389 Wörterbuch altgriechisch - deutsch

  • χαρακίτης
    ὁ, βιβλιακός, der Bücher kratzt, Bücherschmierer
  • χαρακο-βολία
    ἡ, das Aufwerfen u. Verpallisadieren eines Walles
  • χαρακο-ποιέομαι
    einen Wall machen und dadurch ein Lager befestigen
  • χαρακο-ποιΐα
    ἡ, das Machen od. Aufwerfen eines Walles, bes. zur Befestigung eines Lagers, Verpallisadierung
  • χαρακόω
    1) pfählen, mit Pfählen versehen und stützen; 2) mit Pfählen umgeben und befestigen, verpallisadieren
  • χαρακτήρ
    ῆρος, ὁ, eigtl. das Werkzeug zum Eingraben, Einschneiden, Einprägen, und die Person, die dies tut. Gew. das Eingegrabene, Eingeschnittene, das Gepräge, z. B. bei Münzen, übh. in Stein, Metall od. Holz eingegrabene Schrift und Figuren, übh. das Bild. Übertr., das Kennzeichen, Merkmal, die einer Person od. Sache gleichsam aufgeprägte Eigentümlichkeit, woran man sie erkennt u. sie von anderen unterscheidet. Auch der Charakter eines Schriftstellers, der dem Schriftsteller eigentümliche Stil. Schilderung, Charakterisierung
  • χαρακτηρίζω
    mit einem Stempel, Gepräge, Kennzeichen od. Merkmal versehen. Übertr., schildern
  • χαρακτηρικός
    zum Kratzen od. Eingraben dienend
  • χαρακτηρισμός
    ὁ, Bezeichnung durch ein Kennzeichen, Charakterisirung
  • χαρακτηριστικός
    bezeichnend, unterscheidend, charakteristisch
  • χαράκτης
    ὁ, der mit eingegrabenen Zügen bezeichnet, der Präger, z. B. der Münze
  • χαρακτός
    1) eingegraben, eingeschnitten, eingeprägt; 2) mit Einschnitten versehen, gezackt, gezähnt
  • χάρακτρον
    τό, ein Werkzeug zum Zerschneiden
  • χαράκωμα
    τό, ein umpfählter, verpallisadierter, befestigter Ort, bes. ein festes Lager; die Pallisade
  • χαράκωσις
    εως, ἡ, das Umgeben und Befestigen mit Pfählen, die Verpallisadierung eines Lagers. Das Anpfählen, Anbinden eines Weinstocks
  • χάραξ
    ακος, ὁ, 1) Pfahl, Spitzpfahl, Pallisade; auch der Weinpfahl, an dem sich die Weinrebe emporrankt; 2) ein mit Pfählen u. Pallisaden umgebener, befestigter Ort, ein verpallisadiertes Lager; 3) ein Schnittling, bes. vom Ölbaume; 4) ein Meerfisch
  • χαραξί-ποντος
    das Meer durchschneidend
  • χάραξις
    ἡ, das Einschneiden
  • χαρα-ποιέω
    Freude machen, erfreuen
  • χαράσσω
    1) scharf od. spitz machen, zuspitzen, wetzen; κύματα φρικὶ χαρασσόμενα, mit rauher Oberfläche, von den Wellen; auch mit Einschnitten, Zähnen od. Kerben versehen, zähnen, einkerben, -drücken. Übertr., erbittern, aufbringen, τινί, gegen einen; κεχαραγμένος τινί, aufgebracht auf einen; χαράττεσϑαί τινί τι, einem über etwas zürnen; 2) einschneiden, eingraben, einhauen, einprägen; zerschneiden, furchen; übertr., ἅλα, ὕδωρ, νῶτα ϑαλάσσης, das Meer mit dem Schiffskiel durchschneiden. Man vergleicht damit γράφω, scharren, graben
  • χαρι-δώτης
    ὁ, u. χαρι-δότης
    ὁ, der Freudengeber; Beiw. des Hermes, auch des Bacchus
  • χαρι-δῶτις
    ιδος, ἡ, Freudengeberin
  • χαρίεις
    χαρίεσσα
    χαρίεν
    angenehm, anmutig, liebreizend, lieblich, übh. was einem angenehm u. erwünscht ist; bes. von Teilen des menschlichen Körpers; zuerst als Bezeichnung weiblicher Anmut und Schönheit. Bei den Attikern χαρίεις von Personen gesagt = durch seines Betragen einnehmend, artig, auch witzig, scherzhaft, geistreich; auch von Sachen: artig, sinnreich, allerliebst; χαρίεν γάρ, das ist spaßhaft. Ironisch χαρίεν γάρ = das wäre schön
  • χαριεντίζομαι
    mit Anmut, Anstand, Artigkeit, Freiheit handeln, reden; auch scherzhaft, witzig, spöttisch reden; σπουδῇ χαριεντίζεσϑαι, im Ernste scherzen
