052 Wörterbuch altgriechisch - deutsch

  • ἀ-πρός-φῡλος
    nicht zu dem Stamme, Geschlechte gehörend
  • ἀ-προς-φωνητί
    ohne anzureden
  • ἀ-προς-φώνητος
    1) nicht angeredet, nicht begrüßt. 2) unerbittlich
  • ἐ-προς-ωπο-λήπτως
    ohne Ansehen der Person
  • ἀ-πρός-ωπος
    1) ohne Gesicht; mit hässlichem Gesicht. 2) unpersönlich, Gramm
  • ἀ-προτί-ελπτος
    unverhofft
  • ἀ-προτί-μαστος
    unangetastet
  • ἀ-προτί-οπτος
    nicht anzusehen, widrig; unsichtbar
  • ἀ-προ-φανής
    unvorhergesehen, unvermutet
  • ἐ-προ-φάσιστος
    keine Ausrede machend, bereitwillig
  • ἀ-πρό-φατος
    1) unaussprechlich. 2) unvorhergesagt, unerwartet; unweigerlich
  • ἐ-προ-φίδητος
    nicht schonend
  • ἀ-προ-φύλακτος
    1) unbewacht. 2) nicht verhütet, nicht vorhergesehen
  • ἀ-πταισία
    das Nichtanstoßen, ohne Verstoß gegen den Takt sein
  • ἄ-πταιστος
    nicht anstoßend, nicht stolpernd; übh. ohne Frevel; ohne Anstoß, sicher
  • ἄ-πτερος
    flügellos; noch nicht flügge
  • ἀ-πτέρυγος
    ohne Flügel
  • ἐ-πτερύομαι
    fliegen
  • ἀ-πτέρωτος
    unbeflügelt
  • ἀ-πτήν
    , noch nicht flügge; nicht befiedert
  • ἁπτικός
    zum Berühren, Angreifen geschickt
  • ἄ-πτιλος
    ungefiedert
  • ἄ-πτιστος
    unenthülst, ungeschroten
  • ἀ-πτο-επής
    unerschrocken im Reden
  • ἀ-πτόητος
    unerschrocken
  • ἀ-πτολέμιστος
    unkriegerisch
  • ἅπτρα u. ἁπτρίον
    der Docht in der Lampe
  • ἄ-πτυστος
    nicht ausgespuckt
  • ἅπτω
    1) heften, anknüpfen; sich anheften, anknüpfen in verschiedenen Beziehungen, a) anfassen, berühren. b) ergreifen, antasten, sich bemächtigen. c) feindlich angreifen; von Krankheiten, z. B. der Pest; Hand anlegen. d) Speise anrühren. e) ein Werk angreifen, sich an etwas machen; schlechte Taten, Verbrechen. f) erreichen. 2) anzünden, anstecken
  • ἄ-πτωξ
    sich nicht fürchtend
  • ἀ-πτώς
    nicht fallend, fest stehend, nicht irrend
  • ἄ-πῡγος
    ohne od. mit dürren Hinterbacken
  • ἀ-πύθμενος
    ohne Wurzel, ohne Boden
  • ἄ-πυκνος
    ohne das πυκνόν
  • ἀ-πύλωτος
    nicht mit Toren verschlossen, unversperrt; übertr., στόμα, ein zügelloser Mund
  • ἀ-πυνδάκωτος
    ohne Grund u. Boden
  • ἄ-πῡος
    nicht eiternd
  • ἄ-πυργος
    ohne Turm, unbefestigt
  • ἀ-πύργωτος
    ohne Mauertürme, unbefestigt
  • ἀ-πύρεκτος
    ohne Fieber
  • ἀ-πυρεξία
    Fieberlosigkeit
  • ἀ-πύρετος
    ohne Fieber
  • ἀ-πύρηνος
    ohne Stein od. Kern (vom zarten Kern einer Art Granatäpfel)
  • ἄ-πυρος
    a) ohne Feuer; 1) entweder die noch nicht ins Feuer gekommen, noch nicht gebraucht sind, oder die gar nicht zum Gebrauch im Feuer bestimmt sind. 2) ἱερά, Opfer, bei denen nichts verbrannt wird; ἄπυροι die Furien, denen kein Brandopfer gebracht wurde; ἱερὰ ἄπυρα nicht gehörig dargebrachte, frevelhafte Opfer. 3) ungekocht; roh. 4) bei den Ärzten: ohne Fieberhitze. b) feuergleich, wie Feuer brennend; nicht im Feuer gewesen, nicht geschmiedet
