322 Wörterbuch altgriechisch - deutsch

  • σανιδ-ώδης
    ες, einem Brett ähnlich
  • σανίδωμα
    τό, eine Decke, Lage von Brettern, bes. das Schiffsverdeck
  • σανιδωτός
    mit Brettern bedeckt, mit einem Verdecke von Brettern versehen
  • σανίς
    ίδος, ἡ, das Brett, u. alles aus Brettern Gemachte; a) die Tür; plur., die Türflügel, Torflügel; b) ein Bretterverschlag od. eine Brettererhöhung, eine Bühne; c) Bretterdecke, Diele od. Boden, Getäfel. Auch Verdeck auf dem Schiffe; d) In Athen die Schranken des Gerichts, Barren; φέρε νυν, ἐνέγκω τὰς σανίδας καὶ τὰς γραφάς, mit Gips überzogene hölzerne Tafeln, auf denen die vor Gericht angebrachten Klagen bekannt gemacht wurden; e) ein Strafholz, an welches die Verbrecher angebunden, auch wie an ein Kreuz angenagelt wurden
  • σαννάκρα
    ἡ, ein Trinkgefäß
  • σαννίον
    τό, der Wedel, der Schwanz
  • σαννίων
    ὁ, ein Possenreißer
  • σαντάλινος
    von Sandelholz
  • σάνταλον
    τό, der Sandelbaum, das Sandelholz
  • σαντόνιον
    τό, eine Art Wermut
  • σανῡρίζω
    spaßen, spotten
  • σανῡρός
    ὁ, der Spaßmacher, Spötter
  • σάξις
    ἡ, das Vollstopfen, Ausfüllen, Anfüllen
  • σαό-πτολις
    städtebeschützend
  • σαοσί-μβροτος
    Menschen rettend, erhaltend
  • σαόω
    retten, erhalten; αἴ κε τάχιστα νέκυν ἐπὶ νῆα σαώσῃ, den Toten unversehrt zum Schiff hinbringen
  • σᾱπέρδης
    ὁ, der poetische Name eines gemeinen eingesalzenen Fisches, der frisch κορακῖνος hieß, wahrscheinlich eine Herings- od. Sardellenart
  • σᾱπέρδιον
    τό, Spottname einer Buhldirne, Sardellchen
  • σᾱπερδίς
    ἡ, ein frischer Fisch
  • σαπρίας
    οἶνος, ὁ, alter duftender Wein
  • σαπρίζω
    faul, stinkend machen
  • σαπριόω
    faul, stinkend machen
  • σαπρό-γηρος
    faul, stinkend vor Alter
  • σαπρό-κνημος
    mit faulen, eiternden Schenkeln
  • σαπρο-λογία
    ἡ, Schimpf
  • σαπρό-πλουτος
    stinkend reich, entweder von uraltem Reichtum, od. ein reicher Filz, schmutzig reich; σατραπόπλουτος, reich wie ein Persersatrap
  • σαπρός
    faul, verfault, stinkend, ranzig, schimmlig; von Fischen, die lange in der Salzlake gelegen haben; übh. durch Alter unbrauchbar, verdorben, morsch. Häßlich; οἶνος σαπρός, wie σαπρίας, ohne tadelnden Nebenbegriff, alter, duftender Wein
  • σαπρό-στομος
    mit faulem, stinkendem Munde, Atem
  • σαπρότης
    ητος, ἡ, Fäulnis, Gestank durch Fäulnis, der Zustand eines faulen od. sonst verdorbenen zerrütteten Körpers; ξύλων, faules Holz
  • σαπρό-φιλος
    häßliche Gegenstände liebend
  • σαπρύνω
    faul, stinkend machen
  • σαπφείρινος
    sapphieren, von Sapphir
  • σάπφειρος
    ἡ, der Sapphir, ein Edelstein, von dem es 2 Hauptarten gab, κυανῆ u. χρυσῆ
  • σάπων
    ωνος, ὁ, Seife, lat. sapo
  • σαράβαλλα
    τά, u. σαράβαρα
    τά, ausländischer Name der langen orientalischen Beinkleider
