DICTUM

Sprichwort, adage, proverb, saw, saying, byword, proverbe, proverbio, refrán, frase proverbial, ditado, provérbio, przysłowie, Redensart, colloqualism, idiom, expression, phrase, tournure, poncif, dicton, expresión, frase hecha, locución, frase fatta, modo di dire, expressão idiomática, powiedzenie, powiedzonko, Zitat, quotation, citation, excerpt, quote, cita, citazione, detto, sentenza, passo, citação, Sentenz, sententia, proverbium, adagio, adagium, locutio, dictum, Spruch, carmen, elogium, pronuntatio, Redensart, phrase, collocation, locution

  • Aus Gier nach Gulden heirate keinen Bösen.
    Spanien
  • Aus Gimpeln Sperber machen, gehört nicht zu den leichten Sachen.
  • Aus glänzenden Töchtern werden gebrechliche (kranke, sieche) Weiber.
    nl] Een diamant van eene dochter wordt een glas van eene vrouw.
  • Aus gleichem Holz geschnitzt sein.
  • Aus Glück kommt Unglück und aus Unglück Glück.
    ee] Õnnest tuleb õnnetus ja õnnetusest õnn.
  • Aus Gold, Getreid und Wein mag ohn Sünd kein Wucher sein.
  • Aus Gott einen Butzmann machen.
    zit] Aber an uns liegt es, dass wir nicht einen scheusslichen Potzmann oder Vogelscheuch für Gott in unser Herz setzen. Luther
  • Aus Gottes Wort musst du keine Riemen schneiden, sie könnten dich leicht zu Tode geiseln.
  • Aus Gras wird Heu, aus frischen Blumen Streu, aus einem schönen Mädchen ein altes Weib.
  • Aus Gras wird Heu.
  • Aus grobem Flachs gewinnt man kein feines Linnen.
  • Aus grobem Flachs kan man kein subtil (fein) Garn spinnen oder Seiden auss groben Hanff.
  • Aus grobem Hanf lässt sich keine Seide (o. lassen sich keine feinen Fäden) spinnen.
  • Aus grobem Hanff kan man nichts subtils Spinnen.
  • Aus grobem Holz sein.
  • Aus grobem Tuch kann man kein fein (schön) Kleid machen.
    nl] Men kan van eene ruige pij geen' scharlaken mantel maken.
    nl] Van grof laken kan men geen fraai kleed maken.
  • Aus grobem Tuch macht man ein grob Kleid, aus Seiden ein Seidens.
  • Aus grober Wolle wird nie (ein) feines Tuch.
  • Aus Großem bekommt man immer etwas, aber was soll man noch mit Kleinem machen.
    ee] Suurest saab ikka midagi, aga mis sa väiksega veel teed.
  • Aus großem Rat wird oft großer Unrat.
  • Aus großem Regenschauer kam ein kleiner Regen.
    Litauen
  • Aus großem Wasser kommen große Fische und aus reichen Klöstern feiste Pfaffen.
  • Aus großen Häusern kompt oft gross Vnglück und Vnfall.
  • Aus großen Löffeln essen.
  • Aus großen Seen kleine Hälter machen.
    i] Ein Ganzes zu seinem Vorteil in Stücke zerteilen. Diese Redensart zu der Zeit entstanden, als der Hochmeister Friedrich, Herzog von Sachsen, die beiden Komtureien Brandenburg und Balga einzog, solche in Vogteien verteilte und dadurch die Einkünfte seiner Kammer vermehrte.
  • Aus großer Herren Seckel ist gut Häuser bauen.
  • Aus großer Herrn Diensten und von reichen Schiffahrten kann man köstliche Güter nach Hause bringen, oder durch Sturm zwischen Klippen untergehen.
  • Aus großer Leute Kindern wird selten was Rechtes.
  • Aus Gründen der Vernunft, aus Liebe zu uns selbst, müssen wir mit unserer Gattung noch mehr Mitleid haben als mit unserem Nächsten, und das Mitleid mit den Bösen ist geradezu eine sehr große Grausamkeit gegen die Menschheit in ihrer Gesamtheit.
