216 Wörterbuch altgriechisch - deutsch

  • λῑμ-αγχέω
    durch Hunger entkräften, hungern lassen
  • λῑμ-αγχία
    ἡ, das Hungern, Hungernlassen
  • λῑμ-αγχικός
    ή, όν, lange hungernd, abgehungert
  • λῑμ-αγχόνη
    ἡ, u. λῑμ-αγχόνησις
    ἡ, u. λῑμ-αγχονία
    ἡ, Hunger, Hungerqual
  • λῑμαίνω
    hungern, Hunger. od. übh. Mangel leiden
  • λῑμαλέος
    abgehungert, mager
  • λιμεν-άρχης
    ὁ, Hafenaufseher
  • λιμεν-αρχία
    ἡ, das Amt des Hafenaufsehers
  • λιμενη-όχος
    ἄκρη, den Hafen innehabend, einschließend; λιμενήοχος, vom Hafen eingeschlossen, im Hafen befindlich
  • λιμενία
    ἡ, Beiname der Aphrodite, der Schutzgöttinn der Häfen
  • λιμενίζω
    einen Hafen bilden
  • λιμενίτης
    ὁ, im Hafen befindlich, am Hafen wohnend
  • λιμενο-ειδής
    ές, hasenähnlich
  • λιμενο-ποιϊκός
    ή, όν, den Hafenbau betreffend
  • λιμεν-ορμίτης
    ὁ, so heißt Priapus, als Schutzgott des Hafens
  • λιμενο-σκόπος
    ὁ, Hafenaufseher, -beschützer
  • λιμεν-ουργία
    ἡ, der Hafenbau
  • λιμενο-φυλακία
    ἡ, das Amt des Hafenwächters
  • λιμενο-φύλαξ
    ακος, ὁ, der Hafenwächter
  • λιμήν
    ένος, ὁ, Hafen, Bucht, von ὅρμος, der eigentlichen Anfurt im Innern des Hafens, unterschieden. Übertr., Sammelplatz, wo von allen Seiten etwas, wie im Hafen die Schiffe, zusammenkommt. Zufluchtsort, wie auch wir Hafen sagen
  • λῑμηρός
    hungrig, u. dah. dürftig, notleidend, kümmerlich
  • λιμηρός
    mit einem Hafen versehen
  • λιμνᾱ-γενής
    ές, in dem Sumpfe geboren
  • λιμνάζω
    zum Sumpf werden, einen Sumpf bilden; vom Blute: stagnieren. Auch trans., zu einem Sumpfe machen
  • λιμναῖον
    τό, ein Kraut
  • λιμναῖος
    im See, Sumpf lebend, wachsend; ὄρνιϑες λιμναῖοι, Wasservögel, im Ggstz der χερσαῖοι; die Frösche, λιμναῖα κρηνῶν τέκνα; κάστωρ. Auch φυτόν, Sumpfpflanze
  • λιμνασία
    ἡ, das Austreten u. Stehenbleiben des Meer- od. Flußwassers, Versumpfen
  • λίμνασμα
    τό, u. λιμνασμός
    ὁ, der Sumpf
  • λιμνεία
    ἡ, u. λίμνευσις
    ἡ, das Versumpfen
  • λίμνη
    ἡ, stehendes Wasser, der See, Teich; auch = Sumpf; auch ein künstlich gegrabenes Wasserbecken; auch die See, das Meer
  • λίμνηθεν
    aus der See
  • λιμνησία
    ἡ, und λιμνήσιον
    τό, eine Pflanze
  • λιμνῆστις
    ιδος, ἡ, ein Sumpfgewächs
  • λιμνίον
    τό, kleiner Teich
  • λιμνό-βιος
    im See, Sumpfe lebend
  • λιμνο-ειδής
    ές, sumpfähnlich
  • λιμνο-θάλασσα
    ἡ, ein vom ausgetretenen u. stehen gebliebenen Meerwasser gebildeter See oder Sumpf, aestuarium
  • λιμνο-μάχης
    bei den Spielen in den λίμναι Kämpfender
  • λιμν-όστρεον
    τό, die Auster, welche in eigenen Teichen am Meeresstrande gehalten wurde; im plur. auch die Austerbänke
  • λιμνο-σώματοι
    heißen die Aale, was wörtlich »sumpfleibig« hieße
  • λιμνο υργός
    in Seen, Sümpfen arbeitend
  • λιμνο-φυής
    δόναξ, im Sumpf gewachsen
  • λιμνο-χαρής
    ές, sich des Sumpfes freuend, gern darin lebend, als Froschname auch λιμνόχαρις geschrieben
  • λιμνόω
    zum Sumpf, Teich machen, pass. zum Teich, Sumpf werden
