198 Wörterbuch altgriechisch - deutsch

  • κλυτό-φημος
    durch die Sage berühmt
  • κλύω
    1) hören, vernehmen; c. gen. der Person, οὐκ ἔκλυον αὐδήσαντος, ich hörte ihn nicht reden; erfahren, vernehmen; erfahren, gehört haben. 2) anhören, erhören; κέκλυτέ μευ μύϑων, hört auf meine Worte. Auch c. dat., καί τ' ἔκλυες ᾡ κ' ἐϑέλησϑα, auf wen du willst. Allgemein: durch die Sinne wahrnehmen. Dah. auch = erfahren, inne werden; wie ἀκούω, sich hören lassen, genannt werden, κακῶς κλύειν πρός τινος, male audire ab aliquo, von einem gescholten, geschmäht werden
  • κλωβός
    ὁ, Käfig, Vogelbauer; bes. der Schlagbauer der Vogelsteller
  • κλωγμός
    ὁ, das Glucken, die gluckende Stimme der Hennen u. anderer Vögel. Auch das Schnalzen mit der Zunge, durch welches man die Pferde zum Laufen ermuntert. Ein ähnlicher Laut, Zischen, womit man den Schauspielern u. Rednern seine Unzufriedenheit zu erkennen gab
  • κλώδωνες
    αἱ, hießen bei den Macedoniern die Bacchantinnen
  • κλώζω
    glucken, eigtl. von den Dohlen u. von den Hennen. Mit der Zunge schnalzen, durch Anschlagen der Zunge an den Gaumen einen Ton hervorbringen, womit man z. B. Pferde zum Laufen antreibt; die Alten gaben dadurch ihr Mißfallen mit Schauspielern u. Rednern zu erkennen
  • κλώθω
    spinnen; auch von den Schicksalsgöttinnen, dem Menschen seinen Lebensfaden zuspinnen; τὰ κεκλωσμένα, das Zugesponnene, Verhängte; von zähem, sich in Fäden ziehendem Safte
  • κλωμακόεις
    εσσα, εν, steinig, felsig
  • κλώμαξ
    ᾱκος, ὁ, ein Steinhaufen, ein Felsen, κλώμακες ἀηδόνων, die Felsen der ; vgl. glomus, globus, Klump
  • κλών
    ωνός, ὁ, junger Schoß, Schößling, Zweig
  • κλωνίζω
    junge Schößlinge abbrechen, abblatten
  • κλωνίτης
    ὁ, ästig
  • κλῳο-μάστιξ
    ῑγος, ὁ, der im Halseisen gegeißelt wird
  • κλωπάομαι
    sowohl stehlen, als auch heimlich, verstohlen tun.
  • κλωπηδίς
    verstohlenerweise
  • κλωπικός
    diebisch, verstohlen
  • κλωπο-πάτωρ
    ορος, ὁ, von unbekanntem Vater
  • κλῶσις
    ἡ, das Spinnen; λινεργής, der Faden des Gesponnenen selbst
  • κλῶσμα
    τό, das Gespinnst
  • κλωσμάτιον
    τό, Fädchen
  • κλώσσω
    von den Hennen
  • κλωστήρ
    ῆρος, ὁ, der Spinner. Der gesponnene Faden; τὸ κεκλωσμένον ῥάμμα, Knäuel. Die Spindel
  • κλωστήριον
    u. κλῶ- στρον, der gesponnene Faden
  • κλωστής
    ὁ, der Spinner
  • κλώψ
    κλωπός, ὁ, der Dieb; diebisch
  • κμητός
    gearbeitet, mit Mühe u. Anstrengung verfertigt
  • κνάπτω
    kratzen, bes. Wolle aufkratzen, aufkrempeln, u. Tuch aufkratzen, walken; auch übertr., durchprügeln, zerreißen; zerfleischen; ἐκνάπτετ' αἰέν, ἔςτ' ἀπέψυξεν βίον, vom geschleiften Hektor
  • κναφάλιον oder γναφάλιον
    τό, eine Pflanze, deren Blätter die Walker brauchten
  • κνάφαλος
    ὁ, od. γνάφαλος
    ein Vogel
  • κνάφαλον
    τό, die vom Walker beim Tuchbereiten abgekratzte Wolle, übh. Flocke, Wolle; daraus gemachte Polster
