Weisheiten 377

Dass eigentlich die innigsten Verbindungen nur aus dem Entgegengesetzten folgen.
Goethe, Dichtung und Wahrheit III,14

Dass eigentlich jeder Mensch sowohl sich selbst Enthaltsamkeit als anderen Gehorsam geloben sollte, nicht um sie immer, sondern um sie zur rechten Zeit auszuüben.
Goethe, Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten

Dass ein Abgeschmacktes gewiss auf ein anderes hindeutet ...
Goethe, Tag- und Jahreshefte 1805

Dass ein Autor, der in der Lage ist, seine neusten Werke nicht vortragen oder darüber reden zu dürfen, sich so peinlich fühlen muss wie ein Komponist, der seine neusten Melodien zu wiederholen sich gehindert fühlte.
Goethe, Kampagne in Frankreich, Pempelfort, Nov. 1792

Dass ein Frauenzimmer sein Wissen heimlicher halten müsse als der Calvinist seinen Glauben im katholischen Lande...
Goethe, Lehrjahre VI - Bekenntnisse einer schönen Seele

Dass ein Fürst vor seinem Kammerdiener viel verliert, kommt daher, weil kein Mensch groß ist.
Kant, Fragmente aus dem Nachlaß

Dass ein Fürst, der lange regiere, so vieles sich von selbst wiederherstellen sehe, dass notwendig dadurch eine mindere Regsamkeit bei Abwendung drohender Übel entstehe.
Goethe, F. v. Müller, 22.5.1822

Dass ein glückliches, die ersten Bedürfnisse reichlich anbietendes Land auch Menschen von glücklichem Naturell erzeugt.
Goethe, Italienische Reise II, 12.3.1787

Dass ein Großer wohl Freunde haben, aber nicht Freund sein könne.
Goethe, Lehrjahre IV, 2

Dass ein inneres Behagen sich bei dir hervortut, worauf denn alles ankommt, damit wir den Tag schätzen und genießen lernen.
Goethe, An August v. Goethe, 5. 7. 1830

Dass ein Leben voll Tätigkeit und Übung kaum hinreicht, unsre Kenntnis auf den höchsten Punkt der Reinheit zu bringen.
Goethe, An Herzogin Louise, 23.12.1786

Dass ein liebevoll beschäftigtes Gemüt das dringende Bedürfnis hat sich zu äußern, das was in ihm vergeht, vor einem Freunde auszuschütten...
Goethe, Wahlverwandtschaften I,18

Dass ein Mann seine Geliebte prügelt - das ist eine Selbstverstümmelung, aber dass er seine Frau schlägt - das ist Selbstmord.
Honoré de Balzae, Physiologie der Ehe

Dass ein Mensch einen Menschen, ohne ihm zu zürnen, ohne' ihn zu fürchten, nur aus Lust, an seiner Qual sich zu weiden, tötet!
Seneca, Briefe an Lucilius

Dass ein Mensch über die Menschheit emporrage, kommt den andern gar teuer zu stehen.
Montesquieu, Dialog zwischen Sulla und Eukrates

Dass ein Ordensmann muss lügen können, Herr Abt, das hab' ich nicht gewusst, sagte der Ritter.

Dass ein Schauspieler, der sich selbst kennt und seine Natur mit der geforderten Rolle nicht ganz in Einstimmung findet, sie auf eine kluge Weise beugt und zurechtrückt, damit sie ihm passe, dergestalt, dass das Surrogat gleichsam als ein neues und brillantes Bildwerk uns für die verständige Fiktion entschädigt und unerwartet Genussreiche Vergleichungen gewährt.
Goethe, Schriften zur Literatur - Tiecks Dramaturgische Blätter

Dass ein solcher Mensch (Schopenhauer) geschrieben hat, dadurch ist wahrlich die Lust, auf dieser Erde zu leben, vermehrt worden.
Nietzsche, Schopenhauer als Erzieher

Dass ein Toter, wenn überhaupt, nur von hinten her zum Hause zurückkehren kann, und auch dadurch ihm das Finden des Einganges unmöglich wird, wird so erreicht, dass der Sarg, falls er nicht gar durch die Hintertür hinausgeführt wird, vor der Haustüre nach verschiedenen Seiten kreuzweise gewendet wird, so dass die Richtung verwirrt wird.