    Jean-Jacques Rousseau, Émile
  • Aus Gründen, die in erster Linie mit Walters empfindungsreichem Nichtstun zusammenhingen, weiter aber aus heldenhafter Ehrsucht, der immer die Mittel gefehlt hatten, war sie bis zu dem Gedanken geführt worden, jeder Mensch könne sich durch etwas, das er gewalttätig unternehme, ein Denkmal voransetzen und werde dann von diesem nachgezogen.
    Robert Musil (1880-1942), Der Mann ohne Eigenschaften
  • Aus Guldengier heirate nichts Schlechtes dir.
  • Aus gut kann leicht böse werden.
    dk] Det som er godt kand snart blive ondt.
  • Aus gut wird besser und aus besser bös.
    fr] Bien vient à mieux, et mieux á mal.
  • Aus gutem Diener wird ein guter Herr.
    fr] A peine sera bon maistre qui n'a esté serviteur.
    it] Difficilmente serà buon padrone, chi non è stato buon servitore.
  • Aus gutem Eisen macht man keine Nägel, aus guten Männern keine Soldaten.
  • Aus gutem Haus/Hause sein.
  • Aus gutem Hause kommen gute Kohlen.
    i] Was beim Eingehen einer ehelichen Verbindung zu erwägen ist.
    es] De buena casa, buena brasa.
  • Aus gutem Hause sein.
  • Aus gutem Holz (geschnitzt) sein.
  • Aus gutem Samen kommt gute Frucht.
    fr] Bon fruit vient de bonne semence.
  • Aus gutem Wein wird guter Essig.
    fr] C'est du bon vin que se fait le plus fort vinaigre.
    la] Ex grandi amicitia, nascuntur grandia odia.
  • Aus guten Engeln sind Teuffel kommen.
  • Aus guten Kindern werden gute Männer.
    ee] Häist lastest saavad head mehed.
  • Aus guten Menschen macht man keine Soldaten, aus gutem Eisen macht man keine Nägel.
  • Aus guten Ordnungen werden gemeiniglich Lasstafeln.
  • Aus guter Hand.
  • Aus guter Quelle.
    en] On good authority.
  • Aus guter Zucht und Namen
    Erschwingt sich gute Art.
    Clemens Brentano (1778-1842)/Achim von Arnim (1781-1831), Des Knaben Wunderhorn, Dorothea und Theophilus
  • Aus guter/erster/sicherer Qülle.
  • Aus Habichten kann man keine Tauben ziehen.
    i] Das t ist erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts ungehörig hinzugetreten, noch im 16. Jahrhundert schrieb man Habich. Mittelhochdeutsch: habech, althochdeutsch: hábach.
    nl] Van zulke haviken zijn geene duiven te kweeken.
  • Aus Hafer wird kein Reis und sä't man ihn im Paradeis.
    bm] Ani v Parízi nedelají z ovsa rýzi.
    pl] Ani w Paryzu niersbia z owsa ryzu.
  • Aus halbiertem Brot wird kein ganzes Brot.
    ee] Puolidetud leiväst ei saa enamb tervet leibä.
  • Aus Halmen wird das Bund gesammelt.
    Estland
  • Aus hanff macht man kein Seiden.
    dk] Af hampe-garn giør man ei gode silke-punge.
  • Aus hartem Holz sein.
  • Aus hartem Stein Zucker ballen und aus faulem Holze Wachs brennen.
  • Aus Hass wächst Liebe, aus Liebe wächst Hass.
    it] Dall'odio nasce l'amore, dall'amore nasce l'odio.
  • Aus hässlichen Mägden werden hübsche Weiber.
  • Aus Heidenangst vor Hasenjagd der Hase nicht zu schlafen wagt.
  • Aus heiligen Quellen schöpft man schweigend. Nur dem lautlos und ergriffen sich Neigenden heiligen sie sich; dem lauten Gackler sind sie nur Wasser.
    Emil Gött (1864-1908), Aphorismen
  • Aus heiterem Himmel.
  • Aus hellem Himmel blitzt es nicht.
    bm] Čisté nebe nebojí se ani blesku ani třesku.
