013 Wörterbuch altgriechisch - deutsch

  • ἄ-κομπος
    ohne Prahlerei
  • ἀ-κόμψευτος
    prunklos, vom Stil
  • ἄ-κομψος
    prunklos, schlicht
  • ἀκονάω
    schärfen, wetzen; übertr. anreizen, anfeuern
  • ἀκόνδυλος
    ohne Faustschläge
  • ἀκόνη
    Wetz-, Schleifstein; auch Bimstein; übertr. die zum hellen Gesange geschärfte zunge
  • ἀκόνησις
    das Wetzen
  • ἀκονητής
    der Wetzende
  • ἀκονίας
    unbekannter Fisch
  • ἀ-κονίᾱτος
    ungetüncht
  • ἀκόνιον
    Augenheilmittel
  • ἀ-κονίορτος
    nicht bestäubt
  • ἀ-κονῑτι
    ohne Staub, d.i. (von der Palästra entlehnt) kampflos, mühelos
  • ἀκονῑτικόν
    aus Akonitum bereitet
  • ἀκόνῑτον
    ἀκόνῑτος
    eine Giftpfalnze, aconitum; entweder von einem Orte oder von steilen Felsen, wo sie wächst
  • ἀ-κόνῑτος
    1) unbestäubt, kampflos, mühelos. 2) ungepicht
  • ἀκοντί
    ungern
  • ἀκοντίας
    eine Schlangenart, iaculus, die schnell zufährt
  • ἀκοντίζω
    den Speer werfen; oft bei Homer, welcher es nie vom Stoße mit dem Speer gebraucht; vom Strahlen, Glanz verbreiten
  • ἀκόντιον
    Wurfspieß
  • ἀκόντισις
    das Werfen des Wurfspießes
  • ἀκόντισμα
    1) der Wurf, Schuß (auf Schußweite kamen sie heran). 2) das Geworfene, Speere; Schüsse = Schußwunden
  • ἀκοντισμός
    das Schießen; Sternschnuppen
  • ἀκοντιστήρ
    Speerwerfer; auch adj. geschleudert
  • ἀκοντιστής
    Speerwerfer; adj. ein Fels, der die Brust trifft; vom Netzauswerfen
  • ἀκοντιστικός
    geschickt im Speerwerfen
  • ἀκοντιστύς
    das Speerwerfen
  • ἀκοντο-βόλος
    speerwerfend
  • ἀκοντο-δόκοι
    der sich vor dem Speere hütet, ihn beobachtet
  • ἀκοντο-φόρος
    den Speer führend
  • ἀκόντως
    ungern
  • ἀ-κοπητί
    ohne Arbeit
  • ἀ-κοπία
    Vermeiden der Ermüdung
  • ἀ-κοπίαστος
    nicht ermüdend; unermüdlich
  • ἄ-κοπος
    1) unermüdlich. 2) nicht ermüdend; weniger ermüdend, erfrischender; daher Stärkungsmittel. 3) unbeschädigt, von Würmern
  • ἀ-κόπριστος
    ungedüngt
  • ἀ-κοπρ ώδης
    den Kot nicht abführend
  • ἀ-κόρεστος
    ἀ-κόρετος
    ungesättigt, unersättlich; im Speerkampf; unerschöpflich; nicht sättigend, man wird dessen nicht überdrüssig
  • ἀ-κορής
    der Frevler
  • ἀ-κόρητος
    1) unersättlich. 2) ungefegt, ungereinigt
  • ἀκορίη
    Unersättlichkeit
  • ἀκορῑτης
    Calmuswein
  • ἄκορνα
    gelbe Distelart
  • ἄκορον
    gewürzhafte Wurzel
  • ἄκορος
    Pflanze, Calmus
  • ἄ-κορος
    (unersättlich), ununterbrochen
  • ἀ-κόρυφος
    ohne Gipfel, ohne Schluß; von einer Periode
  • ἀ-κορύφωτος
    nicht zu summieren, zahllos
  • ἄκος
    Heilmittel; zur Rettung; es nützt nichts
  • ἀ-κοσμέω
    ungebührlich, schlecht handeln; gegen etwas fehlen
  • ἀ-κοσμήεσσα
    wild
  • ἀ-κόσμητος
    ungeschminkt; nicht mit dem Nötigen versehen; ungeordnet
  • ἀ-κοσμία
    1) Unordnung. 2) Ungebührlichkeit, Frechheit
  • ἄ-κοσμος
    ohne Ordnung, verwirrt; ungehorsam; frech; von Thersites unanständigen Reden; liederlich; ein Schmuck, der keiner ist; adv. ohne Ordnung