Dass ein verfehlter Text der Musik und Darstellung insgeheim den Untergang vorbereite.
Goethe, Tag- und Jahreshefte 1811

Dass ein Vermittler überall willkommen ist.
Goethe, Kampagne in Frankreich, 13/17.9.1792

Dass ein Wort durch Gebrauchsfolge einen ganz entgegengesetzten Sinn annehmen kann...
Goethe, Schriften zur Literatur - Klassiker und Romantiker in Italien...

Dass Eindrücke bei mir sehr lange im stillen wirken müssen, bis sie zum poetischen Gebrauche sich willig finden lassen.
Goethe, An Schiller, 6. 1. 1798

Dass eine Armee nicht auffällt, ist das Beste, was man von ihr sagen kann.
Fliegende Blätter

Dass eine Dirne dich liebt oder ein Gastwirt frei dich hält, ist ganz unmöglich oder kostet viel Geld!
sp] Amor de puta y convite de mesonero no puede ser sino te cuesta dinero.

Dass eine Eigenheit an sich, wo nicht lobenswert, doch wenigstens duldbar sein könne, indem sie eine Art zu sein ausdrückt, welche man als Bezeichnung irgendeines Teils des Mannigfaltigen gar wohl müsste gelten lassen.
Goethe, Schriften zur Literatur - Irrtümer und Wahrheiten 14,3

Dass eine einzige fehlgeschlagene Hoffnung uns gegen die Welt so unversöhnlich macht?
Lessing, Emilia Galotti (Prinz)

Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, dass sie über ihren Mann herrscht, sie soll sich still verhalten.
Neues Testament, Paulus ( 1 Timotheus 2, 11)

Dass eine Frau, die das Hauswesen recht zusammen halte, ihrem Manne jede kleine Phantasie nachsehen und von seiner Rückkehr jederzeit gewiss sein könne.
Goethe, Lehrjahre VII,6

Dass eine gewisse humoristische Anmut aus der Verbindung des Unmöglichen mit dem Gemeinen, des Unerhörten mit dem Gewöhnlichen entspringen könne, davon hat der Verfasser [E. Th. A. Hoffmann der neuen Melusine ein Zeugnis zu geben getrachtet.
Goethe, Schriften zur Literatur - The foreign Quarterly Review 1

Dass eine Kirche ist, ist ein Artikel des Glaubens. Wir müssen sie also mit dem Glauben erfassen, nicht mit Augen sehen.
Martin Luther, Tischreden

Dass eine Kopeke sich in einen Rubel verwandelt, ist ein Werk der Zeit.
Russland

Dass eine Mücke sollte husten wie ein Pferd, das ist unmöglich.

Dass eine Pflanze, ja ein Baum, die uns doch als Individuum erscheinen, aus lauter Einzelheiten bestehn, die sich untereinander und dem Ganzen gleich und ähnlich sind, daran ist wohl kein Zweifel.
Goethe, Bildung und Umbildung organischer Naturen - Die Absicht eingeleitet

Dass einer ein ehrlicher und verständiger Mann sein kann, wenn er gleich den nächsten besten Weg zum Heile seiner Seele verfehlt hat.
Goethe, Egmont A I, Palast der Regentin (Regentin)

Dass einer ein großer Geist sein könne, ohne etwas davon zu merken, ist eine Absurdität, welche nur die trostlose Unfähigkeit sich einreden kann, damit sich das Gefühl der eigenen Nichtigkeit auch für Bescheidenheit halten könne.
Schopenhauer,Welt als Wille und Vorstellung, II, 3, Kap. 37, Zur Ästhetik der Dichtkunst

Dass einer freien Stadt ein freier Sinn gezieme und dass man bei einem erneuten Dasein, um die Spuren ungeheurer Übel auszulöschen, sich vor allen Dingen von veralteten Vorurteilen zu befreien habe.
Goethe, Am Rhein, Main und Neckar 1814/15 - Kunst und Altertum - Frankfurt

Dass einer geboren wird, ist der Gang der Natur, Sterben aber ist Übereinstimmung mit dem Grad seiner individuellen Bestimmung.

