Weisheiten 362

Das Vieh des Fremden frisst die Kräuter, aber das des Eigentümers legt sich hungrig nieder.
Babylon

Das Vieh des Herrn Furchtsam kommt sicher hindurch, das des Herrn Mutig stirbt.
Zulu

Das Vieh frisst Grummetheu anstelle von Getreide.
Estland

Das Vieh gibt, aber das Haus nimmt.
Estland

Das Vieh ins Korn lassen (führen).
i] Dahin, wohin es eben nicht kommen soll. Schlechte Hut oder Verführung.
dä] Han vii gierne føre foe i kom.

Das Vieh ist leicht zu treiben, das selber nach dem Stalle (Felde u.s.w.) läuft.

Das Vieh ist wie der Stall.
Sachsen
dä] Det kveg er let at gjenne til byes, som selv bisser for.

Das Vieh weiß, wenn es heim soll und geht vom Gras weg, aber der Narr kennt niemals seines Magens Maß.
Altgermanisch

Das viel unrecht gehen, macht darumb den weg nicht recht.

Das Viele gibt man aus, mit dem Wenigen hält man Haus.
sp] Lo mucho se gasta, y lo poco basta.

Das Viele im Einzelnen, am Einzelnen setzt uns nicht mehr in Verlegenheit, wenn wir uns folgendermaßen ausdrücken: Das untere Lebendige sondere sich vom Lebendigen, 0 Lebendige gliedere sich am Lebendigen, und da wird ein jedes Glied ein neues Lebendige.
Goethe, Maximen und Reflexionen - Betrachten wir unserem ...

Das viele Lecken (Küssen) setzt blaue Flecken.

Das viele Lesen hat uns eine gelehrte Barbarei zugezogen.
Lichtenberg, Aphorismen

Das viele Lesen ist dem Denken schädlich. Die größten Denker, die mir vorgekommen sind, waren grade unter allen den Gelehrten, die ich habe kennengelernt, die, die am wenigsten gelesen hatten. Ist denn Vergnügen der Sinne gar nichts?
Lichtenberg, Aphorismen

Das viele Stehen hat die Füße der Henne klein gemacht.
Kamerun
i] Mit Herumstehen wird nichts erreicht

Das vierd alter heisset Senium und ist das letzt auf der Grub und das scheidmesser in ars.
hdt] Das vierte Alter heisst Senium und ist das letzte auf der Gruße und das Scheidmesseer im Arsch.

Das viertäglich (o. viertägige) Feber bringt keinen vmb.

Das Visierwasser fehlt.
i] Schützenausdruck zur Bezeichnung geistiger Getränke. Ein guter Trunk soll den Blick klar machen, und ruhiges, sicheres Zielen bewirken.
z] Es war etwas kalt, was einen lebhaften Consum von Visirwasser zur Folge hatte.

Das Vögelchen sorgt sich ja nicht ums Brot.
Estland

Das Vogelgarn offen spreiten.
i] Verlegenheit bereiten.
z] Wilt etwas tun, so schweig, nit warn; du spreitest sunst das vogelgarn offenlich den vögeln dar, das jeder sein bald nimmet war; darum so lug, dein raten spar.

Das Vogeljunge stirbt nicht im mütterlichen Nest.

Das Vogelnest wird vom Weibchen gebaut.
tü] Yuvayı dişi kuş yapar.

Das Vöglein will hin, wo es ausgebrütet ist.
ndt] Dit Függelke well hen, hurt ütbröddet es. Nordfriesland

Das Volk aber ist zufrieden, dass die Hanswürste da droben [auf dem Theater] ihm Späße vormachen, an denen es keinen Teil verlangt.
Goethe, An Zelter, 3.12.1824

Das Volk an sich selbst ist nicht der Staat, sondern es ist eine durch Abstammung, Wohnplatz, Schicksal, Bedürfnis beisammenlebende Familienmenge.
H. Zschokke, Pandora

Das Volk bedarf anschaulicher und nicht begrifflicher Wahrheiten.
Rivarol

Das Volk der Denker.
i] Sprichwörtliche Bezeichnung des preussischen Volkes, wie es das Volk in Waffen genannt wird.

