin.
    33Und sie brachen auf aus der Steppe Sin und lagerten sich in Dophka.
    33Und sie brachen auf von Dophka und lagerten sich in Alus.
    33Und sie brachen auf von Alus und lagerten sich in Raphidim; und das Volk hatte daselbst kein Wasser zu trinken.
    33Und sie brachen auf von Raphidim und lagerten sich in der Steppe am Sinai.
    33Und sie brachen auf aus der Steppe am Sinai und lagerten sich bei den Lustgräbern.
    33Und sie brachen auf von den Lustgräbern und lagerten sich in Hazeroth.
    33Und sie brachen auf von Hazeroth und lagerten sich in Rithma.
    33Und sie brachen auf von Rithma und lagerten sich in Rimmon Parez.
    33Und sie brachen auf von Rimmon Parez und lagerten sich in Libna.
    33Und sie brachen auf von Libna und lagerten sich in Rissa.
    33Und sie brachen auf von Rissa und lagerten sich in Kehelatha.
    33Und sie brachen auf von Kehelatha und lagerten sich am Berge Sapher.
    33Und sie brachen auf vom Berge Sapher und lagerten sich in Harada.
    33Und sie brachen auf von Harada und lagerten sich in Makheloth.
    33Und sie brachen auf von Makheloth und lagerten sich in Thahath.
    33Und sie brachen auf von Thahath und lagerten sich in Tharah.
    33Und sie brachen auf von Tharah und lagerten sich in Mithka.
    33Und sie brachen auf von Mithka und lagerten sich in Hasmona.
    33Und sie brachen auf von Hasmona und lagerten sich in Moseroth.
    33Und sie brachen auf von Moseroth und lagerten sich in Bene Jaakan.
    33Und sie brachen auf von Bene Jaakan und lagerten sich in Hor Hagidgad.
    33Und sie brachen auf von Hor Hagidgad und lagerten sich in Jotbatha.
    33Und sie brachen auf von Jotbatha und lagerten sich in Abrona.
    33Und sie brachen auf von Abrona und lagerten sich in Eziongeber.
    33Und sie brachen auf von Eziongeber und lagerten sich in der Steppe Zin, das ist Kades.
    33Und sie brachen auf von Kades und lagerten sich am Berge Hor an der Grenze des Landes Edom.
    33Und Aaron, der Priester, stieg nach dem Befehle Jahwes hinauf auf den Berg Hor und starb daselbst, im vierzigsten Jahre nach dem Wegzuge der Israeliten aus Ägypten, im fünften Monat, am ersten des Monats.
    33Hundertunddreiundzwanzig Jahre war Aaron alt, als er auf dem Berge Hor starb.
    33Als aber der Kanaaniter, der König von Arad, der im südlichsten Teile des Landes Kanaan seinen Sitz hatte, vom Anrücken der Israeliten hörte . . . .
    33Und sie brachen auf vom Berge Hor und lagerten sich in Zalmona.
    33Und sie brachen auf von Zalmona und lagerten sich in Phunon.
    33Und sie brachen auf von Phunon und lagerten sich in Oboth.
    33Und sie brachen auf von Oboth und lagerten sich in Jje Ha-abarim im Gebiete Moabs.
    33Und sie brachen auf von Jjim und lagerten sich in Dibon Gad.
    33Und sie brachen auf von Dibon Gad und lagerten sich in Almon Diblathaim.
    33Und sie brachen auf von Almon Diblathaim und lagerten sich am Gebirge Abarim östlich von Nebo.
    33Und sie brachen auf vom Gebirge Abarim und lagerten sich in den Steppen Moabs am Jordan gegenüber Jericho.
    33Und zwar lagerten sie am Jordan von Beth Hajesimoth bis AbeI Hasittim in den Steppen Moabs.
    33Und Jahwe redete mit Mose in den Steppen Moabs am Jordan gegenüber Jericho also:
    33Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr über den Jordan hinüber ins Land Kanaan gezogen seid,
    33so müßt ihr alle Bewohner des Landes vor euch austreiben und alle ihre Bildwerke vernichten. Auch alle ihre Gußbilder sollt ihr vernichten und alle ihre Opferhöhen verwüsten
    33und sollt das Land in Besitz nehmen und darin wohnen; denn euch habe ich das Land verliehen, daß ihr es besitzen sollt.
    33Und zwar sollt ihr das Land vermittelst des Loses zum Besitz angewiesen erhalten, Stamm für Stamm; dem, der viele Köpfe zählt, sollt ihr einen ausgedehnten Erbbesitz geben, und dem, der wenig zählt, einen kleinen Erbbesitz. Worauf immer das Los für ihn fällt, das soll ihm zu teil werden; Stamm für Stamm sollt ihr das Land zum Besitz angewiesen erhalten.