  • σάρᾱπις ἡ
    ein weißes persisches Kleid mit Purpurstreifen
  • σαρά-πους
    eigtl. einer, der mit den Füßen kehrt, fegt, dah. der breite auseinanderstehende, Füße hat u. sie im Gehen schleppt, lat. plautus., od. Füße mit breit auseinanderstehenden Zehen
  • σαργάνη
    ἡ, u. σαργανίς
    ίδος, ἡ, Flechtwerk, Geflecht; Korb mit Fischen; Flechte, Band
  • σαργῖνος
    ὁ, ein Fisch
  • σάργος
    ὁ, ein Meerfisch, lat. sargus
  • σάρδα
    ἡ, eine Thunfischart, die bei Sardinien gefangen ward
  • σαρδάνιος
    γέλως, das grimmige Hohngelächter eines Zornigen, zu eigenem Schaden od. bei eigenem Schmerze des Lachenden; wahrscheinlich von σαίρω, zähnefletschend, grinsend, hohnlachend; andere schrieben σαρδόνιον u. leiteten es von einer giftigen Pflanze σαρδόνιον her, die bes. in Sardinien wachse u. das Gesicht dessen, der von ihr esse, zu einem unwillkürlichen grinsenden Lachen verziehe
  • σαρδίνη
    ἡ, u. σαρδῖνος
    ὁ, die Sardelle, lat. sardina
  • σάρδιον
    τό, ein bes. zu Siegelringen gebrauchter Edelstein; der durchsichtige, rötliche, unser Carneol, hieß der weibliche, der bräunliche, unser Sarder, der männliche
  • σαρδ-όνυξ
    όνυχος, ὁ, ein Edelstein, aus σάρδιος u. ὄνυξ zusammengesetzt, Sardonyx, eigtl. ein Stein mit Onyx. Onyx hieß er, wenn der gelbe, rote od. braune Grund mit weißen Adern durchzogen war, die bald Streifen, bald Flecken, bald Augen, Zirkel u. Ovale bildeten; lagen aber die verschiedenen Farben in regelmäßigen Schichten über einander, od. verband der Sarder sich regelmäßig mit der weißen Schicht, so war es ein Sardonyx
  • σαρδών
    όνος, ἡ, der oberste Rand des stehenden Jagdnetzes
  • σάρι
    τό, eine ägyptische Wasserpflanze;
  • σάρισσα
    ἡ, eine macedonische Lanze
  • σαρισσο-φόρος
    eine macedonische Lanze tragend; macedonischer Lanzenträger
  • σαρκάζω
    1) zerfleischen, am Fleische reißen, zerren, wie Hunde; bes. mit zusammengedrückten Lippen das Gras abrupfen, abreißen, wie Pferde, Esel, Schafe; 2) die Lippen im Zorn einbeißen, dah. einem mit verbissenen Lippen Bitterkeiten sagen, ihm Hohn sprechen
  • σαρκασμο-πιτυο-κάμπτης
    ὁ, Hohnlächelfichtenbeuger, komisches Wort
  • σαρκασμός
    ὁ, das Hohnlachen eines Zornigen, höhnendes Wort, höhnende Rede, bitterer Spott
  • σαρκαστικός
    zum zornigen Hohnlachen gehörig, höhnend, bitter spottend
  • σαρκ-ελάφεια σῠκα
    eine Feigenart, wie Hirschfleisch
  • σαρκίδιον
    τό, ein Stückchen Fleisch
  • σαρκίζω
    die Haut abziehen
  • σαρκικός
    fleischlich, sinnlich, Ggstz des Geistigen
  • σάρκινος
    1) von Fleisch, fleischern; 2) fleischig, wohlbeleibt
  • σαρκίον
    τό, ein Stückchen Fleisch
  • σαρκο-βορέω
    Fleisch essen
  • σαρκο-βόρος
    u. σαρκο-βρώς
    ῶτος, Fleisch essend, fressend