  • λιμν-ώδης
    sumpfartig, sumpfig
  • λῑμο-δοξέω
    nach Ruhm hungern
  • λῑμο-δοξία
    ἡ, Hunger nach Ruhm
  • λῑμο-θνής
    ῆτος, vor Hunger sterbend
  • λῑμο-κίμβιξ
    ικος, ein Knauser bis zum Hungern, Hungerleider
  • λῑμο-κόλαξ
    ακος, ὁ, Schmeichler aus Hunger
  • λῑμο-κτονέω
    durch Hunger töten, aushungern
  • λῑμο-κτονία
    ἡ, das Töten durch Hunger; die Hungerkur
  • λῑμο-κτόνος
    durch Hunger tötend
  • λῑμο-μαχέω
    mit dem Hunger kämpfen
  • λῑμό-ξηρος
    hungertrocken, hungerig
  • λῑμο-ποιός
    Hunger erregend
  • λῑμός
    ὁ, Mangel an Nahrung (λείπω), Hungersnot, Hunger; λιμῷ ϑανέειν, vor Hunger sterben. Auch = Heißhunger. Komisch = der Hungerleider
  • λῑμο-φορεύς
    ὁ, der Hungerbringer
  • λῑμό-ψωρος
    ὁ, Hungerkrätze, die bei Menschen u. Vieh aus Mangel od. Schlechtigkeit der Nahrungsmittel entsteht
  • λῑμ-ώδης
    ες, verhungert, hungrig; ὕπνος, wie bei einem Hungerleider; λιμῶδες ἐρυγγάνειν, vor Hunger aufstoßen
  • λῑμώσσω
    hungrig sein, hungern
  • λιν-αγέρτης
    ὁ, ins Netz versammelt
  • λιν-αγρέτης
    ὁ, im Netz gefangen
  • λιναῖος
    ἡ λιναία, Strick, Seil
  • (λινάω
    Fangnetze, Garn stellen, im Garne fangen
  • λίνδος
    ὁ, eine wohlriechende Pflanze
  • λινέα
    ἡ, das lat. linea
  • λίνεος
    u. λίνειος
    ῆ, οῦν, aus Flachs gemacht, leinen
  • λιν-εργής
    ές, aus Flachs gemacht, leinen
  • λινεύς
    ὁ, ein Meerfisch, mugil
  • λινεύω
    mit Garnen oder Netzen fangen
  • λινίδιον
    τό, leinener Faden
  • λινο-γενής
    ές, aus Flachs entstanden, gemacht
  • λινό-δετος
    u. λινό-δεσμος
    mit leinenen, flächsenen Stricken gebunden; χαλινοί, Ankertaue
  • λινό-δρῡς
    υος, ἡ, eine Pflanze
  • λινο-ερκής
    ές, in Netzen, Garnen eingeschlossen
  • λινό-ζευκτος
    mit flächsenen Fäden verbunden
  • λινόζωστις
    ἡ, eine Pflanze, Bingelkraut
  • λινο-θήρας
    ὁ, der Jäger mit den Netzen od. Garnen
  • λινο-θώρηξ
    ηκος, mit leinenem Harnisch
  • λινο-καλαμίς
    ίδος, ἡ, u. λινο-καλάμη
    ἡ, der Flachshalm, die Leinpflanze
  • λινο-κάρυξ
    υκος, ὁ, der Leinenherold, der Leinen zum Verkauf ausruft
  • λινό-κλωστος
    ἠλακάτη, Flachs spinnend; auch = aus Flachs gesponnen
  • λινό-κροκος
    von Flachs gewebt, leinen, φᾶρος, vom Segel
  • λίνον
    τό, der Flachs, die Leinpflanze; λίνου σπέρμα, Leinsamen; alles aus der Leinpflanze Gemachte, z. B. der flächsene, leinene Faden, Zwirn, z. B. die Angelschnur; bes. der Schicksals-, Lebensfaden, den die Schicksalsgöttinnen dem Menschen spinnen; daher ὑπὲρ τὸ λίνον, gegen das Geschick. Auch das aus Fäden geflochtene Fangnetz der Fischer; auch vom Jagdnetze; das aus leinenen Fäden Bereitete, Leinwand, ein leinenes Tuch, leinenes Gewand; auch Segeltuch. Sprichwörtlich οὐ λίνον λίνῳ συνάπτεις, Schwaches mit Schwachem verknüpfen
  • λινό-πεπλος
    mit linnenem Gewand
  • λινό-πλεκτος
    aus Flachs geflochten
  • λινό-πληκτος
    netzschen, von Tieren, die einmal aus dem Netz entschlüpft und daher scheu sind
  • λινο-πλήξ