  • Aus Herzensgrunde lachen.
  • Aus Himmelstiefen spricht Natur;
    Und ist dein Herz ihr Schlüssel nur,
    Dann klingt dir jedes Schöpfungswort
    In ewgen Harmonien fort.
    Adolf Peters (1803-1876), Natur und Gottheit: Natursegen
  • Aus Hoffart macht der Teufel Hoffars.
    nl] Eens armen mans hoovaardij is niets waard.
  • Aus Hoffart wächst Verderb empor,
    Aus Demut kommt das Heil hervor.
    Friedrich von Logau (1605-1655), Hoffart
  • Aus Hoffnung wird also Zuversicht und aus Furcht Verzweiflung, wenn die Ursache des Zweifelns über den Ausgang der Sache schwindet.
    Baruch de Spinoza (1632-1677), Ethik
  • Aus Hofpferden werden auch Ackergäule.
    dk] Hovmands hest kommer og til harve.
  • Aus hohem Schloss kommt donnerschoss.
    la] Saevum praelustri fulmen ab orco venit.
  • Aus hohlen Töpfen reden.
    Martin Luther (1483-1546)
  • Aus Holz lässt sich eher Kohle machen, als aus Kohle Holz.
  • Aus Holz macht man große und kleine Heiligen.
    la] Ex ligno fit divus.
    la] Olim truncus eram ficulnus, inutile lignum, quum faber incertus, scamnum faceretne Priapum, maluit esse deum. Horaz (65-8 v. Chr.)
  • Aus Holz und erd schmeckt die speiß auch wohl.
    i] Aus hölzernem und irdenem Geschirr.
  • Aus Holz und Steinen kompt Menschen Nahrung.
  • Aus Holz wird kein Sohn, aus Eis keine Stube.
    ee] Puust saa-ai poiga, eäst tarre.
  • Aus Holz wird keine Hochzeit gemacht, aus einem Zaunpfahl keine Ehre (d. i. kein Hochzeitsfest).
    ee] Ei puust pulmad teta, ei au aiateivast.
  • Aus hölzernen Schüsseln schmeckt das Essen auch.
    i] Aufs Äußere kommt es nicht immer an.
    zit] Auss höltzern Schüsseln das essen schmeckt so wohl, das man die Finger leckt.
  • Aus Honig eitel Essig machen.
    Martin Luther (1483-1546), Tischreden
  • Aus honigsüßen Worten wird oft viel Galle.
    it] Parole di miele son spesso pien di fiele.
  • Aus hübschen Kleidern wird ein Alltagsjack, aus schönen Weibern Bafelkrack.
  • Aus hundert Zwergen lässt sich kein Riese heraussuchen (o. -wählen).
  • Aus Hundeschwänzen kann man kein Fett gewinnen.
  • Aus Hunger ist's erlaubt, das Gesetz zu umgehen.
    Italien
  • Aus Hunger stehlen ist keine Sünde.
    bm] Dluh kormoutí, a hlad krade.
    la] Viro esurienti necesse est furari.
  • Aus Hunger stehlen, ist kein Unrecht.
  • Aus hurtigen (flinken, rüstigen) Mägden werden faule Weiber.
  • Aus ihm kann kein Mensch klug werden.
  • Aus ihm wird kê Mensch klug.
  • Aus innerster Brust.
    i] Aus tiefstem Herzen.
    la] ab imo pectore. Lukrez (97-55 v. Chr.), De rerum natura 3. 57
  • Aus Instinkt ist der Gelehrte Feind der Geistlichkeit ...
    Novalis (1772-1801), Die Christenheit oder Europa
  • Aus irdenen Krügen trinkt man selten Gift.
  • Aus Irrtum sündigen mag noch hingehen; aber mit Überlegung und Eifer sündigen wollen, das ist zu viel.
    Martin Luther, Tischreden
  • Aus is - dass 's wahr is - und schad is 's, dass 's gar is!
  • Aus is, wo kein Haus is, und kein Stall, da fehlt's überall.
  • Aus ist alles, die Hure im Winkel, das Kind im Schoß, die Milch in der Brust.
