DICTUM

Sprichwort, adage, proverb, saw, saying, byword, proverbe, proverbio, refrán, frase proverbial, ditado, provérbio, przysłowie, Redensart, colloqualism, idiom, expression, phrase, tournure, poncif, dicton, expresión, frase hecha, locución, frase fatta, modo di dire, expressão idiomática, powiedzenie, powiedzonko, Zitat, quotation, citation, excerpt, quote, cita, citazione, detto, sentenza, passo, citação, Sentenz, sententia, proverbium, adagio, adagium, locutio, dictum, Spruch, carmen, elogium, pronuntatio, Redensart, phrase, collocation, locution

  • Ach du liebes bisschen!
  • Ach du liebes Lieschen!
  • Ach du meine feldgraue Schnauze.
  • Ach du meine Fresse!
  • Ach du meine Güte!
  • Ach du mien leiwer Gott, möt ik all wedder fort up de Schossee, dor lich väl Schnee. Heff ik kein Fedderbedd, schlap ik up Stroh, dor piekt mi 'ne Floh an den Popo.
  • Ach du Schande!
  • Ach es ist so groß, so unendlich das Reich der Liebe, und doch umschließt es das menschliche Herz.
    Bettina von Arnim, Goethes Briefwechsel mit einem Kinde
  • Ach Gott die Kunst ist lang
    Und kurz ist unser Leben.
    Goethe, Faust I, Nacht / Wagner Vs 558
  • Ach Gott vom Himmel, hätt' ich Tscheschen und Gimmel, hätt' ich Hünern und Dahse, hätt' ich Fröschen und Lahse, hätt' ich Groß-Panken und Klein-Panken, wollt' ich Gott vom Himmel danken.
    i] Acht unweit Winzig im Kreise Wohlau gelegene Dörfer
  • Ach Gott wie manchen Gedanken habe ich gehabt, von dem ich überzeugt sein konnte, daß er den besten unter den Menschen gefallen würde, wenn sie ihn läsen, und den ich nicht anzubringen wußte, auch anzubringen nicht sonderlich begierig war, und dafür mußte ich mich von manchem seichten Literator und Kompilator oder irgend einem bloß empirischen Waghals oder einem Epigramme schreibenden Konfusionär über die Achsel ansehen lassen, und doch auch gestehen, daß, nach meinem Verhalten, die Leute so gar unrecht nicht hätten, denn wie konnten sie wissen, was meine Indolenz selbst vor meinem Schmierbuch verheimlichte. Wenn mir Deluc schrieb, ich schriebe ihm nie einen Brief, aus dem er nicht etwas lernte, so setzte mich dieses über alle Urteile der Welt weg, aber wieder nur bei mir selbst.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen (Sudelbücher), 1789 - 1793
  • Ach Gott! die Kunst ist lang,
    Und kurz ist unser Leben.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Faust I, Nacht
    Wagner Vs 558
    la] Ars longa, vita brevis! Hippokrates
  • Ach Gott! Was kreuzen sich nicht alles für Gedanken durch den Menschen durch! Wie oft verändert der scharfsinnigste seine Meinung von dem Nebenmenschen!
    Wilhelm Heinse, Aphorismen
  • Ach Gott! wie doch mein erster war,
    Find' ich nicht leicht auf dieser Welt den anderen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Faust I. Der nachbarin Haus
  • Ach Gott, ach Gott, seggt Leidig's Lott, all Jahr e Kind on kein Mann!
    Insterburg
  • Ach Gott, ach Gott, wat büst vör'n Gott, nimmst mi de Koh un lettst mi dat Wief.
  • Ach Gott, ach Not, kein Geld, kein Brot, kein Kleid, kein Schuh, viel Läus', kein Ruh'.
  • Ach Gott, den Weg möten wi all, säd' de oll Frû, dôr füert de Schinner mit de Koh ût'n Stall.
    zit] Einer Frau war die Kuh gestorben. Als dieselbe vom Schinder nach der Schindergrub gefährtet ward, sagt sie: was ist da zu tun, wir müssen alle diesen Weg.