    ῆγος, vom Netz getroffen, zunächst vom Fische, der, im Netz eingeschlossen u. gefangen, sich ängstlich hin u. her wirft; übertr. von Menschen, = φρενοπλήξ, in leidenschaftlicher, wütender Bewegung
  • λινο-πλόκος
    Netze flechtend, strickend
  • λινο-πλύνας
    ὁ, der Garne oder Netze wäscht
  • λινο-ποιός
    Leinwand machend, webend
  • λινο-πόροι αὖραι
    durch die Segel streichende Winde
  • λιν-οπτάομαι
    u. λιν-οπτάζω
    auf das Netz Acht geben, ob sich etwas fängt
  • λινό-πτερος
    u. λινο-πτέρυξ
    υγος, mit leinenen Flügeln, ναυτίλων ὀχήματα, d. i. mit Segeln
  • λιν-όπτης
    ὁ, eigtl. der am Netze acht gibt, ob sich etwas darin fängt, u. übh. der auf etwas aufpaßt
  • λινοῤ-ῥαφής
    ές, von Leinwand zusammengenäht, oder mit Stricken zusammengefügt; δόμος, von einem ägyptischen Schiffe; aktivisch, ἀλιῆες, die Netze zusammenfügend
  • λίνος
    ὁ, ein Gesang, entweder von Linos erfunden oder auf ihn gedichtet, von einem Knaben, der bei der Weinlese zur Cither singt, λίνον δ' ὑπὸ καλὸν ἄειδεν, er sang den Linnsgesang dazu, wo andere λίνον für die aus Garn gemachte Saite erkl., er sang zu den Saiten; ein Trauergesang, ursprünglich auf Linos' Tod, in eigentümlicher, sehr kenntlicher Weise
  • λινό-σαρκος
    mit zartem (wie Flachs) Fleisch, zart, weich
  • λινό-σπαρτον
    τό, eine Pflanze, die wie Flachs benutzt wird
  • λινό-σπερμον
    u. λινό-σπερμα
    ατος, τό, Leinsamen
  • λινο-στασία
    ἡ, das Aufstellen des Netzes zum Jagen, das Jagen mit Stellnetzen
  • λινο-στατέω
    Netze zur Jagd aufstellen, mit Netzen jagen
  • λινο-στολία
    ἡ, das Tragen leinener Kleider, bei den Isispriestern erwähnt
  • λινό-στολος
    in Leinwand gekleidet
  • λινο-στρόφος
    Flachs drehend
  • λινόστροφος
    aus Flachs gedreht, geflochten
  • λινο-τειχής
    ές, mit Mauern von Leinwand
  • λινο-τόμος
    Fäden zerschneidend, von Taschenspielern, welche Fäden zerschneiden u. sie dann wieder ganz vorzeigen
  • λιν-οῦλκος
    aus Flachs gezogen, gesponnen
  • λιν-ουργεῖον
    τό, Werkstatt der Leinweber
  • λιν-ουργέω
    Flachs bearbeiten, bauen
  • λιν-ουργία
    ἡ, Bearbeitung des Flachses
  • λιν-ουργός
    Flachs bearbeitend, Leinwand webend
  • λινο-υφεῖον
    τό, oder λινυφεῖον
    τό, die Werkstatt des Leinwebers
  • λινο-υφής
    ές, aus Flachs gewebt
  • λινό-ϋφος
    Leinwand webend
  • λιν-οῦχος
    Netze habend, mit Netzen fischend
  • λινο-φθόρος
    Leinwand vernichtend, λινοφϑόροι δ' ὑφασμάτων λακίδες, die leinenen Kleider zerreißend
  • λινο-χίτων
    ωνος, mit leinenem Unterkleide
  • λινό-χλαινος
    mit leinenem Oberkleide
  • λινόω
    mit einem leinenen Faden binden
  • λιντήρ
    ῆρος, ὁ, das lat. linter
  • λιν-ῳδία
    ἡ, Linosgesang
  • λίνωσις
    ἡ, das Binden mit einem leinenen Faden
  • λίξις ἡ, das Lecken
  • λίπα
    λίπ' ἄλειψεν, mit Olivenöl salben; τὸ λίπα, die Fettigkeit, Öl; adj. von ἐλάα, also Olivenöl, um es von tierischem Fett zu unterscheiden
  • λιπαίνω
    u. λιπάζω
    fett machen, düngen, χώραν ὕδασιν, von einem Flusse; mit Fett einschmieren, einsalben; χεῖρα λιπηνάμενος, seine Hand gesalbt habend
