210 Wörterbuch altgriechisch - deutsch

  • λᾱϊ-βολία
    ἡ, das Steinigen
  • λᾶϊγξ
    ιγγος, ἡ, Steinchen
  • λαῖδος
    τό, leichtes, dünnes Kleid
  • λαιδρός
    dreist, keck, unverschämt
  • λᾱΐζω
    ein Laie sein
  • λαικάζω
    huren; in allgemeiner Bdtg: betrügen
  • λαικάς
    άδος, ἡ, die Hure
  • λαικαστής
    ὁ, der Hurer
  • λαικάτη
    ἡ (λαός), Volksversammlung in dorischen Städten
  • λᾱϊκός
    zu dem Volke gehörig, aus dem Volke, gemein; der Ungeweihte, im Ggstz des Priesters, der Laie
  • λᾱϊκόω
    gemein machen, entweihen
  • λαιλαπέω
    stürmen, mit einem Sturme fortreißen
  • λαιλαπο-ειδής
    ές, stürmisch, durch Stürme aufgeregt
  • λαῖλαψ
    απος, ἡ, Sturmwind mit Regen od. dickem Gewölk, der alles in Finsternis einhüllt; ein von unten nach oben streichender Wirbelwind
  • λαιμαργέω
    gefräßig sein
  • λαιμαργία
    ἡ, Gefräßigkeit
  • λαίμ-αργος
    mit der Kehle tätig, in schneller Bewegung, gierig, gefräßig, von Tieren
  • λαιμαργότης
    ητος, ἡ, die Gefräßigkeit
  • λαιμάσσω
    u. λαιμάω
    gierig verschlingen, fressen
  • λαιμητόμος
    die Kehle abschneidend
  • λαιμίζω
    abkehlen, schlachten
  • λαιμο-δακής
    ές, die Kehle beißend, im Schlunde festhaftend
  • λαιμο-πέδη
    ἡ, Halsfessel, a) Schlinge zum Vogelfang; b) Halsband der Hunde
  • λαιμό-ρυτος
    σφαγή, aus der Kehle strömend
  • λαιμός
    ὁ, Kehle, Schlund, Gurgel; auch von Tieren; von Gefäßen
  • λαιμό-τμητον
    κάρα, abgekehlt, abgeschnitten. Aber λαιμότμητ' ἄχη, = die Kehle zusammenschnürend
  • λαιμο-τομέω
    die Kehle abschneiden, μῆλα, abkehlen; ἑαυτόν, sich den Hals abschneiden
  • λαιμο-τόμος
    die Kehle abschneidend. Aber λαιμότομος, mit abgeschnittener Kehle; Γοργοῦς λαιμοτόμων ἀπὸ σταλαγμῶν, die Tropfen von dem abgeschnittenen Haupte der Gorgo
  • λάϊνος
    von Stein, steinern; ἦ τέ κεν ἤδη λάϊνον ἕσσο χιτῶνα, du hättest ein steinern Kleid angezogen, d. i. du wärest gesteinigt worden; auch wie bei uns übertr. für hartherzig
  • λάϊνος γῆ
    Saatfeld
  • λαῖον
    τό, Saatfeld. Auch Sichel
  • λαιός
    laevus, links, λαιᾶς δὲ χειρός, linker Hand
  • λάϊος
    ὁ, ein drosselähnlicher Vogel
  • λαιο-τομέω
    ein Saatfeld (λαῖον) schneiden
  • λαισήϊον
    τό, eine Art Schild, Tartsche, von ἀσπίς unterschieden
  • λαίσ-καπρος
    sehr geil
  • λαι-σποδίας
    ὁ, sehr geil, wollüstig; auch Name eines Atheners, der einen Fehler am Fuße hatte mit Anspielung auf λαιός und πούς
  • λαῖτμα
    τό, der Meeresschlund, die Tiefe
  • λάϊτος
    vom Volk, das Volk betreffend, öffentlich
  • λαῖφος
    τό, schlechtes, lumpiges Kleid. Übh. Tuch, bes. Segeltuch
  • λαιψηρό-δρομος
    schnell laufend
  • λαιψηρο-κέλευθος
    schnell gehend
  • λαιψηρός
    1) schnell, schnellfüßig; von Winden
  • λακάζω
    rufen, schreien
  • λακάθη
    ἡ, eine Baumart, wahrscheinlich eine Ulmenart
