Sprichwörter, Redensarten, Zitate
E

  • E äs âlt wä de Keakel1
    (Siebenbürg.-sächs.) - Frommann, V, 328, 9.
    1) Kockel, ein Fluss im Kreise Hermannstadt. Von jemand, der sehr alt ist.
    Span.: Viejo como la sarna. (Bohn I, 261.)
  • E äs âlt, wä en stîgîss.
    (Siebenbürg.- sächs.) - Frommann, V, 328, 9.
    1) Steingeist, Gemse.
  • E äs ôfgekratzt.
    (Siebenb.-sächs.) - Frommann, V, 326.
    Er ist ab-, besonders mit Tode abgegangen.
  • E moren Akort as besser, ewe e fett Prozess.
    Dicks, 5.
  • E schön Alter is achtzehn Johr.
    (Jüd.-deutsch) - Tendlau, 565.
    Als Antwort, wenn zu jemand, der in hohen Jahren noch rüstig ist, gesagt wird, dass er ein schönes Alter erreicht habe.
  • Echter Adel verletzt niemand.
    Frz.: Vraie noblesse nul ne blesse. (Bohn I, 64.)
  • Eck sin vandage affgôn1, un hebbe muinen Heren trotzet, und hebbe nix getten (gegessen).
    (Lippe) - Firmenich, I, 269.
    1) Ich bin heute aus dem Dienst gegangen. - Wenn jemand zu seinem eigenen Schaden trotzt.
  • Eck was so in der Angst, dat eck hedde mügen in 'n Muselock krupen.
    (Lippe)
  • Een Ackersmann segget (säet) sick wol gries, awwer nich wies.
    (Lippe)
    Er säet sich greis, aber nicht weis.
  • Een flitige Andriwer is bäter, as dre fule Arbeiters.
    (Süderdithmarschen.)
  • Een Paar Achterflicken geben.
    Richey.
    Eigentlich die Sohle unter dem Absatz; da diese bei Frauenschuhen aber leicht abgelaufen wird, so bezeichnet man mit dem Worte auch ein kleines Trinkgeld, das einem Dienstmädchen gegeben wird.
  • Een wat stuv aseggen.
    Eichwald, 1863.
  • Ehe denn Abraham war, bin ich.
  • Ehe man die Angel zieht, muss der Hecht erst festbeissen.
  • Ehe man einmal abschneidet, muss man zweimal messen.
  • Ehe man etwas anfähet, soll man zuerst das Ende betrachten.
    Wirth, II, 5.
  • Ei, lieber Aff', dich erst besich, darnach lob' oder schelte mich.
  • Eichene Anschläge faulen (rotten) nicht.
    Eichene (Wortspiel) für eigene.
  • Eigene Anschläge gerathen selten wohl.
  • Eigene Anschlege wehren lang vnd gewinnen selten fortgang.
    Petri, II, 162.
  • Ein Aal entschlüpft auch wol dem geschickten Fischer.
    Frz.: A grant pescheur eschappe anguille. (Prov. comm., 15. Jahrhundert.)
    - Pour trop serrer l'anguille, on la perd.
  • Ein Aal lässt sich schwer verbergen.
    Engl.: You cannot hide an eel in a sack. (Bohn II, 6.)
  • Ein Aal, der Salat essen will, muss ans Land kommen.
    Ohne Anstrengung kein Genuss.
  • Ein Aalstecher muss manchen Stoss vergeblich thun.
    Dän.: Aalstangeren slaaer mangt et forgieves slag. (Prov. dan., 1.)
  • Ein Aar kämpft stets mit den Schlangen.
    Altmann VI, 410.
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