  • Ach Gott, der du die Lilien auf dem Felde kleidest, sagte der Pastor, kleide doch auch meine Frau und Tochter!
  • Ach Gott, Herr Wenk, helpe se doch, helpe se doch.
    Germau, Regierungsbezirk Königsberg, Kreis Fischhausen
  • Ach Gott, lass dich erbarmen, die Reichen fressen die Armen, der Teufel frisst die Reiche, so werden sie gefressen zugleiche.
  • Ach Gott, meine arme Dreizehn, sagte der Töpfer und fiel mit zwölf Töpfen vom Boden.
  • Ach Gott, säd Lott, soeben Stuten backt un acht schüllig!
  • Ach Gott, secht Lott, fief Kinner un keinen Pisspott.
  • Ach Gott, wât is de Welt grôt, säd' de Jung, un sêt achter'n Kohlkopp.
    Holstein
  • Ach Gott, wie geht es immer zu, an arme wischt man stets die schuh.
  • Ach gott, wie gerne ich wissen wolt, wem ich auf erden vertrauen solt. Wenn einer zu mir spricht: Gott grüße dich! so spricht das Herz: hüte dich!
  • Ach Gott, wie weh tut Scheiden
    Hat mir mein Herz verwundt.
    Clemens Brentano / Achim von Arnim, Des Knaben Wunderhorn / Der traurige Garten
  • Ach halt an Treu und Ehren,
    Mein allerhöchster Schatz,
    Und lass dich nit abkehren
    Des schnöden Klaffers Schwatz,
    Gib ihren falschen Zungen
    In deinem Herz kein Platz.
    Hans Sachs (1494-1576), Ein schönes Buhllied einer ehrlichen Frau
  • Ach hätte dich doch deine Mutter aufgegessen und die Hühnchen übriggelassen, die würden wenigstens noch gackern.
  • Ach Herr, laß dein lieb' Engelein.
    Am letzten End' die Seele mein.
    In Abrahams Schoß tragen.
    3. Strophe von Martin Schallings (1532-1608) KirchenliedHerzlich lieb hab' ich dich, o Herr', die J.S. Bach an den Schluß seiner Johannespassion gesetzt hat
  • Ach herrje / herrjemine!
  • Ach Ich hab' sie ja nur auf die Schulter geküßt.
    Millöcker, Der Bettelstudent
  • Ach ich habe viel zu bedenken, sagte der Schultheiss, da er im Bade saß und nit wusst, ob er gezwagt hatt'.
  • Ach ich wünschte - hat nie ein Haus gebaut.
    Libanon
  • Ach ihr vernünftigen Leute! Leidenschaft! Trunkenheit! Wahnsinn! Ihr steht so gelassen, so ohne Teilnehmung da, ihr sittlichen Menschen! Scheltet den Trinker, verabscheut den Unsinnigen, geht vorbei wie der Priester und dankt Gott wie der Pharisäer, dass er euch nicht gemacht hat wie einen von diesen. Ich bin mehr als einmal trunken gewesen, meine Leidenschaften waren nie weit vom Wahnsinn, und beides reut mich nicht: denn ich habe in meinem Maße begreifen lernen, wie man alle außerordentlichen Menschen, die etwas Großes, etwas Unmöglichscheinendes wirkten, von jeher für Trunkene und Wahnsinnige ausschreien musste.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Werther 1. Buch, 12. August
  • Ach ja, Herr Amtmann, ja.
    i] Ist als Schlusswort einer Gellert'schen Fabel sprichwörtlich geworden, in der es auch seine Erklärung findet.
  • Ach ja, solange es Tag ist, werden wir schon den Kopf oben behalten, es ist nicht möglich, zu weichen, solange man schafft, aber die Nacht, die große Nacht wird kommen, wo alle Arbeit aufhören muss.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Soret, 14.2.1830
  • Ach könnte man doch Verstand kaufen, und sei er noch so teuer.
  • Ach lasst uns heut nicht klug sein.
    ndt] Last vns heint nicht klug sein.
    la] Qui addit scientiam, addit dolorem.
