DICTUM

Sprichwort, adage, proverb, saw, saying, byword, proverbe, proverbio, refrán, frase proverbial, ditado, provérbio, przysłowie, Redensart, colloqualism, idiom, expression, phrase, tournure, poncif, dicton, expresión, frase hecha, locución, frase fatta, modo di dire, expressão idiomática, powiedzenie, powiedzonko, Zitat, quotation, citation, excerpt, quote, cita, citazione, detto, sentenza, passo, citação, Sentenz, sententia, proverbium, adagio, adagium, locutio, dictum, Spruch, carmen, elogium, pronuntatio, Redensart, phrase, collocation, locution

  • Ach, dass die innre Schöpfungskraft
    Durch meinen Sinn erschölle!
    dass eine Bildung voller Saft
    Aus meinen Fingern quölle!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Künstlers Abendlied
  • Ach, dass die Menschen so unglücklich sind!
    Gewiss, ich will für ihn manch Requiem noch beten.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Faust I, Der Nachbarin Haus (Margarete) Vs 2941
  • Ach, dass die Stolzen müssten zuschande werden!
    Psalm 119, 78
  • Ach, dass ein Herz von Frühlingswonne
    Stets träumt, wenn ihrer es entbehrt!
    Anastasius Grün (1806-1876), Der letzte Ritter
  • Ach, dass es doch wie damals wär'!
    Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her.
    August Kopisch (1799-1853), Die Heinzelmännchen
  • Ach, dass Gewerb und Pflicht uns dazu treiben!
    Mit wieviel Schmerz verlässt man manchen Ort
    Und darf doch nun einmal nicht bleiben!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Faust I, Garten (Mephisto) Vs 3086
  • Ach, dass hienieden nichts dauert, dass das plötzliche Ende desto bittrer ist, je süßer uns die Freude dünkte!
    Francesco Petrarca (1304-1374), Petrarca über sich selbst
  • Ach, dass ich meine armen Kinder so geschlagen, klagte der Bauer, und sie waren des Pfaffen.
  • Ach, dass ich nicht vergessen mag,
    Wie einstens froh die Leute waren!
    Froh konnt ein Froher sich gebaren,
    Entgegenjauchzt sein Herze wonniglicher Zeit!
    Soll das nimmermehr geschehn,
    Dann schmerzt mich's, dass ich's je gesehn.
    Walther von der Vogelweide (1170-1230)
  • Ach, dass man nicht der Wege zwei zugleich Begehen kann! Indem wir diesen wandern,
    Bleibt jener; und auch dieser schien uns gleich,
    Weil wir zu sehnlich dachten an den andern.
    Johann Georg Fischer (1816-1897), Hüben und Drüben
  • Ach, dass wir doch, dem reinen stillen Wink
    Des Herzens nachzugehn, so sehr verlernen!
    Ganz leise spricht ein Gott in unsrer Brust,
    Ganz leise, ganz vernehmlich, zeigt uns an,
    Was zu ergreifen ist und was zu fliehn.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Tasso A III Sz 2 (Prinzessin) Vs 1670f.
  • Ach, dass wir Menschen nicht, wie die Waldvögelein,
    Ein jeder seinen Ton mit Lust zusammen schrein!
    Angelus Silesius (1624-1677), Der cherubinische Wandersmann (1675)
  • Ach, dem Landmann ist ein Gatte unentbehrlich. Der Städter mag seiner entbehren, ich will es glauben, das Geräusch der Stadt kann seine geheimen Wünsche unterdrücken, er lernt das Glück nicht vermissen, das er entbehrt. Aber der Landmann ist ohne Gattin immer unglücklich.
    Heinrich von Kleist, an Ulrike von Kleist, Mai 1799
  • Ach, den Lippen entquillt Fülle des Herzens so leicht!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Römische Elegien XX
  • Ach, der Gott in uns ist immer einsam und arm. Wo findet er alle seine Verwandten? Die einst da waren und da sein werden? Wann kommt das große Wiedersehen der Geister? Denn einmal waren wir doch, wie ich glaube, alle beisammen.
