DICTUM

Sprichwort, adage, proverb, saw, saying, byword, proverbe, proverbio, refrán, frase proverbial, ditado, provérbio, przysłowie, Redensart, colloqualism, idiom, expression, phrase, tournure, poncif, dicton, expresión, frase hecha, locución, frase fatta, modo di dire, expressão idiomática, powiedzenie, powiedzonko, Zitat, quotation, citation, excerpt, quote, cita, citazione, detto, sentenza, passo, citação, Sentenz, sententia, proverbium, adagio, adagium, locutio, dictum, Spruch, carmen, elogium, pronuntatio, Redensart, phrase, collocation, locution

  • Armure: Sorte d'habit porté par un homme dont le tailleur est un forgeron. (Ambrose Bierce)
  • Armut - ein Verbrechen, für das es im Klassenstaat keine mildernden Umstände gibt.
  • Armut - ein Wehmut.
  • Armut a?ac?ndan uzak dü?mez.
  • Armut alle (o. aller) Tür zutut.
    nl] De armoede is een zware roe, zij sluit ons alle deuren toe.
  • Armut an Gut ist besser als Armut an Mut. (Irdische Güter lassen sich immer noch eher ersetzen als geistige)
    fr] La pauvreté des biens se peut guérir, celle de l'âme est sans remède.
  • Armut an Gut ist besser als Armut an Mut.
    i] Irdische Güter lassen sich immer noch eher ersetzen als geistige.
    fr] La pauvreté des biens se peut guérir, celle de l'âme est sans remède.
  • Armut an sich ist noch kein Übel.
    la] Paupertas per se malum non est.
  • Armut bedeutete für den Körper Hunger und Durst, die Qualen der Hitze und der Kälte, keine Fürsorge und Pflege in Zeiten der Krankheit, Arbeit ohne Ruh und Rast in Tagen der Gesundheit. In moralischer Hinsicht bedeutete sie Unterdrückung, Verachtung, geduldiges Ertragen von Schmach, Schande und misshandlung, rohen Umgang von Jugend auf, Verlust der kindlichen Unschuld, der weiblichen Anmut, der männlichen Würde. Für den Geist bedeutete sie Tod.
    Edward Bellamy (1850-1898), Rückblick aus dem Jahr 2000
  • Armut behelt Armut.
  • Armut bei (in) bösen Jahren lehrt einem viel erfahren.
  • Armut bei bösen Jahren lehrt einem viel erfahren.
  • Armut beisst.
    la] Paupertas mordet.
  • Armut belehrt, Glück verdirbt.
  • Armut bindet den Sack bei der Hälfte zu.
  • Armut bleibt überall dahinten.
    la] Quam raro egregios pauper sortitur honores.
  • Armut bleibt verschmäht.
  • Armut braucht leichtes Blut, sagte der Geizhals, und speiste den Bettler ab.
  • Armut braucht List.
  • Armut bringt Demut.
  • Armut bringt der Familie einen tüchtigen Sohn, und Gefahr offenbart dem Staat den loyalen Minister.
    China
  • Armut bringt in der Regel Abhängigkeit hervor.
    Oliver Goldsmith (1728-1774), Der Weltbürger
  • Armut bringt Kunst und Demut.
  • Armut bringt Ungeduld.
  • Armut dempffet Hochmuth.
  • Armut demütigt die Menschen, sodass sie selbst über ihre Tugenden erröten.
    Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715-1747), Nachgelassene Maximen
  • Armut den Herzen Friede geit (gibt), Reichtum in großen Sorgen leit (liegt).
  • Armut den Sack zum halben Teil zubind.
  • Armut des Geistes Gott erfreut,
    Armut und nicht Armseligkeit.
    Matthias Claudius (1740-1815), Ein gülden ABC
  • Armut drängt durch Türen und Fenster herein.
    ee] Vaesus tükis ussist ja aknist sisse.
  • Armut ein Schalk, macht manchen fetten Balg.
  • Armut erfährt viel.
  • Armut erfreyet Kunst.
  • Armut ernährt, aber sie macht nicht fett.
    dk] Fattigdom føder, men feder ikke.
  • Armut ertragen, wenn man in Armut geboren und erzogen ist - das können tausend Menschen; aber vom Überfluss zum Mangel übergehen, sich dareinschicken und überdies sein Glück darin finden - das ist es, was ich nicht begreifen kann.
    Denis Diderot (1713-1784), Jacques le Fataliste
  • Armut erzeugt Armut, Reichtum erzeugt Reichtum.
    ee] Vaesus kasvatap vaesust, rikkus rikkust.
