Weisheiten 16


Anweisung (o. Assignation) ist keine Zahlung.
[RSpW] (In dem Falle aber, wenn A eine Forderung an B hat, dieser aber A an C weist, welcher dem B schuldig ist, um sich die Summe auszahlen zu lassen, C aber entweder an A nicht zahlen will oder berhaupt nicht zahlen kann, ist die Anweisung keine Zahlung. A hat die Schuld des C von B nicht bernommen und hlt sich mit seiner Forderung nur an B)
ndt] Anweisung is noch geen Betahlung.
Ostfriesland
ho] Assignatie is geene betaling. - Onderwijzing is geene betaling.

Anweisung (o. Delegation) ist gute Bezahlung.
[RSpW]
i] Dieses Sprichwort gilt, wenn A fr seine Forderung an B, dessen Forderung an C an Zahlungsstatt frmlich bernimmt und sich somit aller Ansprche an B begibt.

Anweisung ist keine Zahlung.

Anweisungen fr ein glckliches Leben
la] vitae praecepta beatae

Anwerber seine volle Freiheit habe, seinen Antrag zurckzunehmen und eine andere Verbindung einzugehen.)

Anwerbung macht keine Verbindung.
[RSpW]
i] Dem Ehestande gehen Anwerbung, Jawort, Verlobung und Trauung voraus. Dies Sprichwort bezieht sich aufs erste und will anzeigen, dass, solange auf die Anwerbung das Jawort nicht erfolgt, der Anwerber seine volle Freiheit habe, seinen Antrag zurckzunehmen und eine andere Verbindung einzugehen.

Anwesend und doch abwesend
la] praesens absens

Anziehen wie Magnet.
i] Von Sachen und Personen, die einen starken Einfluss auf unser Begehrungsvermgen ausben.
ho] Hij trekt het al gelijke de zeilsijzer trekt een.
la] Omnes attrahens ut magnes lapie.

Anziehungskraft besitzen: Sie ist ein Zauber kluger Hflichkeit. Man benutze diesen Magnet seiner angenehmen Eigenschaften mehr zur Erwerbung der Zuneigung als wirklicher Vorteile, doch auch zu allem.
Baltasar Gracin y Morales, Handorakel und Kunst der Weltklugheit

Ap, wat hest du wackre Kinner.
Oldenburg
i] Spott auf die Affenliebe vieler Eltern, welche ihre Kinder fr die schnsten und wohlbegabtesten halten.

Apage, Satana!
Vulgata, Evangelium secundum Matthaeum
dt] Weiche, Satan!
i] Oder wie ihr gern saget, pfui des Teufels.

Apartheid ist die Herrschaft der Gewehre und der Henker.
Nelson Mandela, Aufruf nach dem Soweto-Aufstand von 1976

Ape, knicke dick, Esel bcke dick, segt de Bere un slut 'n Slagbm.
Lneburg

Ape, wat hest du moje (= schne) Jungen.
Ostfriesland
ho] Aap, wat hebt gij mooije jongen. - Schipper, welk een mooi wijf hebje.

Apenteker kche bter, und losse sich r Kchen doch dier bezuolen.

Apfel der Zwietracht.
la] Malum discordiae.
Justinus

Apfel fllt nicht weit vom Stamme.

Apfel hin, Apfel her, ich gehe gewiss nicht dran.

pfel um Birnen.
i] Wechsel, der wenig ndert.

pfel und Frauen sind auswendig schn, inwendig wurmstichig zu schauen.

pfel vom Herrengaul sind auch keine Slinge.

pfel zu Ostern und Mdchen ber dreiig schmecken nicht mehr.

pfel, Birnen und Nuss machen der Stimme Verdruss.
d] Aebler, paerer og nder skade rsten.

pfel, Nss' und Mandelkern fressen die Auerkinder gern.
Mnchen
i] Die Au ist eine dortige Vorstadt.

Apfel: Sndenfallobst.
Hans-Horst Skupy

pfelschnitz und Bireschnitz, sie wachse 'n a de Bume,
's geht Mnge zue 'me Meitschi g'hilt, 's wr' besser, er blieb daheime.

pfelschnitz und Birneschnitz und gli Ruesli drunger,
wenn ein Muetter e Jumpfern 'n isch, so nimmt's mi's Dvels Wunger.

Apfelschnitzen hat jedermann im Halse sitzen.

Apfelsinen sind gut, aber Kartoffeln sind besser.
z] Man lebt besser von lauter Kartoffeln als von lauter Apfelsinen, aber der erste Anbiss von einer sen Orange ist freilich romantischer, als der in eine gekochte, oder gar in eine rohe Knollenfrucht. Zur Charakteristik der Frauen von Bogumil Goltz

Apfelwolken und geschminkte Frauen sind nicht von langer Dauer.
fr] Temps pommel et femme farde ne sont pas de longue dure.

Aphorismen schreiben sollte nur einer, der groe Zusammenhnge vor sich sieht.
Robert Musil

Aphorismen sind die Einflle der Philosophen.
Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues

Aphorismen sind doch keine Aphorismen um Gottes willen! Es ist doch nur, um euch im Leben rasch kurz zu helfen. Sie knnen doch daher weder geistreich noch bld sein. Wie die Medizinen: die knnen doch auch weder geistreich noch bld sein, sondern helfen oder nicht helfent
Peter Altenberg

Aphorismen sind vielleicht der beste Weg, um philosophische berzeugungen darzulegen. Ein Philosoph, der darauf ausgeht, ein ganzes, kompliziertes System zu entwickeln, ist zuweilen unfreiwillig nicht mehr ganz aufrichtig. Er wird der Sklave seines Systems, dessen Symmetrie zuliebe er oft bereit ist, die Wahrheit zu opfern.
Lew N. Graf Tolstoij

Aphorismen: Wenn der blitzartig rasche Gedanke richtig ist, bedarf er keiner historischen Entwicklung. Und wenn er unrichtig ist, kann ihn eine langsame, naturgeme, historische Entwicklung auch nicht verbessern!
Peter Altenberg

Aphorismus - das kleinste mgliche Ganze.
Robert Musil

Aphorismus: Nicht Fisch und nicht Fleisch. Nicht Epigramm und nicht Entdeckung. Es fehlt ihm anscheinend an der Ganzheit, Einprgsamkeit, Reduzierbarkeit odgl. Blo Bewegung ohne Ergebnis, Knotenpunkt usw. Darum die Abneigung gegen ihn. Schlage es nicht in denWind!
Bewegt-Neuangeregtseinwollende Zeiten lieben Aphorismen. So Nietzsche und die Moderne.
Robert Musil

Apke, spring' wer.
Knigsberg
i] Spottend zu dem, der auffallend gekleidet geht.

Apollo ist der echte Typus eines Franzosen: er ist einer von denen, die es nicht ertragen knnen, dass irgendein anderer ebenso gut die Flte spielt als er.
Bismarck

Apollo lacht nicht immer.

Apotheker und Postmeister tragen grob Tuch.
z] Es is noch ganz ni so lang her, dat de Aftheker jo so groff wren as de Postmeisters.

Apotheker, Doktor und Jurist bringen das best von unrechten gut darvon.