  • Ach Luft Luft Clavigo
    Goethe, Clavigo A IV, Guilberts Wohnung / Marie
  • Ach mach' dir nicht ins Hemd.
  • Ach nun wird mir immer bänger
    Welche Miene welche Blicke
    Goethe, Der Zauberlehrling
  • Ach Sie neiget das Haupt, die holde Knospe. Wer gießet.
    eilig erquickendes Naß neben die Wurzeln ihr hin,
    daß sie froh sich entfalte, die schönen Stunden der Blüte.
    nicht zu frühe vergehn, endlich auch reife die Frucht?
    Aber auch mir, mir sinket das Haupt von Sorgen und Mühe.
    Liebes Mädchen Ein Glas schäumendes Weines herbei.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
  • Ach Sie war nicht liebenswürdig, sie liebte, und das ist das größte Unglück, das einem Weibe begegnen kann.
    Goethe, Lehrjahre V11,7
  • Ach so gewiss ist's, dass unser Herz allein sein Glück macht.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Werther 1. Buch, 10. August
  • Ach steigt aufs schönste Dach.
    i] Sorgen gibt es überall.
  • Ach Sünder, wend dich um und lerne Gott erkennen;
    Ich weiß, du wirst ihn bald den lieben Vater nennen.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann (1675)
  • Ach tröstet euch, unser Herrgott hat's g'tan; es ist doch no nit der Verlust von er Chuo.
  • Ach und es nimmt die Gefahr [...] dem Menschen alle Besinnung.
    Goethe, Hermann und Dorothea 1. Gesang Vs 121
  • Ach und Weh über einen schreien (ausrufen).
    fr] Il fit de grands hélas.
    fr] Crier haro sur quelqu'un.
    Zeter über jemanden schreien, jemanden festnehmen, indem man haro dabei schreit.
  • Ach und weh, gibt es aber Mäus' im Bodensee?
  • Ach und Wehe ist das tägliche Brot in der Ehe.
  • Ach wär' i Landvogt, wie wett i d' Bure strofe; wie wett i d' Lüt zwinge, dass s'mer müesstid Geld is Hûs bringe; wie wett i d' Lüt bocke ond ene 's Geld onder de Negle vöra drocke.
    i] Auch dieser, auf Bedrückung hinausgehende Wunsch hat seine Entstehung in dem alten Landvogtei-Wesen der Schweiz
  • Ach wären unsre Professoren doch in Croatien geboren So hätten sie von Rom sich nicht so weit entfernt, und wüssten was man in Sekunda lernt.
    August Wilhelm Schlegel, Die gelehrte Bildung der Croaten
  • Ach Warum muss mein Herz so voll von Liebe sein
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
  • Ach Warum, ihr Götter, ist unendlich.
    Alles, alles, endlich unser Glück nur
    Sternenglanz und Mondes Überschimmer,
    Schattentiefe, Wassersturz und Rauschen.
    Sind unendlich, endlich unser Glück nur.
    Goethe, Pandora / Epimeleia Vs 498f.
  • Ach was wollten wir anfangen, sagte das Mädchen, wenn der liebe Gott nicht wäre.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen (Sudelbücher), 1796 - 1799
  • Ach was!
    Allons donc!
  • Ach was, Sie werden wieder gesund.
    fr] Allons donc, vous vous rétablirez.
  • Ach wat sall dat lang' Toben, sä' de Frû, har är Mann är väör rûtsloan, hâr s' hinn' wedd'rrinngoan.
    i] Was soll das lange Warten, Zögern, Grollen, Sträuben, sagte die Frau, hatte der Mann sie vorn herausgeschlagen, ist sie hinten wieder hineingegangen
  • Ach watt, dat sünd Fîsemetenten.
    Mecklenburg
    i] Ausflüchte, listige Streiche, Chicanen.
  • Ach welch ein Unterschied ist es, ob man sich oder die andern beurteilt.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Wanderjahre II,10
  • Ach Wenn ich nicht so vernünftig wär'.
