354 Wörterbuch altgriechisch - deutsch

  • τεκνο-ποιητικός
    ή, όν, zum Kinderzeugen od.- gebären gehörig, geschickt
  • τεκνο-ποιΐα
    ἡ, das Kindermachen, Gebären, Jungen
  • τεκνό-ποινος
    Kinder rächend
  • τεκνο-ποιός
    Kinder machend, sowohl gebärend, als zeugend. Übh. fähig zu gebären, fruchtbar
  • τεκνοῤ-ῥαίστης
    Kinder vertilgend, tötend
  • τεκνο-σπορία
    ἡ, Kindererzeugung
  • τεκνο-σπόρος
    Kinder säend, erzeugend
  • τεκνοσ-σόος
    Kinder rettend, erhaltend
  • τεκνο-σφαγία
    ἡ, Kindermord
  • τεκνο-τροφέω
    Kinder ernähren, erziehen
  • τεκνο-τροφία
    ἡ, das Ernähren od. Erziehen der Kinder
  • τεκνο-τρόφος
    Kinder ernährend, erziehend
  • τεκνότροφος
    von Kindern ernährt, erzogen
  • τεκνοῦς
    οῠσσα, οῦν, Kinder habend
  • τεκνο-φαγία
    ἡ, das Kinderfressen
  • τεκνο-φάγος
    Kinder fressend
  • τεκνο-φθορέω
    Kinder verderben, töten
  • τεκνο-φθορία
    ἡ, das Verderben od. Töten der Kinder
  • τεκνο-φθόρος
    Kinder verderbend, tötend
  • τεκνο-φονέω
    Kinder morden
  • τεκνο-φόνος
    Kinder mordend
  • τεκνόω
    1) mit Kindern versehen; pass. mit Kindern versehen werden, Kinder bekommen; 2) Kinder hervorbringen, zeugen, gebären; 3) an Kindesstatt annehmen, adoptieren
  • τέκνωμα
    τό, das Erzeugte, Geborene, das Kind
  • τέκνωσις
    ἡ, das Kindererzeugen, Gebären; das an Kindesstatt Annehmen, Adoptieren
  • τέκος
    εος, τό, das Erzeugte, Geborene, das Kind; auch als freundliche Anrede Älterer an Jüngere;; auch von Tieren: das Junge
  • τεκταίνομαι
    eigtl. als Zimmermann arbeiten; gew. trans., aus Holz oder anderen Stoffen zimmern, bauen, verfertigen. Übertr., bes. etwas listig anstellen, Ränke schmieden, listige Anschläge machen
  • τεκτονεία
    ἡ, Zimmerarbeit
  • τεκτονεῖον
    τό, die Werkstätte eines τέκτων
  • τεκτονεύω
    wie τεκταίνομαι, ein Zimmermann sein
  • τεκτονικός
    zum Zimmermann od. Baumeister gehörig, im Bauen geschickt; ὁ τεκτ., der Zimmermann od. Baumeister; ἡ τεκτονική, sc. τέχνη, Baukunst; bes. Kunst der Holzbearbeitung im Ggstz der Metallverarbeitung
  • τεκτονό-χειρ
    χειρος, ὁ, ἡ, mit Zimmermanns- od. Baumeisterhand
  • τεκτοσύνη
    ἡ, die Kunst des Zimmermanns, die Baukunst, auch die Arbeit selbst, der Bau
  • τέκτων
    ονος, ὁ, jeder in Holz arbeitende Handwerker, bes. der Zimmermann, der Schiffszimmermann, der Baumeister. Übh. jeder Arbeiter, der etwas verfertigt; auch von Metallarbeitern, Schmieden. Auch übertr. von Dichtern; τέκτονα νωδυνιᾶν ἅμερον, von Asklepios, dem Stiller der Schmerzen, der Schmerzlosigkeit hervorbringt; poet. auch der Erzeuger; bes. im schlimmen Sinne, der Ränkeschmied
  • τελαμών
    ῶνος, ὁ, ein breiter, lederner Tragriemen, Wehrgehenk, sowohl den Schild als das Schwert daran zu tragen; auch von Gold; eine linnene Binde, Wunden zu verbinden, Verband. Auch Leinwandstreifen, um Tote, die einbalsamiert werden sollen, einzuwickeln; ein abgerissener Streifen vom Kleide; übh. Binde, Band. In der Baukunst Tragbalken, Träger, bes. eine männliche, Gebälk tragende Bildsäule
  • τελαμωνίζω
    umgürten, umbinden, bes. eine Wunde verbinden
  • τελαμώνιος
    von der Binde, dazu gehörig
  • τελ-άρχης
    ὁ, der Anführer einer bestimmten Anzahl von Kriegern
  • τελ-αρχία
    ἡ, das Amt, die Würde eines τελάρχης
  • τελε-αρχία
    ἡ, das Amt od. Geschäft eines τελέαρχος
  • τελέ-αρχος
    ὁ, eine polizeiliche Obrigkeit in Theben
  • τελέθω