Apothekerflaschen geben dem Tode zu naschen.

Appel, trag die Taler herein, dass ich zappel.
i] Worte einen sterbenden Geizhalses an seine Diener gerichtet. Sprichwrtliche Bedeutung: Geld bewegt, erzeugt Leben und Lust zum Handeln.

Appelbrei is Appelbrei, sagt Quaddel.
Hildesheim

Appelgraue Lcht (Licht), iserfast (bestndig) Wer; Jungens, staht up un hlt de Pr.
i] Mit diesem Rufe weckt der Bauer an einem viel versprechenden Morgen seine Knechte.

Appellieren und Bettlen stehet jedermann frey.
i] In unsern Tagen da, wo ffentliche Ordnung herrscht, nicht mehr.

Appetit braucht nicht Torte zu suchen, ihm schmecken Eierkuchen.

Appetit ist die beste Soe (od.
Sauce, Brhe).
fr] Il n'y a point de pareille sauce que l'apptit.
la] Cibi condimentum est fames, potionis sitis.

Appetit lehrt den Lahmen gehen und Hunger lsst (o. lehrt) ihn springen.
Russland

Appetit ohne Kredit gibt ein schlechtes Fazit.

Appetit sieht Eierkuchen fr Torte an.

Appetit und wenig auf den Tisch ist besser als kein Appetit bei Braten und Fisch.

Appezeller Khe und appezeller Lt touged nid zu s, sged Thurgauer und d' Schaffhuser.

Applaus ist der Anfang der Schmhung.
Japan

Aprell (April) ist auch ein Winterg'sell.

April April, er wei nicht, was er will.
pl] Kwiecień - plecień, bo przeplata trochę zimy, trochę lata.

April drre - macht die Hoffnung irre.

April frisst der Lmmer viel.
fr] L'ouaille (brebis) et l'abeille en apvril ont leur deuil.

April hat sin egen Will.
Ostfriesland

April ist bos (bse), darum gehe nicht blo!

April ist bos, darum gehe nicht blo!

April ist der grausamste Monat, Flieder zeugend aus dem toten Land, Erinnerung und Begierde mischend.
T. S. Eliot, Das wste Land

April kalt und nass fllt Scheuer und Fass.
fr] Bourgeon qui pousse en avril mel peu de vins au baril. (In Bezug auf den Wein)
pl] Kwiecień, co deszczem rosi, wiele owocw przynosi.

April kommt auf den Mrz.
z] O trawrigkeit dess Hertzen, wan wirstu nemmen ab? Aprill kombt auff den Mertzen, der winter geht zu grab. Trutz-Nachtigall von Fr. Spee, 1649

April macht die Knospen rund, Mai ffnet ihnen den Mund.

April nass und kalt gibt Roggen wie ein Wald.

April na und kalt, wchst das Korn wie'n Wald.

April ohne tchtig Graupeln zwingt oft, Rinden zu knaupeln.

April regnet den Menschen, Mai regnet den Tieren.
i] Aprilregen trgt zum Gedeihen des Getreides, Mairegen zum Wachstum des Grases bei.
fr] Avil pleut aux hommes, mai pleut aux btes.

April soll dem Mai halb Laub und halb Gras bringen.

April trocken macht die Keime stocken.

April tut, was er will.
ndt] April dt wat he will. Mnster
ndt] Der April thuat wiare will. Innsbruck

April tut, was er will.
ndt] April dt wat he will. Mnster
ndt] Der April thuat wiare will. Innsbruck

April und Herbst hat hinter jedem Hag ein Regen.

April und Mai frwahr sind die Schlssel frs Jahr.

April und Mai machen frs Jahr den Brei.
fr] Avril et Mai de l'anne font tous seuls la destine.

April und Mai sind die Schlssel zum ganzen Jahre.
en] April and May are the keys of the year.

April und Weiberwill ndert sich sehr bald und viel.

April warm und na tanzt die Magd ums Butterfa.

April warm, Mai khl, Juni nass, fllt dem Bauer Scheuer und Fass.

April windig und trocken,
macht alles Wachstum stocken.
pl] W kwietniu posusza - nic z ziemi się nie rusza.

April, April, der macht, was er will.

April, April, der wei nicht, was er will.

April, April, ich kann dich narren, wie ich will.

April, das ist der Mond, in dem sich Spargelstechen nicht lohnt.

April, dein Segen heit Sonne und Regen - nur den Hagel hng' an den Nagel.

April, kau still.
i] Im April muss man die Khe nicht auf die Weide treiben.
d] April med sin pig jager dean ind tilig.

April, nass und kalt, gibt Roggen wie ein Wald.

Aprildrre macht jede Hoffnung irre.

Aprilen Blut' (Blte)
Tut selten gut.

Aprilen Blut' (o. Aprilenblut') tut selten gut.

Aprilen ziert das Erdreich fein,
Mit schnen Kratern und Blmelein.
Spatzier in Lufft, halt mssig dich,
Jag, Impf, Se, das Erdreich brich.
Jetzt erhizt und mehrt sich das Blut,
Drumb Aderlassen ist sehr gut.

Aprilenflut fhrt den Frosch weg mit seiner Brut.

Aprilenglut tut selten gut.

Aprilenschnee bringt Gras und Klee.

Aprilenschnee dngt, Mrzenschnee frisst.

Aprilensturm und Regenwucht kndet Wein und gold'ne Frucht.

Aprilenwrme und Regen machen den Schnecken die Wege.

Aprilflckchen bringen Maiglckchen.

Aprilflocken bringen Maiglckchen.

Aprilflcklein bringen Maiglcklein.

Aprillagilla thuot da Baura d' Ksta filla.
Horgen
i] Es sind Schneeflocken und Graupeln gemeint.

Aprillapflaster fllt dem Bauer Kisten und Kasten.

Aprillengunst und Jungferntreu, verliebte Schwre und Flche sind eben des Zerreissens frei, wie weite Schneiderstiche.

Aprillen-Regen sind der Felder Segen.

Aprillenwder un Frugenssinn snd vernderlich von Anbeginn.

Apriller - Viehfiller.

Aprilregen bringt Maiblmlein hervor.
en] April showers bring forth May flowers.
fr] Pluge dauril, rose de mag.
la] Pluvia aprilis, ros May.

Aprilregen ist dem Bauern gelegen.

Aprilregen ist den Bauern gelegen.

April's Gewalt wird nicht gar alt.

Aprilschnee bringt Gras und Klee.

Aprilschnee ist besser als Aprilregen.

Aprilschnee ist besser als Schafmist.
Schweiz

Aprilschnee ist der Grasbrter.

Aprilschnee ist Mist - Maischnee frisst.

Aprilschnee mstet, Mrzschnee frisst.

Aprilsturm und Regenwucht knden Wein und gold'ne Frucht.

Aprilwetter ndert sich oft.
d] April-veir er ubestandig.
fr] En avril le temps est inconstant.

Aprilwetter und Frauensinn ist vernderlich von Anbeginn.
d] April-veir er ubestandig.
fr] En avril le temps est inconstant.

Aprilwetter und Herrengunst darauf zu bauen, ist umsunst (umsonst).

Aprilwetter und Herrengunst ist eitel Dunst, sagte der Bauer und zog die Mtze vor dem Herrn Landrat.