Dass einer sich aufs Reiten versteht, genügt nicht, er muss auch richtig abzustürzen wissen.
Mexiko

Dass er [der Mensch] sich selbst für das Beste halten darf, was Gott und Natur hervorgebracht haben...
Goethe, Wanderjahre II,1

Dass er des jähen Todes stürbe!

Dass er im Werther nie die Absicht gehabt, den Selbstmord als interessant hinzustellen, dass er ihn vielmehr als ein sittliches Vergehen beurteile.
Goethe, Smirnow, Mai 1821

Dass er mehr davon wisse als Gott selbst, der sich um solchen Dreck nicht bekümmere.
Goethe, Riemer, 13.11.1809

Dass er müsst Gebratenes fressen auf 'nem hölzern Teller.

Dass er nicht rauchte, musst er büßen,
Als er des Glückes Ende sah;
Der Boden raucht ihm untern Füßen,
Drum ging er nach Sankt Helena.
Spruch auf einer Tabakspfeife mit dem Bilde Napoleons I.

Dass erst eine große Fülle von Gegenständen vor uns liegen müsse, ehe man darüber denken könne, dass man erst selbst etwas leisten, ja dass man fehlen müsse, um seine eignen Fähigkeiten und die der anderen kennen zu lernen.
Goethe, Dichtung und Wahrheit III,12

Dass erst schulrecht soll man niemand verachten.

Dass es besser schien, stillschweigend das mannigfaltige Gute zu verehren, als die reinen heiligen Empfindungen des Dankes durch Wiederholung zu erschöpfen oder abzustumpfen.
Goethe, Rede bei der Feierlichkeit der Stiftung des weißen Falkenordens

Dass es dagegen dem freien Bürger, der sich nicht leicht von jemand will meistern lassen, gar wohl anstehe, an sich selbst gesellige Tugenden auszubilden...
Goethe, Am Rhein, Main und Neckar 1814/15 - Kunst und Altertum - Frankfurt

Dass es dem Menschen selten gegeben ist, in dem einzelnen Falle das Gesetz zu erkennen. Und doch, wenn er es immer [?] in Tausenden erkennt, muss er es ja wieder in jedem einzelnen finden. Die großen Umwege [?] erspart sich der Geist.
Goethe, Maximen und Reflexionen 1374

Dass es der Weg nicht sei, sich mit den Menschen zu verbinden, wenn wir uns die Eigenschaften exagerieren, durch welche sie von uns allenfalls getrennt erscheinen.
Goethe, Schriften zur Kunst - Der Sammler und die Seinigen - 3. Brief

Dass es die Art aller der Menschen sei, denen an ihrer innern Bildung viel gelegen ist, dass sie die äußeren Verhältnisse ganz und gar vernachlässigen.
Goethe, Lehrjahre VII,8

Dass es die Eigenheit des Menschen sei, von vorn anfangen zu wollen.
Goethe, Wanderjahre I, 11

Dass es doch immer seinesgleichen für Spaß erklären, wenn man ihnen die Wahrheit sagt.
Lessing, Minna von Barnhelm, III, 4 (Werner)

Dass es eigentlich der römischen Kirche am besten gelungen sei, die Religion populär zu machen, indem sie solche nicht sowohl mit den Begriffen der Menge als mit den Gesinnungen der Menge zu vereinigen gewußt hat.
Goethe, Schriften zur Literatur - Über Italien - Volksgesang

Dass es eigentlich geistlose Menschen sind, welche auf die Sprachreinigung mit so großem Eifer dringen: denn da sie den Wert eines Ausdrucks nicht zu schätzen wissen, so finden sie gar leicht ein Surrogat, welches ihnen ebenso bedeutend scheint, und in Absicht auf Urteil haben sie doch etwas zu erwähnen und an den vorzüglichsten Schriftstellern etwas auszusetzen, wie es Halbkenner vor gebildeten Kunstwerken zu tun pflegen, die irgendeine Verzeichnung, einen Fehler der Perspektive mit Recht oder Unrecht rügen, ob sie gleich von den Verdiensten des Werkes nicht das Geringste anzugeben wissen.
Goethe, An Riemer, 30.6.1813

Dass es eigentlich keine ununterbrochene Korrespondenz gibt, wenn man nicht klatscht...
Goethe, An Zelter, 11.3.1816

Dass es eine größere Tugend als die Frömmigkeit für das Menschengeschlecht gebe, wird uns keiner jemals überreden.
Platon, Epinomis