    33Würdet ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch austreiben, so werden die, die ihr von ihnen übrig laßt, zu Dornen in euren Augen und zu Stacheln in euren Seiten werden und werden euch bedrängen in dem Land, in dem ihr euren Wohnsitz habt;
    33und so werde ich euch widerfahren lassen, was ich gedachte ihnen widerfahren zu lassen!
    34Und Jahwe redete mit Mose also:
    34Befiehl den Israeliten und sprich zu Ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, so soll dies das Gebiet sein, das euch als Erbbesitz zufällt: das Land Kanaan in seiner ganzen Ausdehnung.
    34Als Südseite soll euch gelten der Landstrich von der Steppe Zin an Edom entlang; und zwar soll euch als östlicher Ausgangspunkt eurer Südgrenze das Ende des Salzmeers gelten.
    34Sodann soll sich eure Grenze südlich von der Skorpionenstiege herumziehn bis nach Zin hinüber und weiter, bis sie südlich von Kades Barnea endigt. Sodann laufe sie aus nach Hazar Adar und hinüber nach Azmon.
    34Von Azmon aus wende sich die Grenze nach dem Bach Ägyptens hin, bis sie am Meere endigt.
    34Und was die Westgrenze anlangt, so soll euch das große Meer als solche gelten; das sei eure Westgrenze.
    34Und dies soll euch als Nordgrenze gelten: vom großen Meer an sollt ihr euch die Grenze ziehen bis zum Berge Hor;
    34vom Berge Hor an sollt ihr die Grenze ziehen bis dahin, wo es nach Hamath hineingeht, und Endpunkt der Grenze soll Zedad sein.
    34Sodann laufe die Grenze aus nach Siphron und weiter bis Hazar Enan als zu ihrem Endpunkte. Das sei eure Nordgrenze.
    34Und als Ostgrenze sollt ihr euch festsetzen: von Hazar Enan nach Sepham.
    34Von Sepham aber zieht sich die Grenze abwärts nach Haribla, östlich von Ain; sodann ziehe sie sich abwärts und streife den Bergrücken östlich vom See Kinnereth.
    34Weiter ziehe sich die Grenze hinab an den Jordan, bis sie am Salzmeer endigt. Das sollen ringsum die Grenzen eures Landes sein.
    34Und Mose gab den Israeliten Anweisung und sprach: Das ist das Land, welches ihr vermittelst des Loses zum Besitz angewiesen erhalten sollt, welches Jahwe den neunundeinhalb Stämmen zu geben befohlen hat.
    34Denn die zum Stamme der Rubeniten gehörenden Familien und die zum Stamme der Gaditen gehörenden Familien und der halbe Stamm Manasse, - die haben ihren Erbbesitz erhalten.
    34Die zweiundeinhalb Stämme haben ihren Erbbesitz jenseits auf der Ostseite des Jordan gegenüber Jericho erhalten.
    34Und Jahwe redete mit Mose also:
    34Dies sind die Namen der Männer, die euch das Land zuteilen sollen. Eleasar, der Priester, und Josua, der Sohn Nuns;
    34ferner sollt ihr je einen Fürsten von jedem Stamme bei der Austeilung des Landes hinzuziehen.
    34Und dies sind die Namen der Männer: vom Stamme Juda Kaleb, der Sohn Jephunnes;
    34vom Stamme der Simeoniten Samuel, der Sohn Ammihubs;
    34vom Stamme Benjamin Elidab, der Sohn Kislons;
    34als Fürst des Stammes der Daniten Buki, der Sohn Iglis;
    34von den Söhnen Josephs. als Fürst des Stammes der Manassiten Haniel, der Sohn Ephods,
    34und als Fürst des Stammes der Ephraimiten Kemuel, der Sohn Siphthans;
    34als Fürst der Sebutoniten Elizaphan, der Sohn Parnachs;
    34als Fürst der Issachariten Paltiel, der Sohn Asans;
    34als Fürst der Asseriten Ahihud, der Sohn Selomis;
    34als Fürst der Naphthaliten Pedahel, der Sohn Ammihuds.
    34Das sind die, welchen Jahwe befahl, den Israeliten im Lande Kanaan ihr Erbe auszuteilen.
    35Und Jahwe redete mit Mose in den Steppen Moabs am Jordan gegenüber Jericho also:
    35Befiehl den Israeliten, daß sie von ihrem Erbbesitze den Leviten Städte zu Wohnsitzen geben. Zu den Städten aber sollt ihr den Leviten auch Weidetrift rings um sie her geben;
    35und zwar sollen ihnen die Städte als Wohnsitz dienen, die dazu gehörenden Weidetriften aber sollen sie für ihre Lasttiere, ihren Viehstand und für alle ihre anderen Tiere haben.
