012 Wörterbuch altgriechisch - deutsch
ὰλλο-φωνία - ἁμά-σῡκον

  • ὰλλο-φωνία, fremde Sprache
  • ὰλλό-φωνος, eine fremde Sprache redend
  • ἀλλο-χροέω, die Farbe ändern
  • ἀλλό-χροια, Farbenwechsel
  • ἀλλό-χροος, von anderer, veränderter Farbe
  • ἀλλό-χρως, fremd aussehend
  • ἄλλυδις, anderswohin
  • ἄλλως, auf andere Weise, anders; häufig im schlimmen Sinne; anders als wahr ist, fälschlich; nicht selten umsonst, vergebens; Dah. nichts anders, als, d. i. allein, bloß; nur so, ohne Zweck. Häufig att. auch in anderer Hinsicht, aber vorzüglich, insbesondere, zumal; zumal wenn; ganz wie cum tum; vollends, wenn gar
  • ἅλμα, das Springen; als Wettkampf; der Sprung; Bewegungen, Zuckungen der Glieder
  • ἁλμαία, Salzlake
  • ἁλμαίνομαι, salzig werden
  • ἁλμαῖος, salzig, zur Aufbewahrung mit Salz eingemachte Früchte, Wurzeln, Kräuter, Brühe
  • ἁλμάς, mit Salz eingemacht
  • ἁλματίας, an Zuckungen leidend
  • ἁλμάω, salzig sein
  • ἅλμευσις, das Einsalzen, die Salzlake
  • ἁλμευτής, salgamarius, der Früchte in Salzlake einmacht u. verkauft
  • ἁλμεύω, einsalzen, in Salzlake einlegen
  • ἅλμη, das Meerwasser; der Schmutz, welchen das getrocknete Meerwasser auf der Haut zurückläßt; eine Brühe; salziger Geschmack; alles, was salzig ist; das Meer selbst
  • ἁλμήεις, der salzige Meerpfad
  • ἅλμια, eingesalzene Fische, im Gegensatz von πρόςφατος
  • ἁλμίζω, einsalzen
  • ἁλμο-ποσία, das Trinken von Seewasser
  • ἁλμο-πότις, die Seewasser, Salzwasser trinkt
  • ἁλμυρίζω, salzig sein, schmecken
  • ἁλμυρίς, Salzwasser, salziger Boden, bes. eine Gegend am Piräeus; eine Kohlart; in Salz Eingepökeltes
  • ἁλμυρό-γεως, mit salzigem Boden
  • ἁλμυρός, salzig; das Meer; übertr. bitter, unerfreulich
  • ἁλμυρότης, Salzigkeit
  • ἁλμυρ-ώδης, ἁλμ-ώδης, salzartig
  • ἄλξεις, Brustwehren
  • ἀλοάω, dreschen, ausdreschen; übertr., schlagen, prügeln. Auch, da die zum Dreschen gebrauchten Tiere auf der Tenne herumgetrieben werden, herumtreiben
  • ἄ-λοβος, von den Lebern der Opfertiere, die einen der Leberlappen, nicht haben u. dah. eine ungünstige Vorbedeutung gaben
  • ἀλογεύομαι, unverständig sein
  • ἀ-λογέω, keine Rücksicht auf etwas nehmen, sich nicht um etwas kümmern; aor. pass. = vernachlässigt sein; Pass. sich irren, täuschen; von Sinnen sein. Bei den Gramm. auch = gegen den Sprachgebrauch sein
  • ἀ-λόγημα, Irrtum, Versehen
  • ἀ-λογία, 1) Unverstand, Unüberlegtheit; Dah. 2) Unordnung. 3) Rücksichtslosigkeit, Geringachtung; nicht beachten. 4) Sprachlosigkeit
  • ἀ-λογίζομαι, unvernünftig sein
  • ἀ-λογίου, Klage gegen den, der öffentliche Gelder verwaltet und keine Rechnung davon abgelegt hat
  • ἀ-λογίστευτος, nicht berechnet
  • ἀ-λογιστέω, unbedachtsam handeln
  • ἀ-λογιστί, unüberlegt
  • ἀ-λογιστία, Unbedachtsamkeit