  • χαριέντισμα
    τό, ein Scherz, Witz, witziger Einfall
  • χαριεντισμός
    ὁ, feines od. artiges Benehmen, bes. das Scherzen, witzige Reden
  • χαριεντότης
    ητος, ἡ, Anmut, seines Betragen
  • χαριέντως
    anmutig, scherzhaft, geistreich, allerliebst; gutmütig
  • χαρι-εργός
    sich an Künsten od. Handwerken freuend, Beiw. der Athene, als Beschützerin der Künstler u. Handwerker
  • χαρίζομαι
    1) einem etwas Angenehmes, Erfreuliches erweisen, einem Gunst u. Wohlwollen beweisen, sich ihm gefällig beweisen, einem zu Willen sein, ihm willfahren; μή τέ τί μοι ψεύδεσσι χαρίζεο, erweise dich mir nicht durch Lügen willfährig, mache dich mir nicht durch Lügen angenehm, rede mir nicht zu Gefallen die Unwahrheit; οὔ νύ τ' Ὀδυσσεὺς χαρίζετο ἱερὰ ῥέζων, = opferte er nicht reichliche Opfer nach deinem Wunsche, so daß du eine Freude daran hattest?; Καλλίᾳ χαριζόμενος παρέμεινα, dem Kallias zu Gefallen; sich einer Neigung, Leidenschaft hingeben; ϑυμῷ, ὀργῇ, sich dem Zorn hingeben, überlassen; γαστρί, σώματος ἡδονῇ, sich dem Bauche, der Völlerei, der Sinnenlust hingeben; χαρίζεσϑαι ἀνδρί, vom Weibe gesagt, einem Manne zu Willen sein, sich seiner Liebe hingeben; 2) c. acc. der Sache, willig darbringen, gern und freudig geben, schenken; mit dem gen., willig, gern von einer Sache geben, mitteilen; ἀλλοτρίων, von fremdem Gute verschenken, von anderer Vermögen freigebig sein; ταμίη χαριζομένη παρεόντων, die gern von den vorhandenen Vorräten mitteilt, hergibt; τινί, freigebig gegen einen sein; 3) pass., angenehm, wohlgefällig sein, lieb und wert, erwünscht sein; οὐ γάρ πω πάντεσσι χαριζόμενος τάδ' ἀείδει, = es ist nicht allen angenehm, daß er dies singt; δῶρα ϑεοῖς κεχαρισμένα, den Göttern angenehme, willkommene Gaben; κεχαρισμένα ϑεῖναί τινι, einem Angenehmes erzeigen; κεχαρισμένος ἔλϑοι, erwünscht, willkommen; κεχάριστο ϑυμῷ, sie war ihrem Herzen lieb; τοῖσι Εὐβοέεσσι ἐκεχάριστο, es war den Euböern zu Gefallen geschehen
  • χαρίλα
    ἡ, ein in Delphi alle neun Jahre gefeiertes Fest
  • χάρις
    ἡ, eigtl. alles, worüber man sich freut, bes. Anmut, Liebreiz, Liebenswürdigkeit, liebliches, einnehmendes Wesen; zunächst 1) von körperlicher Schönheit; auch von anmutiger Redegabe und von schöner, kunstvoller Arbeit; μετὰ χαρίτων, mit Anmut; 2) von der Gesinnung: Wohlwollen, Geneigtheit, Gunst, Huld; τινός, gegen einen; χάριν ἔχειν, in Gunst stehen, beliebt, angenehm sein; bes. Erkenntlichkeit und Verpflichtung für genossenes Gutes, Dank; πᾶσι δέ κε Τρώεσσι χάριν καὶ κῦδος ἄροιο, Dank u. Ruhm von den Troern ernten; οὐδέ τίς ἐστι χάρις μετόπισϑ' εὐεργέων, Dank für Wohltaten; οὐκ ἄρα τις χάρις ἦεν μάρνασϑαι δηΐοισιν ἐπ' ἀνδράσι, Dank dafür, daß einer kämpft; δοῦναι χάριν ἀντί τινος, seinen Dank wofür durch die Tat bezeigen, sich dankbar bezeigen; χάριν ἀμεί. βειν τινός, Dank wofür abstatten. Dagegen ἐγὼ δέ κέ τοι ἰδέω χάριν ἤματα πάντα, ich würde es dir Dank wissen immerdar; χάριν εἰδέναι, γιγνώσκειν, ἐπίστασϑαί τινι, einem Dank wissen; χάριν φέρειν τινί, Dank gegen einen im Herzen tragen; χάριν ὁμολογεῖν, seinen Dank bekennen, Dank sagen; χάριν ὀφεῖλαι, Dank schuldig sein; χάριν καταϑέσϑαι τινί, sich bei einem Dank verdienen; χάριν λαμβάνειν, Dank empfangen, ernten; κομίσασϑαι, seinen Dank weg haben, Dank geerntet haben; 3) die Handlung der Gunst oder des Wohlwollens, Gunstbezeugung, Gefälligkeit, Wohltat, übh. was einem angenehm, erwünscht ist; χάριν φέρειν τινί, wie