  • λάκαινα
    ἡ, ein lakonisches Trinkgefäß
  • λάκαφθον
    τό, eine gewürzige Baumrinde, die zur Bereitung des ägyptischen κῦφι gebraucht ward
  • λᾱκεδών
    όνος, ἡ, Stimme
  • λακερο-λογία
    ἡ, Geschwätzigkeit, bes. Schmähsucht
  • λακερός
    lärmend, geschwätzig; λακερόν, εἰκαῖον, schlecht, etwa wie lacer, zerrissen, zerlumpt
  • λακέρυζος
    geschwätzig, schwatzhaft; so heißt bes. die Krähe, die krächzende, μεγάλα κράζουσα; κύων, der bellende Hund
  • λακερύζω
    lärmen, Geräusch machen
  • λακέτᾱς
    ὁ, die Tönende, so heißt die Cicade
  • λακίζω
    u. λακιδόω
    zerreißen, zersetzen; λακιστός, zerrissen
  • λακίς
    ίδος, ἡ, Fetzen, Lappen, Lumpen; das Zerreißen. Auch von Schiffstrümmern; Erdriß
  • λάκισμα
    τό, das Abgerissene, der Fetzen
  • λακκαῖος
    aus der Cisterne, ὕδωρ, Cisternenwasser
  • λακκίζω
    graben, mästen
  • λακκόπεδον
    τό, der Hodensack
  • λακκό-πλουτος
    ὁ, so hieß Kallias, der bekannte reiche Athener, weil er seinen Reichtum in einem Brunnen od. einer Cisterne (λάκκος) gefunden haben sollte, wo ihn ein Perser nach der Schlacht von Salamis versenkt hatte; übh. ein sehr reicher Mann
  • λακκο-ποιός
    Gruben, Cisternen machend
  • λάκκος
    ὁ, Vertiefung, Loch, Grube; Teiche zum Halten von Wasservögeln; bes. eine Grube zum Auffangen des Regenwassers, Cisterne, od. zur Aufbewahrung anderer Dinge, z. B. von Öl und Wein; eine Art Keller
  • λακκ-οσχέας
    ὁ, der einen großen, hängenden Hodensack (ὀσχέα) hat
  • λακκ-ώδης
    ες, grubenartig, γῆ, zum Anlegen von Gruben geeignet
  • λάκος
    ὁ, Geräusch, Lärm
  • λακ-πατέω
    mit Füßen treten
  • λακτίζω
    mit der Ferse stoßen, mit dem Fuße ausschlagen; zappeln; von den Pferden: ausschlagen; von den mit dem Stachel angetriebenen und dagegen ausschlagenden Tieren ist das sprichwörtliche πρὸς κέντρον λακτίζειν, »gegen den Stachel läken« genommen, von törichtem u. vergeblichem Widerstreben. Übh. von heftigen Bewegungen, φλὸξ αἰϑέρα λακτίζοισα καπνῷ, die mit Dampf zum Himmel schlagende Flamme; κραδία φόβῳ φρένα λακτίζει, das Herz schlägt vor Furcht gegen das Zwerchfell. Übh. schlagen, misshandeln; übertr., ἀνδρὶ λακτίζοντι μέγαν Δίκας βωμόν, der gegen den Altar schlägt, ihn frech zertritt od. verhöhnt
  • λακτικός
    zum Ausschlagen, Stoßen mit der Ferse gehörig, ἡ λακτική, sc. τέχνη, im Ggstz der πυκτική, eine besondere Kunst des Ringens
  • λάκτις
    ιος, ἡ, Keule zum Stampfen, Zerstoßen
  • λάκτισμα
    τό, der Stoß, Schlag mit der Ferse; übertr., δείπνου, die Schmach des Mahles
  • λακτισμός
    ὁ, das mit dem Fuße Ausschlagen
  • λακτιστής
    ὁ, der mit dem Fuße Ausschlagende, mit der Ferse Stoßende; ληνοῦ, der Kelterer
  • λακτιστικός
    gern mit den Füßen ausschlagend
  • λακωνίζω
