Sprichwörter, Redensarten, Zitate
V

  • Vâ de Âlden, esi de Jangen.
    Schuster, 556.
    Graf, 10, 117.
  • Vär Akkord, na gên Kîf (Streit).
    Kern, 137.
  • Veil Acker, wing Dinger, brengt olle Joahre winger.
    In der Gegend von Militsch (in Schlesien), wenn auf einer Landschaft im Verhältniss zur Bodenfläche zu wenig Vieh gehalten wird.
  • Verrostete Angel bringt dem Fischer Mangel.
  • Versuch vnd henck deine angel ein, du fahest, wenn du auffhebest all stein.
    Franck, II, 10a; Lehmann, II, 797, 35.
    Lat.: Semper tibi pendeat hamus, quo minime credis, gurgite piscis erit. (Franck, II, 10a.)
  • Versuchs, heng stets den Angel ein, da du nicht meinst werden Fisch sein.
    Petri, II, 369.
  • Viel Acker werden vbel gebawet.
    Lehmann, 366, 24.
  • Viel Aemter und wenig Blech, eine leere Tasche und Schneiderzech'.
  • Viel Aemtlein, viel Schlämplein.
  • Viel Aenderung im Regiment bringt schlechtes End'.
    Venedey, 16.
  • Viel Ameisen fressen einen Löwen.
  • Viel Angst ist keiner Katze gesund.
  • Viel Anrichter, wenig Arbeiter.
  • Viel Anschläg machen irr.
    Petri, II, 570.
  • Viel weger wär nicht fahen an, dann nach dem Anfang doch ablan.
    Brandt.
  • Viel wird geändert, wenig gebessert.
  • Vieles Ansehen dinget schön.
    Lat.: Te ipsum inspice. (Erasm., 756; Schonheim, T. 5; Froberg, 588; Philippi, II, 212.)
  • Vier abgang schaden sehr vil: mangel der nahrung, notigkeit der zinss güldten; zerrinnung der witz vnd sinn; wo kein freund vorhanden.
    Rasch, 191.
  • Vier almosswerck seind: notturfft raichen den armen, rach nachsehen den belaidigern, besserung ankeren den sündern, jrrende abweisen von jrrtumb.
    Rasch, 33.
  • Vier anraitzung zum wollust: weiber, musicanten, gastfrey, sauffen.
    Rasch, 74.
  • Vier anzaig eines falschen herzen: kain treu vnd glaub in handlung, hönig im mund, gall im herzen, betrug in thaten.
    Rasch, 161.
  • Vier wundersame änderungen: aus dem fischer der erst kirchhiert, aus dem verfolger der heidenlerer, aus dem zolner der erst euangelist, aus dem mörder d' erst paradeiser.
    Rasch, 13.
  • Vil besser ist eines allein, dann viler Herren diener sein.
    Henisch, 701, 63.
  • Vil empter schmecken wol.
    Egenolff, 882; Petri, II, 571.
  • Vom (blossen) Ansehen fällt kein Baum.
    Lat.: Testa non fit, lutum nisi tundatur.
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