ἦρα u. ἐπίηρα φέρειν τινί, einem etwas Angenehmes erzeigen; χάριν Διός, durch Zeus' Gnade und Gunst; χάριν δοῦναι, νέμειν, δρᾶσαι, eine Gnade, Gunst, Wohltat erweisen; τῶν Μεσσηνίων χάριτι πεισϑείς, aus Gefälligkeit gegen die Messenier. Bes. auch der Liebesgenuß; χάριν μνηστῆς ἰδεῖν, die Liebesgunst der Vermählten erfahren, kennen lernen; χάριτας πράττειν, des Liebesgenusses pflegen; διὰ χαρίτων τῇ ὥρᾳ χρῆσϑαι, durch Liebesfreuden der Jugend genießen; χάριν ἔχειν τινί, sich einem zum Liebesgenuß hingeben. Übh. 4) Genuß, Freude, Vergnügen, Wonne; oft von der Siegesfreude; οὐδεμίαν τῷ βίῳ χάριν ἔχω, ich habe keine Freude am Leben. Verehrung, Huldigung; 5) Absolut wird der acc. χάριν gebraucht, τινός, zu jemandes Gunsten oder Vorteil, einem zu Gefallen; χάριν Ἕκτορος, zu Hektors Gunsten; ψεύδεσϑαι γλώσσης χάριν, lügen zu Gunsten der Zunge, ihr freien Spielraum gebend; auch mit dem Artikel, τὴν Ἀϑηναίων χάριν, zu Gunsten der Athener. Charakter einer Präposition mit dem gen.: um - willen, wegen; τοῦ χάριν, weswegen?; ἐμὴν χάριν, σὴν χάριν, wie mea, tua gratia, mir, dir zu Gefallen, meinetwegen, deinetwegen. Ἐν χάριτι, τινός u. τινί, zu Gunsten jemandes; ἐν χάριτι κρίνειν τινά, aus Gunst, Vorliebe für einen entscheiden, aus Parteilichkeit ihm den Sieg zuerkennen; ποιῆσαί τινί τι ἐν χάριτι, einem etwas zu Gefallen od. zu Dank tun; πρὸς χάριν, τινός, jem. zu Gunst, zu Liebe; πρὸς χάριν διαλέγεσϑαι, oder ὁμιλεῖν τινι, einem zu Gefallen, nach dem Munde reden, ihm Schmeicheleien sagen; πρὸς χάριν ἀκούειν, Schmeicheleien hören; πρὸς χάριν τινός = um Genuß od. Vergnügen wovon zu haben; χάριν, um einer Sache willen; διὰ χαρίτων εἶναι, γίγνεσϑαί τινι, mit einem in wechselseitigem freundschaftlichem Verhältnisse stehen, wohlwollend od. liebreich gegen einander gesinnt sein; μετὰ χάριτος, mit Gunst
  • χαρίσιος
    zur χάρις gehörig; χαρισία βοτάνη, Liebeskraut
  • χαρίσιος
    ὁ, eine Art Kuchen
  • χάρισμα
    τό, Gunstbezeugung, Gefälligkeit, Geschenk
  • χαριστήριος
    zur Gunstbezeugung, zur Gefälligkeit, zum Schenken gehörig, geneigt, dankbar; τὸ χαριστήριον, Gefälligkeit, Geschenk; τὰ χαριστήρια, sc. ἱερά, Dankopfer, Dankfest
  • χαριστικός
    gern schenkend, freigebig
  • χαριστίων
    ωνος, ὁ, ein Werkzeug des Archimedes zum Wägen
  • χαριτήσια
    τά, sc. ἱερά, Fest der Chariten
  • χαριτία
    ἡ, Scherz, Spaß
  • χαριτο-βλέφαρος
    mit anmutigen, holden Augenlidern, anmutig blickend
  • χαριτο-γλωσσέω
    u. χαριτο-γλωττίζω
    zu Gefallen, nach dem Munde reden
  • χαριτό-φωνος
    mit anmutiger, lieblicher, reizender Stimme
  • χαριτόω
    angenehm, lieblich od. reizvoll machen
  • χαριτ-ώπης
    ὁ, von anmutigem, reizendem Blick, holdblickend
  • χάρμα
    ατος, τό, eine Freude, ein Vergnügen, ein Gegenstand, der einem Freude od. Vergnügen macht; bes. auch Gegenstand der Schadenfreude; übh. Freude, Vergnügen
  • χάρμη
    ἡ, Schlacht, Kampf, Streit; Kampfesmut, Schlachtenfreude; von χαίρω, = Schlachtenfreude, Schlachtjubel
  • χαρμονή
    ἡ, Freude, Lust, Wonne
  • χαρμονικός
    froh, fröhlich
  • χαρμοσύνη
    ἡ, Freude, Lust, Vergnügen
  • χαρμόσυνος
    fröhlich, freudig, erfreulich, angenehm; χαρμόσυνα ποιεῖσϑαί τινα, etwas als Gegenstand der Freude betrachten; τὰ χαρμόσυνα, sc. ἱερά, Freudenfest
  • χαρμό-φρων
    ονος, herzerfreuend oder freudiges Herzens, Beiwort des Hermes
  • χαρο-δώτης
    ὁ, u. χαρο-δότης
    ὁ, Freudengeber
  • χαρο-δῶτις
    ιδος, ἡ, Freudengeberin
  • χαρο-ποιέω
