013 Wörterbuch altgriechisch - deutsch
ἀ-ματαιότης - ἀμπελο-μιξία

  • ἀ-ματαιότης, die Kraft, sich nicht durch Eitelkeit blenden zu lassen
  • ἁμα-τροχάω, von einem Kinde, das immer mitgehen will
  • ἁμα-τροχιά, Zusammenstoßen der Räder; Räderspur
  • ἀ-μαυρό-βιος, in Dunkelheit lebend
  • ἀ-μαυρό-καρπος, mit dunkeln, schwarzen Früchten
  • ἀ-μαυρός, 1) schwach schimmernd, dunkel, unkenntlich; unbedeutend; unberühmt. 2) blind. Übertr., trüber Sinn. 3) schwächend
  • ἀ-μαυρότης, Schwäche
  • ἀ-μαυρο-φανής, dunkel schimmernd
  • ἀ-μαυρόω, dunkel machen, blenden; unscheinbar machen. Allgemeiner verderben, heruntersetzen
  • ἀμαύρωμα, Verdunklung; übh. Schwächung
  • ἀ-μάχαιρος, ohne Messer
  • ἀ-μαχεί, ohne Kampf, ohne Schwertstreich
  • ἀ-μαχητεί, ohne Kampf
  • ἀ-μάχητος, 1) unbezwinglich. 2) der noch nicht in die Schlacht gekommen ist
  • ἄ-μαχος, unüberwindlich, unwiderstehlich; wogegen es überh. kein Mittel gibt; unmöglich
  • ἀμάω, mähen; med. von der Käsebereitung; übertr., ernten, sammeln; niedermetzeln im Kriege; bestatten
  • ἄμβῑκος, Becher
  • ἀμβλίσκω, eine Fehlgeburt tun; absichtlich, also die Frucht töten
  • ἀμβλόω, dass., vom Erfrieren der Knospen des Weinstockes
  • ἀμβλυ-γώνιος, stumpfwinklig; der stumpfe Winkel
  • ἀμβλυντήρ, der Abstumpfende
  • ἀμβλυντικός, zum Abstumpfen geschickt
  • ἀμβλύνω, abstumpfen, schwächen; übertr. den Krieg beilegen. Geschwächt werden; schwach, kraftlos sein; erkalten
  • ἀμβλυόεσσα, dunkler Nebel, od. dunkel machend
  • ἀμβλύς, stumpf; schwach-, stumpfsichtig; stumpfer Winkel; träge; lau
  • ἀμβλύτης, Stumpfheit, bes. Stumpfsinn, Verzagtheit
  • ἀμβλυ-χειλής, mit stumpfen Lippen
  • ἀμβλυωγμός, blödes Gesicht
  • ἀμβλυ-ωπέω, blödsichtig sein
  • ἀμβλυ-ωπής, stumpf-, blödsichtig
  • ἀμβλυ-ωπία, Stumpf-, Blödsichtigkeit
  • ἀμβλυώττω, stumpf-, blödsichtig sein
  • ἀμβλωθρίδιον, Fehlgeburt; Abtreibungsmittel
  • ἄμβλωμα, Fehlgeburt
  • ἀμβλ-ωπός, so tränenreiches Leben, daß die Augen blind geweint
  • ἀμβλώσιμος, zur Fehlgeburt gehörig
  • ἄμβλωσις, 1) Fehlgeburt. 2) das Abstumpfen, das Verderben der Augen des Weinstockes
  • ἀμ-βόᾱμα, Geschrei
  • ἀμ-βολάδην, aufsprudelnd, vom Wasser im kochenden Fleischtopfe
  • ἀμ-βολάς, aufgeworfene Erde
  • ἀμ-βολι-εργός, die Arbeit aufschiebend, saumselig
  • ἀμ-βολίη, Aufschub, Zögerung
  • ἀμ-βολο-γήρα, (das Alter aufschiebend) Beiname der Venus
  • ἀ-μβροσία, Ambrosia, die Speise der Götter- Bei den Ärzten ein Trank, auch ein Pflaster
  • ἀ-μβροσί-οδμος, nach Ambrosia duftend
  • ἀ-μβρόσιος, den Unsterblichen gehörig, unsterblich, ambrosisch; der Gesang der Musen; groß u. schön
