Weisheiten 584

Der Mensch will höher fliegen, als ihm die Flügel dazu gewachsen sind. Da fällt er herunter.
Knut Hamsun, August Weltumsegler

Der Mensch will immer tätig sein.
Goethe, Aphorismen u. Fragmente - Beobachten und Denken

Der Mensch will nur die Übel dieses Lebens beseitigt wissen, aber kein wesentlich anderes Leben.
Ludwig Feuerbach, Über das Wesen der Religion

Der Mensch will tollkühn alles überwinden
Und stürzt sich in Verbrechen.
la] Audax omnia perpeti
Gens humana ruit per vetitum nefas.
Horaz, Oden

Der Mensch will wohl regieret und wenig mediziniert seind.

Der Mensch wird alle sieben Jahr ein anderer.
bm] Človĕk casem se mĕní. Jaký vĕk, taký i človĕk.

Der Mensch wird alt und die Krankheit jung.
bm] Tĕlo stárne, neduhy mladnou.
tschud] Junimenne lähhäb wannemaks, töppi lähhäb noremaks.

Der Mensch wird älter, die Krankheit jünger.

Der Mensch wird älter, die Stumpfsinnigkeit kommt näher.

Der Mensch wird begraben in geweihter Erd, so soll man auch große und seltne Begebenheiten begraben in einen schönen Sarg der Erinnerung, an den ein jeder hintreten kann und dessen Andenken feiern.
Goethe, Katharina Elisabeth Goethe, 1774

Der Mensch wird frei geboren, und überall liegt er in Ketten.
Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag

Der Mensch wird fürs Geld sterben, der Vogel fürs Futter.

Der Mensch wird in der Welt nur das gewahr, was schon in ihm liegt, aber er braucht die Welt, um gewahr zu werden, was in ihm liegt, dazu aber sind Tätigkeit und Leiden nötig.
Hugo von Hofmannsthal

Der Mensch wird in seinen verschiedenen Lebensstufen wohl ein anderer, aber er kann nicht sagen, dass er ein Besserer werde, und er kann in gewissen Dingen so gut in seinem zwanzigsten Jahre recht haben als in seinem sechzigsten.
Goethe, Eckermann, 17.2.1831

Der Mensch wird ja nicht eher klug, bevor er dumm gewesen ist.

Der Mensch wird mit der religiösen Anlage geboren wie jeder anderen, und wenn nur sein Sinn nicht gewaltsam unterdrückt wird, so müsste sie sich auch in jedem unfehlbar auf seine eigene Art entwickeln.
Schleiermacher, Reden über die Religion

Der Mensch wird mit seinen großen Flügeln, indem er gegen die widerstrebende Luft Kraft erzeugt, siegreich die Luft unterwerfen und sich auf ihr erheben können.
Leonardo da Vinci

Der Mensch wird nicht eher klug, als bis die Hinterbacken zusammenwachsen.

Der Mensch wird nicht in Teilen erzogen, er wird synthetisch geschaffen durch die Summe der Einflüsse, denen er ausgesetzt ist.
Anton S. Makarenko, Probleme der sowjetischen Schulerziehung

Der Mensch wird nicht zum Glück geboren. Der Mensch verdient sich sein Glück immer nur durch Leiden.
Fjodor M. Dostojewski, Raskolnikows Tagebuch

Der Mensch wird nie aus eigenem Antrieb seinen Browning weglegen... Solang ich nicht schieß, schießt der andere!
Brecht, Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

Der Mensch wird noch nicht anders davon, dass man ihm ein paar Bücher gibt und ihm Lesen und Schreiben beibringt.
Th. Wolfe, Willkommen in Altamont

Der Mensch wird schließlich mangelhaft,
Die Locke wird hinweggerafft.
Wilhelm Busch, Die fromme Helene

Der Mensch wird schwerlich hundert Jahre alt, doch seine Tränen könnten die Lebenszeit von tausend füllen.
China

Der Mensch wird sein Vaterland niemals lieben, solange es von Führern regiert wird, die nur darauf ausgehen, es zu unterdrücken.
Du Marsais/D'Holbach, Essay über die Vorurteile

Der Mensch wird überhaupt genug durch seine Leidenschaften und Schicksale verdüstert, als dass er nötig hätte, dieses noch durch die Dunkelheiten einer barbarischen Vorzeit zu tun.
Goethe, Eckermann, 3.10.1828

Der Mensch wird um ein Jahr älter, um zwei klüger.