  • κναφαλ-ώδης
    ες, u. γναφαλώδης
    woll-, flockenartig
  • κναφεῖον
    τό, Walkerwerkstatt
  • κναφεύς
    ὁ, Walker, Tuchscherer
  • κναφευτικός
    zum Walker gehörig, ἡ γναφευτική, sc. τέχνη, die Walkerkunst
  • κναφεύω
    walken, ein Walker
  • κνάφος
    ὁ, und später γνάφος, die stachligen Karden, mit welchen der Walker das Tuch aufkratzt. Auch ein stachliges Marterwerkzeug
  • κνάψις
    ἡ, u. γνάψις
    das Walken, Aufkratzen des Tuches
  • κνάω
    schaben, kratzen, reiben, τὸν κηρὸν κνᾶν, abkratzen; sich kratzen; kitzeln
  • κνεφάζω
    verdunkeln
  • κνεφαῖος dunkel, finster; κνεφαῖος ἀνεφάνη, in der Dämmerung kam er
  • κνέφαλον
    τό, = κνάφαλον; auch = das gepolsterte Lager
  • κνέφας
    αος, τό, Finsternis, Dunkelheit, bes. die zunächst nach Sonnenuntergang eintretende, die Abenddämmerung; auch von der Morgendämmerung
  • κνεφ-ώδης
    ες, dunkel
  • κνέωρος
    ὁ, u. κνέωρον
    τό, eine Nesselart
  • κνηθιάω
    Lust haben sich zu kratzen, ein Jucken empfinden
  • κνηθμός
    ὁ, das Jucken, Brennen
  • κνήθω
    kratzen; sich reiben. Ein Jucken, Brennen verursachen, u. pass. ein Jucken empfinden; übh. reizen; bes. zu Liebe, Groll u. dgl.
  • κνηκ-έλαιον
    τό, Saffloröl
  • κνηκίας
    ὁ, der Falbe, Gelbliche, von κνηκός, der Wolf
  • κνήκινος
    von Safflor
  • κνηκίς
    ίδος, ἡ, ein falber, bleicher Fleck, bes. ein Wölkchen am Himmel, das Sturm verheißt. Auch ein Fleck auf dem Auge u. eine Gazellenart
  • κνηκο-ειδής
    ές, safflorähnlich
  • κνηκό-πῡρος
    weizengelb oder aus Safflor u. Weizen gemacht
  • κνῆκος
    ὁ, Safflor, eine distelartige Pflanze, deren Blume als Lab gebraucht wurde, um die Milch zum Gerinnen zu bringen
  • κνηκός
    gelblich, von der salben Farbe der Safflorblüte u. des Safflorsamens, isabellfarbig
  • κνήκων
    ωνος, ὁ, der Fahle, der Bock
  • κνῆμα
    τό, das Abgeschälte, Abgeriebene
  • κνημαῖος
    zur Wade gehörig
  • κνήμη
    ἡ, 1) der Unterschenkel, der Teil des Beins zwischen Knie u. Knöchel, Schienbein u. Wade; μηροί τε κνῆμαί τε, Ober- u. Unterschenkel. Auch von Pflanzen, der Schuß zwischen zwei Knoten. 2) die Speichen des Rades; die Seitenhölzer, Rungen, die den Wagenkorb halten
  • κνημία
    ἡ, Radspeiche
  • κνημῑδο-φόρος
    Beinschienen tragend
  • κνημῑδωτός
    mit Beinschienen versehen
  • κνημίς
    ῖδος, ἡ, die Beinschiene, Bedeckung der κνήμη, also von dem Knie bis an die Knöchel reichend u. Schienbein u. Wade umschließend, wie sie die Soldaten trugen; sie bestanden aus zwei Teilen, die mit Spangen oder Schnallen an einander befestigt waren; sie scheinen von überzinntem Eisenblech gewesen zu sein; auch von Messing; περὶ δὲ κνήμῃσι βοείας κνημῖδας ῥαπτὰς δέδετο, sind eine Art rindslederner Stiefel od. Gamaschen gemeint, die Laertes anlegte γραπτῠς ἀλεείνων, gegen die Dornen, von ὑποδεσμοί u. κρηπῖδες unterschieden u. über diesen getragen. Die Schiene ums Rad
