• [german1] 18
    German Luther Bible 1545
  • 1Mose 2Mose 3Mose 4Mose 5Mose Josua Richter


    2Mose

    101DJS sind die namen der kinder Jsrael / die mit Jacob in Egypten kamen / Ein jglicher kam mit seinem Hause hinein.
    102Ruben / Simeon / Leui / Juda /
    103Jsaschar / Sebulon / BenJamin /
    104Dan / Naphthali /Gad / Asser.
    105Vnd aller Seelen die aus den lenden Jacob komen waren / der waren siebenzig. Joseph aber war zuuor in Egypten.
    106Da nu Joseph gestorben war / vnd alle seine Brüder / vnd alle die zu der zeit gelebt hatten /
    107wuchsen die kinder Jsrael / vnd zeugeten Kinder / vnd mehreten sich / vnd worden jr seer viel / das jr das Land vol ward.
    108DA kam ein newer König auff in Egypten / der wuste nichts von Joseph.
    109Vnd sprach zu seinem volck / Sihe / des Volcks der kinder Jsrael ist viel vnd mehr denn wir /
    110Wolan / wir wollen sie mit listen dempffen / das jr nicht so viel werden / Denn wo sich ein Krieg erhübe / möchten sie sich auch zu vnsern Feinden schlahen / vnd wider vns streiten / vnd zum Lande ausziehen.
    111VND man setzte Fronuögte vber sie / die sie mit schweren Diensten drucken solten / Denn man bawete dem Pharao die stedte Pithon vnd Raemses zu Schatzheusern.
    112Aber je mehr sie das Volck druckten / je mehr sich es mehret vnd ausbreitet / Vnd sie hielten die kinder Jsrael wie ein Grewel.
    113Vnd die Egypter zwungen die kinder Jsrael zu dienst mit vnbarmhertzigkeit /
    114vnd machten jnen jr Leben saur / mit schwerer erbeit im Thon vnd Zigeln / vnd mit allerley frönen auff dem Felde / vnd mit allerley erbeit / die sie jnen aufflegten mit vnbarmhertzigkeit.
    115VND der König in Egypten sprach zu den Ebreischen Wehmüttern / der eine hies Siphra / vnd die ander Pua /
    116Wenn jr den Ebreischen weibern helfft / vnd auff dem stuel sehet / das ein Son ist / so tödtet jn / Jsts aber eine Tochter / so lasst sie leben.
    117Aber die Wehmütter furchten Gott / vnd theten nicht / wie der König zu Egypten jnen gesagt hatte /sondern liessen die Kinder leben.
    118DA rieff der König in Egypten den Wehmüttern / vnd sprach zu jnen / Warumb thut jr das / das jr die Kinder leben lasset?
    119Die Wehmütter antworten Pharao / Die Ebreischen weiber sind nicht wie die Egyptischen / denn sie sind harte weiber / ehe die Wehmutter zu jnen kompt / haben sie geborn.
    120Darumb thet Gott den Wehmüttern guts / Vnd das Volck mehret sich / vnd ward seer viel.
    121Vnd weil die Wehmütter Gott furchten / bawet er jnen Heuser.
    122DA gebot Pharao alle seinem Volck / vnd sprach / Alle Söne die geborn werden / werfft ins wasser / vnd alle Töchter lasst leben.
    201VND es gieng hin ein Man vom hause Leui / vnd nam eine tochter Leui /
    202Vnd das Weib ward schwanger / vnd gebar einen Son / Vnd da sie sahe / das ein fein Kind war / verbarg sie jn drey monden.
    203Vnd da sie jn nicht lenger verbergen kund / macht sie ein kestlin von rhor / vnd verkleibets mit thon vnd pech /vnd legt das Kind drein / vnd legt jn in den schilff am vfer des wassers.
    204Aber seine schwester stund von ferne / das sie erfaren wolt / wie es jm gehen würde.
    205VND die tochter Pharao gieng ernider / vnd wolt baden im wasser / vnd jre Jungfrawen giengen an dem rande des wassers. Vnd da sie das Kestlin im schilff sahe / sand sie jre Magd hin / vnd lies es holen /
    206Vnd da sie es auffthet sahe sie das Kind /vnd sihe das Kneblin weinet / Da jamert es sie / vnd sprach / Es ist der Ebreischen kindlin eins.
    207DA sprach seine Schwester zu der tochter Pharao / Sol ich hin gehen / vnd der Ebreischen weiber eine ruffen die da seuget / das sie dir das Kindlin seuge?
    208Die tochter Pharao sprach zu jr / Gehe hin. Die Jungfraw gieng hin / vnd rieff des Kindesmutter.
    209Da sprach Pharao tochter zu jr / Nim hin das Kindlin / vnd seuge mirs / ich wil dir lohnen. Das weib nam das Kind vnd seuget es.
    210Vnd da das Kind gros ward / bracht sie es der tochter Pharao / vnd es ward jr Son / vnd hies jn Mose / Denn sie sprach / Jch habe jn aus dem wasser gezogen.
    211Zv den zeiten / da mose war gros worden /gieng er aus zu seinen Brüdern / vnd sahe jre Last /Vnd ward gewar / das ein Egypter schlug seiner Brüder der Ebreischen einen.
    212Vnd er wand sich hin vnd her / vnd da er sahe / das kein Mensch da war / erschlug er den Egypter / vnd bescharret jn in den sand.
    213Auff einen andern tag gieng er auch aus / vnd sahe zween Ebreische menner sich mit einander zancken /vnd sprach zu dem vngerechten / Warumb schlehestu deinen Nehesten?
    214Er aber sprach / Wer hat dich zum Obersten oder Richter vber vns gesetzt? Wiltu mich auch erwürgen / wie du den Egypter erwürget hast? Da furcht sich Mose / vnd sprach / Wie ist das laut worden?
    215Vnd es kam fur Pharao / der trachtet nach Mose / das er jn erwürget. Aber Mose floh fur Pharao / vnd hielt sich im lande Midian / vnd wonete bey einem Brunnen.
    216DER Priester aber in Midian hatte sieben Töchter / die kamen wasser zu schepffen / vnd fülleten die Rinnen / das sie jres Vaters schafe trencketen.
    217Da kamen die Hirten vnd stiessen sie dauon. Aber Mose macht sich auff vnd halff jnen / vnd trencket jre Schafe.
    218Vnd da sie zu jrem vater Reguel kamen / sprach er / Wie seid jr heute so bald komen?
    219Sie sprachen / Ein Egyptischer man errettet vns von den Hirten / vnd schepffete vns / vnd trencket die schafe.
    220Er sprach zu seinen töchtern / Wo ist er? Warumb habt jr den Man gelassen / das jr jn nicht ludet mit vns zu essen?
    221VND Mose bewilliget bey dem Man zu bleiben /Vnd er gab Mose seine tochter Zipora /
    222Die gebar einen Son / vnd er hies jn Gersom / Denn er sprach /Jch bin ein Frembdling worden im frembden Lande. (Vnd sie gebar noch einen Son / den hies er Elieser /vnd sprach / Der Gott meins Vaters ist mein Helffer /vnd hat mich von der hand Pharao errettet.)
    223LAnge zeit aber darnach starb der König in Egypten. Vnd die kinder Jsrael suffzeten vber jre erbeit / vnd schrien / vnd jr schreien vber jre erbeit kam fur Gott.
    224Vnd Gott erhöret jr wehklagen / vnd gedacht an seinen Bund mit Abraham / Jsaac vnd Jacob /
    225Vnd er sahe drein / vnd nam sich jrer an.
    301MOse aber hütet der schafe Jethro seins Schwehers / des Priesters in Midian / vnd treib die Schafe enhinder in die wüsten / vnd kam an den berg Gottes Horeb.
    302VND der Engel des HERRN erschein jm in einer fewrigen Flammen aus dem Pusch / Vnd er sahe / das der Pusch mit fewr brandte / vnd ward doch nicht verzeret /
    303Vnd sprach / Jch wil dahin / vnd besehen dis gros Gesicht / warumb der Pusch nicht verbrennet.
    304Da aber der HERR sahe / das er hin gieng zu sehen /rieff jm Gott aus dem Pusch / vnd sprach / Mose /Mose. Er antwortet hie bin ich.
    305Er sprach / Trit nicht herzu / zeuch deine schuch aus von deinen Füssen /Denn der Ort / da du auffstehest / ist ein heilig land.
    306Vnd sprach weiter / Jch bin der Gott deines Vaters / der Gott Abraham / der Gott Jsaac / vnd der Gott Jacob. Vnd Mose verhüllet sein angesicht /Denn er furchte sich Gott an zu schawen.
    307VND der HERR sprach / Jch hab gesehen das Elend meins Volcks in Egypten / vnd habe jr geschrey gehöret vber die / so sie treiben / Jch hab jr Leid erkand /
    308vnd bin ernider gefahren / das ich sie errette von der Egypter hand / vnd sie ausfüre aus diesem Lande / in ein gut vnd weit Land / Jn ein land / darinnen milch vnd honig fleusst / nemlich / an den ort der Cananiter / Hethiter / Amoriter / Pheresiter / Heuiter /vnd Jebusiter.
    309Weil denn nu das geschrey der kinder Jsrael fur mich komen ist / vnd hab auch dazu gesehen jr angst / wie sie die Egypter engsten /
    310So gehe nu hin / Jch wil dich zu Pharao senden / das du mein Volck / die kinder Jsrael aus Egypten fürest.
    311MOse sprach zu Gott / Wer bin ich / das ich zu Pharao gehe / vnd füre die kinder Jsrael aus Egypten?
    312Er sprach / Jch wil mit dir sein. Vnd das sol dir das Zeichen sein / das ich dich gesand habe / Wenn du mein Volck aus Egypten gefüret hast / werdet jr Gott opffern auff diesem Berge.
    313Mose sprach zu Gott /Sihe / wenn ich zu den kindern Jsrael kome / vnd spreche zu jnen / Der Gott ewer Veter hat mich zu euch gesand / Vnd sie mir sagen werden / wie heisst sein Name? Was sol ich jnen sagen?
    314Gott sprach zu Mose / Jch werde sein der ich sein werde. Vnd sprach / Also soltu zu den kindern Jsrael sagen / Jch werds sein / der hat mich zu euch gesand.
    315VND Gott sprach weiter zu Mose / Also soltu zu den kindern Jsrael sagen / Der HERR ewr veter Gott /der Gott Abraham / der Gott Jsaac / der Gott Jacob /hat mich zu euch gesand / Das ist mein Name ewiglich / da bey man mich nennen sol fur vnd fur.
    316Darumb so gehe hin / vnd versamle die Eltesten in Jsrael / vnd sprich zu jnen / Der HERR ewr veter Gott ist mir erschienen / der Gott Abraham / der Gott Jsaac / der Gott Jacob / vnd hat gesagt / Jch hab euch heimgesucht / vnd gesehen was euch in Egypten widerfaren ist /
    317vnd hab gesagt / Jch wil euch aus dem elende Egypti füren / in das land der Cananiter / Hethiter / Amoriter / Pheresiter / Heuiter / vnd Jebusiter /Jn das Land darinne milch vnd honig fleusst.
    318VND wenn sie deine stimme hören / so solt du /vnd die Eltesten in Jsrael hin ein gehen / zum Könige in Egypten / vnd zu jm sagen / Der HERR der Ebreer Gott / hat vns geruffen / So las vns nu gehen drey Tagereise in die wüsten das wir opffern dem HERRN /vnserm Gott.
    319Aber ich weis / Das euch der könig in Egypten nicht wird ziehen lassen / On durch eine starcke Hand.
    320Denn ich werde meine Hand ausstrecken / vnd Egypten schlahen mit allerley Wunder / die ich drinnen thun werde / Darnach wird er euch ziehen lassen.
    321VND ich wil diesem Volck gnade geben fur den Egyptern / das / wenn jr ausziehet / nicht leer ausziehet /
    322Sondern ein jglich Weib / sol von jrer Nachbarin vnd Hausgenossen fordern / silbern vnd gülden Gefess / vnd kleider / die solt jr auff ewr Söne vnd Töchter legen / vnd den Egyptern entwenden.
    401MOse antwortet / vnd sprach / Sihe / Sie werden mir nicht gleuben / noch meine stimme hören / sondern werden sagen / Der HERR ist dir nicht erschienen.
    402er HERR sprach zu jm / Was ist / das du in deiner Hand hast? Er sprach / Ein Stab.
    403r sprach /wirff jn von dir auff die erden / Vnd er warff jn von sich / Da ward er zur Schlangen / vnd Mose floh fur jr.
    404ber der HERR sprach zu jm / Strecke deine hand aus / vnd erhassche sie bey dem schwantz / Da strecket er aus / vnd hielt sie / vnd sie ward zum Stab in seiner hand.
    405arumb werden sie gleuben /das dir erschienen sey der HERR / der Gott jrer Veter / der Gott Abraham / der Gott Jsaac / der Gott Jacob.
    406ND der HERR sprach weiter zu jm / Stecke deine hand in deinen bosen. Vnd er steckt sie in seinen bosen / vnd zoch sie eraus / Sihe / da war sie aussetzig wie schnee.
    407nd er sprach / Thu sie wider in den bosen / Vnd er thet sie wider in den bosen / vnd zoch sie eraus / Sihe / da ward sie wider wie sein ander fleisch.
    408enn sie dir nu nicht werden gleuben / noch deine stim hören bey einem Zeichen / So werden sie doch gleuben deiner stim bey dem andern zeichen.
    409Enn sie aber diesen zweien Zeichen nicht gleuben werden / noch deine stimme hören / So nim des Wassers aus dem Strom / vnd geuss es auff das trocken land / So wird dasselb wasser / das du aus dem strom genomen hast / Blut werden / auff dem trocken land.
    410MOse aber sprach zu dem HERRN / Ah mein HErr / Jch bin je vnd je nicht wol beredt gewest / sint der zeit / du mit deinem Knecht geredt hast / Denn ich hab eine schwere Sprache / vnd eine schwere Zungen.
    411Der HERR sprach zu jm / Wer hat dem Menschen den mund geschaffen? Oder wer hat den Stummen /oder Tauben / oder Sehenden / oder Blinden gemacht? Hab ichs nicht gethan / der HERR?
    412So gehe nu hin / Jch wil mit deinem Mund sein / vnd dich leren /was du sagen solt.
    413MOse sprach aber / Mein HErr / sende welchen du senden wilt.
    414Da ward der HERR seer zornig vber Mose / vnd sprach / Weis ich denn nicht / das dein bruder Aaron / aus dem stam Leui / beredt ist? Vnd sihe / er wird eraus gehen dir entgegen / vnd wenn er dich sihet / wird er sich von hertzen frewen.
    415Du solt zu jm reden / vnd die wort in seinen mund legen / Vnd ich wil mit deinem vnd seinem Munde sein / vnd euch leren was jr thun solt /
    416vnd er sol fur dich zum Volck reden / Er sol dein mund sein /vnd du solt sein Gott sein.
    417Vnd diesen Stab nim in deine hand / damit du Zeichen thun solt.
    418MOse gieng hin / vnd kam wider zu Jethro / seinem schweher / vnd sprach zu jm / Lieber las mich gehen / das ich wider zu meinen Brüdern kome / die in Egypten sind / vnd sehe / ob sie noch leben. Jethro sprach zu jm / Gehe hin mit frieden.
    419Auch sprach der HERR zu jm in Midian / Gehe hin / vnd zeuch wider in Egypten / Denn die Leute sind tod / die nach deinem Leben stunden.
    420Also nam Mose sein Weib /vnd seine Söne / vnd füret sie auff einem Esel / vnd zoch wider in Egyptenland / vnd nam den stab Gottes in seine hand.
    421VND der HERR sprach zu Mose / Sihe zu /wenn du wider in Egypten kompst / das du alle die Wunder thust fur Pharao / die ich dir in deine hand gegeben habe / Jch aber wil sein hertz verstocken /das er das Volck nicht lassen wird.
    422Vnd solt zu jm sagen / So saget der HERR / Jsrael ist mein erstgeborner Son /
    423Vnd ich gebiete dir / das du meinen Son ziehen lassest / das er mir diene / Wirstu dich des wegen / So wil ich deinen erstgebornen Son erwürgen.
    424VND als er vnter wegen in der Herberge war /kam jm der HERR entgegen / vnd wolt jn tödten.
    425Da nam Zipora einen stein / vnd beschneit jrem Son die vorhaut / Vnd rüret jm seine füsse an / vnd sprach / Du bist mir ein Blutbreutigam /
    426Da lies er von jm ab / Sie sprach aber Blutbreutgam / vmb der Beschneidung willen.
    427VND der HERR sprach zu Aaron / Gehe hin Mose entgegen in die wüsten. Vnd er gieng hin / vnd begegnet jm am berge Gottes / vnd küsset jn.
    428Vnd Mose sagt Aaron alle wort des HERRN / der jn gesand hatte / vnd alle Zeichen die er jm befolhen hatte.
    429Vnd sie giengen hin / vnd versamleten alle Eltesten von den kindern Jsrael.
    430Vnd Aaron redet alle wort /die der HERR mit Mose geredt hatte / vnd thet die Zeichen für dem Volck.
    431das volck gleubete / Vnd da sie höreten / das der HERR die kinder Jsrael heimgesucht / vnd jr Elend angesehen hette /neigeten sie sich / vnd beten an.
    501DArnach gieng Mose vnd Aaron hin ein / vnd sprachen zu Pharao So sagt der HERR / der Gott Jsrael / Las mein Volck ziehen / das mirs ein Fest halte in der wüsten.
    502Pharao antwortet / Wer ist der HERR des stimme ich hören müsse / vnd Jsrael ziehen lassen? Jch weis nichts von dem HERRN / wil auch Jsrael nicht lassen ziehen.
    503SJe sprachen / Der Ebreer Gott hat vns geruffen /So las vns nu hin ziehen drey Tagereise in die wüsten / vnd dem HERRN vnserm Gott opffern / das vns nicht widerfare Pestilentz oder Schwert.
    504Da sprach der König in Egypten zu jnen / Du Mose vnd Aaron /Warumb wolt jr das Volck von seiner erbeit frey machen? Gehet hin an ewre Dienst.
    505Weiter sprach Pharao / Sihe / des Volcks ist schon zu viel im Lande /vnd jr wolt sie noch feiren heissen / von jrem Dienst.
    506DArumb befalh Pharao desselben tages den Vögten des Volcks / vnd jren Amptleuten / vnd sprach /
    507Jr solt dem Volck nicht mehr Stro samlen vnd geben / das sie Ziegel brennen / wie bis anher / Lasst sie selbs hin gehen / vnd stro zusamen lesen.
    508Vnd die zal der Ziegel / die sie bisher gemacht haben / solt jr jnen gleichwol aufflegen / vnd nichts mindern /Denn sie gehen müssig / drümb schreien sie vnd sprechen / Wir wollen hin ziehen / vnd vnserm Gott opffern.
    509Man drücke die Leute mit arbeit / das sie zuschaffen haben / vnd sich nicht keren an falsche rede.
    510Da giengen die Vögte des Volcks / vnd jre Amptleute aus / vnd sprachen zum volck / So spricht Pharao / Man wird euch kein stro geben /
    511Gehet jr selbs hin / vnd samlet euch stro / wo jrs findet / Aber von ewr erbeit sol nichts gemindert werden.
    512DA zustrewet sich das Volck ins gantze land Egypten / das es stoppeln samlet / da mit sie stro hetten.
    513Vnd die Vögte trieben sie / vnd sprachen / Erfüllet ewr Tagwerck gleich als da jr stro hattet.
    514Vnd die Amptleute der kinder Jsrael / welche die Vögte Pharao vber sie gesetzt hatten / wurden geschlagen /vnd ward zu jnen gesagt / Warumb habt jr weder heute noch gestern ewr gesatzt Tagwerck gethan / wie vor hin?
    515DA giengen hin ein die Amptleute der kinder Jsrael / vnd schrien zu Pharao Warumb wiltu mit deinen Knechten also faren?
    516Man gibt deinen Knechten kein stro / vnd sollen die Zigel machen / die vns bestimpt sind / Vnd sihe / deine Knechte werden geschlagen / vnd dein Volck mus Sünder sein.
    517Pharao sprach / Jr seid müssig / müssig seid jr /Darumb sprecht jr / Wir wollen hin ziehen / vnd dem HERRN opffern.
    518So gehet nu hin vnd frönet / Stro sol man euch nicht geben / Aber die anzal Ziegel solt jr reichen.
    519DA sahen die Amptleute der kinder Jsrael / das erger ward / weil man sagt / Jr solt nichts mindern von dem Tagwerck an den Ziegeln /
    520Vnd da sie von Pharao giengen / begegneten sie Mose vnd Aaron /vnd tratten gegen sie /
    521vnd sprachen zu jnen / Der HERR sehe auff euch / vnd richte es / das jr vnsern Geruch habt stincken gemacht fur Pharao / vnd seinen knechten / vnd habt jnen das Schwert in jre hende gegeben / vns zu tödten.
    522MOse aber kam wider zu dem HERRN / vnd sprach / HERR / Warumb thustu so vbel an diesem Volck? Warumb hastu mich her gesand?
    523Denn sint dem / das ich hin ein bin gangen zu Pharao / mit jm zu reden in deinem Namen / hat er das Volck noch herter geplagt / vnd du hast dein Volck nicht errettet.
    601Der HERR sprach zu Mose / Nu soltu sehen / was ich Pharao thun werde / Denn durch eine starcke Hand / mus er sie lassen ziehen / Er mus sie noch durch eine starcke Hand aus seinem Lande von sich treiben.
    602Vnd Gott redet mit Mose / vnd sprach zu jm / Jch bin der HERR
    603vnd bin erschienen Abraham / Jsaac /vnd Jacob / das ich jr allmechtiger Gott sein wolt /Aber mein Name / HERR / ist jnen nicht offenbart worden.
    604Auch hab ich meinen Bund mit jnen auffgericht / das ich jnen geben wil das land Canaan / das Land jrer Walfart / darinnen sie Frembdling gewesen worden.
    605Auch hab ich gehöret die Wehklage der kinder Jsrael / welche die Egypter mit frönen beschweren / vnd hab an meinen Bund gedacht.
    606DARumb sage den kindern Jsrael / Jch bin der HERR / vnd wil euch ausfüren von ewrn lasten in Egypten / vnd wil euch erretten von ewrem frönen /vnd wil euch erlösen durch einen ausgereckten Arm vnd grosse Gerichte.
    607Vnd wil euch annemen zum Volck / vnd wil ewr Gott sein / Das jrs erfaren solt /das ich der HERR bin ewr Gott / der euch ausgefüret hab von der last Egypti /
    608Vnd euch bracht in das Land / darüber ich habe meine Hand gehaben / das ichs gebe Abraham / Jsaac vnd Jacob / das wil ich euch geben zu eigen / Jch der HERR.
    609Mose sagt solchs den kindern Jsrael / Aber sie höreten jn nicht fur seufftzen vnd angst vnd harter erbeit.
    610DA redet der HERR mit Mose / vnd sprach /
    611Gehe hin ein vnd rede mit Pharao dem Könige in Egypten / das er die kinder Jsrael aus seinem Lande lasse.
    612Mose aber redet fur dem HERRN / vnd sprach / Sihe / Die kinder Jsrael hören mich nicht /Wie solt mich denn Pharao hören? Dazu bin ich von vnbeschnitten Lippen.
    613Also redet der HERR mit Mose vnd Aaron / vnd thet jnen befelh an die kinder Jsrael vnd Pharao den könig in Egypten / das sie die kinder Jsrael aus Egypten füreten.
    614DJS sind die Heubter in jglichem geschlecht der Veter. Die kinder Ruben des ersten sons Jsrael / sind diese / Hanoch / Pallu / Hezron / Charmi / Das sind die geschlechte von Ruben.
    615Die kinder Simeon sind diese / Jemuel / Jamin / Ohad / Jachin / Zohar vnd Saul / der Son des Cananischen weibs / Das sind Simeons geschlechte.
    616DJS sind die namen der kinder Leui / in jren geschlechten / Gerson / Kahath / Merari / Aber Leui ward hundert vnd sieben vnd dreissig jar alt.