  • ἀμβροτό-πωλος, mit göttlichen Rossen
  • ἄ-μβροτος, unsterblich; alles was Göttern gehört oder von ihnen herrührt; übh. schön
  • ἄμβων, der erhöhte Rand; Bergrand; ein wie bei Flaschen erhabener Boden; Kanzel, Katheder
  • ἀ-μέγαρτος, unbeneidet; unglücklich
  • ἀ-μεγέθης, nicht groß
  • ἀ-μέθ-εκτος, nicht teilnehmend
  • ἀ-μεθ-εξία, Teilnahmlosigkeit
  • ἀ-μεθ-όδευτος, ohne Plan
  • ἀ-μεθύστινος, aus Amethyst
  • ἀ-μέθυστος, 1) nicht trunken. 2) dem Rausche widerstehend, ein Mittel gegen den Rausch. Dah. der bläulich violette Edelstein Amethyst, weil er gegen Trunkenheit schützen sollte; auch Pflanzenname
  • ἀμείβω, wechseln; Knie mit Knie wechselnd = langsam schreitend; austauschend; von dem Wechsel eines Ortes, hinaufsteigen; verwandeln, eintauschen; vergelten. bes. 1) antworten. 2) den Ort vertauschen: hineingehen. 3) Gabe mit Gabe erwiedern; dah. übh. vergelten; Dank erwidern
  • ἀ-μειδής, nicht lachend, traurig
  • ἀ-μείλικτος, nicht erweicht, hart
  • ἀ-μείλιχος, nicht sanft; rauh, hart, grausam
  • ἀμείνων, tüchtiger, besser, von Sachen zweckdienlicher, von Personen mutiger, kräftiger; die Angesehenen, die Aristokraten, optimates
  • ἀ-μείρω, unteilhaftig machen, berauben
  • ἀ-μειψιῤ-ῥυσμίη, Veränderung der Gestalt
  • ἄμειψις, Tausch; Vergeltung, Bezahlung in Silber; Veränderung; Antwort
  • ἀ-μείωτος, unverringert, ganz
  • ἀ-μέλαθρος, ohne Haus
  • ἀ-μέλγω, (mulgere) melken. Med., saugen lassen. Übh. Auspressen, Aussaugen flüssiger Dinge; Übertr., wie unser aussaugen
  • ἀ-μέλει, sei unbesorgt; dah. allerdings, gewiß; bes. in Antworten; auch ironisch
  • ἀ-μέλεια, Sorglosigkeit, Vernachlässigung
  • ἀ-μελετησία, Mangel an Übung, Vernachlässigung
  • ἀ-μελέτητος, ungeübt
  • ἀ-μελέω, vernachlässigen; pass. das Vernachlässigte; unterlassen, vernachlässigt sein
  • ἀ-μελής, 1) sorglos, unbekümmert. 2) pass. vernachlässigt. Adv. sorglos sein; sich um etwas nicht kümmern
  • ἀ-μελησία, ἀ-μέλησις, Sorglosigkeit
  • ἀ-μέλητος, warum man sich nicht kümmern soll
  • ἀ-μελκτήρ, Melkeimer
  • ἀ-μελλητί, ungesäumt
  • ἀ-μέλλητος, nicht aufgeschoben, unverzüglich
  • ἄ-μελξις, Melken
  • ἀ-μελῴδητος, ohne Melodie
  • ἄ-μεμπτος, ἀ-μεμφής, nicht getadelt, tadellos, in Beziehung auf die Zeit; dah. vollkommen gut. akt., nicht tadelnd, j-n zufrieden stellen. Adv. tadellos
  • ἀ-μεμφία, Unbescholtenheit
  • ἀ-μεμψί-μοιρος, nicht unzufrieden mit seinem Geschick
  • ἀ-μενηνός, nicht Stand haltend, kraftlos
  • ἀ-μενηνόω, kraftlos machen
  • ἀ-μενής, schwach
  • ἀ-μενητί, ohne zu bleiben
  • ἀ-μέργω, abpflücken, abbrechen, von Blumen; von Früchten
  • ἀ-μέρδω, unteilhaftig machen, berauben; rauben; beschädigen