Dass es Männer aus uns ziehe,
Drängt uns das Schicksal.
Freiligrath, Victor Hugo: Aus den Oden und vermischten Gedichten

Dass es nicht darauf ankommt, ob etwas wahr ist, sondern wie es wirkt -: absoluter Mangel an intellektueller Rechtschaffenheit. Alles ist gut, die Lüge, die Verleumdung, die unverschämteste Zurechtmachung, wenn es dient, jenen Wärmegrad zu erhöhen, - bis man 'glaubt'.
Nietzsche, Wille zur Wahrheit

Dass es schwerer sei, gebildeten Menschen bei sittlichen Verworrenheiten zu Hülfe zu kommen, als ungebildeten.
Goethe, Wahlverwandtschaften I,18

Dass es sehr viele Fälle gebe, in welchen die Gesetze schweigen und dem einzelnen nicht zu Hilfe kommen, der dann sehen mag, wie er sich aus der Sache zieht.
Goethe, Dichtung und Wahrheit I,4

Dass es vielen schlecht geht, ist nur für die Dummen ein Trost.
sp] Mal de muchos, consuelo de tontos.

Dass etwas so Sichtbares wie die Eitelkeit der Welt so wenig erkannt wird, dass es sonderbar und überraschend wirken kann, wenn man erkennt, wie töricht es ist, nach Größe zu trachten: das ist wunderbar.
Pascal, Gedanken

Dass euch Pock schent!
i] Poch, Pocken (postulae, variolae).
z] Mit Ehren ich wohl bei euch bleib, seidt selb ein dieb, das euch Pock schent!
i] Die obige Redensart gehört zu den vornehmlich im 16. Jahrhundert üblichen Verwünschungsformeln, die sich auf Krankheiten beziehen. Einen ähnlichen Wunsch sprach im August 1854 auf dem Mühlhauser Markte eine Frau zu einer Verkäuferin, von welcher sie sich überfordert glaubt, aus, indem sie sagte: 'Wenn Ihr nur zwölf Cholera im Lîb hätte!'

Dass Europa kommt, kann als Gewissheit gelten. Unsere Sache ist es, dafür zu sorgen, dass es nicht in totalitärer Form, sondern in humanistischer, demokratischer Gestalt ersteht, und auch dafür zu sorgen, dass es nicht in atheistischerGottferne, sondern würdig der christlichen Kultur des Abendlandes erwächst.
Dr. H. v. Brentano, Vorsitzender der E. P. U.

Dass ewig Freud uns auferwachs
Nach dem Elend, das wünscht Hans Sachs.
H. Sachs

Dass Freiheit und Gleichheit nur in dem Taumel des Wahnsinns genossen werden können...
Goethe, Italienische Reise III, 1788 - Das römische Karneval

Dass Friedrich der Große aber gar nichts von ihnen wissen wollte, das verdroß die Deutschen doch, und sie taten das Möglichste, als Etwas vor ihm zu erscheinen.
Goethe, Maximen und Reflexionen 766

Dass für einen Mann in gewissen Jahren das sicherste kosmetische Mittel sei, sich des schönen Geschlechts zu enthalten und einer löblichen bequemen Freiheit zu genießen.
Goethe, Wanderjahre II,5

Dass Gegenwart eines Baumeisters Baulust errege.
Goethe, Tag- und Jahreshefte 1798

Dass Genie diejenige Kraft des Menschen sei, welche, durch Handeln und Tun, Gesetz und Regel gibt.
Goethe, Dichtung und Wahrheit IV,19

Dass gerade das kühne persönliche Hingeben von jeher den Sieg errang und die Herrschaft behauptete.
Goethe, Kampagne in Frankreich, 28.8.1792

Dass geschrei ist ein falscher Spiegel, der oft ein ding recht, oft gantz falsch zeigt.

Dass Gesind (und Diener) soll man nehren, nicht mesten, sonst verschleicht sich die Narung.

Dass Gewerbstätigkeit mit Liebe zu Wissenschaft und Kunst, wie vor alters so auch in unsern Tagen, recht wohl vereinbar sei...
Goethe, Am Rhein, Main und Neckar - Kunst und Altertum - Frankfurt

Dass gewiss kan man mit ungewissen nit vernichten.