  • ἀκοστέω
    ein Pferd, das sich mit Gerste vollfraß und daher übermütig ist, wie im Deutschen "das Pferd sticht der Hafer"
  • ἀκοστή
    Gerste
  • ἀκοστής
    der Arzt
  • ἀκουζομαι
    hören
  • ἀκουή
    weithin hört man es; um vom Vater zu hören
  • ἀκούρευτος
    ungeschoren
  • ἄ-κουρος
    1) ohne Sohn. 2) ungeschoren
  • ἀκουσείω
    ich möchte gern hören
  • ἀκουσία
    das Gezwungensein
  • ἀκουσιάζομαι
    ungern tun
  • ἀκουσί-θεον
    von Gott erhört
  • ἀκούριμος
    hörbar
  • ἀ-κούριος
    unfreiwillig; unlieb; auch von Personen; adv. allen erwünscht, gern
  • ἀκουσιότης
    Zwang
  • ἄκουσις
    das Hören
  • ἄκουσμα
    das Gehörte; vom Gesang; von dem, was man gelernt hat; schlreckliche Gerüchte; Sänger; der angenehmste Ohrenschmaus
  • ἀκουσματικός
    Zuhörer, Schüler des Pythagoras
  • ἀκουσμάτιον
    kleine Erzählung
  • ἀκουστής
    Zuhörer; der das Wort tadelt
  • ἀκουστικός
    das Gehör betreffend; gern hörend; die Bereitwilligkeit zu hören
  • ἀκουστός
    hörbar
  • ἀκουτίζω
    hören lassen
  • ἀκούω
    1) hören; a) die Person, aus deren Munde man etwas hört; das Ausgehen des Gehörten von einer Person; b) das eigentliche Objekt des Hörens (das habe ich die Kalypso sagen hören; er hörte nicht gern von der Flucht sprechen); c) die Sache veranlaßt das Hören, nicht als Gegenstand des Hörens gedacht, daher nur bei Wörtern, die einen Ton bezeichnen (ein durch die Reihen gehendes Geräusch vernehmen); so daß man sich die Sache hier immer als ein tätiges, auf das Ohr des Hörers einwirkendes denkt; d) das Objekt des Hörens kann auch eine Person sein, über die man etwas hört (er hörte, der Seher habe gesagt; daß Themistokles ein wackrer Mann geworden; du hast ja von ihm gehört; ich habe vernommen; ihr habt gehört von den Atriden, daß er heimkehrte); so bes. bei Gerüchten oder unsicheren Angaben. 2) auf j-n hören, ihm Gehör geben; von den Göttern: auf das Flehen der Menschen hören, sie anhören; von Menschen: Gehör geben; folgen gehorchen (keiner hört auf den anderen; den Gebietern muß man in allem gehorchen); auch im milderen Sinne: beistimmen, billigen. 3) überh. vernehmen (ich habe daraus gelernt); auch lesen; bes. die Redner; 4. aus: Übles zu hören bekommen, entwickelt sich die Bedeutung: in einem Rufe stehen, in bösem Rufe stehen; von j-m geschmäht werden (sie standen im besten Rufe unter den Griechen; man sagte von ihnen, daß sie die ersten wären; du verdienst nicht - genannt zu werden; jedes Schmähwort zu hören bekommen); 5. wie man so hört, beim ersten Anhören, ohne nähere Prüfung; als selbständiger Zwischensatz
  • ἄκρα
    das äußerste Ende, bes. Berggipfel, Vorgebirge; Landzunge, Burg auf einem Berge; von oben her; meist = gänzlich
  • ἀ-κραγείς
    (nicht bellende), stumme Hunde des Zeus heißen die Geier
  • ἀ-κράδαντος
    unerschüttert
  • ἀκρᾱεὶ
    mit gutem Winde fahren