Aprilwetter und Kartenglck wechseln jeden Augenblick.

Aprilwetter und Weiberlaunen sind von gleicher Art.

Aprilwetter und Weibertreu, das ist immer einerlei.
ndt] Aprillenwder un Frugenssinn snd vernderlich von Anbeginn.
Mecklenburg

Aprilwetter, Rosenbltter, Herren- und Frauengunst vergehen als Rauch und Dunst.

Apskwen h thi Hinger skeben.
Nordfriesland
i] So sehr fhlte der alte Friese die Schdlichkeit des Aufschubs, wo es etwas Gutes galt.
hdt] Aufschieben hat der Henker geschaffen.

Ar beisst korz o (ab).
Franken (Das Essen schmeckt ihm)

Ar ftte Sau a Oarsch schmrn.
sterreich-Schlesien
i] Einem Reichen Geschenke machen.
la] Alcinoo poma dare.

Ar frt (fhrt) seiner Mutter wider 's Maul.
Franken
i] Er widerbellt.

Ar flennt, doss 'n der Bouck stisst (dass er schluchzt).
hdt] Er weint, als wenn ihn der Bock stt.

Ar frisst an Pfaff'n mit d'r Kutt'n.
i] Ist sehr gefrssig.

Ar gett drei, (er geht darein) wi d'r Hans in die Nss'.
Franken
i] Unberlegt.

Ar gett wie d'r Giker in Grs.
Franken
i] Hebt die Beine hoch.

Ar glotzt wie a Hauskncht, der scha (schon) sechs Wuch'n ke Trinkgald kriagt hat.
Franken

Ar glotzt'n oa (= gafft, stiert an), wi's Kalb a neu's Tor.

Ar habs immer af 'm Brt.
Franken
i] Es wird ihm immer wieder vorgeworfen.

Ar hat n Aug uf sie.
Franken

Ar hat an Bauch wie a Burgamst'r.
Franken
ho] Hij heeft een' buik als een burgemeester.

Ar hat an Narr'n drou g'frass'n.
Franken

Ar hat die Brah (Brhe) verschtt.
Franken
i] Die Gunst verloren.

Ar hat Geld wi a Sutreiber.
Franken
i] Nmlich viel.

Ar hat mi g'schend't (geschimpft) as wenn i di Su' mit'n g'hat't htt.
Franken

Ar hat m'r ner 's Maul g'macht.
i] Er hat versprochen, ohne zu halten.

Ar hat 'n die B (Beine) rg'schlg'n.
Franken
i] Er hat ihn in Misskredit gebracht.

Ar hat 'n die grbsten 'runter gehangt (o. gehangen).
Franken

Ar hat 'n 'runter lauf'n lass'n.
Franken
i] Er hat ihn tchtig ausgescholten.

Ar hat 'n 's Pech 'runter gathant (getan).
Nrnberg
i] Er hat ihn bestraft, derb ausgescholten; besonders einen Vorwitzigen.

Ar hat nu (noch) ke Wasser getrbt, ar htt' denn z'erst neig'schissen.

Ar hat 's Maul uf 'n racht'n Flak.

Ar hat 's oun Noug'l (Nagel) g'hengt.
Franken
i] Er hat die Sache, das Geschft u.s.w. aufgegeben.

Ar hat sei Bit (Ackerbeet) nausg'schnt'n.
Franken
i] Er ist am Abend seines Lebens, er hat sein Tagewerk vollbracht.

Ar hat si sei Bettle (Bettlein) g'macht.
Franken
i] Er hat sein Schflein im Trockenen.

Ar hat Wicken.
i] Nicht Geld, sondern Vermgen.

Ar hat'n a Bn (Bein, Knochen) ei's Maul gab'n.
Franken
i] Er hat ihn durch leere Versprechungen beschwichtigt.

Ar hot'n uf di Kirmes g'loden.
Franken

Ar hout Angst an Housen.
hdt] Er hat Angst in den Hosen.

Ar hout kenn Fatzen (Fetzen) anzeziehn.
i] Er hat kein ganzes Gewand, ist blutarm.

Ar hout sei Hejtl fer sich.
hdt] Er hat seinen Kopf (Haupt) fr sich.

Ar is an Gesichte wie gemoult.
hdt] Er ist im Gesichte wie gemalt.
i] Also sehr schn.

Ar is'n Teufel aus d'r Ktz'n g'hopfet.
Franken
i] Ein Rckentragkorb mit Armbndern. Es ist ein gefhrlicher Mensch.

Ar t guat b'schlg'n.
Franken
hdt] Er ist gut beschlagen.

Ar t k heuriar (heuriger, diesjhriger, junger) Hs (Hase) mehr.
Franken
i] Er ist nicht unerfahren, er hat Haare auf den Zhnen.

Ar it m'r Freund ber zehn Bit Schroll'n.
Franken
hdt] Er ist mit mir befreundet (verwandt) ber zehn Beete.
i] Sehr entfernt. Schrolle = Klumpen, Scholle.

Ar t nit leini.
Franken
i] Gelind.

Ar t uf'n Schleffwag.
Franken
i] Auf einem falschen Wege. Der Schleifweg ist ein Fahrweg, der auf dem Felde, nicht aber in einen Ort ausmndet.

Ar t'n Drak (Dreck) unter die Fss (Fen).
Franken
i] Er ist ihm Gegenstand der Verachtung, den er mit Futritten behandelt.

Ar kehrt berall ei, wua unner Herrgott 'n Arm 'rausreckt.
i] Einkehren, wo der Herrgott den Arm ausstreckt, der Arm als Wirtshausschild.

Ar kou an fest'n Schlag mach'n.
Franken
i] Er ist ein starker Esser.

Ar kriagt Schlg wi de Tauberisel.
Franken
i] Er kriegt Schlge wie der Esel an der Tauber, einem kleinen Flusse in Franken.

Ar kriegt sei Blechla.
Franken
i] Es wird ihm schlimm zugesetzt.

Ar lagt (lgt), a (dass) en di Ag'n (Augen) tropf'n.
Franken

Ar macht a Faust in di Taschen.
Franken

Ar macht aus d'r Laus an Elefanten.

Ar macht en Fluntsch.
i] Er macht ein weinerliches Gesicht.

Ar macht sich mit 'n Sbel 'n Wag durch de Walt.
i] Er macht seine Carrire als Soldat.

Ar macht beroll 'n groen Hans.
Franken
i] Es ist ein Prahler.

Ar mecht (macht) a Brah (Gerede) ber alles.
Franken

Ar mecht (macht) ke Wasser trab.
Franken
i] Tut niemandem etwas zu Leide.

Ar mecht a G'sicht, wi drei Tg Ragawatt'r (regenwetter).
Franken
i] Finster, bse.

Ar mecht si ann Fuass (Fu) 'nei 's Haus.
Franken
i] Er sucht sich einzunisten.

Ar mcht sich vor Bsst in' Orsch beissen, wenn ar og knnde.
hdt] Er mchte sich vor Bosheit (Zorn, Rachgier) in den Arsch beien, wenn er nur knnte.

