018 Wörterbuch altgriechisch - deutsch

  • ἁλτηρία
    das Springen mit den Wuchtkolben
  • ἁλτηρο-βολία
    Werfen der ἁλτῆρες
  • ἁλτικός
    zum Springen geschickt, gehörig
  • ἀλύκη
    Unruhe, Angst
  • ἁλυκή
    das Meer
  • ἁλυκίς
    das Salzigsein. Salzquelle
  • ἁλυκός
    salzig
  • ἁλυκότης
    Salzigkeit
  • ἀλυκτάζω, ἀλυκταίνω
    ἀλυκτέω
    in Unruhe, Angst sein
  • ἀλυκτο-πέδη
    unauflösliche Bande, vom Prometheus
  • ἄλυκτος
    unvermeidlich
  • ἀλυκτοσύνη
    bedrängte Lage, Angst
  • ἁλυκ-ώδης
    salzartig
  • ἀ-λύμαντος
    unbeschädigt
  • ἄλυξις
    das Entfliehen, Vermeiden
  • ἀ-λύπητος
    ungekränkt, nichtbetrübt
  • ἀ-λῡπία
    Kummerlosigkeit; Unschädlichkeit
  • ἀ-λύπιος
    Kummer lindernd
  • ἄ-λυπος
    kummerfrei, sorgenlos, ohne Leiden. Adv., so sorglos als möglich; nicht lästig fallend; Wein, der keine Unbequemlichkeit verursacht; ein Schmerzen linderndes Kraut
  • ἄ-λυρος
    ohne Begleitung der Lyra, d. h. epische Gesänge; Trauerlied; das traurige Todesgeschick
  • ἄλυς
    müßiges, zweckloses Umhertreiben, Langeweile
  • ἁλυσηδὸν
    in Ketten
  • ἀλυσθαίνω
    krank, schwach sein
  • ἀλυσθμαίνω
    krank, schwach sein, seufzen
  • ἀλυσί-δετος
    in Ketten gebunden
  • ἀλυσίδιον
    Kettchen
  • ἀλυσιδόω
    ketten, anketten
  • ἀλυσιδωτὸς
    Kettenpanzer
  • ἄλυσις
    1) Bedrängnis, Angst. 2) (unauflöslich) Kette, Bande. Schmuckkette
  • ἀ-λῡσι-τέλεια
    Schaden, Verlust
  • ἀ-λῡσι-τελής
    nichts nützend, nichts einbringend, auch schädlich
  • ἀλυσκάζω
    fliehen; ausweichen
  • ἀλυσκάνω
    entkam
  • ἀλύσκω
    entkommen; umherirren
  • ἀλυσμός
    Bangigkeit, bes. vom ängstlichen Sichumherwerfen der Kranken
  • ἀλυσμ-ώδης
    ängstlich
  • ἄ-λυσσον
    eine gegen das Schlucken od. die Hundswut (λύσσα) wirkende Pflanze
  • ἄ-λυσσος
    ine die Hundswut stillende Quelle in Arkadien
  • ἀλύσσω
    von Hunden, sehr wütend
  • ἀλυτ-άρχης
    der Oberste der Polizeidiener in Olympia, nach E. M.; an Würde der nächste nach den Hellanodiken
  • ἀλύται
    Polizeidiener, Liktoren
  • ἄ-λυτος
    unauflöslich; dah. unendlich
  • ἄ-λυχνος
    ohne Licht
  • ἀλύω
    irr sein im Geiste; Langeweile haben = betrübt, verwirrt umherirren
  • ἄλφα
    Name des ersten Buchstaben
  • ἀλφά-βητος
    das Alphabet
  • ἀλφάδιον
    Winkelmaß, von der Gestalt
  • ἈΛΦάνω
    brachte ich dir ein; intransit. = einkommen möchte, oder mit Bezug auf den einen der ξεῖνοι, welcher zu der Rede Anlaß gab
  • ἀλφεσί-βοιος
    Rinder einbringende, für welche ihre Freier viele Rinder als Brautgeschenke darbringen. 2) rindernährendes oder (Rinder einbringendes, d. i.) die Wiesen befruchtendes Wasser
  • ἀλφή
    Erwerb
  • ἄλφημα
    Kauf-, Pachtsumme
  • ἀλφηστεύω
    verkauft werden, guten Erlös geben