    Freude machen, erfreuen
  • χαρο-ποίημα
    τό, die einem gemachte Freude
  • χαρο-ποιός
    Freude machend, erfreuend
  • χαρ-οπός
    froh, freudig blickend, mit frohem, mutigem Blicke, hellblickend, helläugig; auch von den Augen der Athene; von den Augen der Germanen, die bei Tacit. truces et caerulei oculi heißen; Ganymedes. Weil aber jene hellen Augen einen lichtblauen od. grauen Schimmer haben, wurde es späterhin von solchen Farben gebraucht, bläulich, graublau, meerblau; übh. für 'freudig', 'fröhlich'
  • χαροπότης
    ητος, ἡ, Helläugigkeit, die lichtblaue, meerblaue Farbe; die blaue Blüte des Leins mit dem Himmelblau, τῇ περιεχούσῃ τὸν κόσμον αἰϑερίῳ χαροπότητι verglichen
  • χάρτης
    ὁ, ein Papierblatt, aus der Papyrusstaude verfertigt; das feinste war das Königspapier. Auch ein aus Papierblättern zusammengeheftetes Buch, ein Schreibbuch; übh. Schrift, Schriftwerk; im plur. die Literatur. Übertr., jedes dem Papier an Dünne ähnliche Blatt; μολύβδινοι χάρται, dünne Bleiplatten
  • χαρτο-γράφος
    auf Papier schreibend
  • χαρτο-πράτης
    Papierhändler
  • χαρτός
    erfreuend, erfreulich; τὸ χαρτόν, Gegenstand der Freude
  • χαρτο-φυλάκιον
    τό, Behältnis, Papiere darin aufzubewahren, Aktenschrank
  • χαρτο-φύλαξ
    ακος, ὁ, der Papiere od. Alten aufbewahrt
  • χαρυβδίζω
    wie in eine Charybdis hinunterschlingen
  • Χάρυβδις
    ἡ, übh. Strudel, Schlund; übertr., ein gefräßiger, raubgieriger Mensch
  • χάρων
    ωνος, ὁ, ἡ, Beiwort des Löwen
  • χάσις
    ἡ, Spalt, Scheidung
  • χασκάζω
    mit offenem Maule wonach gaffen, angaffen
  • χάσκανον
    τό, 1) eine Larve oder Maske mit weitgeöffnetem Munde; 2) eine Pflanze
  • χάσκαξ
    ακος, ὁ, der den Mund immer offen hat, Maulaffe
  • χάσκω
    offenstehen, gähnen, aufklaffen, bes. den Mund weit offen haben, das Maul aufsperren; πρός τινα, einen mit weitem Maule angaffen
  • χασκωρέω
    das Maul aufsperren
  • χάσμα
    ατος, τό, gähnende od. klaffende Öffnung, Spalt, Kluft, Erdschlund; auch der Schlund des Mundes, der Rachen; ὀδόντων, von den Löwen. Übh. ein weiter Raum, auch vom Himmel u. vom Meere gebraucht
  • χασμάομαι
    gähnen, weit aus einander klaffen, gähnen, bes. das Maul öffnen; von der Tür; übertr., verlegen, verblüfft sein
  • χασματικός
    ὁ, σεισμός, u. χασματίας
    ὁ, eine Erderschütterung, die große Schlünde hervorbringt
  • χάσμη
    ἡ, das Gähnen; das Maulaufsperren, Angaffen, übertr., Trägheit, Müßiggang. Auch der Gegenstand müßigen Angaffens
  • χάσμημα
    τό, das Gähnende, Aufklaffende, die Öffnung des weit aufgesperrten Mundes
  • χασμωδέω
    immer od. gewöhnlich gähnen; gähnende Verse, Verse voller Hiatus machen
  • χασμ-ώδης
    ες, immer oder gewöhnlich gähnend, schläfrig, träge
  • χασμωδία
    ἡ, immerwährendes, beständiges Gähnen, Schläfrigkeit, Trägheit. Bei den Gramm. der Hiatus, auch ein Vers voller Hiatus
  • χαστός
    wovon das lat. vastus hergeleitet wird
  • χατέω
    eigtl. den Mund auftun, dah. verlangen, begehren, heftig wünschen; c. gen., bedürfen, nötig haben
  • χατίζω
    verlangen, begehren, sich wonach sehnen; bedürfen, nötig haben; entbehren, ermangeln; ἔργοιο, ohne Arbeit oder untätig sein; χατίζων, der Dürftige, Arme
  • χάτις
    ἡ, u. χάτος
    εος, τό, Mangel, Bedürfnis
  • χαυλι-όδους
    u. χαυλι-όδων
    -όδοντος, ὁ, ἡ, mit hervorstehenden od. Hauzähnen. Als subst. ὁ χαυλ., der vorstehende Zahn; τετράπουν, χαυλιόδοντας φαῖνον heißt der Hippopotamus
  • χαύναξ