    1) den Lakonen spielen, den Lacedämoniern in Lebensart, Kleidung, Sitten nachahmen, was oft in ein äußeres Nachäffen der roheren Form ausartete; bes. auch lakonisch, kurz, kräftig u. schlagend sprechen. 2) es mit den Lacedämoniern halten, von ihrer Partei sein
  • λακωνισμός
    ὁ, lakonische Sitte und Lebensweise, bes. kräftige Kürze im Ausdruck, die man an den Lacedämoniern rühmte. Das Parteinehmen für die Lacedämonier
  • λακωνιστής
    ὁ, einer, der es mit den Lacedämoniern hält, für sie Partei nimmt; der den Lakoniern in ihrer Lebensweise, Tracht und vgl. nachahmt
  • λακωνο-μανέω
    eine übertriebene Vorliebe für die Lacedämonier haben und diese im Äußern zur Schau tragen
  • λαλαγέω
    schwatzen, plaudern; von Vögeln; vom Wiederhall
  • λαλαγή
    ἡ, Geschwätz, Geschrei; von einem Fische
  • λαλάγημα
    τό, Geschwätz, Geschrei, von der Pauke
  • λαλαγητής
    ὁ, der Schwätzer
  • λαλάζω
    schwatzen, plaudern; von den plätschernden od. rauschenden Wellen des Meeres
  • λάλαξ
    αγος, ὁ, der Schwätzer, Schreier, vom laut quakenden grünen Wasserfrosch; Geschwätz
  • λαλέω
    (lallen) viel reden, schwatzen, auch von unartikuliertem, undeutlichem Schreien; doch tritt diese Nebenbdtg auch so zurück, daß es bes. bei Dichtern dem λέγειν nahe steht, »sprechen«, die bloße Tätigkeit des Mundes u. der Zunge bedeutend; vom Kinde; τινί, mit einem sprechen. Bei den Dichtern auch wie λαλαγέω, von den Vögeln. Von Instrumenten; geradezu = singen. Vom Wiederhall
  • λάλη
    ἡ, Geschwätz
  • λάληθρος
    ον, geschwätzig
  • λάλημα
    τό, das Geschwätz, auch = Geräusch. Als Schmähwort, der Schwätzer; von Frauen
  • λάλησις
    ἡ, das Schwatzen
  • λαλητικός
    zum Schwatzen geschickt, schwatzhaft
  • λαλητός
    der sprechen kann
  • λαλητρίς
    ίδος, ἡ die Schwätzerin
  • λαλιά
    ἡ, Geschwätz, Gerede; auch = Schwatzhaftigkeit; auch übh. Rede, Gespräch
  • λάλλη
    ἡ, ein Kiesel, den das Wasser bespült
  • λαλο-βαρυ-παραμελο-ρυθμο-βάτας
    geschwätzig, lästig und den Rhythmus überschreitend
  • λάλος
    ον, geschwätzig, plauderhaft; übh. = sprechend, ἐγὼ γὰρ λάλος οὐκ ἀνδριὰς (stumm wie eine Bildsäule) εἶναι βούλομαι; τὸ λάλον, die Geschwätzigkeit. Auch act., λάλον Φοίβου ὕδωρ, das beredt macht
  • λά-μαχος
    sehr streitbar, sehr kampflustig
  • λάμβα
    ἡ, ein großer Meerfisch
  • λαμβάνω
    nehmen, sowohl freiwillig Gegebenes, als mit Gewalt; 1) fassen, anfassen, ergreifen; oft steht neben dem accus. od. auch allein ein genit., den Teil ausdrückend, der angefaßt wird; τὴν πτέρυγος λάβεν, d. i. er faßte den Vogel am Flügel; γούνων λαβὼν κούρην, die Jungfrau an den Knieen umfassend, wie es Schutzflehende tun; auch ἀγκὰς λαβέτην ἀλλήλων, sie faßten sich einander mit den Armen. Häufiger mit dem bloßen accus., ergreifen, fassen. Auch ἄγραν ποσίν, ergreifen, erreichen. Bes. auch im feindlichen Sinne: ergreifen, packen; auch = Beute machen, rauben; erwischen, ertappen über der Tat; auch pass., δρῶσ' ἐλήφϑης, du