Der Mensch wird wahrscheinlich ideal gut sein, wenn es auf der Welt keinen einzigen Sklaven, keinen einzigen Besiegten mehr gibt.
Maxim Gorki

Der Mensch wird, wie der Bach, krumm, wenn er stets nur den geringsten Widerstand sucht.

Der Mensch wirft den alten Rock, der Vogel die alten Federn ab.

Der Mensch wirkt alles, was er vermag, auf den Menschen durch seine Persönlichkeit, die Jugend am stärksten auf die Jugend, und hier entspringen auch die reinsten Wirkungen. Diese sind es, welche die Welt beleben und weder moralisch noch physisch aussterben lassen.
Goethe, Dichtung und Wahrheit II,10

Der mensch wirt selten zu geil, dem nicht speiss wirt zu theil.
la] Luxuriat raro non bene pasta caro.

Der Mensch wünscht immer besser als jeder andere zu sein, nur nicht besser als sein Sohn.

Der Mensch zeigt erst dann Kraft und Tüchtigkeit in den Büchern, wenn er zu Taten nicht mehr fähig ist.
M. Grimm, Schreibwut uber Ackerbau

Der Mensch zerfällt in zwei Teile: In einen männlichen, der nicht denken will, und in einen weiblichen, der nicht denken kann.
Tucholsky, Der Mensch

Der Mensch zettelt an und das Glück webt.

Der Mensch, abgesehen von der Herrschaft, in welcher die Passion ihn fesselt, ist noch von manchen notwendigen Verhältnissen gebunden. Wer diese nicht kennt oder in Liebe umwandeln will, der muss unglücklich werden.
Goethe, Maximen und Reflexionen 387

Der Mensch, bei dem die Zeiten der Liebe vorbei sind, ist ein Unedler geworden.
Wilh. Heinse, Tagebuch

Der Mensch, bei seiner hohen organischen Vollkommenheit, darf, eben dieser Vollkommenheit wegen, nicht als Maßstab der unvollkommenen Tiere aufgestellt werden.
Goethe, Einleitung in die vergleichende Anatomie II

Der Mensch, das Glück und Glas, wie bald zerbricht doch das.

Der Mensch, das Meisterstück der Schöpfung, sollte auch das Meisterstück seiner selbst das Meisterstück seiner Kunst sein. Aber ist er's, nachdem er Jahrtausende gelebt hat, ist er's? ... Er ist es nicht. Es ist für den Menschen kein Geringes, zu sein, was er sein soll.
Pestalozzi, Aber wozu ein Blatt für Menschenbildung?

Der Mensch, dem glücklich fiel der Ehe Los, verlebt
Ein selig Leben; aber wen es traurig fiel ,
Der ist ein Kind des Unglücks draußen wie daheim.
Euripides, Orestes, 602-604 (Orestes)

Der Mensch, der am meisten gelebt hat, ist nicht derjenige, der die meisten Jahre zählt, sondern derjenige, der das Leben am stärksten empfunden hat.
Jean-Jacques Rousseau, Emile

Der Mensch, der an drei Stellen lebt, im Vergangenen, im Gegenwärtigen und in der Zukunft, kann unglücklich sein, wenn eine von diesen dreien nichts taugt. Die Religion hat sogar noch eine vierte hinzugefügt, die Ewigkeit.
Lichtenberg, Vermischte Schriften

Der Mensch, der des Lesens ungewohnt ist, sieht sich gleichsam räumlich und zeitlich im Augenblick eingekerkert.
Lin Yutang

Der Mensch, der einer guten Sache dient, wohnt in einer festen Burg.
Goethe, J. G. Stickel, 18.11.1827

Der Mensch, der Gewalt über sich selbst hat und behauptet, leistet das Schwerste und Größte.
Goethe, S. Boisserée, 3. 8. 1815

Der Mensch, der krank zu Bette liegt, kommt mitunter dahinter, dass er für gewöhnlich an seinem Amte, Geschäfte oder an seiner Gesellschaft krank ist und durch sie jede Besonnenheit über sich verloren hat: Er gewinnt diese Weisheit aus der Muße, zu welcher ihn seine Krankheit zwingt.
Friedr. Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches

Der Mensch, der nichts weiß, bezweifelt auch nichts.

