019 Wörterbuch altgriechisch - deutsch

  • ἀ-ματαιότης
    die Kraft, sich nicht durch Eitelkeit blenden zu lassen
  • ἁμα-τροχάω
    von einem Kinde, das immer mitgehen will
  • ἁμα-τροχιά
    Zusammenstoßen der Räder; Räderspur
  • ἀ-μαυρό-βιος
    in Dunkelheit lebend
  • ἀ-μαυρό-καρπος
    mit dunkeln, schwarzen Früchten
  • ἀ-μαυρός
    1) schwach schimmernd, dunkel, unkenntlich; unbedeutend; unberühmt. 2) blind. Übertr., trüber Sinn. 3) schwächend
  • ἀ-μαυρότης
    Schwäche
  • ἀ-μαυρο-φανής
    dunkel schimmernd
  • ἀ-μαυρόω
    dunkel machen, blenden; unscheinbar machen. Allgemeiner verderben, heruntersetzen
  • ἀμαύρωμα
    Verdunklung; übh. Schwächung
  • ἀ-μάχαιρος
    ohne Messer
  • ἀ-μαχεί
    ohne Kampf, ohne Schwertstreich
  • ἀ-μαχητεί
    ohne Kampf
  • ἀ-μάχητος
    1) unbezwinglich. 2) der noch nicht in die Schlacht gekommen ist
  • ἄ-μαχος
    unüberwindlich, unwiderstehlich; wogegen es überh. kein Mittel gibt; unmöglich
  • ἀμάω
    mähen; med. von der Käsebereitung; übertr., ernten, sammeln; niedermetzeln im Kriege; bestatten
  • ἄμβῑκος
    Becher
  • ἀμβλίσκω
    eine Fehlgeburt tun; absichtlich, also die Frucht töten
  • ἀμβλόω
    dass., vom Erfrieren der Knospen des Weinstockes
  • ἀμβλυ-γώνιος
    stumpfwinklig; der stumpfe Winkel
  • ἀμβλυντήρ
    der Abstumpfende
  • ἀμβλυντικός
    zum Abstumpfen geschickt
  • ἀμβλύνω
    abstumpfen, schwächen; übertr. den Krieg beilegen. Geschwächt werden; schwach, kraftlos sein; erkalten
  • ἀμβλυόεσσα
    dunkler Nebel, od. dunkel machend
  • ἀμβλύς
    stumpf; schwach-, stumpfsichtig; stumpfer Winkel; träge; lau
  • ἀμβλύτης
    Stumpfheit, bes. Stumpfsinn, Verzagtheit
  • ἀμβλυ-χειλής
    mit stumpfen Lippen
  • ἀμβλυωγμός
    blödes Gesicht
  • ἀμβλυ-ωπέω
    blödsichtig sein
  • ἀμβλυ-ωπής
    stumpf-, blödsichtig
  • ἀμβλυ-ωπία
    Stumpf-, Blödsichtigkeit
  • ἀμβλυώττω
    stumpf-, blödsichtig sein
  • ἀμβλωθρίδιον
    Fehlgeburt; Abtreibungsmittel
  • ἄμβλωμα
    Fehlgeburt
  • ἀμβλ-ωπός
    so tränenreiches Leben, daß die Augen blind geweint
  • ἀμβλώσιμος
    zur Fehlgeburt gehörig
  • ἄμβλωσις
    1) Fehlgeburt. 2) das Abstumpfen, das Verderben der Augen des Weinstockes
  • ἀμ-βόᾱμα
    Geschrei
  • ἀμ-βολάδην
    aufsprudelnd, vom Wasser im kochenden Fleischtopfe
  • ἀμ-βολάς
    aufgeworfene Erde
  • ἀμ-βολι-εργός
    die Arbeit aufschiebend, saumselig
  • ἀμ-βολίη
    Aufschub, Zögerung
  • ἀμ-βολο-γήρα
    (das Alter aufschiebend) Beiname der Venus
  • ἀ-μβροσία
    Ambrosia, die Speise der Götter- Bei den Ärzten ein Trank, auch ein Pflaster
  • ἀ-μβροσί-οδμος
    nach Ambrosia duftend
  • ἀ-μβρόσιος
    den Unsterblichen gehörig, unsterblich, ambrosisch; der Gesang der Musen; groß u. schön
  • ἀμβροτό-πωλος
    mit göttlichen Rossen
  • ἄ-μβροτος
    unsterblich; alles was Göttern gehört oder von ihnen herrührt; übh. schön
  • ἄμβων
