Sprichwörter, Redensarten, Zitate
G

  • Gang mer net über mein Aeckerle.
    (Ulm.)
  • Ganz und gar abgebrannt sein.
  • Gaue (gute) Eltern erteiet slechte Kinder, slechte Eltern erteiet gaue Kinder.
    Schambach, 21.
  • Geangelt vierzehn Tag und einen Frosch gefangen.
    Frischbier, II, 72.
    Von undankbarer Arbeit, nutzloser Beschäftigung.
  • Gegen den Abend gehen die Visch.
    Henisch, 4, 46; Petri, II, 326.
  • Geh ab, dass dich die Wache nicht kriegt.
    Klix, 15.
  • Geh' ab (zieh ab) von der Armee.
    (Schles.)
    Abweisungsformel.
  • Geh, dummes Andreaschen, mit dem Glöckchen. Du bist zu alt zum Spielen, geh' und lerne was.
    Masur.: Jdz glupi Jendrisku ze dzevenkun. (Frischbier, II, 3027.)
  • Gehe nicht mit Leidenschaft zu Werke, damit die Ausführung nicht mislingt. Von Zugschiffen entlehnt, durch welche Güter mittels Pferden befördert werden, wobei durch plötzliches Antreiben der Pferde das Seil leiden kann.
  • Gehe zur Ameise, du Fauler!
    Sprenger, I, 6; Zehner, 39.
    Lat.: Vade ad formicam, o piger!
  • Geht die Anna fort, so kommt die Barbara wieder.
    Es gibt mehr Mädchen.
    Böhm.: Nebude-li Ancicka, bude jinó devcicka. (Celakovský, 197.)
  • Geit 't erst achterût, dann geit 't harder as 'n Pärd lôpen kann.
    (Oldenburg) - Weserzeitung, 4097.
  • Gekauftes Amt ist verdammt.
    Frz.: Qui achète office revend son office. (G. Meurier, Trésor des sentences.)
  • Gemalte Ahnen zählen nicht.
    Hillebrandt, 32; Graf, 34, 47; Wolff, Lehrbuch des deutschen Privatrechts, §. 36.
    Der Landesherr kann zwar den Adel ertheilen, ist aber hinsichtlich der Vorrechte des alten Adels eingeschränkt. Ahnen, die er im Gnadenbriefe schenkt, und die, weil fingirt, gemalte Ahnen heissen, sind zwar nicht bedeutungslos, gewähren aber nicht alle Vorrechte des alten Adels. In allen Verhältnissen, wo Ahnenprobe entschied, zählte man nur die adelig Geborenen, welche auch wirklich gelebt hatten und nicht erst durch kaiserliche Verfügung hinzugedichtet waren.
  • Genaue Abrechnung erhält die Freundschaft.
    It.: Conti spessi amicizia lunga.
  • Genöthigte Andacht währt nicht lange, sagte der Hund, und fing an zu bellen.
  • Gewinnen die Alten nicht das Spiel mit Schellen, so gewinnen sie es mit Herzen.
  • Gezogen Acker gibt Zehent auf den Grund als andere Zehent.
    Graf, 123, 324.
  • Gib ab ab, gib ab ab - klappert's in der Mühle.
  • Gib Acht ist mehr als Reue.
  • Gib Acht, dass man aus dir keinen Affen (Narren) macht.
  • Gib Acht, gib Acht! ist kein Gift für Ratten.
    Mit dem blossen Reden ist's oft nicht gethan, es gilt zugreifen.
  • Gib Acht, sonst kommst du fremde Hände in die Haar über.
    Kirchhofer, 179.
  • Gib Almosen, damit deine Kinder keins gebrauchen.
    Dän.: Giv almisse at dine börn ey behöve almisse. (Prov. dan., 26.)
  • Gib gute Anschläge, so kriegst du guten Zulauf, spricht man zu den Krämern.
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