wurdest bei der Tat ertappt; im guten Sinne: antreffen, erfinden. Von der Gottheit: einen ergreifen, ihn begeistern. Auch von Gemütszuständen, wie von Zuständen des Leibes, bes. krankhaften; Ἀτρείωνα δ' ἔπειτα χόλος λάβε, Wut, Zorn erfaßte ihn. Aber auch umgekehrt, wie bei uns 'Mut fassen'; bes. ἐλπίδα, Hoffnung fassen. Übertr., mit dem Geist erfassen, begreifen; νόῳ λαβὼν καὶ τοῦτο, im Geiste überlegend. Dah. übh. erfassen, wie bildlich, τὸν ϑηρεύοντα τότε μὲν ἐπιστήμην λαβόντα; λαμβάνειν πρὸ ὀφϑαλμῶν, sich vor Augen stellen, betrachten. 2) allgemeine Bdtg einnehmen, erreichen, erlangen, wonach man strebt, κλέος λαβεῖν, Ruhm erwerben; Ertrag, Frucht, Nutzen ziehen von etwas; τὴν Ἴδην ἐς ἀριστερὴν χέρα, das Idagebirge auf die linke Hand bekommen, so marschieren, daß das Gebirge links liegen bleibt. Auch geradezu kaufen. 3) freundlich, gastlich aufnehmen. 4) bei den Dialektikern, annehmen für etwas, als ausgemacht annehmen. Dah. = erklären, bestimmen; aufnehmen, ἐν χάριτι καὶ δωρεᾷ, als Geschenk mit Dank. Auch = eine Stelle eines Schriftwerkes auslegen, erklären. 5) annehmen, nehmen, was gegeben wird; ὅρκον παρά τινος, einem einen Eid abnehmen; λαμβάνειν τὴν ϑυγατέρα, die Tochter zur Frau nehmen; ἐσϑῆτα, ein Kleid anlegen; ὄνομα, einen Namen annehmen, erhalten; λαμβάνειν τινὰ πίστι καὶ ὁρκίοισι, einen in Eid und Pflicht nehmen; δίκην, Strafe empfangen, erleiden; auch τὴν ἀξίαν, sc. δίκην, die verdiente Strafe erleiden; κακὸν λαβεῖν, Schaden leiden; τοιαῦτ' ὀνείδη, leiden; im Ggstz genießen. Von der Frau empfangen. In sich aufnehmen, fassen, enthalten; sich an etwas halten, anfassen; καιροῦ, die Gelegenheit benutzen; εἴ τίς σου λαβόμενος εἰς τὸ δεσμωτήριον ἀπαγάγοι, dich ergreift u. fortführt; auch = sich an j-n halten, ihn tadeln; λαβέσϑαι ἑαυτοῦ, an sich halten, sich zurückhalten; λαβὼν κύσε χεῖρα, er nahm die Hand u. küßte sie
  • λάμβδα
    τό, der Name des elften Buchstaben des griechischen Alphabets
  • λαμβδακισμός
    ὁ, zu häufiger Gebrauch des Lambda
  • λαμβδο-ειδής
    ές, die Naht der menschlichen Hirnschale; auch διά-γραμμα, von der Ähnlichkeit mit dem Buchstaben Λ
  • λάμια
    τά, Erdschlünde
  • λαμία
    ἡ, ein großer gefräßiger Meerfisch. Übertr., Gefräßigkeit; gespenstisches Schreckbild für Kinder Λάμια
  • λάμνα
    ἡ, ein großer Meerfisch
  • λᾱμ-όπτης
    ὁ, der Triefäugige
  • λαμός
    ὁ, Schlund, Höhle
  • λαμπαδ-αρχέω
    ein Lampadarch sein
  • λαμπαδ-αρχία
    ἡ, Aufsicht über den Fackellauf in Athen, ein Teil der Gymnasiarchie, neben der Choregie als eine Liturgie genannt
  • λαμπάδ-αρχος
    ὁ, der Aufseher über den Fackellauf (s. λαμπάς) in Athen, eine Liturgie
  • λαμπαδεύω
    zur Fackel machen, als Fackel brauchen
  • λαμπαδη-δρομία