  • ἀ-λόγιστος, 1) unüberlegt, unbesonnen, auch unverständig; auch von Sachen. 2) nicht herzuzählen, unzählbar; nicht zu rechnen, schlecht. Adv. unklug, unüberlegt
  • ἄ-λογος, 1) unvernünftig. 2) widersinnig, abgeschmackt. 3) unerwartet; außer der Berechnung liegend. 4) durch Worte nicht auszudrücken, unaussprechlich; bei den Mathem. irrational; auch sprachlos; zu öffentlichen Verhandlungen nicht geeignet. Adv. schweigend; widersinnig
  • ἄ-λογχος, ohne Spitze, ohne Lanzen
  • ἀ-λογ-ώδης, von unvernünftiger Art
  • ἀλόη, die Aloe
  • ἀλοηδάριον, Aloetrank
  • ἀλόησις, das Dreschen
  • ἀλοητός, das Dreschen; die Dreschzeit
  • ἁλόθεν, vom Meere her
  • ἁλο-θήκη, Salzfaß
  • ἀ-λοιδόρητος, ungeschmäht; ohne Vorwurf; act. nicht schmähend
  • ἀ-λοίδορος, nicht schmähend
  • ἀλοίησις, das Dreschen
  • ἀλοιητήρ, Drescher; dah. Zermalmer
  • ἄλοιμα, das Salben
  • ἀλοῖτις, die Rächerin des Frevels
  • ἀλοιφαῖος, zum Salben
  • ἀλοιφή, Salbe, Öl, Fett; besonders Schweinefett; zum Geschmeidigmachen gebraucht; zum Salben, Olivenöl. Der Pechüberzug bei Schiffen, der Überzug von Schminke u. Farbe. Das Salben. Das Ausgelöschte
  • ἀλοκίζω, eine Furche ziehen, furchen; übertr., ritzen, verwunden
  • ἄλοξ, die Furche; dah. die Ritze, Wunde; Bei den Trag. übertr. auf das Ehebett, gleichsam das Saatfeld des Menschengeschlechts
  • ἁλο-πήγια, Salzgrube
  • ἁλο-πηγός, Salzbereiter, der das Salzwasser an der Luft verdunsten läßt, so daß das Salz gerinnt
  • ἀ-λόπιστος, ungeschält
  • ἄ-λοπος, ungehechelter Flachs
  • ἁλο-πώλης, Salzhändler
  • ἁλος-άνθινος, mit seinem Salz angemachter Wein, Purgirmittel
  • ἁλος-άχνη, eigtl. Meerschaum, eine Tierpflanze
  • ἁλοσ-ύδνη, Meergöttin, vielleicht eigentl. = aus dem Meere entsprossen; wohl der Amphitrite; die Nereiden
  • ἁλό-τριψ, Mörserkeule, zum Zerstoßen des Salzes
  • ἁλο-τροφέω, mit Salz ernähren
  • ἁλ-ουργής, ἁλο υργιαῖος, Purpurdecken
  • ἁλο υργικός, purpurn
  • ἁλο υργίς, mit Meerpurpur gefärbtes, echtes Purpurkleid
  • ἁλο υργο-βαφής, mit Purpur gefärbt
  • ἁλο υργο-πώλης, Purpurhändler
  • ἁλο υργο-πωλική, Purpurhandel
  • ἁλο υργός, (eigtl. meerarbeitend), mit Meerpurpur, echt purpurn gefärbt
  • ἀ-λουσία, Ungewaschenheit, Schmutz
  • ἀ-λουτέω, sich nicht waschen, baden
  • ἄ-λουτος, ungewaschen; dah. schmähend: der schmutzige, Sokrates
  • ἄ-λοφος, ohne Helmbusch
  • ἀ-λόχευτος, ungeboren, ohne Geburt zur Welt gekommen, wie Pallas; nicht gebärend
  • ἄ-λοχος, 1) Bett-, Ehegenossin, Gattin, bei Dichtern; auch Kebsweib; Gegensatz δούλη. 2) die noch nicht geboren hat, Jungfrau
  • ἄλπνιστος, süß, lieblich
  • ἅλς, 1) Salz; Salz war Symbol der Gastfreundschaft, dah. Gastfreunde sein; Salzlake; Salzwerke. Übertr., witzige, beißende Reden. 2) Meer; die Schiffe
  • ἀλσηΐδες, ἀλσηΐτιδες, Hain bewohnende Nymphen