  • κνημο-παχής
    ές, an den Waden dick
  • κνημός
    ὁ, wie πούς u. πρόπους von den untersten Teilen der Berge gebraucht wird, die Wade des Berges, κνήμη, von etwas höher gelegenen, waldreichen Berggegenden; Bergwald, saltus. Im sing., der Berg
  • κνημόω
    mit Beinschienen umgeben; von einem unglücklichen Liebhaber: πολλάκι κνημωϑεὶς κώμους εἶχε
  • κνημ-ώδης
    ες, mit starken Waden
  • κνησείω
    u. κνησιάω
    Luft haben, sich zu reiben, ein Jucken empfinden
  • κνῆσις
    ἡ, das Kratzen, Reiben, der Kitzel
  • κνησί-χρῡσος
    Gold reibend, heißt die Feile
  • κνῆσμα
    τό, die kratzende Striegel
  • κνησμός
    ὁ, das Jucken, der Kitzel, Reiz
  • κνησμ-ώδης
    ες, Kitzel erregend; mit Jucken oder Kitzeln behaftet
  • κνηστήρ
    ῆρος, ὁ, u. κνηστήριον
    τό, Schabmesser
  • κνηστικός
    juckend, reizend
  • κνῆστις
    εως u. ιος, ἡ, Schabmesser, z. B. zum Schaben des Käses
  • κνηστίς
    ίδος, ἡ, eine Art Frisir- oder Haarnadel, calamistrum
  • κνηστός
    gekratzt, geschabt
  • κνήφη
    ἡ, das Jucken; die Krätze
  • κνῑδάω
    mit Nesseln peitschen; κνιδᾶται, ein nesselartiges Brennen empfinden
  • κνιδ-έλαιον
    τό, Öl aus κνίδιος κόκκος bereitet
  • κνίδη
    ἡ, 1) Nessel, Brennnessel. 2) eine Molluskenart, welche beim Berühren ein Brennen, wie die Nessel verursacht, Meernessel
  • κνίδιος κόκκος, ὁ, u. κνιδό-κοκκος
    ὁ, Beere des Strauches ϑυμελαία, als starkes Abführungsmittel gebrauch
  • κνιδό-σπερμον
    τό, Nesselsaa
  • κνιδι-ουργής
    ές, in Knidos gemacht
  • κνίδωσις
    ἡ, das Jucken, Brennen
  • κνίζα
    ἡ, schäbig
  • κνίζω
    ritzen, kratzen, schaben; verringern. Gew. übertr., reizen, durch Leidenschaft, bes. Liebe; auch = erbittern, erzürnen, aufbringen, pungere; so vom Zorn; κνιζομένα, betrübt; von der Liebe, τὴν ἐρωτίδα, τᾶς ποκ' ἐκνίσϑη, zu der er in Liebe entbrannt war. Betrüben, kränken. Adj. verb. κνιστός, klein geschabt, gehackt
  • κνίκιον
    τό, eine Kleeart
  • κνῑπεία
    ἡ, Knickerei, Armut, Mangel
  • κνίπειος
    von der Mücke
  • κνῑπο-λόγος
    ὁ, ein Vogel, der Specht, od. Baumläufer, der Insekten sucht
  • κνῑπός (von κνίζω, kneipen, knickern), knickerig, eigtl. der alles in die kleinsten Teile zerlegt, kleinlich geizig; κνιποὶ τοὺς ὀφϑαλμούς, an der  Krankheit 'Knickerei' leidend
  • κνῑπότης
    ητος, ἡ, Knickerei; eine Entzündung der Augen, wobei diese klein u. trüb erscheinen
  • κνῑπόω
    knickern, knausern
  • κνίσμα
    τό, das Reizen, der Reiz zur Liebe, eigtl. Neckereien u. Anreizungen der Verliebten unter einander durch Kneipen u. Zwicken; das Abgekniffene, Abgebrochene, der Brocken
  • κνισμός
    ὁ, unangenehmer Reiz, Jucken auf der Haut; gew. übertr. vom phasischen u. moralischen Reiz zur Liebe. Auch = Zank, verliebte Neckerei. Als eine Art von Liedern aufgeführt; ein Tanz
  • κνισμ-ώδης
    ες, juckend, brennend