Ar muss Housathrlezins (Alimentengelder) zohl'n.
Franken

Ar nimmt'n 's Bett unter'n Orsch wack.
Franken
i] Er verfhrt hart mit ihm.

Ar schind't de Laus m 'n Balg.
Franken

Ar schlecht alles ber en Lst (Leisten).
Franken

Ar schleppt's rmm wie die Katz' ihr Jungen.
Franken

Ar schlcht naus wie a Bruatgans.
Franken
hdt] Er schlgt hinaus wie eine Brutgans.
i] Wird von komischer Lustigkeit gesagt.

Ar sieht aus, ass wenn ar nit dreia zhl'n kenet.
Franken

Ar steckt sei Nas'n in all'n Drak.
Franken
i] Er mischt sich in alles.

Ar thuat alles uf die leicht Achsel namma.
Franken

Ar thuat'n an bloab'n Nab'l frmach'n.
Franken
hdt] Er macht ihm einen blauen Nebel vor.
i] Spiegelt oder lgt ihm etwas vor.
ndt] 'N blaue Nbel vormacha.
Wrzburg

Ar tigt (taugt) in ken alt'n Schuhe mehr.
i] Wenn an jemandem kein guter Fetzen ist.

Ar traut'n Landfried'n nit racht.

Ar trgt alles brawarm (brhwarm) 'nou (hin).
Franken
i] Er ist ein Ohrenblser, Zutrger.

Ar verkauft'n auf'n Buckel.
Franken
i] Er schaltet mit ihm nach Belieben.

Ar wss es gut auszeschpikelieren (auszuspekulieren).
Schlesien

Ar will alli Bm raussreiss'n.
Franken
i] Von einem, der viel tun will.

Ar will 's Hafala (Tpfchen) nit verscht'n.
Franken
i] Er will's nicht bei ihm verderben.

Ar will 's Krumm' widder groad mach'n.
Franken

Ar will's Blb (Blaue) vom Himmel roalarna.
Franken
i] Er will das Blaue vom Himmel herunterlernen.

Ar wird ou d'r Nas'n rmmge'fahrt.
Franken

Ar wird se(ch) ken Zou (Zahn) drou ausbeien.
Franken
i] Das Maul wird ihm sauber gehalten werden.

Ar wird beroll g'hanselt.
Franken
i] Geneckt, verspottet.

Ar wirft di Wurst nach 'n Susoak.

Arabiens Wohlgerche alle
Versen diese kleine Hand nicht mehr.
Shakespeare: Macbeth, V, 1 (Lady Macbeth) i. d. bersetzung von Schiller

Arabisch ist eine Sprache, Persisch ein Konfekt, Trkisch eine Kunst.
Iran

Arabisch ist gut fr Schmeicheln, Trkisch fr Tadeln und Persisch fr berzeugen.
Iran

Arabisch ist Wissenschaft, Persisch ist Zucker, Hindustani ist Salz, aber die Turksprache ist Kunst.
Turkvlker

Arbaissen sehen.
i] Es ist darin noch die alte Form des Wortes zu erkennen, die erweisz war, und allgemach in erbeisz, erbisz, erbs, Erbse berging.

Arbed s de bist Schpekulazion.
hdt] Arbeit ist die beste Spekulation.

Arbeid is kn Hoas, s' lppt nicht furt.
Seehausen
hdt] Arbeit ist kein Hase, sie luft nicht fort.

Arbeide, dat nem de Krmels t em Nrsch flge.
Wehlau
hdt] Arbeiten, dass einem die Krmel aus dem Arsch fliegen.

Arbeide, dat nem de Pst vergeit.

Arbeiden will he woll, s de Buer, aber he kann man sein eegen Sweet (Schwei) nich riken!

Arbeit - das ist schlecht.
Estland

Arbeit - des Mannes Reichtum.
Estland

Arbeit adelt den Menschen.
it] Il lavoro nobilita l'uomo.

Arbeit adelt, ich bleibe brgerlich.

Arbeit adelt, wir bleiben brgerlich, sagen die Miggnger.
z] Arbeit adelt. Die Finanzaristokratie. Hans-Horst Skupy
it] Il lavoro nobilita l'uomo.
pl] Praca uszlachetnia.

Arbeit adelt.

Arbeit als Betubungsmittel gegen Einsamkeit, Bcher als Ersatz fr Menschen!
Dag Hammarskjld, Zeichen am Weg

Arbeit an sich tut wohl.
la] Iuvat ipse labor.
Martialis, Epigrammata

Arbeit befreit uns von drei beln: Langeweile, Laster und Not.
Voltaire

Arbeit besiegt alles, unersttlich.
Die unablssige Arbeit besiegt alles.
la] Labor omnia vincit improbus. (Vergil, Georgica)

Arbeit bezahlt sich immer.
pl] Praca zawzdy popłaca.

Arbeit blst das Feuer im Herzen aus.
z] Es gibt kein Stilmittel gegen die Aufforderungen des Herzens als Ttigkeit, gegen die Grbelgespenster, womit der Geist sich plagt, keine Bannung, als Beschftigung.
en] By doing nothing we learn to do ill.
it] Niente facendo s'impara a far male.
la] Nihil agendo male agere discimus.

Arbeit bringt Brot, Faulenzen Hungersnot.
pl] Praca żywi, lenistwo psuje.

Arbeit bringt den Mann zu Ehren, Miggang in Not und Schand.

Arbeit bringt Ehr'.
la] Labores pariunt honores.
la] Labor generosos animos nutrit.

Arbeit bringt Tugend, Tugend bringt Ehr'.

Arbeit eines Tages beschert, was der, so auf ihn folgt, verzehrt.
d] Arbeid og mde er daglig fde.
fr] Le travail et la peine assurent la nourriture journalire.

Arbeit endet nicht, bis deine Hnde dir auf die Brust gelegt werden.
Estland

Arbeit erbt ja nicht die Seele, Erholung erbt die Seele.
Estland

Arbeit ergtzt, Trgheit zurcksetzt.

Arbeit erhlt das Leben.
z] Denn der Mensch ist zur Arbeit geboren wie der Vogel zum Fliegen. Wenn er nichts zu arbeiten hat, so sucht er sich wenigstens zum Ersatz Beschftigungen. Seume
z] Fast alle guten Arbeiter leben lange. Dandolo wurde im 84. Jahre zum Dogen erwhlt, im Alter von 94 Jahren strmte er Konstantinopel und starb als Doge 97 Jahre alt. Wir erinnern an die Kraft Sokrates', den das Orakel fr den weisesten der Menschen erklrte, die Kraft des Archimedes, der durch seinen Scharfsinn Syrakus gegen die Rmer hielt, an die Kraft des Michel Angelo, der die Kronen der Architektur, Skulptur, Malerei und Poesie getragen hat, die Kraft des Gallilei, von dessen Blindheit Castelli sagt: ein Auge, das mehr gesehen, als alle, die vor ihm hingegangen sind und das die Augen aller derer geffnet, die nach ihm kommen werden, die Kraft des Newton, der fr jedes seiner 85 Jahre eine wichtige Entdeckung gemacht hat, der Kraft des Bacon, der alle Wissenschaft als seine Provinz in Anspruch nahm, der Kraft des Fontanelle, die Kraft eines Franklin, Jefferson und Adams, dieser weisen und heroischen Staatsmnner, die Kraft eines Washington, des vollkommenen Brgers, eines Wellington, des vollkommenen Soldaten, eines Goethe, des allwissenden Poeten, eines Alexander von Humboldt, dieser Encyclopdie der Wissenschaft u.s.w. (Beranger)
d] Arbeyde er halv sund held.