  • ἀ-μέρεια, Unteilbarkeit
  • ἀ-μερής, 1) ungeteilt; unteilbar. 2) unparteiisch
  • ἀ-μεριαῖος, (so klein, daß es nicht geteilt werden kann) kurz
  • ἀ-μεριμνησία, Sorglosigkeit
  • ἀ-μεριμνία, dass., securitas
  • ἀ-μέριμνος, 1) unbeachtet. 2) sorglos; Sorglosigkeit
  • ἀ-μέριστος, ungeteilt
  • ἀ-μερμηρεί, sorglos
  • ἀμερσί-γαμος, der Hochzeit beraubend
  • ἀ-μερσί-φρων, des Verstandes beraubend
  • ἀ-μεσίτευτος, unvermittelt
  • ἄ-μεσος, ohne etwas mittleres. Adv. unmittelbar
  • ἀ-μετά-βατος, intransitivum. Adv. wie ein intransit
  • ἀ-μετα-βλησία, Unveränderlichkeit
  • ἀ-μετά-βλητος, ἀ-μετά-βολος, unveränderlich
  • ἀ-μετά-γνωστος, nicht zu bereuen; worüber man seine Meinung nicht ändert; unversöhnlicher Haß
  • ἀ-μετα-δοσία, das Nichtmitteilen
  • ἀ-μετά-δοτος, nicht miteilend
  • ἀ-μετά-θετος, (nicht umzusetzen) unveränderlich, fest
  • ἀ-μετα-κίνητος, unbeweglich, unveränderlich
  • ἀ-μετά-κλαστος, unbeugsam, Beharrlichkeit in der Gesinnung
  • ἀ-μετά-κλητος, unwiderruflich; unaufhaltsam
  • ἀ-μετα-κλινής, unbiegsam
  • ἀ-μετά-ληπτος, unbegreiflich, unverständlich
  • ἀ-μετ-άλλακτος, nicht zu vertauschen
  • ἀ-μετα-μέλητος, keine Reue verursachend; nicht bereuen; nicht bereuend
  • ἀ-μετα-νόητος, 1) ohne Sinnesänderung, unbußfertig. 2) nicht zu bereuen
  • ἀ-μετά-πειστος, nicht umzustimmen, unwandelbar, fest
  • ἀ-μετά-πλαστος, nicht umzubilden
  • ἀ-μετα-ποίητος, unveränderlich
  • ἀ-μετά-πταιστος, dass., eigtl. der nicht straucheln kann
  • ἀ-μετα-πτωσία, Unwandelbarkeit
  • ἀ-μετά-πτωτος, nicht umschlagend, unwandelbar
  • ἀ-μετα-σάλευτος, unbeweglich
  • ἀ-μετά-στατος, nicht umgestellt, nicht wegzubringen
  • ἀ-μετα-στρεπτί, unverwandt
  • ἀ-μετά-στροφος, nicht umzukehren, unabänderlich
  • ἀ-μετά-τρεπτος, ἀ-μετά-τροπος, unwandelbar, fest
  • ἀ-μετα-τροπία, Unwandelbarkeit
  • ἀ-μετά-φορος, unwandelbar, ohne Metapher
  • ἀ-μετά-φραστος, unumschrieben
  • ἀ-μετα-χείριστος, nicht zu behandeln
  • ἀ-μετα-χώρητος, nicht getrennt
  • ἀ-μετ-εώριστος, nicht schwebend
  • ἀ-μέτ-οχος, nicht Teil habend
  • ἀ-μέτρητος, unermeßlich
  • ἀ-μετρία, Überschreitung des Maßes, Übermaß, Unangemessenheit; Unmäßigkeit; unermeßliche Menge
  • ἀ-μετρο-βαθής, unermeßlich tief
  • ἀ-μετρό-βιοι, unmäßig lang lebend
  • ἀ-μετρο-βόης, unermässlich schreiend
  • ἀ-μετρο-επής, maßlos im Reden, viel u. unziemlich schwatzend
  • ἀ-μετρό-κακος, die unendlich viel Böses erzeugt
  • ἀ-μετρο-πότης, der unmäßig trinkende
  • ἄ-μετρος, ohne Maß, a) unermeßlich, ungeheuer viel. b) unmäßig; dah. unangemessen. c) ohne Metrum, ungebundene Rede
  • ἀμευσι-επὴς, der Wort übertreffende Gedanke