  • ἀλφησταί
    Fische. Da diese immer hintereinander schwimmen sollen, wurden die Päderasten so genannt
  • ἀλφηστικός
    derselbe Fisch
  • ἀλφηστο-σάλπιγγες
    Trompetenerfinder, hießen die Tyrrhener
  • ἀλφιτ-αμοιβός
    Mehlhändler
  • ἀλφιτεία
    Gerstengraupenbereitung
  • ἀλφιτεῖον
    Gerstengraupenmühle
  • ἀλφιτεύς
    Gerstengraupenmüller
  • ἀλφιτηδόν
    wie Gerstengraupen
  • ἀλφιτήριον
    Gerstengraupengefäß
  • ἀλφιτο-ειδής
    gerstengraupenartig
  • ἀλφιτό-μαντις
    aus Gerstengraupen prophezeihend
  • ἀλφιτον
    Gerstengraupe, Gerstenmehl, u. daraus bereitetes Brot; Gerstenmehl; eine der gewöhnlichsten Speisen; daher allgemein = Lebensunterhalt, Brot
  • ἀλφιτο-ποιΐα
    Gerstenmehlbereitung
  • ἀλφιτο-πώλης
    Gerstenmehlverkäufer
  • ἀλφιτο-πωλητήριον
    Gerstengraupenladen
  • ἀλφιτό-πωλις
    Gerstenmehlverkäuferin; Mehlhalle
  • ἀλφιτο-σῑτέω
    Gerstengraupen essen
  • ἀλφιτο-φάγα
    mehlfressend
  • ἀλφιτό-χρως
    mehlfarbig, grau
  • ἀλφο-πρός-ωπος
    mit weißem Gesichte
  • ἀλφό-ρυγχος
    mit weißer Schnauze
  • ἈΛφός
    weißer Flecken auf der Haut; vgl. albus, übh. weiß
  • ἀλφ ώδης
    damit behaftet
  • ἀλωά
    die Tenne, wo das Getreide gedroschen u. geworfelt wird; geebnetes und bebautes Land; Weingarten; Baumpflanzung; Ackerland; der Hof um Sonne u. Mond
  • ἁλῷα
    ein Fest der Demeter in Athen, Erntefest
  • άλωαίη
    Beiname der Demeter, von der Tenne
  • ἁλωάς
    die Tennenbeschützerin
  • ἀ-λώβητος
    ungeschmäht, unverletzt
  • ἁλ-ώδης
    salzartig
  • ἁλωεινός
    zur Tenne gehörig
  • ἀλωεύς u. ἁλωευτής
    der Arbeiter auf der ἀλω; Winzer; Gärtner und Landmann
  • ἁλώϊα
    Feld- od. Drescharbeit
  • ἅλων
    die Tenne
  • ἁλωνεύομαι
    dreschen auf der Tenne
  • ἁλ-ώνητος
    für Salz gekaufte, wohlfeile Sklaven bei den Thrakern
  • ἁλωνία
    die Tenne
  • ἁλωνίζω
    auf der Tenne sein
  • ἁλωνο-τριβέω
    auf der Tenne ausdreschen
  • ἁλωό-φυτος
    im Weinberg gewachsen
  • ἀλωπέκειος
    vom Fuchs
  • ἀλωπεκέη
    der Fuchsbalg
  • ἀλωπεκῆσαι
    betrügen, entwischen
  • ἀλωπεκία
    Fuchshöhle. Eine Krankheit, bei der das Haar ausgeht, wie beim Fuchse
  • ἀλωπεκίας
    mit dem Zeichen des Fuchses gebrandmarkt. Eine Haifischart
  • ἀλωπεκίασις
    Krankheit
  • ἀλωπεκιδεύς
    ein junger Fuchs
  • ἀλωπεκίζω
    fuchsschwänzen, Ränke machen, auch betrügen
  • ἀλωπέκιον
    Füchslein
  • ἀλωπεκίς
    1) ein Bastard von Fuchs und Hund. 2) ein Fuchsbalg, Fuchsfell, als Kopfbedeckung bei den Thrakern. 3) eine Art Weinstöcke
  • ἀλωπέκ-ουρος
    Fuchsschwanz, Lagurus cylindricus
  • ἀλωπεκ-ώδης
    fuchsartig
  • ἀλώπηξ
    der Fuchs; häufig ein listiger, ränkevoller Mensch; Fuchsbalg; Krankheit; Auch ein Fisch. Die Lendenmuskeln
  • ἀλωπό-χροος
    fuchsfarbig