  • σαρκο-γενής
    ές, vom Fleisch geboren
  • σαρκο-δακής
    ές, Fleisch beißend, essend
  • σαρκο-ειδής
    ές, fleischartig, fleischig
  • σαρκό-θλασμα
    u. σαρκό-θλασις
    ἡ, τό, Quetschung des Fleisches
  • σαρκο-κήλη
    ἡ, ein Fleischgewächs am Hodensacke,
  • σαρκο-κόλλα
    ἡ, ein persisches Gummi; Diosc.; Plin. H. N. 13, 10
  • σαρκο-λάβος
    ὁ, u. σαρκο-λαβίς
    ἡ, Fleischzange
  • σαρκό-λατρις
    ὁ, ἡ, Fleischverehrer
  • σαρκο-λιπής
    ές, von Fleisch verlassen, entblößt, dah. mager, hager
  • σαρκ-όμφαλον
    τό, Fleischgewächs am Nabel
  • σαρκο-παγής
    ές, von Fleisch zusammengefügt, fleischig, λίϑος, von der Niobe
  • σαρκο-ποιέω
    Fleisch machen, zu od. aus Fleisch machen
  • σαρκο-ποιΐα
    ἡ, das zu Fleisch machen
  • σαρκο-ποιός
    Fleisch machend, erzeugend, sowohl zu Fleisch machend, in Fleisch verwandelnd, als auch fleischig machend, mästend
  • σαρκό-πῡος
    eiterhaft mit Fleisch gemischt
  • σαρκο-πῡώδης
    ες, eiterhaftem Fleische ähnlich
  • σαρκόῤ-ῥιζος
    mit fleischiger Wurzel
  • σαρκο-τικτέω
    lebendige Junge gebären, Gegensatz Eier legen
  • σαρκο-τοκέομαι
    als Fleischklumpen geboren werden, von jungen Bären
  • σαρκο-τροφέω
    Fleisch nähren, mästen, den Leib pflegen
  • σαρκο-φαγέω
    Fleisch fressen; μέλη, zerreißen, verwunden; von der Mücke
  • σαρκο-φαγία
    ἡ, das Fleischessen, die Fleischspeise
  • σαρκο-φάγος
    fleischfressend; von Tieren, von Raubvögeln. Bes. λίϑος σαρκοφάγος, ein Kalkstein, der am besten bei Assos in Troas gebrochen ward und das Fleisch der hineingelegten Leichname schnell verzehrte, weshalb man gern Särge mit ihm auslegte oder aus ihm verfertigte; ein solcher Sarg hieß selbst σαρκοφάγος, ἡ, sc. σορός; dann brauchte man dieses Wort aber auch übh. für σορός, Sarg, Sarkophag
  • σαρκο-φαγής
    ές, wie Fleisch erscheinend, mit fleischiger Haut, Oberfläche
  • σαρκο-φθόρος
    Fleisch verderbend, verzehrend
  • σαρκο-φορέω
    Fleisch tragen
  • σαρκο-φόρος
    Fleisch tragend, mit Fleisch bekleidet
  • σαρκο-φυέω
    Fleisch erzeugen
  • σαρκο-φυΐα
    ἡ, Wachsen des Fleisches, Fleischauswüchse
  • σαρκό-φυλλος
    mit fleischigen Blättern
  • σαρκο-χαρής
    ές, sich am Fleische freuend
  • σαρκόω
    fleischig machen, mästen; auch Fleisch erzeugen, eine Wunde beim Heilen mit Fleisch füllen
  • σάρκωμα
    τό, Gewächs od. Auswuchs von Fleisch
  • σάρκωσις
    ἡ, fleischiger Auswuchs
  • σαρκωτικός
    gut, geschickt, Fleisch anzusetzen, Fleisch wachsen zu machen
  • σάρμα
    τό, 1) Schlund, Loch, Öffnung der Erde; 2) Kehricht
  • σαρμός
    ὁ, das Zusammengefegte, Kehricht
  • σάρξ
    σαρκός, ἡ, das Fleisch; πολλὸν δὲ διήφυσε σαρκός, wo ein einzelner Fleischteil, der dicke Muskel auf der vordern Seite des Oberschenkels gemeint ist; oft für Körper, Leib. Auch bei den Pflanzen, die weicheren Teile