  • ἀμεύσιμον, wo man gehen konnte
  • ἀμευσί-ποροι, wo sich die Wege kreuzen
  • ἀμεύομαι, die Gegner übertreffen
  • ἄμη, 1) Schaufel, Hacke zum Graben. 2) Wassereimer, Tonne. 3) Harke
  • ἀμῇ, auf eine gewisse Weise; auf irgend eine Weise, gewissermaßen
  • ἀμήνιον, Mennig
  • ἄ-μηνις, ohne Zorn
  • ἀ-μήνῑτος, dass.; bes. von den Göttern; nicht Zorn veranlassend. Adv. zornlos
  • ἀ-μήνῡτος, nicht angezeigt
  • ἀ-μήρυτον, ich schleppe mein (von den Parzen unabgesponnenes) langes Leben zu Ende
  • ἄμης, eine Art Kuchen
  • ἀμήτειρα, Schnitterin
  • ἀμητήρ, Schnitter; vom Kriege
  • ἀμητήριον, Schnittersichel
  • ἀμητικός, zur Ernte gehörig
  • ἀμητίσκος, kleiner Kuchen
  • ἄμητος, das Abmähen, die Ernte, Erntezeit. 2) die eingeerntete Frucht
  • ἀμητρίς, Schnitterin
  • ἀ-μήτωρ, ohne Mutter. 2) unmütterlich. 3) von einer niederen Mutter
  • ἀ-μηχανέω, rat- und hilflos sein, in Verlegenheit sein u. sich nicht zu helfen wissen
  • ἀ-μηχάνητος, durch keine List zu fangen
  • ἀ-μηχανία, Ratlosigkeit, Verlegenheit; übh. Not
  • ἀ-μηχανο-εργοί, heißen die Satyrn, ungeschickt zur Arbeit, tölpelhaft
  • ἀ-μηχανο-ποιέομαι, ungeschickt zu Werke gehen
  • ἀ-μήχανος, ohne Mittel u. Rat, einer der nichts auszurichten weiß, einer gegen den man nichts auszurichten weiß; das Unmögliche; auf unaussprechliche Weise. Adv. unglaublich
  • ἁμ-ηῷος, mit dem Morgen
  • ἀμία, eine Art Thunfisch
  • ἀ-μίαντος, unbefleckt, rein; der Amiant, Asbest, ein grünlicher Stein, der sich in Fäden spinnen läßt
  • ἀ-μιγής, unvermischt, rein
  • ἄμιθα, eine gewürzhafte Speise
  • ἀμιθρέω, zählen
  • ἄ-μικτος, 1) nicht zu vermischen; dah. ungesellig, wild; unwirtlich, nicht mit anderen verkehrend. 2) unvermischt, rein; sich nicht begattend
  • ἅμιλλα, Wettkampf; der Wagen; im Fluge; Wettstreit. Übh. Wetteifer, um die Wette
  • ἁμιλλάομαι, 1) wettkämpfen, wetteifern. 2) übh. sich beeilen
  • ἁμιλλήματα, Kampf der Vermählung, euphem. für Beischlaf
  • ἁμιλλητήρ, Wettkämpfer
  • ἁμιλλητήριοι, Rennpferde
  • ἁμιλλητήριον, Kampfplatz
  • ἁμιλλητικός, zum Wettkampfe gehörig
  • ἀ-μῑμητό-βιος, von unnachahmlichem Lebenswandel
  • ἀ-μίμητος, unnachahmlich
  • ἀ-μιξία, Ungeselligkeit; Mangel an gemeinsamem Plane, Uneinigkeit; übh. mangelnder Verkehr
  • ἅμ-ιππος, 1) rossschnell. 2) Fußsoldaten, die zwischen die Reiter gestellt werden
  • ἀμίς, Nachttopf
  • ἀ-μῑσής, nicht verhaßt
  • ἀ-μισθί, ohne Lohn, unentgeltlich
  • ἀ-μισθία, Soldlosigkeit
  • ἄ-μισθος, ohne Lohn, unbelohnt; unbesoldet
  • ἀ-μίσθωτος, unvermietet; noch nicht in Sold genommen
  • ἀ-μῑσία, Haßlosigkeit
  • ἀ-μιστύλλευτος, unzerstückelt