Arbeit erhlt die Gesundheit.
fr] L'homme bien sain, mangeant bien et buvant sans travail ne le sera pas longtemps.

Arbeit erhlt jung und gibt Kraft, Faulheit macht alt und erschlafft.
d] Arbeyde styrker, og gir lnge ung.

Arbeit ernhrt den Menschen, Faulheit verdirbt ihn.
Estland

Arbeit ernhrt ja niemanden.
Estland

Arbeit ernhrt, Miggang verzehrt.
bm] Prce človčka ziv, zahlka mař.
ho] Arbeid verwarmt, luiheid verarmt.

Arbeit erwrmt, Faulheit schadet.
England
en] Labor warms, slotz harms.

Arbeit erwirbt, Sparen gewinnt.
en] Work does not profit, but economy.

Arbeit findet sich berall, und nach getaner Arbeit schlfst du ruhig ein, wenn deine Zeit abgelaufen ist.
Herzen, Mein Leben

Arbeit fleissig und tu' das dein, wilt du vor geilheit sicher sein.

Arbeit flchtiger Hand hat nicht lange Bestand.
bm] Dilo kvapn nen platn.
bm] Kdobr věci přinlez chvile.
bm] Nhl robota nikedy dobra nebv.
bm] Spěsn dlo nebv dobr.
bm] Spěsn dlo z rukou pad.
bm] Spěsn prce nad vdělkem plče.
pl] Kto działa skoro, niebywa mu sporo.
pl] Pcrędka robota z ręku pada.

Arbeit fragt ja nicht nach Brot.
Estland

Arbeit fr Arbeit ist schlimmer Lohn.
fl] Arbeid is quaad arbeids loon.

Arbeit fr das Wohl deiner Kinder ist besser als Wallfahrt und heiliger Krieg.
Arabien

Arbeit fr Geld ist auch vergolten.
i] Jeder zahlt, womit er kann.
fr] A besogne faite, argent appreste.
la] Hostimentum est opera pro pecunia. Plautus

Arbeit fr heute, Kraft fr morgen.
Estland

Arbeit frchtet den Meister.
Estland

Arbeit frchtet Mnner, die Brot gegessen haben.
Estland

Arbeit gebiert Ruhe.

Arbeit geht hinter dem Arbeitenden einher.
Estland

Arbeit geht hinter dem Ttigen (d.i. dem Arbeitenden) einher. Estland

Arbeit gelingt dem Hurtigen, dem Tter (d.i. Arbeitenden) gelingt sie ja nicht. Estland

Arbeit' gern und sei nicht faul,
Kein gebraten Taub fleugt dir ins Maul!
Wartburg

Arbeit gewinnt allezeit (etwas).
i] Ttigkeit an sich selbst schon ist weit fruchtbarer fr den Menschen, als das Gut, was er sich dadurch zu verschaffen strebt.
d] Ved arbeide faaer man ild af staal.

Arbeit gewinnt Feuer aus Steinen (o. dem Stein).
z] Arbeit gewinnt Fewer aum Stein.
Christoph Lehmann, Politischer Blumen-Garten (1662)
la] Dii bona laboribus vendunt.
la] Ignis de lapide surgit mediante labore.
la] Labor omnia vincit improbus. Vergil
la] Nunc lege, nunc ora, nunc cum fervore labora.
un] A munka mindent meggyz.

Arbeit gibt Brot, Faulheit gibt Not.
fr] Au paresseux laboureur les rats mangent le meilleur.

Arbeit gibt den Speisen guten Geschmack.

Arbeit gibt es fr viele gemeinsam zu machen, Brot hat man nicht mal, um selbst zu essen.
Estland

Arbeit gibt tugent, tugent bringt ehr.

Arbeit gibt uns mehr als den Lebensunterhalt, sie gibt uns das Leben.
Henry Ford (1863 - 1947)

Arbeit gibt uns mehr als den Lebensunterhalt, sie gibt uns das Leben.
Henry Ford, Mein Leben und Werk

Arbeit gross, und haupt gedanck machen oft die glider kranck.
la] Dum caput infestat, labor omnia membra molestat.

Arbeit hat allezeit Vorrat.
i] Dem Arbeitsamen darf der Hunger hchstens nur an die Fenster kommen, nie ins Haus.

Arbeit hat bittere Wurzel, aber se Frucht.
d] Arbeide har en bitter rod, men sd smag.
en] No sweet without some sweat.
fr] La racine du travial est amre, mais son fruit est doux.

Arbeit hat den Segen,
Macht was hart helt doch lo.
Drumb solt jr Arbeit pflegen,
Legn nit die Hnd in Scho.
Joh. Doman, Lied von der Hanse (1618)

Arbeit hat der Ttige (d. i. der Arbeitende), Schlaf der Schlfer (d. i. der Liegende).
Estland

Arbeit hat eine bittere Wurzel, aber eine se Frucht.
Estland

Arbeit hat Gulden, Miggang (macht) Schulden.
fr] Le travail paie les dettes, la fainantise les fait.

Arbeit hat volle Kch' und Beutel.

Arbeit heisst des Mannes Wrde.
Ernst Moritz Arndt, Gedichte (1860)

Arbeit hilft nicht, sagte der Bettler, als er leer aus einem Bauernhofe kam.

Arbeit hilft nicht, wenn das Glck umschlgt.

Arbeit im leeren Gehft, Sorge im elenden Leben.
Estland

Arbeit in der Jugend streng, lebst denn froh und in die Lng.

Arbeit in Maen ist der Gesundheit des Leibes wie der Seele frderlich, und auerdem kann der Staat sie nicht entbehren.
Voltaire, Philosopisches Wrterbuch

Arbeit is kn Hs', sd de Daglner, lpt uns nich weg.
Hamburg
ndt] Arbeit ss kein Haske, sei rennt nich weg. Auch: ss keine Haskejagd.
Ostpreuen

Arbeit ist Arbeit.
Estland

Arbeit ist bei Armut gut.

Arbeit ist bei Gott beliebter als das Verdienst der Vter.

Arbeit ist beschwerlich, aber ehrlich.
fr] Le travail ne dshonore pas.

Arbeit ist bitter, aber s das Brot, das man durch sie kauft.
Hindi, Indien

Arbeit ist das beste Heilmittel fr alle Krankheiten und alles Elend, das die Menschheit je befallen hat - ehrliche Arbeit.
Thomas Carlyle

Arbeit ist das einzige, aber auch ein ausreichendes Mittel gegen alles Weh des Lebens.

Arbeit ist das Einzige, was mich nicht mde macht.
Paul Reynaud

Arbeit ist das Feuer der Gestaltung.
Karl Marx

Arbeit ist das Gesetz unseres Seins - das lebendige Prinzip, das Menschen und Vlker vorwrts treibt.
en] Work is the law of our being - the living principle that carries men and nations onward.
Samuel Smiles, Charakter (1871)

Arbeit ist das Grte auf der Welt, darum sollten wir uns immer etwas fr morgen aufheben.
Unbekannt

Arbeit ist das halbe Leben.