Der Mensch, der nur gut ist, ist bloß für sich gut.
Jean-Jacques Rousseau, Emile

Der Mensch, der Schöpfer der Kultur, ist gleichzeitig auch ihr Sinn.
Maxim Gorki, Durch die Union der Sowjets

Der Mensch, der seine Beine hochhebt, stößt nie gegen einen Stein.

Der Mensch, der seine Leidenschaften überwunden hat, ist in den Besitz des fruchtbarsten Erdreiches getreten; wie der Kolonist, der über die Wälder und Sümpfe Herr geworden ist.
Friedr. Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches

Der Mensch, der seinen Nächsten von Herzen liebt, liebt damit auch seinen Feind. Die Unterscheidung zwischen 'Freund und Feind' ist eine Verschiedenheit im Gegenstand der Liebe, aber die Liebe zum Nächsten bezieht sich auf einen Gegenstand, der keine Unterschiede kennt. Der Nächste ist das im absoluten Sinne nicht Unterscheidbare zwischen Mensch und Mensch, oder, anders ausgedrückt: die ewige Ähnlichkeit vor Gott - und auch der Feind besitzt die Ähnlichkeit.
Sören Kierkegaard

Der Mensch, der sich alles allein verdankt, ist um des Glückes willen, das er genießt, wahrhaft gesegnet...
Goldsmith, Der Weltbürger

Der Mensch, der sich ständig bemüht zeigt, zu gefallen, legt sein vielleicht kleines Kapital an Verdienst gegen hohe Zinsen an.
Philipp Stanhope Earl of Chesterfield, Briefe über die anstrengende Kunst, ein Gentleman zu werden

Der Mensch, der sich vielen Glückes und seiner Schwäche bewusst ist, wird abergläubisch, flüchtet zum Gebet.
Georg Christoph Lichtenberg, Vermischte Schriften (1800-1806) - Beobachtung über den Menschen

Der Mensch, der von der Vernunft geleitet wird, ist freier in einem Staate, wo er nach gemeinsamem Beschlusse lebt, als in der Einsamkeit, wo er sich allein gehorcht.
Baruch de Spinoza, Ethik

Der Mensch, der von einer Leidenschaft heftig bewegt und ganz dem hingegeben ist, was er empfindet, kümmert sich nicht darum, wie er sein Gefühl ausdrückt: er greift zuerst nach dem einfachsten Ausdruck.
Helvetius, Vom Geist

Der Mensch, der zu schwankender Zeit auch schwankend gesinnt ist,
Der vermehret das Übel und breitet es weiter und weiter;
Aber, wer fest auf dem Sinne beharret, der bildet die Welt sich.
Goethe, Hermann u. Dorothea, 9, 302 (Urania)

Der Mensch, dessen Kräfte zu dem Notwendigen und Nützlichen nicht hinreichen, plag sich gern mit dem Unnötigen und Unnützen beschäftigen!
Goethe, Italienische Reise III, Dezember 1787

Der Mensch, eingeordnet dem geschichtlichen Prozess, ist selbst ein Prozess. Der Mensch, wahrhaft lebensfähig nur in der Gemeinschaft: Das Gesetz der Gemeinschaft ist für ihn das höchste Gesetz.
Becher, Von der Tribüne

Der Mensch, indem er alle Dinge auf sich bezieht, wird dadurch genötigt, allen Dingen eine innere Bestimmung nach außen zu geben, und es wird ihm dieses um so bequemer, da ein jedes Ding, das leben soll, ohne eine vollkommene Organisation gar nicht gedacht werden kann.
Goethe, Versuch einer allgemeinen Vergleichungslehre

Der Mensch, indem er spricht, muss für den Augenblick einseitig werden, es gibt keine Mitteilung, keine Lehre, ohne Sonderung.
Goethe, Dichtung und Wahrheit III,12

Der Mensch, nicht die Sitte ist schlecht.