    617Die kinder Gerson sind diese / Libni vnd Simei in jren geschlechtern.
    618Die kinder Kahath sind diese /Amram / JeZear / Hebron / Vsiel / Kahath aber ward hundert vnd drey vnd dreissig jar alt.
    619Die kinder Merari sind diese / Maheli vnd Musi / Das sind die geschlechte Leui in jren Stemmen.
    620VND Amram nam seine Mume Jochebed zum weibe / Die gebar jm Aaron vnd Mose / Aber Amram ward hundert vnd sieben vnd dreissig jar alt.
    621Die kinder JeZear sind diese / Korah / Nepheg / Sichri.
    622Die kinder Vsiel sind diese / Misael / Elzaphan /Sithri.
    623AAron nam zum weibe Eliseba die tochter Amminadab / Nahassons Schwester / die gebar jm Nadab / Abihu / Eleasar / Jthamar.
    624Die kinder Korah sind diese / Assir / Elkana / Abiassaph / Das sind die geschlechte der Korinter.
    625Eleasar aber Aarons Son / der nam von den töchtern Putiel ein Weib /die gebar jm den Pinehas / Das sind die Heubter vnter den Vetern der Leuiter geschlechten.
    626DAs ist der Aaron vnd Mose / zu den der HERR sprach / Füret die kinder Jsrael aus Egyptenland mit jrem Heer.
    627Sie sinds die mit Pharao dem könige in Egypten redten / das sie die kinder Jsrael aus Egypten furten / nemlich Mose vnd Aaron.
    628Vnd des tages redet der HERR mit Mose in Egyptenland /
    629vnd sprach zu jm / Jch bin der HERR / Rede mit Pharao dem könige in Egypten / alles was ich mit dir rede.
    630Vnd er antwortet fur dem HERRN / Sihe / ich bin von vnbeschnitten Lippen / Wie wird mich denn Pharao hören.
    701DER HERR sprach zu Mose / Sihe / Jch hab dich einen Gott gesetzt vber Pharao / vnd Aaron dein bruder sol dein Prophet sein.
    702Du solt reden alles was ich dir gebieten werde / Aber Aaron dein bruder sols fur Pharao reden / Das er die kinder Jsrael aus seinem Lande lasse.
    703Aber ich wil Pharao hertz verherten /das ich meiner Zeichen vnd Wunder viel thu in Egyptenland.
    704Vnd Pharao wird euch nicht hören / Auff das ich meine Hand in Egypten beweise / vnd füre mein Heer / mein Volck / die kinder Jsrael / aus Egyptenland durch grosse Gerichte.
    705Vnd die Egypter sollens innen werden / das ich der HERR bin / wenn ich nu meine Hand ausstrecken vber Egypten / vnd die kinder Jsrael von jnen wegfüren werde.
    706MOse vnd Aaron thaten / wie jnen der HERR geboten hatte.
    707Vnd Mose war achzig jar alt / vnd Aaron drey vnd achzig jar alt / da sie mit Pharao redten.
    708Vnd der HERR sprach zu Mose vnd Aaron /
    709Wenn Pharao zu euch sagen wird / Beweiset ewre Wunder / So soltu zu Aaron sagen / Nim deinen Stab / vnd wirff jn fur Pharao / das er zur Schlangen werde.
    710DA giengen Mose vnd Aaron hin ein zu Pharao /vnd theten / wie jnen der HERR geboten hatte. Vnd Aaron warff seinen Stab fur Pharao vnd fur seinen Knechten / vnd er ward zur Schlangen.
    711Da foddert Pharao die Weisen vnd Zeuberer / Vnd die egyptischen Zeuberer theten auch also mit jrem beschweren.
    712Ein jglicher warff seinen Stab von sich / da wurden Schlangen draus / Aber Aaronsstab verschlang jre stebe.
    713Also ward das hertz pharao verstockt / vnd höret sie nicht / wie denn der HERR geredt hatte.
    714VND der HERR sprach zu Mose / Das hertz Pharao ist hart / er wegert sich das Volck zu lassen.
    715Gehe hin zu Pharao morgen / Sihe / er wird ans Wasser gehen / So trit gegen jm an das vfer des wassers / vnd nim den Stab in deine Hand / der zur Schlangen ward /
    716vnd sprich zu jm / Der HERR der Ebreer Gott / hat mich zu dir gesand / vnd lassen sagen / Las mein Volck / das mirs diene in der wüste /Aber du hast bisher nicht wollen hören.
    717Darumb spricht der HERR also / Daran soltu erfaren / das ich der HERR bin / Sihe / Jch wil mit dem Stabe / den ich in meiner handhabe / das Wasser schlahen / das in dem strom ist / Vnd es sol in Blut verwandelt werden /
    718das die Fisch im strom sterben sollen / vnd der strom stincken / Vnd den Egyptern wird ekeln zu trincken des Wassers aus dem strom.
    719VND der HERR sprach zu Mose / Sage Aaron /Nim deinen Stab / vnd recke deine hand aus vber die Wasser in Egypten / vber jre beche vnd ströme vnd see / vnd vber alle wassersümpffe / das sie Blut werden / vnd sey blut in gantz Egyptenland / beide in hültzern vnd steinern gefessen.
    720Mose vnd Aaron thaten wie jnen der HERR geboten hatte / vnd hub den stab auff / vnd schlug ins Wasser / das im strom war / fur Pharao vnd seinen knechten / Vnd alles wasser im strom war in Blut verwandelt.
    721Vnd die fische im strom storben / vnd der strom ward stinckend / das die Egypter nicht trincken kundten des wassers aus dem strom / Vnd ward Blut in gantz Egyptenland.
    722VND die Egyptischen Zeuberer theten auch also mit jrem beschweren. Also ward das hertz Pharao verstockt / vnd höret sie nicht / wie denn der HERR geredt hatte.
    723Vnd Pharao wand sich / vnd gieng heim / vnd nams nicht zu hertzen.
    724Aber alle Egypter gruben nach wasser vmb den strom her / zu trincken / Denn des wassers aus dem strom kundten sie nicht trincken /
    725Vnd das weret sieben tage lang /das der HERR den strom schlug.
    801DER HERR sprach zu Mose / Gehe hin ein zu Pharao / vnd sprich zu jm / So sagt der HERR / Las mein volck / das mirs diene.
    802Wo du dich des wegerst / Sihe / so wil ich alle deine Grentze mit Fröschen plagen /
    803das der strom sol von Fröschen wimmeln / Die sollen erauff kriechen / vnd komen in dein haus / in deine kamer / auff dein lager / auff dein bette / Auch in die heuser deiner Knechte / vnter dein Volck / in deine backöfen / vnd in deine teige /
    804Vnd sollen die Frösche auff dich / vnd auff dein Volck /vnd auff alle deine Knechte kriechen.
    805VND der HERR sprach zu Mose / sage Aaron /Recke dein hand aus mit deinem Stabe vber die beche / vnd ströme / vnd see / vnd las Frösche vber Egyptenland komen.
    806Vnd Aaron recket sein hand vber die Wasser in Egypten / vnd kamen Frösche erauff / das Egyptenland bedeckt ward.
    807Da theten die Zeuberer auch also / mit jrem beschweren / vnd liessen Frösche vber Egyptenland komen.
    808DA fodert Pharao Mose vnd Aaron / vnd sprach /Bittet den HERRN fur mich / das er die Frösche von mir / vnd von meinem Volck neme / so wil ich das volck lassen / das es dem HERRN opffere.
    809Mose sprach / Hab du die ehre fur mir / vnd stimme mir /wenn ich fur dich / fur deine Knechte / vnd fur dein volck bitten sol / das die Frösche von mir / vnd von deinem Haus vertrieben werden / vnd allein im strom bleiben.
    810Er sprach / Morgen / Er sprach / Wie du gesagt hast / Auff das du erfarest / das niemand ist /wie der HERR vnser Gott /
    811So sollen die Frösche von dir / von deinem hause / von deinen knechten /vnd von deinem volck genomen werden / vnd allein im strom bleiben.
    812ALso gieng Mose vnd Aaron von Pharao / vnd Mose schrey zu dem HERRN / der Frösche halben /wie er Pharao hatte zugesaget.
    813Vnd der HERR that wie Mose gesagt hatte / Vnd die Frösche storben in den heusern / in den höfen / vnd auff dem felde.
    814Vnd sie heuffeten sie zusamen / hie einen hauffen /vnd da einen hauffen / Vnd das Land stanck dauon.
    815Da aber Pharao sahe / das er lufft kriegt hatte /ward sein hertz verhertet / vnd höret sie nicht wie denn der HERR geredt hatte.
    816VND der HERR sprach zu Mose / Sage Aaron /Recke deinen Stabe aus / vnd schlag in den Staub auff erden / das Leuse werden in gantz Egyptenland.
    817Sie theten also / Vnd Aaron recket seine hand aus mit seinem Stabe / vnd schlug in den staub auff erden / Vnd es worden Leuse an den Menschen vnd an dem Vieh /Aller staub des Lands ward Leuse in gantz Egyptenlande.
    818Die Zeuberer theten auch also mit jrem beschweren / das sie Leuse eraus brechten / Aber sie kundten nicht. Vnd die Leuse waren beide an Menschen vnd an Vieh.
    819Da sprachen die Zeuberer zu Pharao / Das ist Gottes finger. Aber das hertz Pharao ward verstockt vnd höret sie nicht / wie denn der HERR gesagt hatte.
    820VND der HERR sprach zu Mose / Mach dich morgen früe auff / vnd trit fur Pharao / Sihe / er wird ans wasser gehen / vnd sprich zu jm / So sagt der HERR / Las mein Volck / das mir es diene.
    821Wo nicht / Sihe / so wil ich allerley Vnzifer lassen komen vber dich / deine knechte / dein volck / vnd dein haus / Das aller Egypter heuser / vnd das feld /vnd was drauff ist / vol Vnzifer werden sollen.
    822Vnd wil des tages ein sonders thun mit dem lande Gosen /da sich mein Volck enthelt / das kein Vnzifer da sey /Auff das du innen werdest / das ich der HERR bin auff Erden allenthalben.
    823Vnd wil eine Erlösung setzen zwisschen meinem vnd deinem Volck / Morgen sol das Zeichen geschehen.
    824VND der HERR that also / Vnd es kam viel Vnzifers in Pharao haus / in seiner knechte heuser / vnd vber gantz Egyptenland / Vnd das Land ward verderbet von dem Vnzifer.
    825Da foddert Pharao Mose vnd Aaron / vnd sprach / Gehet hin opffert ewrem Gotte / hie im Land.
    826Mose sprach / Das taug nicht / das wir also thun / Denn wir würden der Egypter grewel opffern / vnserm Gotte dem HERRN /Sihe / wenn wir denn der Egypter grewel fur jren augen opfferten / würden sie vns nicht steinigen?
    827Drey Tagereise wöllen wir gehen in die wüsten /vnd dem HERRN vnserm Gott opffern / wie er vns gesagt hat.
    828PHarao sprach / Jch wil euch lassen / das jr dem HERRN ewrem Gott opffert in der wüsten / Allein das jr nicht ferner ziehet / vnd bittet fur mich.
    829Mose sprach / Sihe / wenn ich hinaus von dir kome / so wil ich den HERRN bitten / das dis Vnzifer von Pharao /vnd seinen knechten / vnd seinem volck genomen werde / morgen des tages / Allein teusche mich nicht mehr / das du das Volck nicht lassest dem HERRN zu opffern.
    830Vnd Mose gieng hin aus von Pharao / vnd bat den HERRN /
    831Vnd der HERR that wie Mose gesagt hatte / vnd schaffte das Vnzifer weg von Pharao / von seinen knechten / vnd von seinem volck /das nicht eines vberblieb.
    832Aber Pharao verhertet sein hertz auch dasselbe mal vnd lies das Volck nicht.
    901DER HERR sprach zu Mose / Gehe hin ein zu Pharao / vnd sprich zu jm / Also sagt der HERR / der Gott der Ebreer / Las mein Volck / das sie mir dienen.
    902Wo du dich des wegerst / vnd sie weiter auffheltest /
    903Sihe / so wird die Hand des HERRN sein / vber dein Vieh auff dem felde / vber pferde / vber esel / vber kamel / vber ochsen / vber schafe / mit einer fast schweren Pestilentz.
    904Vnd der HERR wird ein besonders thun / zwisschen dem Vieh der Jsraeliter / vnd der Egypter / das nichts sterbe aus allem / das die kinder Jsrael haben.
    905Vnd der HERR bestimpt eine zeit /vnd sprach / Morgen wird der HERR solchs auff Erden thun.
    906VND der HERR that solchs des morgens / Vnd starb allerley vieh der Egypter / Aber des Viehs der kinder Jsrael starb nicht eins.
    907Vnd Pharao sandte darnach / vnd sihe / es war des viehs Jsrael nicht eins gestorben. Aber das hertz Pharao ward verstockt / vnd lies das Volck nicht.
    908DA sprach der HERR zu Mose vnd Aaron /Nemet ewre feuste vol Russ aus dem ofen / vnd Mose sprenge jn gegen Himel für Pharao /
    909das vber gantz Egyptenland steube / vnd böse schwartze blattern auffaren / beide an Menschen vnd an Vieh / in gantz Egyptenland.
    910Vnd sie namen Russ aus dem ofen /vnd tratten fur Pharao / vnd Mose sprenget jn gen Himel. Da furen auff böse schwartze Blattern / beide an Menschen vnd an Vieh /
    911Also / das die Zeuberer nicht kundten fur Mose stehen / fur den bösen blattern / Denn es waren an den Zeuberern eben so wol böse blattern als an allen Egyptern.
    912Aber der HERR verstocket das hertz Pharao / das er sie nicht höret / wie denn der HERR zu Mose gesagt hatte.
    913DA sprach der HERR zu Mose / Mach dich morgen früe auff / vnd trit fur Pharao / vnd sprich zu jm / So sagt der HERR der Ebreer Gott / Las mein Volck / das mirs diene /
    914Jch wil anders dis mal alle meine Plage vber dich selbs senden / vber deine knechte / vnd vber dein volck / Das du innen werden solt / das meins gleichen nicht ist in allen Landen.
    915Denn ich wil jtzt meine Handausrecken / vnd dich vnd dein volck mit Pestilentz schlahen / das du von der erden solt vertilget werden.
    916Vnd zwar darumb hab ich dich erweckt das meine Krafft an dir erscheine / vnd mein Name verkündigt werde in allen Landen.
    917DV trittest mein Volck noch vnter dich / vnd wilts nicht lassen /
    918Sihe / Jch wil morgen vmb diese zeit / einen seer grossen Hagelregen lassen / des gleich in Egypten nicht gewesen ist / sint der zeit sie gegründet ist / bis her.
    919Vnd nu sende hin / vnd verware dein Vieh / vnd alles was du auff dem Felde hast / Denn alle Menschen vnd Vieh / das auff dem felde funden wird / vnd nicht in die Heuser versamlet ist / so der Hagel auff sie fellet / werden sterben.
    920Wer nu vnter den knechten Pharao des HERRN wort fürchtet / der lies seine Knechte vnd Vieh in die heuser fliehen /
    921Welcher hertz aber sich nicht keret an des HERRN wort / liessen jre knechte vnd vieh auff dem felde.
    922DA sprach der HERR zu Mose / Recke deine Hand auff gen Himel / das es hagele vber gantz Egyptenland / vber Menschen / vber Vieh / vnd vber alles kraut auff dem felde in Egyptenland.
    923Also recket Mose seinen Stab gen Himel / Vnd der HERR lies donnern vnd hageln / das das fewr auff die erden schos. Also lies der HERR hagel regen vber Egyptenland /
    924das Hagel vnd Fewr vnternander furen so grausam / das des gleichen in gantz Egyptenland nie gewesen war / sint der zeit Leute drinnen gewesen sind.
    925Vnd der Hagel schlug in gantz Egyptenland /alles was auff dem felde war / beide Menschen vnd Vieh / vnd schlug alles kraut auff dem felde / vnd zubrach alle bewme auff dem felde.
    926On allein im lande Gosen / da die kinder Jsrael waren / da hagelts nicht.
    927DA schickt Pharao hin / vnd lies Mose vnd Aaron ruffen / vnd sprach zu jnen / Jch hab das mal mich versundiget / Der HERR ist gerecht / Jch aber vnd mein volck sind Gottlosen.
    928Bittet aber den HERRN / das auffhöre solch donnern vnd hageln Gottes / So wil ich euch lassen / das jr nicht lenger hie bleibet.
    929Mose sprach zu jm / Wenn ich zur Stad hin aus kome / wil ich meine Hende ausbreiten gegen dem HERRN / so wird der Donner auffhören / vnd kein Hagel mehr sein / Auff das du innen werdest /das die Erde des HERRN sey.
    930Jch weis aber / Das du vnd deine knechte euch noch nicht fürchtet fur Gott dem HERRN.
    931Also ward geschlagen der Flachs vnd die Gersten / Denn die gersten hatte geschosset /vnd der flachs knoten gewonnen.
    932Aber der weitze vnd rocken ward nicht geschlagen / denn es war spat Getreide.
    933SO gieng nu Mose vnd Pharao zur Stad hin aus /vnd breitet seine Hende gegen dem HERRN / Vnd der Donner vnd Hagel höreten auff / vnd der regen troff nicht mehr auff Erden.
    934Da aber Pharao sahe / das der regen vnd donner vnd hagel auff höret / versündiget er sich weiter / vnd verhertet sein hertz / er vnd seine knechte.
    935Also ward des Pharao hertz verstockt / das er die kinder Jsrael nicht lies / Wie denn der HERR geredt hatte durch Mose.
    1001VND der HERR sprach zu Mose / Gehe hinein zu Pharao / Denn ich hab sein / vnd seiner knechte /hertz verhertet / auff das ich diese meine Zeichen vnter jnen thu.
    1002Vnd das du verkündigst für den ohren deiner Kinder vnd deiner Kindskinder / was ich in Egypten ausgericht habe / vnd wie ich meine Zeichen vnter jnen beweiset habe / Das jr wisset / Jch bin der HERR.
    1003ALso giengen Mose vnd Aaron hin ein zu Pharao / vnd sprachen zu jm / So spricht der HERR / der Ebreer Gott / Wie lange wegerstu dich fur mir zu demütigen / das du mein Volck lassest mir zu dienen?
    1004Wegerstu dich mein Volck zu lassen / Sihe / so wil ich morgen Heuschrecken komen lassen an allen örten /
    1005das sie das Land bedecken / Also das man das Land nicht sehen könne / Vnd sollen fressen was euch vberig vnd errettet ist fur dem Hagel / vnd sollen alle ewre grünende Bewme fressen auff dem felde.
    1006Vnd sollen erfüllen dein haus / aller deiner knechte heuser / vnd aller Egypten heuser / Des gleichen nicht gesehen haben deine Veter vnd deiner veter veter / sint der zeit sie auff Erden gewesen / bis auff diesen tag / Vnd er wand sich / vnd gieng von Pharao hinaus.
    1007DA sprachen die knechte Pharao zu jm / Wie lange sollen wir da mit geplagt sein? Las die Leute ziehen / das sie dem HERRN jrem Gott dienen /Wiltu zuuor erfahren / das Egypten vntergangen sey?
    1008Mose vnd Aaron worden wider zu Pharao bracht /der sprach zu jnen / Gehet hin vnd dienet dem HERRN ewrem Gott. Welche sind sie aber / die hin ziehen sollen?
    1009Mose sprach / Wir wollen ziehen mit jung vnd alt / mit Sönen vnd Töchtern / mit schafen vnd rindern / Denn wir haben ein Fest des HERRN. Er sprach zu jnen /
    1010Awe ja / der HERR sey mit euch / Solt ich euch vnd ewre Kinder dazu ziehen lassen? Sehet da / ob jr nicht böses furhabt?
    1011Nicht also / Sondern jr Menner ziehet hin / vnd dienet dem HERRN / denn das habt jr auch gesucht. Vnd man sties sie heraus von Pharao.
    1012DA sprach der HERR zu Mose / Recke deine hand vber Egyptenland / vmb die Heuschrecken /das sie auff Egyptenland komen / vnd fressen alles Kraut im Lande auff / sampt alle dem / das dem Hagel vberblieben ist.
    1013Mose recket seinen Stab vber Egyptenland / Vnd der HERR treib einen Ostwind ins Land den gantzen tag vnd die gantze nacht / Vnd des morgens füret der Ostwind die Heuschrecken her.
    1014Vnd sie kamen vber gantz Egyptenland / vnd liessen sich nider an allen örten in Egypten / so seer viel /das zuuor des gleichen nie gewesen ist / noch hinfurt sein wird /
    1015Denn sie bedeckten das Land vnd verfinstertens. Vnd sie frassen alles Kraut im Lande auff / vnd alle früchte auff den Bewmen / die dem Hagel waren vberblieben / vnd liessen nichts grünes vbrig an den bewmen / vnd am kraut auff dem felde in gantz Egyptenland.
    1016DA foddert Pharao eilend Mose vnd Aaron / vnd sprach / Jch habe mich versundigt an dem HERRN ewerm Gott / vnd an euch /
    1017Vergebt mir meine sunde dis mal auch / vnd bittet den HERRN ewrn Gott / das er doch nur diesen Tod von mir wegneme /
    1018Vnd er gieng aus von Pharao / vnd bat den HERRN.
    1019Da wendet der HERR ein seer starcken Westwind / vnd hub die Heuschrecken auff / vnd warff sie ins Schilffmeer / das nicht eine vberig bleib /an allen örten Egypti.
    1020Aber der HERR verstockt Pharao hertz / das er die kinder Jsrael nicht lies.
    1021DER HERR sprach zu Mose / Recke deine hand gen Himel / das so finster werde in Egyptenland / das mans greiffen mag.
    1022Vnd Mose recket seine hand gen Himel / Da ward ein dick Finsternis in gantz Egyptenland drey tage /
    1023das niemand den andern sahe / noch auffstund von dem Ort da er war / in dreien tagen. Aber bey allen kindern Jsrael / war es liecht in jren Wonungen.
    1024DA foddert Pharao Mosen / vnd sprach / Ziehet hin vnd dienet dem HERRN / Allein ewr schafe vnd rinder lasst hie / Lasst auch ewre Kindlin mit euch ziehen.
    1025Mose sprach / Du must vns auch Opffer vnd Brandopffer geben / das wir vnserm Gott dem HERRN thun mügen.
    1026Vnser Vieh sol mit vns gehen / vnd nicht eine Klawe da hinden bleiben /Denn von dem Vnsern werden wir nemen zum Dienst vnsers Gottes des HERRN / Denn wir wissen nicht womit wir dem HERRN dienen sollen / bis das wir dahin komen.
    1027Aber der HERR verstockt das hertz Pharao / das er sie nicht lassen wolt.
    1028VND Pharao sprach zu jm / Gehe von mir / vnd hüte dich / das du nicht mehr fur meine augen kompst / Denn welchs tages du fur meine augen kompst soltu sterben.
    1029Mose antwortet / Wie du gesagt hast / Jch wil nicht mehr fur deine augen komen.
    1101VND der HERR sprach zu Mose / Jch wil noch eine Plage vber Pharao vnd Egypten komen lassen /Darnach wird er euch lassen von hinnen / vnd wird nicht allein alles lassen euch auch von hinnen treiben.
    1102So sage nu fur dem Volck / Das ein jglicher von seinem Nehesten / vnd eine jgliche von jrer Nehestin silbern vnd gülden Gefess fordere /
    1103Denn der HERR wird dem Volck gnade geben fur den Egyptern. Vnd Mose war seer ein grosser Mann in Egyptenland /fur den knechten Pharao / vnd fur dem volck.
    1104VND Mose sprach / So sagt der HERR / Jch wil zu Mitternacht ausgehen in Egyptenland /
    1105vnd alle Erstegeburt in Egyptenland sol sterben / von dem ersten son Pharao an / der auff seinem Stuel sitzt / bis an den ersten Son der magd / die hinder der Müle ist /vnd alle Erstegeburt vnter dem Vieh.