  • ἁλ-ωρῆται
    Tennenwächter
  • ἅλως
    die Tenne, u. da diese rund war, übh. Rundung, vom Schilde, wobei man auch an Strahlenkreis denken kann; von der Pupille des Auges; von den Windungen einer Schlange
  • ἁλώσιμος
    einnehmbar, leicht zu erobern; leicht zu gewinnen; übertr. was ich einsehen kann; was sich auf die Einnahme bezieht, Lobgesang wegen der Eroberung
  • ἅλωσις
    1) das Einnehmen, die Eroberung. 2) Verurteilung vor Gericht
  • ἀ-λώφητος
    ohne Erholung oder Pause
  • ἅμα
    samt; vom Orte, von der Zeit, u. übertragen; alles zusammen; zugleich; sowohl als auch, teils teils; zugleich, überdies
  • ἁμάδεον
    eine Feigenart bei den Kretern
  • ἁμα-δρυάδες
    Baumnymphen
  • ἀ-μαθαίνω
    unwissend, dumm sein
  • ἀ-μαθής
    ἀμάθητος
    1) der nichts gelernt hat, ohne wissenschaftliche Bildung. 2) pass., ungekannt. Adv. roh
  • ἀ-μαθία
    Unwissenheit, Mangel an wissenschaftlicher u. geselliger Bildung, von den Lacedämoniern
  • ἀμαθῖτις
    im Sande wohnend, Sandschnecken, Schlangenköpfchen
  • ἀμαθόεις
    sandig
  • ἄμαθος
    Sand, Sand im Binnenlande; Seesand u. Flußsand; Seestrand
  • ἀμαθύνω
    in Staub verwandeln
  • ἀμαθ-ώδης
    sandartig
  • ἀ-μαίευτος
    1) noch nicht entbunden, jungfräulich. 2) ohne Hebamme
  • ἀ-μαιμάκετος
    sehr lang; alles Große, Furchtbare, Gewaltige
  • ἀ-μαλακιστία
    Unermüdbarkeit, Abhärtung
  • ἀ-μάλακτος
    unerweichlich, hart
  • ἀμαλδυνω
    eigtl. schwächen; dah. zerstören
  • ἀμαλη-τόμος
    Schnitter
  • ἀ-μάλθακτος
    unerweichlich, hart
  • ἄμαλλα
    Ährenbund, Garbe; die noch stehende Saat; das Bindseil zum Garbenbinden
  • ἀμαλλεύω
    ἀμαλλίζω
    in Garben binden, übh. binden
  • ἀμάλλιον
    das Bindseil zum Garbenbinden
  • ἀμαλλο-δετήρ, ἀμαλλο-δέτης
    der Garbenbinder
  • ἀμαλλο-τόκεια
    Garbenerzeugerin
  • ἀμαλλο-τόκος
    Garben erzeugend
  • ἀμαλλο-φόρος
    Garben bringend
  • ἀ-μαλός
    weich, zart- dah. schwach
  • ἁμάμαξυς
    die an zwei Pfählen hochgezogene Weinrebe
  • ἁμαμηλίς
    eine Baum- oder Strauchart mit eßbaren Früchten, vielleicht Mispel
  • ἀμᾱνῖται
    Erdschwämme
  • ἀ-μάντευτος
    1) nicht geweissagt. 2) die Spur nicht aufspürend
  • ἄμαξα
    Wagen; das Gestirn, der große Bär; öfter die Packwagen; Landstraße
  • ἁμαξεία
    Fahren mit Frachtwagen
  • ἁμαξεύς
    Frachtfuhrmann.; Jochochse
  • ἁμαξεύω
    ein Frachtfuhrmann sein; das Leben mühselig hinschleppen, gleichsam durchkarren. Von den Scythen, auf Wagen leben. Pass., mit Frachtwagen befahren werden
  • ἁμαξ-ήλατος
    Fahrweg
  • ἁμαξή-ποδες
    ἁμαξίποδες
    Wagenrungen, od. Büchsen
  • ἁμαξ-ήρης
    an den Wagen gefügt, Wagensitz; Landstraße
  • ἁμαξιά
    Wagengeleise
  • ἁμαξιαῖος
    so groß, daß zum Fortschaffen ein Wagen nötig ist
  • ἁμαξιεύς