    werden, entstehen, geworden sein, und vollendet dasein; νὺξ τελέϑει, es ist tiefe Nacht geworden; an ϑάλλω erinnernd, vollkommen sein u. blühen; ἀμείνων τελέϑει, er ist tüchtiger
  • τελειο-ποιέω
    vollkommen machen
  • τελειο-ποιός
    vollkommen machend
  • τέλειος
    1) was sein Ziel od. Ende erreicht hat; dah. a) vollständig, vollkommen, woran nichts fehlt, unversehrt u. tadellos, z. B. von Opfertieren, welche ohne allen Makel sein müssen; ἱερὰ τέλεια, vollständige od. vollzählige Opfer, od. Opfer von vollständig ausgewachsenen Tieren; der Adler: τελειότατον πετεηνῶν, der vollkommenste unter den Vögeln, also der vornehmste od. edelste; b) vollkommen ausgewachsen; dah. reif, männlich, im Ggstz von παιδίον νήπιον; auch ἅρμα τ., im Ggstz von πωλικόν, mit ausgewachsenen Pferden; τὴν ἤδη τετελεσμένην, feste, letzte Entscheidung; c) übh. geendigt, vollbracht; von Gebeten, Wünschen, Hoffnungen, erhört, in Erfüllung gegangen, auch von Vorzeichen u. Vorbedeutungen; 2) act., vollbringend, vollendend, erhörend; ϑεοί, die Götter, welche die an sie gerichteten Gebete erhören u. allen Dingen Vollendung und Gedeihen geben; bes. Ἥρα τελεία, die Hera als Ehestifterin, Iuno pronuba. In der Arithmetik hießen diejenigen Zahlen τέλειοι, welche der Summe aller ihrer Maße oder Faktoren gleich sind, 6 = 3 + 2 + 1, 28 = 14 + 7 + 4 +2 + 1, 496 = 248 + 124 + 62 + 31 + 16 + 8 + 4 + 2 + 1, 8128
  • τελειο-στιγμή
    ἡ, ein ganzer Punkt, das Interpunktionszeichen, wodurch der Sinn als ganz vollendet bezeichnet wird
  • τελειότης
    ητος, ἡ, Vollendung, Vollständigkeit, Vollkommenheit
  • τελαο-τοκέω
    ein vollkommenes oder zeitiges Kind gebären
  • τελειο-τοκία
    ἡ, Geburt eines vollkommnen od. zeitigen Kindes
  • τελειο-τόκος
    ein vollendetes, vollkommenes, zeitiges od. reifes Kind gebärend
  • τελει-ουργέω
    vollenden
  • τελειόω
    vollenden, vollkommen machen
  • τελείωσις
    ἡ, das Vollenden; das Vollbringen, auch das Reisen
  • τελειωτής
    ό, der Vollender, Vollbringer, Beendiger
  • τελειωτικός
    vollendend, beendigend
  • τελενῑκίζω
    von dem Namen eines sonst unbekannten armen Mannes gebildet, leer machen
  • τελενίκιος ἠχώ, ein leerer Widerhall
  • τελεο-γονέομαι
    pass., ganz vollendet u. zur Geburt reif werden, vollkommen geboren werden
  • τελεο-γονία
    ἡ, das Erzeugen oder Gebären vollkommner Früchte od. Jungen
  • τελεο-γόνος
    vollkommene, reife Früchte od. Junge zeugend, gebärend
  • τελεόγονος
    vollkommen reif zur Geburt, zeitig
  • τελεο-δρομέω
    den Lauf vollenden
  • τελεο-δρόμος
    den Lauf vollendend
  • τελεο-καρπέω
    die Frucht zur Vollendung oder zur Reise bringen, reife Früchte haben, tragen
  • τελεό-καρπος
    die Frucht vollendend, zur Reise, reife Frucht bringend
  • τελεό-μηνος
    mit vollen, vollendeten Monden; ἄροτος, das durch die wiederkehrende Pflügezeit bezeichnete Jahr; τέκνον, ein vollkommen reifes, ausgetragenes Kind, das seine volle Zahl von Monaten hat
  • τέλεος
    1) vollkommen; a) unversehrt, makellos, von Opfertieren; b) vollkommen ausgewachsen, vollständig reif, vom Manne; c) in Erfüllung gegangen, vollbracht, von Gebeten, Wünschen, Vorbedeutungen; 2) act., vollendend, entscheidend
  • τελεόω
    vollenden, beendigen. Auch einweihen wozu, zu einer Würde ernennen
  • τελεσιάς
    άδος, ἡ, ein Soldatentanz, nach dem Erfinder Τελέσιος benannt
  • τελεσί-δρομος
    = τελεόδρομος, übh. vollkommen
  • τελεσ-ίερος
    das Opfer oder den heiligen Dienst vollendend
  • τελέσιος
    vollendend, beendigend, ἡμέρα, der letzte Tag
  • τελεσι-ουργέω