    1106Vnd wird em gros geschrey sein in gantz Egyptenland / des gleichen nie gewesen ist / noch werden wird.
    1107Aber bey allen kindern Jsrael sol nicht ein Hund mucken / beide vnter Menschen vnd Vieh / Auff das jr erfaret / wie der HERR Egypten vnd Jsrael scheide.
    1108Denn werden zu mir erab komen alle diese deine Knechte / vnd mir zu fussen fallen / vnd sagen / Zeuch aus du vnd alles Volck das vnter dir ist / Darnach wil ich ausziehen. Vnd er gieng von Pharao mit grimmigem zorn.
    1109DER HERR aber sprach zu Mose / Pharao höret euch nicht / auff das viel Wunder geschehen in Egyptenland.
    1110Vnd Mose vnd Aaron haben diese Wunder alle gethan fur Pharao / Aber der HERR verstockt jm sein hertz / das er die kinder Jsrael nicht lassen wolt aus seinem Lande.
    1201DEr HERR aber sprach zu Mose vnd Aaron in Egyptenland /
    1202Dieser Mond sol bey euch der erst mond sein / vnd von jm solt jr die mond des jars anheben.
    1203Sagt der gantzen gemeine Jsrael / vnd sprecht / Am zehenden tag dieses monden / neme ein jglicher ein Lamb / wo ein Hausuater ist / ja ein Lamb zu einem haus.
    1204Wo jr aber in einem Hause zum Lamb zu wenig sind / So neme ers / vnd sein Nehester Nachbar an seinem hause / bis jr so viel wird / das sie das Lamb auffessen mögen.
    1205JR solt aber ein solch Lamb nemen / da kein feil an ist / ein Menlin / vnd eins jars alt / Von den lemmern vnd zigen solt jrs nemen.
    1206Vnd solts behalten bis auff den vierzehenden tag des monden / Vnd ein jglichs Heufflin im gantzen Jsrael sols schlachten zwisschen abends.
    1207Vnd solt seins Bluts nemen / vnd beide Pfosten an der Thür / vnd die öberste Schwelle da mit bestreichen / an den Heusern / da sie es innen essen.
    1208Vnd solt also Fleisch essen in der selben Nacht / am fewr gebraten / vnd vngesewrt Brot / vnd solt es mit bitter Salsen essen.
    1209Jr solts nicht roh essen / noch mit wasser gesotten / sondern am fewr gebraten / sein Heubt / mit seinen Schenckeln vnd Eingeweide.
    1210Vnd solt nichts dauon vberlassen bis morgen / Wo aber etwas vberbleibt bis morgen / solt jrs mit fewr verbren.
    1211ALso solt jrs aber essen / Vmb ewr Lenden solt jr gegürtet sein / vnd ewre schuch an ewren Füssen haben / vnd stebe in ewren Henden / vnd solts essen /als die hinweg eilen / Denn es ist des HERRN Passah.
    1212Denn ich wil in der selbigen Nacht durch Egyptenland gehen / vnd alle Erstegeburt schlahen in Egyptenland / beide vnter Menschen vnd Vieh / Vnd wil meine straffe beweisen an allen Göttern der Egypter / Jch der HERR.
    1213Vnd das Blut sol ewr Zeichen sein / an den Heusern darin jr seid / das / wenn ich das Blut sehe / fur euch vbergehe / vnd euch nicht die Plage widerfare die euch verderbe / wenn ich Egyptenland schlahe.
    1214VVD solt diesen Tag haben zum gedechtnis /vnd solt jn feirendem HERRN zum Fest / jr vnd alle ewre Nachkomen / zur ewigen weise.
    1215Sieben tage solt jr vngesewrt Brot essen / nemlich / Am ersten tag / solt jr auffhören mit gesewrtem Brot in ewrn heusern. Wer gesewrt Brot isset / vom ersten tag an /bis auff den siebenden / des Seele sol ausgerottet werden von Jsrael.
    1216Der erste Tag sol heilig sein / das jr zusamen kompt / vnd der siebend sol auch heilig sein / das jr zusamen kompt / Kein erbeit solt jr drinnen thun / On was zur Speise gehöret fur allerley Seelen / das selb allein mügt jr fur euch thun.
    1217VND haltet ob dem vngesewrten Brot / Denn eben an dem selben tage / hab ich ewr Heer aus Egyptenlande gefüret / Darumb solt jr diesen Tag halten /vnd alle ewr Nachkomen zur ewigen weise.
    1218Am vierzehenden tage des monden / des abends solt jr vngesewrt Brot essen / bis an den ein vnd zwenzigsten tag des monden an den abend /
    1219Das man sieben tage kein gesewrt Brot finde in ewrn Heusern. Denn wer gesewrt Brot isset / des Seele sol ausgerottet werden von der gemeine Jsrael / es sey ein Frembdlinger oder Einheimischer im Lande.
    1220Darumb so esset kein gesewrt Brot / sondern eitel vngesewrt Brot / in allen ewrn Wonungen.
    1221VND Mose foddert alle Eltesten in Jsrael / vnd sprach zu jnen / Leset aus / vnd nemet Schafe / jederman für sein Gesinde / vnd schlachtet das Passah.
    1222Vnd nemet ein püsschel Jsopen / vnd tuncket in das Blut in dem becken / vnd berüret da mit die Vberschwelle / vnd die zween Pfosten / Vnd gehe kein Mensch zu seiner Hausthür eraus / bis an den morgen /
    1223Denn der HERR wird vmbher gehen / vnd die Egypter plagen. Vnd wenn er das Blut sehen wird an der Vberschwelle / vnd an den zween Pfosten / wird er fur der Thür vbergehen / vnd den Verderber nicht in ewr Heuser komen lassen zu plagen.
    1224Darumb so halt diese Weise fur dich vnd deine Kinder ewiglich.
    1225VND wenn jr ins Land komet / das euch der HERR geben wird / wie er geredt hat / so haltet diesen Dienst.
    1226Vnd wenn ewr Kinder werden zu euch sagen / Was habt jr da fur einen Dienst?
    1227Solt jr sagen / Es ist das Passahopffer des HERRN / der für den kindern Jsrael vbergieng in Egypten / da er die Egypter plaget / vnd vnser Heuser errettet. Da neiget sich das Volck vnd bücket sich.
    1228Vnd die kinder Jsrael giengen hin / vnd theten / wie der HERR Mose vnd Aaron geboten hatte.
    1229VND zur Mitternacht schlug der HERR alle Erstgeburt in Egyptenland / von dem ersten son Pharao an / der auff seinem Stuel sass / bis auff den ersten Son des Gefangenen im gefengnis / vnd alle Erstgeburt des viehs.
    1230DA stund Pharao auff / vnd alle seine knechte in der selben nacht / vnd alle Egypter / vnd ward ein gros geschrey in Egypten / Denn es war kein Haus da nicht ein Todter innen were.
    1231Vnd erfoddert Mose vnd Aaron in der nacht / vnd sprach / Macht euch auff / vnd ziehet aus von meinem Volck / jr vnd die kinder Jsrael / Gehet hin / vnd dienet dem HERRN /wie jr gesagt habt.
    1232Nemet auch mit euch ewr schaf vnd rinder / wie jr gesagt habt / Gehet hin vnd segenet mich auch.
    1233Vnd die Egypter drungen das Volck /das sie es eilend aus dem Lande trieben / Denn sie sprachen / Wir sind alle des tods.
    1234VND das Volck trug den rohen Teig / ehe denn er versewret war / zu jrer Speise / gebunden in jren Kleidern / auff jren achseln.
    1235Vnd die kinder Jsrael hatten gethan / wie Moses gesagt hatte / vnd von den Egyptern gefordert silbern vnd gülden Gerete / vnd Kleider.
    1236Dazu hatte der HERR dem Volck gnad gegeben fur den Egyptern / das sie jnen leiheten / vnd entwandtens den Egyptern.
    1237ALso zogen aus die kinder Jsrael von Raemses gen Suchoth / sechs hundert tausent Man zu fuss / on die Kinder.
    1238Vnd zoch auch mit jnen viel Pöbeluolck / vnd schaf / vnd rinder / vnd fast viel Viehs.
    1239Vnd sie buchen aus dem rohen teig / den sie aus Egypten brachten / vngesewrte Kuchen / Denn es war nicht gesewrt / weil sie aus Egypten gestossen wurden / vnd kundten nicht verziehen / vnd hatten jnen sonst keine Zerung zubereitet.
    1240DJE zeit aber / die die kinder Jsrael in Egypten gewonet haben / ist vier hundert vnd dreissig jar /
    1241Da die selben vmb waren / gieng das gantze Heer des HERRN auff einen tag aus Egyptenland.
    1242Darumb wird diese Nacht dem HERRN gehalten /das er sie aus Egyptenland gefüret hat / Vnd die kinder Jsrael sollen sie dem HERRN halten / sie vnd jre Nachkommen.
    1243VND der HERR sprach zu Mose vnd Aaron /Dis ist die weise Passah zu halten / Kein Frembder sol dauon essen.
    1244Aber wer ein erkauffter Knecht ist / den beschneite man / vnd denn esse er dauon.
    1245Ein Hausgenos vnd Miedling sollen nicht dauon essen.
    1246Jn einem Hause sol mans essen / Jr solt nichts von seinem Fleisch hinaus fur das Haus tragen / Vnd solt kein Bein an jm zubrechen.
    1247Die gantze gemeine Jsrael sol solchs thun.
    1248SO aber ein Frembdling bey dir wonet / vnd dem HERRN das Passah halten wil / der beschneite alles was menlich ist / Als denn mache er sich erzu / das er solchs thu / vnd sey wie ein einheimischer des lands /Denn kein Vnbeschnitter sol dauon essen.
    1249Einerley Gesetz sey dem Einheimischen / vnd dem Frembdlingen der vnter euch wonet.
    1250Vnd alle kinder Jsrael theten / wie der HERR Mose vnd Aaron hatte geboten.
    1251Also füret der HERR auff einen tag die kinder Jsrael aus Egyptenland mit jrem Heer.
    1301VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    1302Heilige mir alle Erstegeburt / die allerley Mutter bricht bey den kindern Jsrael / beide vnter den Menschen vnd dem Vieh / denn sie sind mein.
    1303DA sprach Mose zum volck / Gedencket an diesen tag / an dem jr aus Egypten / aus dem Diensthause gegangen seid / das der HERR euch mit mechtiger Hand von hinnen hat ausgefüret / Darumb soltu nicht Sawrteig essen.
    1304Heute seid jr ausgangen in dem mond Abib.
    1305Wenn dich nu der HERR bringen wird in das Land der Cananiter / Hethiter / Amoriter /Heuiter vnd Jebusiter / das er deinen Vetern geschworen hat / dir zu geben / ein Land / da milch vnd honig innen fleusst / So soltu diesen Dienst halten in diesem mond.
    1306Sieben tage soltu vngesewrt Brot essen / vnd am siebenden tage ist des HERRN Fest /
    1307Darumb soltu sieben tage vngesewrt Brot essen / das bey dir kein Sawrteig noch gesewrt Brot gesehen werde / an allen deinen Orten.
    1308VND solt ewren Sönen sagen / an dem selbigen tage (Solchs halten wir) vmb des willen / das vns der HERR gethan hat / da wir aus Egypten zogen.
    1309Darumb sol dirs sein ein Zeichen in deiner Hand /vnd ein Denckmal fur deinen augen / Auff das des HERRN Gesetz sey in deinem munde / das der HERR dich mit mechtiger Hand aus Egypten gefüret hat /
    1310Darumb halt diese Weise zu seiner zeit jerlich.
    1311WEnn dich nu der HERR ins Land der Cananiter bracht hat / wie er dir vnd deinen Vetern geschworen hat / vnd dirs gegeben /
    1312So soltu aussondern dem HERRN / alles was die mutter bricht / vnd Erstegeburt vnter dem Vieh / das ein menlin ist.
    1313Die Erste geburt vom Esel soltu lösen mit einem schaf /Wo du es aber nicht lösest / so brich jm das genick /Aber alle erste Menschengeburt vnter deinen Kindern soltu lösen.
    1314VND wenn dich heute oder morgen dein Kind wird fragen / Was ist das? Soltu jm sagen / Der HERR hat vns mit mechtiger Hand aus Egypten / von dem Diensthause gefüret.
    1315Denn da Pharao hart war vns los zu lassen / Erschlug der HERR alle Erstegeburt in Egyptenland / von der Menschen erstegeburt an / bis an die erstegeburt des Viehs. Darumb opffer ich dem HERRN alles was die mutter bricht / das ein menlin ist / Vnd die erstegeburt meiner Kinder löse ich.
    1316Vnd das sol dir ein Zeichen in deiner Hand sein / vnd ein Denckmal fur deinen augen / das vns der HERR hat mit mechtiger Hand aus Egypten gefüret.
    1317Da nu pharao das volck gelassen hatte / füret sie Gott nicht auff der strasse / durch der Philister land / die am nehesten war / Denn Gott gedacht / Es möcht das Volck gerewen / wenn sie den streit sehen /vnd wider in Egypten vmbkeren.
    1318Darumb füret er das Volck vmb auff die strasse durch die wüste am Schilffmeer / Vnd die kinder Jsrael zogen gerüstet aus Egyptenland.
    1319Vnd Moses nam mit sich das gebeine Joseph / Denn er hatte einen Eid von den kindern Jsrael genomen / vnd gesprochen / Gott wird euch heimsuchen / So füret meine Gebeine mit euch von hinnen.
    1320ALso zogen sie aus von Suchoth / vnd lagerten sich in Etham / forn an der wüsten.
    1321Vnd der HERR zoch fur jnen her / Des tages in einer Wolckseulen /das er sie den rechten wegfüret / Vnd des nachts in einer Fewrseulen / das er jnen leuchtet / zu reisen tag vnd nacht /
    1322Die Wolckseule weich nimer von dem Volck des tages / noch die Fewrseule des nachts.
    1401VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    1402Rede mit den kindern Jsrael / vnd sprich / das sie sich rumb lencken / vnd sich lagern gegen dem tal Hiroth / zwisschen Migdol vnd dem Meer / gegen Baal Zephon / vnd daselbs gegen vber sich lagern ans meer.
    1403Denn Pharao wird sagen von den kindern Jsrael / Sie sind verirret im Lande / die wüste hat sie beschlossen.
    1404Vnd ich wil sein hertz verstocken / das er jnen nachiage / vnd wil an Pharao / vnd an alle seiner Macht ehre einlegen / Vnd die Egypter sollen innen werden / das ich der HERR bin / Vnd sie theten also.
    1405VND da es dem könige in Egypten ward angesagt / das das Volck war geflohen / ward sein hertz verwandelt vnd seiner knechte gegen dem Volck / vnd sprachen / Warumb haben wir das gethan / das wir Jsrael haben gelassen / das sie vns nicht dieneten?
    1406Vnd er spannet seinen Wagen an / vnd nam sein Volck mit jm /
    1407vnd nam sechs hundert ausserlesen Wagen / vnd was sonst von wagen in Egypten war /vnd die Heubtleute vber alle sein Heer.
    1408Denn der HERR verstockt das hertz Pharao des königes in Egypten / das er den kindern Jsrael nachiaget. Aber die kinder Jsrael waren durch eine hohe Hand ausgegangen.
    1409Vnd die Egypter jagten jnen nach / vnd ereileten sie (da sie sich gelagert hatten am meer) mit Rossen vnd Wagen vnd Reutern vnd allem Heer des Pharao / im tal Hiroth gegen BaalZephon.
    1410VND da Pharao nahe zu jnen kam / huben die kinder Jsrael jre augen auff / Vnd sihe / die Egypter zogen hinder jnen her / Vnd sie furchten sich seer /vnd schrien zu dem HERRN.
    1411Vnd sprachen zu Mose / Waren nicht Greber in Egypten / das du vns mustest wegfüren / das wir in der wüsten sterben? Warumb hastu vns das gethan / das du vns aus Egypten gefüret hast?
    1412Jst nicht das / das wir dir sagten in Egypten / Höre auff / vnd las vns den Egyptern dienen? Denn es were vns je besser den Egyptern dienen / den in der wüsten sterben.
    1413Mose sprach zum Volck / Fürchtet euch nicht / stehet fest / vnd sehet zu / was fur ein Heil der HERR heute an euch thun wird / Denn diese Egypter die jr heute sehet /werdet jr nimermehr sehen ewiglich /
    1414Der HERR wird fur euch streiten / vnd jr werdet still sein.
    1415DEr HERR sprach zu Mose / Was schreiestu zu mir? Sage den kindern Jsrael / das sie ziehen.
    1416Du aber heb deinen Stab auff / vnd recke deine Hand vber das Meer / vnd teile es von einander / das die kinder Jsrael hinein gehen / mitten hin durch auff dem trocken.
    1417Sihe / Jch wil das hertz der Egypter verstocken / das sie euch nachfolgen / So wil ich Ehre einlegen an dem Pharao / vnd an aller seiner Macht /an seinen Wagen vnd Reutern.
    1418Vnd die Egypter sollens innen werden / das ich der HERR bin / wenn ich Ehre eingelegt habe an Pharao / vnd an seinen Wagen vnd Reutern.
    1419DA erhub sich der Engel Gottes / der fur dem Heer Jsrael her zoch / vnd macht sich hinder sie / Vnd die Wolckseule macht sich auch von jrem angesicht /vnd trat hinder sie /
    1420vnd kam zwisschen das Heer der Egypter vnd das Heer Jsrael. Es war aber ein finster Wolcken / vnd erleuchtet die nacht / das sie die gantze nacht / diese vnd jene / nicht zusamen komen kundten.
    1421DA nu Mose seine Hand recket vber das meer /lies es der HERR hin weg faren / durch einen starcken Ostwind die gantze nacht / vnd macht das meer trocken / Vnd die Wasser teileten sich von einander.
    1422Vnd die kinder Jsrael giengen hin ein / mitten ins Meer auffm trucken / vnd das Wassar war jnen fur Mauren / zur rechten vnd zur lincken.
    1423Vnd die Egypter folgeten / vnd giengen hin ein jnen nach alle ross Pharao / vnd wagen vnd Reuter mitten ins meer.
    1424ALS nu die Morgenwache kam / schawet der HERR auff der Egypter Heer / aus der Fewrseulen vnd Wolcken / Vnd macht ein schrecken in jrem Heer /
    1425vnd sties die reder von jren wagen / stürtzet sie mit vngestüm. Da sprachen die Egypter / Lasst vns fliehen von Jsrael / Der HERR streitet fur sie wider die Egypter.
    1426Aber der HERR sprach zu Mose / Recke deine hand aus vber das Meer / das das wasser wider herfalle vber die Egypter / vber jre wagen vnd Reuter.
    1427Da recket Mose seine Hand aus vber das Meer / Vnd das meer kam wider fur morgens in seinen strom / vnd die Egypter flohen jm entgegen. Also stürtzet der HERR mitten ins meer /
    1428das das wasser wider kam / vnd bedecket Wagen vnd Reuter / vnd alle Macht des Pharao / die jnen nachgefolget waren ins Meer / das nicht einer aus jnen vberbleib.
    1429ABer die kinder Jsrael giengen trocken durchs Meer / vnd das Wasser war jnen fur Mauren zur rechten vnd zur lincken.
    1430Also halff der HERR Jsrael an dem tage / von der Egypter hand. Vnd sie sahen die Egypter tod am vfer des Meers /
    1431vnd die grosse Hand / die der HERR an den Egyptern erzeigt hatte. Vnd das Volck fürchtet den HERRN / vnd gleubten jm / vnd seinem knecht Mose.
    1501DA sang Mose vnd die kinder Jsrael dis Lied dem HERRN / vnd sprachen. JCh wil dem HERRN singen / Denn er hat ein herrliche That gethan / Ross vnd wagen hat er ins Meer gestürtzt.
    1502DER HERR ist mein stercke vnd Lobsang / Vnd ist mein Heil. DAs ist mein Gott / Jch wil jn preisen / Er ist meines vaters Gott / Jch wil jn erheben.
    1503DEr HERR ist der rechte Kriegsman / HERR ist sein Namen /
    1504Die wagen Pharao vnd seine Macht warff er ins Meer. SEine ausserweleten Heubtleute versuncken im Schilffmeer /
    1505Die tieffe hat sie bedeckt / Sie fielen zu grund wie die steine.
    1506HERR deine rechte Hand thut grosse Wunder /HERR deine rechte Hand hat die Feinde zuschlage.
    1507VND mit deiner grossen Herrligkeit hastu deine Widerwertigen gestürtzet / Denn da du deinen grim ausliessest / verzeret er sie wie stoppeln.
    1508DVrch dein Blasen theten sich die Wasser auff /vnd die Flut stunden auff hauffen / Die Tieffe wallet von einander mitten im Meer.
    1509DEr Feind gedacht / Jch wil jnen nachiagen vnd erhasschen / Vnd den Raub austeilen / Vnd meinen mut an jnen külen. JCh wil mein Schwert ausziehen / Vnd mein Hand sol sie verderben.
    1510DA liessestu deinen Wind blasen / Vnd das Meer bedecket sie / vnd suncken vnter wie bley im mechtigen Wasser.
    1511HERR / Wer ist dir gleich vnter den Göttern? Wer ist dir gleich / der so mechtig / heilig / schrecklich / löblich vnd wunderthetig sey?
    1512DA du deine rechte Hand ausrecktest / Verschlang sie die Erde.
    1513DV hast geleitet durch deine Barmhertzigkeit dein Volck / das du erlöset hast / Vnd hast sie gefüret durch deine Stercke zu deiner heiligen Wonung.
    1514DA das die Völcker höreten / erbebeten sie /Angst kam die Philister an.
    1515DA erschracken die Fürsten Edom / Zittern kam die gewaltigen Moab an / Alle einwoner Canaan wurden feig.
    1516LAs vber sie fallen erschrecken / vnd furcht durch deinen grossen Arm / das sie erstarren wie die steine / Bis dein Volck HERR hin durch kome / Bis das volck hin durch kome / das du erworben hast.
    1517BRinge sie hin ein vnd pflantze sie auff dem Berge deines Erbteils / den du HERR dir zur Wonung gemacht hast / Zu deinem Heiligthumb HERR / das deine Hand bereitet hat.
    1518DEr HERR wird König sein jmer vnd ewig /
    1519Denn Pharao zoch hin ein ins Meer mit rossen vnd wagen vnd Reutern / Vnd der HERR lies das Meer wider vber sie fallen. ABer die kinder Jsrael giengen trocken mitten durchs Meer.
    1520VNd MirJam die Prophetin / Aarons schwester /nam eine Paucken in jre hand / vnd alle Weiber folgeten jr nach hin aus mit paucken am Reigen.
    1521Vnd MirJam sang jnen fur / Lasst vns dem HERRN singen / Denn er hat eine herrliche That gethan / Man vnd Ross hat er ins Meer gestürtzt
    1522Mose lies die kinder jsrael ziehen vom Schilffmeer hinaus zu der Wüsten Sur / vnd sie wanderten drey tage in der wüsten / das sie kein wasser funden.
    1523Da kamen sie gen Mara / Aber sie kundten des wassers zu Mara nicht trincken / denn es war fast bitter / Da her hies man den ort Mara.
    1524Da murret das Volck wider Mose / vnd sprach / Was sollen wir trincken?
    1525Er schrey zu dem HERRN / vnd der HERR weiset jm einen Bawm / den thet er ins wasser / da ward es süss. DAselbs stellet er jnen ein Gesetze vnd ein Recht /vnd versucht sie /
    1526vnd sprach / Wirstu der stim des HERRN deines Gottes gehorchen / vnd thun was recht ist fur jm / vnd zu ohren fassen seine Gebot /vnd halten alle seine Gesetz / So wil ich der Kranckheit keine auff dich legen / die ich auff Egypten gelegt habe / Denn ich bin der HERR dein Artzt.
    1527VND sie kamen in Elim / da waren zwelff Wasserbrunnen / vnd siebenzig Palmbewme / vnd lagerten sich daselbs ans wasser.