  • σάρος
    ὁ, 1) der Besen, eigtl. in der Tenne gebraucht; 2) Kehricht, Auswurf, Unrat, πόντοιο κακὸν σάρον, das, was umhergefegt, herumgetrieben wird. Auch komisch ein altes Weib
  • σαρόω
    fegen, kehren; übertr., umherjagen, umhertreiben, vom Sturme
  • σάρπος
    ὁ, eine hölzerne Kiste; bei den Bithynern ein hölzernes Haus
  • σάρωθρον
    τό, Besen zum Kehren
  • σάρωμα
    τό, Kehricht
  • σάρων
    ὁ, geil; die weibliche Scham
  • σαρωνίς
    ίδος, ἡ, alte hohle od. faule Eiche; Callim. Iov. 22; Parthen. 11; Hesych
  • σάρωσις
    ἡ, das Auskehren, Ausfegen
  • σαρώτης
    ὁ, der Fegende, Kehrende, Gloss
  • σᾱσαμό-παστος
    mit Sesam bestreut
  • σᾱσαμο-ρυτο-παγής
    ές, mit Sesam gebacken
  • σᾶτες
    heuer, in diesem Jahre
  • σατίνη
    ἡ, der Kampfwagen, Streitwagen; übh. Wagen, Kutsche
  • σατραπεία
    ἡ, die Satrapie, das Amt od. die Provinz eines σατράπης, Statthalterschaft
  • σατράπεια
    τά, das Schloß des Satrapen
  • σατραπεύω
    ein σατράπ ης od. Statthalter sein; als Satrap beherrschen
  • σατράπης
    ὁ, der Satrap, lat. satrapa (ein persisches Wort), Statthalter des Königs von Persien in einer Provinz; οἱ καταβαίνοντες αὐτῶν ἐπὶ ϑάλατταν, οὓς καλοῦσι σατράπας, der vornehme Herr, mit dem Nebenbegriffe des Hochmuts u. der Üppigkeit
  • σατραπικός
    zum σατράπης gehörig, satrapisch
  • σάττω
    packen; 1) von Kriegern: mit voller Waffenrüstung bepacken, vollständig bewaffnen, ausrüsten, mit allen Waffen versehen; überh. mit allem Erforderlichen an Kleidung, Kost u. dgl. beladen, versehen; ὕδατι σάττειν, mit Wasser hinlänglich versehen. Bes. von Reit-, Zug- u. Lasttieren, beladen, bepacken, aufschirren, ihnen den Pack- od. Saumsattel auflegen; 2) anfüllen, vollmachen mit etwas. Bes. auch mit Speise u. Trank anfüllen, sättigen. In der Kochkunst: farcieren; 3) feststampfen, festdrücken; σάξαις ἂν τὴν γῆν περὶ τὸ φυτόν, die Erde um die Pflanze festtreten; fest hineindrücken; pass. σάττεται, es drückt sich zusammen, fällt zusammen, setzt sich
  • σατυρίᾱσις
    ἡ, 1) eine widernatürliche, krankhafte Geilheit mit Entzündung der Zeugungsteile; auch vorstehende Geschwulst der Ohrendrüsen; 2) eine Krankheit, wo das Gesicht dem eines Satyrs gleicht, der später ἐλεφαντίασις genannte Aussatz, der bes. das Gesicht durch Knoten u. Geschwüre entstellt
  • σατυριάω
    an der σατυρίασις leiden, damit behaftet sein
  • Σατυρίζω
    einen Satyr spielen, darstellen; verhöhnen
  • Σατυρικός
    1) satyrhaft, einem Satyr eigen, für ihn sich schickend; 2) zum Satyrspiel gehörig
  • σατύριον
    τό, 1) ein Pollengewächs, dessen Genuß Geilheit erregte; 2) ein vierfüßiges Wassertier
  • Σατυριστής
    ὁ, Schauspieler im Satyrspiel; überh. der einen Satyr Darstellende
  • σατυρο-γράφος