Das Volk duldet lange, aber am Ende kommt die Rache, die Rache mit roten Händen und unhörbaren Schritten.
Oscar Wilde, Vera oder Die Nihilisten

Das Volk eignet sich schnell Bildung an und hat bereits eigne Dichter, die ihm seine Zukunft zeigen, während sie seine Leiden teilen...
Belinski, 'Die Geheimnisse von Paris'

Das Volk erstaunt war, wie es deute,
Dass ein Mann mehr Vernunft besaß
Als eine Menge Leute.
La Fontaine, Fabeln

Das Volk fordert von einem Fürsten viel.
la] Majora populus semper a summo exigit.

Das Volk fühlt sich für sich selbst verantwortlich.
F. Wolf, Beaumarchais

Das Volk führt aasige Gespräche.
Estland

Das volk gemein spricht überal, das man kein buben ölen sol.
la] Nullus inungatur nebulo, plebs undique fatur.

Das Volk hat aber doch gewisse Rechte.
Schiller, Wilhelm Tell, IV, 4 (Rudolf der Harras)

Das Volk hat ein gutes Gefühl für liebenswerte Taten...
F. Wolf, Beaumarchais

Das Volk hat etwas von Kindern an sich, die sich am Anblick eines Umzugs, eines Sterbefalls, eines Brandes, an allem, was Leben und Treiben verursacht, erfreuen.
Multatuli, Woutertje Pieterse

Das volk hungert
weil die herren zuviel steuern verzehren
deshalb muss es hungern
Laudse, Daudedsching

Das Volk im Mittelalter hat immer, wenn es irgendwo große Geistesmacht sah, dergleichen einem Teufelsbündnis zugeschrieben...
Heine, Die Romantische Schule

Das Volk in Waffen.
i] Zur Bezeichnung des preussischen, aus der allgemeinen Wehrpflicht hervorgegangenen Heeres. Der sprichwörtlich gewordene Ausdruck ist weder, wie von Kleist-Retzow in der Sitzung des preussischen Herrenhauses vom 13. August 1866 irrtümlich annimmt, von Friedrich Wilhelm IV. zuerst gebraucht, noch ist er von dem Ausspruch Napoleon's am 30. Dec. 1813: 'A l'aspect de tout ce peuple en armes' herzuleiten; er ist vielmehr echt deutschen Ursprungs und findet sich zuerst in einer im Jahre 1837 bei Becker in Wesel von Hermann Neumann unter dem Titel Erz und Marmor herausgegebenen Sammlung Balladendichtungen. In dem Zueignungsgedicht An Preussens Heer lautet die erste Strophe: 'Gegrüßet, Preußen, Männer sonder Wanken, du Volk in Waffen, du Spartanerheer. Borussia, du Wonne der Gedanken, Borussia, du Wort, wie Gold so schwer.' In der Schlesischen Zeitung (vom 15. Oct. 1871, Nr. 479) erklärt der Dichter, Garnisons- Oberinspector in Neisse, dass er der Urheber des Worts ist, und zwar, weil die 4. Aufl. von Büchmann's Geflügelten Worten darüber noch im Ungewissen war. In der Thronrede vom 12. Juni 1860 heisst es: 'Es ist nicht die Absicht, mit dem Vermächtnis einer großen Zeit zu brechen. Die preussische Armee wird auch in Zukunft das preussische ?Volk in Waffen? sein.' In den Schles. Provinzialblättern (1870, S. 628) ist in einer Anmerkung angeführt, der Ausdruck soll sich bereits in den Kriegsliedern von 1813 finden. Im folgenden Jahrgange dieser Zeitschrift (1871, S. 27) nimmt aber der Dichter die Urheberschaft für sich in Anspruch, oder verlangt, dass Stellen als Beläge dafür, dass er vor ihm gebraucht worden sei, beigebracht würden, was bisjetzt, obgleich inzwischen vier Jahre verfloßen und Büchmann's Geflügelte Worte bereits bis zur 9. Auflage vorgeschritten sind, noch nicht geschehen ist. Der Nachweis darf also unangezweifelt als geführt gelten, dass der seitdem, am 11. Sept. 1875 zu Neisse verstorbene Dichter Hermann Neumann der wirkliche Urheber des Worts ist.