  • Armut fehlt einiges, Habsucht alles.
  • Armut findet (alle) Wege und Stege.
  • Armut findet auf ungekehrten Bänken.
    i] Sie treibt mitunter sehr freisinnige Nebenhandwerke.
  • Armut folgt Armut bis in die Grube hinein.
  • Armut gehört hinter die Tür.
    la] Quam raro egregios pauper sortitur honores.
  • Armut geht nicht betteln, sondern der Bettel.
    var] Armuth get nit heischen, sunder Bettel; denn Armuth hat viel Ranke.
  • Armut geht nicht betteln.
  • Armut geloben heißt sich durch Eid zu Faulheit und Dieberei verpflichtien.
    Denis Diderot (1713-1784), Die Nonne
  • Armut gibt Verwegenheit. Irdische Güter und ihren Wert nicht anzuerkennen, nichts oder wenig davon zu verlangen, ist des Bettlers Entschluss, der das sorgloseste Behagen erzeugt.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Divan, Noten und Abhandlungen - Künftiger Divan - Buch Suleika
  • Armut greifft nit fehl.
    i] Weil ihr Geld gezählt und ihre spärliche Habe leicht zu übersehen ist, oder weil sie gewiss ist, nirgends etwas zu finden.
    un] Szegény ember hamar megolvashatja malaczait.
  • Armut hat allenthalb Geleit.
    dk] Fattigdom hat stor frihed.
  • Armut hat den sechsten (o. ist der sechste) Sinn.
    i] Not macht erfinderisch.
    la] Paupertas est ingeniosa.
  • Armut hat die unheimliche Macht, sich selbst fortzupflanzen.
    David Lloyd George, Reden (1892)
  • Armut hat dreihundertfünfundsechzig Fasttage.
  • Armut hat ein schwarz Gesicht und stehet beschambt in dieser und jener Welt.
  • Armut hat einen Sinn mehr (denn andere Leute) - die Not.
    dk] En fattig har et sind meer.
  • Armut hat Eselskleid und Pfauenstimm'.
    i] Ist für Auge und Ohr unangenehm.
  • Armut hat gut Fasten halten.
  • Armut hat ihren Stand ohn Neid erhalten.
  • Armut hat keine Scham.
    dk] Fattigdom har stor frihed.
    nl] Armoede heeft geene schaamte.
    fläm] Armoe maakt onschamel lien.
  • Armut hat keine Verwandtschaft.
    Italien
  • Armut hat manchen zum Herren gemacht, aber auch viel an den Galgen gebracht.
  • Armut hat Mut.
  • Armut hat Städte gebaut.
  • Armut hat überall geliehen.
  • Armut hat viele an den Galgen gebracht.
    en] Poverty is the cause of many evils.
  • Armut hat viele zu Herren (o. Huren) gemacht und viele auch an den Galgen gebracht.
    dk] Armod har giort mange til horer, til herrer, til betlers og til tyve.
  • Armut heilt Hochmut.
    it] Povertà fa viltà.
  • Armut hindert der Ehren viel, Kunst ohne Geld ist Affenspiel.
  • Armut hinkt, Reichtum (o. Wohlstand) springt.
    nl] Armoede dwingt, weelde springt.
  • Armut holt die Trägheit ein, es sei denn, dass diese auf einem Mönch reitet.
  • Armut hütet übel (o. wohl).
  • Armut im Alter ist ein großes Unglück. Ist diese gebannt und die Gesundheit geblieben, so kann das Alter ein sehr erträglicher Teil des Lebens sein.
    Arthur Schopenhauer (1788-1860), Aphorismen zur Lebensweisheit
  • Armut im Lande macht der Regierung oft Schande.
  • Armut in Ehren ist besser als Reichtum mit Schande.
    dk] Aerlig fattigdom er bedre end ond rigdom.
  • Armut isse Schand fern guhde Bettler.
  • Armut isst a saures Brot.
  • Armut ist (uns) näher als Reichtum.
    ee] Santus on lähemal kui rikkus.
  • Armut ist aller Künste Stiefmutter.
    i] Wo man noch für den Magen sorgen muss, da ist kein Boden für die (schönen) Künste.
  • Armut ist angenehm.
  • Armut ist angnem als wann ein Hund ins Bad kem.
  • Armut ist auch vnder den mördern sicher.
  • Armut ist auslagefrei.
  • Armut ist Ausweglosigkeit vor dem ewigen Schreckgespenst des Hungertods.
    Wissarion Grigorjewitsch Belinski (1811-1848), an W. P. Botkin, 7. 7. 1847
  • Armut ist das Los aller Weisen.