  • ἀκρᾱής
    scharf wehend
  • ἀκραίος
    zur Burg gehörig; vom Vorgebirge
  • ἀ-κραίπαλος
    ohne Rausch; a) nüchtern werden; b) nicht berauschend; c) Rausch verhütend
  • ἀ-κραιφνής
    1) unvermischt, rein; auch von der Frau und oft übertr. pure Armut. 2) dah. unversehrt; von den Drohungen
  • ἂ-κραντος, - unvollendet, nicht in Erfüllung gehend (unendliche od. tiefe Nacht)
  • ἀκρ-αξόνιον
    Achsenspitze
  • ἀ-κρᾱσία
    schlechte Mischung; verdorbene Luft
  • ἀ-κραρία
    Unenthaltsamkeit, Ausschweifung (sich ausschweifend zeigen)
  • ἀ-κράστισος
    ohne Futter
  • ἀ-κράτεια
    Unenthaltsamkeit in der Luft
  • ἀ-κρατεύομαι
    unenthaltsam sein
  • ἀ-κρατευτικὰ
    aus Unenthaltsamkeit entspringend
  • ἀ-κρατέω
    unenthaltsam sein
  • ἀ-κρατής
    1) ohne Kraft, schwach. 2) schwach, in Beziehung auf etwas, einer Sache nicht mächtig (der Hände und Füße nicht rühren kann); von Kindern, die den Kopf nicht halten können (er konnte die Hörner nicht festhalten); häufiger übertr. (der seine Zunge, seinen Zorn nicht mäßigen kann; einiges nicht verschweigen können); daher absolut wer sich nicht mäßigen kann, unenthaltsam, ausschweifend; oft auch von Sachen (unmäßiger Aufwand)
  • ἀ-κράτητος
    nicht zu überwältigen, unbändig
  • ἀ-κρᾱτίζομαι
    med. nicht mit Wasser vermischten Wein trinken, dah. frühstücken
  • ἀ-κράτισμα
    Frühstück; als Zeitbestimmung
  • ἀ-κρᾱτισμός
    das Frühstücken
  • ἀ-κράτιστος
    bis er ihn zu einem, der auf dem Trockenen, d. i. gar nicht gefrühstückt hat, gemacht
  • ἀ-κρᾱτο-ποσία
    Trinken ungemischten Weines
  • ἀ-κρᾱτο-ποτέω
    ungemischten Wein trinken
  • ἀ-κρᾱτο-πότης
    der ungemischten Wein trinkt, Zecher
  • ἄ-κρᾱτος
    1) ungemischt, rein; Trankopfer von Wein, der nicht mit Wasser vermischt ist; übertr. rein, einfach; vom Körper geschieden; die reine, absolute Gerechtigkeit; rein von etwas. 2) da ungemischter Wein starkist, überh. stark, von Gerstentrank; zügellos
  • ἀ-κρᾱτότης
    Ungemischtheit
  • ἀ-κρατό-στομος
    mit zügellosem Munde
  • ἀ-κρᾱτο-φόρος
    Gefäß mit reinem Wein; Beiwort des Dionysos
  • ἀ-κρατό-φρων
    unsinnig
  • ἀ-κράτωρ
    1) schwach. 2) nicht mächtig
  • ἀκρᾱ-χολέω
    jähzornig sein
  • ἀκρᾱ-χολία
    Jähzorn
  • ἀκρά-χολος
    jähzornig; in heftiger Gemütsbewegung (der viel Spitzen und Dornen hat)
  • ἀκρεμονικός
    mit langen Zweigen
  • ἀκρεμών
    Spitze des Astes, Ast; goldener Kopfschmuck; opp. auch von Hörnern
  • ἄ-κρεος
    nicht fleischig; die Extremitäten
  • ἀκρ-έσπερον
    spät am Abend, oder mit Beginn des Abends; Anfang der Macht
  • ἄκρ-ηβος
    in erster Jugend
  • ἀ-κρή-δεμνος
    ohn Kopfband
  • ἀκρίβαρμα
    genaue Prüfung
  • ἀκρῑβαστής
    genauer Untersucher
  • ἀκρίβεια
    Genauigkeit, Sorgfalt und Gründlichkeit in allem Tun; Eifer für das Gute; bes. von den Wissenschaften und den Studien; übertriebene Spitzfindigkeit; von dem Rechte; strenge Zucht; auch die genaue Wahrheit, Genauigkeit, Sparsamkeit (wenn es knapp, dürftig ist); adverb. sorgfältig (mit der größten Sorgfalt abgefaßte Gesetze)