Dass gewisse Leute im Guten nicht so weit gehen, wie sie könnten, liegt an ihrer schlechten Erziehung.
Jean de La Bruyère. Die Charaktere

Dass Glück ihm günstig sei,
Was hilfts dem Stöffel?
Denn regnets Brei,
Fehlt ihm der Löffel.
Goethe, Sprichwörtlich

Dass Gott dem kargen schelmen den ritten gebe.

Dass Gott den Teufel heimsuche, sagte der kranke Bauer, als der Pfaff mit den Worten zu ihm eintrat: Gott sucht den Kranken heim.

Dass Gott erbarm, sieben Suppen - und keine warm.

Dass Gott erbarm.
i] Gotteserbärmlioh, gottesjämmerlich

Dass Gott so selig ist und lebet ohn' Verlangen,
Hat er sowohl von mir, als ich von ihm empfangen.
Angelus Silesius, Der cherubinische Wandersmann

Dass große Leute nur in der Ferne schimmern und dass ein Fürst vor seinem Kammerdiener viel verliert, kommt daher, weil kein Mensch groß ist.
Kant, Bruchstücke aus dem Nachlaß

Dass Güte nicht Schwäche sein könne, behauptet niemand; dass sie es sei, nur ein Tor.
Christian Morgenstern, Stufen: Lebensweisheit-Ethisches

Dass Güte, ja Vermögen selbst, nur Reizungen sind, denen sich ein Frauenzimmer mit Vorbedacht hingibt, die jedoch unwirksam bleiben, sobald Liebe sich mit den Reizen und in Begleitung der Jugend zeigt.
Goethe, Wanderjahre I,5

Dass guter Wille klar und scharf sieht, indem er das, was geleistet worden, willig anerkennt, und es nicht allein für das, was es gelten kann, gelten lässt, sondern ihm noch aus eigener holder Fruchtbarkeit höhere Bedeutung und kräftigere Wirkung verleiht.
Goethe, Schriften zur Literatur - Geneigte Teilnahme an den Wanderjahren

Dass ich auf diesen Vogel so dürste, sagte der Schwab, als er einen Kapaun für einen Spatz gegessen hatte.

Dass ich behauptete, eine abgesonderte Philosophie sei nicht nötig, indem sie schon in der Religion und Poesie vollkommen enthalten sei.
Goethe, Dichtung und Wahrheit II,6

Dass ich bezahle,
Um zu verführen,
Das gilt in Westen,
Das gilt in Osten.
Dass ich bezahle,
Um zu verlieren,
Das sind, ich dächte,
Sehr falsche Kosten.
Goethe, Zahme Xenien VIII

Dass ich bissweilen red Latein, kün machet mich der küle wein; ich hab auch on end Disputier, nachdem ich ausstrinck zweymal vier.
la] Post sumptum vinum loquitur mea lingua latinum, et bibo cum bis ter, sum quaelibet arte magister.

Dass ich den Schlaf nicht forttrage.
Nürtingen
i] Wenn man beim ersten Besuche in einem Hause sich setzt.

Dass ich diesen Winter durch entschiedenste Einsamkeit und durch diäteste Schonung mich besser befunden als seit vielen Jahren...
Goethe, An A. v. Humboldt, 16.5.1821

Dass ich dir's mit einem Worte sage, mich selbst, ganz wie ich da bin, auszubilden, das war dunkel von Jugend auf mein Wunsch und meine Absicht.
Goethe, Lehrjahre V,3

Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält.
Goethe, Faust, I (Faust)

Dass ich etwas Gutes nicht habe, was ich habe besitzen können, schmerzt lange nicht so sehr, als dass ich etwas nicht mehr besitze, was ich gehabt habe.
Kant, Reflexionen zur kritischen Philosophie

Dass ich kein Narr bin!
i] So etwas Nachteiliges einzugehen.

Dass ich Komplimente mache, ist nicht meine Sache.

Dass ich lebe, ist nicht notwendig, wohl aber, dass ich tätig bin.
Friedrich der Große, Briefe

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ENGLISCH
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
FRANZÖSISCH
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49
ITALIENISCH
1 2 3 4
LATEINISCH
1 2 3 4
PORTUGIESISCH
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
SPANISCH
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10