Arbeit ist das sicherste Kapital.
Jean de La Fontaine

Arbeit ist das wrmste Hemde,
Frischer Quell im Wstensand,
Stab und Zelt in weiter Fremde
Und das beste Vaterland!
Keller, Kantate. Zur Erffnung einer Ausstellung in Zrich 1883

Arbeit ist dem Menschen zum Zeitvertreib (da).
Estland

Arbeit ist der beste Bttel, sie schafft die Bettler aus dem Lande.

Arbeit ist der beste Schlaftrunk.

Arbeit ist der Ehre Mutter.
pl] Za pracą idzie sława.

Arbeit ist der Fluch der trinkenden Klassen.
Oscar Wilde

Arbeit ist der grte Gutsvogt.
Estland

Arbeit ist der Quell der Lebensfreude. Man bleibt jung, wenn man gefordert wird.
Anneliese Rothenberger

Arbeit ist der Schlssel zur Ruhe.
Hindi, Indien

Arbeit ist der Tugend Mutter.

Arbeit ist der Welt Ernhrer.
Estland

Arbeit ist des Alters beste Zukost.
i] Wer im Alter etwas zum Zusetzen, Zubeien haben will, der muss in der Jugend fleiig arbeiten und zurcklegen.
la] Optimum obsonium labor senectuti.

Arbeit ist des Blutes Balsam,
Arbeit ist der Tugend Quell.
Johann Gottfried Herder, Der Cid (1806), 3, 48

Arbeit ist des Blutes Balsam.

Arbeit ist des Bsen Trotz.
Estland

Arbeit ist des Brgers Zierde,
Segen ist der Mhe Preis,
Ehrt den Knig seine Wrde,
Ehret uns der Hnde Flei.
Schiller, Das Lied von der Glocke

Arbeit ist des Dummen Vergngen (o. Zeitvertreib).
Estland

Arbeit ist des faulen Menschen Zeitvertreib.
Estland

Arbeit ist des Geistes Hter,

Arbeit ist des Krpers Futter,
Arbeit ist des Geistes Hter,
Arbeit ist der Tugend Mutter.

Arbeit ist des Lebens Wrze.
pl] Praca jest życia przysmakiem.

Arbeit ist des Menschen Pflicht, wer nicht set, erntet nicht.

Arbeit ist des Reichtums Grundlage in der Stadt, im Schloss und auf dein Bauernhof.
Estland

Arbeit ist des Ruhmes Mutter.

Arbeit ist die Bedingung des Lebens, das Ziel Weisheit, und Glckseligkeit ... ist der Preis.
Friedr. von Schiller, D. Spaziergang unter d. Linden (1782)

Arbeit ist die beste Arznei.
Block, An die Mutter, 16.7.1917

Arbeit ist die beste Zukost fr das Alter. v] Wer rastet, der rostet.
la] Optimum obsonium labor senectuti.
la] Senectuti labor obsonium optimum.

Arbeit ist die einzige Entschuldigung fr Erfolg.
Helmar Nahr

Arbeit ist die Hlfte der Gesundheit.

Arbeit ist die Mutter des Lebens.
Slowakei

Arbeit ist die Quelle allen Reichtums.
John Locke

Arbeit ist die Seife des Herzens.

Arbeit ist dreierlei: Nhr-, Lehr- und Wehrarbeit.
z] Arbeit ist dreyerley: Lehr, Wehr und mehr arbeit.
Christoph Lehmann, Politischer Blumen-Garten (1662)

Arbeit ist ein Artzney vieler Laster.

Arbeit ist ein goldnes Armband.

Arbeit ist eine Ehrensache.
Estland

Arbeit ist eine gute Hausapotheke.
sd] Arbete r half helsa.

Arbeit ist eine Sucht, die wie eine Notwendigkeit aussieht.
Peter Altenburg, Schnipsel

Arbeit ist einer der besten Erzieher des Charakters.
Samuel Smiles, Charakter

Arbeit ist etwas fr dumme Leute und alte Pferde.

Arbeit ist fr alle bse Anfechtung.

Arbeit ist fr dumme Menschen und alte Pferde ntig.
Estland

Arbeit ist fr Leib und Seele gesund.
z] Erbeit uns von Krankheit erfreiet und verdauet all bse Sachen, die sonst dem Leib viel unlust machen. Froschmuseler

Arbeit ist gesund, denn gebratene Tauben fliegen nicht in den Mund.
la] Labor est dulcis quia non pluit vsus hyulcis.
sd] For thy aer aerwodhe got at godz raegnar ey j mwn.

Arbeit ist Gottes straf.
z] Darum meiden viel die arbeit, dass sie der Straff Gottes entgehen.

Arbeit ist gut versorgt.

Arbeit ist hufig der Vater des Vergngens.
Voltaire

Arbeit ist Irrtums Lohn.

Arbeit ist ja kein Frosch, dass sie davonspringt.
Estland

Arbeit ist ja kein Hase, dass sie davonluft.
Estland

Arbeit ist ja kein Vogel, dass sie davonfliegt.
Estland

Arbeit ist ja nicht so schwer wie der Anfang.
Estland

Arbeit ist jede Ruh, die Euch nicht dient.
en] The rest is labour, which is not us'd for you.
Shakespeare, Macbeth I,4

Arbeit ist kaan Charpe (= Schande).

Arbeit ist kein bel, aber die Augen sind die Feiglinge.
Trinidad

Arbeit ist kein Wolf, dass sie in den Wald luft.
Estland

Arbeit ist keine Schande.
ndt] Arbeit ist kaan Charpe.

Arbeit ist nicht Schreiben, dass man sie nicht kann.
Estland

Arbeit ist Segen.
jdisch-deutsch] Meloche is Broche.
la] Arare littus.

Arbeit ist vor (o. gegen) Armut gut.
d] Arbeide er godt for Armod.
fr] Le travail remdie la pauvret.

Arbeit ist Wohlstand.

Arbeit ist, was den Menschen ttet.
Estland

Arbeit kann alles erfinden, Armut alles berwinden.

Arbeit kann alles finden, Armut alles berwinden.

Arbeit langweilt, der Acker ermdet.
Estland

Arbeit luft ja nicht davon.
Estland

Arbeit luft nicht davon.
pl] Robota nie zając.

Arbeit lehrt den Arbeitenden.
Estland

Arbeit lehrt den Tter (d. i. den Arbeitenden) . Estland

Arbeit lehrt sich selbst.
Estland

Arbeit lobt (od. rhmt) sich selbst.
Estland

Arbeit lobt den Ttigen (d. i. den Arbeitenden). Estland

Arbeit lohnt dem Tter (d. i. dern Arbeitenden) . Estland

Arbeit lscht Feuers- und Liebesbrunst.
i] Schon im Entstehen ttet sie die Begierden, welche der Miggang erzeugt und ernhrt.
la] Cedit amor rebus, res age, tutus eris. Ovid

Arbeit macht Appetit, sagte, den Hammer schwingend, der Schmied.