    1601Von Elim zogen sie / vnd kam die gantze gemeine der kinder Jsrael in die wüsten Sin / die da ligt zwisschen Elim vnd Sinai / am funffzehenden tage des andern monden / nach dem sie aus Egypten gezogen waren.
    1602VND es murret die gantze gemeine der kinder Jsrael wider Mosen vnd Aaron in der wüsten /
    1603vnd sprachen / Wolt Gott / wir weren in Egypten gestorben / durch des HERRN Hand / da wir bey den Fleischtöpffen sassen / vnd hatten die fülle Brot zu essen / Denn jr habt vns darumb ausgefürt in diese wüsten / das jr diese gantze Gemeine hungers sterben lasset.
    1604DA sprach der HERR zu Mose / Sihe / Jch wil euch Brot vom Himel regenen lassen / vnd das Volck sol hin aus gehen / vnd samlen teglich was es des tages darff / das ichs versuche / obs in meinem Gesetze wandele oder nicht.
    1605Des sechsten tags aber sollen sie sich schicken / das sie zwifeltig eintragen /weder sie sonst teglich sameln.
    1606MOse vnd Aaron sprachen zu allen kindern Jsrael / Am abend solt jr innen werden / das euch der HERR aus Egyptenland gefüret hat /
    1607vnd des morgens werdet jr des HERRN Herrligkeit sehen / Denn er hat ewr murren wider den HERRN gehöret. Was sind wir / das jr wider vns murret?
    1608Weiter sprach Mose / Der HERR wird euch am abend Fleisch zu essen geben / vnd am morgen Brots die fülle / Darumb das der HERR ewr murren gehöret hat / das jr wider jn gemurret habt / Denn was sind wir? Ewer murren ist nicht wider vns / sondern wider den HERRN.
    1609VND Mose sprach zu Aaron / Sage der gantzen gemeine der kinder Jsrael / Kompt er bey fur den HERRN / denn er hat ewr murren gehöret.
    1610Vnd da Aaron also redet zu der gantzen Gemeine der kinder Jsrael / wandten sie sich gegen der wüsten / Vnd sihe / die Herrligkeit des HERRN erschien in einer wolcken.
    1611Vnd der HERR sprach zu Mose /
    1612Jch hab der kinder Jsrael murren gehöret / Sage jnen /Zwisschen abend solt jr Fleisch zu essen haben / vnd am morgen Brots sat werden / vnd innen werden / das ich der HERR ewr Gott bin.
    1613VND am abend kamen Wachteln erauff / vnd bedeckten das Heer. Vnd am morgen lag der taw vmb das Heer her /
    1614vnd als der taw weg war / Sihe / da lags in der wüsten rund vnd klein / wie der Reiffe auff dem lande.
    1615Vnd da es die kinder Jsrael sahen /sprachen sie vnternander / Das ist Man / Denn sie wusten nicht was es war. Mose aber sprach zu jnen /Es ist das Brot / das euch der HERR zu essen gegeben hat.
    1616Das ists aber das der HERR geboten hat /Ein jglicher samle des / so viel er fur sich essen mag /vnd neme ein Gomor auff ein jglich heubt / nach der zal der Seelen in seiner Hütten.
    1617VND die kinder Jsrael theten also / vnd samleten / einer viel der ander wenig.
    1618Aber da mans mit dem Gomor mas / fand er nicht drüber der viel gesamlet hatte / vnd der nicht drunter der wenig gesamlet hatte / Sondern ein jglicher hatte gesamlet / so viel er fur sich essen mocht.
    1619Vnd Mose sprach zu jnen /Niemand lasse etwas dauon vber bis morgen
    1620Aber sie gehorchten Mose nicht / Vnd etliche liessen dauon vber bis morgen / da wuchsen Würme drinnen vnd ward stinckend / Vnd Mose ward zornig auff sie.
    1621Sie samleten aber desselben alle morgen / so viel ein jglicher fur sich essen mocht / Wenn aber die Sonne heis schien / verschmeltzt es.
    1622VND des sechsten tags samleten sie des Brots zwifeltig / ja zwey Gomor fur einen / Vnd alle Obersten der Gemeine kamen hinein vnd verkündigetens Mose.
    1623Vnd er sprach zu jnen / Das ists / das der HERR gesagt hat / Morgen ist der Sabbath der heiligen ruge des HERRN / Was jr backen wolt das backet / vnd was jr kochen wolt das kochet / Was aber vbrig ist / das lasset bleiben / das es behalten werde bis morgen.
    1624Vnd sie liessens bleiben bis morgen /wie Mose geboten hatte / da wards nicht stinckend /vnd war auch kein wurm drinnen.
    1625Da sprach Mose / Esset das heute / denn es ist heute der Sabbath des HERRN / jr werdets heute nicht finden auff dem felde.
    1626Sechs tage solt jr samlen / Aber der siebend tag ist der Sabbath / darinnen wirds nicht sein.
    1627ABer am siebenden tage giengen etliche vom Volck hin aus zusamlen / vnd funden nichts.
    1628Da sprach der HERR zu Mose / Wie lange wegert jr euch / zu halten mein Gebot vnd Gesetz?
    1629Sehet / der HERR hat euch den Sabbath gegeben / darumb gibt er euch am sechsten tage zweier tage brot / So bleibe nu ein jglicher in dem seinen / vnd niemand gehe er aus von seinem ort des siebenden tages.
    1630Also feierete das Volck des siebenden tags.
    1631Vnd das haus Jsrael hies es Man / Vnd es war wie Coriandersamen vnd weis / vnd hatte einen schmack / wie semel mit honig.
    1632VND Mose sprach / Das ists / das der HERR geboten hat / Fülle ein Gomor dauon / zu behalten auff ewr Nachkomen / Auff das man sehe das Brot /da mit ich euch gespeiset habe in der wüsten / da ich euch aus Egyptenlande fürete.
    1633Vnd Mose sprach zu Aaron / Nim ein Krüglin / vnd thu ein Gomor vol Man drein / vnd las es fur dem HERRN zu behalten auff ewre Nachkomen /
    1634wie der HERR Mose geboten hat / Also lies es Aaron daselbs fur dem Zeugnis zu behalten.
    1635VND die kinder Jsrael assen Man vierzig jar /bis das sie zu dem Lande kamen / da sie wonen solten / Bis an die grentze des lands Canaan assen sie Man.
    1636Ein Gomor aber / ist das zehende teil eins Epha.
    1701VND die gantze gemeine der kinder Jsrael / zoch aus der wüsten Sin / jre Tagereise / wie jnen der HERR befalh / vnd lagerten sich in Raphidim / Da hatte das Volck kein wasser zu trincken.
    1702Vnd sie zanckten mit Mose / vnd sprachen / Gebt vns wasser /das wir trincken. Mose sprach zu jnen / Was zancket jr mit mir? Warumb versucht jr den HERRN?
    1703Da aber das volck daselbs dürstet nach wasser / murreten sie wider Mose / vnd sprachen / Warumb hastu vns lassen aus Egypten ziehen / das du vns / vnser Kinder / vnd vieh / durst sterben liessest?
    1704MOse schrey zum HERRN / vnd sprach / Wie sol ich mit dem Volck thun? Es feilet nicht weit / sie werden mich noch steinigen.
    1705Der HERR sprach zu jm /Gehe vorhin fur dem volck / vnd nim etliche Eltesten von Jsrael mit dir / vnd nim deinen Stab in deine hand / da mit du das wasser schlugest / vnd gehe hin /
    1706Sihe / Jch wil daselbs stehen fur dir auff einem Fels in Horeb / da soltu den Fels schlahen / so wird wasser er auslauffen / das das Volck trincke. Mose thet also fur den Eltesten von Jsrael /
    1707Da hies man den ort /Massa vnd Meriba / vmb des Zancks willen der kinder Jsrael / Vnd das sie den HERRN versucht vnd gesagt hatten / Jst der HERR vnter vns oder nicht.
    1708Da kam amalek / vnd streit wider jsrael in Raphidim.
    1709Vnd Mose sprach zu Josua / Erwele vns Menner / zeuch aus vnd streit wider Amalek / Morgen wil ich auff des hügels spitzen stehen / vnd den stab Gottes in meiner hand haben.
    1710Vnd Josua thet wie Mose jm saget / das er wider Amalek stritte. Mose aber vnd Aaron vnd Hur giengen auff die spitzen des Hügels /
    1711Vnd die weil Mose seine hende empor hielt / siegte Jsrael / Wenn er aber seine hende nider lies / siegte Amalek.
    1712Aber die hende Mose waren schweer / darumb namen sie einen Stein / vnd legten jn vnter jn / das er sich drauff satzt. Aaron aber vnd Hur vnterhielten jm seine hende / auff jglicher seiten einer / Also blieben seine hende steiff / bis die Sonne vntergieng.
    1713Vnd Josua dempffet den Amalek vnd sein volck / durch des schwerts scherpffe.
    1714VND der HERR sprach zu Mose / Schreibe das zum gedechtnis in ein Buch / vnd befilhs in die ohren Josua / Denn ich wil den Amalek vnter den Himel austilgen / das man sein nicht mehr gedencke.
    1715Vnd Mose bawet einen Altar / vnd hies jn / der HERR /Nissi /
    1716Denn er sprach / Es ist ein Malzeichen bey dem Stuel des HERRN / das der HERR streiten wird wider Amalek von Kind zu Kindeskind.
    1801VND da Jethro der Priester in Midian Moses Schweher höret alles was Gott gethan hatte mit Mose / vnd seinem volck Jsrael / das der HERR Jsrael hette aus Egypten gefürt /
    1802Nam er Zipora Moses Weib / die er hatte zu rück gesand /
    1803sampt jren zween Sönen / Der einer hies Gersom / denn er sprach / Jch bin ein Gast worden in frembden Lande /
    1804Vnd der ander Elieser / denn er sprach / Gott meines vaters ist mein Hülffe gewesen / vnd hat mich errettet von dem schwert Pharao.
    1805DA nu Jethro Moses schweher vnd seine Söne vnd sein Weib zu jm kamen in die wüsten / an den berg Gottes / da er sich gelagert hatte /
    1806lies er Mose sagen / Jch Jethro dein Schweher bin zu dir komen /vnd dein Weib / vnd jre beide Söne mit jr.
    1807Da gieng jm Mose entgegen hinaus / vnd neigt sich fur jm / vnd küsset jn. Vnd da sie sich vnternander gegrüsset hatten / giengen sie in die Hütten.
    1808Da erzelet Mose seinem Schweher alles was der HERR Pharao vnd den Egyptern gethan hatte Jsraels halben / vnd alle die mühe / die jnen auff dem wege begegnet war / vnd das sie der HERR errettet hette.
    1809JEthro aber frewet sich alle des Guten / das der HERR Jsrael gethan hatte / das er sie errettet hatte von der Egypter hand.
    1810Vnd Jethro sprach / Gelobt sey der HERR / der euch errettet hat von der Egypter vnd Pharao hand / der weis sein Volck von Egypten hand zu erretten.
    1811Nu weis ich / das der HERR grösser ist denn alle Götter / darumb das sie hohmut an jnen geübt haben.
    1812Vnd Jethro Moses schweher nam Brandopffer / vnd opfferte Gott / Da kam Aaron vnd alle Eltesten in Jsrael mit Moses schweher das Brot zu essen fur Gott.
    1813Des andern morgens satzt sich Mose / das Volck zu richten / Vnd das volck stund vmb Mose her / von morgen an bis zu abend.
    1814Da aber sein Schweher sahe alles was er mit dem Volck thet /sprach er / Was ist das du thust mit dem volck? Warumb sitzest du allein / vnd alles Volck stehet vmb dich her von morgen an bis zu abend?
    1815Mose antwortet jm / Das volck kompt zu mir / vnd fragen Gott vmb rat /
    1816Denn wo sie was zu schaffen haben /komen sie zu mir / das ich richte zwisschen einem jglichen vnd seinem Nehesten / vnd zeige jnen Gottes Recht vnd seine Gesetz.
    1817SEin Schweher sprach zu jm / Es ist nicht gut das du thust /
    1818du machest dich zu müde / da zu das Volck auch das mit dir ist / Das gescheffte ist dir zu schweer / du kansts allein nicht ausrichten.
    1819Aber gehorche meiner stim / ich wil dir raten / vnd Gott wird mit dir sein. Pflege du des volcks fur Gott / vnd bringe die gescheffte fur Gott /
    1820Vnd stelle jnen Rechte vnd Gesetze / das du sie lerest den weg darin zu wandeln / vnd die werck die sie thun sollen.
    1821SJhe dich aber vmb vnter allem Volck nach redlichen Leuten / die Gott fürchten / warhafftig / vnd dem Geitz feind sind / die setze vber sie / Etliche vber tausent / vber hundert / vber funffzig / vnd vber zehen /
    1822das sie das Volck allezeit richten. Wo aber eine grosse Sache ist / das sie die selb an dich bringen / vnd sie alle geringe sachen richten / So wird dirs leichter werden / vnd sie mit dir tragen.
    1823Wirstu das thun / so kanstu ausrichten was dir Gott gebeut / vnd alle dis Volck kan mit frieden an seinen Ort komen.
    1824MOse gehorcht seines Schwehers wort / vnd thet alles was er saget /
    1825Vnd erwelet redliche Leute aus gantzem Jsrael / vnd macht sie zu Heubter vber das volck / Etliche vber tausent / vber hundert / vber funffzig / vnd vber zehen /
    1826das sie das volck alle zeit richten / Was aber schwere Sachen weren / zu Mose brechten / vnd die kleinen sachen sie richten.
    1827Also lies Mose seinen Schweher in sein Land ziehen.
    1901JM dritten mond nach dem Ausgang der kinder Jsrael aus Egyptenland / kamen sie dieses tages in die wüsten Sinai /
    1902Denn sie waren ausgezogen von Raphidim / vnd wolten in die wüsten Sinai / vnd lagerten sich in der wüsten daselbs / gegen dem Berg /
    1903Mose steig hin auff zu Gott. VND der HERR rieff jm vom Berge / vnd sprach /So soltu sagen zu dem hause Jacob / vnd verkündigen den kindern Jsrael.
    1904Jr habt gesehen / was ich den Egyptern gethan habe / vnd wie ich euch getragen habe auff Adeler flügeln / vnd hab euch zu mir bracht.
    1905Werdet jr nu meiner stimme gehorchen / vnd meinen Bund halten / So solt jr mein Eigenthum sein fur allen Völckern / denn die gantze Erde ist mein /
    1906Vnd jr solt mir ein priesterlich Königreich / vnd ein heiliges Volck sein. Das sind die wort / die du den kindern Jsrael sagen solt.
    1907MOse kam / vnd foddert die Eltesten im volck /vnd legt jnen alle diese wort fur / die der HERR geboten hatte.
    1908Vnd alles volck antwortet zu gleich / vnd sprachen / Alles was der HERR geredt hat / wöllen wir thun / Vnd Mose sagt die rede des Volcks dem HERRN wider.
    1909Vnd der HERR sprach zu Mose /Sihe / Jch wil zu dir komen in einer dicken wolcken / Auff das dis volck meine wort höre / die ich mit dir rede / vnd gleube dir ewigklich / Vnd Mose verkündigt dem HERRN die rede des volcks.
    1910DER HERR sprach zu Mose / Gehe hin zum volck / Vnd heilige sie heute vnd morgen / das sie jre Kleider wasschen /
    1911vnd bereit seien auff den dritten tag / Denn am dritten tage wird der HERR fur allem Volck erab fahren auff den berg Sinai.
    1912Vnd mache dem volck ein Gehege vmbher / vnd sprich zu jnen /Hütet euch / das jr nicht auff den Berg steiget noch sein ende anrüret / Denn wer den Berg anrüret / sol des tods sterben.
    1913Keine hand sol jn anrüren / sondern er sol gesteinigt oder mit Geschos erschossen werden / es sey ein Thier oder Mensch / so sol er nicht leben / Wenn es aber lange dohnen wird / denn sollen sie an den Berg gehen.
    1914Mose steig vom Berge zum Volck / vnd heiliget sie / vnd sie wusschen jre Kleider.
    1915Vnd er sprach zu jnen / Seid bereit auff den dritten tag / vnd keiner nahe sich zum Weibe.
    1916ALS nu der dritte tag kam / vnd morgen war /Da hub sich ein donnern vnd blitzen / vnd ein dicke wolcken auff dem Berge / vnd ein dohn einer seer starcken Posaunen / Das gantz Volck aber das im Lager war / erschrack.
    1917Vnd Mose füret das Volck aus dem Lager / Gott entgegen / Vnd sie traten vnten an den Berg.
    1918Der gantz berg aber Sinai rauchet /darumb das der HERR erab auff den Berge fure mit fewr / Vnd sein Rauch gieng auff / wie ein rauch vom ofen / das der gantze Berg seer bebete /
    1919Vnd der Posaunen dohn ward jmer stercker. Mose redet / vnd Gott antwortet jm laut.
    1920ALS nu der HERR ernider komen war auff den berg Sinai / oben auff seine spitzen / foddert er Mose / oben auff die spitze des Bergs / Vnd Mose steig hin auff.
    1921Da sprach der HERR zu jm / Steig hin ab / vnd zeuge dem Volck / das sie nicht erzu brechen zum HERRN / das sie jn sehen / vnd viel aus jnen fallen.
    1922Dazu die Priester die zum HERRN nahen / sollen sich heiligen / das sie der HERR nicht zuschmettere.
    1923MOse aber sprach zum HERRN / Das volck kan nicht auff den berg Sinai steigen / Denn du hast vns bezeuget / vnd gesagt / Mache ein gehege vmb den Berg / vnd heilige jn.
    1924Vnd der HERR sprach zu jm / Gehe hin / steige hinab / Du vnd Aaron mit dir /solt herauff steigen / Aber die Priester vnd das Volck sollen nicht her zu brechen / das sie hinauff steigen zu dem HERRN / das er sie nicht zuschmettere.
    1925Vnd Mose steig hervnter zum Volck / vnd sagts jnen.
    2001VNd Gott redete alle diese wort.
    2002JCH bin der HERR / dein Gott / der ich dich aus Egyptenland / aus dem Diensthause gefürt habe.
    2003DV solt kein andere Götter neben mir haben.
    2004Du solt dir kein Bildnis noch jrgend ein Gleichnis machen / weder des das oben im Himel / noch des das vnten auff Erden / oder des das im Wasser vnter der erden ist.
    2005Bete sie nicht an / vnd diene jnen nicht / Denn ich der HERR dein Gott / bin ein eiueriger Gott / Der da heimsucht der Veter missethat an den Kindern / bis in das dritte vnd vierde Glied / die mich hassen.
    2006Vnd thu Barmhertzigkeit an vielen Tauseten / die mich lieb haben /vnd meine Gebot halten.
    2007DV solt den Namen des HERRN deines Gottes nicht misbrauchen / Denn der HERR wird den nicht vngestrafft lassen / der seinen Namen misbraucht.
    2008GEdencke des Sabbaths tags / das du jn heiligest.
    2009Sechs tage soltu erbeiten / vnd alle dein ding beschicken.
    2010Aber am siebenden tage ist der Sabbath des HERRN deines Gottes / Da soltu kein werck thun / noch dein Son / noch dein Tochter / noch dein Knecht / noch dein Magd / noch dein Vieh / noch dein Frembdlinger / der in deinen thoren ist.
    2011Denn sechs tage hat der HERR Himel vnd Erden gemacht / vnd das Meer / vnd alles was drinnen ist / vnd rugete am siebenden tage / Darumb segenet der HERR den Sabbath tag / vnd heiliget jn.
    2012DV solt deinen Vater vnd deine Mutter ehren /Auff das du lang lebest im Lande / das dir der HERR dein Gott gibt.
    2013DV solt nicht tödten.
    2014DV solt nicht ehebrechen.
    2015DV solt nicht stelen.
    2016DV solt kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nehesten.
    2017LAS dich nicht gelüsten deines Nehesten Haus. LAs dich nicht gelüsten deines Nehesten Weibs /noch seines Knechts / noch seiner Magd / noch seines Ochsen / noch seines Esels / noch alles das dein Nehester hat.
    2018VND alles Volck sahe den donner vnd blitz /vnd den dohn der Posaunen vnd den Berg rauchen. Da sie aber solches sahen / flohen sie vnd traten von ferne /
    2019vnd sprachen zu Mose / Rede du mit vns /wir wöllen gehorchen / vnd las Gott nicht mit vns reden / wir möchten sonst sterben.
    2020Mose aber sprach zum volck / Fürchtet euch nicht / Denn Gott ist komen / das er euch versuchte / Vnd das seine furcht euch fur augen were / das jr nicht sündiget.
    2021Also trat das volck von ferne / Aber Mose macht sich hinzu ins tunckel / da Gott innen war.
    2022VND der HERR sprach zu jm / Also soltu den kindern Jsrael sagen / Jr habt gesehen / das ich mit euch vom Himel geredt habe /
    2023darumb solt jr nichts neben mir machen / silbern vnd güldene Götter solt jr nicht machen.
    2024Einen Altar von Erden mache mir /darauff du dein Brandopffer vnd Danckopffer / deine schaf vnd rinder opfferst. Denn an welchem Ort ich meines Namens gedechtnis stifften werde / Da wil ich zu dir komen / vnd dich segenen /
    2025Vnd so du mir einen steinern Altar wilt machen / soltu jn nicht von gehawen steinen bawen / Denn wo du mit deinem Messer drüber ferest / so wirstu jn entweihen.
    2026Du solt auch nicht auff stuffen zu meinem Altar steigen / das nicht deine Schame auffgedeckt werde fur jm.
    2101DJS sind die Rechte die du jnen solt furlegen.
    2102SO du einen ebreischen Knecht keuffest / der sol dir sechs jar dienen / Jm siebenden jar sol er frey ledig ausgehen.
    2103Jst er on weib komen / so sol er auch on weib ausgehen / Jst er aber mit weib komen / so sol sein Weib mit jm ausgehen.
    2104Hat jm aber sein Herr ein Weib gegeben / vnd hat Söne oder Töchter gezeuget / So sol das weib vnd die kinder seines Herrn sein / er aber sol on weib ausgehen.
    2105Spricht aber der Knecht / Jch hab meinen Herrn lieb / vnd mein weib vnd kind / ich wil nicht frey werden /
    2106So bring jn sein Herr fur die Götter / vnd halt jn an die thür oder pfosten / vnd bore jm mit einer Pfrimen durch seine ohre / vnd er sey sein Knecht ewig.
    2107VERkeufft jemand seine Tochter zur magd / So sol sie nicht ausgehen wie die Knechte.
    2108Gefellet sie aber jrem Herrn nicht / vnd wil jr nicht zur Ehe helffen / so sol er sie zu lösen geben / Aber vnter ein frembd Volck sie zuuerkeuffen hat er nicht macht /weil er sie verschmehet hat.
    2109Vertrawet er sie aber seinem Son / so sol er Tochterrecht an jr thun.
    2110Gibt er jm aber ein andere / so sol er jr an jrem Futter / Decke vnd Eheschuld nicht abbrechen.
    2111Thut er diese drey nicht / so sol sie frey ausgehen / on Lösegeld.
    2112WEr einen Menschen schlegt das er stirbt / Der sol des tods sterben.
    2113Hat er jm aber nicht nachgestellet / sondern Gott hat jn lassen on gefehr in seine hende fallen / So wil ich dir einen Ort bestimmen / da hin er fliehen sol.
    2114Wo aber jemand an seinem Nehesten freuelt / vnd jn mit list erwürget / So soltu den selben von meinem Altar nemen / das man jn tödte.
    2115WEr seinen Vater oder Mutter schlegt / Der sol des Tods sterben.
    2116WEr einen Menschen stilet vnd verkeufft / das man jn bey jm findet / Der sol des tods sterben.
    2117WEr Vater vnd Mutter flucht / Der sol des Tods sterben.
    2118WEnn sich Menner mit einander haddern / vnd einer schlegt den andern mit einem stein oder mit einer faust / das er nicht stirbt / sondern zu bette ligt /
    2119Kompt er auff / das er ausgehet an seinem stabe /So sol der jn schlug / vnschüldig sein / On das er jm bezale / was er verseumet hat / vnd das Artztgeld gebe.