  • ἀκρῑβής
    genau, sorgfältig, in der ganzen Prsoa häufig, selten bei Dichtern (es gibt kein genaues Kennzeichen der Männerwürde; der Scharfsehende; die in ihrer Art vollkommen sind; spitzfindige Reden); streng; genau anschließende; dürftig, sparsam, genau; oft allein die Genauigkeit, Strenge; streng genommen (nicht nach strengem Rechte; die strenge Ordnung der Römer); adverb. genau, streng; sparsam; kaum
  • ἀκρῑβο-δίκαιος
    streng, gerecht
  • ἀκρῑβο-λογέομαι
    genau sein im Reden, Aufzählen; sparsam sein
  • ἀκρῑβο-λογία
    genaue Behandlung, Untersuchung; kleinliche Sparsamkeit
  • ἀκρῑβο-λόγος
    genau redend
  • ἀκρῑβόω
    1) genau kennen; öfter bei Rednern. 2) genau, vollkommen machen (in jeder Tugend vollkommen; bes. genau untersuchen; Matth. 2, 7
  • ἀκρῑβωμα
    genaue Kenntnis
  • ἀκρίβωσις
    Genauigkeit
  • ἀκρίδιον
    kleine Heuschrecke
  • ἀκριδο-θήκη
    Heuschreckenbehältnis
  • ἀκριδο-θάγος
    Heuschreckenesser
  • ἀκρίζω
    Berggipfel besteigen; auf den Fußspitzen gehen; die Spitzen beschneiden
  • ἄκριος
    zur Sptze gehörig; die Burggöttin
  • ἄκρις
    Bergspitze
  • ἀκρίς
    Heuschrecke
  • ἀ-κρισία
    1) Mangel an richtigem Urteil, Torheit; falsche Wahl der Freunde. 2) unentschiedener Zustand, Verwirrung. 3) bei den Ärzten das Ausbleiben der Krisis
  • ἀκρ-ίσχιον
    das Ende der Hüfte
  • ἀ-κριτί
    ohne Urteil und Recht; hingerichtet werden
  • ἀ-κριτό-βουλος
    unbesonnen
  • ἀ-κριτό-δακρυς
    unzählige Tränen vergießend
  • ἀ-κριτό-μῡθος
    verwirrtes Zeug redend (die schwer zu deuten sind; weil sie nicht deutlich reden)
  • ἄκριτος
    1) nicht gesondert, verworren, durcheinander; ein Grab, in das viele ohne Unterschied geworfen werden; Geschwätz; sehr betrauern. 2) nicht urteilend, willkürlich; keinen Unterschied machend; von den Winden: unbeständig. 3) unentschieden, ungeschlichtet (da der Krieg noch nicht entschieden war; der keinem Richter unterworfen); bei medic. ohne Krisis; 4. ohne Richterspruch, ohne Urteil und Recht; hinrichten; öfter bei den Rednern
  • ἀ-κριτό-φυλλον
    mit zahllosen Blättern, reichbelaubt
  • ἀ-κριτό-φυρτος
    verworren, durcheinander gemengt
  • ἀ-κριτό-φωνος
    mit verworrener, undeutlicher Sprache
  • ἀκρόᾱμα
    1) das Gehörte, bes. das was man gern hört, Ohrenschmaus. 2) Leute, die sich hören lassen; vön Sängern, Schauspielern, Vorlesern u. dgl
  • ἀκροᾱματικός
    hörbar; die bloß mündlichen esoterischen Vorträge der Philosophen
  • ἀκροάομαι
    1) hören, bes. aufmerksam anhören; im Heliasteneid. 2) auf etwas hören, achten; gehorchen
  • ἀκρόᾱσις
    1) das Hören; hören, das Ohr bestechen. 2) Vorlesungen halten; Ort für Vorlesungen, Auditorium. 3) Gehorsam
  • ἀκροᾱτήριον
    Hörsaal
  • ἀκροᾱτής
    Hörer, Zuhörer; auch der Leser
  • ἀκροᾱτικός