    Satyrspiele schreibend
  • Σάτυρος
    ὁ, 1) der Satyr, Gefährte des Bacchus, der anfangs mit lang gespitzten Ohren, einem Bocksschwanz u. kleinen hörnerartigen Hervorragungen hinter den Ohren dargestellt wurde, dann auch Bocksfüße erhielt und wegen seiner Geilheit berüchtigt war. Es kommen schon mehrere Satyrn als Waldgottheiten vor, ohne daß ihre Gestalt bestimmt würde; er unterscheidet sich vom gehörnten Pan und Faun dadurch, daß er ungehörnt dargestellt wurde; 2) wegen der Ähnlichkeit eine Art geschwänzter Affen; 3) eine Art Drama, worin Satyrn den Chor bildeten, Satyrspiel, δρᾶμα σατυρικόν, welches von Pratinas erfunden worden sein soll. Es schloß sich in der Regel als viertes Stück an eine tragische Trilogie; nur ein Stück der Art, der Cyclops des Eur., ist uns erhalten; 4) ein in seinen Leidenschaften den Satyrn ähnlicher Mensch, homo caprineus
  • σατυρ-ώδης
    ες, satyrähnlich oder -artig
  • σαυκός
    leicht zu zerreiben, dah. dürr, trocken, ein syrakus. Wort
  • σαυκρό-πους
    mit zarten Füßen
  • σαυκρός
    wie σαῦλος, zart, weichlich
  • σαυλόομαι
    sich zärtlich, weichlich, weibisch bewegen, spröde, vornehm tun, bes. in Gang und Tanz
  • σαυλο-πρωκτιάω
    den Hintern im Gehen zierlich, üppig, vornehmtuerisch hin- und herbewegen, den Hintern drehen
  • σαῦλος
    von jeder zierlichen, gezierten Bewegung, zärtlich, weichlich: weibisch, vornehmtuerisch, bes. geziert im Gange; doch nicht immer in tadelnder Bdtg, sondern auch zuweilen von zarter, jugendlich weicher und üppiger Reizesfülle
  • σαύλωμα
    τό, Weichlichkeit
  • σαυνάκα
    kom. sinnloses Wort des Triballers
  • σαυνιάζω
    mit dem Wurfspieße werfen, erlegen
  • σαύνιον
    1) der Wurfspieß (Samnitibus nomen factum propter genus hastae, quod σαύνια appellant Graeci, Festus); 2) das männliche Glied
  • σαύρα
    ἡ, 1) die Eidechse; 2) ein Seefisch; 3) eine Pflanze, wahrscheinlich eine Art Kresse; 4) das männliche Glied, bes. junger Leute; 5) bei den  ein geflochtener Fingerhut, ausgerenkte Finger wieder einzurenken; Saugwarzen der Tintenfische
  • σαυρίτης
    ὁ, von der Eidechse, der Eidechse ähnlich; οἱ σαυρῖται, eine Schlangenart
  • σαυρο-βρῑθής
    ές, mit schwerem σαυρωτήρ
  • σαυρο-ειδής
    ές, eidechsenähnlich od. -artig
  • σαυρο-κτόνος
    Eidechsen tötend, Beiw. des Apollo
  • σαυρο-πατίς
    ίδος, Eidechsenesserin
  • σαῦρος
    ὁ, 1) die Eidechse; 2) ein Seefisch
  • σαυρωτήρ
    ῆρος, ὁ, das untere Ende der Lanze, des Speerschaftes; bes. eine Art von eiserner Spitze, die Lanze, damit in die Erde zu stecken, auch im Notfall damit zu fechten; übh. Lanze, Speer
  • σαυρωτός
    mit einem σαυρωτήρ versehen
  • σαυρωτός
    buntgefleckt, wie eine Eidechse
  • σαύσαξ
    ακος, ὁ, σαύσακας für frischen Käse
  • σαυταρισμός