    Friedrich Hölderlin, Fragment von Hyperion
  • Ach, der Kön'ge hartes Schicksal,
    Dass, wenn man sie nicht mehr fürchtet,
    Dann nur ihnen Wahrheit spricht! ...
    Auch zu andern, andern Zeiten
    Sagt man ihnen wohl die Wahrheit;
    Aber sie, sie hören nicht.
    Johann Gottfried Herder (1744-1803), Cid, II, 32
  • Ach, der Liebesschmerz ist der einzige Liebhaber so mancher stillen Mädchenseele ...
    Jeremias Gotthelf (1797-1854), Anne Bäbl Jowäger
  • Ach, der Tugend schöne Werke,
    Gerne möcht' ich sie erwischen,
    Doch ich merke, doch ich merke,
    Immer kommt mir was dazwischen.
    Wilhelm Busch (1832-1908), Kritik des Herzens
  • Ach, der unselige Ehrgeiz, er ist ein Gift für alle Freuden.
    Heinrich von Kleist, an Wilhelmine von Zenge, 10. Oktober 1801
  • Ach, des Geistes wurde ich oft müde, als ich auch das Gesindel geistreich fand!
    Friedrich Nietzsche (1844-1900), Zarathustra, II, Vom Gesindel
  • Ach, des Himmels Gründe,
    Sandbänke sind sie gegen dieses Auges Tiefen!
    Christian Dietrich Grabbe (1801-1836), Don Juan u. Faust (1829), A. 2, Sz. 1 (Faust)
  • Ach, des Lebens schönste Feier
    Endig auch den Lebensmai,
    Mit dem Gürtel, mit dem Schleier
    Reißt der schöne Wahn entzwei!
    Friedrich Schiller (1759-1805), Lied von der Glocke
  • Ach, die bleiche Wintersonne! Sie ist traurig wie eine glückliche Erinnerung.
    Gustave Flaubert (1821-1880), November
  • Ach, die Elenden, die Kriege führen!
    Lukan (39-65), Der Bürgerkrieg
  • Ach, die Erde kühlt die Liebe nicht.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Die Braut von Korinth
  • Ach, die Menschen sind gar zu albern, niederträchtig und methodisch absurd, man muss so lange leben als ich, um sie ganz verachten zu lernen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), F.v.Müller, 11.6.1822
  • Ach, die Schande, die brennt nur kurz, die Wunde verheilt und tut nicht weh, wenn das Mal auch in Ewigkeit bleibt.
    Józef Ignacy Kraszewski (1812-1887), Gräfin Cosel
  • Ach, die Tür des Glückes geht nicht nach innen, so dass man auf dieselbe losstürmen und sie aufdrücken könnte.
    Søren Kierkegaard, Entweder-Oder
  • Ach, die Welt ist so geräumig, und der Kopf ist so beschränkt.
    Wilhelm Busch, Beschränkt
  • Ach, die Welt ist Sterbenden so süß.
    Friedrich Schiller (1759-1805), Elegie auf den Tod eines Jünglings
  • Ach, die Welt wurde für Männer geschaffen, nicht für Frauen.
    Oscar Wilde (1854-1900), Eine Frau ohne Bedeutung
  • Ach, die zärtlichen Herzen! ein Pfuscher vermag sie zu rühren,
    Sei es mein einziges Glück, dich zu berühren, Natur!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Venezianische Epigramme 77
  • Ach, diese Armut der Seelen zu zweien! Ach, dieser Schmutz der Seelen zu zweien! Ach, dieses erbärmliche Behagen zu zweien! Ehe nennen sie dies alles, und sie sagen, ihre Ehen seien im Himmel geschlossen.
    Friedrich Nietzsche (1844-1900), Also sprach Zarathustra
  • Ach, diese dumme Gefälligkeit, sobald jemand was will, sagt man ja.
    Franziska Gräfin zu Reventlow (1871-1918), Tagebücher
  • Ach, diese lange tiefe Qual,
    Wie dauert sie auf Erden!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Sehnsucht
  • Ach, du armer Zoale.