    ein Werk vollenden, vollbringen; vollkommen oder reif machen
  • τελεσι-ούργημα
    τό, die vollendete Arbeit. Auch der Zweck der Arbeit
  • τελεσι-ουργία
    ἡ, Vollendung od. Vollbringung des Werkes
  • τελεσι-ουργικός
    ή, όν, vollendend
  • τελεσι-ουργός
    das Werk od. die Arbeit vollendend, zu Stande bringend, wirksam, tätig
  • τέλεσις
    εως, ἡ, die Vollendung
  • τελεσί-φρων
    ονος, ὁ, ἡ, seinen Sinn, Vorsatz vollendend, ausführend
  • τέλεσμα
    τό, Zoll, Steuer, Abgabe, Aufwand
  • τελεσμός
    ὁ, Vollendung, Beendigung
  • τελεσσί-γαμος
    die Hochzeit vollendend od. einweihend
  • τελεσσί-γονος
    die Frucht od. die Geburt vollbringend, zeitigend
  • τελεσσι-δώτειρα
    ἡ, Geberin der Vollendung, der Reise
  • τελεστήριον
    τό, der Ort der Einweihung; τὰ τελεστήρια, sc. ἱερά, Dankopfer für glückliche Vollendung
  • τελεστής
    ὁ, der vollendet, einweiht
  • τελεστικός
    vollendend, vollbringend; einweihend, die Einweihung betreffend; σοφία, die Weisheit der Mysterien
  • τελεστόο
    vollendet, eingeweiht
  • τελες-φορέω
    1) bis zu Ende austragen, von Schwangern; übh. zur Reise, Vollendung bringen; 2) Abgaben bezahlen; dah. auch eintragen, nützen
  • τελες-φόρησις
    ἡ, u. τελες-φόρημα
    τό, das Bringen od. Tragen vollkommner, reifer Früchte
  • τελες-φορία
    ἡ, 1) das Bringen oder Tragen vollkommner, reifer Früchte; 2) Zoll, Abgabe; 3) Weihe, Einweihung, Opfer
  • τελες-φόρος
    1) zum Ziel, zum Ende bringend, endigend, vollendend; an den in der Natur sich zeigenden Kreislauf des Jahres zu denken, nach dessen Ablauf alles von Neuem beginnt; zu Ende gebracht; δένδρα τελεσφόρα sind Bäume, welche ihre Früchte bis zur vollen Reife austragen; Μοῖρα, die Entscheidung, Vollendung gebende; pass. zu Ende gebracht, vollendet, οἶκος, vollständig eingerichtet; 2) Ertrag bringend, einträglich; 3) die Herrschaft führend; 4) zutreffend, eintreffend, in Erfüllung gehend; φάσματα δὸς τελεςφόρα, laß sie in Erfüllung gehen; ἀνϑ' ὧν ἔπασχον εὖ τελεςφόρον χάριν δοῦναί σφιν, der sich betätigende, in Erfüllung gehende Dank
  • τελετ-αρχέω
    ein τελετάρχης sein
  • τελετ-άρχης
    ὁ, Urheber der Weihe
  • τελετ-αρχία
    ἡ, Amt od. Geschäft des τελετάρχης; die Dreieinigkeit
  • τελετή
    ἡ, 1) Vollendung, Ende. Bes. 2) Weihe, bes. Einweihung in die Mysterien, und diese selbst; ἄγεσϑαι τὴν τελετήν, die Weihung empfangen; plur. übh. religiöse Feiern u. Ceremonien, Feste
  • τελέτης
    ὁ, der Eingeweihte
  • τελετ-ουργέω
    eine Weihe, Einweihung vollbringen, weihen
  • τελετ-ουργία
    ἡ, Weihe, Einweihung
  • τελετ-ουργός
    eine Weihe, Einweihung vollbringend, einweihend
  • τελευταῖος
    vollendend, beschließend, dah. am Ende befindlich, der letzte, äußerste; Ggstz πρῶτος; ἡ τελευταία ὕβρις, der äußerste, höchste; τὸ τελευταῖον, endlich, zuletzt; ἐφέψομαι τελευταῖος, von den Letzten im Heereszuge; τελευταῖον, endlich; τηρήσας τὴν τελευταίαν ἡμέραν, das Ende des Tages
  • τελευτάω
    1) vollenden, vollbringen, ins Werk setzen, eine begonnene Arbeit vollenden; ἐπεί ῥ' ὄμοσέν τε, τελεύτησέν τε τὸν ὅρκον, als er geschworen, = die Eidesformel gesprochen und den Schwur vollzogen, durch die herkömmlichen Gebräuche so vollzogen hatte, daß er nun gültig war; ein Gebet, einen Wunsch erfüllen; ἐέλδωρ, den Wunsch gewähren; ein Versprechen; τελευτᾶν τινι κακὸν ἦμαρ, einem einen Unglückstag in Erfüllung gehen lassen, bereiten. Pass. vollendet werden, in Erfüllung gehen; 2) bes. mit und ohne βίον = das Leben