    35Es sollen sich aber die Weidetriften bei den Städten, die ihr den Leviten abtreten werdet, von der Stadtmauer ab ringsum tausend Ellen weit erstrecken.
    35Und ihr sollt außerhalb der Stadt auf der Ostseite zweitausend Ellen abmessen, ebenso auf der Südseite zweitausend Ellen, auf der Westseite zweitausend Ellen und auf der Nordseite zweitausend Ellen, während die Stadt in die Mitte zu liegen kommt. Das soll ihnen als Weidetrift bei den Städten zufallen.
    35Und was die Städte betrifft, die ihr den Leviten abzutreten habt, so sollt ihr die sechs Freistädte abtreten, damit dorthin fliehen kann, wer einen Totschlag begangen hat; außerdem aber sollt ihr zweiundvierzig Städte abtreten.
    35Die Gesamtzahl der Städte, die ihr den Leviten abzutreten habt, soll sich auf achtundvierzig Städte samt den zugehörigen Weidetriften belaufen.
    35Und zwar sollt ihr die größeren Stämme der Israeliten mehr, die kleineren weniger Städte von ihrem Erbbesitz abtreten lassen; nach Maßgabe des erblichen Besitzes, den sie zu eigen erhalten werden, sollen sie ein jeder eine Anzahl seiner Städte an die Leviten abtreten.
    35Und Jahwe redete mit Mose also:
    35Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr über den Jordan hinüber in das Land Kanaan kommt,
    35so sollt ihr geeignete Städte bestimmen, damit sie euch als Freistädte dienen; dorthin mag fliehen, wer einen Totschlag begangen, einen Menschen unvorsätzlich getötet hat.
    35Und zwar sollen euch diese Städte als Zuflucht vor dem Bluträcher dienen, damit der Totschläger nicht getötet wird, bis er zum behufe seiner Aburteilung vor der Gemeinde gestanden hat.
    35Es sollen aber der Freistädte, die ihr abzutreten habt, sechs sein.
    35Drei Städte sollt ihr jenseits des Jordan abtreten und drei Städte sollt ihr im Lande Kanaan abtreten; Freistädte sollen es sein.
    35Den Israeliten, sowie dem Fremden und dem Beisassen unter euch, sollen diese sechs Städte als Zuflucht dienen, damit jeder dorthin ziehe, der unvorsätzlich einen Menschen getötet hat.
    35Hat er ihn aber mit einem eisernen Geräte getroffen, so daß er starb, so ist er ein Mörder; der Mörder ist mit dem Tode zu bestrafen.
    35Wenn er ihn mit einem Steine, den er in der Hand führte, und durch den einer getötet werden kann, getroffen hat, so daß er starb, so ist er ein Mörder; der Mörder ist mit dem Tode zu bestrafen.
    35Und wenn er ihn mit einem hölzernen Geräte, das er in der Hand führte, und durch das einer getötet werden kann, getroffen hat, so daß er starb, so ist er ein Mörder; der Mörder ist mit dem Tode zu bestrafen.
    35Und zwar soll der Bluträcher den Mörder töten; wenn er ihn antrifft, soll er ihn töten.
    35Und wenn er ihm aus Haß einen Stoß gegeben oder absichtlich etwas auf ihn geworfen hat, so daß er starb,
    35oder wenn er ihn aus Feindschaft auch nur mit der Hand geschlagen hat, so daß er starb, so soll der, welcher geschlagen hat, mit dem Tode bestraft werden. Er ist ein Mörder; der Bluträcher soll den Mörder töten, wenn er ihn antrifft.
    35Hat er ihn aber von ungefähr gestoßen, ohne daß Feindschaft vorlag, oder unabsichtlich irgend ein Geräte auf ihn geworfen
    35oder irgend einen Stein, durch den einer getötet werden kann, auf ihn fallen lassen, so daß er starb, während er doch keine Feindschaft gegen ihn hegte und ihm nichts Böses zufügen wollte,
    35so soll die Gemeinde nach obigen Rechtssatzungen schiedsrichterlich zwischen dem Schläger und dem Bluträcher entscheiden.
    35Und die Gemeinde soll den Totschläger vor dem Bluträcher retten und die Gemeinde soll ihn in die Stadt, wohin er geflohen war und Zuflucht gefunden hatte, zurückbringen lassen, und er soll in ihr bleiben bis zum Tode des Hohenpriesters, den man mit dem heiligen Öle gesalbt hat.
