Sprichwörter, Redensarten, Zitate
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  • Nach Aegidi ziehen die Gewitter heim.
    Bremer Hauskalender.
  • Nach Andris is der Winter gewiss.
    Boebel, 55.
  • Nach dem Abendessen soll man gehn, nach dem Mittagstisch sich le(g)en.
    (Span.)
  • Nach dem alten Adam schmeckt jeder.
    Frz.: Tous furent de Eve et d'Adam. (Leroux, II, 2.)
  • Nach dem Alter fragt man auf dem Pferdemarkte.
    Schlechta, 475.
  • Nach dem Alter schätzt man nur die Pferde.
    Frz.: L'âge n'est fait que pour les chevaux. (Cahier, 53.)
  • Nach dem Amen folgt der Segen.
    Schulzeitung, 444; Sprichwörtergarten, 23.
    Die Juden haben das Wort: Achare Moos - Kedooschim. (Tendlau, 711.) Wörtlich: Nach dem Tode die Heiligen. Die Wörter bezeichnen die Anfänge zweier Abschnitte aus dem Pentateuch.
  • Nach der Allerheiligen Mess' sind wir des Winters gewess; wenn er dann nicht kommen mag, dauert's bis Martinitag.
    (Eifel.)
  • Nachdem der Adel hat angfangen, erblich auch an böse zu langen, hett sein würde vnd eigenschafft, wol halb verloren seine krafft.
    Loci comm., 144.
    Lat.: Postquam degeneres coeperunt nobilitati, nobilitas coepit in multis degenerare.
  • Nachdem einer Adern hat, muss man ihn schneppen.
  • Nachlässige Eltern erziehen keine guten Kinder.
  • Nachsichtige Eltern ziehen schlechte Kinder.
    Lat.: Blanda facit (vel: Blanda patrum) segnes matrum indulgentia natos.
  • Närrisch angefangen, närrisch gegangen.
    Petri, II, 491.
  • Närrisch angeschlagen, närrisch gegangen (ausgeführt).
  • Närrischer Anfang nimmt den Krebsgang.
    Man sagt: »Ein vorweisslich anfang gewint gemeynlich den Krebsgang.« (Waldis, III, 17.) - »Sonderlich ein närrisch anfang, gewint gemeynlich den Krebsgang.« (Waldis, IV, 80.)
  • Nehmet euch in Acht vor den Bächen, die von Thieren sprechen.
    Spöttischer Zuruf an die Franzosen mit Bezug auf ihre unglücklichen Schlachten bei Rossbach und an der Katzbach. (Illustrirte Zeitung, Leipzig 1859, 137a.)
  • Neu Amt, neue Sitten.
    Schamelius, 10.
    Lat.: Alia vita, alia diaeta.
  • Neue Amtleute und neue Karren, wenn man sie zuerst braucht, sie knarren.
  • Neugebackner Adel vergisst der Leute Namen.
  • Newe Amptleut vnd hohe leinene Wand, hat selten ein langen bestand.
    Henisch, 330, 67; Petri, II, 493.
  • Nich licht wat anbrennen laten.
    Grimm, I, 300.
    Eine Sache schnell verrichten.
  • Nichen Aemtchen ône Schlemtchen.
    Schuster, 988.
  • Nicht Adel, adelicher stam, die That adelt, die man recht fürnam.
    Henisch, 21, 62.
  • Nicht alles Alte ist gut, nicht alles Neue schlecht.
    Dän.: Det gamle er ey alt godt, eller det nye alt ondt. (Prov. dan., 215.)
  • Nicht alles Alte ist wahr, nicht alles Neue falsch.
    Dän.: Alt gammelt er ikke sandt, eller alt nyt falskt. (Prov. dan., 217.)
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