    ἡ, der Fackellauf, ein Wettrennen mit Fackeln, welche an den Schildern der Wettläufer auf einem Lichtträger angebracht waren, wobei es darauf ankam, am schnellsten zu laufen u. zugleich die Fackeln brennend zu erhalten; in Athen wurden solche an den Festen der Athene u. Artemis, des Hephästus, Pan u. Prometheus gehalten
  • λαμπαδη-κόμος
    der die Fackeln besorgt
  • λαμπαδη-φορέω
    die Fackeln tragen
  • λαμπαδη-φορία
    ἡ, das Fackeltragen, eine Art Fackellauf
  • λαμπαδη-φόρος
    fackeltragend; der im Fackelwettlauf gesiegt hatte
  • λαμπαδίας
    ὁ, der Fackelträger, eine Art Komet; Stern Aldebaran
  • λαμπαδίζω
    die Fackel halten u. damit einen Wettlauf halten
  • λαμπαδικός
    zur Fackel gehörig, ἀγών, Fackellauf
  • λαμπαδιο-δρομέω
    einen Fackellauf halten
  • λαμπάδιον
    τό, eine kleine Fackel; Binde, Verband. Eine Art Haarflechte, welche die thebanischen Frauen auf dem Wirbel trugen; eine komische Maske
  • λαμπαδιστής
    Fackelträger. Auch ἀγῶνες, Fackelwettlauf
  • λαμπαδο-δρομικὸς ἀγών
    Wettlauf mit Fackeln
  • λαμπαδόεις
    εσσα, εν, mit Fackeln, Fackeln tragend, Demeter
  • λαμπαδο υχέω
    eine Fackel halten
  • λαμπαδο ῦχος
    eine Fackel haltend, tragend, ἁμέρα, vom Hochzeitstage; ἀγών, Fackelwettlauf
  • λαμπαδο-φανῶς
    wie Fackeln scheinend
  • λαμπάς
    άδος, ἡ, 1) die Fachel, Leuchte. Bes. ein mit der Fackel gegebenes Feuerzeichen. 2) der Fackellauf. 3) übertr. von der Sonne; vom Blitz. Auch ein fackelähnliches Feuerzeichen am Himmel. Von der Öllampe; auch adjectivisch, λαμπάσιν ἀκταῖς, fackelhell
  • λαμπετάω
    leuchten
  • λαμπέτης
    ὁ, der Leuchtende
  • λάμπη
    ἡ, Schaum u. Unreinigkeit auf der Oberfläche des Wassers, übh. Schmutz, der sich auf der Oberfläche ansetzt, wie Kahm auf dem Weine; ἀνήλιος λάμπα, Bezeichnung der nie durch die Sonne erhellten, dumpfen, modrigen Unterwelt
  • λαμπηδών
    όνος, ἡ, das Glänzen, Strahlen
  • λαμπήνη
    ἡ, eine Art bedeckter Wagen
  • λαμπηρός
    kahmig, schaumig
  • λαμπίας
    ὁ, der Leuchtende, ἥλιος
  • λαμπ-ουρίς
    ίδος, ἡ, am Schwanze leuchtend, so heißt das Johanniswürmchen, weil es mit seinem Hinterteile leuchtet. Beiname des Fuchses und so vom Sisyphus und Odysseus
  • λάμπ-ουρος
    mit leuchtendem Schwanze, entweder mit brandrotem od. glänzend weißem Schwanze, vom Hunde
  • λαμπρ-αυγής
    ές, hellglänzend
  • λαμπρ-ειμονέω
    glänzende, weiße Kleider tragen
  • λαμπρ-ειμονία
    ἡ, das Tragen glänzender, weißer Kleider
  • λαμπρ-είμων
    ον, in glänzenden, weißen Kleidern
  • λαμπρίζομαι
    glänzend gemacht, geputzt werden
  • λαμπρό-βιος
    glänzend lebend
  • λαμπρο-ειδής
    ές, glänzend
  • λαμπρό-ζωνος
    mit glänzendem Gürtel
  • λαμπρο-λογέω
    glänzend, prunkend sprechen
  • λαμπρό-πους
    ποδος, mit glänzenden Füßen
  • λαμπρός