Das Volk ist aufrichtig, die Gesellschaft handelt; das Volk kämpft mit dem Messer, die Gesellschaft mit dem Gift der Sprache oder der Ideen; das Volk leidet den Tod, die Gesellschaft geht straffrei aus.
Honoré de Balzac (1799-1850), Der Ehevertrag

Das Volk ist der Tugend fähig, aber nicht der Weisheit. Unfehlbarer dort, wo es achtet, als dort, wo es wertet, vermag es zu erkennen, aber nicht zu wählen. Es liegt mehr Sinn, als man glaubt, in dem Witz über den Fleischer, der sich, als er einen Advokaten brauchte, ins Gerichtsgebäude begab und den dicksten aussuchte.
Joubert, Gedanken und Maximen

Das Volk ist derjenige Teil des Staates, der nicht weiß, was er will.
Hegel

Das Volk ist die beste Schule der Einfachheit.
Johannes R. Becher, Wachstum und Reife

Das Volk ist die Wurzel eines Landes. Ist die Wurzel fest, lebt das Land in Frieden.
Shujing

Das Volk ist doch immer produktiv und gedankenreich, wenn einmal der Weg eingeschlagen ist; es birgt alle Ideen in seinem Schoße.
Gottfried Keller, Briefe

Das Volk ist ein gerader Stamm, aber alle Späne, in welche ihn die Staat-Drechsler teilen, krümmen sich.
Jean Paul, Der Komet

Das Volk ist ein Kind; aber dieses Kind wächst und verspricht zum kräftigen, vernünftigen Manne zu werden. Der Kummer hat es verständig gemacht und ihm gezeigt, was der konstitutionelle Flitter in Wahrheit wert ist.
Belinski, 'Die Geheimnisse von Paris'

Das Volk ist ein Tier mit vielen Köpfen.
Schweden

Das Volk ist eine Kugel, die sich nach allen Richtungen wenden lässt.
z] Ich thue alles und bin doch nichts, ich thue das Böse wie das Gute. Wenn ich befehle, so gehorche ich. Ich gebe mehr als ich empfange. In meinem Namen wird das Gesetz gemacht; und schlag' ich zu, so schlag' ich auf mich selbst.
fr] Je fais tout, et je ne suis rien; je fais le mal, je fais le bien.
fr] J'obéis toujours, quand j'ordonne; je reçois moins que je ne donne; en mon nom on ne fait la loi, et quand je frappe, c'est sur moi.

Das Volk ist eine Wetterfahne.
z] Das Volk kennt keine Berathung, es sieht auf keine Gründe, es weiß weder einen Unterschied: zu machen, noch lässt es sich die Dinge angelegen sein. Nach Dünkel urteilt es in den meisten Fällen, nach Rechtschaffenheit in den wenigsten.
la] Carens consilio, ratione discrimine, diligentia ex opinione multa, ex virtute pauca judicans.
la] Mobile mutatur semper cum principe vulgus.

Das Volk ist frei: seht an, wie wohls ihm geht!
Goethe, Faust I, Auerbachs Keller (Mephisto) Vs 2295

Das Volk ist mehr wert als seine herrschende Schicht, als seine Staatsart und gar als diejenigen, die ihm seine Meinungen vorschreiben; es lebt länger, es wägt gerechter, es behält im Bewußtsein, es ist dankbar.
Arnold Zweig, Antigermanismus

Das Volk ist nicht der Regierung wegen da, sondern die Regierung des Volkes wegen; die Regierung soll den Willen des Volkes ausführen, sie soll nichts weiter sein als die vollziehende Gewalt.
August Bebel (1840-1913), Rede im Deutschen Reichstag..., 8. 11. 1871

Das Volk ist nicht edel, das seine Toten nicht ehrt.
Schack Staffeldt, bei E. Jonas, Nordische Diamanten

Das Volk ist nie ärger, als wenn es im Überfluss ist.
la] Chorea est circulus, cujus centrum est diabolus.