    ακος, ὁ, ein Maulaffe, auch ein Aufschneider, Betrüger
  • χαυνιάζω
    betrügen
  • χαυνο-πολίτης
    ὁ, ein Bürger, der sich durch windige Reden beschwatzen, aufblähen od. anführen läßt
  • χαυνό-πρωκτος
    mit schlaffem, weitem Hintern, durch unnatürliche Wollust erschlafft
  • χαῦνος
    auseinander klaffend, fallend, erschlafft, locker, lose, schwammig, aufgedunsen. Übtr., weichlich; nachlässig, töricht; τέλος, ein eitles, nichtiges Ziel
  • χαυνότης
    ητος, ἡ, Schlaffheit, lockeres, loses Wesen; von der Erde; übertr., Nachlässigkeit, Liederlichkeit, auch Torheit, Stolz, Aufgeblasenheit
  • χαυνόω
    schlaff, lose, schwammig machen, u. übtr. = aufblähen; χαυνοῦσα τὸ στόμα τοῖς στρου-ϑίοις ὁμοίως, von einem weichen Kusse; stolz u. aufgeblasen machen, pass. sich aufblähen, stolz sein
  • χαύνωμα
    ατος, τό, das Aufgelockerte, locker gemachte Erde
  • χαυνῶνες
    Gerstenbrote, -kuchen
  • χαύνωσις
    ἡ, das Schlaff- od. Lockermachen, Erweichen, u. übertr. das Aufblähen durch eitle Schmeicheleien und nichtige Vorspiegelungen; ἀναπειστηρία χ., eitler Wortschwall, um die Gründe des Gegners als nichtig darzustellen
  • χαυνωτικός
    zum Schlaff- od. Lockermachen, Erweichen, Aufblähen gehörig, geschickt
  • χαώ
    Stammform von χάος, χαίνω, χάσκω, χανδάνω, χηλή, χαλάω usw., = offen sein, aufklaffen
  • χέδροπα
    τά, Hülsenfrüchte; von χείρ-δρέπω, weil man sie mit den Händen auszieht, nicht abmäht
  • χεδροπ-ώδης
    ες, von der Art, der Beschaffenheit od. dem Ansehen der Hülsenfrüchte
  • χέδρωψ
    ωπος, ὁ, u. χέδροψ
    οπος, ὁ, Hülsenfrucht
  • χεζ-ανάγκη
    ἡ, eine Salbe zur Beförderung des Stuhlgangs
  • χεζητιάω
    scheißern, Drang zum Stuhlgang haben
  • χεζικηνικός
    komische Verdrehung von Κυζικηνικός, mit Anspielung auf χέζω; so βάμμα χεζικηνικόν, Kackfärberei, von einem, der seine Kleider aus Furcht verunreinigt
  • χέζω
    seine Notdurft verrichten, scheißen
  • χειά
    ἡ, Loch, Höhle, Schlupfwinkel, bes. der Schlangen und Drachen
  • χειλάριον
    τό, kleine Lippe
  • χειλο-ποτέω
    mit den Lippen trinken, nippen, oder langsam einschlürfen
  • χεῖλος
    τό, die Lippe, Lefze; χείλεα μέν τ' ἐδίην', ὑπερῴην δ' οὐκ ἐδίηνεν, die Lippen zwar netzte er, aber den Gaumen nicht, von einem, der kärglich gibt; χείλεσι γελᾶν, mit den Lippen lachen, die Lippen wie zum Lachen verziehen, ohne wirklich zu lachen. Von Tieren: Rüssel, Schnauze; von Vögeln der Schnabel. Übtr. von leblosen Dingen, der Rand, Saum, jede Öffnung u. Vertiefung; der Rand eines Pokals, eines Korbes, eines Fasses, auch der Rand einer Grube, das Ufer eines Flusses
  • χειλο-στρόφιον
    τό, Lippenschraube, ein Folterwerkzeug
  • χειλόω
    mit einer Lippe od. einem Rande umgeben, umwenden
  • χειλών
    ῶνος, ὁ, ein Fisch mit langem Rüssel, aus dem Geschlechte κέφαλος, Lippfisch, Dickmaul
  • χεῖμα
    ατος, τό, Guß, bes. Regenguß. Dah. die Jahreszeit der anhaltenden Regengüsse, der Winter, der in den südlichen Gegenden bes. in Regen und Sturm besteht, Wintersturm, Kälte, Frost; ὅγε χεῖμα μὲν εὕδει ἐν κόνι, im Winter; vom Sturm. Übtr., heftige Gemütsbewegung, Sturm der Leidenschaft, auch Unglück
  • χειμαδεία
    ἡ, das im Winterlager Stehen
  • χειμαδεύω
    im Winterlager stehen
  • χειμάδιον
    τό, Winterwohnung, Winterquartier; χειμάδια διαπήγνυσϑαι, Winterquartiere aufschlagen; Winterresidenz
  • χειμάδιος
    winterlich, zum Winter gehörig
  • χειμάζω