  • λίπανσις
    ἡ, das Fettmachen, die Fettigkeit
  • λιπαντικός
    salbend
  • λιπαρ-άμπυξ
    υκος, mit glänzendem Stirnbande, Mnemosyne; komisch von einer Brühe
  • λιπαρ-αυγής
    ές, hell glänzend, leuchtend
  • λῑπαρέω
    beharren, ausharren, verbleiben; c. dat., bei etwas beharren; c. partic., ἐλιπάρεε ἱστορέων, er erzählte weiter, beharrlich, unablässig; bes. beharrlich bitten, unablässig flehen
  • λῑπαρής
    ές, anhaltend, beharrlich, ausdauernd, unablässig; πυρετός, anhaltendes Fieber; bes. vom unablässigen Bitten, Flehen; σε λιπαρεῖ προὔστην χερί, mit der zum Gebet od. Dienst bes Gottes nie ermüdenden Hand. Adv., λιπαρῶς ἔχειν, auf etwas bestehen; ἀκούειν, mit Bezug auf anhaltendes, inbrünstiges Flehen
  • λῑπάρησις
    ἡ, das inbrünstige Flehen
  • λῑπαρία
    ἡ, Beharrlichkeit, Ausdauer; bes. von anhaltendem, inbrünstigem Flehen
  • λιπαρία
    ἡ, die Fettigkeit
  • λιπαρο-βῶλαξ
    ακος, fettschollig
  • λιπαρό-γειος
    mit fetter Erde, fettem Boden
  • λιπαρό-ζωνος
    mit glänzendem Gürtel
  • λιπαρό-θρονος
    mit glänzendem Sitze, ἐσχάραι, wo man beim Opferaltar auch den vom Fett der Opfer triefenden Sitz erklären kann
  • λιπαρο-κρήδεμνος
    mit glänzender Hauptbinde
  • λιπαρ-όμματος
    mit glänzenden Augen
  • λιπαρο-πλόκαμος
    mit glänzenden Locken; κεφαλή, wobei man auch an Salben denken kann
  • λιπαρο-ποιέω
    fett machen
  • λιπαρο-ποιός
    fettmachend
  • λιπαρός
    fett, fettig, mit Öl od. Salbe bestrichen, gesalbt, wie λιπαροὶ κεφαλὰς καὶ καλὰ πρόςωπα zu nehmen, denn man salbte sich besonders das Haar; λουσάμενος λιπαρὸς χωρῶν ἐκ βαλανείου, gesalbt, wie auch die Ringer sich salbten. Übertr. vom glänzenden, kräftigen, gesunden Aussehen des menschlichen Leibes u. der einzelnen Glieder, strotzend, frisch, wohlgenährt; gew. von Männern, wo nicht an Salben zu denken ist, sondern an die pralle, nicht gerunzelte Haut, die von kräftiger Gesundheit zeugt; auch von den Füßen der Hera u. der Themis, die glänzend weißen; στῆϑος λιπαρόν, ist aber wohl mehr eine fette Brust; τὰ ϑηρία λιπαρὰ ἐφαίνετο, stattlich, wohlgenährt. Dann auch von glänzenden, glücklichen Lebenszuständen, γῆρας, ein behagliches Alter, das an nichts Mangel leidet; von Sachen, λιπαρὴ καλύπτρη, glänzend, kostbar; auch übertr. von stattlichen, prächtigen Burgmauern; λιπαρὰς ϑέμιστας τελεῖν, reichliche Gebühren entrichten; χοροί, stattliche Reigen. Vom Boden: fett, fruchtbar, ergiebig, übh. reich, gesegnet u. sonst von Städten, bes. von Athen (wo man auch an den in Attika einheimischen Olivenbaum gedacht hat). Λιπαροῖς χεύμασι, reichlich. Adv. λιπαρῶς, z. B. χωρεῖν ἐπὶ δεῖπνον, wohlgesalbt
  • λιπαρο-στέλεχος
    mit fettem Stamme (von der Fichte)
  • λιπαρότης
    ητος, ἡ, das Fettsein, die Fettigkeit; auch ὀμμάτων, Glanz
  • λιπαρό-χροος
    mit glänzender Haut
  • λιπαρ-ώψ
    ῶπος, mit glänzendem, feistem Gesichte, Ansehen
  • λίπασμα
    τό, das Fettmachende, Fett; Salbe; ὀφϑαλμῶν λ. nannte Epikur die Träne
  • λιπασμός