    der erhöhte Rand; Bergrand; ein wie bei Flaschen erhabener Boden; Kanzel, Katheder
  • ἀ-μέγαρτος
    unbeneidet; unglücklich
  • ἀ-μεγέθης
    nicht groß
  • ἀ-μέθ-εκτος
    nicht teilnehmend
  • ἀ-μεθ-εξία
    Teilnahmlosigkeit
  • ἀ-μεθ-όδευτος
    ohne Plan
  • ἀ-μεθύστινος
    aus Amethyst
  • ἀ-μέθυστος
    1) nicht trunken. 2) dem Rausche widerstehend, ein Mittel gegen den Rausch. Dah. der bläulich violette Edelstein Amethyst, weil er gegen Trunkenheit schützen sollte; auch Pflanzenname
  • ἀμείβω
    wechseln; Knie mit Knie wechselnd = langsam schreitend; austauschend; von dem Wechsel eines Ortes, hinaufsteigen; verwandeln, eintauschen; vergelten. bes. 1) antworten. 2) den Ort vertauschen: hineingehen. 3) Gabe mit Gabe erwiedern; dah. übh. vergelten; Dank erwidern
  • ἀ-μειδής
    nicht lachend, traurig
  • ἀ-μείλικτος
    nicht erweicht, hart
  • ἀ-μείλιχος
    nicht sanft; rauh, hart, grausam
  • ἀμείνων
    tüchtiger, besser, von Sachen zweckdienlicher, von Personen mutiger, kräftiger; die Angesehenen, die Aristokraten, optimates
  • ἀ-μείρω
    unteilhaftig machen, berauben
  • ἀ-μειψιῤ-ῥυσμίη
    Veränderung der Gestalt
  • ἄμειψις
    Tausch; Vergeltung, Bezahlung in Silber; Veränderung; Antwort
  • ἀ-μείωτος
    unverringert, ganz
  • ἀ-μέλαθρος
    ohne Haus
  • ἀ-μέλγω
    (mulgere) melken. Med., saugen lassen. Übh. Auspressen, Aussaugen flüssiger Dinge; Übertr., wie unser aussaugen
  • ἀ-μέλει
    sei unbesorgt; dah. allerdings, gewiß; bes. in Antworten; auch ironisch
  • ἀ-μέλεια
    Sorglosigkeit, Vernachlässigung
  • ἀ-μελετησία
    Mangel an Übung, Vernachlässigung
  • ἀ-μελέτητος
    ungeübt
  • ἀ-μελέω
    vernachlässigen; pass. das Vernachlässigte; unterlassen, vernachlässigt sein
  • ἀ-μελής
    1) sorglos, unbekümmert. 2) pass. vernachlässigt. Adv. sorglos sein; sich um etwas nicht kümmern
  • ἀ-μελησία
    ἀ-μέλησις
    Sorglosigkeit
  • ἀ-μέλητος
    warum man sich nicht kümmern soll
  • ἀ-μελκτήρ
    Melkeimer
  • ἀ-μελλητί
    ungesäumt
  • ἀ-μέλλητος
    nicht aufgeschoben, unverzüglich
  • ἄ-μελξις
    Melken
  • ἀ-μελῴδητος
    ohne Melodie
  • ἄ-μεμπτος
    ἀ-μεμφής
    nicht getadelt, tadellos, in Beziehung auf die Zeit; dah. vollkommen gut. akt., nicht tadelnd, j-n zufrieden stellen. Adv. tadellos
  • ἀ-μεμφία
    Unbescholtenheit
  • ἀ-μεμψί-μοιρος
    nicht unzufrieden mit seinem Geschick
  • ἀ-μενηνός
    nicht Stand haltend, kraftlos
  • ἀ-μενηνόω
    kraftlos machen
  • ἀ-μενής
    schwach
  • ἀ-μενητί
    ohne zu bleiben
  • ἀ-μέργω
    abpflücken, abbrechen, von Blumen; von Früchten
  • ἀ-μέρδω
    unteilhaftig machen, berauben; rauben; beschädigen
  • ἀ-μέρεια
    Unteilbarkeit
  • ἀ-μερής
    1) ungeteilt; unteilbar. 2) unparteiisch
  • ἀ-μεριαῖος
    (so klein, daß es nicht geteilt werden kann) kurz
  • ἀ-μεριμνησία
    Sorglosigkeit
  • ἀ-μεριμνία
    dass., securitas
  • ἀ-μέριμνος