    a) trans., 1) dem Winter od. dem Frost aussetzen, pass. dem Winter od. Frost ausgesetzt sein, im Winter od. Frost ausdauern, überwintern; χειμασϑέντα δένδρα = χειμασϑῆναι χειμῶσιν ὡραίοις καὶ καλοῖς, von Bäumen, die in guten, gelinden Wintern durchkommen. Auch = in Winterwohnungen, Winterquartiere bringen, pass. die Winterquartiere beziehen, sich im Winterlager befinden; 2) Sturm erregen, durch Sturm und Ungewitter beunruhigen; übertr., durch Gefahren, Drangsal, Unglück beunruhigen, in heftige Gemütsbewegung versetzen, u. pass. bestürmt, bedrängt werden. Auch = einen heftigen Fieberanfall haben; b) intrans., im Winterlager, Winterquartier sein, überwintern; stürmisch sein; ἐπί τινα, auf einen losstürmen. Auch impers., χειμάζει, es stürmt, ist stürmische Witterung
  • χειμαίνω
    trans., durch Sturm bedrängen, bestürmen; pass. dem Sturm ausgesetzt sein, vom Sturme leiden; übtr., φόβῳ κεχείμανται φρένες, die Seele ist von Furcht heftig bewegt; intr., stürmisch sein
  • χειμ-άμυνα
    ἡ, Abwehr u. Schutz gegen Winter, Sturm u. Regen, ein dicker Winterrock
  • χείμαρος
    ὁ, der Zapfen im Boden des Schiffes, den man, wenn das Schiff ans Land gebracht wurde, herauszog, um das Wasser abzulassen
  • χειμάῤ-ῥοος
    winterlich flutend, von Regengüssen und geschmolzenem Schnee angeschwellt und reißend schnell hinströmend, Beiwort reißender Gießbäche, Berg- od. Waldströme; übh. reißender Strom
  • χειμαῤ-ῥώδης
    ες, wie ein Gießbach od. Waldstrom
  • χειμάς
    άδος, als subst., sc. ὥρα, die Winterzeit, der Winter; auch ein Winterkleid
  • χειμασία
    ἡ, das Durchwintern, der Aufenthalt während des Winters, Winterquartier
  • χειμ-ασκέω
    sich im Winter üben, von Soldaten
  • χείμαστρον
    τό, Winterkleidung
  • χειμεία
    ἡ, die Alchymie
  • χειμερεία
    ἡ, die Winterzeit, der ϑερεία entggstzt
  • χειμερίζω
    u. χειμερεύω
    durchwintern, den Winter zubringen
  • χειμερινός
    was zur Winterzeit geschieht; τὰ χειμερινά, die Winterzeit
  • χειμέριος
    den Winter betreffend, im Winter, winterlich; ἄελλαι, Winterstürme; dah. stürmisch, regnerisch, frostig, kalt; ὥρη χειμερίη, die Winterzeit; auch allein, χειμερίῃσιν, sc. ὥραις, zur Winterzeit; χειμέριος νύξ, eine stürmische Nacht. Übertr. vom Unglück; χειμέριος, von dem, was in der Art des Winters ist, winterlich; χειμερινός von dem, was zur Zeit des Winters geschieht
  • χειμετλιάω
    Frostbeulen oder erfrorene Glieder, bes. erfrorene Füße haben
  • χείμετλον
    τό, Frostbeule, Frostschaden, bes. an den Füßen
  • χειμευτής
    ὁ, der Alchymist
  • χειμιέω
    frieren, Frost leiden
  • χειμίη
    ἡ, Winterzeit, Winterkälte, Frost
  • χειμο-θνής
    ῆτος, am Winter od. Frost gestorben, erfroren
  • χειμο-σπορέω
    im Winter säen
  • χειμο-σπόρος
    im Winter säend
  • χειμόσπορος
    im Winter gesäet
  • χειμο-φυγέω
    den Winter, den Sturm od. die Kälte fliehen
  • χειμών
    ῶνος, ὁ, stürmisches od. regnerisches Wetter, Sturm u. Kälte, Winterwetter, der Winter selbst als Jahreszeit; χειμῶνι, im Winter; χειμὼν κατεῤῥάγη, ein Sturm brach los; ἐπέπεσέ σφι χειμών, ein Sturm überfiel sie; χειμὼν ὀρνιϑίας, ein Winter, wo die Vögel vom Himmel fallen; νοτερός, Sturm mit Regen; Kälte; Sturm. Übertr., alles, was den Menschen bestürmt, Drangsal, Not, auch heftige Gemütsbewegung; δορὸς ἐν χειμῶνι, im Sturme des Kampfes; vom Wahnsinn
  • χειμωνόθεν
    aus od. von dem Winter
  • χειμωνο-τύπος
    mit Sturmwind schlagend, peitschend
  • χείρ