    2120WEr seinen Knecht oder Magd schlegt mit einem stabe / das er stirbt vnter seinen henden / Der sol darumb gestrafft werden.
    2121Bleibt er aber einen oder zween tage / so sol er nicht darumb gestrafft werden / denn es ist sein geld.
    2122WEnn sich Menner haddern vnd verletzen ein schwanger Weib / das jr die Frucht abgehet / vnd jr kein schade widerferet / So sol man jn vmb geld straffen / wie viel des weibs Man jm auff legt / vnd sols geben nach der Teidingsleute erkennen.
    2123Kompt jr aber ein schaden draus / So sol er lassen / Seele vmb seele /
    2124Auge vmb auge / Zan vmb zan / Hand vmb hand / Fus vmb fus /
    2125Brand vmb brand / Wund vmbwunde / Beule vmb beule.
    2126WEnn jemand seinen Knecht oder seine Magd in ein Auge schlegt vnd verderbts / der sol sie frey los lassen / vmb das auge.
    2127Desselbigen gleichen / wenn er seinem Knecht oder Magd ein Zan ausschlegt / sol er sie frey los lassen vmb den zan.
    2128WEnn ein Ochse einen Man oder Weib stösset /das er stirbt / So sol man den Ochsen steinigen / vnd sein fleisch nicht essen / so ist der Herr des ochsen vnschüldig.
    2129Jst aber der Ochs vorhin stössig gewesen / vnd seinem Herrn ists angesagt / vnd er jn nicht verwaret hat / vnd tödtet darüber einen man oder weib / So sol man den ochsen steinigen / vnd sein Herr sol sterben.
    2130Wird man aber ein Geld auff jn legen / So sol er geben sein Leben zu lösen / was man jm auff legt.
    2131Desselbigen gleichen sol man mit jm handeln / wenn er Son oder Tochter stösset.
    2132Stösset er aber einen Knecht oder Magd / so sol er jrem Herrn dreissig silbern Sekel geben / vnd den Ochsen sol man steinigen.
    2133SO jemand eine Gruben auffthut / oder grebt eine grube / vnd decket sie nicht zu / vnd fellet darüber ein Ochs oder Esel hin ein /
    2134So sols der Herr der gruben mit geld dem andern wider bezalen / Das Ass aber sol sein sein.
    2135WEnn jemands Ochse eins andern ochsen stösset das er stirbt / So sollen sie den lebendigen ochsen verkeuffen / vnd das geld teilen / vnd das Ass auch teilen.
    2136Jsts aber kund gewesen / das der ochs stössig vorhin gewesen ist / vnd sein Herr hat jn nicht verwaret / So sol er einen ochsen vmb den andern vergelten / vnd das Ass haben.
    2201WEnn jemand einen Ochsen oder Schaf stilet /vnd schlachts oder verkeuffts / Der sol fünff ochsen fur einen ochsen wider geben / vnd vier schaf fur ein schaf.
    2202WEnn ein Dieb ergrieffen wird / das er einbricht vnd wird drob geschlagen / das er stirbt / So sol man kein Blutgericht vber jenen lassen gehen.
    2203Jst aber die Sonne vber jn auffgangen / So sol man das Blutgericht gehen lassen. ES sol aber ein Dieb widerstatten / Hat er nichts /so verkeuff man jn vmb seinen Diebstal.
    2204Findet man aber bey jm den Diebstal lebendig / es sey ochse / esel oder schaf / so sol ers zwifeltig wider geben.
    2205WEnn jemand einen Acker oder Weinberg beschedigt / das er sein Vieh lesset schaden thun / in eines andern Acker / Der sol von dem besten auff seinem acker vnd weinberge widerstatten.
    2206WEnn ein Fewr auskompt / vnd ergreifft die dornen / vnd verbrend die garben oder Getreide das noch stehet / oder den Acker / Sol der widerstatten / der das fewr angezündet hat.
    2207WEnn jemand seinem Nehesten gelt oder gerete zu behalten thut / vnd wird dem selbigen aus seinem Hause gestolen / Findet man den Dieb / So sol ers zwifeltig wider geben.
    2208Findet man aber den Dieb nicht / So sol man den Hauswirt fur die Götter bringen / ob er nicht seine handhab an seines Nehesten habe gelegt.
    2209WO einer den andern schüldigt vmb einicherley vnrecht / es sey vmb ochsen oder esel / oder schaf /oder kleider / oder allerley das verloren ist / So sollen beider sache fur die Götter komen / Welchen die Götter verdamnen / Der sols zwifeltig seinem Nehesten widergeben.
    2210WEnn jemand seinem Nehesten ein esel oder ochsen / oder schaf oder jrgend ein Vieh zu behalten thut / vnd stirbt jm / oder wird beschedigt / oder wird jm weggetrieben / das niemand sihet /
    2211So sol mans vnter jnen auff einen Eid bey dem HERRN komen lassen / ob er nicht habe seine hand / an seines Nehesten habe gelegt / Vnd des guts Herr sols annemen /das jener nicht bezalen müsse.
    2212Stilets jm aber ein Dieb / so sol ers seinem Herrn bezalen.
    2213Wird es aber zurissen / sol er zeugnis dauon bringen / vnd nicht bezalen.
    2214WEnn jemand von seinem Nehesten entlehnet /vnd wird beschedigt oder stirbt / das sein Herr nicht da bey ist / so sol ers bezalen.
    2215Jst aber sein Herr da bey / sol ers nicht bezalen / weil ers vmb sein gelt gedingt hat.
    2216WEnn jemand eine Jungfraw beredt / die noch nicht vertrawet ist / vnd beschlefft sie / Der sol jr geben jre Morgengab / vnd sie zum weibe haben.
    2217Wegert sich aber jr Vater sie jm zu geben / Sol er gelt dar wegen / wie viel einer Jungfrawen zur Morgengabe gebürt.
    2218DJE Zeuberinnen soltu nicht leben lassen.
    2219Wer ein Vieh beschlefft / der sol des tods sterben.
    2220Wer den Göttern opffert / on dem HERRN allein /der sey verbannet.
    2221DJE frembdlingen soltu nicht schinden / noch vnterdrücken / Denn jr seid auch frembdlinge in Egyptenlande gewesen.
    2222JR solt kein Widwen vnd Waisen beleidigen /
    2223Wirstu sie beleidigen / so werden sie zu mir schreien / vnd ich werde jr schreien erhören.
    2224So wird mein zorn ergrimmen / das ich euch mit dem schwert tödte / vnd ewre weiber widwen / vnd ewre kinder Waisen werden.
    2225WEnn du Geld leihest meinem Volck das arm ist bey dir / Soltu jn nicht zu schaden dringen / vnd keinen Wucher auff jn treiben.
    2226WEnn du von deinem Nehesten ein Kleid zum pfande nimpst / Soltu es jm widergeben / ehe die Sonne vntergehet /
    2227Denn sein Kleid ist sein einige decke seiner haut / darin er schlefft. Wird er aber zu mir schreien / So werde ich jn erhören / Denn ich bin gnedig.
    2228DEn Göttern soltu nicht fluchen / Vnd den Obersten in deinem Volck soltu nicht lestern.
    2229Deine fülle vnd Threnen soltu nicht verziehen. DEinen ersten Son soltu mir geben.
    2230So soltu auch thun mit deinem Ochsen vnd schafe / Sieben tag las es bey seiner Mutter sein / Am achten tage / soltu mirs geben.
    2231JR solt heilige Leute fur mir sein / Darumb solt jr kein fleisch essen / das auff dem felde von Thieren zurissen ist / sondern fur die Hunde werfen.
    2301DV solt falscher anklage nicht gleuben / Das du einem Gottlosen beystand thust / vnd ein falscher Zeuge seiest.
    2302DV solt nicht folgen der Menge zum bösen / vnd nicht antworten fur Gericht / das du der Menge nach /vom Rechten weichest.
    2303DV solt den geringen nicht schmücken in seiner Sache.
    2304WEnn du deines feindes ochsen oder esel begegnest / das er jrret / So soltu jm denselben wider zuführen.
    2305Wenn du des / der dich hasset / esel sihest vnter seiner last ligen / Hüt dich vnd las jn nicht / sondern verseume gern das deine vmb seinen willen.
    2306DV solt das Recht deines Armen nicht beugen in seiner Sache.
    2307Sey ferne von falschen Sachen. Den Vnschüldigen vnd Gerechten soltu nicht erwürgen /Denn ich las den Gottlosen nicht recht haben.
    2308DV solt nicht geschencke nemen / Denn geschencke machen die sehenden blind / vnd verkeren die sachen der Gerechten.
    2309DJE Frembdlingen solt jr nicht vnterdrücken /Denn jr wisset vmb der Frembdlingen hertz / die weil jr auch seid Frembdlinge in Egyptenland gewesen.
    2310SEchs jar soltu dein Land beseen / vnd seine Früchte einsamlen /
    2311Jm siebenden jar soltu es rugen vnd ligen lassen / das die Armen vnter deinem Volck dauon essen / Vnd was vberbleibt / las das Wild auff dem felde essen. Also soltu auch thun mit deinem Weinberge vnd Oleberge.
    2312SEchs tage soltu deine erbeit thun / Aber des siebenden tags soltu feiren / Auff das dein ochs vnd esel rugen / vnd deiner Magd son vnd Frembdling sich erquicken.
    2313Alles was ich euch gesagt habe / das haltet. Vnd anderer Götternamen solt jr nicht gedencken / Vnd aus ewrem munde sollen sie nicht gehöret werden.
    2314DRey mal solt jr mir Fest halten im jar / nemlich /
    2315das Fest der vngesewrten Brot soltu halten /Das du sieben tage vngesewrt brot essest (wie ich dir geboten habe) vmb die zeit des monden Abib / Denn in demselbigen bistu aus Egypten gezogen / Erscheinet aber nicht leer fur mir.
    2316Vnd das Fest der ersten Erndten / der Frücht die du auff dem felde geseet hast / Vnd das Fest der einsamlung im ausgang des jars / wenn du deine erbeit einsamlet hast vom felde.
    2317DRey mal im jar sollen erscheinen fur dem HERRN dem Herrscher / alle deine Mansbilde.
    2318Du solt das blut meines Opffers nicht neben dem Sawerteig opffern / Vnd das fette von meinem Fest / sol nicht bleiben bis auff morgen.
    2319DAs erstling / von der ersten Frucht auff deinem felde / soltu bringen in das Haus des HERRN deines Gottes / Vnd solt das Böcklin nicht kochen / dieweil es an seiner muttermilch ist.
    2320SJhe / Jch sende einen Engel fur dir her / der dich behüte auff dem wege / vnd bringe dich an den Ort den ich bereit habe.
    2321Darumb hüte dich fur seinem Angesicht / vnd gehorche seiner stimme / vnd erbittere jn nicht / Denn er wird ewer vbertreten nicht vergeben / vnd mein Name ist in jm.
    2322Wirstu aber seine stimme hören / vnd thun alles was ich dir sagen werde / So wil ich deiner feinde Feind / vnd deiner widerwertigen Widerwertiger sein.
    2323WEnn nu mein Engel fur dir hergehet / vnd dich bringet an die Amoriter / Hethiter / Pheresiter / Cananiter / Heuiter vnd Jebusiter / vnd ich sie vertilge /
    2324So soltu jre Götter nicht anbeten / noch jnen dienen / vnd nicht thun / wie sie thun / Sondern du solt jre Götzen vmbreissen vnd zubrechen.
    2325Aber dem HERRN ewrm Gott solt jr dienen / So wird er dein Brot vnd dein Wasser segenen / Vnd ich wil alle Kranckheit von dir wenden.
    2326Vnd sol nichts vntrechtig noch vnfruchtbars sein in deinem Lande /vnd wil dich lassen alt werden.
    2327JCh wil mein schrecken fur dir her senden / vnd alles Volck verzagt machen / dahin du kompst / vnd wil dir geben alle deine Feinde in die flucht.
    2328Jch wil Hornissen fur dir her senden / die fur dir eraus jagen die Heniter / Cananiter / vnd Hethiter.
    2329Jch wil se nicht auff ein jar ausstossen fur dir / auff das nicht das Land wüst werde / vnd sich wilde Thier wider dich mehren /
    2330Einzelen nach ein ander / wil ich sie fur dir er aus stossen / bis das du wechsest /vnd das Land besitzest.
    2331VND wil deine Grentze setzen / das Schilffmeer / vnd das Philister meer / vnd die wüsten bis an das Wasser / Denn ich wil dir in deine hand geben die Einwoner des Lands / das du sie solt ausstossen fur dir her.
    2332Du solt mit jnen oder mit jren Göttern keinen Bund machen /
    2333Sondern las sie nicht wonen in deinem Lande / das sie dich nicht verfüren wider mich / Denn wo du jren Göttern dienest / wird dirs zum ergernis geraten.
    2401VND zu Mose sprach er / Steig erauff zum HERRN / du vnd Aaron / Nadab vnd Abihu / vnd die siebenzig Eltesten Jsrael / vnd betet an von ferne /
    2402Aber Mose alleine nahe sich zum HERRN / vnd las jene sich nicht erzu nahen / vnd das Volck kome auch nicht mit jm erauff.
    2403MOse kam vnd erzelet dem Volck alle wort des HERRN / vnd alle Rechte / Da antwortet alles Volck mit einer stim / vnd sprachen / Alle wort / die der HERR gesagt hat / wollen wir thun.
    2404Da schreib Mose alle wort des HERRN / vnd macht sich des morgens früe auff / vnd bawet einen Altar vnten am Berge / mit zwelff Seulen / nach den zwelff stemmen Jsrael.
    2405Vnd sandte hin Jüngling aus den kindern Jsrael / das sie Brandopffer drauff opfferten / vnd Danckopffer dem HERRN von Farren.
    2406VND Mose nam die helffte des Bluts / vnd thets in ein becken / Die an der helfft sprenget er auff den Altar.
    2407Vnd nam das buch des Bunds / vnd las es fur den ohren des volcks / Vnd da sie sprachen / Alles was der HERR gesagt hat / wollen wir thun vnd gehorchen /
    2408Da nam Mose das Blut vnd sprenget das Volck damit / vnd sprach / Sehet / Das ist blut des Bunds / den der HERR mit euch macht / vber allen diesen worten.
    2409DA stiegen Mose / Aaron / Nadab vnd Abihu /vnd die siebenzig Eltesten Jsrael hin auff /
    2410vnd sahen den Gott Jsrael. Vnter seinen Füssen war es /wie ein schöner Saphir / vnd wie die gestalt des Himels / wens klar ist.
    2411Vnd er lies seine Hand nicht vber die selben Obersten in Jsrael / Vnd da sie Gott geschawet hatten assen vnd truncken sie.
    2412VND der HERR sprach zu Mose / Kom er auff zu mir auff den Berg / vnd bleib da selbs / das ich dir gebe steinern Taffeln / vnd Gesetz / vnd Gebot / die ich geschrieben habe / die du sie leren sollst.
    2413Da macht sich Mose auff / vnd sein diener Josua / vnd steig auff den berg Gottes /
    2414vnd sprach zu den Eltesten / Bleibt hie / bis wir wider zu euch komen /Sihe / Aaron vnd Hur sind bey euch / Hat jemand eine Sache der kome fur die selben.
    2415DA nu Mose auff den Berg kam / bedeckt eine wolcke den berg /
    2416Vnd die Herligckeit des HERRN wonete auff dem berge Sinai / vnd decket jn mit der wolcken sechs tage / vnd rieff Mose am siebenden tage aus der wolcken.
    2417Vnd das ansehen der herrligkeit des HERRN war wie ein verzerend fewr / auff der spitze des Bergs / fur den kindern Jsrael.
    2418vnd Mose gieng mitten in die wolcken / vnd steig auff den Berg / vnd bleib auff dem berge viertzig tage vnd vierzig nacht.
    2501VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    2502Sage den Kindern Jsrael / das sie mir ein Hebopffer geben / Vnd nemet die selben von jederman / der es williglich gibt.
    2503Das ist aber das Hebopffer / das jr von jnen nemen solt / Gold / silber / ertz /
    2504gele seiden / scharlacken / rosinrot / weisse seiden / zigenhar /
    2505ötlicht widerfel / dachsfel / foernholtz /
    2506öle zur lampen / specerey zur Salben vnd gutem Reuchwerg /
    2507Onychstein vnd eingefaste steine zum Leibrock / vnd zum Schiltin.
    2508VND sie sollen mir ein Heiligthum machen / Das ich vnter jnen wone.
    2509Wie ich dir ein Furbilde der Wonunge / vnd alles seines Geretes zeigen werde /so solt jrs machen.
    2510MAchet eine Lade von foern holtz / Drithalb ellen sol die lenge sein / anderthalb ellen die breite /vnd anderhalb ellen die höhe.
    2511Vnd solt sie mit feinem gold vberziehen / inwendig vnd auswendig / Vnd mache einen gülden Krantz oben vmbher.
    2512Vnd geus vier gülden Rincken / vnd mache sie an jre vier Ecken / also / das zween rincken seien auff einer seiten / vnd zween auff der ander seiten.
    2513Vnd mache Stangen von foern holtz / vnd vberzeuch sie mit golde /
    2514vnd steck sie in die rincken an der Laden seiten / das man sie da beytrage /
    2515Vnd sollen in den rincken bleiben / vnd nicht heraus gethan werden.
    2516Vnd solt in die Lade das Zeugnis legen / das ich dir geben werde.
    2517DV solt auch einen Gnadenstuel machen von feinem golde / Drithalb ellen sol seine lenge sein / vnd anderthalb ellen seine breite.
    2518Vnd solt zween Cherubim machen von tichtem golde / zu beiden enden des Gnadenstuels /
    2519das ein Cherub sey an diesem ende / der ander an dem andern ende / Vnd also zween Cherubim seien an des Gnadenstuels enden.
    2520Vnd die Cherubim sollen jre Flügel ausbreiten oben vber her / das sie mit jren flügeln den Gnadenstuel bedecken / vnd eins jglichen Andlitz gegen dem andern stehe / Vnd jre Andlitz sollen auff den Gnadenstuel sehen.
    2521Vnd solt den Gnadenstuel oben auff die Lade thun / Vnd in die Lade das Zeugnis legen / das ich dir geben werde.
    2522Von dem Ort wil ich dir zeugen vnd mit dir reden / nemlich / von dem Gnadenstuel zwisschen den zween Cherubim / der auff der Laden des Zeugnis ist / alles was ich dir gebieten wil an die kinder Jsrael.
    2523DV solt auch einen Tisch machen von foern holtz / Zwo ellen sol seine lenge sein / vnd ein elle seine breite / vnd anderthalb ellen seine höhe.
    2524Vnd solt jn vberziehen mit feinem golde / Vnd einen gülden Krantz vmb her machen /
    2525vnd eine Leisten vmb her / einer handbreit hoch / vnd einen gülden Krantz vmb die leisten her.
    2526Vnd solt vier gülden Ringe dran machen / an die vier ort an seinen vier füssen /
    2527hart vnter der leisten sollen die ringe sein / das man Stangen drein thu / vnd den Tisch trage /
    2528Vnd solt die stangen von foernholtz machen / vnd sie mit golde vberziehen / das der Tisch da mit getragen werde.
    2529Du solt auch seine Schüsseln / Becher /Kannen Schalen / aus feinem golde machen / da mit man aus vnd einschencke.
    2530Vnd solt auff den Tisch allezeit Schawbrot legen fur mir.
    2531DV solt auch einen Leuchter von feinem tichten golde machen / daran sol der schafft mit röhren /schalen / kneuffen / vnd blumen sein.
    2532Sechs röhren sollen aus dem Leuchter zun seiten ausgehen / aus jglicher seiten drey röhren /
    2533ein jgliche röhre sol drey offen schalen / kneuffe vnd blumen haben / Das sollen sein die sechs röhren aus dem Leuchter.
    2534Aber der schafft am Leuchter / solvier offen schalen mit kneuffen vnd blumen haben /
    2535Vnd ja einen knauff vnter zwo röhren / welcher sechs aus dem Leuchter gehen.
    2536Denn beide jre kneuffe vnd röhren sollen aus jm gehen / alles ein ticht lauter gold.
    2537VND solt sieben Lampen machen oben auff / das sie gegen ander leuchten /
    2538vnd Leuchtschneutzen vnd Lesschnepffe von feinem golde /
    2539aus einem Centner feines golds soltu das machen / mit allem diesem Geret.
    2540Vnd sihe zu / Das du es machest nach jrem Bilde / das du auff dem Berge / gesehen hast.
    2601DJE Wonung soltu machen von zehen Teppichen / von weisser gezwirnter seiden / von geler seiden / von scharlacken vnd rosinrot / Cherubim soltu dran machen künstlich.
    2602Die lenge eins Teppichs sol acht vnd zwenzig ellen sein / die breite vier ellen /vnd sollen alle zehen gleich sein /
    2603vnd sollen ja funff zusamen gefüget sein / eine an die andern.
    2604Vnd solt Schleufflin machen von geler seiden an jglichs teppichs orten / da sie sollen zusamen gefugt sein / das ja zween vnd zween an jren orten zusamen gehefft werden /
    2605funffzig schleufflin an jglichem teppich / das einer den andern zusamen fasse.
    2606Vnd solt funffzig güldene Heffte machen damit man die teppich zusamen heffte / einen an den andern / auff das es eine Wonung werde.
    2607DV solt auch eine Decke aus zigenhar machen /zur Hütten vber die Wonunge / von eilff teppichen.
    2608Die lenge eins teppichs sol dreissig ellen sein /die breite aber vier ellen / vnd sollen alle eilffe gleichgros sein.
    2609Fünffe soltu an einander fügen / vnd sechse auch an einander / das du den sechsten teppich zwifeltig machest forn an der Hütten.
    2610Vnd solt an einem jglichen teppich funffzig Schleufflin machen an jren orten / das sie aneinander bey den enden gefüget werden.
    2611Vnd solt funffzig eherne Heffte machen /vnd die heffte in die Schleufflin thun / das die Hütte zusamen gefüget / vnd eine hütte werde.
    2612Aber das vberlenge an den teppichen der Hütten / soltu die helfft lassen vberhangen an der Hütten /
    2613auff beiden seiten eine ellenlang / das das vbrige sey an der hütten seiten / vnd auff beiden seiten sie bedecke.
    2614Vber diese Decke soltu eine decke machen / von rötlichen Widerfellen / Dazu vber sie / eine decke von Dachsfellen.
    2615DV solt auch Bretter machen zu der Wonung von foern holtz die stehen sollen /
    2616Zehen ellenlang sol ein Bret sein / vnd anderhalb ellen breit.
    2617Zween Zapffen sol ein bret haben / das eins an das ander müge gesetzt werden / Also soltu alle bretter der Wonunge machen.
    2618Zwenzig sollen jr stehen gegen dem mittag /
    2619die sollen vierzig silbern Füsse vnten haben / ja zween füsse vnter jglichem bret / an seine zween zapffen.
    2620Also auff der andern seiten / gegen mitternacht / sollen auch zwenzig bret stehen /
    2621vnd vierzig silbern füsse / ja zween füsse vnter jglichem bret.
    2622Aber hinden an der Wonung / gegen dem Abend soltu sechs bret machen /
    2623dazu zwey bret hinden an die zwo ecken der Wonung /
    2624das ein jglichs der beider sich mit seinem ortbret von vnten auff geselle / vnd oben am heubt gleich zusamen kome mit einem klammer /
    2625Das acht breter seien mit jren silbem füssen / der sechzehen sein / ja zween vnter einem bret.
    2626VND solt Riegel machen von foern holtz / funffe zu den breten auff einer seiten der Wonunge /
    2627vnd funffe zu den breten auff der ander seiten der wonunge / vnd funff zu den breten / hinden an der wonunge gegen dem abend.
    2628Vnd solt die Riegel mitten an den breten durch hin stossen / vnd alles zusamenfassen / von einem ort zu dem andern.
    2629Vnd solt die Bret mit golde vberziehen / vnd jre Rincken von gold machen / das man die Riegel drein thu /
    2630Vnd die riegel soltu mit gold vberziehen. Vnd also soltu denn die Wonung auffrichten / nach der weise / wie du gesehen hast auff dem Berge.