  • ἀ-πύρωτος
    die noch nicht ins Feuer gekommen ist, oder die zum Gebrauche im Feuer gar nicht bestimmt ist
  • ἄ-πυστος
    1) von dem man nichts vernommen hat. 2) der nichts vernommen hat, ohne Nachricht
  • ἀπφά
    od. ἄπφα
    schmeichelnde Anrede der Geschwister unter einander, auch Verliebter
  • ἀπφύς
    schmeichelnder Name, den lallende Kinder dem Vater geben, Papa
  • ἀ-πώγων
    unbärtig
  • ἀπ-ῳδός
    ab-, misstönend, mit widerlichem Getön; übertr., abgeschmackt
  • ἄπωθεν
    von ferne
  • ἀπ-ωθέω
    wegstoßen, vertreiben, verbannen; von sich abstoßen, entfernen, zurückschlagen; verabscheuen, verschmähen
  • ἀπ-ώθητος
    verstoßen, verworfen
  • ἀπ-ώλεια
    das Verlieren, der Verlust
  • ἀπ-ωλεσί-οικος
    Hausverderber, Verschwender
  • ἀ-πώμαστος
    ἄ-πωμος
    ohne Deckel
  • ἀπ-ωμοσία
    ἀπ-ώμοσις
    das Abschwören, Verschwören
  • ἀπ-ωμοτικός
    zum Abschwören geneigt, abschwörend
  • ἀπ-ώμοτος
    1) abgeschworen; was man durch einen Eid für unmöglich erklärt, od. nicht zu tun schwört. 2) der etwas abgeschworen hat
  • ἀπ-ωνέομαι
    verlaufen
  • ἀπ-ῶρυξ
    abgegrabener Kanal; Absenker (vom Weinstock)
  • ἀπ-ωσι-κύματοι
    Wellen fortstoßend
  • ἄπ-ωσις
    ἀπ-ωσμός
    Wegstoßen, Forttreiben
  • ἀπ-ωστικός
    fortdrängend
  • ἀπ-ωστός
    weggestoßen, vertrieben
  • ἀπώτερος
    superl. ἀπώτατος, entfernter, der entfernteste; bes. von Verwandtschaft
  • ἀπ-ωχραίνω
    gelb, bleich machen
  • ἄρ
    vor Konsonanten für ἄρα
  • ἄρα
    1) die Aufeinanderfolge der Begebenheiten andeutend: sofort, sogleich . Auch beim Aufzählen einzelner Dinge: nun, ferner . 2) Es verknüpft dah. bes. Korrelativsätze: gerade so . Bes. bei Demonstrativen, wenn ein schon genannter Gegenstand wieder aufgenommen wird: diesen also, diesen nun . Von diesen beiden Arten des Gebrauchs ist in Prosa die Anknüpfung des Nachsatzes durch ἄρα geblieben. 3) Auch einen inneren Zusammenhang bezeichnet es, was sich von selbst ergibt, od. man vermuten kann: nun, also, anführend: deswegen also; u. so oft bei Angabe eines Grundes: weil ja, da ja . 4) Dah. steht es oft in Fragesätzen: nun? Ebenso in Ausrufungen: ὅρα, τίς ἄρ' ἦν, wer war's nur!. 5) Oft liegt darin, daß etwas überraschend, wider Erwarten sich an etwas Früheres anreiht; Ausdruck der Befremdung, des Verblüfftseins. Dah. drückt es oft die Enttäuschung von einer falsch gefaßten Meinung aus, bes. in der Formel ἦν ἄρα, also nicht, der also ist! 6) wie nämlich (eine Erläuterung anknüpfend), bes. nach ὅτι u. ὡς, wo dadurch ausgedrückt wird, daß das Angeführte nicht des Redenden Meinung sei. 7) εἰ ἄρα, ἐὰν ἄρα, wenn etwa, ob vielleicht ; ἢν ἄρα, wenn allenfalls
  • ἆρα