Der Mensch, nicht wissend, was er tun soll, der geh zu Kroll.
i] Sagt der Berliner. Die Krollsche Wirtschaft ist weit bekannt.

Der Mensch, selbst der vernünftigste, kann so gedrillt werden, dass ihm nichts leichter fällt als eine Heldentat...
Brecht, Flüchtlingsgespräche

Der Mensch, so sagen wir, lerne sich ohne dauernden äußeren Bezug zu denken, er suche das Folgerechte nicht an den Umständen, sondern in sich selbst, dort wird er's finden, mit Liebe hegen und pflegen.
Goethe, Wanderjahre III,9

Der Mensch, und vor allem der Künstler, dem es um wahre Bildung zu tun ist, vergesse nicht, dass der Geist sehr oft arbeitet, bloß um sich selbst zu ernähren und zu erquicken, dass er viele Früchte erzeugt, die er selbst genießen will und die man ihm nicht rauben muss, um sie irgendwo zu Dessert aufzusetzen.
Hebbel, Tagebücher, 22. 6.1838

Der Mensch, welcher durch Prüfungen geht, nimmt zu an seinem Wissen, wer ohne Prüfungen bleibt, wächst in seinen Fehlern.
Arabien

Der Mensch, welcher nur sich liebt, fürchtet nichts so sehr, als mit sich allein zu sein.
Pascal, Gedanken, Über die Menschen

Der Mensch, wenn er auch den Grund des Irrtums aufdeckt, wird den Irrtum selbst deshalb doch nicht los.
Goethe, Maximen und Reflexionen 432

Der Mensch, wenn er sich getreu bleibt, findet zu jedem Zustand eine hülfreiche Maxime...
Goethe, Kampagne in Frankreich, 7./8.10.1792

Der Mensch, wenn er wider Willen von einer Maxime, Art zu sein oder zu handeln, lassen soll und zur entgegengesetzten, bisher von ihm gehaßten übergehen, muss erst von dieser einigen sichtlichen Vorteil, der den Schaden durch den Verlust jener überwiegt, erhalten haben, ehe er ihr ganz von Herzen beitritt und mit ihr Eins wird.
Goethe, Riemer, 16.1.1806

Der Mensch, wie ein Baum des Himmels aufrecht gepflanzt, wächst langsam... Der Mensch muss am längsten lernen, weil er am meisten zu lernen hat, da bei ihm alles auf eigen erlangte Fertigkeit, Vernunft und Kunst ankommt.
Herder, Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit

Der Mensch, wie sehr ihn auch die Erde anzieht mit ihren tausend und abertausend Erscheinungen, hebt doch den Blick forschend und sehnend zum Himmel auf, der sich in unermeßlichen Räumen über ihm wölbt, weil er es tief und klar in sich fühlt, dass er ein Bürger jenes geistigen Reiches sei, woran wir den Glauben nicht abzulehnen noch aufzugeben vermögen.
Goethe, F.v.Müller, 29.4.1818

Der Mensch, wo er bedeutend auftritt, verhält sich gesetzgebend, vorerst im Sittlichen durch Anerkennung der Pflicht, ferner im Religiösen, sich zu einer besondern innern Überzeugung von Gott und göttlichen Dingen bekennend, sodann auf derselben analoge bestimmte äußere Zeremonien beschränkend. Im Regiment, es sei friedlich oder kriegerisch, geschieht das gleiche: Handlung und Tat sind nur von Bedeutung, wenn er sie sich selbst und anderen vorschrieb: in Künsten ist es dasselbe.
Goethe, Aufsätze zur allgem. Pflanzenkunde - Probleme