    Ich täte mir was zuleide
    Heine, Der arme Peter
  • Ach wenn in unsrer engen Zelle.
    Die Lampe freundlich wieder brennt,
    Dann wirds in unserm Busen helle,
    Im Herzen, das sich selber kennt.
    Goethe, Faust I, Studierzimmer / Faust Vs 1194
  • Ach wer daheimen wer.
  • Ach wie bald, ach wie bald, schwinden Schönheit und Gestalt.
    Wilhelm Hauff, Reiters Morgengesang
  • Ach wie glücklich sind die Toten
    Friedrich Schiller, Das Siegesfest
  • Ach wie ist das ein schwere pein, dienen ohn verdienst, arbeiten ohn Lohn, lieben ohn widerlieb.
  • Ach wie oft sah ich große Kunst und gut Ding im Schlaf, desgleichen mir wachend nit fürkommt.
    Albrecht Dürer (1471-1528), Schriftlicher Nachlaß
  • Ach wie schnelle läuft die Uhr, gibst du einen Kuss mir nur.
    Adelbert von Chamisso, Küssen will ich, ich will küssen
  • Ach wie schön, dass du geboren bist! Gratuliere uns, dass wir dich haben, dass wir deines Herzens gute Gaben oft genießen dürfen ohne List.
    Joachim Ringelnatz, Geburtstagsgruß
  • Ach wie trüb ist meinem Sinn,
    Wenn ich in der Fremde bin.
    Maximilian von Schenkendorf (1783-1817), Muttersprache
  • Ach wie unbedeutend erscheint dem Menschen in leidenschaftlichen Augenblicken alles, was ihn umgibt, alles, was ihm angehört
    Goethe, Lehrjahre VIII,2
  • Ach wie weit ist der Himmel! Von der Hölle trennt uns nur ein Zaun.
    Walachei
  • Ach wie zackig!
    Breslau
    i] Ironischer Aufruf für: Ach, wie schön! Daher, weil die zackig geschnittenen Säume u.s.w. den Frauen besonders für schön gelten
  • Ach wüßtest du, wies Fischlein ist
    So wohlig auf dem Grund,
    Du stiegst herunter, wie du bist,
    Und würdest erst gesund.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Der Fischer
  • Ach zwei liebende Herzen, sie sind wie zwei Magnetuhren; was in der einen sich regt, muß auch die andere mitbewegen, denn es ist nur eins, was in beiden wirkt, eine Kraft, die sie durchgeht.
    Goethe, Lehrjahre I,17
  • Ach! aus dem Glück entwickelt oft sich Schmerz.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Natürliche Tochter A II Sz 3
    Hofmeisterin Vs 9176
  • Ach! beim Tabakrauchen bedenkt der Statistiker nur den Tabak. Aber, gerechter Gott! das Vergnügen, nach des Tages getragener Last und Arbeit, in seiner Familie ruhig und vorbereitend zum kurzen Schlaf und der sich morgen wieder erneuernden schweren Arbeit, das Kraut abbrennen zu sehen, das Geschäft des Ausspuckens, und den Ersatz durch teuer erkauften Trunk, die ausruhende Beschäftigung - o großer Gott! das alles bedenkt niemand. Laßt es dem Armen, der es einmal hat, ihr, die ihr alles habt, was ihr wollt, und wechseln könnt, wie es euch gefällt.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen (Sudelbücher), 1784 - 1788
  • Ach! Daß alles bei uns so kurz ist und zerstückelt! In Nacht und Tag abgeteilt und Morgen und Abend, und daß wir den Tag noch mit unserm Mittagsmahl spalten! Und immer essen und verdauen, und so wenig leben und Zeit haben, etwas Großes in einem Stück zu vollenden.
    Wilhelm Heinse, Aphorismen
  • Ach! dass ich Mensch bin, - ein Murmeltier, auf den Alpen passiver Begriffe.
    Christian Morgenstern, Per exemplum
  • Ach! der Menge gefällt, was auf den Marktplatz taugt,
    Und es ehret der Knecht nur den Gewaltsamen;
    An das Göttliche glauben
    Die allein, die es selber sind.