    Fuhrmann; Stellmacher
  • ἁμαξικός
    1) zum Wagen gehörig. 2) nördlich, gegen das Gestirn des Wagens gelegen
  • ἁμαξίς
    kleiner Wagen; als Spielzeung für Kinder, auch für Kuchen
  • ἁμαξίτης
    zum Wagen gehörig
  • ἀμαξιτός
    Fahrweg
  • ἁμαξό-βιος
    auf dem Wagen lebend, von den Scythen, die als Nomaden ihr Hab u. Gut auf Wagen mit sich führen
  • ἁμάξ-οικος
    auf Wagen wohnend
  • ἁμαξο-κυλιστής
    Karrenschieber
  • ἁμαξο-πηγέω
    Wagen bauen
  • ἁμαξο-πηγία
    Stellmacherei
  • ἁμαξο-πηγός
    Wagenbauer, Stellmacher
  • ἁμαξο-πληθής
    groß genug, einen Wagen zu füllen
  • ἁμαξό-ποδες
    Achsenscheeren, arbusculae, in quibus versantur rotarum axes
  • ἁμαξο-τροχία
    Wagenspur
  • ἁμαξο υργία
    Stellmacherei
  • ἁμαξο υργός
    Wagenbauer, Stellmacher
  • ἁμαξο-φόρητος
    auf Wagen geführt
  • ἀμάρα
    Graben, Wasserleitung
  • ἀμᾱράκινος
    von Amarakus gemacht
  • ἀμᾱρακόεις
    dem Amarakus ähnlich
  • ἀμάρακον
    ἀμάρακος
    ein Zwiebelgewächs. Man unterschied das griechische und ein ausländisches, das eigtl. σάμψυχον hieß, unser Majoran
  • ἀμαράντινος
    von Amaranten gemacht; der Unverwelkliche
  • ἀ-μάραντος
    ἀ-μάρατος
    unverwelklich, dah. eine nicht welkende Blume, Amarante
  • ἀ-μάργαρος
    ohne Perlen
  • ἀμάρευμα
    abgeleitetes Schmutzwasser
  • ἀμαρεύω
    abfließen lassen, bewässern
  • ἀμαρήϊον ὕδωρ
    Wasser des Kanals
  • ἀμαρη-σκαπτήρ
    Kanalgräber
  • ἀμαριαῖον
    nicht teilhaft sein werden, verfehlen, verlieren; geistig verfehlen, nicht erreichen; auch intransit. = sündigen; verlieren; häufiger in allgemeinerer Bdtg, verfehlen, verlustig gehen; nicht erlangen können; das Rechte verfehlen in etwas; übh. fehlen, irren, sündigen
  • ἁμαρτάς
    Vergehen
  • ἁμαρτῇ
    zusammen, zugleich, von gleichzeitigen Handlungen
  • ἁμάρτημα
    Fehler, Irrtum, Vergehen
  • ἁμαρτηρός
    fehlend, irrend
  • ἁμαρτητικός
    zum Fehlen geneigt
  • ἁμαρτία
    Fehler, Sünde
  • ἁμαρτί-γαμος
    die Ehe verfehlend, ohne Ehe
  • ἁμαρτί-νοος
    sinnverwirrt
  • ἁμαρτο-επής
    in den Worten fehlend
  • ἁμαρτο-λόγος
    fehlerhaft redend
  • ἀ-μαρτύρητος
    unbezeugt
  • ἀ-μάρτυρος
    nicht durch Zeugen bestätigt, von Prozesssachen; Adv. ohne Zeugen tun
  • ἁμαρτωλή
    Fehler, Vergehen
  • ἁμαρτωλία
    Sündhaftigkeit
  • ἁμαρτωλός
    sündhaft, sündig; ὁ, der Sünder
  • ἀμαρῡγή
    Schimmern, Funkeln beweglicher Gegenstände; dah. schnelle Bewegung
  • ἀμάρυγμα
    leichte, anmutige Bewegung; Glanz der Augen; Zucken der Lippe
  • ἀμαρύσσω
    funkeln, leuchten lassen
  • ἀ-μάσητος
    ungekaut
  • ἀ-μαστίγωτος
    ἀ-μάστικτος
    ungegeißelt
  • ἄ-μαστος
    ohne Brüste
  • ἁμά-σῡκον
    ein feigenähnlicher Apfel
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