    das Hören betreffend; das Honorar; gern hören wollen
  • ἀκρο-βάμων
    auf den Zehen gehend
  • ἀκρο-βαρέω
    oben ein Übergewicht haben
  • ἀκρο-βατέω
    1) auf den Zehen gehen, vom Strauß; von den Gänsen. 2) in die Höhe steigen. 3) einherstolzieren (wo der Blinde den Lahmen tragend)
  • ἀκρο-βάτοισιν
    auf den Zehen gehend
  • ἀκρο-βαφής
    oben eingetaucht; der leicht hinschwimmende; gefärbt
  • ἀκρο-βελείς
    zugespitzt
  • ἀκρ-οβελίς
    Spitze des Bratspießes
  • ἀκρο-βηματίζω
    auf den Zehen gehen
  • ἀκρό-βλαστος
    am Ende sprossend
  • ἀκρο-βολέω
    (aus der Ferne), schleudern; von den Strahlen der Sonne
  • ἀκρο-βολία
    das Schießen aus der Ferne, Plänkeln
  • ἀκρο-βολίζω
    aus der Ferne schießen, plänkeln, vor der eigentlichen Schlacht
  • ἀκρο-βόλισις
    ἀκρο-βολισμα
    ἀκρο-βολισμός
    das Schleudern aus der Ferne, Scharmützel; Vorspiel
  • ἀκρο-βολιστής
    ἀκρο-βόλος
    der aus der Ferne schießt, Plänkeler
  • ἀκρό-βολοι
    von oben, fern getroffen
  • ἀκρο-βυστέω
    unbeschnitten sein
  • ἀκρο-βυστία
    Vorhaut
  • ἀκρό-βυστος
    (an der Spitze bedeckt), unbeschnitten
  • ἀκρο-γένειος
    mit spitzem Kinne
  • ἀκρο-γωνιαίος
    Eckstein
  • ἀκρό-δετοι
    oben angebunden
  • ἀκρο-δίκαιον
    das höchste Recht
  • ἀκρό-δρυα
    1) Fruchtbäume. 2) Obst; bes. mit holziger Schale
  • ἀκρο-έλικτος
    am Ende umwunden
  • ἀκρό-ζεστος
    leicht gekocht
  • ἀκρο-ζύγιον
    der obere Teil des Joches
  • ἀκρό-ζῡμος
    leicht gesäuert
  • ἄκροθεν
    von der Spitze, am Ende
  • ἀκρό-θερμος
    äußerst hitzig
  • ἀκρόθι
    am Ende der Nacht
  • ἀκρο-θιγής
    leicht berührend; übh. leicht, obenhin
  • ἀκρο-θῑνιάζομαι
    als Bestes auserwählen
  • ἀκρο-θίνιον
    die Erstlinge der Feldfrüchte, als das Oberste in dem Haufen; dann auch von der Kriegsbeute, von der das Beste den Göttern geweiht wurde (die olympischen Spiele setzte er als Kriegsbeute ein)
  • ἀκρο-θώραξ
    mit leichtem Rausche
  • ἀκρό-καρπος
    die Früchte oben habend
  • ἀκρο-κελαινιόων
    vom Skamander, der sich auf der Oberfläche schwärzend anschwillt; übertr. auf das vom Barthaare sich schwärzende Gesicht und auf die Nacht
  • ἀκρο-κέραια
    Spitzen der Segelstangen
  • ἀκρο-κιόνιον
    Spitze der Säule
  • ἀκρο-κνέφαιος
    mit Anfang der Dämmerung; vom Spätaufgange des Arktur
  • ἀκρο-κνεφές
    Anbruch der Dämmerung
  • ἀκρό-κομος
    1) auf der Spitze behaart (mit kurz abgeschnittenen Haaren, die nicht lang herabhängen). 2) oben belaubt
  • ἀκρο-κῡματούσα
    das hochwogende; als schwülstiger Ausdruck getadelt
  • ἀκρο-κωλία
    Schulterblatt
  • ἀκρο-κώλιον
    die äußersten Gliedmaßen; bes. der Rüssel, die Ohren, Füße der Schweine als Speise bereitet
  • ἀκρό-λειον
    Erstling der Beute
  • ἀκρό-λιθον
    wovon die vom Kleide nicht bedeckten Teile, Kopfe, Füße und Hände von Stein waren
  • ἀκρό-λίνιον
    Saum des Netzes
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