  • κνίσσα
    ἡ, Fettdampf, der Dampf u. Geruch von fettem, im Feuer angezündetem Fleische, bes. beim Opfer, Opferduft, nidor. Auch das fette Netz, in welches das Opferfleisch eingehüllt wurde, u. das Fett überhaupt
  • κνισσαλέος
    mit Fettdampf, Opferduft erfüllt
  • κνισσάω
    mit Fettdampf, Opferduft erfüllen
  • κνισσήεις
    εσσα, εν, u. κνισσηρός
    voll von Fettdampf, von Opferduft
  • κνισσο-διώκτης
    ὁ, dem Bratengeruch nachgehend, Bratenriecher
  • κνισσο-κόλαξ
    ὁ, Bratenschmeichler, -schmarotzer
  • κνισσο-λοιχία
    ἡ, Bratenleckerei
  • κνισσο-λοιχός
    Bratenlecker, Leckermaul
  • κνισσός
    richtiger κνῑσός, der den Fettdampf liebt, leckerhaft
  • κνισσο-τηρητής
    ὁ, der auf den Fettdampf lauert, Parasit
  • κνισσ-ώδης
    ες, fettig; οἶνος, verdampft, verrochen
  • κνισσωτός
    mit Fettdampf erfüllt, ἐν πυροῖσι κνισσωτοῖς, beim Opferbrande
  • κνίφος
    τό, die Nessel
  • κνίψ
    κνῑπός, ὁ, eine kleine Ameisenart, welche dem Honig nachgeht, auch die Feigen annagt. Übh. Insekten, welche im Holz, unter der Rinde der Bäume leben
  • κνόη
    ἡ, u. κνόος
    ὁ, das durch Reibung der Wagenachse entstehende Knarren; auch das Geräusch der Fußtritte
  • κνῦ
    soviel man vom Nagel abschabt
  • κνῦζα
    ἡ, das Jucken, die Krätze
  • κνυζάω
    u. κνυζέω
    knurren, winseln, bes. vom Hunde, der schmeichelnd knurrt
  • κνυζηθμός
    ὁ, das Geknurr, Gewinsel, bes. der schmeichelnden od. sich fürchtenden Hunde; auch von anderen Tieren, Gebrüll des Löwen; vom Schreien eines kleinen Kindes
  • κνύζημα
    τό, das Geknurr, Gewinsel; vom Kindergeschrei
  • κνυζόω
    dunkel, trübe machen u. dadurch entstellen; eigtl. schäbig machen
  • κνῦμα
    τό, das Kratzen, Reiben, τῶν δακτύλων, das leise Anklopfen an die Tür
  • κνύξ
    ἡ, eine Pflanze
  • κνύος
    τό, die Krätze; das Schäbigwerden des Kopfes, verbunden mit dem Ausgehen der Haare
  • κνίω
    kratzen, schaben; τὴν ϑύραν ἔκνυε, leise an die Tür pochen
  • κνωδᾱκίζω
    um einen Zapfen drehen
  • κνώδαλον
    το; ein wildes, gefährliches od. giftiges Tier; das Wild; vom Esel; von Schlangen; auch von anderen Tieren, κἄζευξα πρῶτος ἐν ζυγοῖσι κνώδαλα, die wilden Stiere; κνωδάλων τε καὶ βροτῶν, allgemein Tier. Ungetüm, Scheusal; φϑείρει τὰ πάντα κνώδαλα. das Wild u. die Centauren; schädliche Insekten; Würmer. Übertr. von Menschen: Ungetüm
  • κνωδαλ-ώδης
    ες, tierisch
  • κνώδαξ
    ᾱκος, ὁ, Zapfen, Achse
  • κνώδων
    οντος, ὁ, am Jagdspieß u. Hirschfänger zwei eiserne Zähne, die den auflaufenden Eber aufhalten. Übh. das Schwert; doppelschneidig
  • κνωπό-μορφος
    tiergestaltig
  • κνώσσω
    schlafen, schlummern
  • κοάλεμος
    ὁ, ein dummer, einfältiger Mensch; in einem wunderlichen Orakel; ein Gott der Dummheit; Spottname von Kimons Großvater
  • κοάξ
    in der kom. Nachbildung des Froschgequakes, βρεκεκεκὲξ κοάξ
  • κοάω
    hören
  • κοβᾱλεία ἡ