    Fragepartikel, worauf meist eine verneinende Antwort erwartet wird; häufig noch durch μή verstärkt, so daß ἆρα μή; doch wohl nicht? = μῶν ist, u. darauf οὐκ ἔστι geantwortet wird; zuweilen hat eine solche Frage einen ironischen Anstrich: doch nicht gar? ἆρ' οὐ läßt aber eine bejahende Antwort erwarten. Es fängt auch eine Doppelfrage an, so daß ἤ folgt: ist es nun nicht also? wird wie οὕκουν auch in affirmativen Sätzen gebraucht, so daß die Frage zurücktritt. Oft geht die Frage in eine Beteuerung über
  • ἀρά
    Gebet, Flehen; Verwünschung, Fluch; ἀρὴν ἀμύνειν, das Verderben abwehren; Verwünschung, Fluch, gew. Tragg., die Ἀρά auch personifiziert zu einer Rachegöttin machen; ϑεῶν ἀρά, der Götter Rache; verfluchen
  • ἄ-ραβδος
    ohne Stab
  • ἀραβέω
    rasseln, klirren, knirschen, klappern
  • ἄραβος
    Gerassel, Zähneklappern (vor Furcht)
  • ἀράγδην
    mit Gerassel
  • ἄραγμα
    das tönende Schlagen
  • ἀραγμός
    das Zusammenschlagen, -rasseln; στέρνων, das Schlagen der Brüste als Zeichen der Trauer; πετρῶν, Steinwurf
  • ἀρα-δαίμων
    Fluchgottheit?
  • ἄραδος
    heftige Bewegung im Leibe, miz Knurren u. Kollern verbunden; Herzklopfen
  • ἀράζω
    knurren (vom Hunde)
  • ἀραιά
    der Unterleib
  • ἀραι-όδους
    mit spärlichen Zähnen, mit Zahnlücken
  • ἀραιό-θριξ
    dünnhaarig
  • ἀραιό-πορος
    mit nicht dicht stehenden Poren
  • ἀραιός
    dünn, schmal, eng, schwach. Es bildet bes. den Ggstz zu πυκνός, nicht dicht, sondern einzeln stehend; langsam, nach langen Zwischenräumen; ἀραιὰ γαστήρ, der Unterleib, die Weichen (Dünnung)
  • ἀραῖος
    1) verfluchend, dah. unheilbringend. 2) angefleht. 3) verflucht
  • ἀραιό-σαρκος
    von schwammigem Fleische
  • ἀραιό-στημος
    mit lockerem Faden
  • ἀραιό-στῡλος
    mit weit aus einander stehenden Säulen, mit weiten Intercolumnien
  • ἀραιότης
    die Beschaffenheit des Dünnen, Schwammigen
  • ἀραι-όφθαλμος
    mit spärlichen Augen
  • ἀραιό-φυλλος
    mit spärlichen Blättern
  • ἀραιόω
    auflockern, dünn machen; ἀραιοῦσϑαι, matt werden
  • ἀραίωμα
    Lücke; leerer Platz
  • ἀραίωσις
    das Dünnmachen, Auflockern
  • ἀραιωτικός
    dünn, locker machend
  • ἄρακος
    eine Hülsenfrucht, die unter den Linsen als Unkraut wächst
  • ἄραξα
    ein Kraut
  • ἀραξί-χειρα
    mit der Hand geschlagen
  • ἄραξις
    das Zusammenschlagen
  • ἐράομαι
    beten, flehen; Ἐρινῦς, die Erinnyen zur Rache herbeirufen; mit inf., wünschen; betend geloben; anwünschen, anfluchen; seltener im guten Sinne
  • ἐραρίσκω
    fügen, anfügen
  • ἀρᾱρότως
    angefügt, fest
  • ἀράσιμος
    verwünscht
  • ἀράσσω
    von jeder heftigen Bewegung eines Körpers gegen den andern, wodurch ein Ton od. Geräusch hervorgebracht; schlagen; pass., mit Geräusch an einander stoßen
  • ἐράτειος
    eine Feigenart
  • ἀρᾱτικός
    zum Beten, Verwünschen geneigt
  • ἀρᾱτός
    gebeten, erwünscht; verflucht
  • ἀράχιδνα
    eine Hülsenfrucht
  • ἀραχναῖος
    ἀραχναος, zur Spinne gehörig
  • ἀραχνήεις
    dass.; dünn
  • ἀράχνη
    1) Spinne. 2) Spinngewebe. 3) ein Seefisch