endigen, sterben; τελευτᾶν ὑπό τινος, durch einen sterben, von ihm getötet werden; 3) intr., zu Ende gehen; ein Ende nehmen, endigen; τελεύτασαν λόγων κορυφαί, sie haben ihre Erfüllung erreicht; αἱ εὐτυχίαι ἐς τοῦτο ἐτελεύτησαν, = diesen Ausgang hatte das Glück; ἐς τὴν Αἴγυπτον τελευτᾷ ἡ ἀκτή, nach Ägypten hin endigt die Küste; übertr., τὸ κεφάλαιον ἐς τοῦτο τελευτᾷ, läuft darauf hinaus. Das partic. praes. bei einem anderen verb. finit. kann durch 'endlich', 'zuletzt', 'am Ende' übersetzt werden: τελευτῶν εἶπε, zuletzt sagte er, er endigte seine Rede damit; κἂν ἐγίγνετο πληγὴ τελευτῶσα, es wären am Ende Schläge erfolgt; τελευτῶντες αὑτοῖς τε καὶ τοῖς ἄλλοις ἔδοξαν ἀμαϑεῖς εἶναι, zuletzt schienen sie sich und anderen unverständig
  • τελευτή
    ἡ, Vollendung; τελευτὴν ποιῆσαι, vollenden, vollziehen; Vollziehung; das Ende, der Schluß; ϑανάτοιο, das Ziel des Todes; bes. βιότοιο, Lebensende; auch ohne βίου, der Tod; ἐς τελευτήν, am Ende, zuletzt; τελευτὴν ἔχειν, ein Ende haben
  • τελέω
    1) vollenden, vollbringen, vollführen, ins Werk richten, in Erfüllung gehen lassen, was man versprochen hat, das Gebet, den Wunsch; τελέωμεν μῦϑον, das Wort od. Versprechen erfüllen; νόον, einem seinen Wunsch erfüllen; τινί τι, einem etwas gewähren, verleihen; τελέσαι κότον, χόλον, den Groll, Zorn ausführen, sättigen, befriedigen; ὅρκια τελεῖν, = ὅρκον τελευτᾶν, den Schwur gültig machen, in Kraft treten lassen; c. inf., οὐδ' ἐτέλεσσε φέρων δόμεναι τεκέεσσιν, er führte es nicht aus, es seinen Jungen zu bringen; übh. bewirken, bereiten; pass. vollendet, erfüllt werden, in Erfüllung gehen, geschehen; ἅ ῥ' οὐ τελέεσϑαι ἔμελλον, 2, 36, was nicht in Erfüllung gehen sollte; ἦ μέγα ἔργον ὑπερφιάλως τετέλεσται Τηλεμάχῳ, ὁδὸς ἥδε, er hat ein großes Werk ausgeführt; χρησϑὲν τέλεσσεν, erfüllte die Weissagung; πρὶν τελέσσαι σὺν Εἰλειϑυίᾳ, = ehe sie geboren; δεσπότου τελουμένου, da der Herr getötet worden; mit u. ohne βίον 'das Leben beschließen', 'sterben'; ausführen; 2) eine bestimmte Abgabe, einen Tribut erlegen, bezahlen, zollen; darbringen, geben; gew. aber mit der Nebenbdtg, daß man zu der Gabe verpflichtet ist; in Athen von allen Abgaben an den Staat, Zöllen; τὸ ξενικόν, die Abgabe des ϑής, ξένος entrichten; übh. ausgeben, aufwenden. Pass. sich bezahlen lassen. Weil in Athen die sämtlichen Bürger nach ihrem Vermögen in Klassen geteilt waren und danach ihre Steuern u. Abgaben entrichteten, hieß τελεῖν εἰς ἱππάδα oder εἰς ἱππέας, zur Ritterschaft steuern, so viel wie dem Vermögen nach zum Ritterstande gehören u. danach die Abgaben entrichten. Dah. allgemein, τελεῖν εἴς τι, εἰς τάξιν τινά, wozu gehören, zu einer Klasse gezählt werden, ἐς Βοιωτοὺς τελέειν, zu den Böotern gehören; dah. ist auch die ungewöhnl. Vrbdg zu erkl. κοῖός τις δοκέοι ἀνὴρ εἶναι πρὸς τὸν πατέρα τελέσαι Κῠρον, um ihn mit seinem Vater Kyros zu vergleichen; 3) weihen, einweihen, bes. in die Mysterien, wahrscheinlich nicht etwa diese als das Höchste, od. dem Menschen die wahre Vollendung Gebende betrachtet, sondern zu den Eingeweihten rechnen; τετελεσμένος ϑεῷ, einem Gotte geweiht; auch wozu ernennen, erwählen; 4) intr., wie τελευτάω, in Erfüllung gehen; τελεῖν εἰς πόλιν, γῆν, nach einem Orte hingelangen, wobei man ὁδόν oder πλοῦν u. dgl. ergänzen kann, eigtl. den Weg nach einem Orte vollenden
  • τελέως
    vollendet, völlig, ganz und gar; entscheidend, vollendend
  • τελήεις