    1) leuchtend, glänzend, meist vom Glanz der Himmelskörper u. des Erzes; ἦν σελήνη λαμπρά, heller Mondschein; κάλλος, strahlende Schönheit; vom Auge. Von allen glänzenden Farben, besonders = weiß, rein; von der toga candida; von prächtigen Kleidern. Auch von der Stimme: helltönend, laut; übertr., hell, einleuchtend; λαμπρὰ συμβαίνει, glänzend trifft es ein; so kann man auch fassen γεγενημένης τῆς νίκης λαμπρᾶς ἤδη, da der Sieg entschieden war. 2) rein u. unvermischt, vom Wasser: klar; dah. kräftig, frisch; μάχη λαμπρά, heftige Schlacht. 3) oft von Menschen, teils = durch Tatenglanz hervorleuchtend, berühmt, angesehen; teils durch Aufwand od. Lebensweise, prachtliebend, freigebig, splendid. Auch τῶν διϑυράμβων τὰ λαμπρά, prunkvoll. Adv. λαμπρῶς, glänzend, prächtig; heftig
  • λαμπρότης
    ητος, ἡ, Glanz; Ruhm, Ansehen; Glanz u. Pracht im Aufwande; auch Glanz der Rede; von der Stimme; ψυχῆς, Seelengröße
  • λαμπρό-τοξος
    mit glänzendem Bogen
  • λαμπρο-φαής
    ές, hellglänzend
  • λαμπρ-όφθαλμος
    helläugig
  • λαμπρο-φορία
    ἡ, das Tragen glänzender, weißer Kleider
  • λαμπρο-φόρος
    glänzende, weiße Kleider tragend
  • λαμπρο-φωνέω
    eine helle, deutliche Stimme haben
  • λαμπρο-φωνία
    ἡ, helle, laute Stimme des Herolds
  • λαμπρό-φωνος
    mit heller, lauter Stimme
  • λαμπρό-ψῡχος von glänzender, erhabener Seele
  • λαμπρυντής
    ὁ, sich im Glanz und Prunk zeigend, ἵππος, ein sich brüstendes Prunkpferd
  • λαμπρυντικός
    hell, klar machend
  • λαμπρύνω
    hell, glänzend machen, putzen, polieren; ἐλαμπρύνοντο τὰς ἀσπίδας, sie putzten ihre Schilde; ἀντὶ γὰρ τυφλοῦ ἐξωμμάτωται καὶ λελάμπρυνται κόρας, die Augen sind ihm hell u. klar geworden; u. übertr., εὕδουσα γὰρ φρὴν ὄμμασιν λαμπρύνεται, der Geist ist helles Blickes im Schlafe; sich prunkend im Glanze zeigen, sich brüsten; sich durch Prachtliebe hervortun, freigebig sein; übh. sich hervortun. Auch vom Stil: glänzend, schön sprechen
  • λάμπρυσμα
    τό, Schmuck. Auch: ein glänzender Körper
  • λαμπτήρ
    ῆρος, ὁ, Leuchter; in der ältesten Zeit eine Art Feuergeschirr, auf welches man dürres Holz u. Kiehn häufte u. zur Erleuchtung des Gemaches anzündete. Später Leuchter; Fackel; νυκτός, das Fackelzeichen; Laterne. Übertr., ἕσπεροι λαμπτῆρες οὐκέτ' ᾖϑον, von den Sternen
  • λαμπτήρια
    τά, ein Fackelfest, dem Dionysus λαμπτήρ zu Ehren gefeiert
  • λαμπτηρο-κλέπτης
    ὁ, der Lichtdieb, heißt Perseus
  • λαμπτηρ-ουχία
    ἡ, das Leuchtenhalten, τὰς ἀμφὶ σοὶ κλαίουσα λαμπτηρουχίας ἀτημελήτους αἰέν, das vereitelte Anzünden der Feuerzeichen
  • λαμπτηρο-φόρος
    die Fackel oder Leuchte tragend
  • λαμπυρίζω
    wie ein Johanniswürmchen glänzen, leuchten
  • λαμπυρίς
    ίδος, ἡ, (Glanzwurm) Johanniswürmchen
  • λάμπω
    1) leuchten, glänzen, vom Glanze der Waffen, oft mit dem Blitz verglichen, u. der Augen; vom Blitze; von der Sonne; vom Feuer; von Fackeln; auch trans. leuchten, erglänzen lassen. 2) Übertr. vom Ruhm: hervorglänzen; von der Stimme. Von der Schönheit
  • λάμπων
