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  • Gäbe es kein Seufzen in der Welt, so würde die Welt ersticken.
    Kreolisch

    Gäbe es kein Unglück, gäbe es keine Helden.

    Gäbe es keine Armut, so schiene die Sonne nicht.
    Serbien

    Gäbe es keine Elefanten im Dschungel, so wäre der Büffel ein Riese.
    Senegal

    Gäbe es keine Elefanten, wäre der Büffel ein großes Tier.

    Gäbe es keine Gesetze, so wäre kein Eigentum sicher.

    Gäbe es keine Hehler, so gäbe es keine Diebe.
    USA

    Gäbe es keine Kinder, so gäbe es keine Tränen.
    Tschechien

    Gäbe es keine Narren, so gäbe es keine Weisen.
    mhd] Die wîsen möhten niht genesen soltens âne toren wesen.

    Gäbe es keine Schafe, gäbe es auch keine Wölfe.

    Gäbe es keine schlechten Menschen, so gäbe es keine guten Juristen.
    England

    Gäbe es keine Toren, so achtete man der klugen Leute nicht.
    dk] Hvis daaren ei øvede sin daarskab, blev de viises klogskab ei bekiendt.

    Gäbe es keine Tränen, würden die Rippen verbrennen.

    Gäbe es keine Träume und Illusionen, so würde des armen Mannes Seele ihn verlassen.
    Türkei

    Gäbe es keine Weiber und keinen Wind, so wären weder schlecht Wetter noch schlecht Gesind.

    Gäbe es keinen Bruch, so wäre kein Töpferhandwerk.
    i] Auch das Unglück hat sein Gutes

    Gäbe es keinen Fehltritt, so gäbe es auch keine Verzeihung.
    Ägypten

    Gäbe es keinen Gott, so müsste man ihn erfinden.
    Voltaire (1694-1778)

    Gäbe es keinen Wind und keine Frauenzimmer, dann bliebe der Himmel immer heiter.

    Gäbe es nicht Haß und Bosheit, könnten die Menschen voneinander riesigen Nutzen haben.
    Anton Pawlowitsch Tschechow (1860-1904), Rothschilds Geige

    Gäbe es noch keine frivolen Männer, so würden sie nicht ruhen noch rasten, bis sie deren herangebildet hätten, denn unsere Leichtfertigkeit ist in weit höherem Maße das Werk der Frauen als umgekehrt.
    Jean-Jacques Rousseau (1712-1778), Emile

    Gäbe es sieben andere Frauen, dann gäbe es sieben andere Männer.

    Gäbe es Sonne, so hätte es schon gestern welche gegeben.
    Jemen
    i] Wenn jemand keinen Freier finden kann)

    Gäbe es weniger Mitgefühl auf der Welt, dann gäbe es auch weniger Kummer auf der Welt.
    Oscar Wilde (1854-1900), Der ideale Gatte

    Gabe macht Gunst.

    Gabe oder Kauf wandelt nicht das Gut, sondern die Herrschaft.
    Rechtssprichwort
    i] Ein zins- und zehentpflichtiges oder mit Reallasten behaftetes Gut kann seinen Besitzer wechseln, seine Lasten bleiben
    mhd] Die gabe oder kouff wandilt nicht dat gut, sunder is wandilt di herrschaft.

    Gabe um Gabe ist nicht dankenswert.

    Gabe und Verehrung betört auch den Weisen.

    Gabe will Gegengabe.

    Gabel und Griff gehören zusammen.
    nl] De gaffel blijft bij den greep.

    Gabeln sind nicht alle zweyzinckig.

    Gabelstiche sind schlimm, sie machen drei Löcher.
    fr] A deux coups quatre pertuis (trous, plaies).

    Gabem-se couves, que há nabos no caldo.

    Gäben alle Küsse Flecken, wären alle Mädchen Schecken.

    Gaben brechen Felsen.
    Spanien

    Gaben haben Sporn zur Arbeit und Treue.

    Gaben machen kein Christen, sondern der Glaube.

    Gaben machen taub und Glaub'.

    Gaben macht der Wille gut.
    nl] Al is de gift klein, ze komt uit een goed hart.

    Gaben sind wie der Geber.

    Gaben soll man nicht allezeit aussschlagen.

    Gaben sollst du nicht allweg loben.
    mhd] Swie grôz denne sîn gâbe si, der milte ist niht lobes bi.

    Gaben und Almosen machen kein reichen arm.

    Gaben und Geschenke behagen jedermann.

    Gaben und Opfer ehren Gott nicht, und Tempelschmuck schmückt ihn nicht. Aber eine göttliche Gesinnung vereiniget uns innig mit ihm; denn gleich und gleich gesellt sich gern.
    Matthias Claudius (1740-1815), Wandsbecker Bote: Geburt und Wiedergeburt

    Gaben verblenden weiser Leute Augen.
    i] Von der Biegung des Rechts durch Geschenke an die, welche es pflegen sollen.
    nl] Ghiften verblijnden der wyser lude oghen.

    Gaben vom Feind sind selten gut gemeint.
    fr] Don d'ennemy c'est mal encontre, chastoi d'ami c'est bonne encontre.

    Gaben werden gegeben, dem der hat.

    Gaben, die ein Armer einem Reichen gibt, ist Bettelei.
    zit] Dann er wirfft ein Bratwurst nach einer Seiten Speck.

    Gaben, die einmahl gegeben, soll man nicht widerumb fordern.

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