    Possenreißerei, Koboldsstreich, schmeichlerisches u. betrügerisches Wesen
  • κοβᾱλεύω
    Koboldsstreiche machen, Possenreißer sein u. durch Schmeichelei betrügen
  • κόβᾱλος
    ὁ, Kobold, Possenreißer u. Schmarotzer, Gauner, der anderen betrügerisch seines eigenen Vorteils wegen schmeichelt; δαίμ ονές τινες σκληροὶ περὶ τὸν Διόνυσον, satyrähnliche Gesellen des Bacchus, die ihn durch ihre Späße belustigten. Adj., possenhaft u. gaunerisch, spitzbübisch
  • κόγχη
    ἡ, 1) die zweischalige Muschel, concha; neben ἰχϑύες in einem Flusse genannt; κόγχην διελεῖν, sprichwörtlich, eine Muschel öffnen, was leicht zu tun ist; κόγχης ἄξιον, eine Muschelschale wert, von ganz wertlosen Dingen. 2) ein Maß für Flüssigkeiten, eigtl. die Muschelschale, deren man sich ursprünglich, um Schöpfen des Wassers bediente. 3) die Ohrhöhle, Schnecke; auch von anderen Höhlungen des Körpers, wie die obere Wölbung der Hirnschale die Kniescheibe, die Augenhöhle. 4) τῇ διαϑήκ ῃ καὶ τῇ κόγχῃ τῇ πάνυ σεμνῶς τοῖς σημείοισιν ἐπ ούσῃ, wahrscheinlich eine Kapsel um das an Urkunden hängende Siegel
  • κογχίον
    τό, Brei
  • κογχίτης
    ὁ, λίϑος, Muschelmarmor, mit versteinerten Muscheln
  • κογχο-ειδής
    ές, muschelartig
  • κογχο-θήρας
    ὁ, Muschelsänger
  • κόγχος
    ὁ, 1) = κόγχη. 2) die conchis der Römer, gekochte u. nicht durchgeschlagene Linsen, κόγχος καὶ κύαμος Speise der Armen
  • κογχύλη
    ἡ, = κόγχη; bes. die Purpurschnecke
  • κογχυλιευτής
    ὁ, der Muscheln, bes. Purpurschnecken fängt
  • κογχύλιον
    τό, die Muschel u. die Muschelschale; bes. die Purpurschnecke; die davon bereitete Purpurfarbe u. die mit Purpur gefärbte Wolle
  • κογχυλι-ώδης
    ες, konchylienartig
  • κοδομεία
    ἡ, das Gersterösten
  • κοδομεῖον
    τό, ein Gefäß, worin Gerste geröstet wird
  • κοδομεύς
    ὁ, der die Gerste röstet
  • κοδομεύω
    Gerste rösten
  • κοδράντης
    ὁ, das lat. quadrans, der vierte Teil des as
  • κοδύ-μᾱλον
    τό, eine Apfelart, Quitte, nach anderen die Mispel
  • κοέω
    hören, merken
  • κόθορνος
    ὁ, der Koturn; eigtl. ein hoher, den ganzen Fuß bedeckender, bis zur Mitte des Beins hinausreichender Jagdstiefel, der vorn zugeschnürt wurde. Eine ähnliche Fußbedeckung der Schauspieler in der Tragödie mit starken Sohlen, die die ganze Gestalt erhöhen sollte u. Sinnbild der Tragödie wurde. Weil dieser Koturn sowohl in Männer-, als Frauenrollen gebraucht wurde, od. auf beide Füße paßte, sagte man sprichwörtlich εὐμεταβολώτερος κοϑόρνου u. nannte einen wetterwendischen Menschen, der sich bald dieser, bald jener Partei anschließt, wie den Theramenes, κόϑορνος
  • κόθ-ουροι
    die κηφῆνες, Drohnen, eigtl. denen der Schwanz beschnitten, verstümmelt ist, ohne Stachel
  • κοΐ
    ein Laut, der das Quieken der Ferkel ausdrückt
  • κοία
    ἡ, steinerne Kugel
  • κοΐζω
    von den Ferkeln: quieken
  • κοίῃ
    wie? auf welche Weise?