  • Armut ist das Los der großen Menschheitshelfer.
    Heinrich Heine (1797-1856)
  • Armut ist der Armut Erbe.
  • Armut ist der Dummheit Nachbar.
    ee] Vaesus on rumaluse naaber.
  • Armut ist der Faulheit Kamerad.
    ee] Vaesus on laiskuse seltsimees.
  • Armut ist der Faulheit Lohn (o. Kamerad).
    nl] Armoede is luiheids loon.
  • Armut ist der Faulheit Lohn.
  • Armut ist der Gesundheit Mutter.
    bm] Chudoba je matka zdraví.
    dk] Fattigdom er sundheds moder.
    en] Poverty is the mother of health.
  • Armut ist der Künste (o. Weisheit) Mutter.
    bm] Chudých jest náuka.
    dk] Fattigdom lærer kunst og viisdom.
    nl] De armoede is de moeder van alle kunsten.
    it] La povertà insegna tutte le arti.
    la] Paupertas excitat artes.
    la] Paupertas sapientiam sortita est. Zenod.
    pl] Ubogich jest nauka.
    pl] Ubostwo więle dobreijo nau czy.
  • Armut ist der schlechteste Wächter über Keuschheit.
    Italien
  • Armut ist der sechste Sinn.
    England
  • Armut Ist der Taschen gut.
  • Armut ist der Tugend Stiefmutter.
    la] Facilius corrumpitur pauper, quam dives.
  • Armut ist des Reichen Hand, Zunge, Aug' und Fuß.
    i] Der Reiche kann der Armen Dienste nicht entbehren.
  • Armut ist des Reichen Kuh.
    zit] Die Armen müssen geben da die Reichen von leben.
  • Armut ist des Reichtums Hand und Fuß.
  • Armut ist des Unfriedens Mutter.
    en] Poverty breeds strife.
  • Armut ist die einzige Last, die schwerer wird, je mehr Geliebte daran tragen.
    Jean Paul (1763-1825)
  • Armut ist die Erfinderin aller Dinge.
    la] Ingenium mala saepe movent.
  • Armut ist die größte Plage,
    Reichtum ist das höchste Gut!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Der Schatzgräber (1797)
  • Armut ist die größte Plage.
    fr] De pauvreté fatigue et peine.
  • Armut ist die größte Untugend (o. Sünde).
  • Armut ist die Mutter aller Künste und Gewerbe.
    England
  • Armut ist die Mutter der Demut.
    fr] Pouvreté prent tout en gré.
    fr] Qui n'a point d'argent en bourse, ait au moins miel en bouche.
    it] La povertá è madre dell' umiltà.
    es] La pobreza no es vileza, mao es madre de picardia.
  • Armut ist die Mutter der Gesundheit.
    England
  • Armut ist die Mutter der Künste.
    Slowakei
  • Armut ist die Sklaverei.
  • Armut ist die Tochter der Faulheit.
    en] Poverty is the reward of idleness.
    fr] Pauvreté est compagne de paresse.
    it] La povertà è il premio della pigrizia.
  • Armut ist die weit aufklaffende, erbarmungslose Hölle, die unter der zivilisierten Gesellschaft gähnt.
  • Armut ist eben gewiss kein hoher Glanz von innen, oder wie Vater Rilke das nannte, sondern eine einzige Sauerei.
    Kurt Tucholsky (1890-1935), an Nuuna, 29. 5. 1934
  • Armut ist ein bleierner Mantel.
  • Armut ist ein böser Gast in einem alten Hause.
  • Armut ist ein böser Ratgeber.
  • Armut ist ein brennend Hemde.
    en] Poverty is a shirt of fire.
  • Armut ist ein ehrlich Ding, wer nur damit umzugehen weiß.
    nl] Armoed is een goede staet, die daer wel med omme gaet.
  • Armut ist ein Feind guter Manieren.
    England
  • Armut ist ein feurig Hemd.
    Türkei
  • Armut ist ein Fluch.
  • Armut ist ein fröhlich Ding.
    zit] Hab ich' kein Bette, so schlaf' ich auf Stroh,
    Da sticht mich keine Feder, da beisst mich kein Floh.
  • Armut ist ein getreuer Knecht, sie geht nur hintennach.
  • Armut ist ein große bürd.
  • Armut ist ein großer Glanz aus innen.
    Rainer Maria Rilke (1875-1926), Das Stundenbuch
  • Armut ist ein Gut, das alle Menschen hassen.
  • Armut ist ein gutes Magenpflaster.