  • ἀλσίνη, eine unbekannte, stark wuchernde Pflanze, vielleicht Miere, alsine
  • ἅλσις, das Springen
  • ἄλσις, Wachstum, Gedeihen
  • ἀλσο-κομέω, einen Hain warten, pflegen
  • ἀλσο-κομία, die Pflege des Hains
  • ἀλσο-κομικός, dazu gehörig
  • ἀλσο-κόμος, den Hain wartend, pflegend
  • ἄλσος, heiliger, einer Gottheit geweihter Hain. Später jeder Hain, Wäldchen. Auch ganze Städte heißen ἄλσεα des von ihnen besonders verehrten Gottes
  • ἀλσ-ώδης, hainartig, buschig
  • ἄλσωμα, Hain
  • ἁλτῆρες, (Springer) Bleimassen, die man bei den Springübungen zur Verstärkung des Schwunges in den Händen hielt, Wuchtkolben oder Hanteln
  • ἁλτηρία, das Springen mit den Wuchtkolben
  • ἁλτηρο-βολία, Werfen der ἁλτῆρες
  • ἁλτικός, zum Springen geschickt, gehörig
  • ἀλύκη, Unruhe, Angst
  • ἁλυκή, das Meer
  • ἁλυκίς, das Salzigsein. Salzquelle
  • ἁλυκός, salzig
  • ἁλυκότης, Salzigkeit
  • ἀλυκτάζω, ἀλυκταίνω, ἀλυκτέω, in Unruhe, Angst sein
  • ἀλυκτο-πέδη, unauflösliche Bande, vom Prometheus
  • ἄλυκτος, unvermeidlich
  • ἀλυκτοσύνη, bedrängte Lage, Angst
  • ἁλυκ-ώδης, salzartig
  • ἀ-λύμαντος, unbeschädigt
  • ἄλυξις, das Entfliehen, Vermeiden
  • ἀ-λύπητος, ungekränkt, nichtbetrübt
  • ἀ-λῡπία, Kummerlosigkeit; Unschädlichkeit
  • ἀ-λύπιος, Kummer lindernd
  • ἄ-λυπος, kummerfrei, sorgenlos, ohne Leiden. Adv., so sorglos als möglich; nicht lästig fallend; Wein, der keine Unbequemlichkeit verursacht; ein Schmerzen linderndes Kraut
  • ἄ-λυρος, ohne Begleitung der Lyra, d. h. epische Gesänge; Trauerlied; das traurige Todesgeschick
  • ἄλυς, müßiges, zweckloses Umhertreiben, Langeweile
  • ἁλυσηδὸν, in Ketten
  • ἀλυσθαίνω, krank, schwach sein
  • ἀλυσθμαίνω, krank, schwach sein, seufzen
  • ἀλυσί-δετος, in Ketten gebunden
  • ἀλυσίδιον, Kettchen
  • ἀλυσιδόω, ketten, anketten
  • ἀλυσιδωτὸς, Kettenpanzer
  • ἄλυσις, 1) Bedrängnis, Angst. 2) (unauflöslich) Kette, Bande. Schmuckkette
  • ἀ-λῡσι-τέλεια, Schaden, Verlust
  • ἀ-λῡσι-τελής, nichts nützend, nichts einbringend, auch schädlich
  • ἀλυσκάζω, fliehen; ausweichen
  • ἀλυσκάνω, entkam
  • ἀλύσκω, entkommen; umherirren
  • ἀλυσμός, Bangigkeit, bes. vom ängstlichen Sichumherwerfen der Kranken
  • ἀλυσμ-ώδης, ängstlich
  • ἄ-λυσσον, eine gegen das Schlucken od. die Hundswut (λύσσα) wirkende Pflanze
  • ἄ-λυσσος, ine die Hundswut stillende Quelle in Arkadien
  • ἀλύσσω, von Hunden, sehr wütend
  • ἀλυτ-άρχης, der Oberste der Polizeidiener in Olympia, nach E. M.; an Würde der nächste nach den Hellanodiken
  • ἀλύται, Polizeidiener, Liktoren
  • ἄ-λυτος, unauflöslich; dah. unendlich
  • ἄ-λυχνος, ohne Licht
  • ἀλύω, irr sein im Geiste; Langeweile haben = betrübt, verwirrt umherirren
  • ἄλφα, Name des ersten Buchstaben
  • ἀλφά-βητος, das Alphabet