    Friedrich Hölderlin (1770-1843), Menschenbeifall
  • Ach! die Erscheinung war so riesengroß,
    Dass ich mich recht als Zwerg empfinden sollte.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Faust, I, 1 (Faust)
  • Ach! Die Gattin ist's, die teure,
    Ach! es ist die treue Mutter,
    Die der schwarze Fürst der Schatten
    Wegführt aus dem Arm des Gatten,
    Aus der zarten Kinder Schar,
    Die sie blühend ihm gebar,
    Die sie an der treuen Brust
    Wachsen sah mit Mutterlust -
    Ach! des Hauses zarte Bande
    Sind gelöst auf immerdar:
    Denn sie wohnt im Schattenlande,
    Die des Hauses Mutter war;
    Denn es fehlt ihr treues Walten,
    Ihre Sorge wacht nicht mehr;
    An verwaister Städte schalten
    Wird die Fremde liebeleer.
    Friedrich Schiller (1759-1805), Lied von der Glocke
  • Ach! Die Rosen welken all'!
    Wilhelm Hauff (1802-1827), Reiters Morgengesang
  • Ach! es ist der Erde Los,
    Blühen, tragen und zerfallen.
    Justinus Kerner (1786-1862), Gedichte: Vom morschen Baum
  • Ach! für des Menschen wilde Brust ist keine Heimat möglich ...
    Friedrich Hölderlin (1770-1843), Hyperion
  • Ach! Ich empfinde es mit so lebhaftem Vergnügen, was es ist, etwas Gutes mit reiner Seele, in Einfalt, ohne Rücksicht auf das Urteil der Menschen zu tun.
    Johann Caspar Lavater (1741-1801), Geheimes Tagebuch, 14.1.1769
  • Ach! Ich hab' sie ja nur auf die Schulter geküßt.
    Karl Millöcker (1842-1899), Der Bettelstudent
  • Ach! lebt von Schmerzen die Liebe nicht
    Und nicht von Liebe das Leben?
    Adelbert von Chamisso (1781-1838), Der Klapperstorch
  • Ach! Luft! Luft! Clavigo!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Clavigo A IV, Guilberts Wohnung (Marie)
  • Ach! man sollte alles Beste, zumal des Gefühls, nur einmals aussprechen!
    Jean Paul (1763-1825), Die unsichtbare Loge, Mumien, Teil 1, Vorrede
  • Ach! nun wird mir immer bänger!
    Welche Miene! welche Blicke!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Der Zauberlehrling
  • Ach! Schreiben ist geschäftiger Müßiggang, es kommt mir sauer an. Indem ich schreibe, was ich getan habe, ärgere ich mich über den Verlust der Zeit, in der ich etwas tun könnte.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Götz A IV, Jaxthausen (Götz)
  • Ach! Sie neiget das Haupt, die holde Knospe. Wer gießet
    eilig erquickendes Naß neben die Wurzeln ihr hin,
    daß sie froh sich entfalte, die schönen Stunden der Blüte
    nicht zu frühe vergehn, endlich auch reife die Frucht?
    Aber auch mir, mir sinket das Haupt von Sorgen und Mühe.
    Liebes Mädchen! Ein Glas schäumendes Weines herbei.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
  • Ach! Sie war nicht liebenswürdig, sie liebte, und das ist das größte Unglück, das einem Weibe begegnen kann.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Lehrjahre V11,7
  • Ach! So ist der Menschen Geschlecht: wir sehnen und hoffen,
    Und das ersehnte Glück wird uns errungen zur Last.
    Theodor Körner (1791-1813), Erinnerung an Karlsbad 1811
  • Ach! und es nimmt die Gefahr [ ... ] dem Menschen alle Besinnung ...
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Hermann und Dorothea 1. Gesang Vs 121
  • Ach! unsre Taten selbst, so gut als unsre Leiden,
    Sie hemmen unsres Lebens Gang.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Faust I, Nacht (Faust) Vs 632
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