    εσσα, εν, 1) vollendet, woran nichts zur Vollständigkeit und Vollkommenheit fehlt; ἔρδειν oder ῥέζειν τεληἑσσας ἑκατόμβας, wobei nicht sowohl an die volle Zahl von hundert Rindern, als an die makellosen, vollkommen ausgewachsenen Tiere zu denken ist, welche zu solchen Opfern genommen werden mußten; ποταμὸς τελήεις heißt der Okeanos, der in sich selbst zurückfließende u. dadurch seinen Kreislauf vollendende Strom; 2) vollendend, erfüllend; τελήεντες οἰωνοί, weissagende Vögel, welche sichere Vorzeichen geben und das Verkündete erfüllen, im Ggstz der μαψιλόγοι; ἔπεα τελέεντα, sichere Weissagungen
  • τελικός
    zum τέλος gehörig. Die Stoiker nannten ἀγαϑὰ τελικά die zum höchsten Gute gehörenden oder es in sich fassenden; κεφάλαια τελικά, bei den Rhett., vom Recht und Nutzen hergenommene Hauptbeweise
  • τελλίνη
    ἡ, u. τέλλη
    ἡ, u. τέλλις
    ἡ, eine Muschelart
  • τέλλω
    zum Ende, zum Ziele führen, bringen, vollenden, fertig machen; ὁδὸν ἔτειλαν, sie vollendeten den Weg; dah. übh. verfertigen, hervorbringen, u. pass. entstehen; ὕμνοι ἀρχαὶ λόγων τέλλεται, Gesänge entstehen; ἐς χάριν τέλλεται, es wird, gedeiht zur Zufriedenheit; auch λοιπὸν αἰεὶ τέλλετο γένος, es dauerte fort, stete Fortpflanzung des Geschlechts; τὰ δ' ὁλοὰ τελλόμεν' οὐ παρέρχεται, das Verderben, wenn es entstanden ist, angehoben hat, geht nicht vorbei; ἡλίου τέλλοντος, wenn die Sonne aufgeht, wie sonst ἀνατέλλειν gebraucht wird
  • τέλμα
    ατος, τό, das zusammengetretene, sich sammelnde, stehende Wasser, Pfütze, Sumpf. Dah. das fruchtbare Marschland der Niederungen; auch Moor, Schlamm, Lehm, zu Mauern; der Zwischenraum in den Fugen der Steine, der mit Mörtel ausgegossen wurde
  • τελματιαῖος
    zum Sumpfe od. Moraste gehörig, im Sumpfe lebende Tiere
  • τελματόω
    zum Sumpfe oder Moraste machen, dazu werden
  • τελματ-ώδης
    ες, sumpfartig, morastig, schlammig
  • τελμίς
    ῖνος, ὁ, Moder, Schlamm
  • τέλος
    εος, τό, 1) Ende, Ziel, Vollendung; γάμοιο, die Vollziehung der Heirat; τέλος ἐπιτιϑέναι τινί, z. B. μύϑῳ, das Wort in Erfüllung gehen lassen; τέλος ἐπιγίγνεταί τινι, einem kommt die Erfüllung seines Wunsches; τέλος ἔχειν, das Ziel oder die Vollendung erreicht haben, vollendet oder fertig sein; εἵως κε τέλος πολέμοιο κιχείω, bis ich das Ziel des Kriegs erreicht habe; ἐν γὰρ χερσὶ τέλος πολέμου, ἐπέων δ' ἐνὶ βουλῇ, die entscheidende Kraft des Kriegs, die den Kampf vollendet, beruht in den Fäusten; ἐν ϑεῷ τέλος, Gott hat die Entscheidung; ϑανάτου τέλος, eigtl. des Todes entscheidende Gewalt; πυγμᾶς τέλος, des Faustkampfs entscheidender Erfolg; die Grenze, das Äußerste; τέλος ἀγαϑῶν τε κακῶν τε, die Grenzscheide; auch festgesetzte Zeit, τέλος μισϑοῖο, die gesetzte Zeit, der Termin der Auszahlung des Lohnes. Hauptzweck, Hauptsache. Der Zustand der Vollendung oder Vollkommenheit, überh. das Ende; τέλος ἐπιϑεῖναι τῷ λόγῳ, vollenden. Οἱ τὸ τέλος ἔχοντες, die Vollendeten, Gestorbenen; ἐπὶ τέλος ἄγειν, zu Ende führen; μηδὲν ἔστω τέλος πλὴν ἐπὶ κήρυκι καὶ γραμματεῖ, nichts soll gültig sein; τὸ τέλος, endlich, am Ende, zuletzt; διὰ τέλους, bis ans Ende; immerfort; εἰς τέλος, = ganz und gar; 2) eine Schar Krieger, wahrscheinlich von bestimmter Anzahl; die Schar der Wächter: φυλάκων ἱερὸν τέλος; eine Reiterschar; κατὰ τέλεα, turmatim. Im römischen Heere die Legion. Auch übertr. auf andere Dinge; 3) der höchste Stand im bürgerlichen Leben, oder das höchste Ziel der bürgerlichen Ehre, dah. obrigkeitliches Amt u. Würde; οἱ ἐν τέλεϊ ἐόντες, die die Ausführung der Beschlüsse haben, die ein Staatsamt Verwaltenden, die in Amt und Würden. Auch der Befehl eines Beamten; τέλος