    ἡ, 1) die Hand, die Faust, auch der Arm; χειρὸς ἑλών, bei der Hand fassend; γέροντα δὲ χειρὸς ἀνίστη, er hob ihn an der Hand hoch; χειρί τέ μιν κατέρεξεν, streichelte ihn mit der Hand; ἐκ δ' ἄρα χειρὸς φάσγανον ἧκε, er ließ den Degen aus der Faust fallen. Χεῖρα ὑπερέχειν, ὑπερσχεῖν τινι, die Hand über einen halten, um ihn zu beschützen; χεῖρας ἐπιφέρειν τινί, Hand an einen legen, im feindlichen Sinne; χεῖρας ἀνασχεῖν ϑεοῖς, die Hände zu den Göttern flehend od. betend erheben; χεῖρας ἀείρειν, ἀνατείνειν, ἀναφέρειν, immer als Ausdruck des Flehens; χεῖρας ἀνατείνειν, die Hand emporheben, als Zeichen der Genehmigung und Zustimmung; χεῖρας ὀρέξαι, πετάσαι τινί, εἴς τινα, die Arme gegen einen ausstrecken, ausbreiten, als Ausdruck des Flehens und der Liebe; χεῖρα ὀρέγειν τινί = einem die Hand reichen, sie hilfreich nach ihm ausstrecken, ihm unter die Arme greifen; χεῖρας ἀπέχειν τινός, die Hände von etwas zurückhalten, es nicht antasten, sich nicht an ihm vergreifen; ἄγεσϑαί τι ἐς χεῖρας, etwas unternehmen, angreifen; ἁ χεὶρ τὰν χεῖρα νίζει, eine Hand wäscht die andere; εἰς χεῖρας ἐλϑεῖν od. ἱκέσϑαι τινί, einem in die Hände kommen, in die Hände od. in die Gewalt jmds geraten; εἰς χεῖρας ἐλϑεῖν, συνιέναι τινί, mit einem ins Handgemenge kommen, sich tätlich an einander vergreifen; ἐν χειρί, ἐν χερσίν, in der Hand, in der Gewalt; ἐν χερσὶν εἶναι, γίγνεσϑαι = im Handgemenge sein; ἐν χερσί, wie μετὰ χερσὶν ἔχειν = etwas unter Händen haben, womit beschäftigt sein; handhaben, lenken, regieren; διὰ χειρὸς πιπράσκειν, aus freier Hand verlaufen; ἐκ χειρός, aus der Hand, aus freier Hand, dah. aus dem Stegreif, auch vom Kampfe in der Nähe; ἡ ἐκ χειρὸς μάχη, das Handgemenge; ἡ ἐκ χειρὸς ϑεωρία, = das Betrachten in der Nähe; πρὸ χειρῶν, vorhanden, in Bereitschaft, zunächst vorliegend; ὑπὸ χειρός od. χειρῶν, unter den Händen, in der Gewalt, Botmäßigkeit; ὑπὸ χεῖρα ποιεῖσϑαι, unter seine Botmäßigkeit bringen; ὁ ὑπὸ χεῖρα, der Diener; παρέργως καὶ ὑπὸ χεῖρας, = aus dem Stegreife; χεῖρας συμπλέκειν τινί, Freundschaft mit einem schließen. Wie im Deutschen Bezeichnung der Seite durch die Hand; ἐπ' ἀριστερὰ χειρός, zur linken Hand; ποτέρας τῆς χειρός; auf welcher von beiden Seiten?; 2) das Werk od. die Tat der Hände, Ggstz der Worte, gew. im plur.; übh. Tätigkeit, Kraftäußerung der Hände; τῇ χειρὶ χρῆσϑαι, im Ggstz von ἀργὸν ἐπεστάναι, seine Hand brauchen, tätig sein; übh. Kraft, Stärke, Gewalt, weil sie ihren Hauptsitz in den Händen haben. Auch Gewalttat, Schlägerei, Handgemenge; ἐς χειρῶν νόμον ἱκέσϑαι, ins Handgemenge kommen; ἐν χειρῶν νόμῳ ἀπόλλυσϑαι, im Handgemenge umkommen; ἦν ἡ μάχη καρτερὰ καὶ ἐν χερσὶ πᾶσα, es wurde ganz und gar Mann gegen Mann gekämpft; ἦρχε χειρῶν ἀδίκων, er fing die tätliche Beleidigung an; ἐν χειρῶν νόμῳ τὰς πολιτείας διαλύειν, durch das Faustrecht. Tapferkeit od. Kraft; 3) wie das lat. manus, eine Hand voll Menschen, ein Haufe, eine Schar, bes. eine Kriegerschar, Kriegsmacht; μεγάλη χείρ, ein großes Kriegsheer; οἰκεία χείρ = χεὶρ οἰκετῶν, ein Sklavenhaufe; 4) die Hand, die einer schreibt, die Handschrift; übh. die Hand eines Künstlers, die eigentümliche Behandlungsart, Kunstfertigkeit, Stil, Manier eines Künstlers; auch das Kunstwerk selbst, dann immer im plur. Pleonastisch steht der dat. χειρί, χερσίν bei allen Zeitwörtern, die ohnehin schon eine Tätigkeit der Hände in sich schließen
  • χειρ-άγρα
    ἡ, die Lähmung der Hand durch die Gicht, die Handgicht
  • χειρ-αγωγέω
    an der Hand führen, leiten
  • χειρ-αγώγημα
    τό, Anleitung, Führung
  • χειρ-αγωγία
    ἡ, u. χειρ-αγώγησις