Arbeit macht aus Kieselsteinen Demant.

Arbeit macht aus Steinen Brot.

Arbeit macht das Leben s, aber Mssiggang ist auch nicht bitter.

Arbeit macht das Leben s, Faulheit strkt die Glieder.

Arbeit macht das Leben s, nicht arbeiten macht's bitter.

Arbeit macht das Leben s', seufzte der Millionr, der auch gern mal genascht htte.
[ASpW]

Arbeit macht das Leben s,
Macht es nie zur Last,
Der nur hat Bekmmernis,
Der die Arbeit hat.
Gottlob Wilh. Burmann, Kleine Lieder fr kleine Mdchen u. Jnglinge (1777), Lob d. Arbeitsamkeit

Arbeit macht das Leben s.
en] No sweet without sweat.
fr] Le travail fait le charme de la vie.
it] Pan di sudore ha gran sapore.
pl] Praca osłodą życia.

Arbeit macht den Lebenslauf
Noch einmal so munter;
Froher geht die Sonne auf,
Froher geht sie unter.
Gottlob Wilh. Burmann, Lieder in drey Bchern (1774), Der lustige Hans. Melodie von Joh. Abraham Peter Schulz (1779)

Arbeit macht froh.
Estland

Arbeit macht holprigen Weg glatt.

Arbeit macht Kraut zu Wildpret.

Arbeit macht man mit der eigenen Hand, aber den Lohn nimmt man nicht mit der eigenen Hand.
Estland

Arbeit macht niemandem Schande, sondern ehrt alle.
Estland

Arbeit macht reich, sd' de Paster, is aberst nich wer, snst wiere wi Daglners alltohop rik Ld'.
hdt] Arbeit macht reich, sagt der Pastor, ist aber nicht wahr, sonst wren wir Tagelhner alle zusammen reiche Leute.

Arbeit macht reich.
la] Labor ditat.

Arbeit macht Spa, aber wer kann schon Spa vertragen?
[ASpW]

Arbeit macht uns frohe Tage.

Arbeit macht weder Ochsen noch Pferde fett.

Arbeit mkt das Lben sut, Zucker die Kollschl' (Kaltschale).
hdt] Arbeit verst das Leben.

Arbeit muss die Esslust machen.

Arbeit nach dem Abendluten ist besonders am Sonnabend und Feierabend verpnt

Arbeit nach Sonnenuntergang - das Verdienen von des Teufels Tabaksgeld.
Estland

Arbeit nehret nicht, sondern Gottes Segen und Gedeyen.

Arbeit nehrt, Mssiggang zehrt.

Arbeit nicht darumb in dieser welt, dass du sammlest viel gut und gelt, sonder betracht den letzten tag, an dem es dich nichts helffen mag.
la] Quaere necessaria, sed non cumulare labora, sed cumulla ubi suprema statueris in hora.

Arbeit nimmt dem Miggange das Brot aus dem Maule.

Arbeit ohne Beten ist eine Nuss ohne Kern und ein Himmel ohne Stern.

Arbeit ohne einen Mann ist Blitz ohne Regen.
Bulgarien

Arbeit ohne Glck hilft nichts.
z] Nihil labor potest adversans fortuna. Ludovicus II. (Arbeit ohne Glck verfngt nichts)

Arbeit ohne Lohn ist halb Spott, halb Hohn.
fl] Arbeid is lns vaerd.
la] Est labor ingratus, quem debita praemia fallunt.

Arbeit ohne Mhe.
i] Inschrift an der Laurentina
la] Labor absque labore.

Arbeit ohne Vorteil wird sauer.
i] In Bezug auf Frondienste. Der Mensch will fr seine Mhe etwas haben.

Arbeit pflanzt Rosen auf die Wangen.

Arbeit rettet vor drei beln: vor Langweil, Laster und Bettelstab.

Arbeit schadet ja nicht dem Knochen.
Estland

Arbeit schadet nicht dem Ttigen (d. i. dem Arbeitenden), wenn der Ttige der Arbeit nicht schadet.
Estland

Arbeit schndet (o. schimpft) nicht.
Hesiod

Arbeit schndet nicht, sprach die Nonne und wusch ein Paar (Mnchs-)Hosen.

Arbeit schndet nicht.

Arbeit schndet niemand, Faulheit tadelt jeden Mann.
Estland

Arbeit schndet uns nicht; die Trgheit aber entehrt uns.
Hesiod (8. Jahrhundert v. Chr.)

Arbeit soll keine Belastung, sondern ein Vergngen, eine Arbeit, die man gern macht, sein.
Gladkow, Das Birkenwldchen

Arbeit spricht drei, sagte das Glck zwei.
i] Hher im Werte steht das durch Arbeit Erworbene, als das auf dem Wege des Glcks Erlangte.

Arbeit sucht den Mann, nicht der Mann die Arbeit.
Estland

Arbeit sucht nicht den Ttigen (d. i. den Arbeitenden), der Ttige soll die Arbeit suchen.
Estland

Arbeit thut viel missgriff.

Arbeit ttet nicht, Kummer ttet.
Estland

Arbeit treibt den Tter (d. i. den Arbeitenden) an. Estland

Arbeit tut weh, der Staub brennt manchen.

Arbeit berwindet alle Schwierigkeit.
fr] Avec du travail ou vient bout de tout.
fr] Le labour surmonte tout.
fr] Le travail vient bout de tout.
ho] Met arbeid en geduld knaagt de muis een kabeltouw door.
la] Labor improbus omnia vincit. Virgil

Arbeit berwindet alles.
i] Motto des US-Staats Oklahoma
la] Labor omnia vincit.

Arbeit bt die Hand und schrft den Verstand.
d] Arbeyde forger forstanden.

Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die Natur.
John Locke

Arbeit und Bestndigkeit macht, das alles wohl gedeiht.
Wahlspruch des Herzogs Friedrich zu Holstein

Arbeit und Enthaltsamkeit machen unser Lebenszeit.

Arbeit und Flei verschaffen dir den Preis.
la] Fructus honos oneris, fructus honoris onus.

Arbeit und Flei,
das sind die Flgel,
Sie fhren ber Strom und Hgel.
Johann Fischart, Das Glckhafft Schiff von Zrich

Arbeit und Genuss
Sind Zwillingsbrder, eins im anderen lebend.
Adolf Wilbrandt, D. Meister v. Palmyra I, 4 (Apelles) (1890)

Arbeit und Kreuz findet man berall.
bm] Vsudy prce vsudy křz, vsudy jest nějak tz.

Arbeit und Lohn mssen immer gleich stohn.

Arbeit und Mh' wrzt auch dnne Brh'.
la] Optimum obsonium labor.
sd] Arbete och mda gerdaglig spis och fda.

Arbeit und Not machen Hochzeit.
i] Wenn Brutigam und Braut gleich mittellos sind.
fr] La faim a pous la soif.

Arbeit und Pflege sind das Erbteil aller Menschen.
la] Lex eorum, quibus pater est Adam, ut laborent, quibus mater, Eva, ut adfligantur.

Arbeit und Plage dehnen kurze Tage.
la] Otia corpus alunt, animus quoque pascitur illis, immodicus contra-carpit utrumque labor.