Das Volk ist ohne viel Geist und die Großen ohne Herz; jenes hat einen guten Kern, aber keine gefällige Schale; diese haben nichts als ein angenehmes Äußere und eine Oberfläche ohne Tiefe.
La Bruyère, Von den großen Herren

Das Volk ist schwer zu regieren, wenn es allzu klug ist.
Laotse

Das Volk ist von Natur aus nicht gewalttätig, sondern friedlich.
Mahatma Gandhi (1869 - 1948)

Das Volk ist wie der Fürst.

Das Volk ist wie Gras, das Vieh zertrampelt es, und im Jahr darauf schießt es in desto satterem Grün empor.
Kraszewski, Gräfin Cosel

Das Volk kann Souveränität höchstens übertragen, aber niemals ausüben.
Mussolini, Über Machiavelli

Das Volk läßt sich nie bestechen, wohl aber oft hinter das Licht führen...
Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag

Das Volk liebt den Mann, der die Gerechtigkeit bringt, dem Weisen schenkt es eher Ehrfurcht als Liebe.
Francesco Guicciardini, Ricordi

Das Volk liebt großherzige, kühne Führer ... wählt sich selbst seinen Abgott - um ihn zu lieben, nicht zu fürchten.
Wassili Schukschin, Ich kam euch die Freiheit zu bringen

Das Volk liebt schnell, es vergisst schnell.
F. Wolf, Beaumarchais

Das Volk macht sich seine Lieder und Liederdichter...
Chamisso, Vorrede zu Beranger-Übersetzungen

Das Volk muss immer einen Juden haben, den es brät.

Das Volk muss regiert werden, aber nach volkstümlichem Sinn, von ihm geht die Lehre aus über seine Bedürfnisse; der Staat muss seinen Willen dem Volksgeist unterwerfen...
Bettina von Arnim (1785-1859), Ilius Pamphilius und die Ambrosia

Das Volk ruft heute Hosianna und morgen Kreuzige.
la] Populus mutatur ad horam quamlibet, et stabilem nescit habere fidem.
la] Scinditur incertum studia in contraria vulgus. Virgil

Das Volk schätzt Stärke vor allem...
Goethe, Italienische Reise I, 6.10.1786

Das Volk schenkt seine Gunst, doch bleibt es wandelbar.
Rivarol

Das Volk spielt den Richter über meine Gedanken, für die ich ihm Rechenschaft schuldig oder verantwortlich bin. Die Geschworenen haben, wenn ihre fixen Ideen angegriffen werden, ebenso harte Köpfe und Herzen als die stiersten Despoten und deren knechtische Beamten.
Max Stirner, Der Einzige und sein Eigentum

Das Volk steht auf, der Sturm bricht los.
Th. Körner, Männer und Buben

Das Volk steigt nicht zu dem Wahren und Schönen hinauf, sondern zieht es zu sich herab; aber nicht um es unter die Füße zu treten, sondern um es zu herzen, zu liebkosen, um es im ewig wechselnden Spiel zu drehen und sich über seinen Glanz zu wundern und zu freuen.
Raabe, Die Chronik der Sperlingsgasse

Das Volk und die Großen haben weder dieselben Tugenden noch dieselben Laster.
Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues, Reflexionen und Maximen

Das Volk und nur das Volk ist die Triebkraft, die die Weltgeschichte macht.
Mao Tsetung, Ausgewählte Werke

Das Volk verehr' ich so wie ihr,
Die Masse zusamt dem Hebel;
Lasst ihr aus dem Volk die Besten weg,
So bleibt nur noch der Pöbel.
Grillparzer, Einfälle und Inschriften

Das Volk verhält sich zu seinen großen Männern wie der Boden zu den Pflanzen, die aus ihm hervorgehen.
Belinski, Betrachtungen über die russische Literatur des Jahres 1846

Das Volk verlangt, dass die Schriftsteller seine Tagesleidenschaften mitfühlen, dass sie die Empfindungen seiner eigenen Brust entweder angenehm anregen oder verletzen: Das Volk will bewegt werden.
Heine, Die Romantische Schule

Das Volk weiß mehr als zehn Gelehrte.
dä] Almuen veed som tree vide.