    35Sollte aber der Totschläger den Bereich der Stadt, wohin er geflohen war und Zuflucht gefunden hatte, verlassen,
    35und der Bluträcher ihn außerhalb des Bereichs der Stadt, die ihm Zuflucht bietet, antreffen, und sollte dann der Bluträcher den Totschläger töten, so hat er keine Blutschuld.
    35Denn jener hat in der Stadt, die ihm Zuflucht bietet, bis zum Tode des Hohenpriesters zu bleiben; nach dem Tode des Hohenpriesters jedoch darf der Totschläger dahin zurückkehren, wo er seinen Erbbesitz hat.
    35Diese Bestimmungen sollen euch als Rechtssatzung gelten, die ihr beobachten sollt von Geschlecht zu Geschlecht in allen euren Wohnsitzen.
    35Wenn jemand einen Menschen erschlägt, so soll man auf Grund der Aussage von Zeugen den Mörder hinrichten; doch soll auf die Aussage nur eines Zeugen hin niemand zum Tode verurteilt werden.
    35Ihr dürft aber kein Lösegeld annehmen für das Leben des Mörders, der des Todes schuldig ist, vielmehr soll er mit dem Tode bestraft werden.
    35Auch dürft ihr kein Lösegeld zu dem Zweck annehmen, daß einer nicht in die Stadt, die ihm Zuflucht bietet, zu fliehen braucht, sondern noch vor dem Tode des Priesters wiederkommen und irgendwo im Lande wohnen darf.
    35Und ihr sollt das Land, in welchem ihr euch befindet, nicht entweihen; denn das Blut entweiht das Land, und dem Lande wird nicht Sühne geschafft für das Blut, das in ihm vergossen ward, außer durch das Blut dessen, der es vergossen hat.
    35So verunreinigt denn das Land nicht, in welchem ihr wohnt, da auch ich darin wohne; denn ich, Jahwe, wohne unter den Israeliten.
    36Es traten aber heran die Familienhäupter des Geschlechts der Söhne Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, aus den Geschlechtern der Söhne Josephs. Die brachten vor Mose und den Fürsten, den Stammhäuptern der Israeliten, ein Anliegen vor
    36und sprachen: Jahwe hat dir, o Herr, befohlen, den Israeliten das Land vermittelst des Loses zum Erbbesitze zu geben; auch wurde dir, o Herr, von Jahwe befohlen, das Erbe unseres Stammgenossen Zelophhad seinen Töchtern zu geben.
    36Wenn diese nun einen Abkömmling der übrigen Stämme der Israeliten heiraten, so wird ihr Erbbesitz dem Erbbesitz unserer Väter entzogen und zu dem Erbbesitze des Stammes derer hinzugefügt, mit denen sie sich verheiraten, und der uns zufallende Erbbesitz wird dadurch geschmälert.
    36Wenn dann für die Israeliten das Halljahr kommt, so wird ihr Erbbesitz zu dem Erbbesitze des Stammes derer hinzugefügt werden, mit denen sie sich verheiraten; dem Erbbesitz unseres väterlichen Stammes aber wird ihr Erbbesitz entzogen werden.
    36Da gab Mose den Israeliten nach dem Befehle Jahwes folgende Anweisung: der Stamm der Söhne Josephs hat recht geredet.
    36Das ist's, was Jahwe in betreff der Töchter Zelophhads befohlen hat: Sie mögen sich verheiraten, mit wem es ihnen gefällt; nur müssen sie einen Angehörigen ihres väterlichen Stammes heiraten,
    36damit nicht israelitischer Erbbesitz von einem Stamme zum andern übergehe. Vielmehr sollen sämtliche Israeliten an dem Erbbesitz ihres väterlichen Stammes festhalten.
    36Und alle Mädchen, die in einem der israelitischen Stämme zu Erbbesitz gelangen, müssen einen Angehörigen ihres väterlichen Stammes heiraten, damit sämtliche Israeliten den väterlichen Erbbesitz behaupten,
    36und nicht Erbbesitz von einem Stamme zum andern übergehe. Vielmehr sollen sämtliche israelitischen Stämme an ihrem Erbbesitze festhalten.
    36Wie Jahwe Mose befohlen hatte, so taten die Töchter Zelophhads,
    36indem Mahla, Thirza, Hogla, Milka und Noa, die Töchter Zelophhads, die Söhne ihrer Oheime heirateten.
    36Mit Männern aus den Geschlechtern der Söhne Manasses, des Sohnes Josephs, verheirateten sie sich, so daß ihr Erbbesitz bei dem Stamme verblieb, zu dem das Geschlecht ihres Vaters gehörte.
    36Das sind die Gebote und Rechtssatzungen, die Jahwe in den Steppen Moabs am Jordan gegenüber Jericho den Israeliten durch Mose anbefahl.