ἐξέφερε, er sandte den Befehl; 4) der Zoll, Abgabe, Steuer, auch Tribut; überh. Ausgaben, Aufwand; ἰδίοις τέλεσιν, auf eigene Kosten. In Athen das Vermögen des Bürgers, nach welchem seine Abgaben bestimmt wurden, und weil er danach auch zu einer gewissen Klasse der Bürger gehörte, übh. Bürgerklasse, Stand, Rang, dem römischen Census entsprechend; 5) die heilige Weihe, bes. die Einweihung in die eleusinischen Mysterien, wahrscheinlich, weil sie als das höchste Ziel oder die Vollendung des Lebens betrachtet wurde; auch die Mysterien selbst hießen τέλη, οὗ πότνια σεμνὰ τιϑηνοῦνται τέλη ϑνατοῖσιν. Übh. religiöse Feierlichkeit oder Ceremonie. Τέλος γάμου, Einweidung u. Aufnahme in den Ehestand, der Ehestand selbst; ἔλιπον Ζηνὶ τροπαίῳ πάγχαλκα τέλη scheint die Waffenbeute zu bedeuten, welche als Weihgeschenk im Tempel aufgehängt wird
  • τέλοςδε
    zum Ende, zum Ziele hin
  • τέλσον
    τό, Ende, Grenze; τέλσον ἀρούρης, νειοῖο, das abgegrenzte, abgesteckte Stück Saatland
  • τελχίν
    ῖνος, ὁ, ein tückischer, boshafter, neidischer Mensch, eine Art Zauberer od. Hexenmeister
  • τελχιταίνω
    tückisch, widerspenstig sein
  • τελων-άρχης
    ὁ, der Oberste, Erste von den Zollpächtern, Generalpächter
  • τελ-ωνεία
    ἡ, die Pacht od. das Einnehmen der Zölle; das Amt u. Geschäft des τελώνης
  • τελ-ωνεῖον
    τό, das Zollhaus
  • τελ-ωνέω
    ein τελώνης sein, die Zölle pachten und einnehmen; übrtr., τοὺς λόγους, von der Gelehrsamkeit Zoll nehmen, d. h. für Geld lehren
  • τελ-ώνης
    ὁ, der die Abgaben u. Zölle vom Staate gepachtet hat, publicanus, u. der Zöllner od. Zolleinnehmer, portitor
  • τελ-ωνιάς
    άδος, ἡ, zöllnerisch; μᾶζα, die gute Kost der Zöllner
  • τελ-ωνικός
    ή, όν, vom Zolleinnehmer, ihn betreffend, zöllnerisch
  • τεμαχίζω
    zerstückeln, zerschneiden, bes. große Meerfische zerschneiden u. einsalzen; übtr., zerteilen, vereinzeln
  • τεμάχιον
    τό, übh. Bruchstück, Glied
  • τεμαχισμός
    ὁ, das Zerschneiden, Zerstückeln
  • τεμαχιστός
    zerschnitten und eingesalzen
  • τεμαχιτης
    ὁ, ἰχϑύς, ein großer Meerfisch, der zerschnitten und eingesalzen wird
  • τεμαχο-πώλης
    ὁ, der mit eingesalzenen Meerfischen handelt
  • τέμαχος
    εος, τό, ein abgeschnittenes od. abgehauenes Stück, bes. von großen eingesalzenen Meerfischen
  • τεμενίζω
    einen heiligen Hain od. Tempel machen, weihen
  • τεμένιος
    vom Hain od. Tempel, dazu gehörig; φυλλὰς τεμενία, Laub des Tempelhains
  • τεμένισμα
    τό, das Geweihte, bes. Hain od. Tempel
  • τέμενος
    εος, τό, ein ausgesondertes Stück Land, besonders ein Tempelbezirk eines Gottes und ein einem Fürsten von Staats wegen gegebenes, mit seiner Stellung verbundenes Landgut; verwandt τέμνω, schneiden, abschneiden, absondern, aussondern; Καφισίδος ἐν τεμένει, See des Kephisos, der Kopaissee, als Besitz der Nymphe Kephisis; ἀνέμων τέμενος, die Luft oder das Meer
  • τεμεν-οῦχος
    einen heiligen Raum, Hain od. Tempel inne habend, bewohnend
  • τεμεν-ωρός
    ὁ, der Hüter eines heiligen Raumes, Tempels od. Hains
  • τέμνω
