• Sprichwörter, Redensarten, Zitate

    Proverbs - Sayings - Quotes

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  • Da die Menschen in ihrem Tun sich ungern nach der Vorschrift Christi ausrichten ließen, haben sie seine Lehre wie einen Maßstab aus weichem Blei nach den Sitten gestreckt, damit eben beides noch einigermaßen übereinstimme. Ich weiß nicht, was sie damit erreichen, außer dass man mit besserem Gewissen Böses tun darf.
    Thomas Morus (1478-1535), Utopia I

    Da die Menschen schlecht sind, ist das Gesetz notwendig, um sie für besser anzusehen als sie sind.
    Charles de Secondat, Baron de Montesquieu (1689-1755), Vom Geist der Gesetze

    Da die Menschen so verschiedene Köpfe haben, können sie nicht alle gleich stark von einem Beweis gerührt werden, besonders in Glaubensfragen.
    Jean-Jacques Rousseau (1712-1778), Dritter Brief vom Berge

    Da die Menschen zu allen Zeiten dieselben Leidenschaften gehabt haben, so sind zwar die Anlässe, welche große Veränderungen hervorbringen, verschieden, die Ursachen aber sind immer die nämlichen.
    Charles de Secondat, Baron de Montesquieu (1689-1755), Betrachtungen über die Größe der Römer und ihren Verfall

    Da die Motive, welche die Erscheinung des Charakters oder das Handeln bestimmen, durch das Medium der Erkenntnis auf ihn einwirken, die Erkenntnis aber veränderlich ist, zwischen Irrtum und Wahrheit oft hin- und herschwankt, in der Regel jedoch im Fortgange des Lebens immer mehr berichtigt wird, freilich in sehr verschiedenen Graden; so kann die Handlungsweise eines Menschen merklich verändert werden, ohne dass man daraus auf eine Veränderung seines Charakters zu schließen berechtigt wäre.
    Arthur Schopenhauer (1788-1860), Welt als Wille und Vorstellung

    Da die Nachkommen gewöhnlich denken, mit ihnen fange die Welt und das Leben erst an, oder wie er [Goethe] es ausdrückte: Ihr Tauftag solle der Schöpfungstag sein.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), zu Riemer, 1803-1814

    Da die Philosophie keinen Weg zur inneren Ruhe hat finden können, der allgemein gültig wäre, muss jeder diesen Weg in seinem Inneren suchen.
    Michel de Montaigne (1533-1592), Die Essais

    Da die Produzenten nützlicher Dinge die einzigen der Gesellschaft nützlichen Menschen sind, sind sie die einzigen, die zusammenwirken sollten, um ihren Lauf zu regeln
    Henri de Saint-Simon (1760-1825), Die Industrie

    Da die Rede die Sinne und das innere Vorstellungsvermögen vertreten muss, so muss sie auch zu diesen reden und der Ausdruck sinnlich und repräsentativ sein.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Riemer, 24.12.1810

    Da die sah Sichem, Hemors Sohn, des Heviters, der des Landes Herr war, nahm er sie und lag bei ihr und schwächte sie.
    1Mose 34, 2

    Da die Schönheit unteilbar ist und uns den Eindruck einer vollkommenen Harmonie verleiht, so lässt sie sich durch eine Folge von Worten nicht darstellen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Schriften zur Kunst - De Gérard: Portraits Historiques

    Da die Schützen schreien zwischen den Schöpf-Rinnen, da sage man von der Gerechtigkeit des HERRN, von der Gerechtigkeit seines Regiments in Israel. Da zog des HERRN Volk herab zu den Toren.
    Richter 5, 11