    das Führen an der Hand, das Leiten
  • χειρ-αγωγός
    an der Hand führend, anleitend
  • χείρ-ακρα
    τά, die Spitzen der Hände
  • χειρ-αλγία
    ἡ, Händeschmerz
  • χειρ-αλειπτέω
    die Hände, Arme salben, zum Ringen, dah. = sich in der Ringkunst üben
  • χειρ-αλειπτητός
    im Ringen geübt
  • χειρ-άμαξα
    ἡ, Handwagen
  • χειρ-απτάζω
    u. χειρ-απάζω
    mit der Hand berühren, handhaben, behandeln
  • χειράς
    άδος, ἡ, Riß, Schrunde, eigtl. der Hände, das Aufgesprungensein, aber auch der Füße; χειράδες χειρῶν, ποδῶν, aufgeborstene Hände u. Füße
  • χειρ-άφ-ετος
    freigelassen, das lat. manumissus
  • χειρ-αψία
    ἡ, 1) Handgemenge, Gefecht; 2) in der Kunstsprache der Ringer das Umschlingen des Gegners mit den Armen, um ihn so zu Boden zu werfen; 3) das Berühren u. Kratzen mit den Händen, das Reiben
  • χειρ-εκ-μαγεῖον
    τό, Tuch zum Handabwischen, Handtuch
  • χειρ-επι-θεσία
    ἡ, das Auflegen der Hände
  • χειρ-εργάτης
    Handarbeiter
  • χείρ-εργον
    τό, Handarbeit, Werk der Hände
  • χειριάω
    Risse od. Schrunden an den Händen od. Füßen haben, an aufgesprungenen Händen u. Füßen leiden
  • χειρίδιον
    τό, Ärmelchen
  • χειριδόω
    mit Ärmeln versehen
  • χειριδωτός
    mit Ärmeln versehen; κιτών, ein Unterkleid mit Ärmeln
  • χειρίζω
    in den Händen od. unter Händen haben, handhaben, behandeln; verwalten, regieren. Vom Wundarzt: operieren
  • χείριξις
    ἡ, wundärztliche Operation
  • χείριος
    unter Händen, in der Gewalt; χείριον λαβεῖν τινα, einen in seine Gewalt bekommen
  • χειρίς
    ίδος, ἡ, Bedeckung der Hand, Handschuh; gew. Bedeckung des Armes, Ärmel
  • χείρισμα
    τό, behandelter od. operierter Teil
  • χειρισμός
    ὁ, Behandlung mit der Hand, Handhabung, Verwaltung; auch von der Behandlung des Stoffs. Wundärztliche Operation
  • χειριστέον
    zu handhaben, zu behandeln
  • χειριστής
    ὁ, der unter den Händen hat, handhabt, verwaltet
  • χείριστος
    zu κακός gehörig, schlimmster, schlechtester
  • χειρο-βαλίστρα
    ἡ, Handschleuder
  • χειρο-βαρής
    ές, handschwer, so schwer man es mit der Hand halten kann
  • χειρό-βιος
    u. χειρο-βίωτος
    von seiner Hände Arbeit lebend
  • χειρο-βολέω
    mit der Hand werfen
  • χειρο-βολιάζω
    Bündel machen
  • χειρό-βολον
    τό, eine Handvoll, ein Bündel
  • χειρο-βοσκός
    sich von der Hände Arbeit nährend
  • χειρο-βρώς
    ῶτος, die Hände verzehrend, nagend, reibend
  • χειρο-γάστωρ
    ορος, der seinen Bauch mit den Händen füllt, = einer der sich von seiner Hände Arbeit nährt
  • χειρο-γραφέω
    mit der Hand schreiben, eine handschriftliche Versicherung ausstellen
  • χειρο-γράφημα
    τό, Handschrift, handschriftliche Versicherung, bes. Schuldschein
  • χειρό-γραφος
    mit der Hand geschrieben, handschriftlich
  • χειρο-δάϊκτος
    mit der Hand gespalten, getötet
  • χειρο-δεικτέω
    mit der Hand zeigen
  • χειρό-δεικτος
    mit der Hand gezeigt
  • χειρό-δεσμος
    ὁ, Handfessel
  • χειρο-δετέω
    die Arme binden, fesseln
  • χειρό-δετος
    an den Armen gebunden, gefesselt. Auch = χειριδωτός, mit Ärmeln versehen
  • χειρο-δίκης
    ὁ, u. χειρό-δικος
    1) der sein Recht mit den Händen geltend macht, das Faustrecht übt; 2) der das Recht handhabt, verwaltet
  • χειρο-δόσιον
    τό, Arbeitslohn
  • χειρο-δοτέω
    mit der Hand geben
  • χειρό-δοτος
    mit der Hand gegeben, eingehändigt; δάνεισμα, auf Treu und Glauben, ohne Handschrift gegebenes Darlehen
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