  • Aus ist's.
    Hallstedt
    i] Redensart um Staunen auszudrücken, um zu sagen: Was du nicht sagst! Ähnlich: Wirst ja gescheit sein! (Schwäbisch). Lass miaus! (Wien). Wol, wol! (Kärnthen). Ha sell (he, solches.) (Kärnten)
  • Aus Italien bringen die Deutschen drei Unheil zu Hause: leeren Säckel, kranken Leib und bös Gewissen.
  • Aus jedem Bombart eine Sünde machen.
    Martin Luther (1483-1546), Tischreden
  • Aus jedem Dorf ein Hund und aus Labäz (bei Wittenberg) ein Däckel.
    i] Redensart beim Kartenspiel, um zu sagen: allerlei Karten, aber nichts Besonderes.
  • Aus jedem Dorf ein Hund, aus jedem Stall ein Ferkel (Pferd).
    i] Wer beim Kartenspiel von jeder Farbe eine Karte hat.
  • Aus jedem Dorf ein Hund.
    Ostpreußen
    i] Beim Kartenspiel von jeder Farbe eine Karte haben. Scherzhaft kommt auch die Verdrehung vor: Aus jedem Hund ein Dorf.
  • Aus jedem Engländer entwickelt sich ein gewisses Gas, die tödliche Stickluft der Langeweile.
    Heinrich Heine (1797-1856), Ludwig Börne, 2. Buch: Briefe aus Helgoland über die Julirevolution
  • Aus jedem Fasse gaht, was es innen hat.
  • Aus jedem Funken eine Flamme machen.
  • Aus jedem Hause führt ein Weg nach Rom.
  • Aus jedem Holze Pfeile schnitzen.
    i] Alle möglichen Mittel anwenden, alles aufbieten.
    fr] Faire flèche de tout bois.
    Binand üsh tesken Holt an Buark. Nordfriesland
    i] Beklommen wie zwischen Holz und Borke, Rinde.
  • Aus jedem Kraut die Weisheit Gottes schaut.
    la] Praesentem monstrat quaelibet herba Deum.
  • Aus jedem Punkt im Kreis zur Mitte geht ein Steg,
    Vom fernsten Irrtum selbst zu Gott zurück ein Weg.
    Friedrich Rückert (1788-1866), Bausteine: Angereihte Perlen
  • Aus jedem Sonnentag einen Sonntag machen.
  • Aus jedem Splitter einen Balken machen.
    nl] Van een' splinter een' balk maken.
  • Aus jedem Splitter einen Wiesenbaum machen.
    i] Von der Vergrößerungssucht des Argwohns und der Eifersucht, besonders im Ehestande.
  • Aus jedem Stall ein Ferkel.
    i] Von jeder Sorte etwas. Beim Kartenspiel Karten jeder Farbe.
  • Aus jedem Zwerge einen Goliath machen.
  • Aus jeder Blatter eine Stafette aus Frankreich machen.
    i] Von Ärzten, die nur kleine Übel zu einer äußerst gefährlichen Krankheit aufblasen. Um Geld zu erpressen, verwandeln sie Gensfett und Hühnerkot in ägyptischen Balsam und machen jede Blatter zu einer Stafette aus Frankreich. Syphilis.
  • Aus jeder Kapelle macht der Teufel eine Hölle.
  • Aus jeder Krippe fressen.
  • Aus jedes Baches Welle spricht ein mahnendes Vergissmeinnicht!
    Elise Sommer, An ein Abendlüftchen
  • Aus jeglichem Haus dringt Gerede heraus.
  • Aus jemandem Hackfleisch machen.
    en] to make mincemeat of s. o.
    fr] réduire qn. en chair à pâté
    it] fare salsicce di qd.
  • Aus jemandes Feder stammen.
  • Aus Jugendsünden werden Altersschwächen
  • Aus jungen Füchsen werden alte.
  • Aus Jungen Leuten werden alte Weise Leut.
    la] Aliorum ex loculis faciliores sumptus fiunt.
  • Aus Jungen werden Männer; aus Mädchen werden Bräute.