    1) schneiden, zerschneiden, zerhauen, zerspalten; bes. a) von Menschen: verwunden, auch niederhauen, zusammenhauen; κάρα τέμνειν, abschneiden. Aber auch oft vom Schneiden des Wundarztes, gew. neben καίειν, welche beiden Tätigkeiten hauptsächlich die Kunst desselben ausmachten; b) von Tieren: zerstückeln, zerlegen; bes. schlachten, zum Opfer; ἐρίφους, κάπρον, verschneiden, castrare. Ὅρκια πιστὰ τάμνειν, einen Vertrag oder ein Bündnis schließen, indem man dabei die üblichen feierlichen Opfer veranstaltete, eigentlich also die Eidesopfer vollziehen; ϑάνατόν νύ τοι ὅρκι' ἔταμνον, dir zum Tode schloß ich das Bündnis; c) von Bäumen u. Holz übh., abhauen, behauen; δοῦρα τάμνεσϑαι, sich Bauholz fällen; λίϑους τάμνεσϑαι, Steine behauen; φάρμακον τέμνειν, ein Heilkraut abschneiden, Heil- oder Zaubermittel aus abgeschnittenen Kräutern und Wurzeln bereiten; τέμνειν δίχα, entzwei schneiden; σῖτον τέμνειν, Getreide abmähen; χώραν, γῆν τέμνειν, = ein Land durch Abhauen der Obstbäume und Abschneiden der Feldfrüchte verwüsten; 2) durch Abgrenzung, gleichsam aus etwas Größerem herausschneiden, absondern; übh. scheiden, sondern; τάμνοντ' ἀμφὶ βοῶν ἀγέλας, sie schnitten die Herden für sich ab; τέμνειν ὀχετούς, Gräben ziehen, stechen; τέμνειν ὁδούς, Wege ziehen, anlegen, bahnen. Daher auch 3) von der Bewegung durch einen Raum hin, durchschneiden; bes. vom Schiffe, das in seinem Laufe das Meer durchschneidet; ὁδόν u. dgl., einen Weg einschlagen; μαχᾶν τέμνειν τέλος, sie beendigen; ἀνδρῶν ἐλπίδες τάμνουσαι ψεύδη, die durch Lüge gehenden Hoffnungen; τέμνειν, gradezu für 'gehen' gebraucht; dah. μέσον τέμνειν, die Mittelstraße halten; übertr., τίν' ἀμφ' αὑτᾶς ἔτι πόρον τέμνω; welchen Weg soll ich einschlagen, welche Mittel finden
  • τέμπεα
    τά, jedes wiesenreiche Gebirgstal, u. übh. eine anmutige, ländliche Gegend
  • τεμπ-ώδης
    ες, von dem Ansehen des Tales Tempe
  • τεναγίζω
    seicht sein, flaches Wasser haben
  • τεναγύτης
    ὁ, seicht, flach
  • τέναγος
    εος, τό, seichtes, flaches Wasser, seichte Stelle zum Durchwaten, vadum, sowohl im Meere, als in Flüssen
  • τεναγόω
    seicht od. sumpfig machen
  • τεναγ-ώδης
    ες, flaches, seichtes Wasser habend, sumpfig; auch im Ggstz von πελάγιος, in stehendem Wasser lebend
  • τένδω
    nagen, benagen; bes. wie ein Leckermaul, benaschen
  • τενθεία
    ἡ, das Benagen, Naschen, Leckerei; Naschlust
  • τενθεύω
    ein Leckermaul sein, naschen
  • τένθης
    ὁ, ein Leckermaul, Näscher
  • τενθρηδών
    όνος, ἡ, eine Bienen- od. Wespenart
  • τενθρήνη
    ἡ, von der Biene gesagt
  • τενθρήνιον
    τό, das Nest od. die Zelle der τενϑρήνη, Wespennest
  • τενθρηνι-ώδης
    ες, u. τενθρηνώδης
    ες, voll von Löchern
  • τενοντ-άγρα
    ἡ, Lähmung und Steifheit der hintern Halsmuskeln
  • τενοντο-κοπέω
    die Sehnen zerschneiden
  • τενοντό-τρωτος
    an einer Sehne verwundet
  • τένων
    οντος, ὁ, eigtl. jedes straffe, angespannte Band; bes. von den Gliederbändern des menschlichen und tierischen Leibes, Sehne, Flechse; am häufigsten von den beiden starken Sehnen des Nackens; αὐχένιοι, das Genick; αὐχήν, ein schmaler Landstrich
  • τέξις
    εως, ἡ, das Gebären
  • τεράζω
    Zeichen deuten, auslegen, weissagen
  • τεραμότης
    ητος, ἡ, Weichheit
  • τεράμων
    weich, zart, bes. was leicht weich kocht, von Hülsenfrüchten
  • τέρας
    Zeichen, Wunderzeichen, Vorzeichen, von jeder außerordentlichen, nicht im gewöhnlichen Laufe der Natur begründeten Naturerscheinung, in der man eine Hindeutung auf die Zukunft, ein Zeichen eines Gottes zu erkennen meint, portentum u. prodigium; ἔκτοσϑεν δὲ Διὸς τέρας ἄλλο φανήτω, wo ein Donnerschlag bei heiterm Himmel folgt; von einem Seher gerühmt; τέρας πολέμοιο, das Schreckenszeichen des nahe bevorstehenden Kampfes; die weissagenden Eichen Dodonas so. Bes. ein ungewöhnlich großes, furchtbares Tier, ein Untier, Ungeheuer, wie die Schlange, die Sphinx; der Kerberus heißt ἀπρόςμαχον τέρας; eine Mißgeburt. Bes. Himmelszeichen, sowohl Sterne, als feurige Lufterscheinungen, auch der Regenbogen. Übh. jede wundervolle Sache, Wunderwerk, aber auch eine wunderbar erscheinende Gaukelei, Blendwerk; οὐ τέρας, kein Wunder, nicht zu verwundern