    Da die Sprache das Organ gewesen, wodurch ich mich während meines Lebens am meisten und liebsten den Mitlebenden mitteilte, so musste ich darüber, besonders in spätern Zeiten, reflektieren und hierbei hat mir's niemals an trefflichen Freunden gefehlt, die, zu Forschern in diesem Fache berufen, großen und anhaltenden Fleiß darauf verwendeten. Wenn ich nun gleich nach meiner eingebornen Art und Unart auf Korrektheit und Reinlichkeit niemals genugsamen Fleiß zu wenden im Stande war, so habe ich doch aufs deutlichste begreifen lernen, dass die Sprache nur ein Surrogat ist, wir mögen nun das, was uns innerlich beschäftigt, oder das, was uns von außen anregt, ausdrücken wollen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), an Ch.L.F.Schultz, 11. 3.1816

    Da die stolze Kuh keine Milch geben wollte, ward sie zum Reiten abgerichtet.
    Jakuten

    Da die Trefflichkeit einer Gesellschaft in letzter Linie von der Natur ihrer Bürger abhängt, und da die Natur der Bürger durch eine frühzeitige Gewöhnung mehr beeinflusst werden kann als alles andere, so sind wir genötigt, die Wohlfahrt der Familie als die Grundlage der Wohlfahrt der Gesellschaft zu betrachten.
    Herbert Spencer (1820-1903), Die Erziehung

    Da die Treue ward geborn,
    Floh sie in ein Jägerhorn,
    Der Jäger blies sie in den Wind,
    Daher man sie jetzt selten findt.
    Hans Rudolf Grimm (1665-1749), Poetisches Lust-Wäldlein
    la] Nusquam tuta fides.
    Vergil (70-19 v. Chr.)

    Da die Weide Palmen trug, nannte sie sich gleich einen heiligen Baum.

    Da die Wespe keinen Honig machen kann, macht sie Galläpfel.

    Da die Zeit kurz ist, begrenze deine lange Hoffnung!
    Horaz (65-8 v. Chr.), Lieder

    Da die zu Bileam kamen, sprachen sie zu ihm: Also läßt dir sagen Balak, der Sohn Zippors: Wehre dich doch nicht, zu mir zu ziehen;
    4Mose 22, 16

    Da die zu Jabes in Gilead hörten, was die Philister Saul getan hatten,
    1Samuel 31, 11

    Da diejenigen, welche wissenschaftliche Versuche anstellen, selten wissen, was sie eigentlich wollen und was dabei herauskommen soll, so verfolgen sie ihren Weg meistenteils mit großem Eifer, bald aber, da eigentlich nichts Entschiedenes entstehen will, so lassen sie die Unternehmung fahren und suchen sie sogar anderen verdächtig zu machen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Maximen und Reflexionen 1169

    Da diese weggingen und hinaufzogen auf das Gebirge und an den Bach Eskol kamen, da besahen sie es
    5Mose 1, 24

    Da diese Welt doch nur ein Gaukelstück,
    Hoffst du umsonst in ihr auf wahres Glück.
    Und jene Feder, die dein Schicksal schrieb,
    Sie kehrt um deinetwillen nicht zurück.
    Omar Khayyam (1048-1123)

    Da diese Worte hörte Abrahams Knecht, bückte er sich vor dem Herrn zur Erde
    1Mose 24, 52

    Da dieselben um waren, ging das ganze Heer des HERRN auf einen Tag aus Ägyptenland.
    2Mose 12, 41

    Da dir zu sterben bestimmt, so genieße, was du besitzest;
    Aber, des Lebens gedenk, brauche mit sparsamer Hand.
    Der heißt weise mit Recht, der, dies und jenes bedenkend,
    Brauchend und sparend zugleich, nimmer des Maßes vergisst.
    Lukian (120-200)

    Da discussão nasce a luz.

    Da Doabm (Darm) ged'n nian aus.
    Steiermark.
    i] Es fehlt ihm nie an Gesprächs- und Unterhaltungsstoff.