  • Aus Jungfrauen werden Bräute.
  • aus Jux und Tollerei/Dollerei.
  • Aus Kaiser Karls Rüstkammer.
  • Aus Kälbern Jagdhunde machen wollen, ist lächerlich.
  • Aus Kälbern wollen Jagdhunde machen.
    zit] Es ist lächerlich, wenn man aus Kelbern Hund zum jagen will machen.
  • Aus Kalle wieder a Mojd.
    Jüdisch-deutsch, Warschau
    Aus der Braut wieder ein Mädchen. Von rückgängig gewordenen Geschäften.
  • Aus kaltem Herzen kommt kein warmes Wort.
  • Aus Kärpflein werden Karpfen.
  • Aus Käsen wollen Kälber brüten.
  • Aus keinem Haus ist der Neid heraus.
    Abraham a Sancta Clara, Parömiakon
  • Aus keinem Hundskopff bellen.
    i] Um zu sagen: die Sache ist nicht grundlos.
  • Aus keinem leeren Glase trinken.
  • Aus keiner Gefahr rettet man sich ohne Gefahr.
    Niccolò Machiavelli (1469-1527)
  • Aus Kinder werden Leute.
  • Aus Kindermund spricht Wahrheit.
    la] Ex ore parvulorum veritas.
  • Aus Kindern richtet man Leute zu.
  • Aus Kindern werden (auch alte) Leute.
  • Aus Kindern werden auch Leut und aus Hienle Hannen (Hühnchen Hennen).
  • Aus Kindern werden Königinnen.
    Rainer Maria Rilke, Die weiße Fürstin
  • Aus Kindern werden Leut, aus Jungfrauen werden Bräut.
    i] Schon um 1500 bekannt
    fr] Les enfans deviennent gens (hommes).
    la] Ante fuit vitulus, qui nunc fert cornua taurus.
    la] De nuce fit corylus, de glande fit ardua quercus, e parvo puero saepe peritus homo.
    la] Nemo nascitur artifex.
    la] Tandem fit surculus arbor.
  • Aus Kindern werden Leute.
    en] Boys will be men.
    fr] Enfants deviennent gens.
    it] Anche i fanciulli diventano uomini.
    la] Sub qua nunc recubas arbore, virga fuit.
    es] Mozos fueron antes los que ahora son hombres.
  • Aus kindischen Kindern werden weise Leute.
  • Aus Kitzlein werden Böcke.
    ndt] Auss kützlin werden böck.
  • Aus klattrigen Fohlen werden die schönsten Hengste.
    en] A ragged colt may make a good horse.
    fr] Méchant poulain peut devenir bon cheval.
    it] Di puledro scabbioso talvolta hai cavallo prezioso.
    es] De potro sarnoso caballo hermoso.
  • Aus Kleidern erkennt man die Gemüter.
    la] Ex habitu colligitur persona hominis.
  • Aus Kleidern kommen Motten.
  • Aus Kleidern machen sich leicht Lumpen.
  • Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge.
  • Aus kleinem Brunnen trinkt man ebenso gut als aus großem.
    var] Aus kleinen Brunnen trinkt man sich ebenso satt wie aus großen.
    var] Aus kleinen Brünnlein trinkt man sich auch satt.
    la] Vivitur parvo bene. Horaz
  • Aus kleinem Reis wird ein großer Baum.
  • Aus kleinem Wort kommt oft großer Streit.
  • Aus kleinen Bächen kann man trinken, ohne Furcht, darin zu ertrinken.
    nl] Aen kleynebee kjens kan man drinken, en daer en is geen noot von sinken.
  • Aus kleinen Bächen werden große Flüsse.
    fr] Les petits ruisseaux font les grandes rivières.
  • Aus kleinen Brunnen trinkt man sich ebenso satt wie aus großen.
  • Aus kleinen brünnlein kan man auch genug trincken.
  • Aus kleinen Brünnlein trinkt man sich auch satt.
    la] Vivitur parvo bene. Horaz (65-8 v. Chr.)
  • Aus kleinen Dingen Freude zu gewinnen ist eine Kunst, die wenige beherrschen.