  • κοίης
    ὁ, ein Priester in den samothracischen Mysterien
  • κοΐκινος
    von Palmblättern gemacht
  • κοικυλίων
    ωνος, ὁ, ein Schimpfwort, Maulaffe
  • κοικύλλω
    träg u. dumm umhergaffen, Maulaffen feil haben
  • κοιλ-αγγίτας
    ὁ, der Talschlund, in einer arkadischen Inschrift
  • κοιλαίνω
    hohl machen, aushöhlen; χῶμα δέ μοι κοίλανον, höhle mir ein Grab aus; übertr. vom Zorn, hohle Augen machen; leer machen, arm machen; pass. vom Stil: hohl, matt sein
  • κοίλανσις
    ἡ, das Aushöhlen
  • κοιλαντικός
    zum Aushöhlen geschickt
  • κοιλάς
    άδος, ἡ, 1) hohl; auch τέχνη, aushöhlend. 2) die Höhlung, das Tal
  • κοιλασία
    ἡ, die Höhlung
  • κοίλασμα
    τό, das Ausgehöhlte, die Höhlung
  • κοιλ-έμ-βολον
    τό, der Hohlkeil, eine Schlachtordnung
  • κοιλία
    ἡ, die Bauchhöhle, der Unterleib, der Bauch mit allem, was darin ist, der Magen u. die Gedärme; der Stuhlgang; dah. κοιλίαν λύειν, abführen; κ. ῥέουσα, Durchfall. Übh. Höhlung, Vertiefung, Kanal; ἡ καρδία ἔχει τρεῖς κοιλίας, Herzkammern
  • κοιλιακός
    am Unterleibe, an der Verdauung leidend
  • κοιλι-αλγέω
    an Bauchschmerzen leiden
  • κοιλιο-δαίμων
    ονος, ὁ, der seinen Bauch zu seinem Gotte macht, der Schlemmer
  • κοιλιό-δεσμος
    ὁ, Bauchbinde, -gurt
  • κοιλιό-δουλος
    ὁ, der Sklave seines Bauches
  • κοιλιο-λυσία
    ἡ, Leibesöffnung, Durchfall
  • κοιλιο-λυτέω
    den Stuhlgang befördern
  • κοιλιο-λυτικός
    ή, όν, Durchfall verursachend
  • κοιλιο-μανία
    ἡ, Raserei für den Bauch, Gefräßigkeit
  • κοιλιο-πώλης
    ὁ, der Magen od. Magenwurst verkauft
  • κοιλιο-στροφία
    ἡ, Umwenden der Eingeweide
  • κοιλιο ύχιον
    τό, Geldkiste
  • κοιλιο-φορέω
    trächtig, schwanger sein
  • κοιλιο-φόρος
    im Bauche tragend, schwanger
  • κοιλίσκος
    ὁ, u. κοιλισκωτός, ein vorn ausgehöhltes Messer zum chirurgischen Gebrauch
  • κοιλι-ώδης
    ες, bauchig, hohl
  • κοιλίωσις
    ἡ, die Höhlung
  • κοιλο-γάστωρ
    ορος, hohlbäuchig; λύκοι, d. i. hungrig, gefräßig; übertr. vom Schilde
  • κοιλο-γένειος
    mit einem Grübchen im Kinn
  • κοιλο-κρόταφος
    mit hohlen Schläfen
  • κοιλό-πεδον νάπος
    ein hohl-, tiefliegendes Tal
  • κοῖλος
    hohl, ausgehöhlt; häufiges Beiwort der Schiffe: hohle, bauchige, geräumige; κοίλη ναῦς der Schiffsbauch, der untere Schiffsraum; κοίλη ὁδός, Hohlweg; λιμήν, geräumig; λόχος, vom Bauche des trojanischen Pferdes; Κωρυκὶς πέτρα κοίλη, von einer Höhle; Lacedämon heißt so, tiefliegend, in einem Tale gelegen; so auch κοῖλοι τόποι, tiefe Talgründe; φλέψ, Hohlader; ἄργυρος, hohl gearbeitet, zu Gefäßen verarbeitet; κοῖλον ἱστίον, das hohle, angeschwellte Segel; κοίλη καὶ τραχεῖα ϑάλασσα, das hochgehende, angeschwollene Meer; κοῖλος ποταμός, ein Fluß mit hohen Ufern; dagegen οἱ δὲ ποταμοὶ πάντες ὥςπερ ἀεὶ κοῖλοι καὶ ταπεινοὶ διὰ ϑέρους ἐῤῥύησαν, vom seichten, das Bett nicht füllenden Wasser; τοῠ ποταμοῠ κοίλου ῥ υέντος, vom niedrigen Wasserstande des Nils. Von der Stimme: hohl; τὸ κοῖλον, die Vertiefung, Höhlung, Bucht; Augenhöhle. Auch die Höhle der Fußsohlen, Medic.; τὸ κοῖλον τοῠ ποδὸς δεῖξαι, die hohle Fußsohle zeigen, d. i. entfliehen; τὰ κοῖλα, die Weichen; auch der Schiffsbauch
  • κοιλο-σταθμέω
    mit gewölbter Decke versehen
  • κοιλό-σταθμος
    mit gewölbter Decke
  • κοιλο-στομία
    ἡ, hohle Stimme
  • κοιλό-στομος
    hohlmäulig, mit hohler Stimme
  • κοιλο-σώματον
    κύτος, hohlleibig
  • κοιλότης
    ητος, ἡ, das Hohlsein, die Höhlung, Vertiefung
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