    Schlesien
    i] Rufen Frauen aus beim Anblick eines kleinen, sehwächlichen Kindes. Auch Ausdruck des Mitleidens und Erbarmens frierender Bettelkinder.
  • Ach, du Ärmster / du Ärmste!
  • Ach, du kriegst 'n Dot in de Woten (Waden).
    Ukermark
    i] Ausruf des Schreckens.
  • Ach, du leiwe Güt, fief Boengers in ein Tüt!
  • Ach, du liebe Rute, du tust mir viel zu Gute.
    i] Aus einer 1540 unter dem Titel: Von den sieben bösen Geistern, welche Küster und Dorfschulmeister regieren, erschienenen Schrift
  • Ach, du lieber Augustin, alles ist hin!
    Stock ist hin, Rock ist hin, Madl ist hin, Geld ist hin!
    Ach, du lieber Augustin, alles ist hin!
    Wiener Gassenhauer
  • Ach, du lieber Gott, gib unserm Herrn ein'n sel'gen (o. bald'gen) Tod, auf dass uns bleibt ein Bissen Brot.
  • Ach, du meine Güte!
    i] Ausruf des Erstaunens, Güte = Gott.
    berlinisch] Ach, du dicker Vater! (mit dem Zusatz: Hast du dünne Kinder!). - Ach, du dicke Eiche!
  • Ach, du, mein Ludewig, komm her und nudle mich.
    Pommern
  • Ach, dürft ich fassen
    Und halten ihn
    Und küssen ihn,
    So wie ich wollt,
    An seinen Küssen
    Vergehen sollt!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Faust I, Gretchens Stube (Gretchen) Vs 3408
  • Ach, dus is a Schmückler.
    Jüdisch-deutsch, Warschau
    i] Bortenmacher, Posamentier. Euphemistisch für Schwindler, der seine Worte drehen und wenden kann, wie es ihm sein Vorteil gebietet, ungefähr wie die Bortenmacher mit den seidenen Schnüren verfahren.
  • Ach, einem Mädchen zu traun,
    Ist eitel Torheit.
    Lorenzo da Ponte (1749-1838), Figaros Hochzeit, IV, 22 (Figaro)
  • Ach, es geschehen keine Wunder mehr!
    Friedrich Schiller (1759-1805), Die Jungfrau von Orleans
  • Ach, es ist der Erde Los
    Blühen, tragen und zerfallen.
    Justinus Kerner (1786-1862), Vom morschen Baum
  • Ach, es ist niemandem erlaubt, auf die unwilligen Götter zu vertrauen!
    Vergil (70-19 v. Chr.), Aeneis
  • Ach, es ist so dunkel in des Todes Kammer,
    Tönt so traurig, wenn er sich bewegt
    Und nun aufhebt seinen schweren Hammer
    Und die Stunde schlägt.
    Matthias Claudius (1740-1815), Der Tod
  • Ach, es ist zu spät, sprach die Frau, als der Knecht sie bei dem Leichenzug ihres Mannes um Heirat anging.
  • Ach, es muss öde und leer und traurig sein, später zu sterben als das Herz - aber noch lebt es.
    Heinrich von Kleist (1777-1811), an Caroline von Schlieben, 18. Juli 1801
  • Ach, es versucht uns nichts so mächtig an der Mangel.
    Die klügsten Fische treibt der Hunger an die Angel.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
  • Ach, es war nicht meine Wahl!
    Friedrich Schiller (1759-1805), Die Jungfrau von Orleans IV, 1
  • Ach, flüchtig entgleiten die Jahre!
    la] Eheu fugaces, Postume, Postume, labuntur anni.
    Horaz (65-8 v. Chr.), Oden
  • Ach, Freundchen, rede nicht so wild,
    Bezähme deine Zunge!
    Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt,
    Kriegt augenblicklich Junge.
    Wilhelm Busch (1832-1908), Schein und Sein: Niemals
  • Ach, Fröhlichkeit und Trauern
    Mag Tageslänge dauern.
    Am Abend sieht sich gleich das Glück.
    Georg Philipp Schmidt von Lübeck (1766-1849)
  • Ach, gestern schossen sie hier voll Wut. Die Bäume stehen bespritzt mit Blut.