    ὁ, das Fettmachen, Mästen, auch Düngen des Landes
  • λιπ-αυγέω
    erblinden
  • λιπ-αυγής
    ές, ohne Licht, dunkel; blind
  • λιπάω
    fett sein; von Menschen; auch = mit Fett bereitet, gesalbt; χεῖρας λιπώσας, glänzende
  • λιπ-έλαιον
    τό, fettes Öl
  • λιπ-εργάτης
    ὁ, der seine Arbeit verläßt
  • λιπερνέω od. λιφερνέω
    verlassen, unglücklich sein
  • λιπερνής
    ές, u. λιπερνήτης
    ὁ, ohne Haus u. Hof, ohne Obdach, wie ein Flüchtling verlassen u. unglücklich
  • λιπες-ήνωρ
    ορος, den Mann verlassend
  • λιπό-βιος
    den das Leben verlassen hat, tot
  • λιπο-βλέφαρος
    von den Augenlidern, Augen verlassen, blind
  • λιπό-γαμος
    die Ehe verlassend
  • λιπό-γληνος
    ohne Augapfel od. Augenstern, blind
  • λιπό-γλωσσος
    ohne Zunge
  • λιπό-γυιος
    der Glieder, oder des Gebrauchs der Glieder beraubt, bes. lahm
  • λιπο-δερμέω
    beschnitten sein
  • λιπόεις
    εσσα, εν, fett
  • λιπό-ζυγος
    der das Joch, Gespann verlassen hat, einzeln
  • λιπό-θριξ
    -τριχος, dem das Haar ausgeht, ohne Haar
  • λιπό-θροος
    den die Stimme verlassen hat, stumm
  • λιπο-θῡμία
    ἡ, die Ohnmacht
  • λιπο-κτέανος
    ohne Vermögen, arm
  • λιπό-κωπος
    ohne Griff
  • λιπο-μαρτυρίου
    Klage gegen den Zeugen, der sich auf die Vorladung nicht stellt, obwohl er Zeugnis abzulegen versprochen hatte
  • λιπό-μαστος
    die Mutterbrust verlassend, entwöhnt, Sp.
  • λιπο-μήτωρ
    ορος, den die Mutter verläßt oder verlassen hat
  • λιπό-ναυς u. λιπόνᾱς
    das Schiff verlassend
  • λιπο-ναύτης
    ὁ, der die Schiffe verläßt
  • λιπο-ναυτίου δίκη
    wegen Verlassens des Schiffes
  • λιπό-παις
    -παιδος, von Kindern verlassen, kinderlos
  • λιπό-πατρις
    ιδος, das Vaterland verlassend, im Stich lassend. Auch λωτοφάγων γλυκερὴν λιπόπατριν ἐδωδήν, die macht, daß man das Vaterland im Stich läßt, vergißt
  • λιπο-πάτωρ
    ορος, den Vater verlassend
  • λιπό-πνοος
    den der Atem verlassen hat, atemlos, ohnmächtig oder tot. Auch vom Hades
  • λιπο-πτόλεμος
    der den Krieg verlassen, aufgegeben hat
  • λιπό-πτολις
    ιος, die Stadt verlassend
  • λιπόῤ-ῥῑνος
    1) ohne Haut. 2) mit fettiger od. glänzender Haut, vom Salamander
  • λίπος
    τό, Fett, Fettigkeit, sowohl tierisches, Schmalz, Talg als vegetabilisches Öl; auch Salböl. Λ. αἵματος, von frischem Blut eines Getöteten
  • λιπο-σαρκέω
    von Fleisch verlassen, mager werden
  • λιπο-σαρκής
    ές, u. λιπό-σαρκος
    von Fleisch verlassen, mager
  • λιπο-σθενής
    ές, von Kraft verlassen, kraftlos
  • λιπό-σκιος
    schattenlos, dah. hell, deutlich
  • λιπο-στέφανος
    den Kranz verlassend, φύλλον, ein aus dem Kranze fallendes Blatt
  • λιπο-στρατίου δίκη
    Klage gegen einen, der sich seiner Kriegspflicht entzogen hat
  • λιπο-ταξία
    ἡ, das Verlassen von Reih u. Glied, Ausreißen
  • λιπο-ταξίου δίκη
    Klage wegen des Ausreißens
  • λίπ-ουρος
    schwanzlos
  • λιπο-φεγγής
    ές, ohne Glanz, ohne Licht, dunkel
  • λιπό-φθογγος
    stumm
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