  • Aus kleinen Dingen kann große Sach' entspringen.
    nl] Van kleine dingen komt dikwijls groote hinder.
  • Aus kleinen Dingen werden große Dinge, und die Gesinnung der Menschen erkennt man auch an den kleinen Dingen.
    Niccolò Machiavelli (1469-1527)
  • Aus kleinen Eicheln wachsen mächtige/grosse Eichen.
  • Aus kleinen Fehlern werden große.
    nl] Die met kleine fouten begint, leert haast groote.
  • Aus kleinen Kindern werden (auch) große Männer, die sich aufbäumen.
  • Aus kleinen Quellen entspringen oft große Flüsse.
  • Aus kleinen Reisern wird oft ein großes Feuer.
    dk] Af liden qvist vorder ofte stor ild.
  • Aus kleinen Schäden entstehen häufig sehr große.
    la] De minimis crebro fiunt quam maxima damna.
  • Aus kleinen Sünden werden große.
    nl] Het kleinste misdrijf is een middel, om tot het grootere te komen.
  • Aus kleinen Verhältnissen kommen/stammen.
  • Aus Kleinen werden Große.
    mhd] Van kleinen wassen grote.
    la] Ex pruno pruni succrescunt, robora glande.
  • Aus kleinen Worten oft großer Zank.
  • Aus kleinen Worten wird oft großer Zank.
    fr] Du petit on vient au grand.
    la] Lis oritur minimis interdum maxima verbis.
    pl] Od slów do mieczów.
  • Aus kleiner Ursache kam oft großer Streit.
  • Aus kleiner Ursache steigt große Schuld (= heftiger Streit).
    Estland
  • Aus kleinstem Funken wird oft der größte Brand.
  • Aus klugen Kindern werden oft alte Narren.
  • Aus Knaben werden Leute, aus Mädchen werden Bräute.
  • Aus Knaben werden Männer, aus Männern all Leute.
  • Aus Knöpfen (o. Knöpflein, Knospen) werden Rosen.
    fr] Le bouton devient rose et la rose gratte-cul.
  • Aus Knospen werden Rosen.
  • Aus Kohlen Kreide machen.
  • Aus Kot wird nichts anders als Staub.
  • Aus Kräutern und gras kann mann ein Seil machen, das ein Camel kan binden.
  • Aus Kreuzern werden Gulden.
  • Aus Kriegern werden Kriecher.
  • Aus krummem Holz kann nichts ganz Gerades gezimmert werden.
    geflügeltes Wort
  • Aus Kurhessen und Afrika kommt immer etwas Neues.
  • Aus kurzem Leder kann man keine langen Riemen schneiden.
  • Aus Lachen wird oft Weinen.
    i] Es ist vom leichtsinnigen Lachen die Rede, das, wie die Hebräer sagen, zur Schande führe.
  • Aus Langeweile frisst die Katze die Maus.
    i] Aus Langeweile geschieht oft Unfug.
    dk] Af kæde skal kat muus æde.
  • Aus laps nutab ahju peal, värdias värava taga.
    de] Das ehrliche (d. i. eheliche) Kind weint auf dem Ofen, der Bastard hinter der Pforte.
  • Aus lauter Gnade und Barmherzigkeit.
  • Aus lauter Leeren ist die Fülle der menschlichen Existenz aufgebaut.
    Hugo von Hofmannsthal (1879-1929), Buch der Freunde
  • Aus lautern Brunnen schöpft man lauteres Wasser.
    la] A puro pura defluit aqua.
  • Aus Lebensweisheit sprießt die Tugend auf, des Willens Kraft bestimmt den Lebenslauf.
  • Aus ledigen (leeren) Krügen ist nicht gut trinken.
  • Aus leerem Magen kommt kein Furz und kein Lachen.
    ee] Tulõ-õi tühä kõtuga piir õi naar.
  • Aus leerem Stroh drischt man keinen Weizen.
    bm] Sláma nehodí se ne? do chomouta, a kroupy do jelita.
    bm] Ze slámy nebude ne? sekanina, a z prkna drtina.
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