  • ἀράχνης
    Spinne
  • ἀράχνιον
    1) Spinngewebe. 2) Dim. von ἀράχνη, kleine Spinne
  • ἀραχνιόω
    mit Spinngewebe überziehen; pass., voll Spinnen od. Spinngewebe werden; auch = sich wie ein Spinngewebe ausbreiten
  • ἀραχνι-ώδης
    spinngewebeartig
  • ἀραχνο-ειδής
    spinnenartig
  • ἀραχνο-μαχία
    Spinnenkampf
  • ἀραχνο-υφής
    sein wie Spinngewebe
  • ἀραχν-ώδης
    spinngewebeartig
  • ἄρβηλος
    rundes Schustermesser
  • ἀρβύλη
    ἀρβυλίς
    starke Schuhe, die den ganzen Fuß bis an die Knöchel bedeckten, wie sie Jäger, Landleute, Reisende trugen
  • ἀρβυλό-πτερος
    mit Flügelschuhen
  • ἀργαίνω
    weiß sein
  • ἀργαλέος
    schmerzlich, beschwerlich, lästig
  • ἀργεί-λοφος
    mit weißem Gipfel
  • ἀργει-φόντης
    Beiname des Hermes, weil dieser den vieläugigen Argos getötet habe; wahrscheinlich ist diese Deutung aus Missverständnis hervorgegangen; die besseren alten Grammatiker erklärten ὁ ταχέως καὶ τρανῶς ἀποφαινόμενος, der schnell u. deutlich darlegende, berichtende, ein passendes Epitheton des Götterboten. Die ganze Sage von der Liebe der Io u. dem Argos findet sich erst bei nachhomer. Dichtern u. ist wahrscheinl. aus einer Missdeutung des Epithetons ἀργειφόντης hervorgegangen
  • ἀργέλοφοι
    unbrauchbarer Abgang
  • ἄργεμα
    eigtl. das Weiße, ein Schaden auf der Iris des Auges
  • ἄργεμον
    dass., auch ἄργεμος
    auch: die weißen Flecken auf den Nägeln
  • ἀργεμώνη
    eine mohnartige Pflanze
  • ἀργεστής
    der weiße; der Zephyrus; ein eigener Nordwestwind
  • ἀργέτις
    die strahlende, blendende
  • ἀργέω
    nichts tun, nicht arbeiten; meist im tadelnden Sinne; brach liegen; pass., verabsäumt werden
  • ἀργήεις
    glänzend, weißschimmernd; durchsichtig
  • ἀργής
    weiß, glänzend; vom Wein: blinkend; Ζεὺς ἀργής das Feuerelement
  • ἀργῆς
    eine Schlangenart. Ein Spottname des Demosthenes
  • ἀργηστής
    weiß
  • ἀ-ργία
    Trägheit; Untätigkeit (das Wüstliegen des Ackers)
  • ἀργίας
    weiß
  • ἀργι-βόειος
    Εὔβοια, mit weißen Rindern
  • ἀργι-κέραυνος . Ζεύς, mit hellleuchtendem Blitze
  • ἀργι-κέρωτες
    mit weißen Hörnern
  • ἀργικός
    untätig
  • ἄργιλλα
    eine unterirdische Wohnung, im Dialekt Groß-Griechenlands
  • ἄργιλλος
    od. ἄργῑλος
    weißer Ton, Töpfererde, argilla
  • ἀργιλλ-ώδης
    od. ἀργῑλώδης
    tonartig, tonig
  • ἀργι-νεφής
    weiß wie Wolken
  • ἀργινόεις
    weiß, hellschimmernd; ἀργινόεντα Λύκαστον u. ἀργινόεντα Κάμειρον (beide Orte lagen auf Kreidefelsen)
  • ἀργι-όδους
    weißzahnig; Hunde; Schweine
  • ἀργι-πόδης
    weiß- od. springfüßig
  • ἀργί-πους
      schnellfüßig, oder weißfüßig
  • ἄργμα
    das von den Opfertieren zuerst Abgeschnittene u. den Göttern Geweihte, Erstlingsspende
  • ἀργό-θριξ
    mit weißem Haar
  • Ἀργολίζω
    es mit den Argivern halten
  • ἀργο-λογέω
    unnütze Worte machen
  • ἀργο-λογία
    unnützes Gerede