    1) unbeachtet. 2) sorglos; Sorglosigkeit
  • ἀ-μέριστος
    ungeteilt
  • ἀ-μερμηρεί
    sorglos
  • ἀμερσί-γαμος
    der Hochzeit beraubend
  • ἀ-μερσί-φρων
    des Verstandes beraubend
  • ἀ-μεσίτευτος
    unvermittelt
  • ἄ-μεσος
    ohne etwas mittleres. Adv. unmittelbar
  • ἀ-μετά-βατος
    intransitivum. Adv. wie ein intransit
  • ἀ-μετα-βλησία
    Unveränderlichkeit
  • ἀ-μετά-βλητος
    ἀ-μετά-βολος
    unveränderlich
  • ἀ-μετά-γνωστος
    nicht zu bereuen; worüber man seine Meinung nicht ändert; unversöhnlicher Haß
  • ἀ-μετα-δοσία
    das Nichtmitteilen
  • ἀ-μετά-δοτος
    nicht miteilend
  • ἀ-μετά-θετος
    (nicht umzusetzen) unveränderlich, fest
  • ἀ-μετα-κίνητος
    unbeweglich, unveränderlich
  • ἀ-μετά-κλαστος
    unbeugsam, Beharrlichkeit in der Gesinnung
  • ἀ-μετά-κλητος
    unwiderruflich; unaufhaltsam
  • ἀ-μετα-κλινής
    unbiegsam
  • ἀ-μετά-ληπτος
    unbegreiflich, unverständlich
  • ἀ-μετ-άλλακτος
    nicht zu vertauschen
  • ἀ-μετα-μέλητος
    keine Reue verursachend; nicht bereuen; nicht bereuend
  • ἀ-μετα-νόητος
    1) ohne Sinnesänderung, unbußfertig. 2) nicht zu bereuen
  • ἀ-μετά-πειστος
    nicht umzustimmen, unwandelbar, fest
  • ἀ-μετά-πλαστος
    nicht umzubilden
  • ἀ-μετα-ποίητος
    unveränderlich
  • ἀ-μετά-πταιστος
    dass., eigtl. der nicht straucheln kann
  • ἀ-μετα-πτωσία
    Unwandelbarkeit
  • ἀ-μετά-πτωτος
    nicht umschlagend, unwandelbar
  • ἀ-μετα-σάλευτος
    unbeweglich
  • ἀ-μετά-στατος
    nicht umgestellt, nicht wegzubringen
  • ἀ-μετα-στρεπτί
    unverwandt
  • ἀ-μετά-στροφος
    nicht umzukehren, unabänderlich
  • ἀ-μετά-τρεπτος
    ἀ-μετά-τροπος
    unwandelbar, fest
  • ἀ-μετα-τροπία
    Unwandelbarkeit
  • ἀ-μετά-φορος
    unwandelbar, ohne Metapher
  • ἀ-μετά-φραστος
    unumschrieben
  • ἀ-μετα-χείριστος
    nicht zu behandeln
  • ἀ-μετα-χώρητος
    nicht getrennt
  • ἀ-μετ-εώριστος
    nicht schwebend
  • ἀ-μέτ-οχος
    nicht Teil habend
  • ἀ-μέτρητος
    unermeßlich
  • ἀ-μετρία
    Überschreitung des Maßes, Übermaß, Unangemessenheit; Unmäßigkeit; unermeßliche Menge
  • ἀ-μετρο-βαθής
    unermeßlich tief
  • ἀ-μετρό-βιοι
    unmäßig lang lebend
  • ἀ-μετρο-βόης
    unermässlich schreiend
  • ἀ-μετρο-επής
    maßlos im Reden, viel u. unziemlich schwatzend
  • ἀ-μετρό-κακος
    die unendlich viel Böses erzeugt
  • ἀ-μετρο-πότης
    der unmäßig trinkende
  • ἄ-μετρος
    ohne Maß, a) unermeßlich, ungeheuer viel. b) unmäßig; dah. unangemessen. c) ohne Metrum, ungebundene Rede
  • ἀμευσι-επὴς
    der Wort übertreffende Gedanke
  • ἀμεύσιμον
    wo man gehen konnte
  • ἀμευσί-ποροι
    wo sich die Wege kreuzen
  • ἀμεύομαι
    die Gegner übertreffen
  • ἄμη
    1) Schaufel, Hacke zum Graben. 2) Wassereimer, Tonne. 3) Harke
  • ἀμῇ
    auf eine gewisse Weise; auf irgend eine Weise, gewissermaßen
  • ἀμήνιον
    Mennig
  • ἄ-μηνις
    ohne Zorn
  • ἀ-μήνῑτος