    Max Dauthendey (1867-1918), Gestern und heute
  • Ach, goldne Ruhe, kehre wieder!
    Emanuel Schikaneder (1751-1812)/Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Die Zauberflöte, II, 19
  • Ach, hätt ich fleißiger studiert,
    Dem Wein entsagt, der Lust am Weibe,
    Gesitteter mich aufgeführt,
    Gesichert wären Bett und Bleibe.
    François Villon (1431-1463), Das Testament
  • Ach, hätte die Welt nie von Gott gewusst, sie würde glücklicher sein!
    Karl Gutzkow (1811-1878), Vorrede zum Neudruck von Schleiermachers Briefen über Schlegels Lucinde
  • Ach, Herr Pastor, ich verlange nichts dafür, sagte das Mädchen, als er sie fragte, was sie mit ihren Sünden verdient habe.
  • Ach, Herr Schutzmann, bitte sehr, machen Sie mir doch die Ehr', führen Sie mich aufs Revier, dass ich nicht versumpfe hier.
    Maxim Gorki, Malva
  • Ach, hielt die Elster doch das Maul! Ach, wäre sie doch faul!
    Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Die Elster und der Uhu
  • Ach, himmlischer Gott, was schwindelt man sich alles vor, wenn es ein wenig Frühling ist, sogar, dass die Menschen nicht entsetzlich wären.
    Franziska Gräfin zu Reventlow (1871-1918), Tagebücher
  • Ach, ich Armer!
    la] Vae misero mihi!
  • Ach, ich bin des Treibens müde!
    Was soll all der Schmerz und Lust?
    Süßer Friede, komm', ach komm' in meine Brust!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Wandrers Nachtlied
  • Ach, ich bin gelaufen, gelaufen und hingefallen, wieder aufgestanden, umgeworfen, wieder aufgesammelt, bis ich da angekommen bin, wo mein Ziel anfängt.
    Franziska Gräfin zu Reventlow (1871-1918), Tagebücher
  • Ach, ich fühl es wohl, wir scheiden
    Kaum so schwer von wahren Freuden
    Als von einem schönen Traum.
    Franz Grillparzer (1791-1872), Ahnfrau, II
  • Ach, ich fühl es! Keine Tugend
    Ist so recht nach meinem Sinn; - Stets befind ich mich am wohlsten,
    Wenn ich damit fertig bin.
    Dahingegen so ein Laster,
    Ja, das macht mir viel Pläsir;
    Und ich hab die hübschen Sachen
    Lieber vor als hinter mir.
    Wilhelm Busch (1832-1908), Kritik des Herzens
  • Ach, ich habe sie verloren!
    Christoph Willibald Gluck (1714-1787), Orpheus und Eurydike
  • Ach, ich kann es nicht erreichen,
    Und das Herz bleibt ungestillt.
    Friedrich Schiller (1759-1805), Jüngling am Bache
  • Ach, ich könnte alle Hennen küssen, die so lang gezogene Kugeln legen.
    Joachim Ringelnatz, Ostern
  • Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
    Hab ich doch das Wort vergessen!
    Ach, das Wort, worauf am Ende
    Er das wird, was er gewesen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Der Zauberlehrling
  • Ach, ich sah den Himmel offen
    Und der Sel'gen Angesicht!
    Doch auf Erden ist mein Hoffen,
    Und im Himmel ist es nicht!
    Friedrich Schiller (1759-1805), Die Jungfrau von Orleans IV, 1
  • Ach, ich wünschte - hat noch nie ein Haus gebaut.
  • Ach, ihr Götter! große Götter
    In dem weiten Himmel droben!
    Gäbet ihr uns auf der Erde
    Festen Sinn und guten Mut,
    O wir ließen euch, ihr Guten,
    Euren weiten Himmel droben!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Menschengefühl
  • Ach, in der Ferne zeigt sich alles reiner,
    Was in der Gegenwart um nur verwirrt.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Tasso A IV SZ 2 (Leonore) Vs 2402
  • Ach, irdische Größe erlischt wie ein Traum.