  • ἀλφάδιον, Winkelmaß, von der Gestalt
  • ἈΛΦάνω, brachte ich dir ein; intransit. = einkommen möchte, oder mit Bezug auf den einen der ξεῖνοι, welcher zu der Rede Anlaß gab
  • ἀλφεσί-βοιος, Rinder einbringende, für welche ihre Freier viele Rinder als Brautgeschenke darbringen. 2) rindernährendes oder (Rinder einbringendes, d. i.) die Wiesen befruchtendes Wasser
  • ἀλφή, Erwerb
  • ἄλφημα, Kauf-, Pachtsumme
  • ἀλφηστεύω, verkauft werden, guten Erlös geben
  • ἀλφησταί, Fische. Da diese immer hintereinander schwimmen sollen, wurden die Päderasten so genannt
  • ἀλφηστικός, derselbe Fisch
  • ἀλφηστο-σάλπιγγες, Trompetenerfinder, hießen die Tyrrhener
  • ἀλφιτ-αμοιβός, Mehlhändler
  • ἀλφιτεία, Gerstengraupenbereitung
  • ἀλφιτεῖον, Gerstengraupenmühle
  • ἀλφιτεύς, Gerstengraupenmüller
  • ἀλφιτηδόν, wie Gerstengraupen
  • ἀλφιτήριον, Gerstengraupengefäß
  • ἀλφιτο-ειδής, gerstengraupenartig
  • ἀλφιτό-μαντις, aus Gerstengraupen prophezeihend
  • ἀλφιτον, Gerstengraupe, Gerstenmehl, u. daraus bereitetes Brot; Gerstenmehl; eine der gewöhnlichsten Speisen; daher allgemein = Lebensunterhalt, Brot
  • ἀλφιτο-ποιΐα, Gerstenmehlbereitung
  • ἀλφιτο-πώλης, Gerstenmehlverkäufer
  • ἀλφιτο-πωλητήριον, Gerstengraupenladen
  • ἀλφιτό-πωλις, Gerstenmehlverkäuferin; Mehlhalle
  • ἀλφιτο-σῑτέω, Gerstengraupen essen
  • ἀλφιτο-φάγα, mehlfressend
  • ἀλφιτό-χρως, mehlfarbig, grau
  • ἀλφο-πρός-ωπος, mit weißem Gesichte
  • ἀλφό-ρυγχος, mit weißer Schnauze
  • ἈΛφός, weißer Flecken auf der Haut; vgl. albus, übh. weiß
  • ἀλφ ώδης, damit behaftet
  • ἀλωά, die Tenne, wo das Getreide gedroschen u. geworfelt wird; geebnetes und bebautes Land; Weingarten; Baumpflanzung; Ackerland; der Hof um Sonne u. Mond
  • ἁλῷα, ein Fest der Demeter in Athen, Erntefest
  • άλωαίη, Beiname der Demeter, von der Tenne
  • ἁλωάς, die Tennenbeschützerin
  • ἀ-λώβητος, ungeschmäht, unverletzt
  • ἁλ-ώδης, salzartig
  • ἁλωεινός, zur Tenne gehörig
  • ἀλωεύς u. ἁλωευτής, der Arbeiter auf der ἀλω; Winzer; Gärtner und Landmann
  • ἁλώϊα, Feld- od. Drescharbeit
  • ἅλων, die Tenne
  • ἁλωνεύομαι, dreschen auf der Tenne
  • ἁλ-ώνητος, für Salz gekaufte, wohlfeile Sklaven bei den Thrakern
  • ἁλωνία, die Tenne
  • ἁλωνίζω, auf der Tenne sein
  • ἁλωνο-τριβέω, auf der Tenne ausdreschen
  • ἁλωό-φυτος, im Weinberg gewachsen
  • ἀλωπέκειος, vom Fuchs
  • ἀλωπεκέη, der Fuchsbalg
  • ἀλωπεκῆσαι, betrügen, entwischen
  • ἀλωπεκία, Fuchshöhle. Eine Krankheit, bei der das Haar ausgeht, wie beim Fuchse
  • ἀλωπεκίας, mit dem Zeichen des Fuchses gebrandmarkt. Eine Haifischart
  • ἀλωπεκίασις, Krankheit
  • ἀλωπεκιδεύς, ein junger Fuchs
  • ἀλωπεκίζω, fuchsschwänzen, Ränke machen, auch betrügen
  • ἀλωπέκιον, Füchslein
  • ἀλωπεκίς, 1) ein Bastard von Fuchs und Hund. 2) ein Fuchsbalg, Fuchsfell, als Kopfbedeckung bei den Thrakern. 3) eine Art Weinstöcke