    ὁ, ein Wurf beim Würfelspiel
  • λαμυρεύομαι
    schwatzen
  • λαμυρία
    ἡ, dreistes Schwatzen, Keckheit, Unverschämtheit
  • λαμυρός
    mit weitem, tiefem Schlunde. Daher = gierig verschlingend, schrecklich; gefräßig; keck, unverschämt; vom reizenden, schnippischen Mutwillen der Mädchen
  • λάμψις
    ἡ, das Leuchten, Glänzen
  • λανθανόντως
    verstohlen, heimlich
  • λανθάνω
    1) verborgen sein, sich verborgen halten, unbemerkt bleiben; c. accus. der Person, vor der man verborgen bleibt; οὐδ' ἔλαϑε σκοπόν, er blieb dem Späher nicht verborgen, entging ihm nicht; ἐδόκεες ϑεοὺς λήσειν οἰα ἐμηχανῶ, du meintest, es werde den Göttern verborgen bleiben, was für Dinge du unternähmst. Am gewöhnlichsten tritt ein partic. hinzu, das ausdrückend, was verborgen bleibt, wo man meist λανϑάνω mit einem adv. heimlich, unvermerkt, unversehens, u. das partic. durch ein verb. finitum übersetzen kann, μή σε λάϑῃσι κεῖσ' ἐξορμήσασα, daß sie nicht dir unbemerkt, ohne daß du es merkst. hervorbreche; μή με λάϑῃ προςπεσών, daß er mich nicht unversehens überfalle; οὐδ' ἐλάνϑανε τοὺς διαβεβηκότας ταῦτα πρήξας, es entging ihnen nicht, daß er dies tat; auch λανϑάνω καὶ ἐμαυτὸν οἰόμενος, mir selbst unbewußt meine ich; ἐλάνϑανον αὑτοὺς ἐπὶ τῷ λόφῳ γενόμενοι, ohne daß sie es merkten, waren sie auf den Hügel gekommen. Auch ohne accus. so, λελήϑασι μανϑάνοντες, sie haben unvermerkt gelernt; δουλεύων λέληϑας, du hast nicht gemerkt, daß du ein Sklave bist. 2) vor sich verborgen halten, vergessen; auch = versäumen, unterlassen
  • λάξ
    mit der Ferse, mit dem Fuße hinten ausschlagend, stoßend; milder, λὰξ ποδὶ κινήσας, durch einen Stoß mit dem Fuße; sprichwörtlich πὺξ καὶ λάξ, mit Hand u. Fuß, mit allen Kräften
  • λάξευμα
    τό, das aus Stein Gehauene
  • λάξευσις
    ἡ, das Steinhauen
  • λᾱξευτήρ
    ῆρος, ὁ, der Steinhauer
  • λᾱξευτήριον
    τό, Werkzeug, Steine zu behauen
  • λαξευτικός
    das Steinhauen betreffend
  • λᾱ-ξεύω
    Steine behauen, polieren, aus Stein hauen; adj. verb. λαξευτός, in Stein gehauen
  • λάξις
    ἡ, das durch das Los zugeteilte Stück Land
  • λαξ-πάτητος
    mit Füßen getreten
  • λᾱο-βόρος
    das Volk verzehrend
  • λᾱο-βότειρα
    ἡ, das Volk nährend
  • λᾱο-γραφία
    ἡ, das Aufschreiben des Volkes, der Census
  • λᾱο-δάμας
    αντος, ὁ, Volksbändiger, -bezwinger
  • λᾱό-δικος
    vom Volk gerichtet
  • λᾱο-δογματικός
    ή, όν, mit der Volksmeinung übereinstimmend
  • λᾱο-δόκος
    das Volk aufnehmend
  • λᾱο-ηγησία
    ἡ, Volksanführung
  • λᾱο-θαμβής
    ές, vom Volk angestaunt
  • λᾱο-κατ-άρᾱτος
    vom Volk verflucht
  • λᾱο-μέδων
    οντος, ὁ, Volksbeherrscher
  • λᾱο-ξοϊκός
    ή, όν, zum λᾱο-ξόος gehörig
  • λᾱο-ξόος
    Steine glättend, behauend
  • λᾱο-παθής
    ές, vom Volk erlitten
  • λᾱο-πλάνος
    ὁ, Volksverführer
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