    Albert Lortzing (1801-1851), Zar und Zimmermann
  • Ach, Lieb und Treu ist wie ein Traum,
    Ein Stündlein wohl vor Tag.
    Eduard Mörike (1804-1875), Ein Stündlein wohl vor Tag
  • Ach, Liebe, du wohl unsterblich bist!
    Nicht kann Verrat und hämische List
    Dein göttlich Leben töten.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Der Müllerin Reue
  • Ach, lieber Herr,
    Das Wasser schmeckt mir gar nicht sehr,
    Dieweil darin ersäufet sind
    All sündhaft Vieh und Menschenkind.
    August Kopisch (1799-1853), Historie von Noah
  • Ach, liebste Madam Ludewig, ne, so was dut der Peter nich.
    Stettin
  • Ach, man fühlt mit sechzehn Jahren
    Leicht der Liebe Lust und Schmerz.
    Mélesville (1787-1865), Herolds Oper, Zamba, I, 2
  • Ach, man lernt, wenn man muss; man lernt, wenn man einen Ausweg will; man lernt rücksichtslos. Man beaufsichtigt sich selbst mit der Peitsche; man zerfleischt sich beim geringsten Widerstand.
    Franz Kafka (1883-1924), Ein Bericht für eine Akademie
  • Ach, man schlägt sich, man verträgt sich,
    Und ganz plötzlich ist man sechzig.
    Ein Jahr ins andre schiebt sich,
    Und auf einmal ist man siebzig.
    Kaum noch viel Gedanken macht sich,
    Wer sich zubewegt auf achtzig.
    Schafft er's wohl auch noch bis neunzig?
    Günstig wär's, denn's reimt sich.
  • Ach, man sparte viel,
    Seltner wäre verruckt das Ziel,
    Wär weniger Dumpfheit, vergebenes Sehnen,
    Ich könnte viel glücklicher sein -
    Gäbs nur keinen Wein
    Und keine Weibertränen!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Stoßseufzer
  • Ach, maße dir kein fremdes Ansehn an
    Shakespeare, König Johann
  • Ach, mein Schatz ist durchgegangen, Laridah! Erst wollt ich ihn wiederfangen, Laridah! Doch dann hab ich mich besonnen: Laridah! Manch Verloren ist gewonnen.
    Otto Julius Bierbaum, Laridah
  • Ach, Mensch, betracht', wie Gott verlacht all deinen Pracht, der in einer Nacht wird zu nichts gemacht.
  • Ach, mich tötet ihr Gesinge
    Von erlog'nen Liebesschmerzen.
    Heinrich Heine (1797-1856), Die Harzreise
  • Ach, Mudder, all dit Gêle.
    Pommern
    de] Ach Mutter, all dies Gelbe.
    i] Scherzhafte Verwunderung über die Menge von irgendetwas.
  • Ach, Mutter!
    Von Herzen dank' ich dir für meinen Vater.
    William Shakespeare (1564-1616)
  • Ach, Mutter, i cha nit spinne, der Finger tut mehr weh; der Gyger spannt d' Saite, tanze chönt i eh.
    Schweiz
  • Ach, Mutter
    Von Herzen dank' ich dir für meinen Vater.
    William Shakespeare (1564-1616)
  • Ach, Natur, wie sicher und groß in allem erscheinst du!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Euphrosyne
  • Ach, neige,
    Du Schmerzenreiche,
    Dein Antlitz gnädig meiner Not!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Faust I, Zwinger (Gretchen) Vs 3617
  • Ach, niemand ist beglückt vor seinem Tod zu nennen. -
    Wie glücklich uns die Ärzte machen können!
    Johann Christoph Friedrich Haug (1761-1829), Hundert Epigramme auf Ärzte, die keine sind (1806), Nr. 43, Nemo ante obitum felix
  • Ach, nun fällt mi all mîn klên Geld bî.
    Brandenburg
    i] Wie der Beichtgroschen, so ist die Vergebung. Ein Ausruf, der häufig erfolgt, wenn jemand durch irgendeinen Umstand an etwas erinnert wird, was er hätte tun sollen, aber bisher zu tun vergessen hat.
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