    2631VND solt einen Furhang machen von geler seiden / scharlacken vnd rosinrot / vnd gezwirnter weis ser seiden / vnd solt Cherubim dran machen künstlich /
    2632Vnd solt jn hengen an vier Seulen von foern holtz / die mit gold vberzogen sind / vnd güldene Kneuffe / vnd vier silberne Füsse haben.
    2633Vnd solt den Furhang mit Hefften anhefften / vnd die Lade des Zeugnis inwendig des Furhangs setzen / das er euch ein vnterscheid sey zwisschen dem Heiligen vnd dem Allerheiligsten.
    2634VND solt den Gnadenstuel thun auff die Lade des Zeugnis in dem Allerheiligsten.
    2635Den Tisch aber setze ausser dem Furhang / vnd den Leuchter gegen dem Tisch vber / zu mittag werts der Wonunge / das der Tisch stehe gegen mitternacht.
    2636VND solt ein Tuch machen in die Thür der Hütten / gewirckt von geler seiden / rosinrot / scharlacken vnd gezwirnter weisser seiden.
    2637Vnd solt dem selben Tuch funff Seulen machen von foern holtz mit gold vberzogen / mit gülden kneuffen / vnd solt jnen funff ehrnen füsse giessen.
    2701VND solt einen Altar machen von foern holtz /funff ellenlang vnd breit / das er gleich vierecket sey /vnd drey ellen hoch /
    2702Hörner soltu auff seinen vier Ecken machen / vnd solt jn mit ertz vberziehen.
    2703Mache auch Asschentöpffe / Schauffeln / Becken /Krewel / Kolpfannen / alle sein Gerete soltu von ertz machen.
    2704Du solt auch ein ehern Gitter machen / wie ein Netz / vnd vier eherne Ringe an seine vier ort /
    2705Du solts aber von vnten auff vmb den Altar machen / das das Gitter reiche bis mitten an den Altar.
    2706Vnd solt auch Stangen machen zu dem Altar von foern holtz / mit ertz vberzogen /
    2707vnd solt die Stangen in die ringe thun / das die Stangen seien an beiden seiten des Altars / da mit man jn tragen möge.
    2708Vnd solt jn also von Brettern machen / das er inwendig hol sey / Wie dir auff dem Berge gezeigt ist.
    2709DV solt auch der Wonung einen Hof machen /einen Vmbhang / von gezwirnter weisser seiden /Auff einer seiten hundert ellenlang / gegen dem Mittag /
    2710vnd zwenzig Seulen / auff zwenzig ehern füssen / vnd ehrne kneuffe mit jren reiffen von silber.
    2711Also auch gegen Mitternacht sol sein ein Vmbhang / hundert ellenlang / zwenzig Seulen auff zwenzig eheren füssen / vnd jre Kneuffe mit jren reiffen von silber.
    2712Aber gegen dem Abend sol die breite des Hofs haben einen Vmbhang / funffzig ellenlang / zehen Seulen auff zehen Füssen.
    2713Gegen dem Morgen aber sol die breite des Hofs haben funffzig ellen.
    2714Also / das der vmbhang habe auff einer seiten funffzehen ellen / dazu drey Seulen auff dreien Füssen /
    2715Vnd aber funffzehen ellen auff der andern seiten / dazu drey Seulen auff dreien Füssen.
    2716ABer in dem thor des Hofs / sol ein Tuch sein zwenzig ellen breit / gewircket von geler seiden /scharlacken / rosinrot / vnd gezwirnter weisser seiden / Dazu vier Seulen auff jren vier Füssen.
    2717Alle seulen vmb den Hof her / sollen silbern reiffe vnd silbern kneuffe vnd eherne füsse haben.
    2718Vnd die lenge des Hofs sol hundert ellen sein / die breite funffzig ellen / die höhe funff ellen / von gezwirnter weisser seiden / vnd seine füsse sollen ehern sein.
    2719Auch alle Gerete der Wonung zu allerley Ampt / vnd alle seine Negel / vnd alle Negel des Hofs sollen ehern sein.
    2720GEbeut den kindern Jsrael / das sie zu dir bringen das allerreinest lauter öle von Olebawmen gestossen zur Leuchten / das man allezeit oben in die Lampen thue /
    2721in der Hütten des Stiffts / ausser dem Vorhang / der fur dem Zeugnis hangt. Vnd Aaron vnd seine Söne / sollen sie zurichten / beide des morgens vnd des abends fur dem HERRN / Das sol euch ein ewige Weise sein auff ewre Nachkomen / vnter den kindern Jsrael.
    2801VND solt Aaron deinen Bruder vnd seine Söne zu dir nemen / aus den kindern Jsrael / das er mein Priester sey / nemlich / Aaron vnd seine söne /Nadab / Abihu / Eleasar / vnd Jthamar.
    2802Vnd solt Aaron deinem Bruder heilige Kleider machen / die herrlich vnd schön seien.
    2803Vnd solt reden mit allen die eins weisen hertzen sind / die ich mit dem Geist der weisheit erfüllet habe / das sie Aaron kleider machen zu seiner Weihe / das er mein Priester sey.
    2804DAS sind aber die Kleider die sie machen sollen /Das Schiltlin / Leibrock / Seidenrock / Engenrock / Hut vnd Gürtel. Also sollen sie heilige Kleider machen deinen bruder Aaron / vnd seinen Sönen / das er mein Priester sey.
    2805Dazu sollen sie nemen gold /gele seiden / scharlacken / rosinrot / vnd weisse seiden.
    2806DEN Leibrock sollen sie machen von gold / geler seiden / scharlacken / rosinrot / vnd gezwirnter weisser seiden / künstlich /
    2807Das er auff beiden achseln zusamen gefügt / vnd an beiden seiten zusamen gebunden werde.
    2808Vnd seine Gurt drauff / sol derselben kunst vnd wercks sein / von gold / geler seiden /scharlacken / rosinrot / vnd gezwirnter weisser seiden.
    2809VND solt zween Onicherstein nemen / vnd drauff graben die Namen der kinder Jsrael /
    2810auff jglichen sechs namen / nach dem orden jrs Alters.
    2811Das soltu thun durch die Steinschneiter / die da Siegelgraben /also / das sie mit gold vmbher gefasset werden.
    2812Vnd solt sie auff die schultern des Leibrocks hefften / das es Steine seien zum Gedechtnis fur die kinder Jsrael / Das Aaron jre namen auff seinen beiden schultern trage fur dem HERRN zum Gedechtnis.
    2813VND solt güldene Spangen machen /
    2814vnd zwo Keten von feinem golde mit zwey enden / aber die gelied in einander hengend / vnd solt sie an die Spangen thun.
    2815DAS Amptschiltlin soltu machen nach der kunst / wie den Leibrock / von gold / geler seiden /scharlacken / rosinrot vnd gezwirnter weisser seiden.
    2816Vier ecket sol es sein vnd zwifach / eine hand breit sol seine lenge sein / vnd eine hand breit seine breite.
    2817Vnd solts füllen mit vier rigen vol Stein / Die erste rige sey / ein Sarder / Topaser / Smaragd.
    2818Die ander / ein Rubin / Saphir / Demand.
    2819Die dritte /ein Lyncurer / Achat / Amethist.
    2820Die vierde / ein Türkis / Onich / Japis. Jn gold sollen sie gefasset sein in allen rigen /
    2821vnd sollen nach den zwelff Namen der kinder Jsrael stehen / gegraben vom Steinschneiter / ein jglicher seines namens nach den zwelff Stemmen.
    2822VND solt Keten zu dem Schiltlin machen / mit zwey enden / Aber die gelied in einander hengend /von feinem golde /
    2823vnd zween gülden Ringe an das Schiltlin / Also / das du die selben zween ringe hefftest an zwo ecken des Schiltlins /
    2824vnd die zwo gülden Keten / in die selben zween ringe an den beiden ecken des Schiltlins thust.
    2825Aber die zwey ende der zwo keten / soltu in zwo Spangen thun / vnd sie hefften auff die schultern am Leibrock gegenander vber.
    2826VND solt zween ander gülden Ringe machen /vnd an die zwo ander ecken des Schiltlins hefften an seinem ort / inwendig gegen dem Leibrock.
    2827Vnd solt aber zween gülden Ringe machen / vnd an die zwo ecken vnten am Leibrock gegen ander hefften /da der Leibrock zusamen gehet oben an den Leibrock künstlich.
    2828Vnd man sol das Schiltlin mit seinen Ringen / mit einer gelen Schnur an die ringe des Leibrocks knüpffen / das es auff dem künstlich gemachtem Leibrock hart anlige / vnd das Schiltlin sich nicht von dem Leibrock los mache.
    2829ALso sol Aaron die Namen der kinder Jsrael tragen in dem Amptschiltlin / auff seinem hertzen / wenn er in das Heilige gehet / zum gedechtnis fur dem HERRN allezeit.
    2830Vnd solt in das Amptschiltlin thun Liecht vnd Recht / das sie auff dem hertzen Aarons seien / wenn er eingehet fur den HERRN / vnd trage das Ampt der kinder Jsrael auff seinem hertzen /fur dem HERRN alle wege.
    2831DV solt auch den Seidenrock vnter den Leibrock machen / gantz von geler seiden.
    2832Vnd oben mitten in / sol ein Loch sein / vnd ein borte vmb das loch her zusamen gefalten / das nicht zureisse.
    2833Vnd vnten an seinem Saum / soltu Granatepffel machen von geler seiden / scharlacken / rosinrot / vmb vnd vmb / Vnd zwisschen die selben / güldene Schellen / auch vmb vnd vmb /
    2834das ein gülden Schelle sey / darnach ein Granatapffel / vnd aber ein gülden schelle /vnd wider ein Granatapffel / vmb vnd vmb / an dem saum desselben Seidenrocks.
    2835Vnd Aaron sol jn anhaben wenn er dient / das man seinen klang höre /wenn er aus vnd ein gehet in das Heilige fur dem HERRN / auff das er nicht sterbe.
    2836DV solt auch ein Stirnblat machen von feinem golde / vnd ausgraben / wie man die Siegel ausgrebt /die Heiligkeit des HERRN.
    2837Vnd solts hefften an eine gele Schnur / fornen an den Hut
    2838auff der stirn Aaron / Das also Aaron trage die missethat des Heiligen / das die kinder Jsrael heiligen in allen Gaben jrer heiligung / Vnd es sol alle weg an seiner Stirn sein /das er sie versüne fur dem HERRN.
    2839DV solt auch den Engenrock machen von weisser seiden / vnd einen Hut von weisser seiden machen / vnd einen gestickten Gürtel.
    2840VND den Sönen Aaron soltu Röcke / Gürtel vnd Hauben machen / die herrlich vnd schön seien.
    2841Vnd solt sie deinem bruder Aaron sampt seinen Sönen anziehen / Vnd solt sie salben / vnd jre hende füllen /vnd sie weihen / das sie meine Priester seien.
    2842Vnd solt jnen leinen Niderkleid machen / zu bedecken das fleisch der scham / von den lenden bis an die hüfften.
    2843Vnd Aaron vnd seine Söne sollen sie anhaben /wenn sie in die Hütten des Stiffts gehen / oder hin zu tretten zum Altar / das sie dienen in dem Heiligthum /das sie nicht jre missethat tragen / vnd sterben müssen / Das sol jm vnd seinem Samen nach jm ein ewige Weise sein.
    2901DAS ists auch / das du jnen thun solt / das sie mir zu Priester geweihet werden. Nim einen jungen Farren / vnd zween Wider on wandel /
    2902vngesewrt Brot vnd vngesewrte Kuchen mit öle gemenget / vnd vngesewrte Fladen mit öle gesalbet / Von weitzen melh soltu solchs alles machen /
    2903Vnd solts in einen Korb legen / vnd in dem korbe erzu bringen / sampt dem Farren vnd den zween Widern.
    2904VND solt Aaron vnd seine Söne fur die thür der Hütten des Stiffts füren / vnd mit wasser wasschen /
    2905Vnd die Kleider nemen / vnd Aaron anziehen den Engenrock / vnd den Seidenrock / vnd den Leibrock / vnd das Schiltlin zu dem Leibrock. Vnd solt jn gürten aussen auff den Leibrock /
    2906vnd den Hut auff sein Heubt setzen / vnd die heilige Kron an den Hut.
    2907Vnd solt nemen das Salböle / vnd auff sein heubt schütten / vnd jn salben.
    2908Vnd seine Söne soltu auch erzu füren / vnd den Engenrock jnen anziehen /
    2909vnd beide Aaron vnd auch sie mit Gürteln gürten / vnd jnen die Hauben auffbinden / das sie das Priesterthum haben zu ewiger weise. VND solt Aaron vnd seinen Sönen die hende füllen /
    2910vnd den Farren erzu füren / für die Hütte des Stiffts / Vnd Aaron sampt seinen Sönen sollen jr hende auff des Farren heubt legen.
    2911Vnd solt den Farren schlachten fur dem HERRN / fur der thür der Hütten des Stiffts /
    2912Vnd solt seines Bluts nemen /vnd auff des Altars hörner thun / mit deinem finger /vnd alles ander blut an des Altars boden schütten.
    2913Vnd solt alles fett nemen am eingeweide / vnd das netze vber der lebber / vnd die zwo nieren / mit dem fett das drüber ligt / vnd solts auff dem Altar anzünden.
    2914Aber des Farren fleisch / fell vnd mist soltu aussen fur dem Lager mit Fewr verbrennen / denn es jst ein Sündopfer.
    2915ABer den einen Wider soltu nemen / vnd Aaron sampt seinen Sönen sollen jre hende auff sein heubt legen.
    2916Denn soltu jn schlachten / vnd seines Bluts nemen / vnd auff den Altar sprengen rings rumb.
    2917Aber den Wider soltu zulegen in stück / vnd sein eingeweide wasschen vnd schenckel / vnd solts auff seine stück vnd heubt legen /
    2918vnd den gantzen Wider anzünden auff dem Altar / Denn es ist dem HERRN ein Brandopffer / ein süsser geruch / ein fewr des HERRN.
    2919DEn andern Wider aber soltu nemen / vnd Aaron sampt seinen Sönen / sollen jre hende auff sein Heubt legen /
    2920vnd solt jn schlachten / vnd sein Bluts nemen / vnd Aaron vnd seinen Sönen auff den rechten Ohrknorbel thun / vnd auff den Daumen jrer rechten hand / vnd auff den grossen Zehe jres rechten fusses /Vnd solt das blut auff den Altar sprengen rings rumb.
    2921Vnd solt das blut auff dem Altar nemen vnd Salböle / vnd Aaron vnd seine kleider / seine Söne vnd jre kleider besprengen / So wird er vnd seine kleider /seine Söne vnd jre kleider geweihet.
    2922DArnach soltu nemen das fett von dem Wider /den schwantz / vnd das fett am eingeweide / das netz vber der lebber / vnd die zwo nieren mit dem fett drüber / vnd die rechte schulder (denn es ist ein Wider der fülle)
    2923vnd ein brot / vnd ein ölekuchen / vnd einen fladen aus dem korbe des vngesewrten brots /der fur dem HERRN stehet /
    2924Vnd legs alles auff die hende Aaron vnd seiner Söne / vnd webe es dem HERRN.
    2925Darnach nims von jren Henden / vnd zünde es an auff dem Altar zum Brandopffer / zum süssen geruch fur dem HERRN / Denn das ist ein fewr des HERRN.
    2926VNd solt die brust nemen vom Wider der fülle Aarons / vnd solts fur dem HERRN weben / das sol dein Teil sein.
    2927Vnd solt also heiligen die Webebrust / vnd die Hebeschulder / die gewebet vnd gehebet sind von dem Wider der fülle Aarons vnd seiner Söne /
    2928Vnd sol Aarons vnd seiner Söne sein / ewiger weise / von den kindern Jsrael / Denn es ist ein Hebopffer / vnd die Hebopffer sollen des HERRN sein / von den kindern Jsrael an jren Danckopffern vnd Hebopffern.
    2929ABer die heiligen kleider Aaron sollen seine Söne haben nach jm / das sie darinnen gesalbet / vnd jre hende gefüllet werden.
    2930Welcher vnter seinen Sönen / an seine stat Priester wird / der sol sie sieben tage anziehen / das er gehe in die Hütten des Stiffts /zu dienen im Heiligen.
    2931DV solt aber nemen den Wider der Füllung /vnd sein fleisch an eim heiligen ort kochen.
    2932Vnd Aaron mit seinen Sönen / sol des selben Widers fleisch essen / sampt dem Brot im korbe / fur der thür der Hütten des Stiffts /
    2933Denn es ist versünung da mit geschehen / zu füllen jre hende / das sie geweihet werden / Kein ander sol es essen / Denn es ist heilig.
    2934Wo aber etwas vberbleibt von dem Fleisch der füllung / vnd von dem Brot / bis an den morgen / das soltu mit fewr verbrennen / vnd nicht essen lassen / Denn es ist heilig.
    2935VND solt also mit Aaron vnd seinen Sönen thun alles was ich dir geboten habe / Sieben tage soltu jre hende füllen /
    2936vnd teglich einen Farren zum Sündopffer schlachten zur versünunge. Vnd solt den Altar entsündigen / wenn du jn versünest / vnd solt jn salben das er geweihet werde.
    2937Sieben tage soltu den Altar versünen / vnd jn weihen / das er sey ein Altar das Allerheiligste / Wer den Altar anrüren wil / der sol geweihet sein.
    2938VND das soltu mit dem Altar thun / zweyierige Lemmer soltu alle wege des tages drauff opffern /
    2939Ein lamb des morgens / das ander zwisschen abends.
    2940Vnd zu einem Lamb ein zehenden semelmels gemenget mit eim vierteil von eim Hin gestossen öles / vnd ein vierteil vom Hin weins / zum Tranckopffer.
    2941Mit dem andern Lamb zwisschen abends soltu thun / wie mit dem Speisopffer vnd Tranckopffer des morgens / zu süssem geruch / ein fewr dem HERRN.
    2942Das ist das tegliche Brandopffer bey ewren Nachkomen fur der thür der Hütten des Stiffts fur dem HERRN / Da ich euch zeugen / vnd mit dir reden wil /
    2943Daselbs wil ich den kindern Jsrael erkandt vnd geheiliget werden in meiner Herrligkeit /
    2944Vnd wil die Hütten des Stiffts mit dem Altarheiligen / vnd Aaron vnd seine Söne mir zu Priester weihen.
    2945Vnd wil vnter den kindern Jsrael wonen / vnd jr Gott sein /
    2946Das sie wissen sollen / Jch sey der HERR jr Gott / der sie aus Egyptenland füret / das ich vnter jnen wone / Jch der HERR jr Gott.
    3001DV solt auch einen Reuchaltar machen zu reuchern von foern holtz /
    3002einer ellenlang vnd breit /gleich vierecket / vnd zwo ellen hoch / mit seinen Hörnern.
    3003Vnd solt jn mit feinem golde vberziehen /sein Dach vnd seine Wende ringes vmbher / vnd seine Hörner. Vnd solt einen Krantz von gold vmbher machen /
    3004vnd zween gülden Ringe vnter dem krantz zu beiden seiten / das man Stangen drein thue / vnd jn da mittrage.
    3005Die stangen soltu auch von foern holtz machen / vnd mit gold vberziehen.
    3006Vnd solt jn setzen fur den Furhang / der fur der Laden des Zeugnis hangt / vnd fur dem Gnadenstuel der auff dem Zeugnis ist / Von dannen ich dir werde zeugen.
    3007VND Aaron sol drauff reuchern gut Reuchwerg /alle morgen / wenn er die Lampen zuricht /
    3008Desselben gleichen wenn er die Lampen anzündet zwisschen abends / sol er solch geruch auch reuchern / Das sol das teglich Gereuch sein fur dem HERRN bey ewrn Nachkomen.
    3009Jr solt kein frembd Gereuch drauff thun / auch kein Brandopffer / noch Speisopffer / vnd kein Tranckopffer drauff opffern.
    3010Vnd Aaron sol auff seinen Hörnern versünen ein mal im jar / mit dem blut des Sündopffers zur versünung / Solch versünung sol jerlich ein mal geschehen bey ewrn Nachkomen / Denn das ist dem HERRN das allerheiligst.
    3011VND der HERR redet mit Mose vnd sprach /
    3012Wenn du die Heubt der kinder Jsrael zelest / so sol ein jglicher dem HERRN geben die versünung seiner Seele auff das jnen nicht eine Plage widerfare / wenn sie gezelet werden.
    3013Es sol aber ein jglicher der mit in der zal ist / ein halben Sekel geben / nach dem sekel des Heiligthums / Ein sekel gilt zwenzig Gera / Solcher halber sekel sol das Hebopffer des HERRN sein.
    3014Wer in der zal ist / von zwenzig jaren vnd drüber / der sol solch Hebopffer dem HERRN geben.
    3015Der Reiche sol nicht mehr geben /vnd der Arme nicht weniger an dem halben sekel / den man dem HERRN zur Hebe gibt / fur die versünung jrer Seelen.
    3016Vnd du solt solch Geld der versünung nemen von den kindern Jsrael / vnd an den Gottesdienst der Hütten des Stiffts legen / das es sey den kindern Jsrael ein Gedechtnis fur dem HERRN / das er sich vber jre Seele versünen lasse.
    3017VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    3018Du solt auch ein ehrn Handfas machen mit eim ehrn fus / zu wasschen. Vnd solts setzen zwisschen der Hütten des Stiffts vnd dem Altar / vnd wasser drein thun /
    3019das Aaron vnd seine Söne jre hende vnd füsse draus wasschen /
    3020wenn sie in die Hütten des Stiffts gehen oder zum Altar / das sie dienen mit reuchen / einem fewr des HERRN /
    3021auff das sie nicht sterben. Das sol ein ewige Weise sein jm vnd seinem Samen bey jren Nachkomen.
    3022VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    3023Nim zu dir die besten Specerey / die edlesten Myrrhen / funffhundert (sekel) vnd Cynnamet die helfft so viel / zwey hundert vnd funffzig / vnd Kalmes auch zwey hundert vnd funffzig /
    3024vnd Casien funff hundert / nach dem sekel des Heiligthums / vnd Ole von ölebawm ein Hin /
    3025vnd mache ein heiliges Salböle /nach der Apoteker kunst.
    3026VND solt da mit salben die Hütten des Stiffts /vnd die Laden des Zeugnis /
    3027den Tisch mit alle seinem gerete / den Leuchter mit seinem gerete / den Reuchaltar /
    3028den Brandopffersaltar mit alle seinem gerete / vnd das Handfas mit seinem fus.
    3029Vnd solt sie also weihen / das sie das Allerheiligst seien / Denn wer sie anrüren wil / der sol geweihet sein.
    3030Aaron vnd seine Söne soltu auch salben / vnd sie mir zu Priester weihen.
    3031Vnd solt mit den kindern Jsrael reden / vnd sprechen / Dis Ole sol mir eine heilige Salbe sein bey ewren Nachkomen.
    3032Auff Menschenleib sols nicht gegossen werden / Solt auch seines gleichen nicht machen / denn es ist heilig / darumb sols euch heilig sein.
    3033Wer ein solchs macht / oder einem andern dauon gibt / Der sol von seinem Volck ausgerottet werden.
    3034VND der HERR sprach zu Mose / Nim zu dir Specerey / Balsam / Stacten / Galben vnd reinen Weyrauch / eins so viel als des andern /
    3035vnd mache Reuchwerg draus / nach Apoteker kunst / gemengt /das es rein vnd heilig sey.
    3036Vnd solts zu puluer stossen / vnd solt desselben thun fur das Zeugnis in der Hütten des Stiffts / Von dannen ich dir zeugen werde /Das sol euch das Allerheiligst sein.
    3037Vnd dis gleichen Reuchwerg solt jr auch nicht machen / sondern es sol dir heilig sein dem HERRN.
    3038Wer ein solchs machen wird / das er da mit reuche / Der wird ausgerottet werden von seinem Volck.