  • ἀλωπέκ-ουρος, Fuchsschwanz, Lagurus cylindricus
  • ἀλωπεκ-ώδης, fuchsartig
  • ἀλώπηξ, der Fuchs; häufig ein listiger, ränkevoller Mensch; Fuchsbalg; Krankheit; Auch ein Fisch. Die Lendenmuskeln
  • ἀλωπό-χροος, fuchsfarbig
  • ἁλ-ωρῆται, Tennenwächter
  • ἅλως, die Tenne, u. da diese rund war, übh. Rundung, vom Schilde, wobei man auch an Strahlenkreis denken kann; von der Pupille des Auges; von den Windungen einer Schlange
  • ἁλώσιμος, einnehmbar, leicht zu erobern; leicht zu gewinnen; übertr. was ich einsehen kann; was sich auf die Einnahme bezieht, Lobgesang wegen der Eroberung
  • ἅλωσις, 1) das Einnehmen, die Eroberung. 2) Verurteilung vor Gericht
  • ἀ-λώφητος, ohne Erholung oder Pause
  • ἅμα, samt; vom Orte, von der Zeit, u. übertragen; alles zusammen; zugleich; sowohl als auch, teils teils; zugleich, überdies
  • ἁμάδεον, eine Feigenart bei den Kretern
  • ἁμα-δρυάδες, Baumnymphen
  • ἀ-μαθαίνω, unwissend, dumm sein
  • ἀ-μαθής, ἀμάθητος, 1) der nichts gelernt hat, ohne wissenschaftliche Bildung. 2) pass., ungekannt. Adv. roh
  • ἀ-μαθία, Unwissenheit, Mangel an wissenschaftlicher u. geselliger Bildung, von den Lacedämoniern
  • ἀμαθῖτις, im Sande wohnend, Sandschnecken, Schlangenköpfchen
  • ἀμαθόεις, sandig
  • ἄμαθος, Sand, Sand im Binnenlande; Seesand u. Flußsand; Seestrand
  • ἀμαθύνω, in Staub verwandeln
  • ἀμαθ-ώδης, sandartig
  • ἀ-μαίευτος, 1) noch nicht entbunden, jungfräulich. 2) ohne Hebamme
  • ἀ-μαιμάκετος, sehr lang; alles Große, Furchtbare, Gewaltige
  • ἀ-μαλακιστία, Unermüdbarkeit, Abhärtung
  • ἀ-μάλακτος, unerweichlich, hart
  • ἀμαλδυνω, eigtl. schwächen; dah. zerstören
  • ἀμαλη-τόμος, Schnitter
  • ἀ-μάλθακτος, unerweichlich, hart
  • ἄμαλλα, Ährenbund, Garbe; die noch stehende Saat; das Bindseil zum Garbenbinden
  • ἀμαλλεύω, ἀμαλλίζω, in Garben binden, übh. binden
  • ἀμάλλιον, das Bindseil zum Garbenbinden
  • ἀμαλλο-δετήρ, ἀμαλλο-δέτης, der Garbenbinder
  • ἀμαλλο-τόκεια, Garbenerzeugerin
  • ἀμαλλο-τόκος, Garben erzeugend
  • ἀμαλλο-φόρος, Garben bringend
  • ἀ-μαλός, weich, zart- dah. schwach
  • ἁμάμαξυς, die an zwei Pfählen hochgezogene Weinrebe
  • ἁμαμηλίς, eine Baum- oder Strauchart mit eßbaren Früchten, vielleicht Mispel
  • ἀμᾱνῖται, Erdschwämme
  • ἀ-μάντευτος, 1) nicht geweissagt. 2) die Spur nicht aufspürend
  • ἄμαξα, Wagen; das Gestirn, der große Bär; öfter die Packwagen; Landstraße
  • ἁμαξεία, Fahren mit Frachtwagen
  • ἁμαξεύς, Frachtfuhrmann.; Jochochse
  • ἁμαξεύω, ein Frachtfuhrmann sein; das Leben mühselig hinschleppen, gleichsam durchkarren. Von den Scythen, auf Wagen leben. Pass., mit Frachtwagen befahren werden
  • ἁμαξ-ήλατος, Fahrweg
  • ἁμαξή-ποδες, ἁμαξίποδες, Wagenrungen, od. Büchsen