  • τεράστιος
    u. τεράστειος
    wunderbar; φύσις τεράστιος, widernatürlich, von böser Vorbedeutung
  • τερατεία
    ἡ, das Reden od. Erzählen von widernatürlichen, ungeheuren wunderbaren Dingen, abenteuerlichen Begebenheiten, auch das Aufschneiden, Lügen
  • τερατεύομαι
    von widernatürlichen, wunderbaren Dingen od. abenteuerlichen Begebenheiten erzählen, Gaukelei treiben, u. überh. aufschneiden, prahlend lügen; ἀποϑαυμάζων καὶ τερατευόμενος, ein Wunder daraus machend; dagegen τερατευσάμενος τῷ σχήματι, affektiert, vornehm tuend
  • τεράτευμα
    τό, Gaukelei
  • τερατίας
    ὁ, Gaukler
  • τερατο-γονία
    ἡ, Mißgeburt
  • τερατο-γραφέω
    Naturwunder, wunderbare Erscheinungen od. abenteuerliche Begebenheiten beschreiben, erzählen
  • τερατο-λογέω
    von Naturwundern, wunderbaren u. bedeutungsvollen Erscheinungen sprechen
  • τερατο-λογία
    ἡ, Erzählung od. Beschreibung auffallender, wunderbarer Naturerscheinungen, bes. solcher, die man als bedeutungsvolle Vorzeichen betrachtet
  • τερατο-λόγος
    1) von Naturwundern, auffallenden, wunderbaren Erscheinungen od. Begebenheiten, bes. solchen, welche man als bedeutungsvolle Vorzeichen betrachtet, sprechend, sie erklärend; 2) auch pass. wovon Wunderdinge erzählt werden, wunderbar, widernatürlich
  • τερατό-μορφος
    von wunderbarer od. widernatürlicher Gestalt
  • τερατο-ποιέω
    Wunder tun, als Gaukler
  • τερατο-ποιΐα
    ἡ, Wundertuerei, Gaukelei
  • τερατο-ποιός
    Wunder tuend, der Gaukler
  • τερατο-σκοπία
    ἡ, Beobachtung u. Deutung wunderbarer od. widernatürlicher Zeichen od. Erscheinungen
  • τερατο-σκόπος
    wunderbare od. widernatürliche Zeichen od. Erscheinungen beobachtend u. deutend; vom röm. Haruspex
  • τερατο-τοκέω
    eine Mißgeburt zur Welt bringen
  • τερατο-τοκία
    ἡ, Mißgeburt
  • τερατο-τόκος
    eine Mißgeburt zur Welt bringend
  • τερατ-ουργέω
    Wunder tun, ein Wundertäter od. Gaukler sein
  • τερατ-ούργημα
    τό, Wundertat, Gaukelei
  • τερατ-ουργία
    ἡ, das Wundertun, die Gaukelei; ἐν τοῖς λόγοις, Aufschneiderei
  • τερατ-ουργός
    Wunder tuend, Gaukeleien treibend, der Zauberer, Gaukler
  • τερατόω
    zum Wunder machen; als ein Wunder anstaunen
  • τερατ-ώδης
    ες, einem Wunder od. einem Vorzeichen ähnlich, wunderbar od. bedeutungsvoll
  • τερατ-ωδία
    ἡ, das Wunderähnliche, Wunderbare
  • τερατ-ωπός
    mit wunderbarem od. widernatürlichem Gesicht, wunderbar anzusehen
  • τερεβινθίζω
    dem Terpenthin gleichen
  • τερεβίνθινος
    vom Terpenthinbaume gemacht, bes. von seinem Harze
  • τερέβινθος
    ἡ, der Terpenthinbaum u. das durch Einschnitte aus seinem Stamme ausfließende Harz, Terpenthin
  • τερεβινθ-ώδης
    ες, terpenthinartig od. voll Terpenthin
  • τέρεμνον
    τό, alles fest u. dicht Verschlossene u. Bedeckte, Haus, Zimuer, Kasten
  • τέρεμνος
    die leicht weich werdenden Hülsenfrüchte
  • τερεμνότης
    ητος, ἡ, Festigkeit, Dichtigkeit
  • τερενο-πλόκαμος
    mit zarten, weichen Locken
  • τερενό-χρως
    ωτος, ὁ, ἡ, u. τερενό-χροος
    mit zarter Haut
  • τερετίζω
    zwitschern, zirpen; eigtl. von der Stimme der Schwalben u. der Cicaden; dann auch vom Tone der Cithersaiten u. von der menschlichen Stimme, trillern u. präludieren
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