    3101VND der HERR redet mit Mose vnd sprach /
    3102Sihe / Jch hab mit namen beruffen Bezaleel / den son Vri / des sons Hur / vom stam Juda /
    3103vnd hab jn erfüllet mit dem geist Gottes / mit weisheit vnd verstand vnd erkentnis / vnd mit allerley werck
    3104künstlich zu erbeiten am gold / silber / ertz /
    3105künstlich stein zu schneiten / vnd einzusetzen / vnd künstlich zimmern am holtz / zu machen allerley werck.
    3106Vnd sihe / Jch hab jm zugegeben Ahaliab den son Ahisamach / vom stam Dan / Vnd hab allerley Weisen die weisheit ins hertz gegeben / das sie machen sollen alles was ich dir geboten habe.
    3107Die Hütte des Stiffts / die Lade des Zeugnis / den Gnadenstuel drauff / vnd alle gerete der Hütten.
    3108Den Tisch vnd seine gerete / den feinen Leuchter vnd alle sein gerete. Den Reuchaltar /
    3109den Brandopffersaltar / mit alle seinem gerete / das Handfas mit seinem fus.
    3110Die Amptskleider / vnd die heiligen Kleider des Priesters Aarons / vnd die kleider seiner Söne zum Priesterthum.
    3111Das Salböle /vnd das Reuchwerg von specerey zum Heilthum. Alles was ich dir geboten habe / werden sie machen.
    3112VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    3113Sage den kindern Jsrael / vnd sprich / Haltet meinen Sabbath / Denn derselb ist ein Zeichen zwisschen mir vnd euch / auff ewre Nachkomen / das jr wisset /das ich der HERR bin / der euch heiliget.
    3114Darumb so haltet meinen Sabbath / denn er sol euch heilig sein. Wer jn entheiliget / Der sol des tods sterben /Denn wer ein erbeit drinnen thut / des Seel sol ausgerottet werden von seinem Volck.
    3115Sechs tage sol man erbeiten / Aber am siebenden tag ist Sabbath /die heilige Ruge des HERRN / Wer ein erbeit thut am Sabbathtage / Sol des tods sterben.
    3116Darumb sollen die kinder Jsrael den Sabbath halten / das sie jn auch bey jren Nachkomen halten zum ewigen Bund.
    3117Er ist ein ewig Zeichen zwisschen mir vnd den kindern Jsrael. Denn sechs tage machte der HERR Himel vnd Erden / Aber am siebenden tage ruget er / vnd erquicket sich.
    3118VND da der HERR ausgeredt hatte mit Mose auff dem berge Sinai / Gab er jm zwo Tafeln des Zeugnis / die waren steinern / vnd geschrieben mit dem finger Gottes.
    3201DA aber das Volck sahe / das Mose verzog /von dem Berge zu komen / samlet sichs wider Aaron /vnd sprach zu jm / Auff / vnd mach vns Götter / die fur vns her gehen / Denn wir wissen nicht was diesem Man Mose widerfaren ist / der vns aus Egyptenland gefüret hat.
    3202Aaron sprach zu jnen / Reisset ab die gülden Ohrenringe an den ohren ewr Weiber / ewr Sönen vnd ewr Töchtern / vnd bringt sie zu mir.
    3203Da reiss alles Volck seine gülden Ohrenringe von jren ohren / vnd brachten sie zu Aaron.
    3204Vnd er nam sie von jren henden / vnd entwarffs mit eim griffel / Vnd machte ein gegossen Kalb / vnd sie sprachen / Das sind deine Götter Jsrael / die dich aus Egyptenlande gefüret haben.
    3205DA das Aaron sahe / bawet er einen Altar fur jm /vnd lies ausruffen vnd sprach / Morgen ist des HERRN Fest.
    3206Vnd stunden des morgens früe auff /vnd opfferten Brandopffer / vnd brachten dazu Danckopffer / Darnach satzt sich das Volck zu essen vnd zu trincken / vnd stunden auff zu spielen.
    3207Der HERR sprach aber zu mose / gehe / steig hinab / Denn dein Volck / das du aus Egyptenland gefüret hast / hats verderbt.
    3208Sie sind schnel von dem wege getretten / den ich jnen geboten habe / Sie haben jnen ein gegossen Kalb gemacht / vnd habens angebetet / vnd jm geopffert / vnd gesagt / Das sind deine Götter Jsrael / die dich aus Egyptenland gefüret haben.
    3209Vnd der HERR sprach zu Mose / Jch sehe das ein halsstarrig Volck ist /
    3210Vnd nu las mich /Das mein zorn vber sie ergrimme / vnd sie auffresse /So wil ich dich zum grossen Volck machen.
    3211Mose aber flehet fur dem HERRN seinem Gott /vnd sprach / Ah HERR / Warumb wil dein zorn ergrimmen vber dein Volck / das du mit grosser Krafft vnd starcker Hand hast aus Egyptenland gefüret?
    3212Warumb sollen die Egypter sagen / vnd sprechen /Er hat sie zu jrem vnglück ausgefürt / Das er sie erwürget im Gebirge / vnd vertilget sie von dem Erdboden. Kere dich von dem grim deines zorns / vnd sey gnedig vber die bosheit deines Volcks.
    3213Gedenck an deine diener Abraham / Jsaac / vnd Jsrael / denen du bey dir selbs geschworen / vnd jnen verheissen hast /Jch wil ewrn Samen mehren / wie die Stern am Himel / vnd alles Land das ich verheissen habe / wil ich ewrem Samen geben / vnd sollens besitzen ewiglich.
    3214Also gerewet den HERRN das vbel / das er drewete seinem Volck zu thun.
    3215MOse wand sich / vnd steig vom Berge / vnd hatte zwo Tafeln des Zeugnis in seiner hand / die waren geschrieben auff beiden seiten /
    3216Vnd Gott hatte sie selbs gemacht / vnd selber die schrifft drein gegraben.
    3217Da nu Josua höret des Volcks geschrey /das sie jauchzeten / sprach er zu Mose / Es ist ein geschrey im Lager wie im streit.
    3218Er antwortet / Es ist nicht ein geschrey gegenander / dere die obligen vnd vnterligen / sondern ich höre ein geschrey eins Singentantzs.
    3219ALs er aber nahe zum Lager kam / vnd das Kalb vnd den Reigen sahe / ergrimmet er mit zorn / vnd warff die Tafeln aus seiner hand / vnd zubrach sie vnten am berge.
    3220Vnd nam das Kalb / das sie gemacht hatten / vnd verbrands mit fewr / vnd zumalmets zu puluer / Vnd steubts auffs wasser / vnd gabs den kindern Jsrael zu trincken.
    3221VNd sprach zu Aaron / Was hat dir das Volck gethan / das du so eine grosse sünde vber sie bracht hast?
    3222Aaron sprach / Mein Herr las seinen zorn nicht ergrimmen / Du weisst das dis Volck böse ist.
    3223Sie sprachen zu mir / Mache vns Götter / die fur vns her gehen / Denn wir wissen nicht / wie es diesem Man Mose gehet / der vns aus Egyptenland gefüret hat.
    3224Jch sprach zu jnen / Wer hat gold / der reiss es abe vnd gebs mir / Vnd ich warffs ins fewr / daraus ist das Kalb worden.
    3225DA nu Mose sahe / das das Volck los worden war (Denn Aaron hatte sie los gemacht / durch ein Geschwetz / da mit er sie fein wolt anrichten)
    3226trat er in das thor des Lagers / vnd sprach / Her zu mir wer den HERRN angehört / Da samleten sich zu jm alle kinder Leui.
    3227Vnd er sprach zu jnen / So spricht der HERR der Gott Jsrael / Gürte ein jglicher sein Schwert auff seine Lenden / vnd durchgehet hin vnd wider / von einem thor zum andern im Lager / Vnd erwürge ein jglicher seinen Bruder / Freund vnd Nehesten.
    3228Die kinder Leui theten wie jnen Mose gesagt hatte / Vnd fiel des tages vom volck drey tausent Man.
    3229Da sprach Mose / Füllet heute ewre hende dem HERRN / ein jglicher an seinem Son vnd Bruder / das heute vber euch der Segen gegeben werde.
    3230DEs morgens sprach Mose zum volck / Jr habt eine grosse sünde gethan / Nu wil ich hin auff steigen zu dem HERRN / ob ich vieleicht ewre sünde versünen müge.
    3231Als nu Mose wider zum HERRN kam /sprach er / Ah / das Volck hat eine grosse sünde gethan / vnd haben jnen güldene Götter gemacht.
    3232Nu vergib jnen jre sünde / Wo nicht / so tilge mich auch aus deinem Buch / das du geschrieben hast.
    3233DER HERR sprach zu Mose / Was? Jch wil den aus meinem Buch tilgen / der an mir sündiget.
    3234So gehe nu hin / vnd füre das Volck / da hin ich dir gesagt habe / Sihe / mein Engel sol fur dir her gehen. Jch werde jre sünde wol heimsuchen / wenn mein zeit kompt heim zu suchen.
    3235Also straffte der HERR das Volck / das sie das Kalb hatten gemacht / welchs Aaron gemacht hatte.
    3301DEr HERR sprach zu Mose / Gehe / zeuch von dannen du vnd das Volck / das du aus Egyptenland gefüret hast / ins Land / das ich Abraham / Jsaac vnd Jacob geschworen habe / vnd gesagt / Deinem Samen wil ichs geben.
    3302Vnd wil fur dir her senden einen Engel / vnd Ausstossen die Cananiter / Amoriter / Hethiter / Pheresiter / Heuiter vnd Jebusiter /
    3303Jns land da milch vnd honig innen fleusst. Jch wil nicht mit dir hin auff ziehen / Denn du bist ein halsstarrig Volck /Jch möcht dich vnter wegen auffressen.
    3304Da das Volck diese böse Rede höret / trugen sie leide / vnd niemand trug seinen Schmuck an jm.
    3305VND der HERR sprach zu Mose / Sage zu den kindern Jsrael / Jr seid ein halsstarrig Volck / Jch werde ein mal plötzlich vber dich komen / vnd dich vertilgen / Vnd nu lege deinen Schmuck von dir / das ich wisse was ich dir thun sol.
    3306Also theten die kinder Jsrael jren schmuck von sich fur dem Berge Horeb.
    3307MOse aber nam die Hütten / vnd schlug sie auff /aussen ferne fur dem Lager / vnd hies sie eine Hütten des Stiffts / vnd wer den HERRN fragen wolt / muste er aus gehen zur Hütten des Stiffts fur das Lager.
    3308Vnd wenn Mose ausgieng zur Hütten / so stund alles Volck auff / vnd trat ein jglicher in seiner hütten thür / vnd sahen jm nach / bis er in die Hütte kam.
    3309Vnd wenn Mose in die Hütten kam / so kam die Wolckenseule ernider / vnd stund in der Hüttenthür /vnd redet mit Mose.
    3310Vnd alles volck sahe die Wolckenseule in der Hüttenthür stehen / vnd stunden auff / vnd neigten sich ein jglicher in seiner Hüttenthür.
    3311Der HERR aber redet mit Mose / von angesicht zu angesicht / wie ein Man mit seinem Freunde redet / Vnd wenn er widerkeret zum Lager / so weich sein diener Josua / der son Nun / der Jüngling nicht aus der Hütten.
    3312VND Mose sprach zu dem HERRN / Sihe / du sprichst zu mir / Füre das Volck hin auff / vnd lesst mich nicht wissen / wen du mit mir senden wilt / So du doch gesagt hast / Jch kenne dich mit namen / vnd hast Gnade fur meinen augen funden.
    3313Hab ich denn gnade fur deinen augen funden / So las mich deinen weg wissen / da mit ich dich kenne / vnd gnade fur deinen Augen finde / Vnd sihe doch / das dis volck dein Volck ist.
    3314ER sprach / Mein Angesicht sol gehen / da mit wil ich dich leiten.
    3315Er aber sprach zu jm / Wo nicht dein Angesicht gehet / so füre vns nicht von dannen hin auff /
    3316Denn wo bey sol doch erkandt werden /das ich vnd dein Volck fur deinen Augen gnade funden haben / On wenn du mit vns gehest? Auff das ich vnd dein Volck gerhümet werden fur allem volck das auff dem Erdboden ist.
    3317Der HERR sprach zu Mose / Was du jtzt geredt hast / wil ich auch thun /Denn du hast gnade fur meinen Augen funden / vnd ich kenne dich mit namen.
    3318ER aber sprach / So las mich deine Herrligkeit sehen.
    3319Vnd er sprach / Jch wil fur deinem angesicht her alle meine Güte gehen lassen / vnd wil lassen predigen des HERRN namen fur dir / Wem ich aber gnedig bin / dem bin ich gnedig / vnd wes ich mich erbarme / des erbarme ich mich.
    3320Vnd sprach weiter / Mein Angesicht kanstu nicht sehen /Denn kein Mensch wird leben / der mich sihet.
    3321Vnd der HERR sprach weiter / Sihe / Es ist ein raum bey mir / da soltu auff dem Fels stehen /
    3322Wenn denn nu mein Herrligkeit fur vbergehet / wil ich dich in der Felsklufft lassen stehen / Vnd meine Hand sol ob dir halten / bis ich fur vbergehe.
    3323Vnd wenn ich meine Hand von dir thue / wirstu mir hinden nach sehen /Aber mein Angesicht kan man nicht sehen.
    3401VND der HERR sprach zu Mose / Hawe dir zwo steinern Tafeln / wie die ersten waren / das ich die wort darauff schreibe / die in den ersten Tafeln waren / welche du zubrochen hast.
    3402Vnd sey morgen bereit / das du früe auff den berg Sinai steigest / vnd daselbs zu mir tretest auff des Bergesspitzen.
    3403Vnd las niemand mit dir hin auff steigen / das niemand gesehen werde vmb den gantzen Berg her / Auch kein schaf noch rind las weiden gegen diesem Berg.
    3404VND Mose hieb zwo steinern Tafeln / wie die ersten waren. Vnd stund des morgens früe auff / vnd steig auff den berg Sinai / wie jm der HERR geboten hatte / vnd nam die zwo steinern Tafeln in seine hand.
    3405Da kam der HERR ernider in einer Wolcken / vnd trat daselbs bey jn / vnd prediget von des HERRN Namen.
    3406Vnd da der HERR fur seinem angesicht vbergieng / rieff er / HERR / HERR / Gott barmhertzig vnd gnedig / vnd gedültig / vnd von grosser gnad vnd trew /
    3407Der du beweisest gnade in tausent Gelied / vnd vergibst missethat / vbertretung vnd sünde. Vnd fur welchem niemand vnschüldig ist / Der du die missethat der Veter heimsuchest auff Kinder vnd Kindskinder / bis ins dritte vnd vierde Gelied.
    3408VND Mose neiget sich eilend zu der erden / vnd betet jn an /
    3409vnd sprach / Hab ich HERR gnade fur deinen augen funden / So gehe der HERR mit vns /Denn es ist ein halsstarrig Volck / Das du vnser missethat vnd sünden gnedig seiest / vnd lassest vns dein Erbe sein.
    3410VND er sprach / Sihe / Jch wil einen Bund machen fur alle deinem Volck / vnd wil Wunder thun /der gleichen nicht geschaffen sind in allen Landen /vnd vnter allen Völckern / vnd alles Volck / dar vnter du bist / sol sehen des HERRN werck / Denn wunderbarlich sols sein / das ich bey dir thun werde.
    3411HAlt / was ich dir heute gebiete / Sihe / Jch wil fur dir her ausstossen die Amoriter / Cananiter / Hethiter / Pheresiter / Heuiter / vnd Jebusiter.
    3412Hüt dich / das du nicht einen Bund machest mit den Einwonern des Lands / da du ein kompst / das sie dir nicht ein Ergernis vnter dir werden.
    3413Sondern jre Altar soltu vmbstürtzen / vnd jre Götzen zubrechen /vnd jre Haine ausrotten.
    3414Denn du solt kein andern Gott anbeten / Denn der HERR heisst ein Eiuerer /darumb das er ein eiueriger Gott ist /
    3415Auff das / wo du ein Bund mit des landes Einwonern machest / vnd wenn sie huren jren Göttern nach / vnd opffern jren Göttern / das sie dich nicht laden / vnd du von jrem Opffer essest /
    3416vnd nemest deinen Sönen jre Töchter zu Weibern / vnd dieselben denn huren jren Göttern nach / vnd machen deine Söne auch jren Göttern nachhuren.
    3417DV solt dir keine gegossen Götter machen.
    3418Das Fest der vngesewrten Brot soltu halten / Sieben tage soltu vngesewrt Brot essen / wie ich dir geboten habe / vmb die zeit des monds Abib / Denn in dem mond Abib / bistu aus Egypten gezogen.
    3419ALles was seine Mutter am ersten bricht / ist mein / Was menlich sein wird / in deinem Vieh das seine mutter bricht / es sey Ochsen oder Schaf.
    3420Aber den Erstling des esels / soltu mit eim schaf lösen / Wo du es aber nicht lösest / so brich jm das genick. Alle Erstegeburt deiner Söne soltu lösen /Vnd das niemand fur mir lehr erscheine.
    3421SEchs tage soltu erbeiten / am siebenden tage soltu feiren / beide mit pflügen vnd mit erndten.
    3422Das Fest der wochen soltu halten mit den Erstlingen der Weitzenerndte / Vnd das Fest der Einsamlung / wenn das jar vmb ist.
    3423DRey mal im jar sol alle Mansnamen erscheinen fur dem Herrscher / dem HERRN vnd Gott Jsrael.
    3424Wenn ich die Heiden fur dir ausstossen / vnd deine Grentze weitern werde / sol niemand deines Landes begeren / die weil du hin auff gehest drey mal im jar zu erscheinen fur dem HERRN deinem Gott.
    3425DV solt das blut meines Opffers nicht opffern auff dem gesewrten brot / Vnd das opffer des Osterfests / sol nicht vber nacht bleiben bis an den morgen.
    3426DAs Erstling von den ersten Früchten deines Ackers soltu in das Haus des HERRN deines Gottes bringen. Du solt das Bröcklin nicht kochen / wens noch an seiner muttermilch ist.
    3427VND der HERR sprach zu Mose / Schreib diese wort / Denn nach diesen worten / hab ich mit dir vnd mit Jsrael einen Bund gemacht.
    3428Vnd er war alda bey dem HERRN vierzig tage vnd vierzig nacht / vnd ass kein brot / vnd tranck kein wasser. Vnd er schreib auff die Tafeln solchen Bund / die zehenwort.
    3429Da nu mose vom berge sinai gieng / hatte er die zwo Tafeln des Zeugnis in seiner hand / vnd wuste nicht das die haut seines Angesichts glentzet / dauon das er mit jm geredt hatte.
    3430Vnd da Aaron vnd alle kinder Jsrael sahen / das die haut seines Angesichts glentzet / furchten sie sich zu jm zu nahen.
    3431Da rieff jnen Mose / Vnd sie wandten sich zu jm / beide Aaron vnd alle Obersten der gemeine / vnd er redte mit jnen.
    3432Darnach naheten alle kinder Jsrael zu jm /Vnd er gebot jnen alles / was der HERR mit jm geredt hatte auff dem berge Sinai.
    3433Vnd wenn er solchs alles mit jnen redte / legt er eine Decke auff sein angesicht.
    3434Vnd wenn er hin ein gieng fur den HERRN /mit jm zu reden / thet er die Decke abe / bis er wider eraus gieng / Vnd wenn er eraus kam / vnd redet mit den kindern Jsrael was jm geboten war /
    3435so sahen denn die kinder Jsrael sein angesicht an / wie das die haut seines Angesichts glentzet / So thet er die Decke wider auff sein angesicht / bis er wider hin ein gieng /mit jm zu reden.
    3501VND Mose versamlet die gantze Gemeine der kinder Jsrael / vnd sprach zu jnen / Das ists das der HERR geboten hat / das jr thun solt.
    3502Sechs tage solt jr erbeiten / den siebenden tag aber solt jr heilig halten / ein Sabbath der ruge des HERRN / Wer drinnen erbeit / Sol sterben.
    3503Jr solt kein Fewr anzünden am Sabbath tag / in allen ewren Wonungen.
    3504VND Mose sprach zu der gantzen Gemeine der kinder Jsrael / Das ists / das der HERR geboten hat.
    3505Gebt vnter euch Hebeopffer dem HERRN / also /das das Hebeopffer des HERRN ein jglicher williglich bringe / gold / silber / ertz /
    3506Gele seiden / scharlacken / rosinrot / weisse seiden / vnd zigenhar /
    3507Rötlich widderfell / dachsfell / vnd foern holtz /
    3508Ole zur Lampen / vnd specerey zur Salben / vnd zu gutem Reuchwerg /
    3509Onich vnd eingefasste Steine zum Leibrock / vnd zum Schiltlin.
    3510VND wer vnter euch verstendig ist / der kom vnd mache / was der HERR geboten hat /
    3511die Wonung mit jrer Hütten / vnd decken / rincken / bretter / rigel / seulen vnd füssen.
    3512Die Lade mit jren stangen / den Gnadenstuel vnd Furhang.
    3513Den Tisch mit seinen stangen / vnd alle seinem gerete / vnd die Schaubrot.
    3514Den Leuchter zu leuchten / vnd sein gerete / vnd seine Lampen / vnd das Ole zum liecht
    3515Den Reuchaltar mit seinen stangen / Die Salbe vnd specerey zum Reuchwerg / Das tuch fur der Wonunge thür.
    3516Den Brandopffersaltar mit seinem ehrne gitter / stangen vnd alle seinem gerete / Das Handfas mit seinem fusse.
    3517Den vmbhang des Vorhofs / mit seinen seulen vnd füssen / vnd das Tuch des thors am Vorhof.
    3518Die negel der Wonung vnd des Vorhofs mit jren seulen.
    3519Die Kleider des Ampts zum dienst im Heiligen / die heiligen kleider Aarons des Priesters / mit den kleidern seiner Söne zum Priesterthum.
    3520DA gieng die gantze Gemeine der kinder Jsrael aus von Mose.
    3521Vnd alle die es gerne vnd williglich gaben / kamen vnd brachten das Hebopffer dem HERRN / zum werck der Hütten des Stiffts / vnd zu alle seinem dienst / vnd zu den heiligen Kleidern.
    3522Es brachten aber beide Man vnd Weib wers williglich thet / heffte / ohrrincken / ringe vnd spangen /vnd allerley gülden gerete / Dazu bracht jederman gold zur Webe dem HERRN.
    3523Vnd wer bey jm fand gele seiden / scharlacken / rosinrot / weisse seiden / zigenhar / rötlicht widderfell / vnd dachsfell /der bracht es.
    3524Vnd wer silber vnd ertz hub / der brachts zur Hebe dem HERRN / Vnd wer foern holtz bey jm fand / der brachts zu allerley werck des Gottesdiensts.
    3525VNd welche verstendige Weiber waren / die wirckten mit jren henden vnd brachten jr werck von geler seiden / scharlacken / rosinrot / vnd weisser seiden /
    3526vnd welche Weiber solche erbeit kundten /vnd willig dazu waren / die wirckten zigenhar.
    3527Die Fürsten aber brachten Onych / vnd eingefasste Steine zum Leibrock vnd zum Schiltlin /
    3528Vnd Specerey vnd Ole zun Liechtern vnd zur Salbe / vnd zu gutem Reuchwerg.
    3529Also brachten die kinder Jsrael williglich / beide Man vnd Weib / zu allerley werck / das der HERR geboten hatte durch Mose / das mans machen solt.
    3530VND Mose sprach zu den kindern Jsrael /Sehet / der HERR hat mit namen beruffenden Bezaleel / den son Vri / des sons Hur / vom stam Juda /
    3531vnd hat jn erfüllet mit dem geist Gottes / das er weise / verstendig / geschickt sey zu allerley Werck /
    3532künstlich zu erbeiten am gold / silber vnd ertz /
    3533eddelstein schneiten vnd einsetzen / holtz zimmern / zu machen allerley künstlich erbeit.
    3534Vnd hat jm sein hertz vnterweiset / sampt Ahaliab dem son Ahisamach vom stam Dan.