    ὁ, Trockenheit und Unbeweglichkeit der Zunge
  • σαυσαρός
    trocken, dürr
  • σαυχμός
    trocken, mürb, locker, leicht zu zerreiben, übh. zerbrechlich, hinfällig, schwach
  • σάφα
    sichtlich, deutlich, verständlich, zuverlässig; bes. mit den Zeitwörtern 'wissen' verbunden, am häufigsten: σάφα οἶδα, σάφα εἰδώς; εὖ εἰδέναι, bestimmt, genau wissen; σάφα εἰπεῖν, bestimmt, deutlich ansagen; ἀγγελίην, zuverlässig, wahrhaft sprechen
  • σαφ-ηγορίς
    ίδος, ἡ, deutlich, wahrhaft sprechend, von der Sibylle
  • σαφήνεια
    ἡ, Deutlichkeit, Klarheit
  • σαφηνίζω
    deutlich machen, erklären, erläutern; τὴν βασιλείαν, = den Thronfolger bestimmen
  • σαφηνισμός
    ὁ, Erklärung, Erläuterung
  • σαφηνιστικός
    deutlich machend, erklärend
  • σαφής
    ές, klar, einleuchtend, verständlich, deutlich, auch zuverlässig, wahrhaft; bes. bei den Verbis 'wissen' u. 'sagen'
  • σαφήτωρ
    ορος, ὁ, Erklärer, Deuter
  • σαῶτις
    ιδος, ἡ, Erhalterin, Erretterin
  • σβέννῡμι
    1) act., auslöschen, löschen; zunächst vom Feuer, dann auch von flüssigen Dingen: erschöpfen, austrocknen machen; u. übertr., stillen, dämpfen, mäßigen, bes. von Leidenschaften; 2) pass., erlöschen, ausgehen; zunächst vom Feuer, von flüssigen Dingen; vertrocknen, austrocknen, versiegen; αἶγες σβεννύμεναι, Ziegen, die nicht mehr säugen; überh. sich fügen, still oder ruhig werden, nachlassen, aufhören; vom Winde u. bes. von Leidenschaften; ἐσβέσϑη Νίκανδρος, seine Schönheit ist erloschen und die Liebesglut, die er einflößte. In der Kochkunst = dämpfen
  • σβέσις
    ἡ, das Auslöschen, u. intrans., das Erlöschen
  • σβεστήρ
    ῆρος, ὁ, der Auslöscher
  • σβεστήριος
    zum Löschen, Auslöschen gehörig, dazu dienlich; σβεστήρια κωλύματα, gegen das Feuer
  • σδωμός
    ὁ, δωμός. σε, adverbiale Anhängesilbe, die Bewegung wohin bezeichnend; ἄλλοσε, anderswohin
  • σεβάζομαι
    sich wovor scheuen, sich scheuen, etwas zu tun
  • σέβας
    τό, ehrfurchtsvolle, staunende Scheu; bes. a) die Scheu vor der Gottheit, od. die Scham vor Menschen, wenn man etwas Unrechtes zu tun im Begriff ist, wogegen das eigene Gefühl sich auflehnt; dah. Ehrfurcht u. Schamgefühl; τοκέων σέβας εὖ προτίων, die Ehrfurcht vor den Eltern; b) die Scheu, welche den Menschen bei einem unerwarteten, überraschenden Anblick ergreift, Staunen, Bewunderung; c) der Gegenstand der Verehrung; ὦ σέβας ἐμοὶ μέγιστον, als Umschreibung der verehrten Person
  • σέβασις
    ἡ, Scheu, Verehrung, Bewunderung
  • σέβασμα
    τό, das Verehrte, Bewunderte, der Gegenstand der Verehrung
  • σεβάσμιος
    verehrungswürdig, ehrwürdig; dah. auch heilig, göttlich; σεβαστός, für augustus
  • σεβαομιότης
    ητος, ἡ, Ehrwürdigkeit, Heiligkeit, bes. als Titel
  • Σεβαστεῖον
    τό, Tempel, Heiligtum des Augustus
  • Σεβαστιάς
    ἡ, Augusta
  • σεβαστικός