  • ἄ-μισχος, ohne Stengel
  • ἄ-μιτροι, noch nicht mannbare Mädchen, die den Leibgürtel noch nicht angelegt haben
  • ἀ-μιτρο-χίτων, von den Lyciern, welche Röcke ohne Mitra hatten
  • ἀ-μίτρωτος, nicht mit der Mitra zusammengebunden
  • ἅμμα, 1) das Zusammengeknüpfte, Knoten; Band; Schlinge; Erdrosselung; der Gürtel. 2) beim Ringen, das Umschlingen der Arme. 3) als Längenmaaß, 40 πήχεις
  • ἁμματίζω, knüpfen, umbinden
  • ἄμμινος, sandig
  • ἄμμιον, Zinnober
  • ἀμμιτης, eine Art Sandstein
  • ἀμμο-βάτης, (Sandgänger) eine Schlangenart
  • ἀμμό-δρομος, Sand-Rennbahn
  • ἀμμο-δῡότης, vom Krebse
  • ἀμμο-δύτης, Sandkriecher, Schlangenart
  • ἀμμο-κονία, Sandkalk, Mörtel
  • ἀμμό-νιτρον, Sandnatrum, unreines Glas
  • ἀμμο-πλυσία, Sandwäsche
  • ἀμ-μορία, Unteilhaftigkeit, was den einzelnen Menschen beschieden ist u. was nicht
  • ἄμ-μορος, unteilhaftig; unglücklich
  • ἄμμος, Sand; Sandplatz zum Reiten; Mörtel; Puzzolanerde
  • ἀμμό-τροφον, im Sande wachsend
  • ἀμμό-χρῡσος, (Sandgold) ein Edelstein
  • ἀμμο-χωσία, das Vergraben im Sande
  • ἀμμ-ώδης, sandig
  • ἀμμωνιακόν, sowohl sal ammoniacus, als gummi ammoniacum
  • ἄμνᾱμος, Abkömmling, Enkel
  • ἀμνάς, Lamm
  • ἀμνεῖος, vom Lamme
  • ἀμνή, Lamm
  • ἀ-μνημόνευτος, 1) unerwähnt. 2) uneingedenk
  • ἀ-μνημονέω, uneingedenk sein, sich nicht erinnern; gew. mit der Negation, wohl wissen; nicht erwähnen, mit Stillschweigen übergehen
  • ἀ-μνημοσύνη, Vergessenheit
  • ἀ-μνήμων, uneingedenk, vergeßlich
  • ἀ-μνησι-κακέω, erlittenen Unrechts nicht im Bösen gedenken; das Vergehen verzeihen
  • ἀ-μνησι-κακία, das Vergessen erlittenen Unrechts
  • ἀ-μνησί-κακος, des erlittenen Unrechts nicht eingedenk, nicht rachsüchtig
  • ἀ-μνήστευτος, nicht gefreit. Adv., außer der Ehe
  • ἀ-μνηστέω, in Vergessenheit geraten
  • ἀ-μνηστία, das Vergessen, bes. des erlittenen Unrechts, Amnestie
  • ἀ-μνηστικός, vergesslich
  • ἄ-μνηστος, vergessen, an den man nicht denkt
  • ἀμνίον, 1) die Schale, mit der das Opferblut aufgefangen wird, Blutschale. 2) die erste Haut, welche die Leibesfrucht umgibt, Schafhaut
  • ἀμνίς, Lamm
  • ἀμνο-κῶν, schafsinnig
  • ἀμνός, agnus, Lamm
  • ἀμνο-φόρος, mit einem Lamme trächtig
  • ἀ-μογητί, ohne Anstrengung
  • ἀ-μόγητος, unermüdlich
  • ἀμόθεν, irgend woher; von woher es auch sei
  • ἀμοῖ, irgend wohin
  • ἀμοιβάδιος, abwechselnd
  • ἀμοιβαδίς, ἀμοιβαδόν, abwechselnd, wechselseitig
  • ἀμοιβαῖος, abwechselnd, wechselseitig; Wechselgesang
  • ἀμοιβάς, Mantel zum Wechseln
  • ἀμοιβή, Wechsel, Vergeltung; Belohnung; Antwort; Abwechselung; vom Umsatze des Geldes; Tauschhandel. Belohnung
  • ἀμοιβήδην, abwechselnd