    3535Er hat jr hertz mit weisheit erfüllet / zu machen allerley werck zu schneiten /wircken vnd zu sticken / mit geler seiden / scharlacken / rosinrot / vnd weisser seiden / vnd mit weben /das sie machen allerley werck / vnd künstliche erbeit erfinden.
    3601DA erbeiten Bezaleel vnd Ahaliab vnd alle weise Menner / denen der HERR weisheit vnd verstand gegeben hatte zu wissen / wie sie allerley werck machen solten zum dienst des Heiligthums / nach allem das der HERR geboten hatte.
    3602Vnd Mose rieff dem Bezaleel vnd Ahaliab vnd alle weisen Mennern /denen der HERR weisheit gegeben hatte in jr hertz /nemlich / alle die sich willig dar erboten vnd hinzu traten / zu erbeiten an dem wercke.
    3603Vnd sie namen zu sich von Mose alle Hebe / die die kinder Jsrael brachten zu dem wercke des diensts des Heiligthums /das es gemacht würde / Denn sie brachten alle morgen jre willige Gabe zu jm.
    3604DA kamen alle Weisen die am werck des Heiligthums. Da höret das Volck auff zu bringen / Denn sie machten /
    3605vnd sprachen zu Mose / Das Volck bringt zu viel / mehr denn zum werck dieses Diensts not ist /das der HERR zu machen geboten hat.
    3606Da gebot Mose / das man ruffen lies durchs Lager / Niemand thu mehr zur Hebe des Heiligthums. Da höret das Volck auff zu bringen /
    3607Denn des dings war gnug zu allerley werck das zu machen war / vnd noch vbrig.
    3608ALso machten alle weise Menner vnter den Erbei tern am werck / die Wonung / zehen Teppiche von gezwirnter weisser seiden / geler seiden / scharlacken /rosinrot / Cherubim künstlich.
    3609Die lenge eines Teppichs war acht vnd zwenzig ellen / vnd die breit vier ellen / Vnd waren alle in einer mas.
    3610Vnd er hefftet ja funff Teppich zusamen / einen an den andern.
    3611Vnd machet gele Schleufflin an eines jglichen Teppichs ort / da sie zusamen gefügt werden /
    3612ja funffzig schleufflin an einem Teppich / da mit einer den andern fasset.
    3613Vnd machet funffzig gülden Hecklin / vnd füget die Teppich mit den Hecklin einen an den andern zusamen / das eine Wonung würde.
    3614VND er machet eilff Teppich von zigenharen /zur Hütten vber die Wonung.
    3615Dreissig ellenlang /vnd vier ellen breit / alle in einer mas.
    3616Vnd füget jr funff zusamen auff ein teil / vnd sechs zusamen auffs ander teil.
    3617Vnd macht ja funffzig Schleufflin an jglichen Teppich am ort / da mit sie zusamen gehefftet würden /
    3618vnd machet ja funffzig ehrne Hecklin / da mit die Hütte zusamen in eins gefüget würde.
    3619Vnd macht eine Decke vber die Hütten von rötlichten widderfellen / Vnd vber die / noch eine Decke von dachsfellen.
    3620VND machet Bretter zur Wonung von foern holtz / die stehen sollen.
    3621Ein jglichs zehen ellenlang / vnd anderhalb ellen breit.
    3622Vnd an jglichem zween Zapffen / da mit eins an das ander gesetzt würde. Also macht er alle Bretter zur Wonung /
    3623das der selben bretter / zwenzig gegen Mittagstunden.
    3624Vnd macht vierzig silbern Füsse drunter / vnter jglich bret zween füsse / an seine zween Zapffen.
    3625Also zur andern seiten der Wonung / gegen Mitternacht / macht er auch zwenzig bretter
    3626mit vierzig silbern füssen / vnter jglich bret zween füsse.
    3627Aber hinden an der Wonung gegen dem Abend / macht er sechs bretter /
    3628vnd zwey ander hinden an den zwo ecken der Wonung /
    3629das ein jglichs der beider / sich mit seinem ortbret von vnten auff gesellet / vnd oben am heubt zusamen keme mit einer klamer /
    3630Das der bret acht würden / vnd sechzehen silbern füsse / vnter jglichem zween füsse.
    3631VND er machet Riegel von foern holtz / funffe zu den Brettern auff der einen seiten der Wonung /
    3632vnd funffe auff der andern seiten / vnd funff hinden an gegen dem Abend.
    3633Vnd machet die Riegel / das sie mitten an den bretten durch hingestossen würden /von einem ende zum andern.
    3634Vnd vberzog die bretter mit golde / Aber jre Rincken macht er von gold zu den Riegeln / vnd vberzog die Riegel mit golde.
    3635VND machet den Furhang mit den Cherubim dran / künstlich mit geler seiden / scharlacken / rosinrot / vnd gezwirnter weisser seiden.
    3636Vnd machte zu dem selben vier Seulen von foern holtz / vnd vberzog sie mit gold / vnd jre köpffe von golde / vnd gos dazu vier silbern füsse.
    3637Vnd machet ein Tuch in der thür der Hütten von geler seiden / scharlacken / rosinrot vnd gezwirnter weisser seiden gestickt /
    3638vnd funff seulen dazu mit jren köpffen / Vnd vberzog jre köpffe vnd reiffe mit golde / vnd funff ehrne füsse dran.
    3701VND Bezaleel machet die Lade von foern holtz /drithalb ellenlang / anderhalb ellen breit vnd hoch.
    3702Vnd vberzog sie mit feinem golde / inwendig vnd auswendig / Vnd macht jr einen gülden Krantz vmbher.
    3703Vnd gos vier gülden Rincken an jre vier Ecken / auff jglicher seiten zween.
    3704Vnd machet Stangen von foern holtz / vnd vberzog sie mit golde /
    3705vnd thet sie in die Rincken an der Laden seiten / das man sie tragen kund.
    3706VND machet den Gnadenstuel von feinem golde /drithalb ellenlang / vnd anderhalb ellen breit /
    3707Vnd machet zween Cherubim / von tichtem golde / an die zwey ende des Gnadenstuels /
    3708Einen Cherub an diesem ende / den andern an jenem ende.
    3709Vnd die Cherubim breiten jre Flügel aus / von oben her / vnd deckten da mit den Gnadenstuel. Vnd jre Andlitz stunden gegen ander / vnd sahen auff den Gnadenstuel.
    3710VND er macht den Tisch von foern holtz / zwo ellenlang / eine elle breit / vnd anderhalb ellen hoch /
    3711vnd vberzog jn mit feinem golde / Vnd macht jm einen gülden Krantz vmbher.
    3712Vnd macht jm eine Leisten vmbher einer hand breit hoch / vnd macht einen gülden Krantz vmb die Leisten her.
    3713Vnd gos dazu vier gülden Rincken / vnd thet sie an die vier Ort / an seinen vier Füssen /
    3714hart an der Leisten /das die Stangen drinnen weren / da mit man den Tisch trüge.
    3715Vnd macht die Stangen von foern holtz / vnd vberzog sie mit gold / das man den Tisch da mit trüge.
    3716Vnd macht auch von feinem golde das gerete auff den Tisch / Schüsseln / Becher / Kannen vnd Schalen / da mit man aus vnd einschencket.
    3717VND macht den Leuchter von feinem tichtem golde / Daran waren / der schafft mit rhören / schalen / kneuffen vnd blumen.
    3718Sechs Rhören giengen zu seinen seiten aus / zu jglicher seiten drey rhören /
    3719drey Schalen waren an jglichem rhor mit Kneuffen vnd Blumen.
    3720An dem Leuchter aber waren vier schalen mit kneuffen vnd blumen /
    3721ja vnter zwo rhören ein knauff / Das also sechs rhören aus jm giengen /
    3722vnd jre kneuffe vnd rhören daran / Vnd war alles aus tichtem feinem gold.
    3723Vnd macht die sieben Lampen / mit jren Liechtschneutzen / vnd Lesschnepffen von feinem gold /
    3724Aus einem Centner feines golds macht er jn / vnd alle sein Gerete.
    3725ER macht auch den Reuchaltar von foern holtz /ein ellenlang vnd breit / gleich vierecket / vnd zwo ellen hoch / mit seinen Hörnern.
    3726Vnd vberzog jn mit feinem golde / sein dach vnd seine wende rings vmbher / vnd seine Hörner. Vnd macht jm ein Krantz vmb her von golde /
    3727vnd zween gülden Rincken vnter dem krantz / zu beiden seiten / Das man Stangen drein thet / vnd jn da mit trüge /
    3728Aber die stangen macht er von foern holtz / vnd vberzog sie mit golde.
    3729Vnd macht die heilige Salbe / vnd Reuchwerg von reiner specerey / nach Apoteker kunst.
    3801VND machte den Brandopffersaltar von foern holtz / fünff ellenlang vnd breit / gleich vierecket /vnd drey ellen hoch.
    3802Vnd machte vier Hörner die aus jm giengen / auff seinen vier ecken / vnd vberzog jn mit ertz.
    3803Vnd macht allerley gerete zu dem Altar /Aschentöpffe / schauffeln / becken / kreuel / kolpfannen / alles von ertz.
    3804Vnd macht am Altar ein Gitter /wie ein netze / von ertz vmbher / von vnten auff bis an die helfft des Altars.
    3805Vnd gos vier Rincken / an die vier ort des ehrnen gitters zu stangen /
    3806Die selben macht er von foern holtz / vnd vberzog sie mit ertz /
    3807vnd thet sie in die rincken an den seiten des Altars /das man jn da mit trüge. Vnd machet jn inwendig hol.
    3808VND macht das Handfas von ertz / vnd seinen Fus auch von ertz / gegen den Weibern / die fur der thür der Hütten des Stiffts dieneten.
    3809VND er machte einen Vorhof gegen Mittag mit einem vmbhang / hundert ellenlang / von gezwirnter weisser seiden /
    3810mit jren zwenzig seulen / vnd zwenzig füssen von ertz / aber jre kneuffe vnd reiffe von silber.
    3811Des selben gleichen gegen Mitternacht hundert ellen / mit zwenzig seulen / vnd zwenzig füssen / von ertz / aber jre kneuffe vnd reiffe von silber.
    3812Gegen dem Abend aber funffzig ellen / mit zehen seulen / vnd zehen füssen / aber jre kneuffe vnd reiffe von silber.
    3813Gegen dem Morgen aber funffzig ellen /
    3814xxx
    3815Funffzehen ellen auff jglicher seiten des thors am Vorhof / ja mit drey seulen / vnd dreien füssen.
    3816Das alle vmbheng des Vorhofs waren von gezwirneter weisser seiden /
    3817vnd die füsse der seulen von ertz / vnd jre kneuffe vnd reiffe von silber / also /das jre köpffe vberzogen waren mit silber / Aber jre reiffe waren silbern an allen seulen des Vorhofs.
    3818VND das Tuch in dem thor des Vorhofs / macht er gestick von geler seiden / scharlacken / rosinrot vnd gezwirneter weisser seiden / zwentzig ellenlang / vnd fünff ellen hoch / nach der mas der Vmbhenge des Vorhofs.
    3819Da zu vier seulen / vnd vier füsse von ertz / vnd jre kneuffe von silber / vnd jre köpffe vberzogen / vnd jre reiffe silbern.
    3820Vnd alle negel der Wonung vnd des Vorhofs rings rumb waren von ertz.
    3821DAS ist nu die summa zu der Wonung des Zeugnis / die erzelet ist / wie Mose gesagt hat / zum Gottesdienst der Leuiten / vnter der hand Jthamar Aarons des Priesters son.
    3822Die Bezaleel der son Vri /des sons Hur / vom stam Juda machte / alles wie der HERR Mose geboten hatte /
    3823Vnd mit jm Ahaliab /der son Ahisamach / vom stam Dan / ein Meister zu schneiten / zu wircken / vnd zu sticken mit geler seiden / scharlacken / rosinrot / vnd weisser seiden.
    3824ALes Golde / das vererbeit ist in diesem gantzen Werck des Heiligthums / das zur Webe gegeben ward / ist neun vnd zwentzig Centner / sieben hundert vnd dreissig Sekel / nach dem sekel des Heiligthums.
    3825Des Silbers aber / das von der Gemeine kam / war hundert Centner / tausent sieben hundert fünff vnd sechzig Sekel / nach dem sekel des Heiligthums.
    3826So manch Heubt / so manch halber sekel / nach dem sekel des Heiligthums / von allen die gezelet wurden /von zwentzig jaren an vnd drüber / Sechs hundert mal tausent / drey tausent / fünff hundert vnd funffzig.
    3827AVs den hundert Centnern silbers / gosman die füsse des Heiligthums / vnd die füsse des Furhangs /hundert füsse aus hundert Centner / ja einen Centner zum fus.
    3828Aber aus den tausent / sieben hundert /vnd fünff vnd siebenzig Sekel / wurden gemacht der seulen kneuffe / vnd jre köpffe vberzogen / vnd jre reiffe.
    3829DJe Webe aber des Ertzs war / siebenzig Centner / zwey tausent vnd vier hundert Sekel.
    3830Daraus wurden gemacht die füsse / in der thür der Hütten des Stiffts. Vnd der ehrne Altar / vnd das ehrne Gitter dran / vnd alles gerete des Altars.
    3831Dazu die füsse des Vorhofs rings rumb / vnd die füsse des thors am Vorhofe / alle negel der Wonung / vnd alle negel des Vorhofs rings rumb.
    3901ABer von der gelen seiden / scharlacken vnd rosinrot / machten sie Aaron Amptkleider / zu dienen im Heiligthum / Wie der HERR Mose geboten hatte.
    3902VND er macht den Leibrock mit Golde / geler seiden / scharlacken / rosinrot / vnd gezwirneter weisser seiden.
    3903Vnd schlug das gold / vnd schneits zu faden /das mans künstlich wircken kundte / vnter die gele seiden / scharlacken / rosinrot vnd weisse seiden /
    3904Das mans auff beiden achseln zusamen fügt / vnd an beiden seiten zusamen bünde.
    3905Vnd seine Gurt war nach der selben kunst vnd werck / von gold / geler seiden / scharlacken / rosinrot / vnd gezwirneter weisser seiden / Wie der HERR Mose geboten hatte.
    3906Vnd sie machten zween Onicherstein / vmbher gefasset mit gold / gegraben durch die Steinschneiter /mit dem namen der kinder Jsrael.
    3907Vnd hefftet sie auff die schultern des Leibrocks / das es steine seien zum Gedechtnis der kinder Jsrael / Wie der HERR Mose geboten hatte.
    3908VND sie machten das Schiltlin nach der kunst /vnd werck des Leibrocks von gold / geler seiden /scharlacken / rosinrot / vnd gezwirnter weisser seiden /
    3909das es vierecket vnd zwifach war / einer hand lang vnd breit.
    3910Vnd fülleten es mit vier riegen steinen / Die erste riege war / ein Sarder / Topaser vnd Smaragd.
    3911Die ander / ein Rubin / Saphir / vnd Demant.
    3912Die dritte / ein Lyncurer / Achat / vnd Amethist.
    3913Die vierde / ein Türckis / Onicher vnd Jaspis / vmbher gefasset mit gold in allen riegen.
    3914Vnd die Steine stunden nach den Zwelff namen der kinder Jsrael / gegraben durch die Steinschneiter / ein jglicher seines namens / nach den zwelff Stemmen.
    3915VNd sie machten am Schiltlin Ketten mit zwey enden von feinem gold /
    3916vnd zwo gülden Spangen /vnd zween gülden Ringe / vnd hefften die zween ringe auff die zwo ecken des Schiltlins /
    3917vnd die zwo gülden ketten theten sie in die zween ringe auff den ecken des Schiltlins /
    3918Aber die zwey ende der ketten theten sie an die zwo spangen / vnd hefften sie auff die ecken des Leibrocks gegen ander vber.
    3919VND machten zween ander gülden Ringe / vnd hefften sie an die zwo ander ecken des Schiltlins an seinen ort / das es fein anlege auff dem Leibrock.
    3920Vnd machten zween ander gülden Ringe / die theten sie an die zwo ecken / vnten am Leibrock / gegen ander vber / da der Leibrock vnten zusamen gehet /
    3921das das Schiltlin mit seinen ringen an die ringe des Leibrocks geknüpfft würde / mit einer gelen Schnur /das es auff dem Leibrock hart anlag / vnd nicht von dem Leibrock los würde / Wie der HERR Mose geboten hatte.
    3922VND er macht den Seidenrock zum Leibrock /gewirckt / gantz von geler seiden /
    3923vnd sein Loch oben mitten inne / vnd ein borte vmbs loch her gefalten / das er nicht zurisse.
    3924Vnd sie machten an seinem Saum Granatepffel von geler seiden / scharlacken / rosinrot / vnd gezwirnter weisser seiden /
    3925vnd machten Schellen von feinem golde / die theten sie zwisschen die Granatepffel rings vmbher am saum des Seidenrocks /
    3926ja ein granatapffel vnd eine schelle vmb vnd vmb am saum / darin zu dienen /Wie der HERR Mose geboten hatte.
    3927VND machten auch die Engenröck / von weisser seiden / gewirckt / Aaron vnd seinen Sönen /
    3928vnd den Hut von weisser seiden / vnd die schönen Hauben von weisser seiden / vnd Niderkleid von gezwirntem weissem linwad /
    3929vnd den gestickten Gürtel von gezwirnter weisser seiden / geler seiden / scharlacken / rosinrot / Wie der HERR Mose geboten hatte.
    3930SJE machten auch das Stirnblat / nemlich die heilige Krone von feinem gold / vnd gruben Schrifft drein / Die heiligkeit des HERRN.
    3931Vnd bunden eine gele Schnur dran / das sie an den Hut von oben her gehefftet würde / Wie der HERR Mose geboten hatte.
    3932ALso ward vollendet das gantze werck der Wonung / der Hütten des Stiffts. Vnd die kinder Jsrael theten alles / was der HERR Mose geboten hatte.
    3933Vnd brachten die Wonung zu Mose / die Hütten vnd alle jre Gerete / hecklin / bretter / riegel / seulen /füsse.
    3934Die Decke von rötlichten Widerfellen / die Decke von dachsfellen / vnd den Furhang.
    3935Die Lade des Zeugnis mit jren stangen / den Gnadenstuel.
    3936Den Tisch vnd alle sein gerete / vnd die Schawbrot.
    3937Den schönen Leuchter mit den Lampen zubereit /vnd alle seinem gerete / vnd öle zu liechten.
    3938Den gülden Altar / vnd die Salbe vnd gut Reuchwerg / das Tuch in der Hüttenthür.
    3939Den ehrnen Altar / vnd sein ehrne Gitter mit seinen stangen / vnd alle seinem gerete / Das Handfas mit seinem fuss.
    3940Die vmbhenge des Vorhofs mit seinen seulen vnd füssen / Das Tuch im thor des Vorhofs mit seinen seilen vnd negel / vnd allem gerete zum dienst der Wonung der Hütten des Stiffts.
    3941Die Amptkleider des Priesters Aaron / zu dienen im Heiligthum / vnd die Kleider seiner Söne / das sie Priesterampt theten.
    3942Alles wie der HERR Mose geboten hatte / theten die kinder Jsrael / an allem diesem dienst.
    3943Mose sahe an alle dis Werck / das sie es gemacht hatten /wie der HERR geboten hatte / vnd segenet sie.
    4001VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    4002Du solt die Wonung der Hütten des Stiffts auffrichten / am ersten tage / des ersten monden.
    4003Vnd solt dareinsetzen die Laden des Zeugnis / vnd fur die Laden den Furhang hengen.
    4004Vnd solt den Tisch dar bringen / vnd jn zubereiten / vnd den Leuchter dar stellen / vnd die Lampen drauff setzen.
    4005Vnd solt den gülden Reuchaltar setzen fur die Lade des Zeugnis /vnd das Tuch in der thür der Wonung auffhengen.
    4006Den Brandopffersaltar aber soltu setzen her ausfur die thür der Wonung der Hütten des Stiffts.
    4007Vnd das Handfas zwisschen der Hütten des Stiffts vnd dem Altar / vnd wasser drein thun.
    4008Vnd den Vorhof stellen vmbher / vnd das Tuch in der thür des Vorhofs auffhengen.
    4009VND solt die Salbe nemen / vnd die Wonung /vnd alles was drinnen ist / salben / vnd solt sie weihen mit alle jrem Gerete / das sie heilig sey.
    4010Vnd solt den Brandopffersaltar salben mit alle seinem Gerete / vnd weihen / das er allerheiligst sey.
    4011Solt auch das Handfas vnd seinen fuss salben vnd weihen.
    4012VND solt Aaron vnd seine Söne fur die thür der Hütten des Stiffts füren / vnd mit wasser waschen.
    4013Vnd Aaron die heilige Kleider anziehen / vnd salben vnd weihen das er mein Priester sey.
    4014Vnd seine Söne auch erzu füren / vnd jnen die Engeröcke anziehen /
    4015vnd sie salben / wie du jren Vater gesalbet hast / das sie meine Priester seien / Vnd diese Salbung sollen sie haben zum ewigen Priesterthum bey jren Nachkomen.
    4016Vnd Mose thet alles wie jm der HERR geboten hatte.
    4017ALso ward die Wonung auffgerichtet im andern jar am ersten tage des ersten monds.
    4018Vnd da Mose sie auffrichtet / setzet er die Füsse vnd die Bretter /vnd Rigel / vnd richtet die seulen auff.
    4019Vnd breitet die Hütten aus zur Wonung / vnd leget die Decken der Hütten oben drauff / Wie der HERR jm geboten hatte.
    4020Vnd nam das Zeugnis / vnd legts in die Laden vnd thet die stangen an die Laden / vnd thet den Gnadenstuel / oben auff die Lade.
    4021Vnd bracht die Lade in die Wonung / vnd hieng den Furhang fur die Lade des Zeugnis / Wie jm der HERR geboten hatte.
    4022Vnd setzet den Tisch in die Hütte des Stiffts /in den winckel der Wonung gegen Mitternacht / haussen fur dem Furhang.
    4023Vnd bereitet Brot drauff fur dem HERRN / Wie jm der HERR geboten hatte.
    4024Vnd setzet den Leuchter auch hin ein gegen dem Tisch vber / in den winckel der Wonung gegen Mittag /
    4025Vnd thet Lampen drauff fur den HERRN /Wie jm der HERR geboten hat.
    4026VND setzt den Güldenaltar hin ein / fur den Furhang /
    4027Vnd reucherte drauff mit gutem Reuchwerg /Wie jm der HERR geboten hatte.
    4028Vnd hieng das Tuch in die thür der Wonung.
    4029Aber den Brandopffers altar setzet er fur die thür der Wonung der Hütten des Stiffts / vnd opfferte drauff Brandopffer vnd Speisopffer / Wie jm der HERR geboten hatte.
    4030Vnd das Handfas setzet er zwisschen der Hütten des Stiffts vnd dem Altar / vnd thet wasser drein zu wasschen.
    4031Vnd Mose / Aaron vnd seine Söne wusschen jre hende vnd füsse draus /
    4032Denn sie müssen sich wasschen / wenn sie in die Hütten des Stiffts gehen / oder hin zu treten zum Altar / Wie jm der HERR geboten hatte.
    4033Vnd er richtet den Vorhof auff / vmb die Wonung vnd vmb den Altar her / vnd hieng den Furhang in das thor des Vorhofs / Also volendet Mose das gantze werck.
    4034DA bedeckt eine Wolcke die Hütte des Stiffts /vnd die Herrligkeit des HERRN füllet die Wonung.
    4035Vnd Mose kund nicht in die Hütten des Stiffts gehen / weil die Wolcken drauff bleib / vnd die Herrligkeit des HERRN die Wonung füllet.
    4036Vnd wenn die Wolcke sich auffhub von der Wonung / so zogen die kinder Jsrael / so offt sie reiseten.
    4037Wenn sich aber die Wolcke nicht auffhub / so zogen sie nicht /bis an den tag / das sie sich auffhub.
    4038Denn die Wolcke des HERRN war des tages auff der Wonung /vnd des nachts war sie fewrig / fur den augen des gantzen haus Jsrael / so lange sie reiseten.