Der Mensch, wo er bedeutend auftritt, verhält sich gesetzgebend. - Allein er mag nicht immer herrschen, oft zieht er vor, in Liebe sich hinzugeben und von geheimer Neigung beherrschen zu lassen. Indem er so der Natur sich zuwendet, entsteht ein höchst glückliches Verhältnis: das gegenseitige Widerstreben hört auf, sie lässt ihr tiefstes Geheimnis ahnend durchschauen, und ihm ist das erweiterte Leben Ersatz für das Opfer nie zu befriedigender Ansprüche.
Goethe, Aufsätze zur allgemeinen Pflanzenkunde - Erwiderung

Der Mensch... ist das Ergebnis von Voraussetzungen der Vergangenheit und eine notwendige Voraussetzung für die Zukunft.
Maxim Gorki (1868-1936), Das Märchen vom Leben

Der Mensch... kann ohne Gesang ebensowenig auskommen wie ohne Brot.
Rolland, Die Vorboten

Der Mensch..., der nicht wenigstens im Leben einmal volle lautre Schönheit in sich fühlte,... der Mensch wird nicht einmal ein philosophischer Zweifler werden, sein Geist ist nicht einmal zum Niederreißen gemacht, geschweige zum Aufbau.
Hölderlin, Hyperion

Der Mensch? wo ist er her?
Zu schlecht für einen Gott, zu gut fürs Ungefähr.
Lessing, Die Religion

Der Mensch
Braucht eine Schranke, scheut Unendlichkeit,
Verliert an innerem Gehalt, wenn er
Sich in die Weite schrankenlos verliert.
Emerich Madách, Die Tragödie des Menschen

Der Menschen Arznei macht nie vom Tode frei.

Der Menschen Augen sind auch unersättlich.
Spr. Sal. 27, 20

Der Menschen Balg trägt mehr Ehre, als ihr Fleisch wert ist.
Russland
la] Cum fex, cum limus, cum res uilissima simus vnde superbimus? ad terram terra redimus.
la] Cur caro laetatur, quae uermis esca paratur.

Der Menschen Bedürfnisse sind so vielfach und so verschränkt, dass man sich nicht zu wundern hat, wenn sie immerfort aufs Nützliche losgehen und das, was nicht unmittelbar nutzt, für schädlich halten.
Goethe, Über den Weinbau

Der Menschen Engel ist die Zeit.
Schiller, Wallensteins Tod (Oktavio)

Der Menschen Fehler entsprechen jeweils der Gemeinschaft, der sie angehören. Aus der Betrachtung ihrer Fehler wird ihre Menschlichkeit erkennbar.
Konfuzius, Gespräche

Der Menschen Gedanken sind Kinderspiele.
Heraklid

Der Menschen Herzen sind voll Furcht.
en] The hearts of men are full of fear.
Shakespeare, König Richard III. II,3

Der Menschen Herzen sind wie Eisen, und die Herrschaft der Mandarine (Beamten) wie ein Ofen.
China

Der Menschen Hilfe ist gar klein, ich vertraue denn auf Gott allein.

Der Menschen Leben ist kurz, und in einer Generation kommen nicht alle Casus vor. Eine Sammlung solcher Fälle von vielen Jahrhunderten ist unser Gesetzbuch.
Goethe, Götz A I, Palast zu Bamberg (Olearius)

Der Menschen Leben und wandel ist wie ein Traum.
fr] L'homme florit pour mourir.

Der Menschen Naturen gleichen sich; es sind ihre Gewohnheiten, die sie voneinander trennen.
China

Der Menschen Seherkunst ist eitles Nichts.
Euripides, Elektra, 398

Der Menschen Sinn und Mut steht nach Reichtum und nach Gut.
la] O dives, dives, non omni tempore vives.

Der Menschen Sinn und Mut steht nach Wollust, Ehr' und Gut.
la] Ambitiosus honos et opes, et foeda voluptas.
la] Naec tria pro trino numine mundus habet.

Der Menschen Sünden leben fort in Erz;
Ihr edles Wirken schreiben wir in Wasser.
Shakespeare, Heinrich VIII., IV, 2 (Griffith)

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ITALIENISCH
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1 2 3 4
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SPANISCH
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