    Da doch die Aussprüche des Verstandes eigentlich nur einmal, und zwar in dem bestimmtesten Falle, gelten und schon unrichtig werden, wenn man sie auf den nächsten anwendet.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Lehrjahre V,1

    Da doch sowohl das Beispiel der ältern Weisen als die Erfahrungen an dem neuern Tun und Treiben uns hätten aufmerksam machen sollen, dass man seinen Zweck vernichtet, indem man ihn voraussagt, dass eine Handlung, wenn sie glückt, nicht kostestiert wird, wohl aber nichts mehr Widerspruch erleidet, als eine vor, ja sogar nach der Tat ausgesprochene Maxime.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), an F. L. Passow, 20.10.1811

    Da donnern sie Sanfmut und Duldung aus den Wolken und bringen dem Gott der Liebe Menschenopfer wie einem feuerarmigen Moloch, predigen Liebe des Nächsten und fluchen den achtzigjährigen Blinden von ihren Türen hinweg, stürmen wider den Geiz und haben Peru um goldner Spangen willen entvölkert.
    Friedrich Schiller (1759-1805), Die Räuber II, 3
    Moor

    Da dove prenderei la carne da dare a tutto questo popolo? Perché si lamenta dietro a me, dicendo: Dacci da mangiare carne!
    Numeri 11, 13

    Dä drät et Hûs fêl.
    Bedburg
    i] Vom Plauderer und Schwatzhaften.

    Da draußen, stets betrogen,
    Saust die geschäft'ge Welt.
    Joseph von Eichendorff (1788-1857), Ahnung und Gegenwart, I, Im Walde der Heimat

    Da drehen sich einem die Kutteln um.
    Nürtingen.
    i] Die Eingeweide, Kaldaunen. Um Mitleiden oder Unmut auszudrücken.

    Da dreht sich mir der Magen.
    en] that makes your stomach turn over
    fr] ça me soulève le cour
    it] mi si rivolta lo stomaco

    Da drin geht's drunter und drüber.
    en] It's a zoo in there.

    Da droben auf jenem Berge,
    Da steh' ich tausendmal.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Gedichte, Lieder, Schäfers Klagelied (gedruckt 21. Jan. 1802), Melodie von Johann Friedrich Reichardt (1752-1814) (1809), Franz Schubert (1797-1828) u. a.

    Da du deine rechte Hand ausrecktest, verschlang sie die Erde.
    2Mose 15, 12

    Da du deine rechte Hand ausrecktest, verschlang sie die Erde.
    la] extendisti manum tuam et devoravit eos terra
    it] Chi è come te fra gli dei, Signore? Chi è come te, maestoso in santità, tremendo nelle imprese, operatore di prodigi?
    fr] Tu as étendu ta droite: La terre les a engloutis.
    sp] Extendiste tu diestra; La tierra los tragó.
    en] You stretched out your right hand. The earth swallowed them.

    Da du kein Syrer bist, benimm dich nicht wie einer.
    Altgriechisch.
    i] Wie ein Barbar.

    Da du nach dem Stande eines Ehemannes und Vaters trachtest - hast du auch dessen Pflichten recht erwogen?
    Jean-Jacques Rousseau (1712-1778), Emile

    Da du selber gestrauchelt bist, musst du dich selbst erheben und warte nicht, dass andere dir Hilfestellung geben.

    Da du Wegerich verehrst, denken auch daran, Banane ebenso zu verehren.

    Da du Welt nicht kannst entsagen,
    Erobre dir sie mit Gewait.
    en] Where thou canst not renounce the world, subdue it under thee by force.Platen.

    Da du, o Herr, dich einmal wieder nahst
    Und fragst, wie alles sich bei uns befinde,
    Und du mich sonst gewöhnlich gerne sahst,
    So siehst du mich auch unter dem Gesinde.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Faust, I, Prolog im Himmel (Mephisto)

    Dá duas vezes aquele que dá depressa.

    Dá duas vezes quem dá logo.

    Dá duas vezes quem dá sem demora.

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