  • ἀργο-μέτ-ωποι
    vom unbehauene Steine
  • ἀργο-ποιός
    faul machend
  • ἀργό-πρακτος
    träg zum Handeln
  • ἀργός
    hell schimmernd, glänzend, od. schnell; beide Begriffe hängen zusammen, da jede schnelle Bewegung ein Schimmern u. Flimmern hervorbringt
  • ἀ-ργός
    1) arbeitslos, nicht arbeitend; besonders der das Land nicht baut. Übh. träge. 2) ungetan; ist noch zu tun übrig; dah. vom Lande: unbebaut; ebenso vom Gelde, das ungenützt da liegt: ein totes Kapital; ἄργυρος καὶ χρυσός, unbearbeitet, roh. Übh. vernachlässigt (vom Lager: nicht mit Wachen besetzt). 3) übh. = leicht, ohne Mühe, schnell
  • ἀργο-φάγος
    ein müßiger Fresser
  • ἀργυρ-άγχη
    Geldbräune, wenn jemand bestochen ist: nicht zu reden u. er Halsweh, als Grund seines Schweigens, vorschützt
  • ἀργυρ-αμοιβικός
    zum Geldwechsler gehörig, sc. τέχνη, Geldwechslergeschäft
  • ἀργυρ-αμοιβός
    Geldwechsler
  • ἀργύρ-ασπις
    mit silbernem Schilde; die Argyraspiden waren eine Abteilung des mazedonischen Heeres
  • ἀργυρεῖον
    1) im plur., Silbergruben. 2) Werkstatt des Silberarbeiters
  • ἀργύρειος
    silbern
  • ἀργύρεος
    silbern, aus Silber gearbeitet; ὁ ἀ ργυροῦς, eine byzant. Silbermünze = 1 Mine
  • ἀργυρευτής
    der Silber gräbt
  • ἀργυρεύω
    Silber graben; Silber schmelzen
  • ἀργυρ-ηλάτης
    der Silber mit dem Hammer treibt, bearbeitet
  • ἀργυρ-ήλατος
    aus Silber getrieben
  • ἀργυρίζω
    zu Silber machen; Geld erpressen
  • ἀργυρικός
    zum Silber od. Geld gehörig, ζημία ἀργυρική, Geldstrafe
  • ἀργυριο-θήκη
    Geldkasten
  • ἀργυριο-κόπος
    Silberarbeiter
  • ἀργύριον
    dim. von ἄργυρος, ursprünglich kleine Silbermünzen; übh. gemünztes Silber
  • ἀργυρίς
    Silbergeschirr, bes. Becher; übh. Becher
  • ἀργυρισμός
    das Versilbern, Gelderwerb
  • ἀργυρίτης ἀγών
    ein Wettkampf, wo der Sieger mit Geld belohnt wird; ψάμμος, silberhaltiger Sand
  • ἀργυρῖτις
    silberhaltige Erde; dah. geradezu Silberbergwerk
  • ἀργυρο-γνωμονέω
    das Silber prüfen; genau (wie auf der Goldwaage) prüfen
  • ἀργυρο-γνωμονικός
    erfahren im Silberprüfen
  • ἀργυρο-γνώμων
    Gelderprober, Wardein
  • ἀργυρο-δίνης
    ἀργυρο-δῑνής
    silberstrudelnd, Beiwort von Flüssen
  • ἀργυρο-ειδής
    silberartig, -farbig
  • ἀργυρόεις
    silbern
  • ἀργυρό-ηλος
    mit silbernen Nägeln od. Buckeln geziert
  • ἀργυρο-θήκη
    Silberschrank
  • ἀργυρό-θρονος
    auf silbernem Throne
  • ἀργυρο-κοπεῖον
    Werkstatt des Silberarbeiters, Münze
  • ἀργυρο-κόπος
    Silberarbeiter
  • ἀργυρό-κρᾱνος
    mit silbernem Haupte
  • ἀργυρό-κυκλος
    mit silbernen Rädern
  • ἀργυρο-λογέω
    Geld einsammeln, eintreiben; in Kontribution setzen
  • ἀργυρο-λογία
    das Eintreiben des Geldes, der Kontribution
  • ἀργυρο-λόγος
    Geld, Kontribution eintreibend
  • ἀργυρο-μιγής
    mit Silber gemischt
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