  • Armut ist ein Haderkatz.
  • Armut ist ein Hemd von Feuer.
    Türkei
  • Armut ist ein Hurenbalg und lehrt partieren.
    fr] Si la pauvreté est la mère des crimes, le défaut d'esprit en est la père.
  • Armut ist ein Kleid aus Feuer.
    Indien
  • Armut ist ein Last, das alter ein vnwerder Gast.
  • Armut ist ein Loch, das mit jedem Tage größer wird.
  • Armut ist ein Loch, das nur das Glück wieder zuflicken kann.
  • Armut ist ein Luchs, fängt wohl auch einen Fuchs.
  • Armut ist ein Riegel der Sünden.
  • Armut ist ein Schalk macht (manchen) fetten Balg.
  • Armut ist ein schlimmer Gast.
  • Armut ist ein Schmerz, aber keine Schande.
    en] Poverty is a pain, but no disgrace.
  • Armut ist ein schneidend Schwert.
  • Armut ist ein Segen, der von allen Menschen gehasst wird.
  • Armut ist ein unwerter Gast.
    var] Arme Leute kennt niemand.
    fr] La pauvreté n'est pas vice, mais c'est une espèce de ladrerie; chacun la fuit. (Die Armut ist keine Schande; aber sie ist eine Art Aussatz; jeder flieht sie.)
  • Armut ist ein Wurzel aller Misshandlung.
  • Armut ist eine ältere Tochter von Faulheit.
  • Armut ist eine böse Krankheit.
  • Armut ist eine böse Stiefmutter guter Sitten und Tugend.
  • Armut ist eine große Not.
  • Armut ist eine gute Ringmauer.
    i] Sie sichert trefflich vor Dieben.
    la] Centum viri pauperem spoliare non possunt.
    la] Pauperi pax in obsessa via.
    la] Paupertas est sibi murus.
    un] Mindenütt bátorságosa szegény.
    un] Nincs a szegénynek féltö marhája.
    un] Szegénynek ajtaját nem ürzi a manó.
  • Armut ist eine Haderkatz'.
    dä] Armod volder til traette.
    en] Poverty breeds strife.
    en] A house well furnished makes a good housewife.
    en] Empty chambers make foolish maids.
    fr] Quand il n'y a plus d'avoine dans l'auge, les chevaux se battent.
    it] Se non c'è più fieno nella rastrelliera, gli asini si battono.
    la] Paupertas durum onus.
    es] Donde no hay harina todo es mohina.
  • Armut ist eine Kunst, wer's kann!
  • Armut ist eine Last, Alter ein unwerter Gast.
    dk] Fattigdom er gammel mauds plage, og det elendigste er en gammel tigger.
  • Armut ist eine Sandbank, Reichtum ein Felsen im Meere des Lebens. Die Glücklichen schiffen hindurch.
    Ludwig Börne (1786-1837), Gesammelte Schriten, (1862-1863)
  • Armut ist eine schlimme Gesellschaft.
  • Armut ist eine Schlinge, die Demut erwürgt und zu Respektlosigkeit gegen Gott und Menschen führt.
  • Armut ist eine schwere Last und nimmt ehrlichen Menschen Mut und Rast.
    la] Paupertas onus est et miserum et grave.
  • Armut ist eine Sünde, die der Reiche nie vergibt.
  • Armut ist frumm, Reichtum dumm und krumm.
  • Armut ist für Torheit gut.
  • Armut ist fürs Podagra gut.
  • Armut ist gepaart mit Demut.
  • Armut ist Göttlich.
    GOtt ist das ärmste ding/Er steht gantz bloß und frey:
    Drumb sag ich recht und wol/daß armut Göttlich sey.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Erstes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 65
  • Armut ist groß, aber Faulheit noch größer.
  • Armut ist gut fürs Podagra.
  • Armut ist gut, wer's glaubt und recht tut.
  • Armut ist härter als Krankheit.
  • Armut ist heiter und wohlgemut, denn man stiehlt ihr wenig Gut.
    bm] Chudoba bozpečna, a proto vesela.
  • Armut ist ihr Vaterland (o. Kap o. Hafen).
    i] Aus dem Seeleben. Das Lebensschiff derer, die nicht arbeiten wollen, läuft in den Hafen der Almut oder landet am Kap der Not.
  • Armut ist in der Stadt groß, aber die Faulheit viel größer.
    Martin Luther (1483-1546), Tischreden
  • Armut ist kein Fehler, aber sie erzeugt gern welche.
    Franz Grillparzer (1791-1872)
  • Armut ist kein Gebrechen, aber zweimal so schlimm.