  • ἁμαξ-ήρης, an den Wagen gefügt, Wagensitz; Landstraße
  • ἁμαξιά, Wagengeleise
  • ἁμαξιαῖος, so groß, daß zum Fortschaffen ein Wagen nötig ist
  • ἁμαξιεύς, Fuhrmann; Stellmacher
  • ἁμαξικός, 1) zum Wagen gehörig. 2) nördlich, gegen das Gestirn des Wagens gelegen
  • ἁμαξίς, kleiner Wagen; als Spielzeung für Kinder, auch für Kuchen
  • ἁμαξίτης, zum Wagen gehörig
  • ἀμαξιτός, Fahrweg
  • ἁμαξό-βιος, auf dem Wagen lebend, von den Scythen, die als Nomaden ihr Hab u. Gut auf Wagen mit sich führen
  • ἁμάξ-οικος, auf Wagen wohnend
  • ἁμαξο-κυλιστής, Karrenschieber
  • ἁμαξο-πηγέω, Wagen bauen
  • ἁμαξο-πηγία, Stellmacherei
  • ἁμαξο-πηγός, Wagenbauer, Stellmacher
  • ἁμαξο-πληθής, groß genug, einen Wagen zu füllen
  • ἁμαξό-ποδες, Achsenscheeren, arbusculae, in quibus versantur rotarum axes
  • ἁμαξο-τροχία, Wagenspur
  • ἁμαξο υργία, Stellmacherei
  • ἁμαξο υργός, Wagenbauer, Stellmacher
  • ἁμαξο-φόρητος, auf Wagen geführt
  • ἀμάρα, Graben, Wasserleitung
  • ἀμᾱράκινος, von Amarakus gemacht
  • ἀμᾱρακόεις, dem Amarakus ähnlich
  • ἀμάρακον, ἀμάρακος, ein Zwiebelgewächs. Man unterschied das griechische und ein ausländisches, das eigtl. σάμψυχον hieß, unser Majoran
  • ἀμαράντινος, von Amaranten gemacht; der Unverwelkliche
  • ἀ-μάραντος, ἀ-μάρατος, unverwelklich, dah. eine nicht welkende Blume, Amarante
  • ἀ-μάργαρος, ohne Perlen
  • ἀμάρευμα, abgeleitetes Schmutzwasser
  • ἀμαρεύω, abfließen lassen, bewässern
  • ἀμαρήϊον ὕδωρ, Wasser des Kanals
  • ἀμαρη-σκαπτήρ, Kanalgräber
  • ἀμαριαῖον, nicht teilhaft sein werden, verfehlen, verlieren; geistig verfehlen, nicht erreichen; auch intransit. = sündigen; verlieren; häufiger in allgemeinerer Bdtg, verfehlen, verlustig gehen; nicht erlangen können; das Rechte verfehlen in etwas; übh. fehlen, irren, sündigen
  • ἁμαρτάς, Vergehen
  • ἁμαρτῇ, zusammen, zugleich, von gleichzeitigen Handlungen
  • ἁμάρτημα, Fehler, Irrtum, Vergehen
  • ἁμαρτηρός, fehlend, irrend
  • ἁμαρτητικός, zum Fehlen geneigt
  • ἁμαρτία, Fehler, Sünde
  • ἁμαρτί-γαμος, die Ehe verfehlend, ohne Ehe
  • ἁμαρτί-νοος, sinnverwirrt
  • ἁμαρτο-επής, in den Worten fehlend
  • ἁμαρτο-λόγος, fehlerhaft redend
  • ἀ-μαρτύρητος, unbezeugt
  • ἀ-μάρτυρος, nicht durch Zeugen bestätigt, von Prozesssachen; Adv. ohne Zeugen tun
  • ἁμαρτωλή, Fehler, Vergehen
  • ἁμαρτωλία, Sündhaftigkeit
  • ἁμαρτωλός, sündhaft, sündig; ὁ, der Sünder
  • ἀμαρῡγή, Schimmern, Funkeln beweglicher Gegenstände; dah. schnelle Bewegung
  • ἀμάρυγμα, leichte, anmutige Bewegung; Glanz der Augen; Zucken der Lippe
  • ἀμαρύσσω, funkeln, leuchten lassen
  • ἀ-μάσητος, ungekaut
  • ἀ-μαστίγωτος, ἀ-μάστικτος, ungegeißelt
  • ἄ-μαστος, ohne Brüste
  • ἁμά-σῡκον, ein feigenähnlicher Apfel

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