    dass.; bes. von den Göttern; nicht Zorn veranlassend. Adv. zornlos
  • ἀ-μήνῡτος
    nicht angezeigt
  • ἀ-μήρυτον
    ich schleppe mein (von den Parzen unabgesponnenes) langes Leben zu Ende
  • ἄμης
    eine Art Kuchen
  • ἀμήτειρα
    Schnitterin
  • ἀμητήρ
    Schnitter; vom Kriege
  • ἀμητήριον
    Schnittersichel
  • ἀμητικός
    zur Ernte gehörig
  • ἀμητίσκος
    kleiner Kuchen
  • ἄμητος
    das Abmähen, die Ernte, Erntezeit. 2) die eingeerntete Frucht
  • ἀμητρίς
    Schnitterin
  • ἀ-μήτωρ
    ohne Mutter. 2) unmütterlich. 3) von einer niederen Mutter
  • ἀ-μηχανέω
    rat- und hilflos sein, in Verlegenheit sein u. sich nicht zu helfen wissen
  • ἀ-μηχάνητος
    durch keine List zu fangen
  • ἀ-μηχανία
    Ratlosigkeit, Verlegenheit; übh. Not
  • ἀ-μηχανο-εργοί
    heißen die Satyrn, ungeschickt zur Arbeit, tölpelhaft
  • ἀ-μηχανο-ποιέομαι
    ungeschickt zu Werke gehen
  • ἀ-μήχανος
    ohne Mittel u. Rat, einer der nichts auszurichten weiß, einer gegen den man nichts auszurichten weiß; das Unmögliche; auf unaussprechliche Weise. Adv. unglaublich
  • ἁμ-ηῷος
    mit dem Morgen
  • ἀμία
    eine Art Thunfisch
  • ἀ-μίαντος
    unbefleckt, rein; der Amiant, Asbest, ein grünlicher Stein, der sich in Fäden spinnen läßt
  • ἀ-μιγής
    unvermischt, rein
  • ἄμιθα
    eine gewürzhafte Speise
  • ἀμιθρέω
    zählen
  • ἄ-μικτος
    1) nicht zu vermischen; dah. ungesellig, wild; unwirtlich, nicht mit anderen verkehrend. 2) unvermischt, rein; sich nicht begattend
  • ἅμιλλα
    Wettkampf; der Wagen; im Fluge; Wettstreit. Übh. Wetteifer, um die Wette
  • ἁμιλλάομαι
    1) wettkämpfen, wetteifern. 2) übh. sich beeilen
  • ἁμιλλήματα
    Kampf der Vermählung, euphem. für Beischlaf
  • ἁμιλλητήρ
    Wettkämpfer
  • ἁμιλλητήριοι
    Rennpferde
  • ἁμιλλητήριον
    Kampfplatz
  • ἁμιλλητικός
    zum Wettkampfe gehörig
  • ἀ-μῑμητό-βιος
    von unnachahmlichem Lebenswandel
  • ἀ-μίμητος
    unnachahmlich
  • ἀ-μιξία
    Ungeselligkeit; Mangel an gemeinsamem Plane, Uneinigkeit; übh. mangelnder Verkehr
  • ἅμ-ιππος
    1) rossschnell. 2) Fußsoldaten, die zwischen die Reiter gestellt werden
  • ἀμίς
    Nachttopf
  • ἀ-μῑσής
    nicht verhaßt
  • ἀ-μισθί
    ohne Lohn, unentgeltlich
  • ἀ-μισθία
    Soldlosigkeit
  • ἄ-μισθος
    ohne Lohn, unbelohnt; unbesoldet
  • ἀ-μίσθωτος
    unvermietet; noch nicht in Sold genommen
  • ἀ-μῑσία
    Haßlosigkeit
  • ἀ-μιστύλλευτος
    unzerstückelt
  • ἄ-μισχος
    ohne Stengel
  • ἄ-μιτροι
    noch nicht mannbare Mädchen, die den Leibgürtel noch nicht angelegt haben
  • ἀ-μιτρο-χίτων
    von den Lyciern, welche Röcke ohne Mitra hatten
  • ἀ-μίτρωτος
    nicht mit der Mitra zusammengebunden
  • ἅμμα
    1) das Zusammengeknüpfte, Knoten; Band; Schlinge; Erdrosselung; der Gürtel. 2) beim Ringen, das Umschlingen der Arme. 3) als Längenmaaß, 40 πήχεις
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