  • Armut ist kein Laster, aber auch keine Tugend.
  • Armut ist kein Laster, aber es ist besser, sie zu verbergen.
    fr] Pauvreté n'est pas péché, mieux vaut cependant la cacher.
  • Armut ist kein Laster, aber etwas weit Schlimmeres.
    Rumänien
  • Armut ist kein Laster, aber sie wirkt wie der Aussatz.
    fr] Pauvreté n'est pas vice. - Pauvreté est une espèce de ladrerie.
  • Armut ist kein Laster.
    dk] Armod holdes for störste udyd.
    dk] Fattigdom er ingen Lyde uden man selv er aarsag dertil ved ladhed og overdaadighed.
    fr] Pauvreté n'est pas vice, mais c'est une espèce de ladrerie, chacun la fuit (o. c'est bien pire, auch: mais peu s'en faut).
    nl] De armode moge geene ondeugd zijn, ze is toch een groot gebrek.
    es] A pobreza no hay verguenza.
  • Armut ist kein Schand, aber Ursach zur Armut geben ist Schand und Unrecht.
  • Armut ist kein Verbrechen, aber es ist besser, sie nicht zu zeigen.
  • Armut ist keine Lame am Leibe, noch Hinderniss an der Seele.
  • Armut ist keine Schande (o. Sünde), aber ein leerer Sack steht nicht gut aufrecht.
    i] Ältere Gesetzbücher enthalten viele für die Armen nachteilige Verordnungen, so hielt man sie zB. nicht für fähig, gültige Zeugen abzugeben. Dieses Sprichwort will also ein Vorurteil widerlegen, indem es sagt, dass Armut allein weder Verdacht erwecken, noch zur Schande gereichen könne.
    en] Poverty is no sin. Poverty is not a shame, but the being ashamed of it is.
    la] Paupertas tolerabilis est, si ignominia absit.
    se] Fattigdom är ingen last.
    es] Pobreza no es vileza, ma es ramo de picardia.
  • Armut ist keine Schande an sich, sondern wo sie ein Zeichen von Leichtfertigkeit, Mangel an Selbstbeherrschung, Gedankenlosigkeit oder Verschwendung ist.
  • Armut ist keine Schande noch Unehre.
  • Armut ist keine Schande, aber auch keine große Ehre.
    Jiddisch
  • Armut ist keine Schande, aber ein leerer Sack steht nicht gut aufrecht.
  • Armut ist keine Schande, aber eine große Ehre ist sie auch nicht.
  • Armut ist keine Schande, aber eine Last.
    en] Poverty is no disgrace.
    fr] Pauvreté n'est pas vice, richesse n'est pas vertu.
    it] Povertà non guasta gentilezza, ma è una disgrazia.
    it] Pobreza no es vileza.
  • Armut ist keine Schande, aber keine Schönheit nicht.
    fr] Pauvreté n'est pas vice, mais c'est une espèce de ladrerie; chacun la fuit. (Armut ist keine Schande; aber es ist eine Art Aussatz; jeder flieht sie)
  • Armut ist keine Schande, aber sich ihrer zu schämen ist eine.
    England
  • Armut ist keine Schande, Reichtum keine Ehre.
  • Armut ist keine Schande. Reichtum auch nicht.
  • Armut ist keine Schande.
    var] Armut schändet nicht.
    var] Armut ist keine Sünde.
    en] Poverty is no vice.
    fr] Pauvreté n'est pas vic.
  • Armut ist keine Schwäche.
  • Armut ist keine Sünde, aber es ist besser, sie zu verbergen.
  • Armut ist keine Sünde, doch führt sie zur Sünde.
  • Armut ist keine Sünde, es ist etwas Schlimmeres.
    Russland
  • Armut ist keine Sünde. Aber es ist trotzdem besser, sie zu vermeiden.
  • Armut ist keine Sünde.
    ee] Ega vaesus patt ei ole.
  • Armut ist keine Sünde; aber es ist besser, sie zu verbergen.
  • Armut ist keine Unehre.
  • Armut ist kostenfrei (o. zollfrei).
  • Armut ist listig und sinnreich.
  • Armut ist listig, sie fängt auch einen Fuchs.
    la] Ingenium mala saepe movent.
    Ovid (43 v. Chr.-17 n. Chr.)
  • Armut ist mit wenigem zufrieden.
  • Armut ist Neides Bruder.
    la] Est miserorum, ut malevolentes sint, atque invideant bonis. Plautus
    la] Invidiae plenus super omnes exstat egenus.
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