Das Volk will betrogen sein.
ho] Het volk will betrogen zijn.

Das Volk will instinktiv, will logischerweise zwei Dinge: die größtmögliche materielle Behaglichkeit und die größte Existenz-, Bewegungs- und Handlungsfreiheit für sich selbst; d. h. die beste Organisation seiner wirtschaftlichen Interessen und die völlige Abwesenheit jeder Regierungsgewalt, jeder politischen Organisation - da eben jede politische Organisation naturgemäß auf eine Legation der Freiheit hinausläuft Das ist die Unterströmung aller Volksinstinkte.
Michael Bakunin

Das Volk will zum besten gehalten sein, und so hat man unrecht, wenn man es nicht zum besten hält.
Goethe, F. v. Müller, 27.6.1830

Das Volk wird durch Namen betrogen, nicht durch Dinge.
James Harrington

Das Volk wird es eines Tages überhaben, und es wird für seine Not die Kapitalisten büßen lassen, entweder durch blutige Proskriptionen oder durch die Plünderung ihrer Häuser.
Flaubert, Lehrjahre des Gefühls

Das Volk wird nicht bloß geschunden; es ist dahin gebracht, dass es sich selbst schinden muss.
Hebbel, Tagebücher, 12. 2. 1841

Das Volk! Das sind die vielen leeren Nullen,
Die gern sich beisetzt, wer sich fühlt als Zahl,
Doch wegstreicht, kommt's zum Teilen in der Rechnung.
Grillparzer, Ein Bruderzwist in Habsburg, III 1 (Kaiser Rudolf)

Das Volk, das den Gesetzen unterworfen ist, muss auch ihr Urheber sein.
Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag

Das Volk, dessen Güte so sehr gepriesen wird, ist gar nicht gut; es ist manchmal so böse wie andere Potentaten. Aber seine Bosheit kommt vom Hunger.
Heine, Geständnisse

Das Volk, insofern mit diesem Worte ein besonderer Teil der Mitglieder eines Staats bezeichnet ist, drückt den Teil aus, der nicht weiß, was er will.
Hegel

Das Völkerrecht ist ein wahres Naturrecht: Kein Volk auf Erden ist berechtigt, zu seinen Gunsten von seinem Nachbar die Aufopferung seiner selbst zu fordern, keines ist verpflichtet, sich zum Besten des Nachbarn zu verleugnen oder aufzuopfern. Die Natur kennt keine herrschenden sowie keine dienstbaren Völker.
Franz Palacky, Brief an die Deutsche Nationalversammlung

Das Volkslied zu pflegen ist eines der stärksten Mittel, ein gesundes Volkstum zu erhalten.
K. Peltzer, An den Rand geschrieben

Das volle Herz macht sich durch Zeichen Luft...
Goethe, Prolog, 15.10.1793

Das völlige Fehlen jeder regelmäßigen Arbeit ist für den Menschen unerträglich.
Herzen, Mein Leben

Das vollkommen Schöne muss auch vollkommen wahr sein.
K. Peltzer, An den Rand geschrieben

Das vollkommene Leben ist nur den Vernünftigen und Besonnenen zuzuerkennen.
Aristoteles, Protreptikos

Das Vollkommene muss uns erst stimmen und uns nach und nach zu sich hinaufheben. So erscheinen uns schöne Personen immer schöner, verständige verständiger.
Goethe, Reise in die Schweiz 1797, 18. Sept.. Erregte Ideen

Das vollkommene Weib zerreisst, wenn es liebt.
Nietzsche, Ecce homo, Warum ich so gute Bücher schreibe

Das Vollkommene, wo es anzutreffen ist, gibt eine gründliche Befriedigung, wie der Schein eine oberflächliche, und so bringen beide eine ähnliche Wirkung hervor.
Goethe, An Schiller, 4.9.1799

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ENGLISCH
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
FRANZÖSISCH
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ITALIENISCH
1 2 3 4
LATEINISCH
1 2 3 4
PORTUGIESISCH
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
SPANISCH
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