Sirach 25
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34 Fundstellen

Sir 25,1Drei schöne Dinge sind, die Gott und den Menschen wohl gefallen;
Sir 25,2wenn Brüder eins sind, und die Nachbarn sich liebhaben, und Mann und Weib miteinander wohl umgehen.
Sir 25,3Drei Stücke sind, denen ich von Herzen feind bin, und ihr Wesen verdrießt mich übel:
Sir 25,4wenn ein Armer hoffärtig ist, und ein Reicher gern lügt, und ein alter Narr ein Ehebrecher ist.
Sir 25,5Wenn du in der Jugend nicht sammelst, was willst du im Alter finden?
Sir 25,6O wie fein steht's, wenn die grauen Häupter weise und die Alten klug
Sir 25,7und die Herren vernünftig und vorsichtig sind!
Sir 25,8Das ist der Alten Krone, wenn sie viel erfahren haben; und ihre Ehre ist, wenn sie Gott fürchten,
Sir 25,9Neun Stücke sind, die ich in meinem Herzen hoch zu loben halte, und das zehnte will ich mit meinem Munde preisen:
Sir 25,10ein Mann, der Freude an seinen Kindern hat. Wer erlebt, daß er seine Feinde untergehen sieht.
Sir 25,11Wohl dem, der ein vernünftig Weib hat! Und wer mit seinem Reden keinen Schaden tut, und wer nicht dienen muß denen, so es nicht wert sind.
Sir 25,12Wohl dem, der einen treuen Freund hat! Wohl dem, der klug ist! Und der da lehrt, da man's gern hört.
Sir 25,13O wie groß ist der, so weise ist!
Sir 25,14Aber wer Gott fürchtet, über den ist niemand;
Sir 25,15denn die Furcht Gottes geht über alles.
Sir 25,16Wer dieselbe festhält, wem kann man den vergleichen?
Sir 25,17Es ist kein Weh so groß als Herzeleid.
Sir 25,18Es ist keine List über Frauenlist.
Sir 25,19Es ist kein Lauern über des Neidharts Lauern.
Sir 25,20Es ist keine Rachgier über der Feinde Rachgier.
Sir 25,21Es ist kein Kopf so listig wie der Schlange Kopf, und ist kein Zorn so bitter wie Frauenzorn.
Sir 25,22Ich wollte lieber bei Löwen und Drachen wohnen denn bei einem bösen Weibe.
Sir 25,23Wenn sie böse wird, so verstellt sie ihre Gebärde, und wird so finster wie ein schwarzer Sack.
Sir 25,24Ihr Mann muß sich ihrer schämen; und wenn man's ihm vorwirft, so tut's ihm im Herzen weh.
Sir 25,25Alle Bosheit ist gering gegen der Weiber Bosheit; es geschehe ihr, was den Gottlosen geschieht.
Sir 25,26Ein schwatzhaftes Weib ist einem stillen Mann wie ein sandiger Weg den Berg hinauf einem alten Mann.
Sir 25,27Laß dich nicht betrügen, daß sie schön ist, und begehre ihrer nicht darum.
Sir 25,28Wenn das Weib den Mann reich macht,
Sir 25,29so ist da eitel Hader, Verachtung und große Schmach.
Sir 25,30Ein böses Weib macht ein betrübtes Herz, trauriges Angesicht und Herzeleid.
Sir 25,31Ein Weib, an dem der Mann keine Freude hat, die macht ihn verdrossen zu allen Dingen.
Sir 25,32Die Sünde kommt her von einem Weibe, und um ihretwillen müssen wir alle sterben.
Sir 25,33Wie man dem Wasser nicht Raum lassen soll, also soll man einem bösen Weibe seinen Willen nicht lassen.
Sir 25,34Will sie dir nicht zur Hand gehen, so scheide dich von ihr.

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