    ehrfurchtsvoll
  • σεβαστός
    verehrt, zu verehren, ehrwürdig; dah. auch heilig, göttlich, das lat. augustus, u. wie dieses von den römischen Kaisern gebraucht
  • σεβαστο-φόρος
    ὁ, u. σεβαστο-φάντης
    ὁ, Priester des Augustus
  • σεβένιον
    u. σεβέννιον
    τό, die Hülle der Palmblüte und Frucht
  • σεβίζω
    bes. verehren, bewundern; τινά τινος, einen um einer Sache willen
  • σέβομαι
    a) sich scheuen, vor Göttern und Menschen, wenn man etwas Schlechtes zu tun in Begriff ist und sich durch das Gefühl des Unrechts daran hindern läßt, sich schämen; b) die Götter mit frommer Scheu verehren, anbeten; übh. ehren
  • σέβω
    verehren, ehren, scheuen; auch Eltern, Könige. Wie im Deutschen scheuen sich zu scheuchen verhält, so hängt im Griechischen σέβω u. σεύω zusammen
  • Σειληνικός
    silenisch, silenenhaft
  • Σειληνός
    ὁ, der Silen
  • Σειλην-ώδης
    ες, silenenähnlich od. -artig
  • σεῖν
    1) laufen, 2) σεῖν riefen die Ammen den kleinen Kindern zu, wenn sie pinkeln sollten
  • σειρά
    ἡ, Seil, Strick, Schnur; auch eine Kette. Ein Fangstrick mit einer Schlinge, womit Skythen u. Parther die Feinde niederrissen u. fortzogen
  • σειρ-αγωγεύς
    ὁ, ein Leitseil
  • σειράδην
    mit einem Seile
  • σειράδιον
    τό, kleines Seil
  • σειραίνω
    durch Hitze austrocknen, dörren
  • σειραῖος
    am Seile; gew. ἵππος σ., das Handpferd, das an der Leine zieht; übertr., das rechte von zwei Jochpferden; σειραῖος ἱμάς, der Riemen vom Handpferde
  • σειράς
    άδος, ἡ, kleines Seil
  • σειρᾱ-φόρος
    1) seiltragend; gew. ὁ σειραφόρος, mit u. ohne ἵππος, das Pferd, das am Seil, an der Leine, nicht im Joche zieht, das Handpferd, das neben dem ins Joch gespannten, od., wie wir sagen, 'auf der Wildbahn' geht; das Viergespann hatte in der Mitte zwei ζύγιοι, daneben zwei σειραφόροι, auf jeder Seite einen; übertr., ζευχϑεὶς ἕτοιμος ἦν ἐμοὶ σειραφόρος, 816, ein Genosse; 2) einen Fallstrick od. Fangstrick tragend, so hießen die Parther
  • σειράω
    u. σειρεύω
    mit dem Seile binden
  • Σειρήν
    ῆνος, ἡ, die Sirene. Übertr., der Zauber der Überredung; auch bezaubernder Liebreiz; eine wilde Bienenart, eine kleine Vogelart, vielleicht der Zeisig, franz. serin
  • Σειρήνιος
    sirenenhaft; übertr., verstrickend, bezaubernd
  • σειρίᾱσις
    ἡ, eine durch Sonnenbrand oder Erhitzung bei Menschen u. Tieren entstehende Krankheit, Sonnenstich, sideratio
  • σειριάω
    1) leuchten und brennen, von der Sonne; 2) an der σειρίασις leiden
  • σείρινος
    heiß, hitzig brennend, bes. von der Sonnen- und Sommerhitze; dah. σείρινα ἱμάτια, leichte Sommerkleider
  • σειριόεις
    εσσα, εν, voll Glut, Hitze
  • σειριό-καυτος
    von der Hitze der Sonne oder des Hundssterns verbrannt
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