  • ἀμοιβηδίς, ἀμοιβηδόν, abwechselnd, der Reihe nach, einer nach dem anderen
  • ἀμοιβός, abwechselnd, ablösend; als Ersatz gebend; Nachfolger, d. i. Anhänger der Lehre
  • ἀ-μοιρέω, unteilhaftig sein
  • ἀ-μοίρημα, das Nichtteilhaben, Unglück
  • ἄ-μοιρος, ohne Anteil, entbehrend, bes. eines Gutes; frei von; unglücklich
  • ἀ-μολγαῖος, gut aufgegangener, strotzender Kuchen, Melk-, Milchkuchen; das straffe Euter
  • ἀ-μολγεύς, ἀ-μόλγιον, Melkeimer
  • ἀ-μολγός, eigentl. das Melken, die Melkzeit; von einem strotzenden Euter; in der Tiefe der Nacht, in der Mitte der Nacht
  • ἀ-μόλυντος, unbefleckt, nicht schmutzend
  • ἄ-μομφος, tadellos; der nichts zu tadeln hat
  • ἀμόραι, eine Art Honigkuchen
  • ἀμορβάδες, Begleiterinnen
  • ἀμορβῆες, Hirten
  • ἀμορβεύομαι, dienend folgen
  • ἀμορβίτης, eine Kuchenart bei den Siziliern
  • ἁμορβός, 1) der Begleiter. 2) der den Herden folgt
  • ἀμοργεύς, Olivenpresser
  • ἀμόργη, 1) eine Pflanze zum Rotfärben. 2) Hefe des Olivenöls, Weinhefe
  • ἀμόργινος, kostbare Kleider, entweder von seinem Flachs, oder purpurne
  • ἀμοργίς, feiner Flachs (auf der Insel Amorgos gebaut); ein daraus gewebtes Kleid
  • ἀμοργμός, Sammlung
  • ἀμοργός, auspressend, vom Demagogen
  • ἀμορίτης, Honigbrot
  • ἄ-μορος, unteilhaftig; beraubt; unglücklich
  • ἀ-μορφία, Mißgestalt; Häßlichkeit
  • ἄ-μορφος, ohne Gestalt, formlos; gew. mißgestaltet, verunziert. Übtr., schimpflich
  • ἀ-μόρφωτος, nicht gestaltet
  • ἄμοτον, unablässig, sehr
  • ἀμοῦ, an irgend einem Orte
  • ἀμουργός, was die Winde abhält; Laternen mit Wänden von Blasen gemacht
  • ἀ-μουσία, Mangel an seiner Bildung, Geschmacklosigkeit, Unwissenheit
  • ἀ-μουσο-λογίαι, herrliche Einfaltsreden
  • ἄ-μουσος, von Musik nichts verstehend; übh. ohne feinere musische Bildung, einfältig u. geschmacklos; ungebildet, unmusischer, grauser Gesang, vom Rätsel der Sphinx. Adv., geschmacklos
  • ἀ-μοχθεί, ohne Mühe
  • ἄ-μοχθος, 1) nicht ermüdet. 2) sich nicht anstrengend, träg
  • ἀμπελ-άνθη, Weinblüte
  • ἀμπελεῖον, Weinberg
  • ἀμπέλειος, vom Weinstock
  • ἀμπελεών, Weinberg
  • ἀμπελικός, vom Weinstock. Adv., nach Art des Weinstocks
  • ἀμπέλινος, dass.; Traubenwein; Weinblätter; Stock aus einer Weinrebe; Weinranke. Eine versoffene Alte
  • ἀμπέλιον, kleiner Weinstock
  • ἀμπελίς, 1) dass. 2) ein Vogel. 3) Ein Meergewächs
  • ἀμπελῖτις, Erde zum Belegen der Weinstöcke
  • ἀμπελίων, ein Singvogel
  • ἀμπελο-γενής, vom Weinstock erzeugt
  • ἀμπελόεις, wein-, rebenreich
  • ἀμπελο-εργής, Winzer
  • ἀμπελο-κομία, Weinbau
  • ἀμπελο-μιξία, Begattung mit Weinstöcken

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