Sprichwörter, Redensarten, Zitate
U

  • Uch det Âlder äs en Krânkhêt.
    Schuster, 548.
  • Uebel angefangen ist selten glücklich ausgegangen.
    Lat.: Raro bono peraguntur exitu, quae malo sunt inchoata principio.
    Span.: Quien mal anda en mal acaba. (Bohn I, 250.)
  • Ueber Abbadan geht kein Dorf.
    Burckhardt, 664.
    Von der lächerlichen Eitelkeit mancher Leute, die von ihrem Geburtsort, wäre er auch nur das elendeste Nest, nur mit den grössten Lobeserhebungen sprechen.
  • Ueber Abwesende geht kein Recht.
    (S. Urtheil 16.) - Graf, 571.
  • Um den Anfang ist keine Zeit beschieden.
    Graf, 110, 265.
    Unter Anfang ist im altdeutschen Recht das unbeschränkte Recht verstanden, von jedem Dritten seine Fahrhabe zurück zu verlangen, also die Eigenthumsklage dessen, dem es entwendet worden ist.
    Mhd.: Umme den anevang is keyn czie dan beschyden. (Forstemann, I, 3, 32.)
  • Um einen Feddan wendet man gern ein Kassaba an.
    Burckhardt, 471.
    Eine Kleinigkeit wird gern für etwas Werthvolleres aufgeopfert. Der Feddan ist ein ägyptisches Landmass und enthält gegenwärtig gewöhnlich 300 Kassabas oder Ruthen zu 3,64 Meter.
    Man opfert einen Pfennig, um einen Thaler zu gewinnen.
  • Um im Alter klug zu sein, muss man in der Jugend lernen.
  • Und Aaron schwieg still.
    Diermissen, 322.
    Wenn einer, der sonst das grosse Wort führt, nichts mehr zu sagen weiss.
  • Ungebauter Acker bringt (trägt) selten gute Frucht (gutes Korn).
    Holl.: Unghebouwt acker draecht selden goed coorn. (Tunn., 21, 9.)
    Lat.: Fructus non multus, ager est ubi non bene cultus.
    Rus nolens colere fructu solet ille carere. (Fallersleben, 587.)
    Lat.: Fertilis assiduo si non moveatur aratro, nil nisi cum spinis gramen habebit ager.
  • Ungebauter Acker kann sich des Unkrauts (der Disteln) nicht erwehren.
  • Ungerechter Anfang gewinnt den Krebsgang.
    Dän.: Uretfaerdig Anfang gaaer geweenlig Krebsgang.
    Frz.: Un commencement injuste n'avance ordinairement qu'à pas d'écrevisse.
  • Ungeschliffenes Angesicht, ungeschliffene Sitten.
    Sie hat üngeschaffen Angesicht.
    Dän.: Grumme Ansigt, grumme Lader.
    Frz.: Visage farouche, moeurs cruelles.
  • Ungleiches Anrichten macht schielende Brüder.
  • Unser Amtmann thut nie einen Schritt umsonst.
  • Unsere Allen sind auk kenne Narren.
    Curtze, 320, 77; Schmitz, 197.
  • Unsere Eltern und Vorältern sind auch keine Narren gewesen.
    Sprichwörterschatz, 23.
  • Unter den Affen ist der schönste hässlich.
    Frz.: Oncques viel singe ne féit belle moue. (Rabelais, Prolog. d. liv. III, XVIme siècle.)
    Lat.: Simiarum pulcherrima deformis est. (Erasm., 320.)
  • Uoma aunschaun wia di Kuia noigs Toa.
    (Steiermark) - Firmenich, II, 769, 127.
  • Up de Achterflicken slân.
    Richey.
    Geringschätzung ausdrücken.
  • Up Eventür.
    Schütze, I, 305.
    Aufs gerathewohl.
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