Arbeit und Ruh schliet dem Arzt die Tre zu.
d] Arbeyde og hvile med nimanden holde sundhed op.

Arbeit und Sparen macht reiche Knechte.

Arbeit und Sparen macht zusehends reich.
en] Industry is fortune's right hand, and frugality her left.
sd] Flit r lyckans hgra arm och sparsam het dess wenstra.

Arbeit und Sparn macht reiche Knecht.
Georg Rollenhagen, Froschmuseler (1595), B. 2, T. 2, K. 7

Arbeit und still sitzen behellt die Zucht.

Arbeit und Tag dem Herrn, Nacht und Lust.
Estland

Arbeit und Tugend ist der grte Reichtum.

Arbeit verdient Lohn.
Estland

Arbeit verlangt einen Ttigen (d.i. Arbeitenden).
Estland

Arbeit vermag alles.
pl] Praca wszystko zwycięża.

Arbeit verrichtend
i] Sozialenzyklika
la] Laborem exercens

Arbeit verst das Leben.
ndt] Arbeit mkt dat Luben sut, Zucker die Kollschl' (= Kaltschale).

Arbeit vertreibt den Kitzel.

Arbeit verwarmt, Faulheit verarmt.

Arbeit viel ergtzt, Trgheit viel zuruck setzt.

Arbeit von Frauen und Dreck von Fahrpferden sind nirgends zu sehen.
Estland

Arbeit wartet auf den Menschen - das ist gut, aber der Mensch wartet auf Arbeit - das ist schlecht.
Estland

Arbeit weist auf Arbeit hin.
Estland

Arbeit wirbt Lohn.

Arbeit wird einem sauer, worauf kein Vorteil sitzt.
ndt] Arbeit wert einem sr, dr nein bate up sit.
la] Est labor ingratus, cui nullus fructus adhaeret.

Arbeit wird einen schon zum Wohlstand bringen.
Estland

Arbeit wird schon Ttige finden.
Estland

Arbeit zehrt! sagte die alte Frau, wusch eine Nachtmtze aus und a ein Laib Brot dazu auf.

Arbeit zieht nicht den Ring vom Finger.
Estland

Arbeit! Arbeit! Segensquelle,
Arbeit ist das Zauberwort,
Arbeit ist des Glckes Seele,
Arbeit ist des Friedens Hort!..
Nur die Arbeit kann erretten,
Nur die Arbeit sprengt die Ketten,
Arbeit macht die Vlker frei!
Heinrich Seidel, Hymne an die Arbeit

Arbeit, Arbeit! Wie glcklich fhle ich mich, wenn ich arbeite!
Leo N. Tolstoi, Tagebcher (1853)

Arbeit, auff vorgessen brot gethan, gehet langsam fort.

Arbeit, die Freude macht, ist schon zur Hlfte fertig (o. getan).
Frankreich
fr] Besogne qui plat est demi faite.

Arbeit, die getan, sieht man ruhig an.
la] Rem factam habere. Martial

Arbeit, die man gerne tut, ist halb gemacht.
fr] Besogne qui plait est demi faite.

Arbeit, die vorber, ist uns um so lieber.

Arbeit, edle Himmelsgabe,
Zu der Menschen Heil erkoren!
Nie bliebt ohne Trost und Labe,
Wer sich deinem Dienst geschworen.
Friedr. Martin von Bodenstedt, A. d. Nachlasse Mirza-Schaffys (1874), B. 3, Buch der Sprche Nr. 44

Arbeit, fhle ich, wird das einzige sein, was mich ruhiger machen kann.
Kleist, An Wilhelmine von Zenge, 3.6.1801

Arbeit, Migkeit (o. Migkeit) und Ruh'
schliet dem Arzt die Tre zu.
Logau
pl] Praca, umiar i spokj trzymają lekarza z daleka.

Arbeit, Migkeit und Ruh schliet dem Arzt die Tre zu. Logau

Arbeit, Sorg und Herzeleid ist der Erde Alltagskleid.

Arbeit, welche Segen bringt, ist kein Frohndienst.
en] Account not that work slavery that in penny savory.

Arbeit, Zwang und Lehr' bringen Kindern Nutz und Ehr'.

Arbeit: eines der Verfahren, durch das A dem B Eigentum erwirbt.
Ambrose Bierce

Arbeite - du weisst, Arbeit ist Leben.
Estland

Arbeite am Tage und iss in der Nacht, dann prgelt der Gutsvogt ja nicht.
Estland

Arbeite an Sonn- und Feiertagen, statt deinen Bruder um Almosen zu bitten.
Libanon

Arbeite bis zum Stamm.
Estland (Bis zum Schlu)

Arbeite brav, das gibt guten Schlaf.

Arbeite daher an deines Feindes Untergang, noch ehe der Feind an Maregeln zu deinem Untergang arbeitet. Unter keinen Umstnden sei vor ihm in Sicherheit.
Buch des Kabus, 29, Sich gegen seine Feinde wahren

Arbeite deiner Wegen, Gott gibt dir sein Segen.
d] Arbeyd, og lad sud srge.

Arbeite ein bisschen, stiehl ein bisschen, sagte der Zigeuner zu seinem Sohn, als er ihm die Grundstze des Lebens beibrachte.
Kroatisch

Arbeite fleiig und Gott wird es dir segnen.
la] Esto laborator Deus est tunc anxiliator.

Arbeite frisch, die gebratenen Tauben fliegen nicht auf den Tisch.

Arbeite frh, so hast du mittags Brh'.
la] Labor senectuti optimum obsonium.

Arbeite gern und sei nicht faul, gebratene Tauben fliegen keinem (o. nicht) ins Maul.

Arbeite in der Jugend streng, lebst dann froh und in die Lng.

Arbeite in der Jugend, damit du zu zehren hast im Alter.
d] Arbeyd mens du er frisk og ung, det gasner naar du or gammel og tung.
en] They must hunger in frost, that will not work in heat.
la] Dum vires annique sinunt, tolerate labores, jam venit tacito curva senecta pede.
un] A ki nyrban nem gyjt, tlben keveset ft. - Ki ifjonta jl gyjt, vnsgre jl ft.

Arbeite mit den Hnden, aber nicht mit Handschuhen.
Estland

Arbeite mit der aufsteigenden, ruhe mit der sinkenden Sonne.
China

Arbeite mit Schwei, dann isst du (dein) Brot mit Appetit.
Estland

Arbeite nicht mit dem Mden (Matten) und tummle dich nicht mit dem Satten.
Osmanien

Arbeite nur, die Freude kommt von selbst!
Goethe

Arbeite schnell und geh schnell, dann sagt niemand, dass du alt bist.

Arbeite schwer und sei arm, tu nichts und werde reicher.
England

Arbeite so, dass der Z ... zittert, Brot i so, dass der Arsch reisst.
Estland

Arbeite und begnge dich mit dem Deinen.
d] Man skal arbeyde og tage for goet hvad gud giver.
la] Sicyon arrodens uxor lacernam texe. Athenaeus

Arbeite und bete zu Gott.
Estland

Arbeite und gib dir Mhe, dam kommst du in den Himmel.
Estland

Arbeite und manchmal stiehl, den Stolz ja nicht verlier.
Estland

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